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Mittwoch, 18. Februar 2026

Lebkuchen-Brownies

Diese Brownies buk ich zum Stricktreffen im Dezember, aber angesichts der aktuellen Schneemassen passen sie immer noch. 

Ein Teller mit weihnachtlich dekorierten Lebkuchen-Brownies.

Dieser Beitrag geht rüber zum Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!

Lebkuchen-Brownies

Zutaten für eine rechteckige Form (ca. 28 x 18 cm):

etwas Fett oder Backpapier für die Form
150 g Zartbitter-Kuvertüre (oder Schoko-Reste von Weihnachten)
100 g Butter 
120 g brauner Zucker
75 g Honig
100 g Orangeat
150 g Weizenmehl
2 gestr. TL Backpulver
2 TL Lebkuchengewürz
2 Eier 
2 EL Milch
100 g gehackte Mandeln

Zum Verzieren:
ca. 125 g Puderzucker, in etwas Zitronensaft aufgelöst
Allerlei dekoratives Zuckerzeugs

Zubereitung:

Für den Teig Kuvertüre, Butter, Zucker und Honig in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen, bis Fett und Kuvertüre geschmolzen sind. Die Masse etwas abkühlen lassen.

Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie zu durften beginnen.

Orangeat fein hacken und mit den Mandeln beiseite stellen. Mehl mit Backpulver und Lebkuchengewürz in einer Rührschüssel vermischen. Übrige Zutaten hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Orangeat und Mandeln kurz unterrühren. Teig in der Form glatt streichen. Form auf dem Rost in den Backofen schieben und bei 160°C (Umluft) etwa 22 Minuten backen (Stäbchenprobe). Kuchen in der Form auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

Den Brownie mit Puderzuckerguss verzieren und das dekorative Zuckerzeugs so darauf verteilen, dass sich etwa 12 gleichgroße Stücke ergeben. Nachdem der Guss fest ist den Kuchen aus der Form lösen und  in etwa 12 gleich große Rechtecke schneiden. 

Samstag, 27. Dezember 2025

Wochenplan in KW 52/25: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCII

In dieser Woche war ich auf dem Swutsch. Dementsprechend fiel der Wocheneinkauf aus, gab es auch keinen Wochenplan. Stattdessen war ich fremdessen, gab's jede Menge von Bofrost, kochte Schwiegermutter. Zum Glück hatte ich Cola und Salzstangen im Gepäck ...Tante mag nicht kochen, lebt deswegen von Bofrost, Schwiegermutter sollte nicht kochen, und ich darf nicht kochen, denn erstens kann ich es nicht und zweitens nehme ich dann Schwiegermutter die Arbeit weg. Je nach Laune von Schwiegermutter musste ich dann aber doch in die Küche, denn das Auftauen von Fertigfutter traut sie mir gerade noch zu.

Wie zu den Zeiten, als der Gatte noch lebte, machte ich auf der Fahrt zur Tante nach Dachau die traditionelle Station in Kaisers Weinland Hotel in Hammelburg. Da kann man gut essen und trinken und schlafen. Wie vor einem Jahr gab's Sonnabend für mich eine halbe knusprige Rhön-Ente mit Rotkohl und Klößen sowie einem Glas Scheurebe. Das Restaurant hat übrigens auch eine pfiffige vegetarisch-vegane Karte - sehr bemerkenswert! Ich freue mich immer über Lokale, in denen Vegetarier und Veganer nicht nur Beilagen serviert bekommen.

Eine halbe knusprige Rhön-Ente mit Rotkohl und Klößen sowie ein Glas Scheurebe. 

Die folgenden sechs Tage waren kulinarisch eher schwierig, aber das wusste ich ja vorher. 

Sonntag gab es Lasagne mit Lachs und Spinat.

Montag verteilte Schwiegermutter den Inhalt von drei Menüschalen getrennt auf zwei Formen, um sie im Backofen zu erwärmen. Immerhin waren es drei gleiche Menüschalen. Es gab Spätzle mit Pute und Gemüse. Essbar, aber würde Gatte noch leben, hätte sich Schwiegermutter das nicht getraut.

Dienstag kochte Schwiegermutter Spaghetti Bolognese. Mein Körper verriet mir, dass es nicht ohne Fix ging. Nudelkochen traute Schwiegermutter mir plötzlich zu, aber natürlich kann ich auch das nicht, denn ich befand, 250 g Spaghetti reichen für drei Personen. Als Schwiegermutter das mitbekam, warf sie erzürnt die restlichen 250 g Spaghetti ins Kochwasser. Überraschenderweise blieben reichlich Spaghetti übrig.

Nachdem es Sonntag zum Rotgarnelen-Gate kam, fand Schwiegermutter dann doch noch die richtigen Garnelen. Mittwoch servierte sie ihren berüchtigten berühmten Garnelen-Cocktail. Besonders stolz ist sie auf ihre selbstgemachte Cocktailsauce. Schwiegermutter ist eine geborene Knorr. Aus Gründen, die ich aus Contenance nicht hinterfragte, servierte Schwiegermutter nicht wie früher Meterbrot oder Toast zum Garnelen-Cocktail, sondern Börek. Eine ... ähm ... interessante Kombi.  

Donnerstag gab's Lachsfilet im Spinat-Blätterteig-Mantel.

Freitag wurde ich von Bofrost enttäuscht. Tante und ich erwärmten Rehgulasch, während Schwiegermutter Entenbrustfilet in Orangensauce essen wollte. Eine Portion wog 250 g - beim Rehgulasch waren das ca. 100 g Fleisch (5 bis 6 Stückchen) und 150 g Sauce. Beim Entenbrustfilet war die Relation etwas besser, aber auch hier schwamm das Fleisch in Unmengen von Sauce. Mit Wasser verdient man Geld. Das gilt auch für das Kartoffelpüree aus der Tüte, das es dazu gab und dessen Zubereitung mich mehr fordert als die eines "echten" Pürees. 

An den beiden Weihnachtstagen wurde das Rührei frisch zubereitet. An den anderen Tagen kam es aus dem Chafing Dish.

Als wir den Urlaub planten, schlug ich dem Gatten vor, ein anderen Hotel als in den Vorjahren zu buchen, aber er war nicht davon abzubringen, das Hotel zwischen Supermarkt, Tankstelle und Baumarkt zu buchen. Da landeten wir, weil es fußläufig zur Tante liegt, aber gehen konnte der Gatte ja schon länger nicht mehr. Als klar war, dass ich ohne den Gatten fahren muss, buchte ich mich im Hotel Modi ein. Eine gute Wahl! 

Weißwurst-Frühstück.

Frühstück gibt es beim Bäcker im Haus, was gute Backwaren und Kuchen garantiert (nur an den beiden Feiertagen, als der Bäcker geschlossen war, gab's Aufbackbrötchen), und auf dem Büfett findet sich nicht die Standard-Auswahl. Es gab auch Weißwürste, viele Salate, mediterrane Köstlichkeiten ... Ich genoss es, ausgiebig und in Ruhe zu frühstücken. 

Ein Teil der großartigen Kuchen-Auswahl. Ich konnte mich kaum entscheiden.

Tante erinnerte sich an den Konditor, bei dem sie früher gerne kaufte, als sie noch mobil war, und freute sich, als ich Heiligabend anbot, dort vorbeizufahren. So gab's eine große Kuchenplatte für alle und Petit Fours für mich alleine. Angesichts von Schwiegermutters Launen brauchte ich Nervennahrung, zumal ich alles nüchtern ertragen musste, da ich ja mit dem Auto unterwegs war. 

Petit Fours kann ich nicht widerstehen, vor allem, wenn sie so frisch und gut sind wie hier.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Mittwoch, 19. Februar 2025

Marzipan-Schokoladen-Kuchen

Dieser Kuchen ist super, wenn du von Weihnachten noch Marzipanbrot übrig hast, denn das kannst du statt Marzipan-Rohmasse nehmen. 

Marzipan-Schokoladen-Kuchen.

Dieser Beitrag geht rüber zum Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln! 

Marzipan-Schokoladen-Kuchen

Zutaten für eine Kastenform:

200 g Marzipanbrot (alternativ Marzipan-Rohmasse)
200 g Mehl
2 gestr. TL Backpulver
150 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
200 g weiche Butter 
75 g Raspelschokolade (alternativ Schokostreusel)

Zubereitung:

Kastenform fetten und mehlen oder mit Backtrennspray* aussprühen. Backofen auf 150°C (Umluft) vorheizen.

Marzipanbrot in kleine Stücke schneiden und in eine Rührschüssel geben. Die übrigen Zutaten, bis auf die Raspelschokolade, hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Raspelschokolade kurz unterrühren. Den Teig in die Form füllen und glatt streichen. 

Die Form auf dem Rost in den Backofen schieben und etwa 70 Minuten Backen (Stäbchenprobe).

Nach dem Backen den Kuchen etwa 10 Minuten in der Form stehen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

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Dienstag, 24. Dezember 2024

Streuselkuchen mit Glühwein-Kirschen

Am ersten Advent treffen wir uns traditionell bei Schwiegermutter. In den letzten 25 Jahren fiel das Treffen nur einmal aus: Im letzten Jahr, als wir im Umzug waren. 

Für dieses Jahr war Teezeit geplant, so dass ich sagte, ich bringe Kuchen mit. Schwiegermutters Koch- und Backfähigkeiten sind sehr stark eingeschränkt, was sie mit fast 90 ja auch sein dürfen, und ich möchte nicht, dass sie den teuren Kuchen aus dem Restaurant ihrer poshen Seniorenwohnanlage kauft. Also buk ich diesen Kuchen, was sich als überflüssig erwies, denn als ich ihn gerade aus dem Rohr nahm, rief Schwiegermutter an, um zu sagen, dass wir bitte schon mittags kommen sollen, weil nachmittags der Weihnachtsmarkt in ihrer Wohnanlage stattfände, es dann keine Parkplätze mehr gäbe. So gab's also keine Kuchenschlacht, sondern Brunch.

Streuselkuchen mit Glühwein-Kirschen.

Dieser Beitrag geht rüber zum Dings vom Dienstag und zum Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln! 

Streuselkuchen mit Glühwein-Kirschen

Zutaten für eine 26er Springform

Für den Teig:
3 Eier
100 g Zucker
125 g Butter, weich und in Stücken
1/2 Ampulle Bittermandelöl
150 g Mehl
1,5 TL Backpulver
etwas Salz

Für den Belag:
1 Glas Sauerkirschen, 350 g Abtropfgewicht
150 ml Kirschsaft (aufgefangen beim Abtropfen der Kirschen)
70 g Zucker
125 ml Glühwein
20 g Stärke
40 g Butter, weich und in Stücken
50 g Marzipanrohmasse, in Stücken
75 g Mehl
1/4 TL Zimt, gemahlen
etwas Salz

Zubereitung:

Eier mit Zucker schaumig aufschlagen. Weiche Butter sowie Bittermandelöl zufügen und alles zu einem glatten Masse verrühren.

Mehl, Backpulver sowie Salz vermischen, hinzugeben und zu einem homogenen Teig verrühren. Springform ausfetten oder mit Backpapier auslegen und den Teig darauf gleichmäßig verstreichen. Bei 170°C (Umluft) etwa 15 bis 20 Minuten backen.

Für die Glühweinkirschen die Kirschen abtropfen lassen und den Saft dabei auffangen. Etwa 150 ml Kirschsaft mit 20 g Zucker und dem Glühwein aufkochen lassen. Stärke mit etwas Kirschsaft glatt rühren und dazugeben. Kirschen unterheben. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

Für die Streusel Butter und gewürfeltes Marzipan mit Mehl, 50 g Zucker, Zimt und Salz vermischen. Den vorgebackenen Kuchen aus dem Ofen nehmen, Kirschen gleichmäßig darauf verteilen, Streusel darüber bröseln und alles noch einmal etwa 25 Minuten backen.

Mittwoch, 12. April 2023

Hot Cross Buns - Rosinenbrötchen mit Apfelsinenzesten

Hot Cross Buns will ich schon ewig backen. Jetzt klappte es endlich. Hot Cross Buns sind süße Milchbrötchen, Heißwecken, wie sie zur Fastenzeit in vielen Ländern serviert werden. Dass es eine Fastenspeise ist, heißt mitnichten, dass es ein karges Mahl ist. Heißwecken enthalten Butter, Zucker, Milch, viele Gewürze und Rosinen. Sie sind oft üppig gefüllt mit Sahne und Puddingcreme oder werden gebuttert in Eiermilch getaucht serviert. Sind wir um die Faschingszeit herum in Dänemark, freuen wir uns über üppig gefüllte Fastelavnsboller zum Tee. In Finnland heißt das Gebäck Laskiaispulla und kam hier im Rahmen eines Skandinavien-Menüs auf den Tisch.

Hot Cross Buns mit Frischkäse und Aprikosenmarmelade vor Hasen. 

Das Besondere an die englischen Heißwecken ist das Kreuz, und da die süßen Brötchen in der Regel warm gegessen werden, führte das zum Namen Hot Cross Bun. Früher gab's das Gebäck zu Karfreitag und Weihnachten sowie zu Beerdigungen. Heute wird es meist in der Woche vor Ostern gegessen. Das Kreuz wird vor dem Backen entweder aus Mürbeteig auf die Teiglinge gelegt (für mich die leckerste Lösung) oder aus einer Mehl-Wasser-Mischung aufgespritzt. Alternativ wird ein Kreuz aus Puderzucker nach dem Backen aufgespritzt. 

Rezepte gibt es viele. Ich habe mich für den ersten Versuch für dieses entschieden, das mit relativ wenig Zutaten auskommt. Außerdem kam der vor vielen Jahren vom Gatten gekaufte Backrahmen* endlich mal zum Einsatz. Damit laufen die Teiglinge beim Gehen nicht weg. Eine Auflaufform tut's aber genauso, und selbst ohne die geht's.  

Hot Cross Buns im Werden.

Da zwölf Buns selbst für mich auf einmal zu viel sind: Die Brötchen lassen sich prima einfrieren und für 10 Minuten bei 100°C (Umluft) wieder aufbacken. Beim Einfrieren geht allerdings das Puderzuckerkreuz verloren. Die Brötchen lassen sich auch in Scheiben schneiden und zu Armen Rittern verarbeiten.

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Hot Cross Buns - Rosinenbrötchen mit Apfelsinenzesten

Zutaten für 12 Stück:

21 g frische Hefe (1/2 Würfel)
250 ml Milch
65 g weiche Butter
500 g Mehl 
1 gestr. TL Salz
60 g Zucker
1 Apfelsine (Orange), heiß abgewaschen, davon die abgeriebene Schale
1 Ei
120 g Rosinen, gerne in Orangenlikör* eingelegt

Außerdem:

3 EL Mehl
3 EL Wasser
2-3 EL Aprikosen-Marmelade (alternativ: Orangenmarmelade)
100 g Puderzucker
1/4 Apfelsine (Orange), der Saft davon (alternativ Orangenlikör*)

Zubereitung:

Rosinen in Orangenlikör einlegen.

Für den Hefeteig die Milch lauwarm erwärmen. Die Hefe mit 4-5 Esslöffel lauwarmer Milch vermengen und kurz ruhen lassen. Die Butter in der restlichen Milch schmelzen lassen.

Hefemischung verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat.

Mehl, Zucker, Salz in einer Rührschüssel vermengen. Die Butter-Milchmischung hinzufügen und verrühren. Apfelsinenabrieb, Ei und Hefemilch hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 
Sobald sich der Teig vom Schüsselrand löst, die Rosinen dazugeben und alles für ca. 4-5 Min verkneten.

Den Teig abgedeckt für ca. 90 Minuten ruhen lassen.

Zum Formen den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, in 12 gleich große Stücke aufteilen, rund wirken und nebeneinander in einem Backrahmen* auf einem mit Backpapier belegten Backblech platzieren.

Nochmals abgedeckt für 30 Minuten ruhen lassen.

Den Backofen auf Ober/Unterhitze 180°C vorheizen.

Mehl und Wasser verquirlen. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und die Kugeln mit einem Kreuz bestreichen.

Die Buns für ca. 30 Minuten im vorgeheizten Backofen goldbraun backen.

Die Marmelade erhitzen und die noch heißen Buns damit bepinseln. Die Rosinenbrötchen abkühlen lassen. Puderzucker mit Orangenlikör zu einer dicklichen Creme vermischen. Diese in einen Spritzbeutel füllen und damit die Kreuze verzieren.

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Samstag, 31. Dezember 2022

Wochenplan in KW 52/22: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CXLVI

Bei der Wochenplanung wusste ich noch nicht, wie ich den Wocheneinkauf wuppen sollte, aber durch die Mandelentzündung war ich unerwartet eine Woche zu Hause. Als ich fit genug war, um ein paar Stunden wach zu sein, begleitete mich der Gatte bei der ersten Hälfte des Einkaufs. Die zweite erledigte ich am 23. Dezember morgens um halb acht - das war in der lindgrünen Hölle erstaunlich entspannt. Der Discounter war so gut wie leer. Beim gegenüberliegenden Supermarkt standen sich Ware einräumende Verkäufer und verpeilte Kunden im Weg, aber auch hier war die Stimmung gelassen, begrüßte man sich mit Namen. In nicht mal einer halben Stunde war ich mit allem durch, inkl. Suchen, weil ich mich beiden Märkten noch nicht so richtig auskenne.

So kann man einen Falafel-Teller auch servieren. Über die Pizzen schweigen wir lieber. 

Im Laufe der Woche wurden noch Champignons gekauft - die aus dem Angebot im Supermarkt waren aus, und die zum regulären Preis waren mir zu teuer. Außerdem ging's mehrfach zum Bäcker, besorgte der Gatte Angebotsware und kaufte die Food-Abteilung der Metro leer. Angesichts der Anzahl der Flaschen, mit denen er zurückkam, muss er gedacht haben: Champagner ist 40% teurer als im Vorjahr? Ach, egal! Der Tiefkühler ist zudem dank seiner Spontankäufe mehr als voll, und die sparsame Hausfrau in mir, die weiß, dass sie einen Baukredit abzahlen, eine Haussanierung finanzieren muss, läuft Amok ... 

Als ich diese Woche etwas bei Amazon* bestellen musste, weil ich keinen Plan hatte, wo sonst ich Knisterfolie und Urinalsiebe kaufen könnte und nach einer Woche Suche in den Geschäften in der Nähe schlichtweg keine Lust mehr hatte, weiter zu suchen, stellte ich fest, dass es sich anscheinend lohnt, in die lindgrüne Hölle und somit in die Nähe eines Amazon-Auslieferungslagers umzuziehen: Bestellungen, die ins alt-neue Haus geliefert werden sollen, kommen zwei Tage früher an als Bestellungen nach Hamburg. 

Situationsbedingt war dies eines der merkwürdigsten Weihnachtsfeste, die wir je hatten. Heiligabend waren wir noch auf der Baustelle, kamen erst im Laufe des Tages zurück und waren dann platt. Der Gatte wird einfach seinen grippalen Infekt nicht los (hoffen wir mal, dass es wirklich nur der grippale Infekt ist), und ich bin einfach grunderschöpft. Zum Glück hatten wir schon früh beschlossen, wenig Aufwand zu treiben. So standen viele Vorräte auf dem Wochenplan.

Unser Plan für die letzte Woche des Jahres 2022.

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's Avocado mit Shrimps

Sonntag fand zum ersten Mal seit Schwiegermutters Umzug wieder das traditionelle Weihnachtsessen bei ihr statt, diesmal in ihrer Wohnung in der Seniorenwohnanlage. Auch, wenn es viel einfacher abläuft als früher in ihrem Haus, machte sie sich doch viel Stress. Ich versuchte, ihr etwas abzunehmen, weswegen wir das NT-gegarte Roastbeef mitbrachten. Sie sorgte gemeinsam mit Tante für die Beilagen in Form von Speckbohnen und Sellerie-Kartoffel-Püree und für das Dessert. Sie entschuldigte sich, dass das Tiramisù, das sich der Gatte wünschte, gekauft war, denn es selbst zu machen, wäre zu viel für sie gewesen. Das gekaufte war völlig okay, aber es wäre auch in Ordnung gewesen, hätten wir das Tiramisù mitgebracht. Das macht sich ja quasi von selbst. Nur wusste ich nichts vom Wunsch des Gatten ... 

Ich war nicht sicher, ob vom Roastbeef Reste übrigblieben und setzte für Montag Paprika-Hack-Pfanne auf den Plan. Die Paprika waren noch von der Vorwoche übrig und Hack wohnt normalerweise immer im Tiefkühler. Es gab Roastbeef mit Sellerie-Kartoffel-Püree. Ich wollte noch Speckbohnen dazu machen, was der Gatte aber zu aufwändig fand - schließlich soll ich mich erholen. Montag wurde auch mal wieder Paniermehl hergestellt. Das mache ich in der Regel selbst.

Dienstag setzte ich Fischbrote auf den Plan. Es gab Paprika-Hack-Pfanne.

Mittwoch gab's Spätzle-Hähnchen-Topf.

Donnerstag fuhren wir mit Schwiegermutter und Tante in die lindgrüne Hölle, um ihnen das alt-neue Haus und unserer neue Heimat zu zeigen. Mittags waren wir fremdessen, und dementsprechend gab's abends nur noch eine Kleinigkeit.

Freitag gab's wieder Spätzle-Hähnchen-Topf, diesmal mit einem Tomatensalat dazu. 

Gebacken wurde wieder nicht. Ich überlegte kurz, denn Weihnachten wäre Zeit gewesen, aber wie vermutet, buken Schwiegermutter und Tante Kekse, die wir Weihnachten bekamen. Außerdem waren reichlich Stollen und Weihnachtssüßigkeiten da. Über Too good to go wurde ebenfalls nichts geholt. Es gab zwar reichlich Gelegenheiten, denn durch die aktuelle Urlaubszeit war die Nachfrage oft gering, aber wir brauchten schlichtweg nichts. Ich schaffte es sogar, mir Obstsalat mit Joghurt für die Mittagspausen mitzunehmen. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.  

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Dienstag, 20. Dezember 2022

Parfait mit Belgischen Pralinen mit Schokoladensauce und Apfelsinenspalten

Der Gatte nimmt gerne die Rezepthefte aus dem Discounter mit, um sich inspirieren zu lassen. Die Zutaten werden nicht unbedingt im Discounter gekauft, denn ich verwende ja beispielsweise nach Möglichkeit keine Carrageen-Sahne.

Parfait mit Belgischen Pralinen mit Schokoladensauce und Apfelsinenspalten.

Bei diesem Rezept verzichtete ich auf den Baiser, denn das Parfait war mir schon süß genug. Aber ich finde es vorbildlich, dass gezeigt wird, wie das Eiweiß mit verwertet werden kann. Bei mir wanderte das Eiweiß in den Tiefkühler, um später einen Eiklarkuchen daraus zu backen. Mehr Tipps zur Eiweißverwertung findest Du hier. Außerdem gab's bei mir statt Passionsfrucht Apfelsinenspalten als säuerliche Komponente, verzichtete ich auf Schokoladensauce.

Im Original ist das Rezept auf 4 Portionen ausgelegt. Bei mir wurden es 24 - zum Glück habe ich genügend Silikonformen. Gerade beim Dessert mögen wir lieber kleinere Portionen. Du kannst die Parfaitmasse aber auch in eine mit Frischhaltefolie oder Backpapier ausgelegte Backform füllen und in Scheiben geschnitten servieren.

Parfait mit Belgischen Pralinen mit Schokoladensauce und Apfelsinenspalten.

Im Rahmen eines Menüs ist das ein entspannter Dessertgang, denn die Zubereitung erfolgt spätestens am Vortag. Das Parfait kann aber auch ein paar Tage länger im Tiefkühler bleiben.

Dieser Beitrag geht rüber zu Dings vom Dienstag, Handmade on Tuesday und Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!

Parfait mit Belgischen Pralinen

Zutaten für 4 Portionen (bei mir wurden es 24):

100 g Belgische Pralinen (plus Pralinen für die Deko)
100 g Griechischer Joghurt
200 g Schlagsahne
1 EL Vanillezucker
1 Apfelsine (der Saft davon) bzw. 50 ml Apfelsinensaft
2 Eigelb (Tipps für das Eiweiß gibt's hier)
40 g weißer Zucker

Außerdem:
2 Apfelsinen
1 - 2 Schuss Triple Sec / Cointreau / Orangenlikör

Zubereitung:

100 g Pralinen in Stücke schneiden und mit Joghurt verrühren.

Sahne mit Vanillezucker steif schlagen.

Apfelsine auspressen.

Eigelb mit 40 g Zucker und Apfelsinensaft zur Rose abziehen (in einer Schüssel auf einem heißen Wasserbad ca. 5 Minuten schaumig aufschlagen; das Volumen sollte sich verdoppeln. Die Schüssel in kaltes Wasser setzen und so lange weiterschlagen, bis die Masse abgekühlt ist).

Sahne mit Joghurt-Pralinen-Mischung unter die Eigelbmasse heben. Alles in Formen füllen, mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht gefrieren lassen.

Apfelsinen filetieren, dabei den Saft auffangen. Etwas Triple Sec dazu geben und bis zum Servieren beiseite stellen.

Das Parfait ca. 30 Minuten vor dem Servieren aus der Tiefkühlung nehmen.

Wenn keine Silikonformen verwendet wurden, den Boden der Parfaitform kurz in heißes Wasser halten. Das Parfait stürzen, ggf. in Scheiben schneiden und auf Tellern anrichten. Mit Schokoladensauce, Apfelsinenspalten und ein paar Belgischen Pralinen garnieren und servieren.

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Dienstag, 6. Dezember 2022

Schnelle Vanille-Kekse (Traumstücke)

Diese Kekse sind ratzfatz gebacken, zumal der Teig nur eine kurze Ruhezeit hat. Sie sind leicht und locker und verschwinden wie von Zauberhand.

Schnelle Vanille-Kekse, fluffig leicht.

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Schnelle Vanille-Kekse (Traumstücke)

Zutaten für ca. 2 Backbleche:

500 g Mehl
150 g Zucker
4 EL Vanillezucker,
250 g Butter
6 EL Puderzucker

Zubereitung:

Alles Zutaten bis auf den Puderzucker in eine Rührschüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank legen.

Vom gekühlten Teig kleine Stücke abnehmen und zu fingerdicken Würsten rollen. Jeweils 1 cm breite Stücke schneiden und auf das Backpapier auf ein Backblech legen. 

Bei 160°C (Umluft) etwa 10 - 15 Minuten im Ofen goldbraun backen.
Lauwarm abkühlen lassen. Puderzucker in eine Schüssel sieben und die Kekse darin wälzen. 

Quelle

Dienstag, 8. Februar 2022

Marzipan-Gugelhupf mit Äpfeln und gebrannten Mandeln

Bei uns werden ja intensivst Käseblättchen studiert, und manchmal enthalten die Verweise auf Rezepte, wie zum Beispiel dieses. Den Kuchen wollte ich eigentlich schon in der Adventszeit machen, aber da ging es sich nicht aus. 

Marzipan-Gugelhupf mit Äpfeln und gebrannten Mandeln am Stück.

Dieser Kuchen ist eine prima Resteverwertung von älterem Marzipan, denn ist die Marzipanmasse zu frisch, klebt sie zusammen, vermengt sich nicht gut mit dem Teig. Wenn du also keine trockenere Marzipan-Rohmasse hast, lege sie kurz in den Tiefkühler, bevor du sie raspelst.  

Marzipan-Gugelhupf mit Äpfeln und gebrannten Mandeln, geschnitten.

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Marzipan-Gugelhupf mit Äpfeln und gebrannten Mandeln

Zutaten für eine Gugelhupf-Form:

Für den Rührteig
200 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz
6 Eier
450 g Mehl
1,5 Päckchen Backpulver
200 g Marzipan-Rohmasse
4 säuerliche Äpfel (je nach Größe auch mehr)
ggf. 1-2 EL (Mandel-)Milch

Für die gebrannten Mandeln
200 g Zucker
100 ml Wasser
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Zimt
200 g Mandeln, gehäutet

Für den Zuckerguss
250 g Puderzucker
2-4 EL (Mandel-)Milch

Zubereitung:

Für den Rührteig Butter mit Zucker und Salz etwa 5 Minuten lang cremig rühren. Eier nacheinander dazugeben und jedes Ei einzeln etwa eine Minute einrühren.

Mehl und Backpulver vermischen, in den Teig sieben und ebenfalls einrühren. Der Teig sollte schwer reißend vom Löffel fallen. Ist er zu fest, etwas (Mandel-)Milch dazu geben.

Äpfel schälen, entkernen und fein würfeln. Marzipan raspeln, mit den Äpfeln zum Teig geben und unterheben.

Den Teig in eine mit Backtrennspray* eingesprühte Gugelhupfform füllen und im Backofen bei 160°C (Umluft) für ca. 50-60 Minuten backen (Stäbchenprobe und ggf. mit Alufolie abdecken).

Nach dem Backen die Form aus dem Ofen nehmen, den Gugelhupf nach 10 Minuten auf ein Abkühlgitter stürzen und vollständig abkühlen lassen.

Während der Kuchen backt und abkühlt, die gebrannte Mandeln zubereiten. Dafür Zucker, Wasser, Vanilleextrakt und Zimt in einer beschichteten Pfanne vermischen und aufkochen lassen. Sobald die Mischung karamellisiert, die Mandeln dazugeben und so lange unter Rühren weiter köcheln lassen, bis sich die Zuckerschicht um die Mandeln gelegt hat. Die gebrannten Mandeln anschließend auf ein Backpapier geben und abkühlen lassen. Vorsicht: Die Mandeln sind sehr heiß!

Zur Fertigstellung Puderzucker in eine Schüssel sieben und mit der (Mandel-)Milch klümpchenfrei verrühren. Es sollte ein dickflüssiger Guss entstehen. Den Guss auf dem Marzipan-Gugelhupf verteilen und die gebrannten Mandeln darauf geben.

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Freitag, 7. Januar 2022

Spontaner Eggnog, diesmal warm (Eggnog II)

Für das Weihnachtsfest, das wir mit Schwiegermutter bei der Tante in Bayern verbrachten, wurde eine Flasche Fertig-Eggnog besorgt, der so grauslich schmeckte, dass wir die Gläser nach dem ersten Schluck stehen ließen.

Eggnog, warm serviert.

Schwiegermutter wollte aber unbedingt Eggnog trinken, und da man dafür im Prinzip ja nur Sahne, Eier und etwas Alkoholisches braucht, inspizierten wir die Vorräte bei Tante, machte ich mich ans Werk. Schließlich galt es auch, Schwiegermutter mal für einen Moment aus ihrem Dauer-Keif-Modus zu holen, der für alle Beteiligten ausgesprochen anstrengend war. Ein warmes Sahne-Milch-Eigelb-Zucker-Gemisch mit einem üppigen Schuss Cognac wirkt da Wunder ... 

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Eggnog II 

Zutaten für 4 - 6 Portionen: 

200 ml Sahne
200 ml Milch
4 Eigelb (das Eiweiß aufbewahren, ggf. einfrieren und nach einem dieser Rezepte verwerten)
80 g Zucker
1 Packung Vanillinzucker
1 Msp. Muskatnuss, gemahlen
1 Msp. Zimt, gemahlen 
ggf. 1 Prise Salz
100 ml Weinbrand (Cognac, Brandy), Whisk(e)y oder Rum

Zubereitung:

Milch und Sahne in einen Topf geben und bei mittlerer Temperatur auf dem Herd erhitzen. Es soll nicht kochen, sondern nur heiß werden.

Eigelb, Vanillinzucker und Zucker aufgeschlagen, bis sie hell weiß und sehr voluminös geworden ist. Achtung, dafür ein Gefäß nehmen, das so groß ist, dass auch noch die Sahne-Milch-Mischung hineinpasst. 

Jetzt die Sahne-Milch-Mischung ganz langsam unter ständigem Rühren zur Eigelb-Mischung geben, damit die Mischung vorsichtig temperiert wird und nicht gerinnt. Du willst ja kein Rührei haben. Da durfte dann der Gatte assistieren, der froh war, einen Moment aus den Fängen seiner Mutter zu sein. 

Anschließend kommt alles in den Topf und wird unter ständigem Rühren erhitzt, ohne zu kochen, bis die Flüssigkeit etwas dickflüssiger geworden ist. Das dauert ca. fünf Minuten. 

In jede Tasse einen guten Schuss Weinbrand (Cognac, Brandy), Whisk(e)y oder Rum geben, mit dem warmen Eigelb-Gemisch auffüllen, mit Muskat und Zimt garnieren und servieren.

Dienstag, 4. Januar 2022

Matcha-Cranberry-Knusper

Mudderns liebt ja Kranbeeren, und so dachte ich, dieses Konfekt wäre etwas für sie. Allerdings überforderte sie der Matcha total, bekam ich das Konfekt wieder zurück. Tante und Schwiegermutter hingegen, die jeweils etwas Konfekt in eine Geschenktüte mit handgestrickten Spültüchern und passendem Gedöns bekamen, mussten davon abgehalten werden, aus dem Konfekt Tee zuzubereiten, denn Matcha ist ja schließlich Grüner Tee. Irgendwas ist ja immer.  

Matcha-Cranberry-Knusper.

Mach' das Konfekt also am Besten für dich selbst! Der herbe Matcha ist ein schöner Kontrast zu den süßen Kranbeeren. Außerdem ist er so gesund, dass er die Inhaltsstoffe der weißen Schokolade neutralisiert. Du musst nur fest genug daran glauben.

Matcha-Cranberry-Knusper inmitten von Keksen am letzten #pmdd des Jahres.

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Konfekt im Detail.

Matcha-Cranberry-Knusper

Zutaten für 12-14 Stück:

50 g Mandelstifte
200 g weiße Schokolade / Kuvertüre
1-2 EL Matcha*
50 g Cornflakes
1-2 EL getrocknete Cranberries

Zubereitung:

Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett anrösten.

Schokolade fein hacken und in einer Metallschüssel in einem warmen Wasserbad lang­sam schmelzen lassen, dabei gut rühren. 

Mat­cha­-Teepulver mit einem Quirl gut unter­rühren. Cornflakes, Mandelstifte und die Hälfte der Cranberries gründlich unter die flüssige Scho­kolade mischen, bis alles gut mit Scho­kolade überzogen ist.

Jeweils etwa 1 EL der ­Masse auf Backpapier geben. Die restlichen Cranberries leicht in die feuchte Schoko­lade drücken. Konfekt vollständig abkühlen und fest werden lassen. Kühl aufbewahrt, hält sich das Konfekt ein bis zwei Wochen. 

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Samstag, 1. Januar 2022

Wochenplan in KW 51/21 und 52/21: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten XCIII-XCIV

In den letzten beiden Wochen des zweite Corona-Jahres haben wir kaum selbst gekocht. Wir verbrachten Weihnachten bei Tante in Bayern und wurden bekocht oder waren fremdessen. An den Tagen, an denen wir zu Hause waren, lebten wir aus dem Vorrat. Vorm Urlaub gab's natürlich zuerst das, was weg musste. 

Belegte Brote und Bier.

Eingekauft haben wir dennoch. Schließlich brauchten wir für die Fahrt nach Bayern belegte Brote. Die machte der Gatte, endlich mal wieder. Er ist darin so viel besser als ich. So ging's natürlich zum Bäcker (seitdem ich den Gatten zum Rehasport fahre und die Wartezeit nutze, um beim guten Bäcker einzukaufen, stieg unser Brotverbrauch erheblich). Außerdem waren wir im Discounter, ein paar Angebote, haltbare Lebensmittel für die Rückkehr und Mudderns Lieblingsschokolade kaufen, im Supermarkt, im Einkaufszentrum, im Drogeriemarkt, bei der Apotheke, bei der Packstation.

Die Privat-Bar ist eröffnet.

 Auf dem Weg nach Bayern kauften wir in Hammelburg Wein und Blumen. In München bummelten wir ausführlich durch die Stadt, verzichteten allerdings auf Dallmayr (die Warteschlange reichte bis zum Marienplatz), auf den Viktualienmarkt (die Warteschlangen ...) und einige Klamottenläden (die - du ahnst es). In Dachau waren wir ein paar Mal im Supermarkt und im Discounter. Heiligabend mussten wir zudem in einen Elektromarkt, um Tante Weihnachten mit einer neuen Stereoanlage zu überraschen (es zeigte sich, dass ihre defekt ist), und fürchteten das Schlimmste, aber es war total leer. Die Verkäufer rissen sich geradezu darum, uns zu bedienen. Einzig das Café in dem kleinen Einkaufszentrum war gut besetzt. Übrigens wurde überall 2G akribisch kontrolliert, außer im Dachauer Hotel, wo der Gatte nur für uns beide unterschreiben musste, dass wir geimpft sind, aber niemand einen Nachweis sehen wollte. Allerdings wurden nirgendwo mehr die Kontakte erfasst Das war befremdlich. Wo's ging, checkte ich per Corona-Warn-App ein.

Bei Tante und Schwiegermutter gab's einen Fertig-Eierpunsch, der so grauslich schmeckte, dass ich kurzerhand einen Eggnog improvisierte.

Im Hotel in Dachau waren wir phasenweise die einzigen Gäste, was befremdlich war.  Die Bar im Hotel war coronabedingt geschlossen, so dass wir unsere eigene Bar eröffneten, es uns abends ungestört in der Lobby bequem machten (die Zimmer waren sehr klein und ohne Sitzgelegenheit). Im Vergleich zum Urlaub an der Ostsee im letzten Monat war das recht befremdlich, tobte dort doch das maskenlose Leben, vor allem abends an der Bar. In den bayerischen Hotels wurde hingegen auf das Tragen von FFP2-Masken geachtet und dass nicht mehr als zwei Personen gleichzeitig am Frühstücksbüfett waren. Außerdem lernten wir die bayerischen Büfett-Handschuhe kennen: Man durfte Teller, Besteck und Speisen nur mit Einweg-Handschuhen anfassen. 

Toffee und Schäfchen beim Corona-Test.

In dieser Woche mussten einige Lebensmittel aufgefüllt werden. Das Einkaufen übernahm der Gatte, da ich arbeiten musste. Er entsorgte sogar einen Teil der Pfandflaschen, die sich bei uns mal wieder stapeln. Das alles war sehr anstrengend für ihn, aber er wollte es unbedingt machen, damit ich Silvester nicht morgens um sieben Uhr einkaufen muss, sondern ausschlafen kann. Lieb, aber mir ist ja immer noch wohler, wenn er sich schont ... Ich kann aber auch verstehen, dass er sich nicht mehr schonen mag. Silvester gingen wir dann zu Fuß ins Dorf, um ein paar vergessene Kleinigkeiten zu holen und ein Rezept für Schwiegermutter einzulösen, aber hauptsächlich, weil ich Bewegung brauchte. Mir fehlt aktuell der Sport (und dem Gatten tut die Bewegung auch gut). Dass wir zu Fuß gehen konnten, lag auch am Böllerverbot, denn sonst könnten wir kaum auf die Straße. So genossen (und genießen) wir die Ruhe.

Im Besucherzentrum am Eingang der KZ-Gedenkstätte Dachau gibt es ein Bistro, in dem es u.a. Apfelstrudel gibt. Mich befremden gastronomische Angebote an solchen Orten, aber ich habe mich damit arrangiert (und es ist für die Überlebenden und ihre Angehörigen okay, also passt's).

Vor der Abfahrt war natürlich erstmal das Aufbrauchen frischer Lebensmittel angesagt - oder anders: Es gibt, was da ist. 

Sonnabend sollte es Schupfnudeln mit Roter Bete geben. Wir hatten aber noch reichlich Datteltomaten da, also sollten es Schupfnudeln mit Tomaten und Mozzarella werden. Nur: Die Schupfnudeln waren mau. Also gab's Nudeln mit Tomatensauce und Mozzarella. Die Rote Bete schläft weiterhin im Tiefkühler.

Sonntag gab's Grüne-Bohnen-Suppe. Ich war zudem mittags mit Mudderns essen und genoss endlich mal wieder ein Bauernfrühstück. Das machen wir merkwürdigerweise nie selbst, und so freue ich mich immer, wenn ich es in einem Lokal auf der Karte sehe. Im August kam ich ja drum rum, weil der Gatte einen Tag früher als geplant aus dem Krankenhaus entlassen wurde.

Montag hatte der Gatte noch einen Fertig-Burger. Ich bestellte mir ebenfalls einen Burger und Pommes frites für uns beide.

Dienstag aßen wir in Hammelburg. Eigentlich sollte es in eine Pizzeria gehen (das Hotel-Restaurant hatte leider Ruhetag), aber wir hatten nur wenig Hunger und noch viele Brote, sehr viele Brote. Also aßen wir im Hotel. Das hat übrigens einen Veranstaltungsraum mit einer wunderbaren Küche, so dass ich kurz schwächelte und überlegte, die Kochtreffen wieder aufleben zu lassen. Aber ein, ich bleibe standhaft. Der Orga-Krams wäre mir einfach zu viel. 

Mittwoch wollte Tante auf Wunsch des Gatten ihren Nudelauflauf machen, den der gatte so gerne mag, aber Schwiegermutter, die über Weihnachten und Silvester bei ihr zu Besuch ist, verhängte ihr Kochverbot und kreierte selbst einen Auflauf. Schwiegermutter kann es nicht ab, wenn jemand anderes im Mittelpunkt steht. 

Donnerstag gab's für Tante, Schwiegermutter und mich Fertigfutter in Form von TK-Paella, während der Gatte nochmal Nudelauflauf aß.

Freitag machte Schwiegermutter Schnittchen-Teller - richtige 1970er-Jahre-Klassiker inkl. in Kochschinken eingewickelten Spargel aus dem Glas. 

Sonnabend gab's Kalbsschulter aus dem Ofen mit Röstkartoffeln, Speck-Bohnen und Béarnaise. Von der Kalbsschulter blieb so viel übrig, dass es Sonntag Vitello tonnato gab. 

Haselnussschnitte für den Gatten, Gewürzkuchen für mich (von dem Stück aß ich drei Mal).

Montag übernachteten wir wieder in Hammelburg. Das Hotel-Restaurant hatte wieder Ruhetag, also ging's in die Altstadt. Der Gatte wollte endlich in die Pizzeria, die er aus Bundeswehrzeiten erinnerte, aber fast alle nutzten die Zeit zwischen den Feiertagen zum Schließen. Das Downtown Diner war geöffnet. Es gab also wieder Burger und Fritten.

Burger, Fritten und Bier.

Dienstag gab's Hühnerfrikassee mit Reis - dem Gatten schlug der Reisestress auf dem Magen, da war Schonkost angesagt. 

Mittwoch gab's Plätzli mit Champignon- bzw. Käse-Schinken-Füllung. Damit sind wir dann auch erstmal wieder für eine Weile durch. Früher schmeckten die schlichtweg besser, war auch mehr in der Packung (sechs statt vier Stück).

Donnerstag taute ich Schäufele auf und machte dazu Semmelknödel und Sauerkraut

Freitag sollte es Raclette geben, aber der Gatte beschied, keine Lust auf das Gehühnere mit dem kleinen Pfännchen zu haben, und machte aus dem Zutaten kurzerhand einen Auflauf. 

Gebacken wurde nicht. Wir haben reichlich Plätzchen, da auch Tante überraschend buk, und waren öfter beim Bäcker. Zwei Tage brauchte ich Büro-Essen, arbeitete im echten Büro, damit die Kollegen Urlaub machen konnten. Wir hatten in Dachau reichlich Fertig-Sandwiches gekauft, falls wir mittags Hunger bekommen, ich aß meine aber nicht. Die Dinger sind ja so voll mit Konservierungsstoffen, dass sie quasi unkaputtbar sind. Zwei aß ich also mittags im Büro. Zusammen mit Lay's Teriyaki-Chips, von denen ich an einem Abend naschte, brachten sie meinen Magen gehörig durcheinander. Ich bin so viel Fertigfutter nicht gewohnt, zumal die Inhaltsstoffe der Chips mit nicht näher definierten Aromen auf Glutamat hinweisen. 

Ein glückliches neues Jahr! Bleibt zuversichtlich, bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf. 

Freitag, 10. Dezember 2021

Hagebutten-Linzer / Hagebutten-Spitzbuben (veganisierbar)

Diese Linzer Plätzchen lassen sich wunderbar vegan zubereiten. Da wir nicht vegan leben, auch gerade kein Veganer beschenkt werden sollte, ersetzte ich die Margarine durch Butter. 

Linzer Plätzchen mit Hagebutten-Marmelade gefüllt.


Dieser Beitrag geht rüber zur Freutag-Linkparty. Vielen Dank für's Sammeln!

Hagebutten-Linzer / Hagebutten-Spitzbuben

Zutaten für 40 Stück

Für den Teig:
1 Apfelsine (Orange)
260 g Mehl plus Mehl zum Ausrollen
60 g gemahlene Mandeln
200 g Butter (für vegane Kekse: Margarine)
100 g Zucker
1 TL kaltes Wasser

Für Füllung & Deko: 
200 g Hagebutten-Konfitüre
30 g Puderzucker

Außerdem: 1 Linzer-Ausstecher*
1 Einwegspritzbeutel* (alternativ 1 Gefrierbeutel mit abgeschnittener Spitze)

Zubereitung: 

Für den Teig die Apfelsine heiß abspülen, trocken tup­fen und die Schale fein abreiben (die Frucht einfach später essen). Apfelsinenschale, Mehl, Man­deln, Butter bzw. Margarine, Zucker und Wasser mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig ver­kneten. Den Teig abgedeckt für mindestens 1 Stunde kalt stellen.

Teig auf einer leicht mit Mehl bestäubten Arbeits­fläche etwa 3 mm dünn aus­rollen und Plätzchen daraus ausstechen. Dabei jeweils bei der Hälfte jeder Plätz­chenform zusätzlich mittig einen kleinen Kreis, Stern oeder was auch immer ausste­chen. Plätzchen auf mit Back­papier belegte Backbleche legen und bei 150°C (Umluft) im heißen Ofen etwa 12 - 15 Minuten ba­cken. Aus dem Ofen nehmen und ganz abkühlen lassen.

Für die Füllung und Deko Hagebutten-Konfitüre glatt rühren und in einen Einweg­spritzbeutel füllen. Konfitüre auf die Plätzchen ohne ausgestochenen Kreis / Stern spritzen. Die Plätzchen mit ausgesto­chenem Stern auf die Hage­butten-Konfitüre setzen, leicht andrücken und dünn mit Puderzucker bestäuben (ich bestäube die Plätzchen mit Kreis / Stern immer, bevor ich sie auf die andere Hälfte setze, weil die Konfitüre dann klar bleibt).

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Donnerstag, 9. Dezember 2021

Kleine Kalter-Hund-Kekse

Im Original werden diese Kekse mit Chiliflocken, rosa Pfeffer oder Fleur de Sel bestreut, aber das ist nichts für den Gatten, also nahm ich Hagelzucker. Ich überlegte kurz, ein paar für mich mit Fleur de Sel zu machen, aber dann bräuchte ich einen extra Keksteller, und das war mir zu doof.

Kleine Kalter-Hund-Kekse.

Mein diesjähriger Weihnachtsplätzchenbacktag war am ersten Advent, und hier gibt es jede Menge Fotos dazu zu sehen.

Kleine Kalter-Hund-Kekse

Zutaten für 25 Stück:

100 g Bitterschokolade (alternativ Zartbitterkuvertüre)
25 g Kokosöl
3 EL Schlagsahne
1 EL Puderzucker
100 g Mini-Butterkekse
2 EL Chiliflocken, rosa Pfeffer, Hagelzucker, Fleur de Sel oder wonach immer dir ist
Außerdem: 1 Einweg-Spritzbeutel* (alternativ 1 Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke)

Zubereitung:

Schokolade hacken und zusammen mit dem Kokosöl und der Sahne in einer klei­nen Metallschüssel in einem warmen Wasserbad unter Rühren langsam schmelzen lassen. Puderzucker zufügen und rühren, bis er sich auf­gelöst hat und eine spritz­fähige Masse entstanden ist.

Ein Drittel der Kekse auf Back­papier legen. Schokocreme in den Einwegspritzbeutel füllen. Kekse mit etwa 1/3 der Schokocreme bespritzen und je einen Keks darauf ge­ben. Diese Kekse wiederum mit 1/3 der Creme besprit­zen und die restlichen Kekse darauflegen. Restliche Schokocreme auf die Plätz­chen spritzen.

Hagelzucker oder was immer du magst in die noch flüssige Schokocreme streu­en und trocknen lassen.

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Mittwoch, 8. Dezember 2021

Schoko-Ingwer-Kekse / Bunte Streusel-Kekse / Himbeer-Salzstangen-Kekse

Zufällig war ich am 28. Oktober einkaufen und erwischte die diesjährige Plätzchen-Ausgabe einer Frauenzeitschrift. Normalerweise komme ich da zu spät, denn vor Mitte November mache ich mir selten Gedanken über's Plätzchenbacken. Dieses Jahr wollte ich eigentlich gar nicht backen, aber der Gatte sah's anders und brachte jede Menge Zutaten mit. 

Schoko-Ingwer-Kekse.

Gebacken wurde am 28. November im Akkord, denn meine Advents-Wochenenden waren zu dem Zeitpunkt noch minutiös verplant (inzwischen ist es etwas besser).

Wenn man den Gedanken beiseite schiebt, dass sie aussehen wie vergammelte Mettbällchen, schmecken die Himbeer-Salzstangen-Kekse gut.


Dieses Rezept ist effektiv, denn du machst einmal Teig und hast drei Sorten Kekse. Ich verdoppelte die Teigmenge, denn mal ehrlich: Was soll ich mit 7 Keksen von jeder Sorte?! 

Bunte Streusel-Kekse.

Schoko-Ingwer-Kekse / Bunte Streusel-Kekse / Himbeer-Salzstangen-Kekse

Zutaten für 21 Stück (= 7 Kekse pro Sorte):

Für den Grundteig
90 g weiche Butter 
35 g Zucker
1 Prise Salz
1 EL Öl
1 Eigelb (das Eiweiß kannst du einfrieren - hier gibt es Rezepte dafür)
80 g Mehl
¼ TL Backpulver
35 g zarte Haferflocken

Für die Ingwer-Schoko-Kekse:
20 g kandierte Ingwerstücke
20 g Schokotropfen (backstabil)
Grundteig (1/3)

Für die Himbeer-Salzstangen-Kekse:
15 g Himbeeren (gefriergetrocknet)*
etwa 15 g Salzstangen

Für die Bunte Streusel-Kekse
15 g bunte Streusel

Zubereitung: 

Für den Grundteig Butter, Zucker, Salz und Öl cremig schlagen. Eigelb unterrühren. Mehl, Backpulver und Haferflocken mischen und unter den Teig rühren. Den Teig in 3 Portionen teilen.

Für die Ingwer-Schoko-Kekse den Ingwer in etwa 3 mm gro­ße Würfel schneiden. Ing­werwürfel, Schokotröpf­chen und eine Portion vom Grundteig miteinan­der verrühren. Den Teig mit zwei Teelöffeln als etwa 7 walnussgroße Teighäufchen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Häuf­chen etwas flach drücken.

Für die Himbeer-Salzstangen-Kekse die Himbeeren unter eine Portion vom Grundteig rühren. Teig mit zwei Tee­löffeln als etwa 7 walnuss­große Teighäufchen mit etwas Abstand auf das Backblech setzen und etwas flach drücken. Salzstangen in etwa 2 cm lange Stücke brechen. Jeweils 3 Salzstangen-Stü­cke auf jedes Häufchen legen, etwas andrücken.

Für die Streusel-Kekse die Streusel, bis auf etwas zum Bestreuen, mit der letzten Portion vom Grundteig verrühren. Den Teig mit zwei Teelöf­feln als etwa 7 walnuss­große Teighäufchen mit etwas Abstand auf das Backblech setzen und etwas flach drücken. Mit den restlichen Streu­seln bestreuen.

Alle Kekse auf dem Blech bei 140°C  (Umluft) etwa 15 Mi­nuten backen. Heraus­nehmen und ganz abkühlen lassen.

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Dienstag, 7. Dezember 2021

Schoko-Haselnuss-Kekse

Da der Gatte viele Haselnüsse kaufte, bekam er noch eine Sorte Kekse nur für sich (ich bin gegen Haselnüsse allergisch). Einen Teil der Haselnüsse habe ich eingefroren. Wenn sich der Gatte mühe gibt beim Verzehr der Kekse, kann ich also nochmal backen, denn es ist ja schon alles da.

Schoko-Haselnuss-Kekse.

Dieser Beitrag geht rüber zu Dings vom Dienstag und Handmade on Tuesday. Vielen Dank für's Sammeln!

Schoko-Haselnuss-Kekse

Zutaten für ca. 24 Kekse:

200 g Mehl
150 g weiche Butter
100 g brauner Zucker
50 g gemahlene Haselnüsse
30 g Kakao
1 Ei
1 EL Vanillezucker
½ Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
100 g gehackte Haselnüsse

Zubereitung:

Mehl, gemahlene Haselnüsse, Kakao und Backpulver in eine Schüssel geben und verrühren, bis alle Zutaten gleichmäßig vermischt sind.

Butter, Zucker, Ei, Vanillezucker und die Prise Salz in eine zweite Rührschüssel geben und cremig rühren.

Anschließend die trockenen Zutaten löffelweise zur cremigen Buttermischung geben und vermischen, bis alle trockenen Zutaten komplett eingearbeitet wurden und der Teig deutlich fester, aber noch leicht klebrig ist.

Die gehackten Haselnüsse gleichmäßig auf einem Teller verteilen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und ca. 24 gleichgroße Kugeln aus dem Teig formen. Die Teigkugeln in Teller mit den gehackten Haselnüssen drücken und mit etwas Abstand zueinander auf das vorbereitete Backblech legen.

Bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 12 – 15 Minuten backen, anschließend aus dem Ofen holen, etwas abkühlen lassen und servieren.