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Freitag, 4. August 2023

Einfacher Zitronenkuchen

Wenn wir eine Woche lang tatsächlich mal in der Wohnung sind und ich zudem zwei freie Tage habe, kann ich mal wieder backen. Es wurde ein einfacher Zitronenkuchen, denn im Kühlschrank waren reichlich Zitronen und im Vorrat war doch eine Packung Kuchenglasur Zitrone. Ein Stück weniger, das umziehen muss ... 

Sieht aus, als ob die Glasur fehlt, aber das verwendete Fertigprodukt war irgendwie durchsichtig ... 

Dieser Beitrag geht rüber zum Freutag und zum Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!

Einfacher Zitronenkuchen 

Zutaten für eine 30er Kastenform:

5 Eier 
350 g Mehl 
175 g Zucker
160 ml Öl 
150 g Natur-Joghurt (3,5% oder 3,8%)
1 Zitrone, heiß abgewaschen, davon Schalenabrieb und Saft
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Backpulver
Etwas Butter (oder Öl) und Mehl für die Form (oder Backtrennspray*)
175 g Puderzucker für die Glasur

Zubereitung:

Joghurt, Öl, Zucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb und 1 Prise Salz in eine Rührschüssel geben und alles gut verrühren. Die Eier einzeln und nacheinander unterrühren. Mehl und Backpulver vermischen und unter den Teig heben. 

Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und bei 160°C (Umluft) etwa 45 bis 50 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Form aus dem Ofen nehmen. Den noch heißen Kuchen mehrfach mit einem Stäbchen einstechen und mit der Hälfte des Zitronensaftes tränken. Abkühlen lassen. Kuchen aus der Form nehmen. Puderzucker mit Zitronensaft verrühren und den Kuchen damit glasieren.  

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Mittwoch, 12. April 2023

Hot Cross Buns - Rosinenbrötchen mit Apfelsinenzesten

Hot Cross Buns will ich schon ewig backen. Jetzt klappte es endlich. Hot Cross Buns sind süße Milchbrötchen, Heißwecken, wie sie zur Fastenzeit in vielen Ländern serviert werden. Dass es eine Fastenspeise ist, heißt mitnichten, dass es ein karges Mahl ist. Heißwecken enthalten Butter, Zucker, Milch, viele Gewürze und Rosinen. Sie sind oft üppig gefüllt mit Sahne und Puddingcreme oder werden gebuttert in Eiermilch getaucht serviert. Sind wir um die Faschingszeit herum in Dänemark, freuen wir uns über üppig gefüllte Fastelavnsboller zum Tee. In Finnland heißt das Gebäck Laskiaispulla und kam hier im Rahmen eines Skandinavien-Menüs auf den Tisch.

Hot Cross Buns mit Frischkäse und Aprikosenmarmelade vor Hasen. 

Das Besondere an die englischen Heißwecken ist das Kreuz, und da die süßen Brötchen in der Regel warm gegessen werden, führte das zum Namen Hot Cross Bun. Früher gab's das Gebäck zu Karfreitag und Weihnachten sowie zu Beerdigungen. Heute wird es meist in der Woche vor Ostern gegessen. Das Kreuz wird vor dem Backen entweder aus Mürbeteig auf die Teiglinge gelegt (für mich die leckerste Lösung) oder aus einer Mehl-Wasser-Mischung aufgespritzt. Alternativ wird ein Kreuz aus Puderzucker nach dem Backen aufgespritzt. 

Rezepte gibt es viele. Ich habe mich für den ersten Versuch für dieses entschieden, das mit relativ wenig Zutaten auskommt. Außerdem kam der vor vielen Jahren vom Gatten gekaufte Backrahmen* endlich mal zum Einsatz. Damit laufen die Teiglinge beim Gehen nicht weg. Eine Auflaufform tut's aber genauso, und selbst ohne die geht's.  

Hot Cross Buns im Werden.

Da zwölf Buns selbst für mich auf einmal zu viel sind: Die Brötchen lassen sich prima einfrieren und für 10 Minuten bei 100°C (Umluft) wieder aufbacken. Beim Einfrieren geht allerdings das Puderzuckerkreuz verloren. Die Brötchen lassen sich auch in Scheiben schneiden und zu Armen Rittern verarbeiten.

Dieser Beitrag geht rüber zum Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln! 

Hot Cross Buns - Rosinenbrötchen mit Apfelsinenzesten

Zutaten für 12 Stück:

21 g frische Hefe (1/2 Würfel)
250 ml Milch
65 g weiche Butter
500 g Mehl 
1 gestr. TL Salz
60 g Zucker
1 Apfelsine (Orange), heiß abgewaschen, davon die abgeriebene Schale
1 Ei
120 g Rosinen, gerne in Orangenlikör* eingelegt

Außerdem:

3 EL Mehl
3 EL Wasser
2-3 EL Aprikosen-Marmelade (alternativ: Orangenmarmelade)
100 g Puderzucker
1/4 Apfelsine (Orange), der Saft davon (alternativ Orangenlikör*)

Zubereitung:

Rosinen in Orangenlikör einlegen.

Für den Hefeteig die Milch lauwarm erwärmen. Die Hefe mit 4-5 Esslöffel lauwarmer Milch vermengen und kurz ruhen lassen. Die Butter in der restlichen Milch schmelzen lassen.

Hefemischung verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat.

Mehl, Zucker, Salz in einer Rührschüssel vermengen. Die Butter-Milchmischung hinzufügen und verrühren. Apfelsinenabrieb, Ei und Hefemilch hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 
Sobald sich der Teig vom Schüsselrand löst, die Rosinen dazugeben und alles für ca. 4-5 Min verkneten.

Den Teig abgedeckt für ca. 90 Minuten ruhen lassen.

Zum Formen den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, in 12 gleich große Stücke aufteilen, rund wirken und nebeneinander in einem Backrahmen* auf einem mit Backpapier belegten Backblech platzieren.

Nochmals abgedeckt für 30 Minuten ruhen lassen.

Den Backofen auf Ober/Unterhitze 180°C vorheizen.

Mehl und Wasser verquirlen. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und die Kugeln mit einem Kreuz bestreichen.

Die Buns für ca. 30 Minuten im vorgeheizten Backofen goldbraun backen.

Die Marmelade erhitzen und die noch heißen Buns damit bepinseln. Die Rosinenbrötchen abkühlen lassen. Puderzucker mit Orangenlikör zu einer dicklichen Creme vermischen. Diese in einen Spritzbeutel füllen und damit die Kreuze verzieren.

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Freitag, 31. März 2023

Carrot Cake Muffins

Muffins stehen bei mir gerade hoch im Kurs, weil sie schnell gebacken sind und sich gut auf die Baustelle transportieren lassen. 

Carrot Cake Muffins.

Diese Muffins werden kommende Woche gleich nochmal gebacken: Schwiegermutter bat darum, dass wir Kuchen für die österliche Tee-Tafel mitbringen, und der Gatte entschied sich für diese Muffins. Da das Rezept für sechs Stück ausgelegt ist, backe ich dann zwei Sorten, ersetze eines Teil des Mehls durch geröstetes Haselnussmehl. Darüber freuen sich dann Gatte und Schwiegermutter. Ich darf ja keine Haselnüsse. 

Dieser Beitrag geht rüber Freutag und zum Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln! 

Carrot Cake Muffins

Zutaten für 6 Stück:

60 g brauner Zucker
1/2 TL Vanilleextrakt
1/2 TL Zimt
1 Msp geriebene Muskatnuss
1 Prise Salz
60 g Sonnenblumenöl
20 g Naturjoghurt
1 Ei 
90 g Mehl
1/2 TL Backpulver
80 g Karotten, fein gerieben
30 g Walnüsse, grob gehackt

Für den Joghurt-Vanille-Zuckerguss:

1 gestrichener TL Naturjoghurt
ein paar Tropfen Vanilleextrakt
Puderzucker

Zubereitung:

Zucker, Vanilleextrakt, Gewürze, Salz, Sonnenblumenöl und Joghurt in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät gut verrühren.

Ei zugeben, gut aufschlagen.

Mehl und Backpulver vermischen und in den Teig sieben. Mit einem Spatel vorsichtig unterheben.

Karotten und Walnüsse zugeben und bei 150°C (Umluft) ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe). Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Joghurt und Vanilleextrakt in eine kleine Schüssel geben. Puderzucker löffelweise zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Vor dem Servieren mit Joghurt-Vanille-Zuckerguss bestreichen und Walnüssen dekorieren.

Dienstag, 1. November 2022

Gedeckter Apfelkuchen aus der Springform

Wir lieben gedeckten Apfelkuchen, aber die meisten Rezepte sind für ein ganzes Backblech, und das ist zu viel für uns. So freue ich mich, als ich ein Rezept für eine Springform fand. 

Mit reichlich Apfelmus gefüllt: Gedeckter Apfelkuchen aus der Springform.

Der Kuchen war Teamwork: Der Gatte kochte das Apfelmus, ich erledigte den Rest. Der Gatte machte das Mus aus der Lamäng, mit Granatapfellikör, Zimt, Rosinen und braunem Zucker. Den Teig rolle ich übrigens immer schon aus, bevor ich ihn in dem Kühlschrank gebe. 

Dieser Beitrag geht rüber zu Dings vom Dienstag, Handmade on Tuesday und Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!

Gedeckter Apfelkuchen

Zutaten für eine 26er Springform:

Für den Teig:
300 g Mehl
50 g gemahlene Mandeln plus 2 EL 
1 EL Backpulver
180 g Butter, kalt und gewürfelt
100 g Zucker
1 Ei

Für die Füllung:
1,2 kg Äpfel, gerne eine säuerliche Sorte wie Boskoop 
1 TL Zimt
80 g Zucker
1 EL Speisestärke oder Puddingpulver
70 g Rosinen
2 EL Apfelsaft, Calvados oder Wasser

Für den Guss:
100 g Puderzucker
3 EL Wasser oder Zitronensaft

Zubereitung

Die Zutaten für den Teig zu einem glatten Teig verkneten. In 3 etwa gleich große Kugeln formen und einzeln in Folie gewickelt ca. 30 Minuten kalt stellen. 

Währenddessen die Rosinen für die Füllung in Calvados einweichen. Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Mit Rosinen, Zucker und Zimt offen dünsten, bis sie zu Mus zerfallen (ggf. hilft ein Kartoffelstampfer). Stärke unterrühren, kurz aufkochen.

Eine Springform buttern und mit etwas Mehl bestäuben oder einfach mit Backpapier auslegen. Eine Teigkugel für die Decke auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, mit dem Springformrand ausschneiden und beiseitelegen. Übrigen Teig ebenfalls ausrollen, die Form damit auslegen und einen ca. 3 cm hohen Rand formen. Boden mehrfach mit einer Gabel einstecken. Die Mandeln aufstreuen.

Das Apfelmus auf dem Teigboden verteilen. Die Teigdecke vorsichtig auf den Kuchen legen. Ränder gut festdrücken. Decke mehrfach mit einer Gabel einstechen. Kuchen bis 170°C (Umluft) ca. 40 Minuten backen, bis die Decke goldbraun ist. In der Form abkühlen lassen.

Für den Guss gesiebten Puderzucker mit Wasser oder Zitronensaft vermischen, sodass ein zähflüssiger Guss entsteht. Auf dem abgekühlten Kuchen verteilen.

Freitag, 28. Oktober 2022

Elsässer Apfelkuchen mit Rahmguss

Mudderns Apfelbaum ist ja jetzt der unsrige und trägt mehr als üppig. Jede Woche geht eine Ikea-Tasche voller Äpfel zum Fairteiler, bei den linken Nachbarn stehen mehrere Wäschekörbe voller Äpfel, einen unserer Wäschekorb voll nehme ich jede Woche mit in die Wohnung, und dennoch ist genug Fallobst für Vögel, Igel und anderes Getier da. 

Elsässer Apfelkuchen mit Rahmguss.

Kurz: Es wäre ein ideales Jahr, um Massen an Apfelsaft und Apfelmus herzustellen, aber da wir gerade auf einer Baustelle leben, tue ich mir das zum aktuellen Stress nicht noch zusätzlich an. Ich bin schon heilfroh, wenn ich es schaffe, einen Apfelkuchen zu backen. Da wir schon lange nicht mehr jeden Tag eine gemeinsame Teezeit machen können, backe ich meistens donnerstags, und sonnabends geht der restliche Kuchen dann zu Mudderns Wohngruppe ins Pflegeheim. In guten Wochen schaffe ich es sogar, einen zweiten Kuchen nur für die Wohngruppe zu backen, aber das ist selten.

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Elsässer Apfelkuchen mit Rahmguss

Zutaten für eine 26er Springform:
  
125 g Butter
75 g Rohrzucker + 2 EL extra
1 Prise Salz
250 g Mehl
125 ml Weißwein, ersatzweise Apfelsaft oder kaltes Wasser
750 g Äpfel, z.B. Elstar
2 Eier
2 EL Vanillezucker
abgeriebene Schale von einer heiß abgewaschenen Zitrone
250 g saure Sahne (wenn du keinen angebrochenen Becher haben willst, reichen auch 200 g)

Zubereitung:
 
Für den Teig die Butter mit 1 EL Rohrzucker, 1 Prise Salz, dem Mehl und 125 ml Weißwein zu einem Teig verkneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 30 Minuten kaltstellen.

Eine Springform mit Backpapier* auskleiden oder mit etwas Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als die Größe der Springform ausrollen. Den Teig in die Form legen, so dass er am Rand ca. 2 cm hochsteht. Die Äpfel vierteln, schälen und entkernen. Jedes Viertel an den Rundungen vorsichtig einritzen. Dicht an dicht auf den Teigboden setzen und mit 1 EL Rohrzucker bestreuen.

Den Teigboden mit den Äpfeln 30 Minuten bei 180°C (Umluft) im Ofen backen.

In der Zwischenzeit die Eier mit Vanillezucker, 75 g Rohrzucker, der abgeriebenen Zitronenschale sowie der sauren Sahne verrühren.

Den Guss nach 30 Minuten Backzeit über die Äpfel gießen und für weitere etwa 10 Minuten backen, bis der Guss gestockt und der Kuchen schön goldbraun gebacken ist. 

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Freitag, 10. Juni 2022

Streuselkuchen mit Obst (Grundrezept) / Beeren-Streuselkuchen

Aktuell backe ich gerne Kuchen in der Springform mit 20cm-Durchmesser*, denn durch drei Bürotage kommen wir nicht mehr täglich dazu, zusammen Tee zu trinken. So brauchen wir für maximal drei Tage Kuchen, und da passt die kleine Springform gut. Die Menge ergibt acht kleine oder sechs große Stücke. 

Streuselkuchen mit verschiedenen Beeren.

Inzwischen bin ich versiert im Umrechnen von Rezepten für 26er Springformen, so dass wir mehr Kuchenrezepte zur Auswahl haben als ich backen kann. 

Der Kuchen im Ganzen.

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Streuselkuchen mit Obst (Grundrezept)

Zutaten für eine 20er Springform*:
  
Für den Teig:
120 g Mehl 
70 g weiche Butter
1 TL Backpulver
30 g brauner Zucker
30 g weißer Zucker
1 Ei
70 ml Milch

Für die Füllung
300 g tiefgefrorene oder frische Früchte, je nach Jahreszeit, backfertig vorbereitet
1 EL Vanillezucker
evtl. Zimt, je nach Obstsorte

Für die Streusel
90 g Mehl 
72 g kalte Butter, gewürfelt
50 g weißen Zucker
20 g brauner Zucker

Zubereitung:
 
Alle Zutaten für den Teig zu einem Teig verrühren. Den Teig in die gefettete Form geben. Das Obst darüber verteilen und mit Vanillezucker sowie ggf. Zimt bestreuen.

Alle Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und mit der Hand zu Streusel verarbeiten. Über dem Obst verteilen.

Die Form in den Backofen geben und bei 160°C (Umluft) etwa 55 - 60 Minuten backen (Stäbchenprobe). Sollten die Streusel zu dunkel werden, den Kuchen mit Alufolie abdecken und so zu Ende backen.

Nach dem Backen den Kuchen in der Form auskühlen lassen und ggf. mit Puderzucker bestäuben.

*Affiliate links / Quelle

Donnerstag, 28. April 2022

Birnenkompott-Kuchen / Apfelkompott-Kuchen

Durch den Dosen-Babybirnen-Fehlkauf kamen wir zu Birnenkompott, das zu Kuchen wurde. Praktischerweise funktioniert das Rezept natürlich auch mit jedem anderen Kompott, so dass sicher einiges vom Apfelkompott im Vorrat verbacken wird.

Doch, doch das ist Birnenkompott auf dem Kuchen ...

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Birnenkompott-Kuchen

Zutaten für eine 26er Springform:

200 g Butter
150 g Zucker (bei stark gezuckertem Kompott reichen auch 100 g Zucker)
250 g Mehl
4 Eier
1 EL Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver 
1 EL Rum
500 g Birnenkompott (mehr schadet auch nichts)
ggf. Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Butter, Zucker und Vanillezucker weiß-schaumig rühren. Eier unterrühren, dann Rum zugeben und das mit Backpulver vermischte Mehl unterrühren.

Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform füllen. Birnenkompott darüber verteilen. Bei 160°C (Umluft) etwa 45 bis 55 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Nach dem Erkalten ggf. mit Puderzucker bestäuben.

Zum Kuchen schmecken Sahne und Vanille-Eis.

Dienstag, 15. März 2022

Apfel-Quark-Kuchen

Im Kühlschrank fand sich Quark, wie auch immer der da hin kam, und Äpfel waren auch da. In Kombination ergibt es einen leckeren Kuchen, der in Rekordzeit aufgegessen wurde.

Apfel-Quark-Kuchen, geschnitten.

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Apfel-Quark-Kuchen, am Stück.

Apfel-Quark-Kuchen

Zutaten für eine Springform mit 26cm Durchmesser:
Für den Teig:
150 g Mehl + etwas mehr zum Verarbeiten
1 Ei
50 g Zucker
100 g Butter

Für die Füllung:
1 Ei
250 g Quark (20% Fett)
125 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 EL Speisestärke
3 - 4 säuerliche Äpfel (z.B. Boskop), je nach Größe auch mehr
50 g Rosinen
50 g Mandelstifte oder Mandelblättchen
Salz
ggf. Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Für den Teig das Ei trennen. Mehl, Eigelb, Zucker und Butter in Stückchen in eine Schüssel geben und erst mit den Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank kaltstellen. [Als faule Hausfrau rolle ich den Teig in der mit Backpapier ausgelegten Form aus und gebe ihn samt Form in den Kühlschrank.]

In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten: Zweites Ei ebenfalls trennen. Eigelb mit Quark, Zucker, Vanillezucker und Speisestärke mit einem Rührbesen vermischen. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und die Äpfel fein würfeln. In einer Schüssel mit den Rosinen und den Mandeln vermengen.

Die beiden Eiweiße mit einer Prise Salz in eine hohe Schüssel geben, mit den Quirlen des Handrührgeräts steif schlagen und unter die Quarkmasse heben.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie mit dem Wellholz rund und gleichmäßig dünn ausrollen. Teig in eine Springform legen, rundherum einen Rand von ca. 3cm Höhe hochziehen. Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen, dann mit den Semmelbröseln bestreuen.

Äpfel-Rosinen-Mandel-Mischung auf dem Teigboden verteilen, Quarkmasse darüber gießen.

Apfel-Quark-Kuchen im Backofen bei 160°C (Umluft) etwa 60 Minuten backen (Stäbchenprobe). Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, Kuchen mit Alufolie abdecken. Kuchen aus dem Backofen nehmen, 5 Minuten in der Springform stehen lassen. Dann vorsichtig mit einem Messer den Teigrand von der Springform lösen und den Kuchen vollständig auskühlen lassen.
Vor dem Servieren ggf. mit Puderzucker bestäuben.

Donnerstag, 17. Februar 2022

Zitronen-Grieß-Gugelhupf

Normalerweise reduziere ich ja bei Backrezepten Zucker, aber hier ließ ich die Menge unverändert, denn der Gatte reagiert sehr stark auf zitronensauer. So passte es für ihn sehr gut.

Zitronengugelhupf.

Dieses Rezept geht 'rüber zum Creativsalat - vielen Dank für's Sammeln.

Zitronengugelhupf am Stück.

Zitronen-Grieß-Gugelhupf

Zutaten für 1 Gugelhupf-Form:

Für den Teig:
200 g Zucker
6 Eier
200 g Creme fraîche
200 ml Sonnenblumenöl
200 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
250 g Weichweizengrieß
2 Zitronen, heiß abgewaschen

Für den Zitronenguss:
150 g Puderzucker
1 EL Milch
1 Limette, heiß abgewaschen

Zubereitung:

Für den Teig Eier und Zucker etwa 5 Minuten lang auf höchster Stufe schaumig rühren. Creme fraiche und Öl kurz unterheben.

Mehl, Backpulver und Grieß vermischen und ebenfalls kurz unterheben.

Zitronenschale abreiben und zum Teig geben. Anschließend die Zitronen auspressen und den Zitronensaft ebenfalls in den Teig rühren.

Gugelhupfform mit etwas Backtrennspray* einsprühen und den Teig einfüllen.

Den Gugelhupf im Backofen bei 160°C (Umluft) für ca. 50-60 Minuten backen (Stäbchenprobe). Komplett abkühlen lassen und anschließend aus der Form lösen.

Für den Zitronenguss Puderzucker, Milch und soviel des Zitronensaftes klumpchenfrei verrühren bis ein dickflüssiger Guss entsteht.
Den Zitronenguss mithilfe eines Esslöffels auf dem Gugelhupf verteilen und anschließend mit Zitronen- und Limettenabrieb dekorieren.

Dienstag, 8. Februar 2022

Marzipan-Gugelhupf mit Äpfeln und gebrannten Mandeln

Bei uns werden ja intensivst Käseblättchen studiert, und manchmal enthalten die Verweise auf Rezepte, wie zum Beispiel dieses. Den Kuchen wollte ich eigentlich schon in der Adventszeit machen, aber da ging es sich nicht aus. 

Marzipan-Gugelhupf mit Äpfeln und gebrannten Mandeln am Stück.

Dieser Kuchen ist eine prima Resteverwertung von älterem Marzipan, denn ist die Marzipanmasse zu frisch, klebt sie zusammen, vermengt sich nicht gut mit dem Teig. Wenn du also keine trockenere Marzipan-Rohmasse hast, lege sie kurz in den Tiefkühler, bevor du sie raspelst.  

Marzipan-Gugelhupf mit Äpfeln und gebrannten Mandeln, geschnitten.

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Marzipan-Gugelhupf mit Äpfeln und gebrannten Mandeln

Zutaten für eine Gugelhupf-Form:

Für den Rührteig
200 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz
6 Eier
450 g Mehl
1,5 Päckchen Backpulver
200 g Marzipan-Rohmasse
4 säuerliche Äpfel (je nach Größe auch mehr)
ggf. 1-2 EL (Mandel-)Milch

Für die gebrannten Mandeln
200 g Zucker
100 ml Wasser
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Zimt
200 g Mandeln, gehäutet

Für den Zuckerguss
250 g Puderzucker
2-4 EL (Mandel-)Milch

Zubereitung:

Für den Rührteig Butter mit Zucker und Salz etwa 5 Minuten lang cremig rühren. Eier nacheinander dazugeben und jedes Ei einzeln etwa eine Minute einrühren.

Mehl und Backpulver vermischen, in den Teig sieben und ebenfalls einrühren. Der Teig sollte schwer reißend vom Löffel fallen. Ist er zu fest, etwas (Mandel-)Milch dazu geben.

Äpfel schälen, entkernen und fein würfeln. Marzipan raspeln, mit den Äpfeln zum Teig geben und unterheben.

Den Teig in eine mit Backtrennspray* eingesprühte Gugelhupfform füllen und im Backofen bei 160°C (Umluft) für ca. 50-60 Minuten backen (Stäbchenprobe und ggf. mit Alufolie abdecken).

Nach dem Backen die Form aus dem Ofen nehmen, den Gugelhupf nach 10 Minuten auf ein Abkühlgitter stürzen und vollständig abkühlen lassen.

Während der Kuchen backt und abkühlt, die gebrannte Mandeln zubereiten. Dafür Zucker, Wasser, Vanilleextrakt und Zimt in einer beschichteten Pfanne vermischen und aufkochen lassen. Sobald die Mischung karamellisiert, die Mandeln dazugeben und so lange unter Rühren weiter köcheln lassen, bis sich die Zuckerschicht um die Mandeln gelegt hat. Die gebrannten Mandeln anschließend auf ein Backpapier geben und abkühlen lassen. Vorsicht: Die Mandeln sind sehr heiß!

Zur Fertigstellung Puderzucker in eine Schüssel sieben und mit der (Mandel-)Milch klümpchenfrei verrühren. Es sollte ein dickflüssiger Guss entstehen. Den Guss auf dem Marzipan-Gugelhupf verteilen und die gebrannten Mandeln darauf geben.

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Freitag, 21. Januar 2022

Bulgarischer Apfelkuchen

"Soll ich echt schon wieder einen Apfelkuchen backen", frug ich den Gatten. "Ja, die Apfelkuchen sind immer lecker." So buk ich letzte Woche zwei mal Apfelkuchen. Das Vorratsregal freute sich, denn es kamen wieder Apfelmus-Gläser aus dem Vorrat zum Einsatz.

Dadurch, dass ich Apfelmus und keine geraspelten Äpfel nahm, wurde diese Kuchen etwas feuchter - wäre es ein Brownie, wäre er chewy. 

Bulgarischer Apfelkuchen.

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Bulgarischer Apfelkuchen


150 g Butter
2 Eier
1/2 Tasse Zucker (ggf. mehr, wenn kein Apfelmus verwendet wird, sondern Äpfel)
ca. 1 1/2 bis 2 Tassen Mehl
1 Pkg Backpulver
2 EL Vanillezucker
750 ml Apfelmus (alternativ 3-4 mittelgroße Äpfel, geschält und geraspelt)
1-2 EL Zimt

Zubereitung

Eier, Butter, Vanillezucker und Zucker schaumig rühren. 

Mehl mit Backpulver vermischen und zu der Eier-Zucker-Masse geben.
Anschließend Apfelmus und Zimt dazugeben, dann alles miteinander verrühren. Blech oder Backform mit Backpapier auslegen (alternativ einfetten und mit Mehl bestäuben), die Masse hineingeben und bei 180°C (Umluft) ca. 40 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Dienstag, 7. Dezember 2021

Schoko-Haselnuss-Kekse

Da der Gatte viele Haselnüsse kaufte, bekam er noch eine Sorte Kekse nur für sich (ich bin gegen Haselnüsse allergisch). Einen Teil der Haselnüsse habe ich eingefroren. Wenn sich der Gatte mühe gibt beim Verzehr der Kekse, kann ich also nochmal backen, denn es ist ja schon alles da.

Schoko-Haselnuss-Kekse.

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Schoko-Haselnuss-Kekse

Zutaten für ca. 24 Kekse:

200 g Mehl
150 g weiche Butter
100 g brauner Zucker
50 g gemahlene Haselnüsse
30 g Kakao
1 Ei
1 EL Vanillezucker
½ Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
100 g gehackte Haselnüsse

Zubereitung:

Mehl, gemahlene Haselnüsse, Kakao und Backpulver in eine Schüssel geben und verrühren, bis alle Zutaten gleichmäßig vermischt sind.

Butter, Zucker, Ei, Vanillezucker und die Prise Salz in eine zweite Rührschüssel geben und cremig rühren.

Anschließend die trockenen Zutaten löffelweise zur cremigen Buttermischung geben und vermischen, bis alle trockenen Zutaten komplett eingearbeitet wurden und der Teig deutlich fester, aber noch leicht klebrig ist.

Die gehackten Haselnüsse gleichmäßig auf einem Teller verteilen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und ca. 24 gleichgroße Kugeln aus dem Teig formen. Die Teigkugeln in Teller mit den gehackten Haselnüssen drücken und mit etwas Abstand zueinander auf das vorbereitete Backblech legen.

Bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 12 – 15 Minuten backen, anschließend aus dem Ofen holen, etwas abkühlen lassen und servieren. 

Dienstag, 30. November 2021

Kokosmakronen mit Schokolade nach Kaltmamsell und David Lebovitz

Von den Spaghetti mit Salbei und Erbsen waren sechs Eiweiß übrig, und da der Gatte gerade einen üppigen Frankfurter Kranz gebacken hatte, wollte ich weder einen Eiklar-Kuchen, Russisch Brot oder eine Pavlova machen. Da kamen mir diese Makronen gerade recht.

Kokosmakronen mit Schokolade.
Wichtig ist, dass Du die Mischung wirklich abkühlen lässt, bevor Du sie auf's Backblech gibst. Sie verläuft sonst. Das Ergebnis siehst Du hier. Übrigens kannst Du auch einen Teil der Kokosflocken durch gemahlene Mandeln ersetzen, falls Du mitten im Backen feststellst, dass die Unmengen von Kokosflocken doch begrenzt sind. 

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Kokosmakronen mit Schokolade

Für die Makronen:
7 - 8 Eiweiß
500 g weißer Zucker
1/2 TL Salz
40 g Honig
350 g Kokosflocken
70 g Mehl
1 TL Vanilleextrakt

Außerdem:
120 g Kuvertüre, möglichst Zartbitter oder dunkler (es sei denn, Du magst es süß)

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Kuvertüre in einem großen Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren erhitzen, bis die Mischung etwas getrocknet ist. Wenn sie am Topfboden anfängt zu bräunen und zu etwas zu zischen, vom Herd ziehen und abkühlen lassen.

Ofen auf 175 Grad Heißluft vorheizen.

Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Mit einem Teelöffel Teighäufchen aufs Backpapier setzen; die Makronen laufen nicht auseinander, sie können also dicht stehen (wie gesagt: Vorausgesetzt, Du lässt die Masse auch wirklich richtig erkalten). Mit nassen Fingern rund oder in Pyramiden formen.

20 Minuten bei 175°C (Umluft) backen. Auf dem Blech völlig abkühlen lassen.

Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Die Unterseite der Makronen damit bepinseln, auf einem Kuchengitter trocknen lassen.

Quelle: Kaltmamsell

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Freitag, 19. November 2021

Apfelkekse

Diese Apfelkekse sind sehr weich und bleiben recht lange saftig - wobei sie sich bei Mudderns, für die ich sie backe, nie lange halten, da sie eine Süßschnute ist.

Apfelkekse vor Äpfeln.
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Apfelkekse

Zutaten für 1 Backblech:

100 g weiche Butter
70 g brauner Zucker
2 Eier
250 g Mehl
2 TL Backpulver
70 g Mandeln, gestiftelt oder gehackt
2 mittelgroße, säuerliche Äpfel
1 Vanilleschotte, das Mark davon
1/2 TL Zimt

Zubereitung:

Butter, Zucker und Eier schaumig schlagen. Vanillemark mit Mehl, Backpulver, Mandeln und Zimt vermischen und unter die Eimasse heben.

Äpfel schälen, in kleine Stücke schneiden und unter den Teig heben.

Den Teig esslöffelweise auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei 200°C (Umluft) circa 10 Minuten backen.

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Freitag, 12. November 2021

Kürbis-Marmorkuchen mit Zimtglasur

Der Gatte beschloss von jetzt auf gleich, keinen Kürbis mehr zu mögen. Das war etwas ungünstig, denn vom Kürbis-Auflauf war noch ein halber Hokkaido da (und im TK ist noch genug fertige Masse zum Füllen weiterer Kürbis-Cannelloni).  

Kürbis-Marmorkuchen.

Da kommt dieser Kuchen ganz gelegen, denn verbacken soll Kürbis wie Wurzel schmecken, und Karottenkuchen mag der Gatte. Allerdings ist er der Meinung, der Kürbis schmeckt wie Kürbis, während ich ihn nicht herausschmeckte, aber ich finde ja eh, Hokkaido hat keinen nennenswerten Eigengeschmack.

Ich hatte ein paar Probleme mit den Mengenangaben. So soll bei Virginia ein kleiner Kürbis für 5 EL Kürbispüree reichen. Ich fand meinen Kürbis klein und hatte nur die Hälfte davon zu Püree verarbeitet, aber schon das waren locker 10 EL (dementsprechend schlummert noch Püree im Tiefkühler). Gleiches gilt für Puderzuckermenge der Zimtglasur: Mein Schmand war auch ohne Puderzucker schon sehr streichfest, und so war mir unklar, wie viel Puderzucker ich brauche. Ich nahm so viel, dass es süß genug war (und eskalierte beim Zimt).

Kürbis-Marmorkuchen.

Den halben Kürbis garte ich mit dem Kürbis-Nudel-Auflauf mit Salbei und Mandeln im Ofen, also 30 Minuten bei 180°C (Umluft). Ich ließ ihn dann über Nacht im Ofen auskühlen, und dann war er so weich, dass ich ihn mit einer Gabel zermusen konnte.

Kürbis-Marmorkuchen mit Zimtglasur

Zutaten für eine 26er Kastenform:
Für den Kürbiskuchen:
5 EL Kürbispüree
175 g weiche Butter (zimmerwarm)
100 g brauner Zucker
75 g weißer Zucker
3 Eier
350 g Mehl 
1-2 TL Zimt
1/2 Päckchen (entspricht ca. 8g) Backpulver
2 EL Milch plus etwas Milch für die Kakaomasse
2-3 EL Kakao 

Für die Zimtglasur:
200 g Schmand (oder Créme Fraîche), glatt gerührt
Puderzucker (Menge je nach gewünschter Konsistenz. Am besten nach und nach so viel Puderzucker dazu geben, bis die Masse streichfähig oder dickflüssig ist)
Zimt

Zubereitung:

Butter mit dem hellen und braunen Zucker mehrere Minuten lang cremig rühren.

Die Eier eines nach dem anderen dazu geben und unterrühren.

Mehl, Zimt und Backpulver mischen. Kürbispüree mit der Mehlmixtur und Milch zum Teig geben und so lange mixen, bis alles homogen vermengt ist.

Ca. 2/3 des Teiges entnehmen.  Zum verbliebenen Drittel Backkakao und etwas Milch geben, vermixen. Zunächst etwas vom hellen Teig in die Kastenform geben, dann den mit Kakao und obenauf noch restlichen hellen. Eventuell mit einer Gabel leicht verquirlen.

Den Kürbiskuchen bei 160°C (Umluft) ca. 60-65 Minuten backen (Stäbchenprobe). Aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Dann aus der Form nehmen.

Für die Zimtglasur Schmand glattrühren. Nach und nach so viel Puderzucker dazu geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.  Zum Schluss den Zimt unterrühren. Glasur sofort über den Kuchen geben.

Freitag, 15. Oktober 2021

Aprikosenkuchen

Von Zeit zu Zeit müssen Tiefkühler und Vorratsschrank geleert werden. Bei diesem Rezept war der Tiefkühler dran, denn von einem Besuch bei seiner Mutter brachte der Gatte Aprikosenkompott mit, das er aktuell nicht essen wollte, weil genug Obst da war. Vom Käsekuchen mit Aprikosen waren auch noch ein paar Früchte übrig, die ebenfalls erstmal in den Tiefkühler wanderten.

Aprikosenkuchen, geschnitten.

Letzte Woche wurde dann beides rausgeholt, um zu einem ausgesprochen leckeren Aprikosenkuchen zu werden, der dem Gatten so gut schmeckte, dass er den halben Kuchen alleine aß ...

Aprikosenkuchen, am Stück.

Dieser Beitrag geht rüber zur Freutag-Linkparty. Vielen Dank für's Sammeln!

Aprikosenkuchen

Zutaten für eine 26er Springform:

160 g weiche Butter 
130 g Zucker
3 Eier
130 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
2,5 TL Backpulver
80 ml Aprikosensaft vom Kompott (oder Milch)
1/2 Teelöffel abgeriebene Zitronenschale
500 g Aprikosenkompott, abgetropft (Saft auffangen)
6 Aprikosen
Hagelzucker

Zubereitung:

Butter und Zucker einige Minuten schaumig schlagen. Nach und nach die Eier unterrühren. Das Mehl mit Mandeln und dem Backpulver mischen und im Wechsel mit dem Aprikosensaft unterrühren. So viel Saft verwenden, bis der Teig schwer reißend vom Löffel fällt.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben. Aprikosenkompott auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken. Aprikosen halbieren, entkernen, auf den Teig geben und ebenfalls leicht eindrücken.

Den Kuchen bei 160°C (Umluft) etwa 45 Minuten backen (Stäbchenprobe) und noch warm mit Hagelzucker bestreuen.

Quelle

Mittwoch, 8. September 2021

Käsekuchen mit Aprikosen

Der Gatte brachte sich Aprikosen für's morgendliche Müsli mit, war dann aber total enttäuscht, dass sie nicht schmeckten. Aus diesem Grunde kaufe ich seit ewigen Zeiten lieber TK- oder Dosen-Aprikosen, es sei denn, ich bin zufällig zur Marillensaison in der Wachau. Es ist schlichtweg unmöglich, hier reife, süße, schmeckende Aprikosen zu bekommen. Sie sind meistens mehlig, nicht süß und geschmacksneutral. So landeten diese Aprikosen in einem Käsekuchen für den Gatten-Geburtstag. 

Käsekuchen mit Aprikosen.

Der Kuchen schmeckt am Besten, wen er einen Tag vor dem Verzehr gebacken wird.

Käsekuchen mit Aprikosen am Stück.

Käsekuchen mit Aprikosen

Zutaten für eine 26er Springform:

Für den Boden:
200 g Mehl 
50 g Speisestärke
75 g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Ei 
125 g Butter

Für den Belag:
500 g Aprikosen
1 Zitrone, die Schale davon
500 g Quark
150 g Puderzucker
2 TL Vanillezucker
75 g Speisestärke
4 Eier
200 ml Sahne
1 Prise Salz

Außerdem:
Puderzucker zum Bestäuben vor dem Servieren

Zubereitung:

Mehl, Stärke, Puderzucker und die Prise Salz in einer Schüssel vermischen. Die Butter in Flöckchen und das Ei dazu geben. Alle Zutaten zügig zu einem Teig verarbeiten. Dann den Mürbeteig zu einer Kugel formen, flach drücken und in Frischhaltefolie wickeln. Den Teig für eine Stunde in den Kühlschrank legen. [Da ich eine faule Hausfrau bin, rolle ich den Teig erst in einer mit Backpapier ausgelegten Springform aus und stelle beides zusammen in den Kühlschrank.]

Nach der Kühlzeit den Mürbeteig aus der Kühlung nehmen und zu einem etwa 30 Zentimeter großem Kreis ausrollen. Den Teig in die Springform legen und gleichmäßig mit einer Gabel einstechen. Backpapier auf den Boden legen und Backerbsen darauf verteilen. Den Boden bei 160°C (Umluft) etwa 15 Minuten backen, dann herausnehmen und die Backerbsen und das Backpapier entfernen.

Während der Boden backt und abkühlt, die Aprikosen und die Käsemasse vorbereiten: Die Aprikosen waschen, trocknen, halbieren und den Kern entfernen. 

Die Zitrone lauwarm abwaschen, abtrocknen und die Schale abreiben. Die Frucht für später aufbewahren (das geht gut im Kühlschrank).

Zwei Eier trennen und die Eiweiße steif schlagen.

Quark, zwei Eigelb und zwei Eier zusammen mit der Zitronenschale in eine Schüssel geben und verrühren.

Puderzucker, Vanillezucker, Speisestärke und Salz vermischen und unter die Quarkmasse rühren. Die Sahne halb steif schlagen und zusammen mit dem steifgeschlagenen Eiweiß unter die Quarkmasse heben.

Die Füllung auf dem Boden verteilen und glattstreichen. Anschließend die Aprikosenhälften mit der Schnittfläche nach unten auf die Füllung legen.

Danach die Backform in den Ofen schieben und den Kuchen bei 150°C (Umluft) 60 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Nach einer Stunde die Backofentür öffnen und den Kuchen eine weitere Stunde darin stehen. Ich habe ihn dann über Nacht auf dem Balkon auf einem Backgitter zum Auskühlen gestellt und erst am nächsten Tag aus der Form gelöst. Der Kuchen verträgt es, vor dem Servieren mit reichlich Puderzucker bestäubt zu werden.

Freitag, 18. Juni 2021

Rhababerkuchen mit Pudding vom Blech

Blechkuchen sind prima für eine große Runde - wenn zum Beispiel anlassbedingt Kollegen mit Kuchen zu versorgen sind.

Rhababerkuchen mit Pudding vom Blech
Das Rezept nimmt an der Freutag-Linkparty teil.

Rhababerkuchen mit Pudding vom Blech.
Rhababerkuchen mit Pudding vom Blech

Zutaten für 1 Blech:

1 kg Rhababer
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillepudding (oder 40 g Stärke + 1/2 TL Vanillemark)
60 g Saure Sahne
50 g kalte Butter
3 Eier

Für den Teig:

500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
175 g Butter
125 g Zucker
Prise Salz
2 TL Vanillezucker
2 Eier
2-3 EL Milch

Außerdem:

25 g Butter, geschmolzen
Puderzucker

Zubereitung:

Den Rhabarber waschen, trocknen und in dünnere Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben, mit dem Zucker verrühren und einige Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen, damit der Rhabarber Flüssigkeit lässt.

Nach der Zeit den Rhabarber über einem Sieb abgießen und die Flüssigkeit auffangen. Von der Rhabarberflüssigkeit 375 ml abmessen (wenn es zu wenig ist, mit Wasser auffüllen). In einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Die Saure Sahne mit dem Puddingpulver (bzw. Stärke und Vanille) klümpchenfrei verrühren. Das Saure Sahne-Gemisch unter Rühren in die kochende Rhabarberflüssigkeit geben. Weiterrühren bis ein Pudding entstanden ist. Dann die Butter und die Eier unter den fertigen Pudding rühren bis eine cremige Masse entstanden ist. Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.

Für den Knetteig das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Dann entweder mit reibenden Handbewegungen oder mit Hilfe der Küchenmaschine die Butter mit dem Mehl vermengen, bis alles eine krümelige Konsistenz hat. Die Zucker, Vanillezucker, Salz, Eier und Milch dazu geben und alles zu einem festen Teig kneten. Den Teig mit den Händen gleichmäßig auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und fest drücken. Dabei einen Rand hochdrücken.

Die Puddingcreme gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Dann die abgetropften Rhabarberstücken drüber geben.

Bei 160°C (Umluft) etwa 35 - 40 Minuten backen. Wenn der Kuchen fertig ist, sofort mit der geschmolzenen Butter bestreichen und Puderzucker bestäuben.

Quelle / Affiliate link:

Dienstag, 4. Mai 2021

Eiweißkuchen mit Mandeln und Schokolade

Eiweiß bleibt bei uns regelmäßig übrig. Ich friere es ein, und dann landet es meistens in einem Kuchen. Zum Wegwerfen finde ich es nämlich einfach zu schade. Perfekte Resteverwertung wird der Kuchen, wenn die Schokolade von übriggebliebenen Osterhasen oder Weihnachtsmännern stammt.

Eiweißkuchen mit Mandeln und Schokolade.

Dieser Beitrag geht rüber zur Linkparty Dings vom Dienstag. Vielen Dank für's Sammeln!

Eiweißkuchen mit Mandeln und Schokolade

Zutaten für eine 26er Springform:

85 g Butter
200 g gemahlene Mandeln
100 g Schokolade, Sorte nach Geschmack (ggf. Zuckermenge reduzieren)
5 Eiweiß (mit 6 oder 7 passt es auch)
1 Prise Salz
100 g Zucker
5 g Vanillezucker
50 g Mehl
ggf. ein paar Tropfen Bittermandelaroma

Zubereitung:

Butter zerlassen. Vom Herd nehmen und etwas auskühlen lassen.

Springform mit Backpapier auslegen, Wände mit Butter ausstreichen.

Schokolade in kleine Würfel schneiden

Eiweiß mit Prise Salz und der Hälfte des Zuckers mit dem Handrührgerät zu einer weißen, glänzenden Masse aufschlagen.

Mehl, Mandeln, Schokoladewürfelchen und restlichen Zucker unter das aufgeschlagene Eiweiß mischen. Zum Schluss die etwas ausgekühlte Butter und Bittermandelaroma vorsichtig und den Teig mischen und sofort in die Springform füllen.

40 Minuten bei 165°C (Umluft) backen. Aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten in der Form stehen lassen. Dann sorgfältig dem Rand entlang lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Quelle

Montag, 4. Januar 2021

Glücksklee-Kekse zu Neujahr

Zu Neujahr wollte ich Tante einen kleinen gebackenen Gruß schicken, und natürlich werden auch Schwiegermutter und Mudderns bedacht (letzteres hätte ich mir allerdings schenken können). 
Ein Glas voller Glück. 

Natürlich wurde auch ein gehäkeltes Glücksklee mit verschenkt.

Glückskekse mag ich nicht. Die Sprüche darin finde ich zwar witzig, aber der Keks schmeckt mir nicht. Außerdem ist der Teig so fragil, dass die Kekse den Versand quer durch die Republik zu Tante kaum überstünden. 

Eine Schale voller Glück bleibt bei uns.

Aber da ist ja noch der alte Glücksklee-Ausstecher von Omma, und grüne Lebensmittelfarbe ist auch noch da. Damit müsste sich doch was anfangen lassen? Klar!

Die Kekse im Werden.

Glücksklee-Kekse zu Neujahr

Zutaten für ca. 50 Kekse:

200 g kalte Butter
100 g Marzipan-Rohmasse
300 g Mehl
50 g Puderzucker
2 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei

Für die Glasur:
250 g Puderzucker
1 Flasche grüne Lebensmittelfarbe
evtl. etwas Wasser 

Zubereitung:

Kalte Butter und Marzipan würfeln, mit dem Mehl, Puderzucker, Vanille-Zucker, Salz und Ei zu einem geschmeidigen Teig kneten. In Folie gewickelt eine Stunde kalt stellen.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen, Kleeblätter ausstechen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 160°C (Umluft) für 10 bis 12 Minuten hellgold ausbacken. Auskühlen lassen.

Puderzucker mit Lebensmittelfarbe glatt rühren (je nachdem, wie intensiv der Farbton werden soll, ggf. noch etwas Wasser dazu geben). Kleeblätter damit bestreichen, gut trocknen lassen und dann verpacken.

Quelle