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Dienstag, 13. Januar 2026

Hummer in Vanille-Butter auf Pak Choi

Wenn ich in den letzten sechs Jahren eines lernte, dann, dass das Leben blitzschnell zu Ende sein kann und dass Verzicht Moppelkotze ist. Dass Leben will in vollen Zügen genossen werden, und ich will mit Champagner und Schokolade in den Händen ins Grab gleiten. 

Hummer in Vanille-Butter auf Pak Choi.

Es gab viel zu lange keinen Hummer mehr, was auch daran liegt, dass ich ewig nicht mehr bei der Metro war. Als wir noch in Hamburg wohnten, lag die Metro nur einen Katzensprung entfernt, kauften wir oft dort ein. Alternativ gibt es Hummer Pedersen im Fischereihafen. In der lindgrünen Hölle fehlt ein Fischhöker. Es gibt zwar einen Forellenhof, und zwei Mal in der Woche ist ein Fischstand auf dem Wochenmarkt, aber ich kam nicht dort hin, um zu klären, ob ich dort Hummer bestellen kann. 

Einfacher ist es da schon, an Pak Choi zu kommen - zumindest, wenn Sturmtief Elli nicht gerade unterwegs ist. Wir haben nämlich fußläufig einen sehr gut sortierten Asia-Laden. Hier gibt es eine recht große vietnamesische Community, im örtlichen Krankenhaus arbeiten viele Menschen aus Thailand und von den Philippinen. Kurz: An asiatische Lebensmittel komme ich hier leichter als in Hamburg.

Dieser Beitrag geht rüber zum Dings vom Dienstag und zum Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!

Hummer in Vanille-Butter auf Pak Choi

Zutaten für 1 Portion:

1 Hummerhälfte, ca. 200 g
3 EL Butter
2 Pak Choi, in Streifen
Fleur de Sel
1 Vanilleschote, das Mark davon

Zubereitung:

Das Hummerfleisch vorsichtig aus Schale, Beinen und Scheren herauslösen. Ggfs. den Darm entfernen.

2 EL Butter in einer Bratpfanne erwärmen. Zuerst die dicken, hellen Teile des Pak Choi darin ca. 2 Minuten dämpfen, dann die zarten grünen Teile kurz garen. Salzen, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

In derselben Pfanne 1 EL Butter und Vanille erwärmen. Das Hummerfleisch ca. 1 Minute bei mittlerer Hitze rundum anbraten. Hummer und Pak Choi anrichten, mit Vanille-Butter beträufeln und ggfs. noch Salz darüberstreuen.

Dienstag, 10. Januar 2023

Käse-Gewürz-Cracker als Glücks-Cracker für Silvester und Neujahr

Am letzten Tag des Jahres wurde nach langer Zeit mal wieder gebacken. Wir waren Neujahr bei Schwiegermutter und Tante zu einem Imbiss eingeladen, zu dem ich ein paar herzhafte Cracker mitbrachte, quasi die herzhafte Version der Glücksklee-Kekse aus dem ersten Corona-Jahr.

Käse-Gewürz-Cracker in Form von Glückssymbolen.

Der Teig ist herrlich butterblättrig, fast wie Blätterteig. 

Ommas Ausstecher für Weihnachtsplätzchen kommen wieder zum Einsatz.

Dieser Beitrag geht rüber zu Dings vom Dienstag, Handmade on Tuesday und Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!

Gleich geht's in den Backofen.

Käse-Gewürz-Cracker für Silvester und Neujahr

Zutaten für ca. 2 Backbleche

Für den Teig:
100 g weiche Butter 
100 g Sahne
1 Ei
100 g geriebenen Käse (je nach Geschmack würzigen Bergkäse, milden Gouda oder was du magst)
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 1/2 TL Salz

Außerdem:
1 verquirltes Eigelb (Tipps zur Verwendung des Eiweißes findest du hier)
Gewürze und Samen wie Kümmel, Sesam schwarz*/weiß, Schwarzkümmel*, Tomatenflocken*, Hibiskussalz*

Zubereitung:

Butter schaumig schlagen, dann Ei und Sahne unterrühren. Geriebenen Käse, Mehl, Backpulver und Salz dazugeben und alles zu einem Teig verarbeiten. 

Teig etwa für mindestens eine Stunde kühlstellen, dann auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche oder zwischen Backpapier / Folie eher dick ausrollen und Plätzchen ausstechen. 

Die Cracker auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und mit dem verquirlten Eigelb bestreichen. Mit Mohn, Sesam o.ä. bestreuen und bei 180°C (Ober- / Unterhitze) ca. 12 Minuten backen, bis die Cracker goldgelb sind.

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Samstag, 7. Januar 2023

Wochenplan in KW 1/23: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CXLVII

Anders als der Einkauf für die Weihnachtswoche war der für die erste Woche des neuen Jahre sehr anstrengend. Freitag Nachmittag waren für meinen Geschmack zu viele Menschen unterwegs. Gegen 15 Uhr waren beim poshen Edeka gerade noch 10 von 100 Parkplätzen frei. Das Geschäft war rappelvoll. Wir hatten Glück und ergatterten die letzte Packung Käse-Fondue. Beim Bäcker gab's kein Meterbrot mehr, aber wir mussten eh noch ins große Einkaufszentrum, wo sich ein Bäcker mit Meterbroten fand. Leider mussten wir im Einkaufszentrum auch zum Delikatessenstand, weil wir den Großteil des Einkaufs für das Neujahrsessen bei Schwiegermutter übernahmen. Die Schlange vor dem Stand ging einmal durch die Markthalle ... Während ich anstand, jagte der Gatte Meterbrot und suchte sich anschließend eine Sitzgelegenheit, bis wir an der Reihe waren. Für den Wocheneinkauf ging's auch noch zum Discounter.

Erschreckend war die Nachfrage nach Feuerwerk, das rasch ausverkauft war. Hier begann mit Verkaufsstart der Böllerterror. Den haben wir in den ersten beiden Corona-Jahren nicht vermisst. Dieses Silvester war es wieder wie vor Corona undenkbar, zu Fuß ins Dorf zu gehen oder Neujahr zu Schwiegermutter. Beide Wege führen an Böllerstrecken entlang, und Böller, die mir vor die Füße geworfen werden, mag ich noch weniger als die, die auf mein Auto geworfen werden.  

Im Laufe der Woche waren wir dann noch beim Drogeriemarkt und beim Bäcker, drehte der Gatte seine Touren. Da der Gatte momentan alles kauft, was ihm vor die Füße fällt, versuche ich wieder mal, möglichst viele Vorräte zu verbrauchen. Der aufmerksame Gatte, der, seitdem er verrentet ist, lieber Butter als Margarine isst, achtet sehr genau auf die Butterpreise und bringt immer welche mit, wenn das Pfund unter 2 Euro kostet. Da er nicht im Kopf hat, wieviel Butter im Kühlschrank ist, lebt aktuell viel Butter im Tiefkühler ...   

Diese Woche fielen mir wieder einige Preissteigerungen auf. So wurde der HVV teurer, liegt der Benzinpreis wieder bei 2 Euro, wurde der Barbier des Gatten teurer. 

Silvester gab's Käse-Fondue.

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's Käse-Fondue. Da wir zu viele Mandarinen hatten, machte ich zudem eine Mandarinencreme. Ich hätte auch Sirup daraus machen können, aber dazu fehlt mir aktuell die Kraft.

Sonntag waren wir zu einem Neujahrsimbiss bei Schwiegermutter und Tante. Ich brachte zusätzlich zum Einkauf herzhafte Cracker und Mandarinencreme mit. 

Montag gab's Kartoffelpüree mit Parmesan-Bohnen und Bratwurst. Damit wurde der angebrochene Beutel TK-Bohnen fast verbraucht.

Dienstag füllte ich Muschelnudeln mit einer Spinat-Ricotta-Creme. Damit wurde die angebrochene Flasche Tomatensaft von der Paprika-Hack-Pfanne aus der Vorwoche verbraucht.  

Mittwoch gab's wieder Kartoffelpüree mit gratinierten Bohnen und Bratwurst.

Donnerstag kamen die Muschelnudeln mit Spinat-Ricotta-Creme auf die Baustelle und wurden dort aufgewärmt.

Freitag gab's Ofen-Fisch mit Salat

Diese Woche wurde auch mal wieder gebacken. Neben den Crackern gab's einen Mandarinenkuchen. Über Too good to go wurde nichts geholt. Die Mittagspausen bestritt ich mit den Resten des Neujahrsessens in Form von Dips wie Hummus und Guacamole und Meterbrot bzw. Gurkensticks und Kirschtomaten, und für Brot ging's zum Bäcker. In den Überraschungstüten sind ja oft auch Brötchen, die ich normalerweise einfriere, wenn wir sie nicht sofort essen, aber die Tiefkühler sind gerade übervoll ... Die Festtagstüten hätten mich gereizt, versprechen sie doch Weihnachtsschnobkarm, aber auch da haben wir reichlich. Bei den Too good to go-Angeboten war auch diese Woche noch deutlich die Ferien- bzw. Urlaubszeit zu merken. Angebote, die oft binnen Minuten weg sind, waren teilweise noch nach Stunden zu haben.

Bleibt zuversichtlich, bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.  

Dienstag, 20. Dezember 2022

Parfait mit Belgischen Pralinen mit Schokoladensauce und Apfelsinenspalten

Der Gatte nimmt gerne die Rezepthefte aus dem Discounter mit, um sich inspirieren zu lassen. Die Zutaten werden nicht unbedingt im Discounter gekauft, denn ich verwende ja beispielsweise nach Möglichkeit keine Carrageen-Sahne.

Parfait mit Belgischen Pralinen mit Schokoladensauce und Apfelsinenspalten.

Bei diesem Rezept verzichtete ich auf den Baiser, denn das Parfait war mir schon süß genug. Aber ich finde es vorbildlich, dass gezeigt wird, wie das Eiweiß mit verwertet werden kann. Bei mir wanderte das Eiweiß in den Tiefkühler, um später einen Eiklarkuchen daraus zu backen. Mehr Tipps zur Eiweißverwertung findest Du hier. Außerdem gab's bei mir statt Passionsfrucht Apfelsinenspalten als säuerliche Komponente, verzichtete ich auf Schokoladensauce.

Im Original ist das Rezept auf 4 Portionen ausgelegt. Bei mir wurden es 24 - zum Glück habe ich genügend Silikonformen. Gerade beim Dessert mögen wir lieber kleinere Portionen. Du kannst die Parfaitmasse aber auch in eine mit Frischhaltefolie oder Backpapier ausgelegte Backform füllen und in Scheiben geschnitten servieren.

Parfait mit Belgischen Pralinen mit Schokoladensauce und Apfelsinenspalten.

Im Rahmen eines Menüs ist das ein entspannter Dessertgang, denn die Zubereitung erfolgt spätestens am Vortag. Das Parfait kann aber auch ein paar Tage länger im Tiefkühler bleiben.

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Parfait mit Belgischen Pralinen

Zutaten für 4 Portionen (bei mir wurden es 24):

100 g Belgische Pralinen (plus Pralinen für die Deko)
100 g Griechischer Joghurt
200 g Schlagsahne
1 EL Vanillezucker
1 Apfelsine (der Saft davon) bzw. 50 ml Apfelsinensaft
2 Eigelb (Tipps für das Eiweiß gibt's hier)
40 g weißer Zucker

Außerdem:
2 Apfelsinen
1 - 2 Schuss Triple Sec / Cointreau / Orangenlikör

Zubereitung:

100 g Pralinen in Stücke schneiden und mit Joghurt verrühren.

Sahne mit Vanillezucker steif schlagen.

Apfelsine auspressen.

Eigelb mit 40 g Zucker und Apfelsinensaft zur Rose abziehen (in einer Schüssel auf einem heißen Wasserbad ca. 5 Minuten schaumig aufschlagen; das Volumen sollte sich verdoppeln. Die Schüssel in kaltes Wasser setzen und so lange weiterschlagen, bis die Masse abgekühlt ist).

Sahne mit Joghurt-Pralinen-Mischung unter die Eigelbmasse heben. Alles in Formen füllen, mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht gefrieren lassen.

Apfelsinen filetieren, dabei den Saft auffangen. Etwas Triple Sec dazu geben und bis zum Servieren beiseite stellen.

Das Parfait ca. 30 Minuten vor dem Servieren aus der Tiefkühlung nehmen.

Wenn keine Silikonformen verwendet wurden, den Boden der Parfaitform kurz in heißes Wasser halten. Das Parfait stürzen, ggf. in Scheiben schneiden und auf Tellern anrichten. Mit Schokoladensauce, Apfelsinenspalten und ein paar Belgischen Pralinen garnieren und servieren.

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Dienstag, 11. Januar 2022

Raclette-Auflauf mit Shrimps

Ursprünglich sollte es Silvester Raclette geben, sollte aus den unvermeidlichen Resten zwei Tage später ein Auflauf werden. Dann entschied der Gatte spontan, er habe keine Lust auf das Gehühnere mit den kleinen Pfännchen und machte schon Silvester aus den Raclette-Zutaten einen Auflauf.

Ein wenig monochrom: Raclette-Auflauf mit Shrimps.

Fertig-Hollandaise ist bei uns immer im Vorratsschrank, denn der Gatte liebt sie. Ich hingegen finde sie meistens überflüssig, mag sie lieber frisch (hier geht's zum Rezept). Unentbehrlich ist Fertig-Hollandaise allerdings bei Aufläufen, denn anders als frische enthält sie so viele Bindemittel, dass sie sich im Ofen nicht zerlegt. 

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Raclette-Auflauf mit Shrimps

Zutaten für 4 - 6 Portionen:

500 g Shrimps (TK-Ware, aufgetaut)
1 kleine Zwiebel, geschält und fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gepellt und fein gewürfelt
Kokos-Öl
1 guter Schuss Weißwein
4-6 Kartoffeln, gekocht und in Scheiben genschnitten
250 - 300 ml Sauce Hollandaise 
8 Scheiben Raclettekäse (je nach Größe der Auflaufform auch mehr oder weniger)
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Kokos-Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin andünsten, dann die Shrimps dazu geben und etwas Farbe nehmen lassen. Mit Weißwein ablöschen.

Den Boden einer Auflaufform mit etwas Hollandaise einpinseln, dann die Kartoffeln darauf geben, gefolgt von den Shrimps und der restlichen Hollandaise. Mit Käsescheiben abdecken und bei 180°C (Umluft) etwa 20 Minuten im Ofen backen, bis der Käse geschmolzen und goldgelb ist.

Samstag, 8. Januar 2022

Wochenplan in KW 1/22: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten XCV

Den Einkauf für diese Woche übernahm netterweise der Gatte am letzten Donnerstag, und prompt überanstrengte er sich dabei. Wenigstens war er dann so vernünftig, zumindest einen Teil der Einkäufe im Auto zu lassen, bis ich nach Hause kam und sie hereintragen konnte. 

Den Großteil der Einkäufe erledigte der Gatte im Supermarkt. Im Laufe der Woche war er dann noch beim Schlachter, denn der Fleischvorrat im Tiefkühler war total aufgebraucht. Außerdem ging's in den Baumarkt, in die Apotheke, in die Trafik, ins Sanitätshaus (leider vergeblich, da falsches Rezept) und zum Bäcker.

Den Wochenplan warfen wir schnell um, denn der Gatte befand, er habe keine Lust auf Raclette an Silvester. Aus den Zutaten wurde ein Auflauf, von dem wir zwei Mal aßen. Außerdem war die für einmal geplante Portion Schäufele so viel, dass wir zwei Mal davon aßen.

Unser Plan für die erste Woche des dritten Corona-Jahres.

Unser Wochenplan im Detail:

Sonnabend sollte es Nizza-Salat geben. Nach dem fetten Raclette war uns nach was Frischem. Nur wurde das Raclette ja zum Auflauf, war Schäufele übrig, also gab's nochmal Schäufele mit Semmelknödel und Sauerkraut

Sonntag waren wir mittags mit Mudderns fremdessen. Für abends war Steckrüben-Eintopf aus dem Tiefkühler geplant. Es gab stattdessen Nizza-Salat, der auch noch für Montag reichte. Diesmal ergab es sich mittags im Restaurant, dass ich ein wenig mit der Bedienung plaudern konnte, die wir schon seit Jahrenden kennen, weil sie meistens im Dienst ist, wenn wir dort essen. Sie erzählte, dass die Hälfte des Personals, vor allem die Aushilfen, entlassen werden musste, dass die Öffnungszeiten verkürzt sind, dass viel, viel weniger als früher eingekauft wird, weil nur wenige Gäste kommen, dass sie in Kurzarbeit sind, und dass sie keine Hoffnung hat, dass sich das schnell ändert. Corona ist Moppelkotze. Das Lokal tut, was es kann, setzt auf 2G innen wie außen, kontrolliert akribisch und war bei 2Gplus lange Teststation, weil's im Dorf zu wenige gibt und um es den Gästen bequemer zu machen.

Montag waren wir wieder im Plan, schließlich sollte es Raclette-Reste geben. Es gab also den Rest des Auflaufs, dazu den Rest des Nizza-Salats.

Dienstag gab's Hackfleisch-Lauch-Käse-Suppe

Mittwoch machten wir Rostbratwürstchen mit Sauerkraut und Kartoffelstampf.

Donnerstag gab's wieder Hackfleisch-Lauch-Käse-Suppe. Eigentlich sollte ein Rest für den Tiefkühler übrigbleiben, aber der Gatte langte ordentlich zu ...

Für Freitag fehlte uns jegliche Phantasie, also gab's Backfisch mit Ofen-Kartoffeln und Gurkensalat. Ursprünglich war Schlemmerfilet geplant. Panierter Fisch ist aktuell der einzige Fisch, den der Gatte isst. 

Gebacken wurde nicht. Wir waren entweder beim Bäcker oder aßen weiterhin Weihnachtsplätzchen. Die wollen irgendwie kein Ende nehmen. 

In der kommenden Woche werde ich mal schauen, ob wir im Garten Topinambur und Knollenziest ernten können. Beim Knollenziest bin ich noch etwas ratlos, was ich daraus kochen kann, aber das wird sich finden. Außerdem habe ich inzwischen wieder eine lange Liste an Koch-Ideen, die im Idealfall auch wieder den Tiefkühler füllen. Der Gatte hat inzwischen seine ÖPNV-Jahreskarte und überlegt, regelmäßig zum Wochenmarkt zu fahren. Mal schauen, wann er fit genug ist, das umzusetzen. Es wäre auf jeden Fall schön, wieder Lebensmittel direkt vom Erzeuger zu kaufen, und das Angebot ist auch vielfältiger als im Supermarkt, die Qualität besser.

Bleibt zuversichtlich, bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf. 

Samstag, 1. Januar 2022

Wochenplan in KW 51/21 und 52/21: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten XCIII-XCIV

In den letzten beiden Wochen des zweite Corona-Jahres haben wir kaum selbst gekocht. Wir verbrachten Weihnachten bei Tante in Bayern und wurden bekocht oder waren fremdessen. An den Tagen, an denen wir zu Hause waren, lebten wir aus dem Vorrat. Vorm Urlaub gab's natürlich zuerst das, was weg musste. 

Belegte Brote und Bier.

Eingekauft haben wir dennoch. Schließlich brauchten wir für die Fahrt nach Bayern belegte Brote. Die machte der Gatte, endlich mal wieder. Er ist darin so viel besser als ich. So ging's natürlich zum Bäcker (seitdem ich den Gatten zum Rehasport fahre und die Wartezeit nutze, um beim guten Bäcker einzukaufen, stieg unser Brotverbrauch erheblich). Außerdem waren wir im Discounter, ein paar Angebote, haltbare Lebensmittel für die Rückkehr und Mudderns Lieblingsschokolade kaufen, im Supermarkt, im Einkaufszentrum, im Drogeriemarkt, bei der Apotheke, bei der Packstation.

Die Privat-Bar ist eröffnet.

 Auf dem Weg nach Bayern kauften wir in Hammelburg Wein und Blumen. In München bummelten wir ausführlich durch die Stadt, verzichteten allerdings auf Dallmayr (die Warteschlange reichte bis zum Marienplatz), auf den Viktualienmarkt (die Warteschlangen ...) und einige Klamottenläden (die - du ahnst es). In Dachau waren wir ein paar Mal im Supermarkt und im Discounter. Heiligabend mussten wir zudem in einen Elektromarkt, um Tante Weihnachten mit einer neuen Stereoanlage zu überraschen (es zeigte sich, dass ihre defekt ist), und fürchteten das Schlimmste, aber es war total leer. Die Verkäufer rissen sich geradezu darum, uns zu bedienen. Einzig das Café in dem kleinen Einkaufszentrum war gut besetzt. Übrigens wurde überall 2G akribisch kontrolliert, außer im Dachauer Hotel, wo der Gatte nur für uns beide unterschreiben musste, dass wir geimpft sind, aber niemand einen Nachweis sehen wollte. Allerdings wurden nirgendwo mehr die Kontakte erfasst Das war befremdlich. Wo's ging, checkte ich per Corona-Warn-App ein.

Bei Tante und Schwiegermutter gab's einen Fertig-Eierpunsch, der so grauslich schmeckte, dass ich kurzerhand einen Eggnog improvisierte.

Im Hotel in Dachau waren wir phasenweise die einzigen Gäste, was befremdlich war.  Die Bar im Hotel war coronabedingt geschlossen, so dass wir unsere eigene Bar eröffneten, es uns abends ungestört in der Lobby bequem machten (die Zimmer waren sehr klein und ohne Sitzgelegenheit). Im Vergleich zum Urlaub an der Ostsee im letzten Monat war das recht befremdlich, tobte dort doch das maskenlose Leben, vor allem abends an der Bar. In den bayerischen Hotels wurde hingegen auf das Tragen von FFP2-Masken geachtet und dass nicht mehr als zwei Personen gleichzeitig am Frühstücksbüfett waren. Außerdem lernten wir die bayerischen Büfett-Handschuhe kennen: Man durfte Teller, Besteck und Speisen nur mit Einweg-Handschuhen anfassen. 

Toffee und Schäfchen beim Corona-Test.

In dieser Woche mussten einige Lebensmittel aufgefüllt werden. Das Einkaufen übernahm der Gatte, da ich arbeiten musste. Er entsorgte sogar einen Teil der Pfandflaschen, die sich bei uns mal wieder stapeln. Das alles war sehr anstrengend für ihn, aber er wollte es unbedingt machen, damit ich Silvester nicht morgens um sieben Uhr einkaufen muss, sondern ausschlafen kann. Lieb, aber mir ist ja immer noch wohler, wenn er sich schont ... Ich kann aber auch verstehen, dass er sich nicht mehr schonen mag. Silvester gingen wir dann zu Fuß ins Dorf, um ein paar vergessene Kleinigkeiten zu holen und ein Rezept für Schwiegermutter einzulösen, aber hauptsächlich, weil ich Bewegung brauchte. Mir fehlt aktuell der Sport (und dem Gatten tut die Bewegung auch gut). Dass wir zu Fuß gehen konnten, lag auch am Böllerverbot, denn sonst könnten wir kaum auf die Straße. So genossen (und genießen) wir die Ruhe.

Im Besucherzentrum am Eingang der KZ-Gedenkstätte Dachau gibt es ein Bistro, in dem es u.a. Apfelstrudel gibt. Mich befremden gastronomische Angebote an solchen Orten, aber ich habe mich damit arrangiert (und es ist für die Überlebenden und ihre Angehörigen okay, also passt's).

Vor der Abfahrt war natürlich erstmal das Aufbrauchen frischer Lebensmittel angesagt - oder anders: Es gibt, was da ist. 

Sonnabend sollte es Schupfnudeln mit Roter Bete geben. Wir hatten aber noch reichlich Datteltomaten da, also sollten es Schupfnudeln mit Tomaten und Mozzarella werden. Nur: Die Schupfnudeln waren mau. Also gab's Nudeln mit Tomatensauce und Mozzarella. Die Rote Bete schläft weiterhin im Tiefkühler.

Sonntag gab's Grüne-Bohnen-Suppe. Ich war zudem mittags mit Mudderns essen und genoss endlich mal wieder ein Bauernfrühstück. Das machen wir merkwürdigerweise nie selbst, und so freue ich mich immer, wenn ich es in einem Lokal auf der Karte sehe. Im August kam ich ja drum rum, weil der Gatte einen Tag früher als geplant aus dem Krankenhaus entlassen wurde.

Montag hatte der Gatte noch einen Fertig-Burger. Ich bestellte mir ebenfalls einen Burger und Pommes frites für uns beide.

Dienstag aßen wir in Hammelburg. Eigentlich sollte es in eine Pizzeria gehen (das Hotel-Restaurant hatte leider Ruhetag), aber wir hatten nur wenig Hunger und noch viele Brote, sehr viele Brote. Also aßen wir im Hotel. Das hat übrigens einen Veranstaltungsraum mit einer wunderbaren Küche, so dass ich kurz schwächelte und überlegte, die Kochtreffen wieder aufleben zu lassen. Aber ein, ich bleibe standhaft. Der Orga-Krams wäre mir einfach zu viel. 

Mittwoch wollte Tante auf Wunsch des Gatten ihren Nudelauflauf machen, den der gatte so gerne mag, aber Schwiegermutter, die über Weihnachten und Silvester bei ihr zu Besuch ist, verhängte ihr Kochverbot und kreierte selbst einen Auflauf. Schwiegermutter kann es nicht ab, wenn jemand anderes im Mittelpunkt steht. 

Donnerstag gab's für Tante, Schwiegermutter und mich Fertigfutter in Form von TK-Paella, während der Gatte nochmal Nudelauflauf aß.

Freitag machte Schwiegermutter Schnittchen-Teller - richtige 1970er-Jahre-Klassiker inkl. in Kochschinken eingewickelten Spargel aus dem Glas. 

Sonnabend gab's Kalbsschulter aus dem Ofen mit Röstkartoffeln, Speck-Bohnen und Béarnaise. Von der Kalbsschulter blieb so viel übrig, dass es Sonntag Vitello tonnato gab. 

Haselnussschnitte für den Gatten, Gewürzkuchen für mich (von dem Stück aß ich drei Mal).

Montag übernachteten wir wieder in Hammelburg. Das Hotel-Restaurant hatte wieder Ruhetag, also ging's in die Altstadt. Der Gatte wollte endlich in die Pizzeria, die er aus Bundeswehrzeiten erinnerte, aber fast alle nutzten die Zeit zwischen den Feiertagen zum Schließen. Das Downtown Diner war geöffnet. Es gab also wieder Burger und Fritten.

Burger, Fritten und Bier.

Dienstag gab's Hühnerfrikassee mit Reis - dem Gatten schlug der Reisestress auf dem Magen, da war Schonkost angesagt. 

Mittwoch gab's Plätzli mit Champignon- bzw. Käse-Schinken-Füllung. Damit sind wir dann auch erstmal wieder für eine Weile durch. Früher schmeckten die schlichtweg besser, war auch mehr in der Packung (sechs statt vier Stück).

Donnerstag taute ich Schäufele auf und machte dazu Semmelknödel und Sauerkraut

Freitag sollte es Raclette geben, aber der Gatte beschied, keine Lust auf das Gehühnere mit dem kleinen Pfännchen zu haben, und machte aus dem Zutaten kurzerhand einen Auflauf. 

Gebacken wurde nicht. Wir haben reichlich Plätzchen, da auch Tante überraschend buk, und waren öfter beim Bäcker. Zwei Tage brauchte ich Büro-Essen, arbeitete im echten Büro, damit die Kollegen Urlaub machen konnten. Wir hatten in Dachau reichlich Fertig-Sandwiches gekauft, falls wir mittags Hunger bekommen, ich aß meine aber nicht. Die Dinger sind ja so voll mit Konservierungsstoffen, dass sie quasi unkaputtbar sind. Zwei aß ich also mittags im Büro. Zusammen mit Lay's Teriyaki-Chips, von denen ich an einem Abend naschte, brachten sie meinen Magen gehörig durcheinander. Ich bin so viel Fertigfutter nicht gewohnt, zumal die Inhaltsstoffe der Chips mit nicht näher definierten Aromen auf Glutamat hinweisen. 

Ein glückliches neues Jahr! Bleibt zuversichtlich, bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf. 

Montag, 22. November 2021

Hirschbraten mit Dattel-Zimt-Sauce, Birnen und Kartoffelgratin mit Ziegenkäse

Kurz vorm ersten Advent kann man sich mal Gedanken ums Weihnachtsessen machen. Das hier war der Hauptgang unseres Weihnachtsessen 2019, als der Gatte noch gesund genug war, ein Menü zu kochen. Im Jahr drauf fiel Weihnachten dann quasi aus, weil der Gatte erst am Tag vorher aus dem Krankenhaus kam, und dieses Jahr lassen wir kochen. So ändern sich die Zeiten. 

Das hier ist ein relativ entspannter Hauptgang: Schmorbraten verzeiht, wenn Gäste nicht pünktlich sind und kann schon Stunden vorher vorbereitet werden. Das gilt auch für die Birnen, wenn sie vorm Servieren erwärmt werden, und die Kartoffeln kann man notfalls abgedeckt auch im Ofen warmhalten.

Hirschbraten mit Dattel-Zimt-Sauce, Birnen und Kartoffelgratin mit Ziegenkäse.

Das Rezept stammt aus einem Discounterheft. Der Gatte nimmt sie gerne mit. Die Zutaten hingegen kommen nicht vom Discounter. Ich kaufe kein Hirsch von einer neuseeländischen Farm, schon gar nicht, wenn er in irgendeiner ominösen Marinade daher kommt, wenn ich Wild aus niedersächsischen oder hamburgischen Staatsforsten haben kann.

Kartoffelgratin mit Ziegenkäse und Lauchzwiebeln.
Sauce und karamellisierte Birnen in Fliederbeerwein.
Hirschkeulenbraten.
Ich verzichte möglichst auf gekörnte Brühe, wenn ich sie nicht selbstgemacht habe. Bei Schmorgerichten bietet es sich ohnehin an, Suppengemüse mitzuschmoren. Beim Binden verzichtete ich auf Mehlbutter und nahm stattdessen Honigkuchen. Lebkuchen oder Printen, beides ohne Schokoladenüberzug, gingen auch.

Hirschbraten mit Dattel-Zimt-Sauce, Birnen und Kartoffelgratin mit Ziegenkäse

Zutaten für 6 - 8 Portionen:

Für den Hirschbraten:

1 Bund Suppengrün
2 Zwiebeln
Butterschmalz
1,5 kg Hirschbraten aus der Keule, ohne Knochen
2 - 3 Lorbeerblätter, gerne frisch und leicht angedrückt
Piment, leicht angedrückt
Wachholder, leicht angedrückt
Vanillesalz*
Salz
Pfeffer
1 Zimtstange
10 getrocknete Datteln
Butterschmalz
400 ml Wasser
400 ml Rotwein
2 Scheiben Honigkuchen, Lebkuchen oder Printen

Für die Birnen:

2 - 3 Birnen
20 g brauner Zucker
200 ml Fliederbeerwein (alternativ Fliederbeersaft oder Rotwein)
1 TL roter Pfeffer*, zerstoßen

Für das Kartoffelgratin:

1 Bund Lauchzwiebeln
600 g Kartoffeln
100 g Ziegenfrischkäse
250 g Schlagsahne
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Suppengrün putzen und würfeln bzw. in Scheiben schneiden. Zwiebeln pellen und vierteln.

Butterschmalz in einem Topf erhitzen und die Hirschkeule von allen Seiten anbraten. Herausnehmen, das Suppengrün in den Topf geben, mit etwas Vanillesalz bestreuen und anbraten, bis das Gemüse Farbe nahm. Mit Wasser und Rotwein ablöschen, die Hirschkeule und alle anderen Zutaten bis auf den Honigkuchen dazu geben. Bei mittlerer Hitze etwa 60 bis 90 Minuten garen, bis das Fleisch von einer Fleischgabel fällt.

Während die Hirschkeule gart, die Birnen waschen, schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Zucker in einem kleinen Topf karamellisieren und mit Fliederbeersaft ablöschen. Sud mit rotem Pfeffer würzen. Birnen  in den Sud geben und etwa 15 Minuten garen, dann herausnehmen und den Sud auf etwa die Hälfte einkochen. Vor dem Servieren die Birnen wieder in den Sud geben und warmziehen lassen.

Für die Kartoffeln die Lauchzwiebeln putzen, in Ringe schneiden und waschen. Etwa 2 EL Lauchzwiebelringe bis zum Servieren beiseite stellen. Kartoffeln schälen, waschen, in dünne Scheiben schneiden und in eine Auflaufform legen. Ziegenfrischkäse klein schneiden, mit Sahne verrühren, Lauchzwiebeln unterheben, mit Pfeffer und Salz würzen. Sahnemischung auf den Kartoffeln verteilen und im Backofen bis 160°C (Umluft) ca. 30 bis 35 Minuten goldbraun backen (ggf. mit Alufolie abdecken). Vor dem Servieren die beiseite gestellten Lauchzwiebelringe auf die Kartoffeln geben.

Mittlerweile sollte die Hirschkeule gar sein. Fleisch und Zimtstange herausnehmen, Fleisch warmstellen, Zimtstange entsorgen. Die Sauce pürieren und durch ein Sieb passieren. Den Honigkuchen zerbröseln, in die Sauce geben und die Sauce unter Rühren aufkochen, bis der Honigkuchen aufgelöst ist. Sollte die Sauce jetzt zu dick sein, noch etwas Rotwein dazu geben.

Birnenspalten fächerartig auf Teller legen und mit etwas Sirup beträufeln. Braten in Scheiben schneiden, mit Sauce und Kartoffeln auf Tellern anrichten und servieren.

Sollte es Reste geben: Die Birnen und der Hirschbraten können vorsichtig auf dem Herd erwärmt werden, das Kartoffelgratin in der Mikrowelle. Der Hirschbraten kann in der Sauce auch gut eingefroren werden.

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Montag, 4. Januar 2021

Glücksklee-Kekse zu Neujahr

Zu Neujahr wollte ich Tante einen kleinen gebackenen Gruß schicken, und natürlich werden auch Schwiegermutter und Mudderns bedacht (letzteres hätte ich mir allerdings schenken können). 
Ein Glas voller Glück. 

Natürlich wurde auch ein gehäkeltes Glücksklee mit verschenkt.

Glückskekse mag ich nicht. Die Sprüche darin finde ich zwar witzig, aber der Keks schmeckt mir nicht. Außerdem ist der Teig so fragil, dass die Kekse den Versand quer durch die Republik zu Tante kaum überstünden. 

Eine Schale voller Glück bleibt bei uns.

Aber da ist ja noch der alte Glücksklee-Ausstecher von Omma, und grüne Lebensmittelfarbe ist auch noch da. Damit müsste sich doch was anfangen lassen? Klar!

Die Kekse im Werden.

Glücksklee-Kekse zu Neujahr

Zutaten für ca. 50 Kekse:

200 g kalte Butter
100 g Marzipan-Rohmasse
300 g Mehl
50 g Puderzucker
2 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei

Für die Glasur:
250 g Puderzucker
1 Flasche grüne Lebensmittelfarbe
evtl. etwas Wasser 

Zubereitung:

Kalte Butter und Marzipan würfeln, mit dem Mehl, Puderzucker, Vanille-Zucker, Salz und Ei zu einem geschmeidigen Teig kneten. In Folie gewickelt eine Stunde kalt stellen.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen, Kleeblätter ausstechen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 160°C (Umluft) für 10 bis 12 Minuten hellgold ausbacken. Auskühlen lassen.

Puderzucker mit Lebensmittelfarbe glatt rühren (je nachdem, wie intensiv der Farbton werden soll, ggf. noch etwas Wasser dazu geben). Kleeblätter damit bestreichen, gut trocknen lassen und dann verpacken.

Quelle

Freitag, 27. Dezember 2019

Kochen ohne Tüte: Linsen-Hack-Pfanne

Neujahr werden gerne Linsen gegessen, symbolisieren sie doch Geld, das einem nie ausgehen möge. Diese Linsen-Hack-Pfanne kannst Du statt der traditionellen Linsensuppe servieren. Das Rezept lässt sich auch auf größere Partymengen umrechnen, wenn's die Linsen schon um Mitternacht geben soll.

Linsen-Hack-Pfanne.
Ich verzichte auf eine Tüte für eine Paprika-Hack-Pfanne mit folgenden Zutaten:
Gewürze (Zwiebeln, 8% Paprika, Knoblauch, Chili, Koriander, Pfeffer, Kreuzkümmel), Weizenmehl, Maisstärke, Jodsalz, Hefeextrakt, Aromen, Zucker, Sellerie, Kräuter (Thymian, Petersilie, Lorbeer), Sonnenblumenöl, Maltodextrin, Emulgator Lecithine, Säuerungsmittel Citronensäure.
Normalerweise schreibe ich in der Reihe "Kochen ohne Tüte" ja, dass die Zubereitungszeit mit Tüte auch nicht länger ist als ohne, aber in diesem Falle war ich schneller als die Tüte. Keine Ahnung, wieso.

Linsen-Hack-Pfanne

Zutaten für 4  Portionen:

1 Zwiebel
Öl
500 g Rinderhack
1 EL Tomatenmark
reichlich Paprikapulver, edelsüß
etwas Paprikapulver, rosenscharf
ein wenig Currypulver
200 g rote Linsen
500 ml Tomatensaft
ggf. Wasser
Salz
Pfeffer
2 EL Petersilie oder Koriandergrün (frisch gehackt)

Zubereitung:

Zwiebel pellen und in feine Würfel schneiden.

In einer Pfanne Öl erhitzen. Zwiebeln anbraten. Hackfleisch dazu geben, mit Paprikapulver und Curry bestäuben, Tomatenmark untermischen und anbraten, bis alles Farbe genommen hat.

Linsen zugeben. Tomatensaft zugießen und aufkochen. Bei mittlerer Wärmezufuhr zugedeckt ca. 8 bis 10 Minuten kochen, bis die Linsen gar sind. Wird die Sauce zu dick, Wasser dazu geben.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie oder Koriander (schmeckt mir besser, hat mehr Wumms) bestreut servieren.

Donnerstag, 3. Januar 2019

Lebkuchen-Panna cotta mit Rotwein-Pflaumen nach Björn Freitag

Seit diesem Fehlversuch habe ich tatsächlich keine Panna cotta mehr gemacht. So ganz ohne Pannen ging's auch hier nicht: Beim vegetarischen Geliermittel taugt laut Packungsangabe 1 Beutel für 100 ml Flüssigkeit. Nun braucht dieses Dessert 350 ml Sahne, was dreieinhalb Beuteln entspricht - zumindest verstanden wir das so.

Lebkuchen-Panna cotta mit Rotwein-Pflaumen nach Björn Freitag.
Ich sach ma so: Ich musste mir keine Gedanken machen, ob die Masse abbindet - die war schon im Topf standfest. Übrigens gibt der Geliermittel-Hersteller bei seinen Online-Rezepten 2 Beutel Geliermittel für 600 ml Sahne an.

Lebkuchen-Panna cotta mit Rotwein-Pflaumen

Zutaten für 4 Portionen:
350 ml Sahne
200 ml saure Sahne
4 EL Zucker (gestrichen)                                         
1 Vanilleschote
½ TL Agar-Agar
1 TL Lebkuchengewürz
75 g Schokostreusel (aus dem Eisfach)
300 g Pflaumen (frisch oder TK)
150 ml Rotwein
5 EL Rohrzucker
1 TL geriebene Ingwerwurzel
3 Pimentkörner
1-2 TL Speisestärke, in kaltem Wasser aufgelöst
ggf. Zitronenmelisse

Zubereitung:

Sahne mit Zucker, Prise Salz und Agar-Agar erwärmen und für 2 Minuten sanft köcheln. Dabei Mark von der Vanilleschote und Lebkuchengewürz zugeben.

Kurz abkühlen lassen, Saure Sahne einrühren und in Dessertschalen füllen. Eisgekühlte Schokostreusel auf die Schalen verteilen und vorsichtig einrühren. Kalt stellen.

Pflaumen mit dem Rohrzucker in einer tiefen Pfanne karamellisieren, mit Rotwein ablöschen, einkochen, mit geriebenem Ingwer und den Pimentkörnern würzen. Mit aufgelöster Stärke abbinden und anschließend kalt rühren.

Pannacotta auf Teller stürzen, Pflaumen dazu anrichten, mit Zitronenmelisse garnieren.

Quelle / Affiliate links zu Kochbüchern von Björn Freitag:

Dienstag, 1. Januar 2019

Entenbrust mit Spitzkohl und Kartoffelpüree nach Dave Hänsel

Der Gatte lag mir schon länger damit in den Ohren, dass er Ente à l'orange essen möchte. Also kam dieses Gericht auf unseren Weihnachtsspeisezettel.

Entenbrust mit Spitzkohl und Kartoffelpüree nach Dave Hänsel.
Schon als ich die Zubereitung im Fernsehen sah, dachte ich mir, dass das Hausfrauen-Sous vide problematisch wird. Es hört sich einfach an, die Entenbrust eine Stunde lang im 60°C heißen Wasser ziehen zu lassen, aber letztlich biste die ganze Zeit über damit beschäftigt, das Wasser auf 60 Grad zu halten: Kaltes Wasser nachgießen oder den Topf von der Platte ziehen, wenn's zu heiß wird, heißes Wasser nachgießen, wenn's zu kalt wird ... Ausgehend von dieser Erfahrung rechnete ich schon damit, dass die Entenbrust nicht rosarot bleibt.

Wir hatten noch reichlich Sauce, Kartoffelpüree und Spitzkohl übrig, also gab's am nächsten Tag Bratwürste.

Entenbrust mit Spitzkohl und Kartoffelpüree

Zutaten für 4 Portionen:

Für die Entenbrust:
2 Entenbrüste
2 Orangen
100 ml Rotwein
2 EL Honig

Für den Spitzkohl:
1 kleinerer Spitzkohl
1 Zwiebel
1 Mango, geschält und in feine Streifen geschnitten
1 EL japanischer Reisessig
100 ml Hühnerfond
5 g frischer Ingwer

Für das Kartoffelpüree:
300 g Kartoffeln
2 EL Butter
50 g würziger Bergkäse, gerieben
Muskatnuss, gemahlen

Außerdem:
Butterschmalz
3 Zehen Knoblauch
200 ml Sahne
200 g Schmand
ggf. 25 g geschälte Walnüsse
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Die Entenbrüste auf der Hautseite kreuzförmig einschneiden. Von den Orangen und von 1 Knoblauchzehe 6 Scheiben abschneiden. Jeweils 3 Scheiben Orange und Knoblauch auf den Enten drapieren. Die Enten in 2 Tiefkühlbeutel mit Reißverschluss geben, diese zusammenrollen und die Luft herausdrücken. Die Beutel luftdicht verschließen und für eine Stunde in 60 Grad warmes Wasser legen.

Die Kartoffeln kochen und abkühlen lassen.

Währenddessen 1 Knoblauchzehe, Ingwer und die Zwiebel würfeln und in 1 EL Butterschmalz anbraten. Den Spitzkohl ohne Strunk in Streifen schneiden und zusammen mit Reisessig, 100 ml Sahne, Hühnerfond und Schmand hinzugeben. Bei mittlerer Temperatur köcheln lassen. Zum Ende der Kochzeit die Mango dazu geben und warmziehen lassen.

Die Kartoffeln pellen. 1 Knoblauchzehe reiben. 100 ml Sahne aufkochen, Kartoffeln, Bergkäse, Knoblauch und Butter hinzugeben und zu Püree stampfen. Je nach Konsistenz ein wenig mehr Sahne hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Die Enten vorsichtig aus den Beuteln nehmen und zuerst von der Hautseite scharf in 1 EL Butterschmalz anbraten und anschließend wenden. Die Entenbrüste aus der Pfanne nehmen und den Fleischsaft aus den Beuteln dazu gießen. Die Orangen auspressen und mit dem Rotwein und dem Honig dazugeben. Zum Abschluss abschmecken und mit den Walnüssen anrichten.

Quelle

Dienstag, 2. Januar 2018

Paprika-Schafskäse-Aufstrich mit Thymian

In unserem Kühlschrank rotten sich gerne Glaskonserven zusammen. Wir schaffen es selten, ein Glas mit eingelegtem Gemüse auf einmal zu leeren.

Paprika-Schafskäse-Aufstrich mit Thymian.
Im Sommer ist es leichter, da sitzen wir dann schon mal auf Balkon oder Terrasse und essen Antipasti zum Feierabenddrink, aber im Winter, wenn's Raclette gibt, sieht das schon anders aus. Falls Du Dich also jetzt gerade fragst, was Du mit den Resten eingelegter Paprika, die's Silvester zum Raclette gab, machst, ist dieses Rezept für Dich.

Paprika-Schafskäse-Aufstrich mit Thymian.
Aus den Resten von Glaskonserven lassen sich prima Brotaufstriche machen. Wie bei Resterezepten üblich, sind die Mengenangaben variabel. Hast Du mehr Paprika, schmeckt der Aufstrich intensiver, klar. Du kannst auch mehrere Varianten verarbeiten: Mit Frischkäse gefüllte und gegrillte zusammen mit eingelegter Paprika, beispielsweise.

Paprika-Schafskäse-Aufstrich mit Thymian

200 g Paprika aus dem Glas (abgetropft, Nettogewicht)
1 EL Paprikaöl aus dem Glas
8 Stiele Thymian, die Blätter davon
200 g Schafskäse
200 g Frischkäse
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Blender geben und mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Alternativ alle Zutaten in einen hohen Messbecher geben und mit dem Stabmixer zu einer homogenen Masse zerkleinern.

Gut gekühlt hält der Aufstrich etwa eine Woche. Der Aufstrich ist auch ein leckeres Salatdressing: Dafür einfach etwas Öl, Brühe oder Wasser dazu geben, so dass es eine sämige Konsistenz ergibt.

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Sonntag, 8. Januar 2017

Szenen einer Ehe: Chicorée-Mandarinen-Salat

Am Vorabend zu Silvester, bei der Wochenplanung.

Er: "Wir haben doch die Stiege Mandarinen auf dem Balkon. Ich würde Silvester gerne mal wieder so einen schönen klassischen Chicorée-Mandarinen-Salat essen. Den hatten wir lange nicht mehr."

Sie: "Den hatten wir noch nie, weil du nämlich gar keinen Chicorée isst. Der ist dir zu bitter, sagst du immer."

Er: "Doch, doch, natürlich esse ich Chicorée. Das ist gerade im Winter ein schöner, frischer, knackiger Salat."

Sie murmelt "Ooooookaaaaaay", denkt sich "Er meint bestimmt Endivie", sagt aber nichts und notiert die Zutaten auf der Einkaufsliste.

Chicorée-Mandarinen-Salat.
Silvester:

Sie: "Ich tu dann jetzt mal den Chicorée-Salat. Willst du auch das klassische Joghurt-Dressing dazu oder machst du dein eigenes?"

Er: "Igitt, nein, Du machst immer dieses süße Zeugs. Dazu gehört eine Vinaigrette."

Sie: "Okay, ich mach' den Salat ohne Dressing, dann kann jeder sein eigenes machen."

Vier Tage nach Silvester. Morgens.

Sie: "Im Kühlschank ist noch 'ne Schüssel geschnibbelter Chicorée, wenn du magst, kannst du dir welchen mitnehmen."

Er: "Oh, lecker, gerne."

Abends.

Er: "Ach, ich bin übrigens zu dem Ergebnis gekommen, dass ich doch keinen Chicorée mag. Der ist doch so bitter. Ich mag Endivie."

Nein, das ist nicht zu viel Dressing. Das ist ein Chicorée-Mandarinen-Joghurt-Smoothie.
Chicorée-Mandarinen-Salat

Normalerweise werden für den Salat Dosen-Mandarinen verwendet. Die essen wir auch, aber wenn wir die Wahl und eine ganze Stiege Mandarinen haben, nehme ich lieber frische. Bevorzugst Du Mandarinen aus der Dose, entspricht die hier genannte Menge in etwa der einer 175g-Dose.

Zutaten für 4 Portionen:

500 g Chicorée
5 Mandarinen
300 g Joghurt
Salz
Pfeffer
Zucker

Zubereitung:

Chicorée waschen, putzen und den Mitteilteil des Strunks entfernen (hier sitzen viele Bitterstoffe). Den Rest in feine Streifen schneiden und in eine Schüssel geben.

Drei Mandarinen filetieren, dabei den Saft auffangen. Zwei Mandarinen pressen. Hast Du sehr saftige Mandarinen, kann auch der Saft, der beim Filetieren übrig bleibt, völlig für das Dressing reichen.

Die Mandarinenfilets auf den Chicorée geben.

Joghurt, Mandarinensaft und Gewürze zu einem Dressing verrühren, abschmecken und kurz vor dem Servieren über den Salat geben.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Mutzenmandeln, das 1. Sieben Sachen Sonntag KW 52/16-Rezept

Unser Besuch brachte Silvester frisch gebackene Mutzenmandeln mit. Die werden vor allem zu Silvester und zur Karnevalszeit im Rheinland und Westfalen gegessen und sind bei uns im Norden eher weniger bekannt.

Mutzenmandeln mit Glücksschweinchen über Berlinern.
Normalerweise wird der Teig fingerdick ausgerollt und mandelförmig ausgestochen. Fehlt der Mutzenmandelausstecher, schneidet man den Teig in Dreiecke oder sticht ganz verwegen eine beliebige Form aus.

Mutzenmandeln von oben.
Mutzenmandeln schmecken natürlich frisch am Besten, lassen sich aber auch noch gut am nächsten oder übernächsten Tag essen, besonders, wenn sie vorher noch kurz aufgewärmt werden. Und natürlich schmecken sie nicht nur zu Silvester oder Karneval.

Mutzenmandeln

Zutaten für 1 Portion, die für viele Esser reicht:

50 g Marzipanrohmasse
35 g Butter
250g Mehl
125 g Zucker (braun oder weiß nach Geschmack)
1 Ei
2 Eigelb
1 Prise Salz
Zitronenabrieb, Menge nach Geschmack
1 guter Schuss Rum,
1/2 TL Backpulver
1 Prise gemahlenen Kardamom

Außerdem
Öl zum Frittieren
Puderzucker

Zubereitung:

Marzipan reiben. Butter zerlassen, mit dem Marzipan mischen und dann alle anderen Zutaten dazu geben. Alles zu einem Teig verkneten, ausrollen und ausstechen oder in dreieckige Stücke schneiden.

Öl erhitzen und die Mutzenmandeln darin frittieren. Auf etwas Küchenkrepp abtropfen alssen und noch heiß in Puderzucker wälzen.

Dienstag, 13. Januar 2015

Mango-Mousse

Ich gehöre zu denen, die offen zugeben, dass sie Dosenobst verwenden. Ich wuchs damit auf, und einige Obstsorten vertrage ich besser, wenn sie nicht frisch sind.

Mangos hingegen kaufe ich selten aus der Dose. Zum einen gibt es Flugmangos, zum anderen bin ich inzwischen ganz gut darin, reife Mangos zu kaufen.

Als der Gatte das Mousse machen wollte, gab's aber weder Flugmangos (wir kamen nicht zum Wochenmarkt) noch schöne Reife - die waren alle harzig. Wir griffen also ganz entspannt zu Dosenware.

Mango-Mousse.
Mango-Mousse

Zutaten für 10 Portionen:

6 Blatt weiße Gelatine
2 Dosen Mangos
1 EL Vanillezucker
Zucker nach Geschmack
150 g Joghurt
1/2 Zitrone, Saft davon
200 g Schmand
200 g Schlagsahne

Zubereitung:

Gelatine einweichen.

Die Mangos in ein Sieb gegeben und abtropfen lassen. Eine Hälfte in kleine Würfel schneiden und beiseite stellen. Die andere Hälfte mit Vanillezucker, Zucker, Joghurt und dem Saft einer halben Zitrone fein püriert.

Die Sahne steif schlagen. Den Schmand cremig rühren.

Gelatine auflösen und löffelweise von dem Joghurtgemisch dazu geben (Temperaturausgleich), dann mit Sahne, Schmand und dem restlichen Joghurtgemisch verrühren. Mangostückchen unterheben.

Die Mousse für mindestens eine Stunde kaltstellen.

Quelle: CK

Samstag, 3. Januar 2015

Rückblick: Wochenplan in KW 1

Diese Woche hatten wir beide frei und lebten in den Tag hinein. Ich hatte mir ja nach dem stressigen Weihnachtseinkauf vorgenommen, das Haus bis Heilige Drei Könige nicht zu verlassen, aber das klappte natürlich nicht. Dennoch übernahm der Gatte die meisten Wege, worüber ich nicht böse war.

Montag waren wir bei Ikea, dementsprechend gab's abends Köttbullar.

Dienstag machte der Gatte eines seiner Lieblingsgerichte: Spaghetti mit Garnelen, diesmal mit Tomaten - ich meide die ja im Winter, aber beim Gatten beiße ich da auf Granit ...

Spaghetti mit Garnelen und Tomaten - und viel Knoblauch.

Mittwoch machte ich Sauerbraten vom Hirsch mit Semmelknödeln.

Donnerstag gab's Reste - für den Gatten Nudeln mit Tomatensauce und Köttbullar, für mich Hirschsauerbraten. Außerdem wurde eine üppige Portion für Mudderns eingefroren.

Freitag kochte der Gatte sein jährliches Neujahrsmenü. Diesmal wurde es arg sommerlich. Hier ein paar Impressionen:

Ein paar Snacks zum Apéro. Im Hintergrund mein selbstgebastelter Adventskranz
Tischdeko.
Tischdeko mit Neujahrsgruß für die Gäste.
Klare Tomatensuppe mit Petersilienklößchen (und zwei Augen - die Esstischlampe spiegelt sich).
Mediterraner Seeteufel.
Mango-Mousse.
Wir hatten im Vorfeld einige Diskussionen ob der Saisonalität der Zutaten, aber der Gatte wollte diese Gerichte partout jetzt kochen, war so glücklich mit seiner Wahl und freute sich wie ein Stint auf den Abend. Was soll ich sagen? Das Essen war lecker, die Gäste waren begeistert, es war ein rundum schöner Abend - so kann's weitergehen mit dem neuen Jahr.

In der nächsten Woche steht wieder deftige Hausmannskost auf dem Plan - und einmal Fremdessen.