Ein besonderer Tag ist
wenn es Fuscher gibt
!!!
**************************
Bei Fuscher mit Griebschen und nem Glas Buttermilch
booohr
da könnte ich durchdrehen
*
Aus nur 3 Zutaten !!!
Bauchfleisch, mehlige Kartoffeln und Mehl.
Hört sich einfach an, ist auch einfach.
Doch mit dem wirklichen gelingen ist es leider doch nicht so einfach.
Es hängt ganz viel davon ab wie die Kartoffeln sind und ob das Fleisch genügend Fett abgibt. Also zu mager darf das Schwein nicht sein.
Öl, Margarine, Butterschmalz, all das ist kein guter Ersatz fürs Griebenfett.
Das Bauchfleisch auslassen und das Fett sammeln für den Fuscher. Und da ist auch eine Kunst, nämlich dass das Fleisch trotzdem nicht zu trocken wird.
Langsam braten ist schon mal ein guter Tipp.
Ggf das Fleisch aus der Pfanne nehmen und erst mal zur Seite stellen.
Das Fett immer wieder abschöpfen.
Nächste Portion Bauchfleisch auslassen. . .
Die Kartoffeln kochen wie üblich. Dann aber das Kochwasser nicht ganz weg kippen sondern gut 1 cm hoch Wasser im Topf lassen. Nun das Mehl dazu geben. Und das ist auch so eine Sache, weil man nicht weiß wie stärkehaltig die Kartoffeln sind. Deckel drauf und kurz dämpfen lassen.
Pro Kartoffel 1 Teelöffel Mehl. (1:3 ?!? 1:4) Wenn
die Fuschermasse zu weich ist, braucht es noch mehr Mehl. Die Fuschermasse ist fertig, wenn sie sich sowohl vom
Topfrand als auch vom Stampfer löst, und eine kompakte Masse aus den
Kartoffeln und dem Mehl entstanden ist. Das ist eine anstrengende Tätigkeit. Zu zweit geht es besser,- einer hält den Topf, der andere stampft.
hier braucht es also noch etwas mehr Mehl
Die Metallpfanne ist gut für die Griebschen. Aber der Fuscher gelingt besser in einer beschichteten Pfanne.
Etwas von dem Griebenfett in die Pfanne geben. Dazu ein paar Griebenstücke und dann
nach und nach die Fuschermasse, diese mehr oder weniger flach drücken.
Und zur jeder Runde ein Glas
Buttermilch!
Vor 4 Jahren habe ich schon mal vergeblich gesucht. Diesmal habe ich eine Interessante Seite gefunden. Die Seite von
Gerhard Wolter.
"Damit diese köstliche Kartoffelspeise nicht vergessen und auch an
unsere
Nachkommen weiter gegeben wird, dafür soll die folgende Webseite
sorgen."(März 2011)
Sehr interessant sind die Leserbriefe die oft Rezepte von weiteren Varianten enthalte.
Aus diesen Rezepten habe ich dann in Verbindung mit meiner Erinnerung
meinen 1. Fuscher gemacht so wie es bei uns zu Hause
gemacht wurde.
So ist mir das mit der Soße wie bei Gerhard Wolter völlig neu.
Gebraten wird der Fuscher in seiner Familie erst am 2. Tag wenn was übrig bleibt. Seltsam, ich bin noch gar nicht auf die Idee gekommen die gestampfte Kartoffelmasse ohne zu braten zu probieren.
Gerade das angebratene, krosse ist für mich das besondere. So erinner ich mich noch daran das ich die Kruste aß und das Teil zurück in die Pfanne kam um wieder eine Kruste zu bilden.
diese Kinder :-o)
*
*** sooo gut ***
9322
9138