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Samstag, 20. September 2014

Der pure Geschmack, Spaghetti mit Colatura di Alici!




Petra hat zum Blogevent "Und wie würzt du?"aufgerufen und dazu habe ich auch etwas zu sagen bzw. zu schreiben.
Ich liebe Gewürze in ihrer ganzen Vielfalt und ich bewundere viele Blogger und ganz besonders Tina mit ihren vielen indischen Gerichten. Unermüdlich mischt und mörsert sie ihre Currys zusammen.

Gelegentlich mische ich auch, also Currys. Nicht so oft wie Tina oder die anderen Blogger. Eigentlich nicht öfter als zwei, drei Mal im Jahr. Aber dann passiert es mir meistens, dass die Gewürze nichts mehr taugen. Also, wieder alle acht bis zehn Sorten neu kaufen. Curry Mischung ansetzen und loslegen. Eine sehr genaue Logistik ist also vorher wichtig. Das Ganze kommt mir nicht so sehr entgegen. Ich bin eher die spontan Köchin. Einfach so direkt an den Wok oder Herd gehen und loslegen.
Für Tina kein Problem, sie kocht ja regelmäßig indisch und hat dementsprechend alle Gewürze zur Hand.
Ganz anders ist es da in der mediterranen Küche. Da reichen neben guten Zutaten, Salz und Pfeffer ein paar frische Kräuter und schwupps ist ein köstliches Gericht entstanden. Meistens entscheide ich anhand der Kräuter, was gekocht wird. Fleisch oder Fisch gesellen sich erst dann dazu.
So wie in folgendem Fall.

Mein Garum Lieferant Michelangelo Balistrieri hier in Sizilien lässt mich schon seit Monaten auf Nachschub warten. Da kam es mir gerade recht, dass ich in einenem Feinkostladen in Cefalu' diese Colatura di Alici entdeckte. Sie ist dem Garum sehr ähnlich wenn nicht sogar gleich.
Jedenfalls fand ich die Colatura und ich wollte etwas damit kochen.
Dazu braucht es nicht viele Zutaten und damit wären wir wieder beim Thema. Ich bin ja hier in Sizilien nicht zum Spaß, oder wenn nur ein bisschen! Will sagen, habe nicht unendlich viel Zeit.


Zutaten für zwei Esser als Hauptgericht:
  • 200 g Spaghetti
  • 1 Calamaro, wenn zur Hand, sonst schmeckts auch ohne Fisch
  • Olivenöl
  • Knoblauch und Chili nach Gusto
  • Petersilie
  • Zitrone
  • Colatura
  • Pfeffer
  • kein Salz, nur wenig zum Kochen der Spaghetti


Die Zubereitung ist denkbar einfach.
Die Spaghetti kochen wie gewohnt, nur mit Salz sparsam sein. Ich hörte, dass gar kein Salz benötigt wird, hab's versucht, war aber nicht überzeugend für mich.
In der Zwischenzeit den geputzten Calamaro -danke lieber Francesco di Alioto, Fischer aus Santa Flavia, dass du das für mich übernommen hast- in Olivenöl mit Knoblauch und Chili anbraten.
Pfeffer und ein paar Zitronenschalen dazu geben. Fünf Minuten brutzeln lassen.

 Die Spaghetti dürften fertig sein, tropfnass zum Calamaro geben, untermischen und ganz zum Schluss fein geschnittene Petersilie und die Colatura dazu geben.
Die Menge der Colatura muss jeder für sich bestimmen, ich habe knapp zwei EL genommen, also für jeden einen.




Was soll ich sagen Petra, uns hat's geschmeckt, du bist herzlich eingeladen beim nächsten Mal mit zu essen, diesmal ist leider nichts mehr übrig.
Buon Appetito!



Montag, 21. April 2014

Spaghetti mit Sardinen - Pasta con le Sarde!

Unser leckeres Karfreitags-Essen: "Pasta con le sarde". Ein original sizilianisches Pastagericht.
Wir wollten kurz vor Ostern fleischlos essen. Lamm und Ziege gab und gibt es in den letzten Jahren und auch diesmal, deshalb vor Ostern also leicht und locker.


Auf dem Foto sind Sardellen, nicht Sardinen. Sie waren frischer zu bekommen.



Das wichtigste zu diesem Gericht ist natürlich der wilde Fenchel -Finocchio selvatico-.
Fast drei Jahre hat es gebraucht, bis sich der mitgebrachte, ausgebuddelte Fenchel aus Sizilien, so gut entwickelt hat. Jetzt, zu guter Letzt, war er ein paar Wochen in Pflege bei Francesca, einer waschechten Sizilianerin mit dem grünen Daumen. Nun ist er gut in Futter.



Die Sardellen von Kopf und Gräten befreit.


Semmelbrösel in der trockenen Pfanne geröstet.






Zutaten für 4 Pers.:

  • 400 g Spaghetti
  • 400 g Sardinen
  • wilder Fenchel
  • 1 Zwiebel
  • Knoblauch    nach Gusto
  • Chili    nach Gusto
  • gesalzene Sardellen    nach Gusto
  • 1 EL Rosinen   eingeweicht
  • 1 EL Pinienkerne
  • Semmelbrösel   geröstet
  • Safran   nach Gusto
  • Olivenöl
Zubereitung:

Die Sardinen/Sardellen ausnehmen und Kopf und Mittelgräte entfernen. Waschen, auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Den wilden Fenchel in Salzwasser blanchieren, kalt abspülen und klein schneiden.
In dem gleichen Kochwasser die Spaghetti al dente kochen.
In der Zeit Zwiebel und Knoblauch andünsten. Die gesalzenen Sardellen zufügen und unter Rühren auflösen. Rosinen, Pinienkerne und wilden Fenchel zugeben. Safran in Fenchelwasser auflösen und mit den Sardinen/Sardellen zu den restlichen Zutaten geben und köcheln lassen.
(Einige Sardellen zurück lassen für den Schauteller).
Die Spaghetti abgießen, mit dem Sugo vermischen und mit Semmelbröseln bestreuen.

Es gibt wie bei Allem zahlreiche Varianten des Gerichts. Z.B. mit Strattù, ohne Safran, ohne Chili, oder, oder, oder!
Allen gemeinsam sind jedoch die Frische der Produkte und die unverwechselbare Geschmackskombination von wildem Fenchel, Rosinen und Pinienkernen.

Buon Appetito!

Dienstag, 3. September 2013

Pistazien-Mousse mit Zwetschgen-Sorbet und Brombeersauce!





Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch liebe Zorra zu "9 Jahre Kochtopf". Eine unglaubliche Leistung, mehrmals in der Woche zu posten. Außerdem bist du ja auch noch bekannt für deine immer wiederkehrenden Blog-Events.



Da es hier von mir eine Süßspeise gibt, möchte ich gerne mit Caffè darauf anstoßen.
Auf deine nächsten kreativen Jahre..............

Liebe Zorra, zu deinem Blog-Event "Neuauflage Braun Food-Blogger Kochbuch" gibt es von mir eine:
Pistazien-Mousse mit Zwetschgen-Sorbet und Brombeersauce
Das passt gut in die Jahreszeit und man benötigt sowohl einen Mixstab als auch einen Handmixer.



Für die Creme:
  • 3 Eigelb
  • 75 g Zucker
  • 250 ml Milch
  • 100 g Panetto di Pistacchio ( Pistazien-Marzipan-Rohmasse )
  • 2 Blatt weiße Gelatine
  • 250 ml Sahne
Das Eigelb mit dem Zucker gut verrühren und langsam mit der Hälfte der warmen Milch vermischen.
Auf dem Feuer bis zur Rose schlagen.
Die restliche Milch mit der Pistazienrohmasse anwärmen und glattrühren. Das geht am besten mit dem Mixstab. Die eingeweichte Gelatine ebenfalls dazugeben und glattrühren.


Die geschlagene Sahne locker unterheben, in Förmchen einfüllen und in den Kühlschrank stellen.

Für die Sauce:
  • 200 g Brombeeren
  • 50 g Zucker
  • 30 ml Portwein, Traubensaft oder Zibibbo
Für die Sauce die Zutaten zusammen aufkochen, köcheln lassen, bis die Brombeeren weich sind.
Anschließend durch die flotte Lotte streichen und abkühlen lassen.
Den Zibibbo hatte ich noch von meiner Sizilienreise im Vorrat. Sonst hätte ich Portwein genommen.




Für das Zwetschgen-Sorbet: 

  • 500 g Zwetschgen 
  •  3 El Zucker ich nehme braunen 
  • 1 Eiweiß
  • 1 Schuß Rotwein, Zibibbo oder Traubensaft 
  • 1 Zimtstange 
  • 2 Nelken 1 Sternanis 
  • etwas Zitronenabrieb 

Die Zwetschgen entsteinen und mit den Zutaten etwas 10 Min. köcheln lassen. Danach die Zimtstange und die Nelken herausfischen.


Das Eiweiß steif schlagen und das Zwetschgenpüree unterheben. Natürlich funktioniert ein Sorbet auch ohne Ei, aber so ist es unglaublich softig und hat mehr Stand. Die Cremigkeit erinnert an Softeis.



Zum Anrichten die Mousse auf flache Teller stürzen, das Sorbet dazu geben und mit Brombeersauce und ein paar Früchten anrichten.

Buon Appetito!

9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)


Mittwoch, 21. August 2013

Ofengemüse satt!

 

Hier wird auch nur mit Wasser gekocht, deshalb nehme ich mit diesem Bericht teil an dem Event bei Uwe von : High Foodality

Das Ofengemüse vor........

.........und nach dem Backen
Zutaten:
  • Diverse Gemüse
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
Alle möglichen Gemüse der Saison, z.B. Paprika, Auberginen, Zucchini, Frühlingszwiebeln, Kartoffeln und Knoblauch.
Die geputzten Gemüse etwa 40 Minuten im Backofen bei 220° Ober und Unterhitze backen lassen. 
Salzen und pfeffern und mit wenig Olivenöl besprenkeln.
So einfach und so lecker. Besonders die Mini-Zucchini haben es mir angetan.
Während das Gemüse im Ofen ist, kann man in aller Seelenruhe die Wohnung putzen. 
Also das brauchte ich nicht jeden Tag, das Putzen meine ich.



Zu dem Gemüse gab es noch ein Joghurt-Gurken-Dipp a la Zaziki.

Zutaten:
  • 2 Bauerngurken
  • 500 g Joghurt, 10 % Fett
  • Salz, Pfeffer
  • Knoblauch
  • Chili
  • Zitronensaft
Die Gurken schälen, in Scheiben hobeln und reichlich mit Salz bestreuen.
Nach etwa 20 Minuten die Gurkenscheiben ausdrücken und mit den anderen Zutaten vermischen.
Etwas durchziehen lassen, gerne auch über Nacht, wobei man bedenken sollte, dass der Kühlschrank  gerne den Knoblauch-Duft annimmt.




HighFoodality Blog-Event Wir kochen alle nur mit Wasser

Mittwoch, 14. August 2013

Spaghetti-Frittata, Erinnerung an Sizilien!


Dies ist für mich ein Erinnerungs-Gericht an Sizilien.
Susanne vom Blog Magentratzerl hat aufgerufen zum Event Urlaub auf dem Teller. Da mache ich doch gerne mit. Auch wenn Sizilien nicht nur Urlaub für mich ist und war, schließlich arbeite ich dort auch und das sehr gerne.


Natürlich gibt es die Frittata in ganz Italien und wie man sieht auch hier bei mir in Deutschland.
Aber trotzdem sind sie, die Fave, also die Dickebohnen, für mich mit Sizilien verbunden.



Wenn sie dann noch mit Ricotta salata und Pecorino siziliano daher kommen, mache ich die Augen zu und träume von meiner Lieblings-Insel.

Links Ricotta salata, rechts Pecorino

Da ich schon seit vielen Jahren nach Sizilien reise, habe ich dort meinen Lieblings-Ricotta-Macher des Vertrauens. Ich decke mich bei ihm gut damit ein, sodass ich ein paar Monate damit auskomme, bis zur nächsten Reise.


Und so wird's gemacht, die Zutaten:
  • 60 g Spaghetti pro Person
  • 60 g Dicke Bohnen  gepalt und gepellt
  • 60 g Erbsen  gepalt,
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Ricotta salata oder Pecorino
  • 4 Eier
  • Chili und Knoblauch nach Gusto
  • Zitronenabrieb
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl


Ein Gericht, welches sich auch gut aus Spaghetti vom Vortag machen lässt, falls welche übrig bleiben. Das passiert mir selten, aber diesmal war es so.

Zubereitung:

Während die Spaghetti kochen, die Frühlingszwiebel und den Knoblauch fein gewürfelt in Olivenöl andünsten. Die Bohnen und Erbsen mit dem Chili dazu geben und etwa 4, 5 Minuten mit andünsten.
Die Eier aufschlagen, wenig salzen, denn der Käse ist gut gewürzt, und pfeffern.
Die Spaghetti, das Bohnen-Erbsen-Gemisch und den geriebenen Käse dazu geben. Mit Zitronenabrieb abschmecken, kurz vermischen und sofort in die Pfanne geben zum Stocken.
Zuerst lasse ich es auf der Herdplatte langsam stocken, abgedeckt natürlich und dann schiebe ich die Frittata in den Ofen, um die obere Seite ein bisschen bräunen zu lassen.
Natürlich kann man die Frittata auch wenden, aber da habe ich keine gute Erfahrung gemacht.
Diese Mischung aus nussigen Dickebohnen und süßen Erbsen mit picantem Käse finde ich einfach großartig. Einfach nur gute Produkte nach der Jahreszeit e basta.


Allora, buon Appetito, so gut kann Urlaub schmecken!

Sonntag, 4. August 2013

Frittierte Fischchen: "Maccarronelli" zum vierten Bloggeburtstag!

 

Vier kleine Fischchen auf einen Streich. Fier frittierte Fischchen, fier frittierte Fischchen..........
Diese Fotos sind aus meinem Archiv, noch aus Sizilien, aber irgendwie kam ich bisher nicht dazu, darüber zu bloggen.
Heute aber passt es gut zu meinem 4. in Worten vierten Bloggeburtstag. Kinder wie die Zeit vergeht.
Keine Angst, bei mir gibt es nichts zu gewinnen, aber ich freue mich trotzdem, wenn ihr diesen Beitrag lest.


Hier geht es um klitzekleine Fischchen und ich bin mir gar nicht sicher, ob das eigentlich den EU- Anforderungen entspricht, diese Fischchen zu fangen und dann zu essen.
Italienisch heißen die Fischchen Maccaronello, sizilianisch Maccarroneddu, gelegentlich auch Cicirieddu.
So hab ich es mir sagen lassen. Da soll noch einer durchblicken.



Die Fischchen werden in  Hartweizen-Mehl Grana Duro geschwenkt. Über einem Sieb oder Durchschlag abgeschüttelt, damit wirklich nur wenig Mehl haften bleibt und in wenig Olivenöl frittiert. Tatsächlich braucht man nicht viel Öl.


Hinterher auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit ein paar Spritzern Zitronensaft geniessen.
Durch das Bestäuben mit Hartweizen-Mehl sind sie dann tatsächlich ganz knusprig und trocken und schmecken sogar kalt noch vorzüglich.


Buon Appetito!

Freitag, 2. August 2013

Granita al Limone bei 35° im Schatten!



In Sizilien gibt es zur Sommerzeit in jeder Bar oder Gelateria diese köstliche  Granita. Mir schmeckt am besten die Granita al Limone. Bei der Sommerhitze genau die richtige Erfrischung.
Dazu habe ich die letzten Limonen (Zitronen) aus Sizilien verarbeitet.
Unsere Freundin Maria Concetta Crivello aus der Bar Basilica in Santa Flavia hat uns eine ganze Kiste voll mitgegeben. Limonen aus ihrem Garten. Herzlichen Dank liebe Maria. So haben wir uns den Duft und Geschmack Siziliens mitgenommen.


Zutaten:
  • 400 ml Zitronensaft
  • 400 ml Wasser
  • 300 g   Zucker
  • 1 TL    abgeriebene Zitronenschale
Zubereitung:

Wasser mit Zucker aufkochen bis der Zucker sich aufgelöst hat. Abkühlen lassen.
Zitronen abreiben oder mit dem Zestenreißer abziehen und zusammen mit dem Zitronensaft zur Zuckerlösung geben. Im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.
In der Eismaschine etwa 20 Min. gefrieren lassen.
Ich nehme dazu eine einfache Akku-Maschine, das funktioniert gut.
Einfacher geht es wirklich nicht.

Buon Appetito!

Sonntag, 21. Juli 2013

Der beste Pasta-Fresca-Laden in Bagheria (Palermo)!



Zugegebenermaßen ist das auch der einzige in Bagheria und das bei etwas mehr als dreißigtausend Einwohnern.
Ich habe lange danach gesucht. Von Norditalien her bin ich es gewohnt, an jeder Ecke einen Pasta-Fresca- Laden zu finden. In Sizilien ist es nicht so üblich wie z.B. in der Emilia Romagna. 
Auch wird in Sizilien die Pasta seltener mit Ei hergestellt, sonder meistens nur -das ist keine Abwertung, sondern eine Einstellung- aus Grana duro, also Hartweizenmehl,Wasser, Olivenöl und Salz.
Die Fassade des Ladens ist gar nicht mal so unscheinbar, wie sonst so häufig in Sizilien/Italien. Oftmals erkennt man nicht, was sich hinter den Vorhängen verbirgt. Hier aber ist es ganz offensichtlich und trotzdem bin ich oft daran vorbei gefahren, habs einfach nicht gesehen.


Die Chefin bereitet die gewünschte Pasta immer frisch für jeden Kunden zu. Es liegen also keine Ravioli in der Kühltheke, man muss etwas Zeit mitbringen.
Der Teig ist vorbereitet, er muss ja einige Zeit ruhen.


Ich entschied mich für Spaghetti alla Chitarra, die leicht eckig in der Form und rauh sind und deshalb Sughi besonders gut aufnehmen können.......


.....und für Ravioli mit Ricotta-Spinat-Füllung.
Bei den Ravioli war mir der Teig etwas zu dick. Ich mag es, wenn die Füllung durch den hauchdünnen Teig hindurch scheint. Die Füllung aber war umwerfend gut.


Zubereitet habe ich die Spaghetti mit einem Basilicum-Minze-Pesto


und die Ravioli ganz klassisch, mit Butter, frittiertem Salbei und gerösteten Pinienkernen.
Pastaherz, was brauchst du mehr?


Hier ist noch mal das Firmenlogo zum Mitschreiben.


Und hier die Adresse, falls es den einen oder anderen einmal dorthin führt.
Nonna Rosa, Via P. Inzerillo 2, Bagheria, Palermo.

Buon Appetito!

Mittwoch, 17. Juli 2013

Beim besten Steinofen-Pizzabäcker in Santa Flavia (Palermo)!

Seit wir uns vor einigen Jahren hier in Santa Flavia -Palermo- eingenistet haben, sind wir bekennende Fans des Pizzabäckers -Pizzaiolo- Giuseppe, in der Bar/Pizzeria Basilica (direkt gegenüber der Basilica Soluntina) in der Via Ungheria.

Die Bar
Der Ofen
Die Pizza
Der Pizzabäcker, il Pizzaiolo

Fertig zum Genuss!
Schön dünn und knusprig, natürlich mit Mozzarella belegt was in Deutschland schon längst nicht  mehr an der Tagesordnung ist.
Giuseppe ist weit über die Grenzen Santa Flavias bekannt. Wir sind da nicht die Einzigen, die diesen Mann für den Besten seines Fachs zwischen Cefalù und Palermo halten. Ein Besuch -falls man in der Nähe ist- lohnt sich sehr!

Buon Appetito!

Dienstag, 2. Juli 2013

Der beste Bäcker in Bagheria (Palermo, Sizilien)!

Heute schreibt zum ersten Mal ein Gastblogger in meinem Blog, sozusagen mein Sozius "mvo".

Mehr per Zufall entdeckten wir diese Backstube in Bagheria auf der Via S.Scaduto N.27.
Man muß zugeben, auf den ersten Blick erkennt man sie nicht, die Backstube oder besser gesagt
den Forno:


Auch dieser Stapel rechts vom Eingang lässt nicht unbedingt auf die Herstellung von Brot schliessen:


Aber drinnen:
der Ofen mit einer Tiefe von über 2 m und einem Fassungsvermögen von 180 Brotleibern, was für ein Anblick!


Der Ofen ist seit mehr als hundert Jahren im Einsatz und backt besser als jeder Elektro-Backofen.



Die Bäcker bei der Arbeit.


Und das sind die köstlichen Produkte: mit oder ohne Sesam.


 Ciabatta


auch mit halbgetrockneten Oliven gefüllt



Das, was so aussieht wie eine Pizza, ist die sizilianische Variante, die Sfincione. Sie ist sehr gehaltvoll. Die Füllung besteht zum größten Teil aus Mollica, das sind die Brotbrösel vom altbackenen Brot. Weiter aus Olivenöl, Zwiebeln, Tomatensauce, Kräuter und - fast hätte ich es vergessen - Ricotta fresca.
Die genaue Mischung ist natürlich hier, wie bei jedem Bäcker, ein Geheimnis.


In einer Seitenstrasse des Corso Umberto, weist seit Neuestem dieses Schild auf die Bäckerei hin:


Und so schaut es drinnen nach getaner Arbeit aus: leergefegt e basta!


Der Rauch aus dem Schornstein bedeutet nicht: habemus papam!



sondern: habemus panem!

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