Nach einem wunderschönen S(tra)paziergang durch die idyllischen Schluchten des
Muttentals in Witten war gestern bei dem hochsommerlichen Osterwetter ein mediterraner Imbiss auf dem sonnenüberfluteten Balkon angesagt. Für die Spaghetti machte der Genießer einfach die ligurische Variante der südfranzösischen Tapenade, die er im Kochbuch „
Aus Italiens Küchen“ von Marianne Kaltenbach und Virginia Cerabolini gefunden hatte. Dazu gab es Tomaten mit Basilikum und würzigem Büffelmozzarella und eine Salsiccia-Schnecke von der hausgemachten, mit Fenchel gewürzten Bratwurst von Metzger Gläser.
Der Rosé, der im Glas funkelt, war gar keiner, sondern Rhabarbernektar aus den Sorten The Sutton und Frambozen von Saftkelterei Van Nahmen, eine wunderbare süßsaure Erfrischung.
Rezept: Spaghetti con salsa di olio e panna (Ligurische Tapenade)
Rezept für 4 Personen:
250 g schwarze Oliven
3 EL Olivenöl
1 ½ dl Rahm
Schwarzer Pfeffer, grob gemahlen
1 Tropfen durchgepresster Knoblauch
ev. Salz, Zucker und Zitronensaft
500 g Spaghetti
Die Oliven entkernen, in Stücke schneiden und ganz fein hacken. In eine Schüssel geben. Unter ständigem Rühren wie für eine Mayonnaise nach und nach erst das Öl und dann den Rahm darunter ziehen. Es muss eine nicht zu dicke Crème entstehen. Ein wenig Pfeffer und 1 Tropfen durchgepressten Knoblauchsaft beifügen. (Der Genießer schmeckte noch mit je einer kleinen Prise Salz und Zucker und etwas Zitronensaft ab.) Die „al dente“ gekochten Spaghetti mit der Sauce vermischen.
Das Muttental in Witten
Der Muttenbach
Wittener Urwald
Burgruine Hardenstein
Feuerwehr Vormholz
Eidechse auf der Trockenmauer
Weide
Einfach idyllisch