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Montag, 16. April 2012

Einkaufsfrust: Verkeimte Bio-Kartoffeln


Mann, war der Genießer am Samstag sauer. Da wollte er in einem Bochumer Bio-Markt mehlig kochende Kartoffeln für Püree einkaufen. Unverpackt gab es die natürlich nicht, denn die Selbstverständlichkeit, verschiedene Kartoffelsorten lose anzubieten, ist schon lange aus der Mode gekommen. So griff er notgedrungen zu einer Tüte einer bekannten Bio-Handelskette und kaufte die Katze im wahrsten Sinne des Wortes im Sack. Zu Haus erlebte er dann die böse Übersschung: Die Kartoffeln waren völlig verkeimt. Sie waren wohl zu lange zu warm gelagert worden.

Wo ist eigentlich die Kartoffelkompetenz im ehemaligen Kartoffelland Deutschland geblieben? Gerade im Bio-Handel sollte man doch wissen, wie man Kartoffeln richtig lagert. Nur dann kann man auch im Frühjahr welche anbieten, wenn es noch keine neuen regional angebauten Kartoffeln gibt (und man auf weit eingeführte Ware aus den Mittelmeerländern verzichten möchte). Hat man im Bio-Handel wirklich so wenig Ahnung vom und so wenig Achtung vor dem Produkt?

Zeit zum Zurückgeben hatte der Genießer leider nicht, geschweige denn, auf dem Markt bessere Ware zu kaufen. Das Essen musste auf den Tisch. Also wurden die Kartoffeln kräftig geschält, und so wurde daraus doch noch ein genießbares Kartoffelpüree. Aber die 3,99 Euro, die die 2 (!) kg Kartoffeln gekostet hatten, waren sie wirklich nicht wert.

Dienstag, 10. Januar 2012

Der LIDL-Check

Die Reportage "Der LIDL Check" hatte gestern in der ARD sensationelle Einschaltquoten. Wer die Sendung verpasst hat, kann sich die Reportage auch auf youtube ansehen..

Mittwoch, 7. September 2011

Filmstart: Dokumentarfilm "Taste the Waste"


Morgen startet bundesweit der Dokumentarfilm „Taste the Waste“ von Valentin Thurn. Im Ruhrgebiet und Umgebung ist die Auseinandersetzung mit der weltweiten Lebensmittelverschwendung in vier Kinos zu sehen.

Düsseldorf: 8.9. bis 14.9.2011, Bambi
Dortmund: 8.9. bis 21.9.2011, sweetSixteen filmclub im Depot
Essen: 13.9.2011, Filmstudio
Bochum: 15.9. bis 21.9.2011, Endstation.Kino im Bahnhof Langendreer

Verleihinformation: Deutsche Haushalte werfen jährlich Lebensmittel für 20 Milliarden Euro weg - so viel wie der Jahresumsatz von Aldi in Deutschland. Das Essen das wir in Europa wegwerfen, würde zwei Mal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren. Valentin Thurn hat den Umgang mit Lebensmitteln international recherchiert und kommt zu haarsträubenden Ergebnissen. Jeder zweite Kopfsalat wird aussortiert, jedes fünfte Brot muss ungekauft entsorgt werden. Kartoffeln, die der offiziellen Norm nicht entsprechen, bleiben auf dem Feld liegen und kleine Schönheitsfehler entscheiden über ein Schicksal als Ladenhüter. In den Abfall-Containern der Supermärkte findet man überwältigende Mengen einwandfreier Nahrungsmittel, original verpackt, mit gültigem Mindesthaltbarkeitsdatum. Auf der Suche nach den Ursachen und Verantwortlichen deckt er ein weltweites System auf, an dem sich alle beteiligen.
Die Folgen reichen weit, denn die Auswirkungen auf das Weltklima sind verheerend. Die Landwirtschaft verschlingt riesige Mengen an Energie, Wasser, Dünger und Pestiziden, Regenwald wird für Weideflächen gerodet. Mehr als ein Drittel der Treibhausgase entsteht durch die Landwirtschaft. Nicht unbedeutend sind auch die Berge verrottender organischer Stoffe, denn das entstehende Methangas wirkt sich auf die Erderwärmung 25 Mal so stark aus wie Kohlendioxid.
„Taste the Waste“ zeigt, dass ein weltweites Umdenken stattfindet und dass es Menschen gibt, die mit Ideenreichtum und Engagement diesem Irrsinn entgegen treten.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Neues Internetportal: www.lebensmittelklarheit.de

Heute startet das Internetportal http://www.lebensmittelklarheit.de/ des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der Verbraucherzentrale Hessen starten. Dort können Verbraucher „Produkte melden, durch deren Aufmachung oder Kennzeichnung sie sich getäuscht oder in die Irre geführt fühlen. Die Verbraucherzentrale leitet einen Dialog mit dem Hersteller oder Händler ein: Dieser kann dann zu den Vorwürfen Stellung beziehen.“

Verbraucherministerin Ilse Aigner: "Das neue Internet-Portal wird für die Politik hilfreich sein – um zu erfahren, wo die Verbraucher der Schuh drückt."

Lebensmittelhersteller sehen in http://www.lebensmittelklarheit.de/  einen Pranger, auf dem „nach Recht und Gesetz“ hergestellte Produkte verunglimpft werden können. Und ob man will oder nicht, sie haben recht. Die populistische Aufforderung von staatlicher Seite, Produkte zu nennen, bei denen man sich getäuscht fühlt, scheint nicht mehr zu sein als ein Ventil, um die wutbürgerliche Luft abzulassen, die sich angesichts der Lebensmittelkennzeichnung im Lauf der Zeit aufgestaut hat. Dem Genießer scheint es, als würde http://www.lebensmittelklarheit.de/ weniger die Unzulänglichkeiten von Lebensmittelprodukten an den Tag bringen, sondern nur die Unzulänglichkeiten der Politik bei der Gesetzgebung und -ausführung.

Mittwoch, 27. April 2011

Umfrage: Wie sollen die EU-Agrarsubventionen angelegt werden?

Noch bis Ende April läuft eine Umfrage "Meine Landwirtschaft - meine Wahl". Die EU- und damit auch deutschen Steuerzahler zahlen im Schnitt alle mit ihren Steuern etwa 100 Euro im Jahr für die EU-Agrarsubventionen. Wie die ab 2013 aussehen werden, wird in diesem Jahr von den Regierungen und dem Europaparlament in Brüssel neu entschieden.

Die Umfrage "Meine Landwirtschaft - meine Wahl" bietet die Gelegenheit, die eigenen 100 Euro so zu verteilen, wie man das für richtig hält: Bio oder Gentechnik? Agrarfabriken oder Bauern? Fair oder mehr? Gesund oder billig?

Nach der Auswertung wird versucht, das Ergebnis der Umfrage auch durchzusetzen.

"Meine Landwirtschaft - meine Wahl" wird von Organisationen und Initiativen aus vielen gesellschaftlichen Bereichen getragen, die sich mit Landwirtschaft, Ernährung, Umwelt, Naturschutz, Tierschutz, Verbraucherschutz, Gesundheit, regionaler und internationaler Entwicklung befassen. Die zwanzig Initiatoren wollen die öffentliche Debatte anregen und daraus Forderungen entwickeln, die sie gemeinsam durchsetzen. Sie hoffen, viele weitere Organisationen, vor allem auch regionale und lokale Initiativen und Gruppen, Unternehmen und Einzelpersonen für diese Kampagne zu gewinnen. Ein Trägerkreis hat erste Mittel zusammengelegt und das Kampagnenbüro eingerichtet und freut sich über neue Mitglieder, aktive Mitarbeit, finanzielle Unterstützung und neue Ideen.

Zum Umfragebogen geht es hier.

Montag, 5. April 2010

Im Supermarkt entdeckt: Campbell’s Tomato Soup

Als der Genießer am Karsamstag auf der Suche nach einer Dose San-Marzano-Tomaten gegen 20 Uhr 30 durch Real in Wattenscheid schlich, war er überrascht, eine neue Abteilung mit internationalen Spezialitäten zu entdecken. Schön übersichtlich nach Ländern wie Italien, Frankreich, Griechenland, Spanien, Türkei, Mexiko und USA sortiert, standen hier auf einmal alle Produkte auf einem Haufen, die früher im ganzen Laden verteilt waren. Darunter gab es auch einiges, das dem Genießer früher noch nie aufgefallen war, etwa mit Sepia-Tinte schwarz gefärbte Spaghetti und französische Dosen-Saucen nach klassischen Rezepten, deren Zutatenlisten keine Geschmacksverstärker aufweisen und deshalb nicht uninteressant zu sein scheinen.

Höhepunkt war jedoch ein Stück Pop-Art zum Essen: die Tomatensuppe der Firma Campbell’s im USA-Regal, deren Dose durch Andy Warhols Porträt zu einer Ikone der modernen Kunst geworden ist. Die Lebensmittel-Konserve im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit kostet 2,29 Euro und besteht laut Aufdruck aus „Tomatenpüree (Wasser, Tomatenmark), Fruktose-Glukose-Sirup, Weizenmehl, Wasser, Salz, Säuerungsmittel Kaliumchlorid, Aroma, Säuerungsmittel (Citronensäure, Ascorbinsäure, Monokaliumphosphat), natriumreduziertes Meersalz“. Der Zubereitungstipp lautet: „Doseninhalt (laut Aufdruck 10 ¾ OZ., das entspricht 305 g) mit 270 ml Wasser oder Milch (für eine noch cremigere Suppe) in einen Topf geben und unter Rühren langsam erhitzen.“
Die Dose San-Marzano-Tomaten fand der Genießer übrigens nicht im Italien-Regal der neuen Abteilung, sondern bei den ganz normalen Gemüsekonserven. Das fand er gut.

Sonntag, 7. März 2010

Ärgerliches Produkt: Softi von Hitschler

Zugegeben: Der Genießer ist ein Quartalsfresser von Weingummi aller Art. Alle paar Wochen packt ihn der infantile Heißhunger und er macht sich über eine Tüte abartiger Süßigkeiten her, die man eigentlich nur deshalb genießen kann, weil man in einer frühkindlichen Phase damit angefixt wurde. Meist greift er dabei auf Produkte eines bekannten westdeutschen Kariesförderers zurück, die Dank eines überragenden Fernsehunterhalters als Werbefigur für das Kind im Manne sanktioniert sind. Vor ein paar Tagen ging er jedoch fremd und kaufte in einer „Plus“-Filiale eine Tüte „Softi“ von Hitschler, 250 g 1,49 Euro. Dem Untertitel „Kaubonbon flüssig gefüllt“ konnte er einfach nicht wiederstehen.
Selten hatte der Genießer ein handwerklich so schlecht gemachtes Produkt in der Hand. Nicht, dass die Bonbons schlechter schmeckten als andere Zuckerbömbchen. Im Mund merkte man aber von der flüssigen Füllung nichts; sattdessen war sie bei den meisten Bonbons schon in der Einzel-Verpackung ausgetreten und verklebte die ganze Sache so, dass man die Dinger gar nicht herausbekam. Überhaupt die Einzel-Verpackung: Jedes einzelnes Bonbon war in extra in Alufolie verpackt, die man kaum aufreißen konnte. Und nach dem Verzehr blieb ein Riesenhaufen Müll aus hochwertigstem Material über, der in keinerlei Relation zum Inhalt stand. Praktisch gesehen sind diese „Softis“ eine ökologische Katastrophe, und diuretisch gesehen – ach, darüber schweigt des Genießers Höflichkeit…

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Keine Ampel-Kennzeichnung für Lebensmittel

Im Streit über die farbliche Kennzeichnung von Lebensmitteln haben sich die Lobbyisten der Industrie durchgesetzt. Eine Ampelkennzeichnung wird es wohl nicht geben - weil die Hersteller den besseren Draht nach Brüssel hatten.
Das berichtet "Spiegel online". Lesen Sie hier.

Mittwoch, 11. November 2009

Anklage gegen Fleischverarbeiter „Tönnies“

Wie die Medien melden, hat die Staatsanwaltschaft Bochum Anklage gegen Mitarbeiter des Fleischverarbeiters „Tönnies“ erhoben. Nach Angaben des Unternehmens in Rheda-Wiedenbrück richten sich die Vorwürfe gegen 13 Personen, die derzeit oder in früheren Jahren in dem Betrieb beschäftigt waren.
„Tönnies“ ist einer der größten Schlacht- und Fleischverarbeitungsbetriebe Deutschlands. Firmenchef Clemens Tönnies ist auch Aufsichtsratsvorsitzender des Fußballvereins Schalke 04.
Hier mehr über „Tönnies“.
Hier die Meldung des WDR.
Hier die Meldung der WAZ in „Der Westen“.

Dienstag, 14. Juli 2009

Wie skandalös sind Lebensmittel-Imitate wirklich? Teil II

Wenn ich mir die Diskussion um die Lebensmittel-Imitate der letzten Tage ansehe, kommt mir das wie das schöne Gericht "Himmel und Erde" vor. Da werden Äpfel und Kartoffeln in einen Topf geworfen. Wirklich skandalös finde ich nur, wenn in der Gastronomie nicht ausgewiesen wird, wenn anstelle von echtem Schinken und Käse die Ersatzprodukte verwendet werden. Dass so etwas bei industriellen Fertiggerichten geschieht, liegt auf der Hand. Die hat diese maschinenfreundlichen und kaloriensparenden Dinge schließlich erfunden, um ihre Produkte rationeller, billiger und - ironischerweise - auch gesünder herstellen zu können. In der Regel ist ihr Einsatz auch auf den Verpackungen vermerkt. Wenn nicht, muss der Gesetzgeber dafür sorgen, dass das geschieht.Wenn hingegen sog. "minderwertige", aber natürliche Komponenten bei der Herstellung eines Produktes verwendet werden, ist das für mich nur eine Frage des Preises. Denn was "minderwertig" ist, lässt sich gar nicht definieren. Was der eine niemals essen würde, danach leckt sich der andere die Finger.
Viel skandalöser finde ich es, wie bereitwillig wir Verbraucher der verschleiernden Sprache der Marketing- und Werbe-Strategen auf den Leim gehen. Da hat man häufig das Gefühl, die Produkte der Lebensmittelindustrie wollten mit dieser Sprache den Platz ihrer echten, handgemachten Vorbilder im Bewusstsein von uns Verbrauchern verdrängen. Und wir lassen das zu und bemänteln damit gern unsere eigene Unwilligkeit, uns mit einer solch grundsätzlichen Lebensvoraussetzung wie der Ernährung auseinanderzusetzen.
Als ich Kind war, hieß der Muckefuck mit den schönen blauen Punkten noch "Linde's Kaffee-Ersatz", siehe Foto (Quelle). Und niemand hat sich daran gestört, nur "Ersatz" zu trinken. Man hatte ein Bewusstsein dafür, dass Bohnenkaffee etwas Besonderes war. Stellen wir uns einmal vor, auf den Packungen der Tiefkühl-Pizzen stünde "Dr. Oetker's Ersatzpizza". Würde das einer kaufen? Niemals.
Vergessen wir nicht: Der Skandal ist die Tiefkühl-Pizza selbst. Damit so ein Ding tiefgekühlt und vor allem aufgetaut und gebacken auch wie eine Pizza aussieht (nicht unbedingt schmeckt), müssen ihre Bestandteile auf irgendeine Art künstlich aufbereitet werden. Sonst ist das Produkt technisch kaum herstellbar. Deswegen gibt es Analog-Käse seit 30 Jahren - so lange es Tiefkühl-Pizza gibt.
Die einzige Alternative bleibt da das Selber-Machen. Dazu hat aber nicht jeder immer Zeit. Wenn dann der Gang in die Pizzeria, wo immerhin die Pizza vom Pizzabäcker selbst gemacht wird, auch nur zu Gel-Schinken und Analog-Käse führt, dann ist das wirklich ein Skandal.
Wie skandalös sind Lebensmittel-Imitate wirklich? Teil I

Samstag, 11. Juli 2009

Wie skandalös sind Lebensmittel-Imitate wirklich?

Vom Gefühl her finde ich den Aufschrei, der gestern durch die Presse ging, vollkommen richtig. Es ist tatsächlich skandalös, wenn Verbrauchern durch irreführende Aufschriften vorgegaukelt wird, sie erhielten hochwertige Produkte, doch in Wirklichkeit handelt es sich nur um billige Ersatzstoffe.
Doch betrachten wir uns das angeprangerte Pesto von Buitoni. „Pesto Basilico“ steht auf dem Glas, und tatsächlich spielt für das Marketing der Marke das Image, das das traditionelle „Pesto Genovese“ hat, die ausschlaggebende Rolle. Das besteht bekanntlich aus Basilikum, Olivenöl, Knoblauch, Pinienkernen. Ob als Käse Parmesan oder Pecorino hineingehört, darüber scheiden sich schon die Geister.
Was aber ist an Zutaten wie Sonnenblumenöl, Cashewnüssen und nicht näher definiertem Hartkäse, wie sie im Buitoni-Produkt zu finden sind, skandalös? Wenn es sich um gute Produkte von einwandfreier Qualität handelt, warum soll man daraus kein Pesto zubereiten? Sicherlich, „Pesto genovese“ ist das nicht, aber das steht auch nicht auf dem Glas. Beim zur Zeit so beliebten Bärlauch-Pesto ist übrigens auch kein Basilikum drin, und das gilt als interessante Variante des Klassikers.
Wie sollte man Pesto-Varianten wie bei Buitoni denn verhindern und überprüfbar machen? Durch eine EU-Norm, die auf das Gramm definiert, wie Pesto zu beschaffen sein hat? Mein Gott, wir sind doch froh, dass gerade die EU-Norm zum Krümmungsgrad der Schlangengurke gefallen ist.
„Pesto“ kommt bekanntlich vom italienischen „Zerstampfen“ und bezieht sich auf die klassische Herstellungsmethode, die Zutaten in einem Mörser zu zerstoßen. Das tut heute niemand mehr außer den engagierten Freunden der Museumsküche. Ist also die Bezeichnung „Pesto“ für alle, ob im Privathaushalt oder in der Fabrik, mit Maschinen hergestellten Kräuterpasten nicht viel skandalöser?
Also bleibt nur die Frage, ob das Pesto aus dem Glas wirklich schmeckt. Da denke ich, kommt es gegen den Klassiker, zumal selbst gemacht, nicht an. Aber ob ich den bei mir zu Hause mit frischem Basilikum, frischen Pinienenkernen, echtem Parmesan und wirklich gutem Olivenöl tatsächlich zum gleichen Preis herstellen kann, müsste einmal überprüft werden.
Hier mein Pesto-Rezept, mit dem ich meine Gäste regelmäßig in Verzückung bringe. Es stammt aus einem französischen Kochbuch und heißt „Pistou“. Es ist so einfach, dass man sich fragt, wozu man Pesto im Glas eigentlich braucht.

Rezept
Pistou

Ergibt ¼ l
4 Handvoll frische Basilikumblätter
1/8 l bestes kaltgepresstes Olivenöl
2 EL Pinienkerne
3 große Knoblauchzehen, halbiert (ich nehme eine, je nach Größe)
50 g frisch geriebener Parmesan
Salz (eventuell)

Ale Zutaten (bis auf Parmesan und Salz) im Mixer fein pürieren. Die Mischung in eine Schüssel geben, den Käse unterrühren und eventuell salzen.
Wie skandalös sind Lebensmittel-Imitate wirklich? Teil II