Wir haben in Bochum jetzt ein jiddisches Restaurant/Bistro/Café, das "Matzen",
was für eine Freude!
Bisher gab es dort erst die sogenannte "Weiche Eröffnung", es läuft also noch eine Probephase. Die offizielle Eröffnung findet nach den Sommerferien statt. Nichts desto trotz kann man dort schon speisen und das nicht schlecht.
| Die freundliche Servicefrau |
Ergänzend anmerken möchte ich lediglich, dass der jüdische Sabbat am Samstag ist und nicht, wie in der WAZ zu lesen, am Freitag. Korrekterweise beginnt er Freitags nach Sonnenuntergang, also spät abends und dauert bis Samstagabend.
| Matzen mit Hummus und frisch gebackenen Hefebrötchen |
Auch ist es keineswegs der Fall, dass es am Freitag Mittag nur einen Café Betrieb gibt. Zufälligerweise war ich an einem Freitag Mittag zu einem dreigängigen Menü dort zum Essen und habe es sehr genossen.
| Ein sehr leichter Borschtsch mit viel frischem Dill |
Ich hatte das Glück, draussen unter alten Bäumen zu sitzen mit Blick in den alten Park.
| Bliný mit Pilzsauce, abgeschmeckt mit saurer Sahne Die anderen Gerichte habe ich nicht fotografiert, es waren u.a. gebratener Lachs mit feinem Gemüse. |
Wem das jetzt nicht ganz koscher ist, der sollte es selbst einmal ausprobieren. Ich kann es nur wärmstens empfehlen. "Est gezunterhayt!"
