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Samstag, 20. Dezember 2025

Wochenplan in KW 51/25: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCI

Für diesen Wocheneinkauf fuhr ich zum AfD-Edeka, weil ich in einem der Nachbar-Dörfer etwas erledigen musste und mir einen Umweg sparen wollet. Ich mag den Markt nicht, nicht nur wegen der politischen Einstellung des Inhabers, sondern auch, weil er so unsortiert ist. Inzwischen weiß ich aber, dass Käse, Chips und Nudeln beim Wein liegen, was auch immer sie dort suchen, und fand alles, was ich brauchte. Das war ohnehin nicht viel. Ich lebe ja immer noch aus den Vorräten.

Ich musste daran denken, dass ich zum letzten Mal im August in dem Laden war, als der Gatte im Krankenhaus lag. Er brauchte Wassermelone. Lieblingsbrause und Pfeifentabak, und der Laden ist der einzige außer der Trafik, der den führt. Also fuhr ich dorthin, um einen Weg zu sparen.

Beim Einkaufen musste ich dem Drang widerstehen, einen Karton mit der Lieblingsbrause des Gatten mitzunehmen - er kann sie ja nicht mehr trinken. Ich musste auch an die Pausen beim Bäcker denken, die der Gatte so gerne machte, mochte. Der Gatte fehlt mir so unendlich!

Im Laufe der Woche ging's zum Sonderpostenmarkt, zum Bäcker, in den Drogeriemarkt, in die Trafik (es ist immer noch ungewohnt, dort keinen Pfeifentabak für den Gatten mitzunehmen), in einen Discounter, der den Lieblingskaffee des Gatten im Angebot hatte (ich muss erst wieder lernen, eigenen Geschmack zu entwickeln), ins Kaufhaus und über den Weihnachtsmarkt. Dort hole ich mir regelmäßig Schmalzgebäck und Quarkbällchen. Das koste ich dieses Jahr richtig aus. 

Mein Plan für die dritte Dezemberwoche.

Mein Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend taute ich die von der Trauerfeier des Gatten übriggebliebene Spargelsuppe auf. Der Küchen-Tiefkühler ist jetzt tatsächlich so leer, dass ich nach Weihnachten alles aus dem Keller-Tiefkühler umpacken kann. Der Keller-Tiefkühler kann dann verschenkt werden. 

Sonntag kamen die Sandkasten-Freundinnen zum Waffelessen. Das wollten wir schon im letzten Jahr machen, als der Gatte noch lebte. Er liebte Waffeln, und als er noch im Einzelhandel arbeitete, gab's die gerne sonnabends zur Teestunde. Es war ein sehr schöner Nachmittag. Da das Waffeleisen einmal im Gebrauch war, gab's abends herzhafte Avocado-Waffeln. Ich hatte im März eine Avocado eingefroren, die nun in die Waffeln kam. Das mit dem Einfrieren klappt wunderbar, allerdings wurde die Avocado während des Auftauens an der Oberfläche schnell braun, obwohl sie vorm Einfrieren mit Zitronensaft eingerieben wurde. Außerdem würde ich die aufgetaute Avocado immer püriert verwenden, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Montag machte ich Butterchicken, das unerwartet scharf wurde, weil ich das Garam Masala nicht fand und stattdessen Harissa nahm. Erstaunlicherweise kann ich inzwischen schärfer essen als früher. Ich muss ja aber auch keine Rücksicht mehr auf den Gatten nehmen, der gegen Schärfe noch viel empfindlicher war als ich. 

Dienstag fand zum ersten Mal Strick-Kino in der Kleinstadt statt! Das Abendessen bestand also aus Popcorn, und weil das nicht reichte, gab's zu Hause noch eine übriggebliebene Avocado-Waffel.

Mittwoch gab's nochmal Butterchicken. Eine kleine Portion kam in den Tiefkühler.

Donnerstag gab's Currywurst mit Ofenkartoffeln. Pommes frites wären zwar schöner gewesen, aber ich übe mich ja im Verarbeiten von Vorräten und Resten, hatte auch keine Lust zum Frittieren.

Freitag trabte ich zum Schlachter und holte mir Tafelspitz mit Meerrettichsauce, Salzkartoffeln und Mixed Pickles. Als Dessert gab's Blaubeerquark.

Gebacken wurde nicht, und über Too good to go holte ich auch nichts. In der Mittagspause des einzigen Büro-Tages gab's eine übriggebliebene Avocado-Waffel.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf. 

Samstag, 19. April 2025

Wochenplan in KW 16/25: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCLXVI

Da ich am letzten Donnerstag schwächelte, erledigten wir den Wocheneinkauf am Freitag über Mittag. Es ging in Discounter, Supermarkt und Drogeriemarkt. Im Laufe der Woche ging's mehrfach zum Bäcker und zur Apotheke. Unser Leben ist aktuell bestimmt von Krankenhaus- und Arztterminen ...

Einen Teil des Wocheneinkaufs erledigte ich alleine, parkte den Gatten beim Bäcker. Das ist für mich entspannter, denn ich muss nicht darauf achten, ob er umkippt. Als er Anfang des Monats im Krankenhaus war, wir vor dem Gebäude auf einer Bank saßen, beobachteten wir, wie eine Frau mit ihrem Mann vorfuhr. Während sie die Reisetasche aus dem Kofferraum nahm und einen Rollstuhl holen wollte, quälte sich der Mann vom Beifahrersitz. Sie sagte ihm, er möge bitte sitzenbleiben. Er konnte sich kaum auf den Beinen halten, fiel prompt um und lag wie ein Maikäfer auf dem Rücken. Seine Frau ließ ihn einfach liegen und ging einen Rollstuhl holen. Der Gatte, der sich selbst kaum auf den Beinen halten konnte, wollte zu Hilfe eilen, und war völlig empört, dass die Frau den Mann liegen ließ. Ich konnte sie gut verstehen. Irgendwann ist angesichts fehlender Einsicht einfach keine Kraft mehr da. Bevor der Gatte und ich übrigens bei dem gestürzten Mann waren, halfen ihm schon zwei Männer auf, die auch bei ihm blieben, bis die Frau mit einem Rollstuhl wiederkam. Einer half ihr sogar, den Rollstuhl in die Notaufnahme zu schieben. 

Wegen solcher Geschichten bin ich heilfroh, wenn sich der Gatte an Wackel-Tagen beim Bäcker parken lässt. 

Der Plan für die dritte Aprilwoche.

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's Bandnudeln mit Spitzkohl.

Sonntag kochte ich Blumenkohlcurry mit Kartoffeln und Erbsen.

Montag wollte der Gatte Hackbraten machen. Wir kochten wieder arbeitsteilig: Er machte, solange er konnte, dann übernahm ich. Positiv war, dass er sich an das Rezept erinnerte. Nur wollten die Hände irgendwann nicht mehr. Zum Falschen Hasen gab's ofengegarte Kartoffeln und Porree. Das schmeckte mir sehr gut, dem Gatten leider gar nicht. Der Gatte überlegte lange, woher er braune Sauce zum Hackbraten bekommt. Als er seine Überlegungen mit mir teilte, nahm ich welche aus dem Tiefkühler. Von den Rouladen, die es Mitte Dezember gab, war nämlich ein guter Liter übrig geblieben.   

Dienstag gab's wieder Bandnudeln mit Spitzkohl.

Mittwoch gab's wieder Falschen Hasen, diesmal mit Kartoffelbrei und gekochten Porree.

Donnerstag gab's wieder Blumenkohlcurry mit Kartoffeln und Erbsen.

Freitag kochte ich für meine Verhältnisse etwas aufwändiger und war froh, dass ich das hinbekam, so von Kraft und Konzentration her. Es gab Lammlachse mit Bärlauch-Nocken und geschmorter Aubergine. Die Sauce der geschmorten Aubergine ist ein Traum! Leider blieb nichts zum Einfrieren übrig. Dafür war sie perfekt reduziert. 

Gebacken wurden ein Haselnusskuchen für den Gatten und Eierlikör-Muffins für uns beide. Von Too good to kam das Paket mit Fonds rechtzeitig für das Karfreitagsessen. Jetzt ist unser Vorrat wieder gut gefüllt.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf. 

Samstag, 22. März 2025

Wochenplan in KW 12/25: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCLXII

Die Woche gab mal wieder alles, die Schlagzahl ist hoch. Es ist aber kein Vergleich zur kommenden, wo in jeden vollen Tag irgendwo noch mindestens ein weiterer Termin hinein gequetscht wurde. Am Ende der Woche benötigen wir dann ein paar gedrückte Däumchen, weil bei dem Gatten eine OP ansteht - falls sie nicht wieder verschoben wird, denn eigentlich sollte der Gatte schon in dieser Woche operiert werden. Aufgrund des Streiks wurden aber elektive OPs verschoben. Das brachte dann natürlich auch unseren Wochenplan durcheinander, denn bei der Planung rechneten wir damit, dass ich mich ab Mittwoch alleine verpflege.

Den Einkauf erledigten wir wieder in Etappen. Sonnabend ging's zu Apotheke und Bäcker. Montag ging's zu Netto, Apotheke, Trafik, Bäcker und ins Kaufhaus, Donnerstag gab's dann den üblichen großen Wocheneinkauf. Außerdem ging's in den Drogeriemarkt, trabte der Gatte alleine zum Bäcker, weil uns das Brot ausging, und bestand zudem drauf, am verkaufsoffenen Sonntag zum "Hamburger Fischmarkt" im Gewerbegebiet zu wollen. Das war allerdings ein ziemlicher Reinfall. Immerhin haben wir jetzt zwei Hasen-Tischsets, weil sich der Gatte aufgrund der Kälte ins Möbelhaus flüchtete, wo im Eingang der Ostermarkt aufgebaut war. 

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's Sauerkraut mit Rostbratwürstchen, Semmelknödeln und Speck-Sahne-Sauce.

Sonntag wünschte sich der Gatte Putenschnitzel mit Brokkoli und Kartoffeln. Dazu gab's eine Béchamel mit Gemüsebrühe, von der genug zum Einfrieren übrig blieb. Ich mag es, Sauce im Vorrat zu haben.

Aus der Hofschlachtung ist Schweinegeschnetzeltes im Tiefkühler, also gab's Montag Pfannengyros mit Reis und Krautsalat

Dienstag waren wir acht Stunden in der Augenklinik, so dass ich froh über die Hackfleisch-Käse-Lauch-Suppe aus dem Tiefkühler war.

Mittwoch beschloss der Gatte, regelmäßig Hafertage einzulegen. Das ist gesund und vernünftig. In seinem Falle war's nach dem Probieren des Porridges mit Tomaten und Champignons allerdings schnell mit den Hafertagen vorbei. Er war froh, dass es noch eine TK-Pizza im Vorrat gab. 

Donnerstag gab's Schlemmerfilet mit Ofen-Kartoffeln.

Freitag hätte der Gatte aus dem Krankenhaus zurück sein sollen (mittlerweile wissen wir, dass die OP, anders als die erste, nicht zwei Tage, sondern mindestens vier Tage Krankenhausaufenthalt bedeutet - wenn alles nach Plan läuft. Wann tut es das bei uns schon mal?!). Zur Feier des Tages wünschte er sich Currywurst und Pommes frites. Die gab's auch, obwohl er noch zu Hause war.

Gebacken wurde ein veganer Apfelsinenkuchen, eine Variante des Zitronenkuchens der Vorwoche. Über Too good to go holte ich nichts. Für den einzigen Echtbüro-Tag (in Wahrheit nur zweieinhalb Stunden, weil danach auf einem dienstlichen Außer-Haus-Termin) machte ich mir Overnight Oats mit TK-Himbeeren. Der Gatte bekam auch eine Portion. Das sagt ihm mehr zu als herzhaftes Porridge.  

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.  

Samstag, 8. März 2025

Wochenplan in KW 10/25: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCLX

Den Wocheneinkauf erledigten wir Donnerstag Mittag und waren überrascht, wie leer es überall war. Es ging in den Drogeriemarkt, in den Discounter und in den Supermarkt. Ich konnte kurz vor Fristende endlich das Guthaben der DeutschlandCard einlösen, so dass der Einkauf sehr günstig war. Direkt nach dem Wechsel von Edeka von DeutschlandCard zu Payback wollte ich ja das Guthaben der DeutschlandCard einlösen, musste aber feststellen, das es verschwunden war. Der Kundenservice von DeutschlandCard ist nicht so prall, aber nach einigen Diskussionen war das Guthaben wieder da. Jetzt kann ich die Karte eigentlich entsorgen. Wir nutzten das Programm nur wegen Edeka, und der ist jetzt ja auch bei Payback. 

Bei Edeka hingen wieder mal viele Schilder, dass es aufgrund erhöhtem Krankenstand zu Wartezeiten kommt, man Verständnis haben möge. Mehr Menschen tragen vernünftigerweise Maske. Es gab in allen Läden reichlich leere Regale, aber von vergriffener Angebotsware abgesehen, bekamen wir alles, was wir brauchten. 

Beim Lieblingsbäcker gab's gefüllte Jecken. Das sind Berliner mit Sahne und Kirschgrütze. Lecker, aber für mich viel zu süß. Heißwecken mag ich tatsächlich lieber, nur die verpasste ich dieses Jahr.

Im Laufe der Woche ging's mehrfach zum Bäcker, in die Apotheke, in den Bau- und Sonderpostenmarkt. Außerdem kauften wir einen neuen Herd. Es zeigte sich schnell, dass der Gatte mit dem Induktionsherd überfordert ist. Er soll sich ja so lange wie möglich selbst versorgen, und ich bin nicht immer da, um ihm was zu kochen. Wir sind ja nicht aneinander gekettet; ich habe ein eigenes Leben, von dem ich mir so viel wie möglich bewahren möchte. 

Ich bin aber auch nicht traurig über den Herdtausch von Induktion zurück zu Elektro, und das sind die Gründe:

  • Der Herd hat ein Touchpad. Das funktioniert nach Lust und Laune und ist schwierig, wenn man nicht viel Kraft in den Fingern hat, schlecht gucken kann (es fehlt Kontrast), die Finger zu fettig / zu trocken / zu was auch immer sind. Wir müssen also wieder einen Herd mit Knebeln bzw. Knöpfen haben, damit der Gatte sich problemlos auch mal etwas kochen kann.
  • Die Bräterzone geht über zwei Felder, aber letztlich lässt sich nur eins nutzen. Steht auf jedem Feld ein Topf, gibt es Alarm. Ich habe unterschiedliche Topfgrößen probiert, aber es passen keine zwei Töpfe auf die beiden Felder. Unterm Strich hat das Kochfeld also drei Platten, nicht vier. Nutze ich nur große Töpfe, kann ich sogar nur zwei Kochfelder nutzen, denn die Kombi hinten ein großer Topf / vorne ein kleiner Topf oder umgekehrt auf zwei Kochfeldern mag das Teil nicht. Dann ist wieder Alarm.
  • ‪Sobald ein Topf nicht 100% korrekt steht, ist Alarm. 
  • Sobald etwas überkocht, ist Alarm. Der Herd schaltet sich dann komplett aus, ich muss alle Töpfe herunternehmen, das Kochfeld trocknen, warten, bis es abgekühlt ist, ehe ich weiterkochen kann. Das nervt. Immens.
  • Bei der Reinigung des Kochfelds ist Alarm, vor allem, wenn etwas kräftiger gewischt oder der Schaber genutzt werden muss. 
  • Sobald etwas auf dem Herd steht / liegt, ist Alarm, und sei es auch nur ein Blatt Papier. Zum Beispiel ein heißes Backblech auf dem Kochfeld ablegen, geht nicht. Dafür muss eine extra Fläche da sein. Unsere Küche hat wenig Arbeitsfläche. Den Elektroherd konnte ich als zusätzliche Arbeitsfläche nutzen, wenn er nicht gebraucht wurde. Zum Glück ist da die Terrasse, zumindest, wenn's nicht regnet. 
  • Schmorgerichte zubereiten oder etwas aufwärmen ist schwierig. Es geht nur ganz oder gar nicht. Die Hitze ist so schnell da, dass ich aufpassen muss, dass es nicht sofort anbrennt. Schalte ich dann runter (nicht aus!), ist die Hitze sofort ganz weg. Fange ich mit wenig Temperatur an, dauert es ewig, bis das Essen warm ist. Die Folge: Ich habe lange nicht mehr so häufig die Mikrowelle und die Mikrowellen-Töpfe genutzt und brauche die doppelte Anzahl an Töpfen, denn alles, was später aufgewärmt werden soll, wird in Mikrowellen-Töpfe umgefüllt. Die Spülmaschine läuft quasi in Dauerschleife. Dafür weiß ich jetzt, wie ich Kochtöpfe am Besten in der Spülmaschine staple. Ich war bislang ohne dieses Wissen auch zufrieden.
  • Unsere Bialetti und die Jenaer-Glas- bzw. Pyroflam-Töpfe können wir nur mit Adapter nutzen, da sie nicht magnetisch sind. Okay, das wusste ich vorher. Was ich nicht wusste, ist, wie sehr sie mir fehlen würden (ich habe es bislang verpeilt, einen Adapter zu kaufen).
  • Aus unbekanntem Grund schaltet der Herd sich gerne mal mitten im Kochvorgang ab so nach dem Motto: "Das hat jetzt lange genug gekocht." Heißt: Alle Töpfe runter, warten, bis sich der Herd beruhigt hat, dann wieder alle Töpfe rauf.
  • Der Herd ist laut, summt und brummt.
  • Was aber wirklich toll ist: Die Booster-Funktion. Die wird mir fehlen. Das hätte ich anfangs nicht gedacht. Sie funktioniert aber nur bei jeweils einer Platte, nicht bei mehreren Platten gleichzeitig, und auch nur bei einer Platte richtig gut. Dennoch: Die Kochzeit von Kartoffeln, Nudeln und Reis ist um ein Vielfache geringer als beim Elektroherd.
Bislang hatte ich immer mal wieder in Mietküchen oder Ferienhäusern Induktionsherde, fand sie immer schon kapriziös, kam aber mit ihnen zurecht. Nach knapp einem Jahr täglicher Nutzung weiß ich: Induktion und ich passen nicht zueinander. Ich weiß auch: Es ist nicht nur so, dass ich zu doof für Induktion bin. Wenn ich von meinen Eindrücken berichte, höre ich immer öfter: "So ist das bei uns auch! Ich würde mir nie wieder einen Induktionsherd kaufen!" Danke, das hätte ich gerne vorher gewusst. 

Unser Plan für die erste Märzwoche.

Da ich zurzeit mal wieder alleine Küchendienst habe und sehr ausgelaugt bin, plante ich wieder so, dass ich nur drei Tage kochen muss, vier Tage aufwärmen kann. Das klappte ganz gut. Vor allem an Tagen, an denen ich erst spät zu Hause bin, möchte ich nicht auch noch kochen müssen.

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Wir holten ja Schweinefleisch aus der Schlachtung eines Hofs in der Nähe, und so gab es Sonnabend Szegediner Gulasch nach Nelson Müller. 

Als der Gatte im Krankenhaus war, musste ich für mich alleine einkaufen. Auf der Suche nach Fertigfutter fand ich Fertig-Pfannkuchen und dachte, die würden den Gatten freuen, denn gefüllte Pfannkuchen hatten wir ewig nicht mehr. Bei der Wochenplanung hatte ich die Hoffnung, der Gatte würde kochen können, aber dem war leider nicht so. Also füllte ich je fünf Pfannkuchen mit gebratenem Champignon-Hack und Spinat-Schafskäse, gab Streukäse obendrauf und überbuk alles im Ofen. Sonntag gab's also gefüllte Pfannkuchen. 

Montag kochte ich Hackfleisch-Käse-Lauch-Suppe - eigentlich kein Gericht für den Gatten, da der Schmelzkäse extrem nierenschädigend ist, aber nun ja. 

Dienstag wärmte ich Szegediner Gulasch auf.

Mittwoch gab's wieder gefüllte Pfannkuchen.

Donnerstag wurde Hackfleisch-Käse-Lauch-Suppe aufgewärmt. Zwei Portionen kamen zudem in den Tiefkühler. Ich habe gerne einen Vorrat an selbstgekochten Suppen im Tiefkühler, die sich der Gatte aufwärmen kann, wenn ich nicht da bin.

Freitag sollte es die schon öfter geschobenen Spaghetti Bolognese geben, aber ich bekam Ausgang und durfte zum monatlichen Stricktreffen. Der Gatte wärmte sich Bohnensuppe auf.  

Gebacken wurde nicht. Über Too good to go holte ich mir für meine drei Echtbüro-Tage eine Überraschungstüte, in der normalerweise eher Sandwiches als Kuchen sind - diesmal war es umgekehrt. Der Gatte freute sich über den Kuchen, und ich versorgte mich schließlich mit gekauften Salaten und Bulgur. War okay, weil ich das lange nicht mehr machte, ist aber echt teuer geworden. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.   

Samstag, 9. November 2024

Wochenplan in KW 45/24: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCXLIII

"Ich zahle doch nicht sieben Euro für eine Flasche Olivenöl!", empörte sich der Gatte angesichts des Preises für einfaches Discounter-Öl. Da es - Überraschung! - auch im benachbarten Supermarkt nicht günstiger war, haben wir aktuell kein Olivenöl ... 

Den Wocheneinkauf erledigten wir relativ früh am Sonnabend und verbanden ihn mit dem Frühstück beim Bäcker. Wir hätten gerne später eingekauft, aber es drohte eine "Bauern"-Demonstration mit angesagten 150 Treckern. Keine Ahnung, ob sie wirklich stattfand, denn sie schaffte es weder in die regionale noch lokale Presse, und in den örtlichen FB-Gruppen blieb's danach auch sehr still. 

Es ging in zwei Discounter und einen Supermarkt sowie zum Bäcker. Im Laufe der Woche waren wir in der Trafik, bei Budni, mehrfach beim Bäcker, im Baumarkt und im Supermarkt im Gewerbegebiet, wo wir hoffentlich final unser Pfannen-Problem lösen konnten. Wir hätten nicht gedacht, dass es so schwer ist, im stationären Handel eine induktionstaugliche Pfanne zu finden. Ich brauchte außerdem neue Kladage, weil meine schwarzen Jeans plötzlich beschlossen, auseinanderzufallen, genau wie eine Jacke. Letztere zu ersetzen, gestaltet sich allerdings schwierig. Wolle wurde auch gekauft, schließlich muss ich Mützchen für die Leucht-Hasen stricken, damit aus der Osterdeko eine Weihnachtsdeko wird. 

Wir haben uns außerdem entschlossen, den Herd umzutauschen. Der Gatte hat nachhaltig Probleme mit dem Touchscreen, weil kein Gefühl mehr in den Fingern. Das setzt ihn total unter Druck, dass Kochen inzwischen automatisch einen Nervenzusammenbruch nach sich zieht. Früher kochte er gerne, jetzt ist es purer Stress für ihn. Es muss also ein Herd mit Knöpfen her, und da werden wir demnächst mal beim örtlichen Miele-Händler gucken. Die Firma hat ein oder zwei Modelle im Angebot. Ich muss dann zwar auf einige nette Gadgets wie die Bräterzone verzichten, aber es nützt ja nichts.

Generell waren viele Regale leer, schnieften und husteten Kunden und Verkäufer im Chor, wurde über krankheitsbedingte Unterbesetzung informiert, wurde nicht alles an Angebotsware geliefert. Wir bekamen aber alles, was wir brauchten. Die Angebotswaren sind bei uns ja in der Regel nur das Sahnehäubchen. 

Unser Plan für die erste November-Woche.

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend bestellten wir Burger und Fritten bei der Schiebetür

Sonntag gab's Klopse, Kartoffeln und Möhrchen, gekocht im Teamwork, weil ich das übernahm, was der Gatte nicht mehr kann, wie Kartoffeln und Wurzeln schälen. 

Montag kochte ich Bratwurst-Spätzle-Pfanne.   

Dienstag gab's wieder Klopse, Kartoffeln und Möhrchen. 

Mittwoch gab's wieder Bratwurst-Spätzle-Pfanne. Aufgewärmt schmeckt die tatsächlich noch besser.  

Donnerstag kochte der Gatte Paprika-Hack-Pfanne

Freitag sollte es Spinat, Kartoffeln und Ei geben, aber der Tag entwickelte sich anders als gedacht. Bei der Schiebetür wurden Burger, Schaschlik und Pommes Frites bestellt. Es zeigte sich wieder mal, dass die Qualität nach einem Betreiberwechsel schwankt. War Sonnabend alles okay, war diesmal der Bun altbacken, waren die Pommes Frites eine Mischung aus alt und hart sowie frisch frittiert. Doof, das. Ich hoffe, der Laden fängt sich wieder. Spannend sind auch die Lieferzeiten. Einmal bestellten wir für 19:30 Uhr, bekamen das Essen aber schon 20 Minuten nach dem Anruf - anderthalb Stunden zu früh. Die letzten Male hieß es, das Essen käme in 45 Minuten. Es war dann nach 20 Minuten da.   

Gebacken wurde nicht, und über Too good to go holte ich auch nichts. Stattdessen raffte ich Montag Abend die letzten Kraftreserven zusammen und machte mir zwei Brotdosen sowie zwei Lunch Pots mit Overnight Oats (Granatapfel und Birne). Dienstag und Mittwoch freute ich mich dann über Brotdosen mit Käsebrote mit Gurkenscheiben, Weintrauben, Tomaten, Oliven und Clementinen. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.   

Freitag, 1. November 2024

Currywurst-Pfanne

Nach längerer Zeit - wir haben ja seit einem knappen Vierteljahr wieder eine Küche - holten wir letztens mal wieder einen Mittagstisch vom Schlachter, denn die Currywurst-Pfanne lachte uns an. Sie war aber so gar nicht unser Fall, denn es war einfach eine Kelle Currysauce zu einer zugegebenermaßen guten Currywurst. Gemüse fehlte komplett, von den Kartoffelecken als Beilage mal abgesehen.

Currywurst-Pfanne mit Pommes frites. Nudeln mögen wir allerdings lieber dazu.

Das können wir besser, dachten wir, und klöppelten kurzerhand selbst eine Currywurst-Pfanne.

Dieser Beitrag geht rüber zum Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!

Currywurst-Pfanne

Zutaten für 4 Portionen:

2 große Currywürste, in Scheiben geschnitten
2 Paprikaschoten, fein gewürfelt
1 Zwiebel, fein gewürfelt
2-3 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
Öl
Currypulver, Sorte und Menge nach Geschmack
Paprika, gemahlen, edelsüß, Menge nach Geschmack
Paprika, rosenscharf, Menge nach Geschmack
400 g Tomatensugo
200 ml Tomatensaft, gerne scharf
1 Dose Mais (330 g)
Dattelsirup
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Currywurstscheiben von allen Seiten anbraten. Paprika dazu geben und ebenfalls anbraten, bis sie gut Farbe genommen haben. Zwiebel und Knoblauch in die Pfanne geben und bei reduzierter Temperatur bräunen. Curry- und Paprikapulver dazu geben, kurz anbräunen und alles mit Tomatensaft ablöschen. Sugo dazugeben und alles garen, bis die Paprika gar ist. 

Mais abgießen, in die Pfanne geben und warmziehen lassen. Mit Dattelsirup, Salz und Pfeffer abschmecken und mit Beilage nach Wahl servieren.

Samstag, 28. September 2024

Wochenplan in KW 39/24: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCXXXVII

Der Wocheneinkauf war schnell erledigt, wir brauchten nicht viel. Der Gatte bestand aber trotzdem auf seine Pause beim Supermarkt-Bäcker. Ihm fehle sonst etwas. 

Im Laufe der Woche waren wir mehrfach in der Apotheke und beim Bäcker, in Drogeriemärkten, im Kaufhaus und in der Trafik. Außerdem ging's endlich mal wieder ins Eiscafé. Der Gatte befand, da wären wir dieses Jahr viel zu selten gewesen. Außerdem habe er zu wenig Erdbeeren gegessen. Das muss nächstes Jahr anders werden. 

Für Entsetzen sorgte einmal der Butterpreis, der bei über 2 Euro liegt und weiter steigt. Selbst Angebotsware liegt inzwischen bei 2 Euro. Solange Platz im Tiefkühler ist, bevorrate ich uns. Ansonsten war vieles an Angebotsware entweder schon vergriffen oder nicht geliefert worden.

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Unser Plan für die letzte Septemberwoche.

Für die Bolognese, die der Gatte kochte, hatte er versehentlich Suppenfleisch statt Bauchspeck gekauft. So gab es dann am Sonnabend eine Rindfleischsuppe mit Suppen-Maultaschen. Das sind normale Maultaschen, nur kleiner.

Sonntag waren wir vor drei Tagen Kaminholzschleppen platt und bestellten Essen bei der Schiebetür. Das kam unerwartet anderthalb Stunden früher als bestellt ... Es gab Gyros, das ich diesmal als trocken und überwürzt empfand. Die Portion war auch kleiner als sonst. Ich hoffe, das ist ein Ausreißer und keine Folge des Betreiberwechsels.  

Montag gab's wieder Rindfleischsuppe, diesmal mit Kartoffeln.

Dienstag machte ich Baked Potatoe mit Radieschen-Quark und Krabben

Für Mittwoch wünschte sich der Gatte Grießbrei mit Beeren-Kompott.

Donnerstag gab's Rührei mit Krabben auf Schwarzbrot. Damit waren dann die mitgebrachten 600 g Krabben aufgebraucht. Im Februar gibt es hoffentlich wieder neue. 

Freitag gab's Hühnerfrikassee mit Reis

Gebacken wurde nicht, der Kuchen für die Teezeit kam vom Lieblingsbäcker. Über Too good to go holte ich vier Sandwiches für die Mittagspause. Der Gatte bekam eines für's Frühstück ab und freute sich über zwei Stück Marmorkuchen. Generell kaufe ich inzwischen ungern über Too good to go, weil sich unsere Vermutung bestätigte, dass Firmen lieber da mitmachen als Lebensmittel an die Tafel zu geben. Das sorgt für einen Rückgang der Spenden an die Tafeln. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf. 

Samstag, 14. September 2024

Wochenplan in KW 37/24: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCXXXV

Dieser Wocheneinkauf fiel mehr oder weniger aus, denn zuerst waren der Gatte und ich auf dem Swutsch, dann ich alleine. So kauften wir letzten Freitag nur ein paar Sachen ein, die wir auf jeden Fall brauchten. Seit Mittwoch sorgt der Gatte für sich alleine.

Außerdem kaufte ich natürlich reichlich in Dänemark ein: Schokolade, Bier, Wolle - und ich fand endlich, endlich dänischen Wein!

Unser Plan für die zweite September-Woche. Für zwei Tage hatte ich für den Gatten vorgekocht. Auf dem kleinen Zettel ist notiert, welche Gerichte er sich aus dem Tiefkühler nehmen kann. Kochen ist je nach Tagesform schwierig für ihn, und auf Fertigfutter möchte er möglichst verzichten.

Sonnabend waren wir in Travemünde und aßen abends im Marina.

Nachmittags gab's Kaffee und Kuchen. Die Aprikosen-Käsesahne-Torte verwandelte sich auf dem Weg vom Kuchentresen an den Tisch in eine Mandarinen-Käsesahne-Torte.

Matjes für mich, Lachs mit Hummersauce für die Damen, Schnitzel Wiener Art für den Gatten.

Sonntag waren wir so zeitig zurück, dass wir noch auf dem Stadtfest essen konnten - das wünschte sich der Gatte. Für ihn gab's Currywurst-Pommes, für mich Süßkartoffel-Pommes, für uns beide Softeis.

Montag kochte ich Wurzel-Salbei-Pasta. Ich machte vier Portionen, damit der Gatte während meiner Abwesenheit nicht nur auf Fertigfutter angewiesen ist.

Dienstag machte ich eine Blumenkohl-Leberkäse-Pfanne. Auch hier machte ich vier Portionen, damit der Gatte versorgt ist.

Mittwoch fuhr ich nach Dänemark und aß abends Pasta mit Pfifferlingen.

Ferienhausküche: Pasta mit Pfifferlingen in Sahnesauce.

Donnerstag fiel das Abendessen aus, denn es gab ein üppiges Mittagessen in Form von Moules et frites in Café Nana's Stue

Moules et frites. 

Auch Freitag fiel das Abendessen aus, denn es gab mittags einen gut gefüllten Pfannkuchen im Pandekagehuset.

Pfannkuchen, gefüllt mit Fanø-Schinken und Käse.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Mittwoch, 31. Juli 2024

Hühnchen mit Aprikosen

Bei diesem Rezept musste ich improvisieren, denn die Schlagsahne aus dem Kühlschrank war unbestritten sauer. Zum Glück hatten wir zu viel Antipasti gekauft, so dass Schafskäse in Kräuter-Öl da war. Praktisch, denn das kann ich anstelle des Olivenöls zum Anbraten nehmen, und Petersilie muss ich auch nicht aus dem Garten holen ...

Hühnchen mit Aprikosen.

Dieser Beitrag geht rüber Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln! 

Hühnchen mit Aprikosen

Zutaten für 4 Portionen:

2 Hähnchenbrustfilets (je nach Gewicht auch ein, zwei mehr)
350 g frische Aprikosen (auch etwas mehr, wie's halt passt)
200 ml Gemüsebrühe
1 Glas eingelegter Schafskäse in Öl (ca. 300 g brutto, alternativ Olivenöl, 200 ml Sahne und 1/2 Bund Petersilie)
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Das Fleisch in mundgerechte Streifen schneiden. Schafskäse abgießen, dabei das Öl auffangen. Aprikosen waschen, halbieren und entkernen.

Öl in eine heiße Pfanne geben und darin das Fleisch von allen Seiten gut anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Die Aprikosen und den Schafskäse dazu geben und bei milder Hitze garen, bis der Käse geschmolzen ist und die Aprikosen weich sind. 

Mit Reis, Ptitim* Mazzen servieren.

Quelle / *Affiliate link

Dienstag, 30. Juli 2024

Schmorgurken mit Krabben in Riesling-Sauce

Im letzten Dänemark-Urlaub kauften wir ein paar Krabben auf Vorrat, denn diesen Luxus gönnen wir uns zu Hause nicht. Die letzten Krabben kamen nun in dieses Gericht. Passenderweise fand der Gatte auch den Weinvorrat in den Umzugskartons im Keller wieder ... 

Schmorgurken mit Krabben in Riesling-Sauce auf Reis.

Dieser Beitrag geht rüber zum Dings vom Dienstag und zum Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!

Schmorgurken mit Krabben in Riesling-Sauce

Zutaten für 4 Portionen:

1 kg Schmorgurken (das sind bummelig zwei Stück)
1 kleine Zwiebel
1 Bund Dill, fein gehackt
400 ml Gemüsebrühe
250 ml Riesling
200 g Schmand
1 TL Stärke
Salz
Pfeffer
Butterschmalz
170 g Krabben (Abtropfgewicht)

Zubereitung:

Schmorgurken von oben nach unten, also zum Stiel hin schälen, halbieren und die Kerne entfernen. Gurken würfeln.

Die Zwiebel schälen und fein hacken.

Etwas Butterschmalz in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln darin glasig dünsten, dann die Schmorgurken dazu geben und andünsten, bis sie leicht glasig werden.

Mit Gemüsebrühe ablöschen, die Hälfte des Dills dazugeben und alles ca. 20 Minuten köcheln lassen. Hitze so weit reduzieren, dass die Flüssigkeit nicht mehr kocht.

Schmand mit etwas Riesling und Stärke glatt rühren. Zusammen mit dem restlichen Riesling und den Krabben in den Topf geben, etwas ziehen lassen, aber nicht mehr kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zusammen mit dem restlichen Dill servieren.

Dazu schmecken Kartoffeln, Reis, Dinkel oder Emmer.

Dienstag, 23. Juli 2024

Spargel-Krabben-Gratin

Auch, wenn die Spargelzeit nun definitiv vorbei ist, will ich zumindest für die nächste Saison eines der Rezepte festhalten, das wir in diesem Jahr neu ausprobierten. Da wir uns in Dänemark Krabben gönnten und auch welche mit nach Hause nahmen, gab's das Gericht gleich zweimal, einmal mit weißem und einmal mit grünem Spargel. Mit grünem Spargel schmeckt es mir besser. 

Im Urlaub gab's Spargel-Krabben-Gratin mit weißem Spargel.

Die Menge erschien mir erst etwas viel für zwei Personen, aber wir schafften sie mühelos.

Wieder zu Hause, gab's Spargel-Krabben-Gratin mit grünem Spargel.

Dieser Beitrag geht rüber zum Dings vom Dienstag und zum Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln! 

Spargel-Krabben-Gratin

Zutaten für 2 Portionen:

4 Kartoffeln (je nach Größe ggf. mehr)
500 g grüner Spargel
170 g Krabben, gepult 
200 ml Sahne
200 ml Milch
1 Ei
50 g geriebener milder Käse, z.B. Gouda (bei uns war's Mammen Guld von Danbo)
Salz
Pfeffer
etwas Butter für die Auflaufform

Zubereitung:

Holzige Enden von Spargel abbrechen. Die Stangen in ca. 3 cm lange Stücke schneiden und in Salzwasser ca. 5 Minuten garen. Abgießen.

Kartoffeln gründlich abbürsten oder schälen, in Scheiben schneiden und in Salzwasser etwa 15 Minuten kochen. Abgießen.

Kartoffel, Spargel und Krabben in eine leicht gefettete Auflaufform schichten.

Ei, Sahne und Milch verquirlen, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und darüber gießen. Käse über das Gratin streuen. Bei 175°C (Umluft) ca. 25 Minuten überbacken.

Mittwoch, 19. Juni 2024

Ananas-Spargel-Curry

Der Gatte hatte Schweinefleisch zum Grillen gekauft, das sich als zäh entpuppte - keine Ahnung, was da schief lief. Ich überlegte erst, das Fleisch zum Foodsharing zu geben, aber das ging sich nicht aus, also fror ich es ein und guckte, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, es zarter zu bekommen. Gibt es - Ananassaft, zum Beispiel. 

Ananas-Spargel-Curry.

Ananas in Dosen haben wir immer noch im Vorrat aus den Zeiten, als der Gatte heftigsten Unterzucker hatte. Dank Arztwechsel nach dem Umzug sind die Zeiten Gott sei Dank vorbei. Zufällig hatte ich auch Ananas-Curry* da, so dass es eine richtig fruchtige Sache wurde.

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Ananas-Spargel-Curry

Zutaten für 4 Portionen:

1 Dose Ananas (340 g Netto-Gewicht, alternativ Ananassaft und frische Ananas)
200 g Schweinesteak, in Streifen geschnitten
500 g grüner Spargel
400 ml Kokosmilch
400 ml Gemüsebrühe
Ananas-Curry*, Menge nach Geschmack
1 Handvoll Cashews
Öl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Fleisch über Nacht in Ananassaft marinieren. 

Beim Spargel die holzigen Enden abbrechen und den Rest in mundgerechte Stücke schneiden.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Das Fleisch aus dem Ananassaft nehmen und von allen Seiten scharf anbraten. Den Spargel dazu geben und ebenfalls scharf anbraten. Das Ananas-Curry dazu geben und Farbe nehmen lassen. Mit Ananassaft ablöschen, dann die Hälfte der Cashews, Kokosmilch und Gemüsebrühe dazu geben und köcheln lassen, bis alles gar ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit den restlichen Cashews und Reis servieren.

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Dienstag, 28. Mai 2024

Kochen ohne Tüte: Baked Feta Pasta mit grünem Spargel

Als ich das erste Mal Baked Feta Pasta machte, war der Gatte nur mäßig angetan und aß am zweiten Abend etwas anderes (wir kochen normalerweise so, dass es für zwei Abendessen, also vier Portionen reicht). Daher war ich ziemlich überrascht, als der Gatte diesmal Nachschlag wollte, was letzte Woche unseren Wochenplan ein wenig durcheinander brachte. 

Baked Feta Pasta mit grünem Spargel.

Bei diesem Gericht verzichtete ich auf ein Fix für Ofen-Nudeln mit folgenden Zutaten:

36,9% Tomaten, Weizenmehl, Maisstärke, Gewürze (Zwiebeln, Knoblauch, Paprika, Pfeffer), Zucker, Würze (aus Weizen), Jodsalz (Salz, Kaliumjodat), Salz, Oregano, natürliche Aromen, Sonnenblumenöl, Aroma.

Das Meiste braucht es nicht. 

Baked Feta Pasta mit grünem Spargel.

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Baked Feta Pasta mit grünem Spargel

Zutaten für 4 Portionen:
500 g grüner Spargel
300 g Kirschtomaten
1 Knoblauchzehe
je 1-2 Zweige Basilikum, Rosmarin, Salbei, Oregano, Meerfenchel, Pimpinelle, Oregano (oder andere Kräuter nach Geschmack)
4 EL Olivenöl
150 g Schafskäse (es gibt ja leider keine 200 g-Packungen mehr ...)
Salz 
Pfeffer
1 Prise Zucker
360 g Penne (oder andere Nudeln nach Geschmack)

Zubereitung:

Nudeln nach Packungsanweisung kochen. 

Währenddessen Spargel waschen, holzige Enden abbrechen und den Rest in 2-3 cm große Stücke schneiden. Kirschtomaten waschen und halbieren. Knoblauch pellen und fein würfeln.

Etwas Olivenöl in eine Auflaufform geben, dann Spargel, Tomaten und Knoblauch hineingeben und den Schafskäse mittig darauf platzieren. Die Kräuter darüber geben und alles mit dem restlichen Olivenöl benetzen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Eine Kelle Nudelwasser in die Auflaufform geben. 

Nudeln abgießen, dabei ein bis zwei Kellen Nudelwasser auffangen. Nudeln beiseite stellen.

Bei 180°C (Umluft) etwa 30 Minuten im Ofen garen, bis der Schafskäse weich und das Gemüse gar ist. Die Kräuterzweige entfernen, dann den Schafskäse in der Auflaufform mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Gemüse mischen. Eventuell mit etwas Nudelwasser mischen. Abgetropfte Nudeln unterheben und servieren.

Dienstag, 21. Mai 2024

Ofen-Spargel mit Ofen-Kartoffeln und grüner Sauce

Für diese Spargelzeit haben wir einen Kompromiss: Einmal in der Woche gibt es Spargel gekocht oder aus dem Ofen, einmal in der Woche darf ich experimentieren. Der Gatte ist gerade nicht sehr abenteuerlustig - Ofen-Spargel ist ihm Abenteuer genug. 

Ofen-Spargel mit Bratkartoffeln und grüner Sauce.

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Ofen-Spargel mit Ofen-Kartoffeln und grüner Sauce

Zutaten für 2 Portionen:

Für den Ofen-Spargel und die Ofen-Kartoffeln:
1 kg weißer Spargel, gerne dicke Stangen
4-8 Kartoffeln, je nach Größe
50 g Butter
100 ml Öl
Salz
Pfeffer
Zucker

Für die Sauce:

6 Eier
1 Packung TK-Kräuter Frankfurter Grüne Soße, aufgetaut
200 g Naturjoghurt
200 g saure Sahne
1 TL Senf, mittelscharf
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Spargel schälen, holzige Enden abbrechen und die geschälten Stangen in eine Auflaufform legen.

Kartoffeln schälen, waschen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Auf dem Spargel verteilen. Alles salzen, pfeffern und mit einer Prise Zucker würzen. Butter und Öl darüber geben und bei bei 180°C (Umluft) etwa 30 Minuten im Ofen garen. Mit einer Gabel prüfen, ob Spargel und Kartoffeln gar sind, ggf. Garzeit verlängern.

Währenddessen Eier hart kochen und pellen. 4 Eier halbieren. Die 
restlichen beiden Eier pellen, fein hacken und beiseite stellen für die grüne Sauce.

TK-Kräuter in einem Mixer mit Joghurt, saurer Sahne, Senf und Pfeffer
pürieren. Mit Salz abschmecken. Die gehackten Eier fein hacken unter die Sauce heben. Sauce mit den Eiern zu Spargel und Kartoffeln servieren.

Donnerstag, 16. Mai 2024

Pasta mit grünem Spargel und Schinken

Während der Gatte zunehmend gekochten Spargel bevorzugt und den einmal pro Woche essen könnte, bin ich experimentierfreudiger. 

Pasta mit grünem Spargel und Schinken.

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Pasta mit grünem Spargel und Schinken

Zutaten für 4 Portionen:

360 g Nudeln, z.B. Penne oder was halt da ist 
800 g grüner Spargel
1 Zwiebel
1 Bd. Schnittlauch
100 g gekochter Schinken
2 EL Olivenöl
200 g Schmand
200 ml Gemüsebrühe 
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

Holzige Enden der Spargelstangen abbrechen. Spargel schräg in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Zwiebel abziehen und würfeln. Schnittlauch abbrausen, trockenschütteln, in feine Ringe schneiden. Schinken in Streifen schneiden.

Olivenöl in einer weiten Pfanne erhitzen. Zwiebelwürfel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Spargelstücke hinzufügen und unter Rühren anbraten. Eine Kelle Nudelkochwasser dazu geben und den Spargel darin ein paar Minuten garen. Schmand und Gemüsebrühe einrühren und auf
kleiner Hitze köcheln lassen, bis der Spargel gar ist. Wenn die Sauce zu dick wird, noch etwas Nudelwasser dazu geben.

Nudeln abgießen, zusammen mit den Schinkenstreifen und untermischen. Mit Dals und Pfeffer abschmecken. Die Hälfte des Schnittlauchs untermischen, übrigen Schnittlauch zum Servieren über die Spargel-Schinken-Pasta streuen.

Quelle

Samstag, 27. April 2024

Wochenplan in KW 17/24: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCXV

Diesen Wocheneinkauf erledigten wir wieder am Sonnabend. Ich kaufe ja inzwischen lieber freitags ein, aber da hatte ich einen Termin, so dass wir erst abends zum Einkaufen gekommen wären, und das fand ich auch doof. Es ging zum Baumarkt und in den kleinen Discounter samt benachbarten Supermarkt. Mittlerweile finde ich mich in dem größeren im Nachbardorf tatsächlich besser zurecht. Im kleinen Supermarkt gibt es auch nur ganz wenig von Milch und Hafermilch, die ich gerne kaufe, und zum Wochenende ist das geringe Angebot ganz vergriffen. Aber es gibt ja genug Auswahl. 

Im Laufe der Woche ging's zum Baumarkt, zur Apotheke und zum Bäcker, holten wir etwas bei eBay-Kleinanzeigen ab. Die Küche wurde vermessen, so dass dieses Wochenende Küchenplanung ansteht. Mal schauen, wann wir wieder eine richtige Küche haben. Außerdem gab's wieder eine Großbestellung bei Manar Soap. Ich finde, die Seife "Good Life" ist ein schönes Mitbringsel für alle Gelegenheiten, und mein Vorrat war leer. Schwiegermutter und Tante mögen Flieder und haben demnächst Geburtstag - wie passend, dass es gerade "Fliederfrische Seife" gibt.

Unser Plan für die letzte Aprilwoche.

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's Ofen-Spargel mit Ofen-Kartoffeln

Sonntag gab's Klopse mit Porree und Kartoffeln.

Montag hatte ich einen langen Tag und freute mich, als mich abends neben dem Gatten Spaghetti Bolognese erwarteten. 

Dienstag sollte es Bohnensuppe geben, aber das, was ich morgens gefroren aus dem Tiefkühler fischte, entpuppte sich abends aufgetaut als Kohleintopf. Auch gut. Normalerweise sind unsere TK-Dosen beschriftet, nur verschwand im Umzugschaos kurzfristig das dafür notwendige Malerkrepp. 

Mittwoch gab's wieder Spaghetti Bolognese.

Donnerstag hatte ich wieder Küchendienst, und ich koche ja gerne fleischlos. In diesem Falle war's sogar vegan. Es gab Spargel mit Avocado-Hollandaise.

Die Spargelzeit will ausgenutzt werden, und weil noch Ricotta da war, gab's Freitag eine Spargel-Ricotta-Tarte.

Auch diese Woche wurde wieder gebacken: Altländer Apfelkuchen. Außerdem buk ich endlich das Brot, dass uns die rechten Nachbarn in Form einer Backmischung von Brotliebling zum Einzug schenkten. Bislang war ich ja amtlich zu doof zum Brotbacken, schaffte es selbst mit Backmischung und Brotbackautomat nicht, etwas anderes als Unterlegkeile zu backen. Daher war ich freudig überrascht, dass das Pain de Champagne ausgesprochen lecker und essbar wurde! Sogar der Gatte war angetan, was selten ist. Über Too good to go holte ich mir nichts, sondern verpflegte mich mittags bei den umliegenden Bäckern. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Dienstag, 23. April 2024

Das 12-von12-im-April-Rezept: Kohlrabi-Kartoffel-Gratin

Ich versuche ja, an meinen Kochtagen möglichst vegetarisch zu kochen. In diesem Auflauf ist die Fleischmenge so gering, dass der Gatte sie glatt übersah ... 

Kohlrabi-Kartoffel-Gratin.

Eigentlich sollten Kartoffeln und Kohlrabi nur in Sahne garen, aber ich fand eine Béchamel schmackhafter. Außerdem kochte ich Kartoffeln und Kohlrabi vor. Der Kohlrabi natzt mich regelmäßig mit überraschend langen Kochzeiten, da war mir Vorkochen sicherer. 

Frisch aus dem Ofen: Kohlrabi-Kartoffel-Gratin.

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Kohlrabi-Kartoffel-Gratin mit Schinken

Zutaten für 4-6 Portionen:

750 g festkochende Kartoffeln
3 Kohlrabis, je nach Größe
250 g Gouda, gerieben 
6-8 Scheiben Kochschinken (à ca. 40 g)

Für die Béchamel-Sauce:
50 g Butter
50 g Mehl
200 ml Kochwasser von Kohlrabi und Kartoffeln
300 ml (Hafer-)Milch

Außerdem:
Salz
Pfeffer
Muskatnuss, frischgemahlen

Kartoffeln schälen, waschen und in dünne Scheiben hobeln oder schneiden. Kohlrabi schä­len, waschen, in 2–3 mm dünne Schei­ben schneiden. in etwas kochendem Salzwasser etwa 10 Minuten garen. Abgießen, dabei das Kochwasser auffangen.

Gouda reiben.

Eine Auflaufform gut fetten. Kartoffeln und Kohlrabis dachziegelartig in die Form schichten. Dabei jede Schicht mit etwas Käse bestreuen (genug für die Kruste übrig lassen) und mit Salz und Pfeffer würzen. Zwischendurch den Schinken mit einschichten.

Für die Béchamel die Butter zerlassen, dann das Mehl einrühren. Mit dem aufgefangenen Kochwasser und Milch ablöschen, dabei kräftig rühren, damit sich möglichst keine Klümpchen bilden. Die Sauce zum Kochen bringen, dann bei schwacher Hitze etwa 5 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. 

Über das Gemüse in die Auflaufform geben und mit einer Schicht Käse bedecken.

Das Gratin bei 175°C (Umluft) etwa 30 Minuten im Ofen backen, bis die Käsekruste goldbraun ist. 

Mittwoch, 17. April 2024

Staudensellerie-Kartoffelsuppe

Im Kühlschrank war von der Bolognese, die der Gatte unlängst kochte, noch Staudensellerie. Daraus wurde Montag eine Staudensellerie-Kartoffelsuppe.

Staudensellerie-Kartoffelsuppe.

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Staudensellerie-Kartoffelsuppe

Zutaten für 4 Portionen:

1 Bund Staudensellerie
4-5 Kartoffeln (je nach Größe)
1 Zwiebel
3 El Rapsöl
500 ml Gemüsebrühe (wer die Suppe weniger breiig mag, nimmt mehr Brühe)
200 ml Sahne
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Staudensellerie waschen, putzen, in Stücke schneiden. Das Selleriegrün fein hacken, zum Garnieren beiseitelegen. Kartoffeln schälen, grob würfeln. Zwiebel abziehen, fein würfeln.

Zwiebelwürfel in Rapsöl andünsten, Gemüsewürfel zugeben, Gemüsebrühe angießen, zugedeckt ca. 15 Min. köcheln lassen.

Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken, pürieren, die Sahne unterziehen, nochmals abschmecken und mit dem Selleriegrün servieren.

Dienstag, 16. April 2024

Tortellini vom Backblech mit Gemüse und Ziegenkäse

In den letzten Wochen des Pendelns, als wir schon keine Kraft mehr hatte, viel in der Wohnung zu tun und sonntags relativ früh nach Hause fuhren, lagen wir nachmittags platt auf dem Sofa und guckten Kochsendungen. So wurden wir auf dieses Rezept aufmerksam.

Tortelloni leben in den letzten vier Jahren, seit mein Leben aus den Fugen geriet, eigentlich immer im Tiefkühler. Sie lassen sich notfalls noch gefroren ins kochende Wasser verwerfen. Dann schon kurz in Butter schwenken, möglichst mit Salbeiblättern, Parmesan drüber - fertig ist ein Abendessen für anstrengende Tage. Wenn ich selbst dafür nicht mehr in der Lage bin, ist Holland in Not.

Hier muss ein bisschen geschnibbelt werden, aber das Essen ist auch fix auf dem Tisch. An Gemüse kann verwendet werden, was da ist. Mir war nach Sommer, weswegen ich Paprika und Kirschtomaten nahm. Ich garte das Gemüse auch vor, denn ich weiß, dass der Gatte kein Gemüse goutiert, das noch viel Biss hat. 

Tortelloni auf dem Backblech, noch ohne Basilikum. Endlich konnte ich wieder Lorbeer und Rosmarin aus dem Garten nehmen, denn die Hochbeete zogen endlich auch um. 

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Tortellini vom Backblech mit Gemüse und Ziegenkäse

Zutaten für 4 Portionen:

750 g frische Tortellini (aus dem Kühlregal, gerne vegetarisch gefüllt)
300 g Kirschtomaten
3 rote Paprika
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100 ml Olivenöl
Salz 
Pfeffer
2 Zweige Rosmarin
3-4 Lorbeerblätter, frisch und geknickt
8 Taler Ziegenfrischkäse
100 g Parmesan oder Pecorino
frisches Basilikum

Zubereitung:

Paprika waschen, putzen und in Streifen schneiden. Tomaten waschen und halbieren. Zwiebel und Knoblauch schälen und in feine Streifen schneiden. Alles in einer Pfanne in einem guten Schuss Olivenöl zusammen mit Rosmarinzweigen und Lorbeerblättern andünsten.

Tortelloni mit dem restlichen Olivenöl und der Gemüse-Kräuter-Mischung vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen und auf ein Backblech geben. Etwa 10 bis 15 Minuten bei 160°C (Umluft) im Ofen garen. 

Herausnehmen, Parmesan oder Pecorino darüber reiben, dann den Ziegenkäse darauf verteilen und zum Schluss alles mit frischen Basilikumblättern bestreuen.

Freitag, 12. April 2024

Eierlikörkuchen aus der Springform

In einem Anfall von Wahnsinn schlug ich vor, zum österlichen Kaffeetrinken bei Schwiegermutter einen Kuchen mitzubringen. Zum Glück schlug ich keinen Rüebli-Kuchen vor, wurde er auch nicht von Schwiegermutter vorgeschlagen, denn die Reibe der MUM ist noch in irgendeinem Karton, und eine Handreibe haben wir erst die Tage gekauft, denn die ist auch noch in irgendeinem Karton. 

Eierlikörkuchen auf österlicher Kaffeetafel.

Normalerweise würde ich einen Eierlikörkuchen als Guglhupf backen, aber, du ahnst es, die Form ist ebenfalls noch in irgendeinem Karton. 

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Eierlikörkuchen aus der Springform

Zutaten für eine 26er Springform:

5 Eier
150 g Puderzucker
4 EL Vanillezucker
250 ml Sonnenblumenöl
350 ml Eierlikör
125 g Mehl
125 g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver
Puderzucker zum Bestäuben

Eier mit Puderzucker und Vanillezucker in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer schaumig schlagen.

Nach und nach das Öl zugeben, dabei weiterrühren. Anschließend den Eierlikör dazugeben und unterrühren.

Danach Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und anschließend in die Eierlikörmasse sieben. Vorsichtig unterrühren.

Springform einfetten und mit Mehl bestäuben (oder mit Backpapier auslegen), dann die Masse hineingießen und im Backofen bei 160°C (Umluft) für 60 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Den fertigen Kuchen in der Form abkühlen lassen, herausnehmen und vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben.