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Samstag, 29. Oktober 2022

Wochenplan in KW 43/22: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CXXXVII

Unsere Wochenplanung ordnet sich weiterhin der Situation auf der Baustelle im alt-neuen Haus unter, und das wird auch noch ein paar Monate so bleiben. Vor allem freitags gibt es Gerichte, die wir notfalls schieben können, denn je nach Situation auf der Baustelle bleibt der Gatte über Nacht im alt-neuen Haus, essen wir getrennt. Da wir auf der Baustelle zeitweise keine Toilette haben, ist es auch an jedem Wochenende fraglich, wo wir gerade sind. Die Kochmöglichkeiten im alt-neuen Haus sind zudem arg begrenzt, aber immerhin haben wir Herd, Backofen, Mikrowelle und Grill - und manchmal sogar Wasser ... 

Der Plan am letzten Freitag.

Den Wocheneinkauf erledigten wir im Supermarkt im großen Einkaufszentrum, in das ich ohnehin musste. Danach ging's in zwei Discounter. Viele Regale waren leer - Frischkäse scheint beispielsweise aktuell sehr begehrt zu sein. Im Laufe der Woche ging's zum Bäcker, drehte der Gatte seine Runden und besorgte u.a. Kartoffeln - wir hatten mehr verbraucht als geplant. 

Der Plan am Dienstag.

Unser - zugegebenermaßen kohllastiger - Wochenplan in Theorie und Praxis:

Wir wollten das Wochenende im alt-neuen Haus verbringen und Sonnabend Cheeseburger grillen, allerdings kam wieder mal die defekte Toilette dazwischen. Den Gatten schreckte das nicht ab. Er fuhr trotzdem, und die Baubrigade schaffte es mittags, die Toilette wieder gangbar zu machen. So blieb der Gatte über Nacht und aß ein Fertiggericht. Für mich gab's in der Wohnung gefüllte Kartoffeltaschen.

Sonntag sollte es Burgenländer Rinderbraten geben, aber der Gatte blieb im Haus und grillte Cheeseburger. Ich fuhr zurück ins Haus und aß Rinderbraten mit Knödel.  

Montag sollte es Schichtkohl mit Hack geben, aber es war noch Burgenländer Rinderbraten da, der mit Kartoffelbrei für zwei reichte.

Dienstag wollte ich Rosenkohl putzen, den es mit Bratwurst und Kartoffelbrei geben sollte, aber dadurch, dass wir zum Rinderbraten mehr Kartoffeln verbrauchten als geplant, waren die Kartoffeln alle, und keiner schaffte es, kurz neue zu kaufen. Ein Hoch auf unseren Convenience-Vorrat, durch den es kurzerhand Schupfnudeln mit Sauerkraut und Speck gab! 

Mittwoch sollte es wieder Schichtkohl mit Hack geben, aber die Zutaten waren haltbarer als der Rosenkohl, den es jetzt endlich mit Bratwurst und Kartoffelbrei gab.  

Donnerstag sollte es nochmal Rosenkohl mit Bratwurst und Kartoffelbrei geben, nur blieb davon gerade mal eine Portion übrig, und da wartete ja auch noch der Schichtkohl mit Hack

Freitags ist ja meistens ungewiss, ob wir in der Wohnung oder auf der Baustelle sind, und so stand Ofenfisch mit Ofenkartoffeln auf dem Plan - beides lässt sich verschieben. Das war auch notwendig, denn der Gatte fuhr wieder ins alt-neue Haus vor. Er sollte die übrige Portion Rosenkohl mit Bratwurst und Kartoffelbrei mit, während ich mir gratinierte Miesmuscheln machen wollte, aber mit mir und den Miesmuscheln wird's nichts, denn der Gatte beschloss, lieber Fertigfutter essen zu wollen, und überließ mir den Rosenkohl ...

Schwiegermutter kam zum Tee, also wurde gebacken - Apfelkuchen, was sonst?! Diesmal wurde es ein gedeckter Apfelkuchen aus der Springform, von dem ausnahmsweise nichts zu Mudderns ins Pflegeheim ging, weil wir ihn alleine aßen. Nach langer Zeit holte ich auch mal wieder Backwaren über Too good to go. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.  

Samstag, 22. Oktober 2022

Wochenplan in KW 42/22: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CXXXVI

Dieser Wochenplan wurde während des Einkaufs umgeworfen: Da wir vergessen hatten, einen Tisch beim Griechen zu reservieren, und weil die geplanten Miesmuscheln in einem Laden ausverkauft, in zwei anderen nicht zu bekommen waren, mussten wir umplanen. Das fällt uns zum Glück nicht schwer. 

Wenngleich wir viel in dieser Woche aus dem Vorrat nahmen, brauchten wir dennoch einiges, füllten einige Vorräte wie Mehl und Butter auf. Klopapier war schwer zu bekommen - es gab nur noch wenige Pakete vom teuren. Wir kauften im kleinen Einkaufszentrum ein, wo es zwei Discounter und einen Supermarkt gibt. Das dauerte keine Stunde, aber wir finden die Menschen dort sehr anstrengend und vermeiden das Einkaufszentrum deswegen möglichst. Allerdings hat inzwischen nicht nur der Stamm-Supermarkt wegen Sanierung geschlossen, sondern auch der Stamm-Discounter, und im kleinen Einkaufszentrum haben wir halt alle Läden. 

Ansonsten ging's wie üblich in diesen Zeiten den Baumarkt und zu Ikea, außerdem zum Bäcker. 

Eigentlich wollten wir das Wochenende im alt-neuen Haus verbringen, Sonnabend gemütlich über den Wochenmarkt bummeln, aber aufgrund der Baustelle, einen nicht funktionierenden Toilette und des noch nicht angeschlossenen Entrümpelns ergriffen wir buchstäblich die Flucht. 

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend wollten wir zum Griechen, vergaßen aber die Reservierung. Ohne gibt es am Wochenende keine Chance auf einen freien Tisch. Es gab Spaghetti Bolognese

Sonntag fuhr der Gatte ins alt-neue Haus, um am kommenden Tag die Entrümpler in Empfang zu nehmen. Er aß eine TK-Pizza - nachdem er den Backofen ausräumte, denn ohne Küchenschränke lagern wir auch im Backofen Geschirr. Ich wollte gratinierte Muscheln mit Ofenkartoffeln essen, aber Miesmuscheln waren aus. Ich aß TK-Kartoffeltaschen - hatte ich ewig nicht mehr. 

Montag war der Gatte wieder da. Es gab Nizza-Salat

Dienstag gab's Bratwurst mit Apfel-Zwiebel-Sauce, diesmal mit Preiselbeeren statt Johannisbeeren. Die Äpfel kamen natürlich aus unserem Garten. 

Mittwoch gab's Tortelloni in Salbeibutter. Aktuell ist ja situationsbedingt einiges an Convenience zur Hand.

Aktuell habe ich ja kaum Zeit für Schmorgerichte, weil wir die Wochenenden in der lindgrünen Hölle verbringen, wo es im alt-neuen Haus nur eine rudimentäre Küche mit zwei Töpfen gibt. Also nutzte ich einen Heimarbeitstag, um Donnerstag burgenländischen Rinderbraten zu machen. Die dafür notwendigen Weintrauben kamen ebenso wie die Kräuter aus dem Garten. 

In diesem Jahr können wir reichlich Trauben ernten, und sie sind sogar so süß, dass wir sie so essen, nicht nur verkochen.

Freitag gab es Ofenfisch mit Ofenkartoffeln und Gurkensalat

Über Too good to go wurde wieder nichts geholt - es passt einfach gerade nicht. Dafür wurde gebacken: Elsässer Apfelkuchen, natürlich mit Äpfeln aus unserem Garten. Der Großteil des Kuchens ging wieder ins Pflegeheim, in dem Mudderns seit Juli lebt. Aktuell ist das Heim unter Corona-Quarantäne. Ich bin dankbar für jeden Tag, den Mudderns negativ getestet ist, denn immer mehr ihrer Bezugspersonen sind positiv. Aus ihrer Vierergruppe im Speisesaal ist sie aktuell die einzige, die negativ ist. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.  

Samstag, 15. Oktober 2022

Wochenplan in KW 41/22: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CXXXV

Aktuell geht alle Energie, die wir neben Arzt- und Krankenhausterminen (und in meinem Falle auch neben der Arbeit) haben, ins alt-neue Haus. Da ist Essen Nebensache. 

In der Küche des alt-neuen Hauses haben wir zudem nur eine kleine Ausstattung an Geschirr und Besteck sowie einen Kochtopf und eine Pfanne. Aber Herd, Backofen und Mikrowelle funktionieren, und der Grill zog als erstes ein. So haben wir uns tatsächlich erst einmal Essen geholt, nämlich letzte Woche, als wir vergaßen, Schaschlik zu kaufen und mitzunehmen, was erst nach Ladenschluss vorm langen Wochenende auffiel. 

Ab Montag haben wir keine Küchenschränke mehr - normalerweise kein Problem, aber die Ivar-Regale, die wir vorübergehend aufstellen wollten, können wir nicht aufstellen, weil die Bretter vergriffen sind, vielleicht Anfang November kommen. Also steht alles auf Herd, Küchentisch und Kühlschrank oder im Backofen, und sobald wir Backofen oder Herd brauchen, muss erstmal geräumt werden. Ist doof, aber irgendwann haben wir ja wieder eine richtige Küche ...

Der Wochenplan wurde auch von der Situation im alt-neuen Haus bestimmt. Übers Wochenende war die A7 gesperrt, kamen wir nicht durch den Elbtunnel zurück nach Hamburg, so dass der Gatte spontan beschloss, bis Montag zu bleiben. Ich musste Montag ins Büro und entschied mich, Sonntag durch die Stadt zu fahren. Dann stand plötzlich der Termin mit den Entrümplern fest, so dass der Gatte Mittwoch wieder ins alt-neue Haus fuhr, was den Wochenplan wieder durcheinander warf. Und dann bleiben wir nicht wie geplant das ganze Wochenende über im alt-neuen Haus, sondern verließen es Donnerstag fluchtartig, da es ein Wasserproblem gibt, so dass wir aktuell keine richtig funktionierende Toilette haben.

Diesen Wocheneinkauf verteilten wir auf zwei Tage. Zusammen waren wir im Discounter, und alleine war ich im Supermarkt. Es gab viele leere Regale, aber letztlich bekamen wir alles, was wir brauchten. Im Laufe der Woche ging's in Discounter, in Bau- und Elektromarkt und zur Apotheke. Jetzt haben wir im alt-neuen Haus auch eine Kaffeemaschine. Der Gatte war Kapselkaffee und Nescafé leid.

Unser Plan in Theorie und Praxis:

Sonnabend fuhr ich zum Gatten ins alt-neue Haus und nahm Schaschlik mit. Dazu gab's tomatisierten Reis.

Sonntag wollten wir Köttbullar mit Spätzle und brauner Sauce essen, aber der Gatte entschied sich, noch eine Nacht im alt-neuen Haus zu bleiben und trabte am Vorabend zum Supermarkt, um sich Fertig-Lasagne zu holen. Dann aber blieben vom Schaschlik zwei Spieße übrig, die er sich grillte . Dazu gab's Kräuterbutter-Baguette und eine fruchtige Sauce aus einem Näpfchen Pfirsich-Kompott. Das ist immer zur Hand, falls der Gatte unterzuckert. Ich schob mir eine TK-Pizza in den Ofen.

Montag war der Gatte wieder zu Hause, sollte es Nizza-Salat geben, aber da war ja noch die Lasagne. Die gab's mit Salatbeilage.

Dienstag wollten wir nochmal Köttbullar mit Spätzle und brauner Sauce essen, aber das Suppengrün schwächelte, und so gab's die geplante Bohnensuppe einen Tag früher. Der Topf kam mit in die lindgrüne Hölle. Jetzt haben wir dort zwei Töpfe.

Mittwoch sollte es Bohnensuppe geben, aber ich streike bei zwei Tagen Suppe in Folge. So aß der Gatte im alt-neuen Haus Bohnensuppe, während ich mir in der Wohnung Pelmeni mit Bröselbutter machte.

Donnerstag bis Sonntag wollten wir in der lindgrünen Hölle bleibe, der Gatte sogar bis Montag. Nachdem wir unseren Wochenplan schon ein paar Mal umwarfen, packte ich Donnerstag Köttbullar, Spätzle und braune Sauce ein, um alles im alt-neuen Haus zuzubereiten. Wir verließen das haus allerdings flutartig am Donnerstag, als wir feststellten, dass durch die Klempnerarbeiten das WC defekt ist, und aßen zu Hause. Köttbullar, Spätzle und braune Sauce gab's dann auch Freitag. 

Über Too good to go wurde nichts geholt - es passt einfach gerade nicht. Aber ich habe Apfelkuchen nach Betty Hönigsberg gebacken - natürlich aus Äpfeln aus Mudderns Garten. Eine Ikea-Tasche voller Äpfel ging zudem zum Fairteiler. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf. 


Samstag, 8. Oktober 2022

Wochenplan in KW 40/22: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CXXXIV

Aktuell bin ich sehr kochunlustig. Das Pendeln zwischen der Baustelle im alt-neuen Haus an den Wochenenden (und für den Gatten auch unter der Woche) und die Situation an sich strengen mich einfach sehr an. Hinzu kommen meine Wechseljahrsbeschwerden, die dafür sorgen, dass ich mich nicht schmerzfrei bewegen kann. Ohne Schmerzmittel geht's nicht. So gibt es also im Wesentlichen Gerichte aus dem Vorrat und Convenience. 

Die guten ins Töpfchen ... Fünf solcher Wäschekörbe (links) wurden geerntet. Einer ging zum Fairteiler. Und heute geht's munter weiter. Langsam kommen die richtig reifen Äpfel runter. Der Gatte kaufte einen Apfelpflücker und ist mucksch, dass er teilen muss. 

Den größten Teil des Einkaufs erledigten wir in der lindgrünen Hölle in der bequemen Aldi-Edeka-Kombi. Im Laufe der Woche ging's dann öfter zum Bäcker, zum Discounter, zum Schlachter, in den Bau- und Drogeriemarkt, in die Apotheke und zur Packstation samt Fairteiler - Äpfel von jetzt unserem Apfelbaum abgeben. Außerdem ging eine große Tasche mit Fertigfutter aus Mudderns Vorrat zum Foodsharing.

Am langen Wochenende hatten wir zudem ein privates Apfelfest: Ich hatte die Äpfel bei Foodsharing und über Twitter angeboten, so dass drei Frauen zum Ernten kamen. Eine Kollegin, die sich für Mudderns Geschirr interessierte, nahm sich auch noch Äpfel mit. Gut fünf Wäschekörbe voll wurden geerntet. Als die Jungs einer Abholerin gerade im Apfelbaum herumkletterten, um die richtig reifen Äpfel zu ernten, kam die linke Nachbarin vorbei - die, die den Apfelbaum weghaben will, weil die Äpfel auch in ihren Garten fallen und ja nur Müll sind. Wir fragten, ob wir in ihren Garten dürften, um das Fallobst zu ernten, und, oh Wunder: "Daraus wollte ich Apfelkuchen backen, wenn es Ihnen recht ist." Sieh an, kaum kommen Menschen zur Apfelernte, ist das Fallobst kein Müll mehr ... Natürlich kann sie sich die Äpfel nehmen. Den Apfelbaum werden wir dennoch schnellstmöglich beschneiden lassen, und dann werden die Äste zur linken Seite gekappt, denn wer weiß, wie lange dieser Stimmungswandel anhält.

Mudderns freute sich, dass rund um ihren Apfelbaum so viel los war, ließ sich Äpfel ins Pflegeheim bringen und verteilte sie dort stolz. 

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's Currywurst mit Pommes frites

Der Versuch, etwas Gemütlichkeit ins rumpelige alt-neue Haus zu bekommen. 

Sonntag grillte der Gatte Hähnchenbrustfilet. Dazu gab's Ofen-Kartoffeln

Montag wollten wir Schaschlik mit tomatisiertem Reis essen. Dusseligerweise fiel mir Sonnabend nach Ladenschluss auf, dass wir nur Reis und Sugo mitnahmen, aber kein Schaschlik kauften ... Wir überlegten Alternativen aus den im alt-neuen Haus vorhandenen Tüten und Dosen, über Twitter wurden mir Steinpilze angeboten. Kartoffelbrei mit Steinpilz-Sahne-Sauce oder Doesen-Rouladen mit Tüten-Kartoffelbrei sagte dem Gatten nicht zu, und auf die Idee, die Freundin nach Nudeln zu fragen, kam ich nicht - ich muss mich erst daran gewöhnen, dass jemand in der Nähe ist, den ich um Hilfe fragen könnte. Wir hatten die Wahl zwischen TK-Pizza von der Tankstelle und Döner. Wir entschieden uns für Döner bzw. Falafel Dürüm und stellten beim abendlichen Spaziergang zum Imbiss fest, dass wir günstig zur Imbiss-Meile wohne: Fußläufig vom alt-neuen Haus sind zwei Döner-Läden, zwei Asia-Imbisse, ein Sushi-Laden, ein Pizza-Laden und die legendäre Schiebetür! Dort hätte es sogar Schaschlik gegeben. Die lindgrüne Hölle wird uns immer sympathischer. Auffällig war, dass der eine Döner-Imbiss brechend voll war (inkl. des dazugehörigen Sitzbereiches, die Leute Schlange standen, während der andere gähnend leer war). Wir reihten uns in die Schlange ein und bereuten es nicht. 

Wo heute der "Schiebetür-Imbiss" ist, war in meiner Kindheit ein dänischer Imbiss, wo es neben Hot Dogs die besten Pommes frites gab, die ich jemals aß. Sie waren aus Kartoffelbrei und kamen aus einer riesigen Presse quasi direkt in die Fritteuse. Der Inhaber war ein Kunde meines Vaters, dessen Büro im gleichen Haus war, so dass ich quasi ein Fritten-Abo hatte. Diese Pommes frites vermisse ich!

Das Mallorca-Mitbringsel gab's Montag statt Kuchen.

Im Fächer sind Kekse und Konfekt.

Dienstag machte ich Kaisergemüse-Auflauf, diesmal mit Nudeln, die aus unserem Mallorca-Urlaub übrig waren. Dusseligerweise vergaß ich den Käse für die Käse-Sahne-Sauce im alt-neuen Haus ... So wurde die Sahnesauce mit Schafskäse gemacht. 

Mittwoch tauten wir Grüne-Bohnen-Suppe auf. 

Donnerstag gab's wieder Kaisergemüse-Auflauf

Freitag sollte es Ofenfisch mit Salat geben, aber der Gatte entschied sich, schon ins alt-neue Haus zu fahren, um weiterzuarbeiten. Da Gatte aß Pizza, ich holte mir Sushi, nachdem ich mich von der Schnappatmung ob des Preises erholte.

Diese Woche wurde auch wieder gebacken, sogar zwei Mal: Aus Foodsharing-Frischkäse, den eine Apfelpflückerin mitbrachte, und den Äpfeln aus unserem Garten wurde ein Mohn-Käsekuchen mit Äpfeln. Den teilten wir mit Schwiegermutter. Gestern buk ich Altländer Apfelkuchen. Die Hälfte geht morgen ins Pflegeheim, in den Gemeinschaftsraum der Etage, auf der Mudderns wohnt. Ich hoffe, dort freut man sich. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.  

Samstag, 23. April 2022

Wochenplan in KW 16/22: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CX

"Den Aprikosensaft können wir auch zum Fairteiler bringen. Den mag ich nicht", sagte der Gatte, was zeigt, dass der Besuch beim Fairteiler inzwischen fest im Programm ist. So brachten wir auch diese Woche Lebensmittel dort hin, die wir nicht benötigten. Mitgenommen wird selten etwas. Zum einen ist der Fairteiler meistens leer, wenn ich dort bin, zum anderen sind wir gut versorgt. Leider liegt der Fairteiler auf keinem regulären Weg, ist immer ein Umweg, weswegen ich den Besuch dort normalerweise mit einer Fahrt zum Brötchenholen beim dortigen Bäcker verbinde. Wenn der Gatte mein Rad wieder flott machte, ist es eine schnelle kleine Tour.

Der Wochenplan für die Osterwoche.

Wir hatten geplant, frühestens Dienstag wieder einzukaufen, aber dann lud sich Schwiegermutter zum Osteressen ein, also musste ich Karsamstag nochmal los - sehr früh, um beim kleinen Edeka am Fairteiler Suppengrün zu kaufen als Ersatz für ein leider falsch gelagertes, außerdem Wurzeln, falls der Gatte die für Rouladen braucht, Blumen, Kalbsfond und Knabberkram zum Aperitif. Mittags ging's zu einem der Lieblingsbäcker, eine Too-good-to-go-Tüte abholen und Brot und Kuchen kaufen. Der Gatte butscherte derweil durch den benachbarten Discounter. Keine drei Kilometer von uns entfernt gilt keine Maskenpflicht mehr, aber die meisten Kunden und alle Verkäuferinnen trugen sie. Wir waren froh, dass wir keinen größeren Einkauf machen mussten, als wir unterwegs beim Baumarkt, Discounter und Supermarkt vorbeikamen, wo die Hölle los war. Anders als im ersten Corona-Jahr vor zwei Jahren gab's ja diesmal keine Appelle, möglichst nicht Gründonnerstag oder Karsamstag einzukaufen ... 

Ansonsten war der Wocheneinkauf entspannt: Wir brauchten nur Wurzeln. Der Gatte besorgte außerdem einiges aus den Angeboten zum Auffüllen des Vorrats, und ich musste zu Budni. Der Gatte war zudem im Baumarkt, weil sein Modellbahnzimmer nicht nicht fertige ist (ob es je fertig wird?), und zur Packstation ging's auch. Ich rechnete fest damit, über Too good to go noch einmal Brot zu holen, aber wir verbrauchten weniger als sonst. 

Langsam brauchen wir mal wieder Öl - ich habe zu viel verbacken. Mal gucken, wann wir wo welches bekommen. Gestern gab's immerhin pseudo-italienisches Olivenöl für 6 € für 750 ml ... Mehl ist weiterhin aus, aber da sind wir noch versorgt.

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend bereitete der Gatte Rouladen zu. Mit Semmelknödeln und Rotkohl war's zu winterlich für die Temperaturen, aber wer rechnet damit, dass von einem Tag auf den anderen der Sommer ausbricht?! Dass der Gatte kochen kann, heißt, dass es ihm einigermaßen gut geht, und es war schön, bekocht zu werden.  

Sonntag wollte Schwiegermutter Kalbsbraten mit Rosmarin-Rösti und Wurzeln machen, lud sich dann aber bei uns zum Essen ein und bestand darauf, dass ich das gleiche koche wie sie. Ähm, ja, nee, is okay. Die Wurzeln brachte sie mit, warum auch immer. Die hätte ich nun auch noch hinbekommen, wobei Schwiegermutter ja generell der Meinung ist, ich könne nicht kochen, was die ganze Aktion noch merkwürdiger machte. Der Gatte hingegen war froh, dass seine Mutter nicht kochte, da bei ihr das Fleisch immer trocken wird.

Montag gab's nochmal Rouladen mit Semmelknödeln und Rotkohl. Vormittags waren wir mit Mudderns brunchen, endlich mal wieder nach zwei Jahren Pause. Maskenlos in einem gut besetzten Lokal ist sehr ungewohnt (und ich war natürlich nicht maskenlos, denn ich weiß, dass das Pandemie-Ende eine rein politische Entscheidung ist, dass Corona es anders sieht). Im Vergleich zum Ostersonntag mit Schwiegermutter war das eine sehr entspannte Veranstaltung, zumal die Bedienungen einfach entzückend mit Mudderns umgehen.

Die Reste von Kalbsbraten mit Rosmarin-Rösti und Wurzeln gab's am Dienstag (und Schwiegermutter bekam natürlich auch noch etwas mit).

Nach so viel Fleisch wurde es Mittwoch mit Kummerower Möhren in Eiersauce vegetarisch. Der Gatte färbte reichlich Eier, die nun peu à peu verzehrt werden.

Donnerstag gab's Gyros mit Krautsalat, Tsatsiki und Reis

Freitag schob der Gatte Fisch in den Ofen. Dazu machte er gemischten Salat

Gebacken wurde auch. Die Karfreitag gebackenen Mandarinen-Cupcakes reichten über Ostern, es waren Quarkhasen da, und im Laufe der Woche buk ich einen Birnenkompott-Kuchen. Der Gatte kaufte zwei Dosen Baby-Birnen, die sich zu seiner großen Enttäuschung als steinhart erwiesen, aber ein prima Kompott ergaben, nachdem sie seeeehr lange geschmort wurden.

Bleibt zuversichtlich, bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Samstag, 16. April 2022

Wochenplan in KW 15/22: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CIX

Dafür, dass wir in dieser Woche komplett aus dem Vorrat lebten, eigentlich nur Eisbergsalat, Krautsalat, Tsatsiki und Wurzeln zukaufen mussten, war der Wocheneinkauf sehr umfangreich. Theoretisch wäre es zu zwei Discountern, einem Supermarkt, Packstation, Drogeriemarkt, Bücherhalle und Trafik gegangen, aber der Gatte schwächelte, also teilten wir den Freitagseinkauf auf mehrere Tage auf. 

Da wir wussten, dass wir keine Lust haben würden, Gründonnerstag oder Karsamstag einzukaufen, planten wir gleich für elf Tage, so dass wir theoretisch erst wieder Mittwoch nach Ostern einkauften müssten. Da Freitag aber Eisbergsalat und das Lieblingsknäcke von Mudderns ausverkauft waren, ich mehr Eier verbrauchte als gedacht, sich Schwiegermutter Ostern bei uns zum Essen einlud, ging's doch noch mal los. 

Zum Lieblingsschlachter machten wir einen Spaziergang - der Gatte muss wieder ein bisschen fitter werden. Wir hatten Glück, der Laden war leer. Es herrscht auch wieder die alte Ordnung, die in den ersten beiden Corona-Jahren aufgehoben war: Fleisch verkauft der Schlachter, Hack, Aufschnitt, Würstchen und Co. gibt es bei den Fleichereifachverkäuferinnen. Der Schlachter war sogar so vorausschauend zu fragen, wann wir das Fleisch brauchen, und vakuumierte es. So kam dann endlich mal Fleisch in die Fleischschublade des Kühlschranks, musste ich es nicht einfrieren.

Außerdem musste ich noch zum Bäcker, mehrfach, und zum Fairteiler ging's auch, Kaffee und Schüttelbrot abgeben. Bei einem Bäcker gibt's übrigens Ukrainer - Amerikaner mit blau-gelbem Guss. Dafür gab's beim Quarkbällchen-Mann keine Quarkbällchen, weil er kein Mehl bekam, was bei mir prompt zu der Frage führte, woraus denn die Berliner sind, die der Gatte stattdessen mitbrachte. Fettgebackenes wie Quarkbällchen und Berliner dürften angesichts des Ölmangels ohnehin selten werden. 

Überraschenderweise gab's Freitag Dinkelmehl, nicht viel und rationiert auf 2 Pakete / Haushalt, aber mehr brauchte ich eh nicht. Es hätte sogar Halbliterflaschen Rapsöl gegeben, aber mit Öl sind wir erstmal soweit versorgt, dass es für die Osterbäckerei reichte. Danach sehen wir weiter. Der Gatte bevorzugt zum Braten Butterschmalz oder Butter, ich Kokosfett, und beides ist da. 

Der Plan für die Vor-Osterwoche.

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's Marende.

Sonntag wollte ich ein Brathähnchen mit Rosmarinkartoffeln und Wurzeln machen, musste dann aber mit zu Schwiegermutter, weil der gatte zu wackelig war, um alleine zu gehen, und dann sind wird zu spät zu Hause gewesen. Es gab Spaghetti Bolognese. Damit ist der Bolognese-Vorrat im Tiefkühler restlos aufgebraucht, kann der Gatte mal wieder neue zubereiten.  

Montag machte der Gatte Gyros mit Krautsalat, Tsatsiki und Reis

Dienstag sollte es die Reste vom Brathähnchen mit Salat geben, aber das fiel ja am Sonntag aus. Also gab's das komplette Brathähnchen. 

Mittwoch sollte es Spaghetti Bolognese geben, aber die gab's ja schon Sonntag. Also zog ich den eigentlich für Donnerstag geplanten Kindheitsklassiker, zu dem ich hier schon mal ausführlich etwas schrieb, vor: Rindfleisch mit Kartoffel-Wurzel-Stampf und brauner Sauce

Donnerstag gab's die Reste vom Brathähnchen mit Salat mit inzwischen gefundenem Eisbergsalat.

Freitag waren wir wieder voll im Plan. Es gab Schlemmerfilet mit Ofenkartoffeln - neben Fischstäbchen aktuell immer noch die einzige Art, Fisch in den Gatte zu bekommen. Dafür isst er Ofenfisch in Variationen aber sehr gerne.

Hasennasenkekse. Ich verzichtete schnell auf die Zähnchen, die sahen so kariös aus.

Gebacken wurde auch Eierlikörkuchen im Glas, Hasennasenkekse und Quarkhasen für diverse Osterpakete. Ein kleiner Eierlikörkuchen blieb zudem für uns übrig. Bis auf die Hasenasenkekse, die eine Backmischung waren, sind die Kuchen angesichst der aktuellen Situation Dekadenz pur bei den Mehl-, Butter-, Ei- und Ölmengen, die ich verbuk. Eigentlich wollte ich spätestens heute auch noch einen Rüeblikuchen backen, weil sich Schwiegermutter mehrfach beklagte, sie könne mangels Küchenmaschine diesen Kuchen nicht mehr backen, aber der Gatte befand, dass sie sich bei uns zum Essen einlädt, sei genug - das Verhältnis der beiden ist seit Monaten angespannt. Statt Rüeblikuchen gab's Cupcakes - wir hatten noch eine Backmischung, die weg musste.

Bleibt zuversichtlich, bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf. 

Samstag, 9. April 2022

Wochenplan in KW 14/22: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CVIII

Dieser Wocheneinkauf war schnell erledigt, denn einzig Vinschgauer, eine Zeitschrift, Mandelmilch, Eierlikör und gemahlene Mandeln standen auf dem Zettel. Alles andere war entweder von der Vorwoche da oder im Vorrat. Angebotsware hatte der Gatte schon am letzten Montag besorgt, so dass der Keller-Tiefkühler rappelvoll ist. Als er allerdings letzten Freitag von den bevorstehenden Preissteigerungen hörte, bestand er darauf, dass wir uns mit Butter bevorraten, die seit diesem Montag über 2 Euro das Pfund kostet, und welche einfrieren. Dafür fände sich schon noch ein Plätzchen ...

Seitdem der Gatte nicht mehr in die Augenklinik muss, waren wir nicht mehr bei Kaufland. Der Laden ist uns zu groß, die Angebotsvielfalt erschlägt uns, und die hiesige Filiale ist schlecht erreichbar. Freitag mussten wir allerdings hin, denn wir hofften, bei dem riesigen, unübersichtlichen Angebot könnte es dort auch Vinschgauer geben. Bingo. Es gab auch Schüttelbrot. Jetzt brauchen wir nur noch Südtiroler Wein, und haben wir alles für die geplante, letzte Woche verschobene Marende. 

Ansonsten waren wir beim Discounter, im Stamm-Supermarkt, bei der Packstation, der Apotheke, im Drogeriemarkt, beim Bäcker, beim Fairteiler, um Lebensmittel abzugeben (und tatsächlich auch etwas mitzunehmen) und beim Bäcker. Wir nutzten auch wieder Too good to go für Backwaren. Dadurch, dass ich Sonnabend eine Überraschungstüte bekam, haben wir Brötchen satt - für Sonntag und für dieses Wochenende, denn ich fror die Hälfte ein. Außerdem gab's noch ein Mohnweizenbrot, das ich gerne als Toast essen. 

Ich war zudem mittags fremdessen, als ich mich mit einer Freundin traf, bummelte mit ihr durch verschieden Geschäfte und war entgeistert, als ich feststellte, dass eine meiner Bodylotions* inzwischen 38 Euro kostet! Das letzte Mal zahlte der Gatte die Hälfte (und Schnäppchenjäger zahlen im Netz keine 10 Euro). Das ist doch einfach nur irre.

Der Wochenplan für die erste Aprilwoche.

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's Garnelen-Blumenkohl-Curry, das wir in der Vorwoche wegen der Maladie des Gatten schieben mussten.

Sonntag gab's aus der Portion Kürbisfüllung von diesen Cannelloni die mehrfach verschobene Kürbissuppe.

Montag gab's nochmal Garnelen-Blumenkohl-Curry.

Vom Curry blieb ein halber Kopf Blumenkohl übrig - perfekt für Nudeln mit geröstetem Blumenkohl am Dienstag. 

Mittwoch wollte ich Kartoffel-Salbei-Frikadellen machen, vergaß aber in der Früh, das Hack aus dem Tiefkühler herauszunehmen, war den ganzen Tag unterwegs, und als ich spätnachmittags daran dachte, war's zu spät. Also gab's nochmal Nudeln mit geröstetem Blumenkohl.

Donnerstag sollte es Nudeln mit geröstetem Blumenkohl geben, aber die waren inzwischen aufgegessen, also gab's die am Vortag ausgefallenen Kartoffel-Salbei-Frikadellen

Freitag gab's wieder Kartoffel-Salbei-Frikadellen

Gebacken wurde auch: Es gab einen Karamellkuchen

Bleibt zuversichtlich, bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf. 

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Samstag, 19. März 2022

Wochenplan in KW 11/22: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CV

Einen Teil dieses Wocheneinkaufs erledigten wir schon am Mittwoch der Vorwoche, als wir beim Bäcker waren, um Brot von Too good to go zu holen, denn neben dem Bäcker ist ein Discounter. Freitag mussten wir also nur noch kurz in den Supermarkt. Die Einkaufsliste war recht kurz, da wir wieder einiges aus dem Vorrat nahmen. Der Einkauf hätte insgesamt recht günstig sein können - hätte der Gatte nicht zwei Entrecôte mit dem Gewicht einer halben Kuh gekauft ... 

Einige Einkäufe wurden zudem online erledigt, und der Gatte drehte auch wieder seine Runden. Es ging zur Bücherhalle, zum Schuster, zur Packstation, zum Fairteiler, um Kaffee abzugeben, und zum Bäcker. Dadurch, dass wir unter der Woche in der Bücherhalle waren, gab's auch endlich mal wieder die genialen Quarkbällchen vom Quarkbällchen-Mann, denn der steht vorm kleinen Einkaufszentrum, in dem die Bücherhalle ist.

Der Gatte berichtete von leeren Öl- und Mehlregalen im Discounter, und Schwiegermutter hatte Probleme, Klopapier zu bekommen. Billig-Erdnussflips sind im Supermarkt noch immer aus, wie ich im Vorbeigehen sah (Finn Crisp brauchte ich nicht, keine Ahnung, ob da inzwischen aufgefüllt wurde), aber bei Mehl und Butter waren die Regale sehr abgegrast. Mich erinnert das an Ostern vor zwei Jahren.

Da der Gatte wusste, dass ich Mehl und Öl brauche, um Ostern Quarkhasen für alle Lieben zu backen, achtete er bei seinen Touren auf beides und brachte das benötigte Mehl und Öl mit - nicht mehr, weil wir nicht hamstern. Vielleicht bekomme ich auch noch Dinkelmehl, denn ich backe gerne mit einer 1:1-Mischung Weizen-Dinkel, aber wenn nicht, geht's auch. Meine Vorräte sind nie wirklich groß, bestehen aus einem Kilo Butter und zwei Kilo Mehl. Da ich viel backe, reicht das selten lange. Öl brauchen wir wenig, da ist nie etwas auf Vorrat da, aber für die Quarkhasen braucht's halt einen Quark-Öl-Teig. Ich werde die Zutatenmenge halbieren, dann reicht der Zwei-Kilo-Mehlvorrat länger. Irgendwann muss der Wahnsinn doch mal aufhören.

Unser Plan für die dritte Märzwoche.

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's nochmal Gul split ærtesuppe, dänische Erbsensuppe.

Sonntag grillte ich die halbe Kuh in Form von Entrecôte. Dazu gab's eine Ofenkartoffel.

Ich hatte öfter gesehen, dass ein italienisches Restaurant neben dem Büro mittags bei Too good to go mitmacht, und nach der positiven Erfahrung mit dem Bäcker war der Gatte einverstanden, dass ich schaue, ob wir zwei Gerichte bekommen. Es klappte; ich kam Montag mit zwei Portionen Lasagne nach Hause. Alternativ hätte es Tortellini mit Salbeibutter gegeben, das letzte Convenience-Gericht aus einem größeren Vorrat, das ich einfror. 

Im Tiefkühler war noch eine Portion Kürbisfüllung von diesen Cannelloni. Der Gatte befand, daraus könne ich Dienstag Kürbissuppe machen. Nur schafften wir die Lasagne vom Vortag nicht, weswegen es die mit einem gemischten Salat gab.

Der Gatte hat die Lust am Kochen wiederentdeckt, ist auch halbwegs wieder so belastbar, dass er kochen kann, wenn er es langsam angeht, und denkt sich gerne Gerichte aus. Mittwoch und Donnerstag gab's Spaghetti mit Gemüsesauce aka "Die 35-Minuten-Terrine" - endlich mal wieder etwas Vegetarisches. 

Freitag machte der Gatte Pellkartoffeln mit Krabben in Riesling-Sauce. Die Krabben stammten noch aus dem letzten Urlaub. Mal schauen, wann wir wieder so richtig in Krabben schwelgen können, denn durch die hohen Energiepreise bleiben aktuell ja viele Krabbenkutter im Hafen. Überhaupt sind Krabben hier wesentlich teurer als in Dänemark.

Gebacken wurde auch: Es gab einen Zitronen-Bickbeer-Kuchen. Ja, ich weiß, Bickbeeren haben keine Saison, aber im Tiefkühler waren noch welche von Weihnachten 2020, als der Gatte zu krank war, um u.a. daraus das Weihnachtsessen zu kochen. 

Außerdem trinke ich mich gerade durch meine Sirup-Vorräte. Aktuell gibt es den letzten Magnolienblüten-Sirup vom prächtigen Baum, der einst vor Schwiegermutters Haus stand. Da die Käufer den ganzen Garten abholzten, steht sie nicht mehr. Ich trauere ihr jetzt schon das zweite Frühjahr hinterher. Hätte ich den Platz, hätte ich sie umsetzen lassen. Überhaupt fehlt mir Schwiegermutters wunderbarer Garten. Aber ihr Haus war nicht nur zu groß für uns, sondern der Gatte würde die vielen Treppen nicht schaffen - und der Garten ist so groß, dass wir einen Gärtner bräuchten. Es ist schon alles gut so, wie es ist. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt zu Hause, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf. 

Samstag, 12. März 2022

Wochenplan in KW 10/22: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CIV

Angesichts der Weltlage hätte ich bei vielen Produkten mit leeren Regalen gerechnet. Tatsächlich waren Freitag Nachmittag aber bei Billig-Erdnussflips und bei Finn Crisp die Regale leer. Das überraschte mich dann doch. 

Als wir im Supermarkt einkauften, trafen wir auf ein Paar mit einer langen Liste, im Schlepptau eine Verkäuferin mit Handscanner und Hubwagen, darauf eine Palette mit Konserven, Windeln, Sanitärartikeln etc. - da wurden wohl Hilfsgüter für die Ukraine zusammengestellt. 

Unser Wocheneinkauf war schnell erledigt, denn wir beschlossen, aus dem Vorrat zu leben. Vorratsschrank und Tiefkühler sind weiterhin sehr voll, auch, weil der Gatte immer mal wieder auf Verdacht einkauft. Außerdem würde ich gerne einiges von unseren Vorräten an Sauerkraut und Grünkohl loswerden, bevor das Frühlingsgemüse auf den Markt kommt. Und schließlich hatte ich so den Überblick über unsere Fleischvorräte verloren, dass sich ein komplettes Brathuhn im Tiefkühler verstecken konnte. 

So führte uns zwar der Weg wie gewohnt zu Discounter und Supermarkt, aber im Wesentlichen für Non-Food-Artikel. Im Laufe der Woche ging's außerdem zum Bäcker, in den Drogeriemarkt, zur Apotheke, drehte der Gatte seine Runden und besorgte neben Angebotsware auch ein vergessenes Suppengrün. Mir entfiel nämlich, dass sich eine Erbsensuppe nicht nur aus Erbsen kocht ... 

Aktuell bleiben Haushalt und Küche mal wieder ziemlich ausschließlich an mir hängen. Da ich aus vielen Gründen mehr als erschöpft bin, bin ich froh, wenn ich nur zubereiten und nicht kochen muss. 

Die steigenden Lebenshaltungskosten machen mir Sorgen. Ich nehme sie tatsächlich erst wahr, seitdem wir gezielt nach Angeboten einkaufen. Früher merkte ich mir selten Preise. Gleichzeitig ärgern mich versteckte Preissteigerungen. So kosten die Knotenbeutel für Obst und Gemüse inzwischen Geld, nicht viel, aber ein Hinweis darauf wäre nett. So habe ich es zufällig auf dem Kassenzettel gesehen. Unsere bisherigen 120l-Müllbeutel gibt es nur noch als 60l-Müllbeutel. Der Preis bleibt natürlich gleich, und gemerkt haben wir es wieder erst zu Hause, als wir uns wunderten, dass der Müllbeutel so kurz ist. 

Unser Plan für die zweite Märzwoche.

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's Convenience, die der Gatte zubereiten kann: Würstchen und Kartoffelsalat.

Sonntag grillte ich Filetsteaks. Dazu gab's Ofenkartoffeln mit Sour Cream.

Montag tauten wir eine Bohnensuppe auf. Der Gatte machte dazu Butterbrote.

Dienstag kochten wir nach langer Zeit mal wieder zusammen. Das war schön. Der Gatte bereitete Bratwurst mit Zwiebel-Apfels-Sauce vor, ich Sauerkraut und Kartoffelpürree.

Mittwoch machte ich Grünkohl

Donnerstag gab's Gul split ærtesuppe, dänische Erbsensuppe, diesmal nicht vegetarisch, sondern mit Kassler. Aus irgendeinem Grund schnitt die Verkäuferin beim Schlachter dünne Scheiben, knapp dicker als Aufschnitt, obwohl der Gatte mehrfach insistierte, es solle eine Suppeneinlage werden. 

Freitag gab's den einzigen Fisch, den der Gatte zurzeit isst: Ofen-Fisch - diesmal mit Salat

Auch wenn's öfter zum Bäcker ging, wurde gebacken, sogar zwei Mal: Apfelkuchen mit Quarkhaube und Schokokuchen mit versunkenen Birnen

Eine Überraschungstüte voller Brot, Laugenbrezel, Franz- und Schokobrötchen. Das Stück Kuchen brachte ich schon auf dem Balkon unter der Tortenhaube beim Apfelkuchen in Sicherheit.

Außerdem probierten wir Too good to go aus. Das wollte ich schon länger, nur der Gatte mag keine Überraschungen. Jetzt nimmt aber ein Bäcker teil, bei dem wir ohnehin gerne kaufen, da ist das Risiko gering, etwas zu bekommen, was er nicht mag. Der Bäcker ist neben einem Discounter, so dass wir gleich einen Teil des Wocheneinkaufes erledigen konnten. Wir wollen schließlich nicht zum Lebensmittelretten durch die Gegend fahren, weswegen ich den Radius bei Too good to go auch auf fünf Kilometer beschränkt habe. Aber ob wir zum Einkaufen nun drei Kilometer in die einer oder andere Richtung fahren, bleibt gleich. Neben dem Supermarkt, in dem wir regulär einkaufen, sind auch ein Bäcker und ein Biomarkt im Dorf im Radius. Mal schauen, ob wir die App jetzt öfter nutzen. Jedenfalls war die Überraschungstüte ein voller Erfolg, weil sie auch das Lieblingsbrot des Gatten enthielt, für das er gerne schon mal einen Umweg fährt.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, bleibt zu Hause und passt auf eure Lieben auf.

Samstag, 25. April 2015

Rückblick: Wochenplan KW 17 und drei Wochen mit Foodsharing / Leben aus dem Vorrat

Single-Kühlschrank am Ende der KW 17.
Als feststand, dass der Gatte in die Reha geht, nahm ich mir vor, weitgehend aus den Vorräten zu leben und Foodsharing zu nutzen. Letzteres geht mit dem Gatten schlecht, denn bei Foodsharing weiß ich vorher nie, was ich bekomme, in welcher Menge und in welchem Zustand. Kurz: Foodsharing ist ein bisschen so wie Lebensmittel von der Tafel, nur ohne Einkommensgrenze.

Der Gatte ist da wenig experimentierfreudig, weiß gerne im Voraus, was es zu essen gibt, und mag nicht vegetarisch oder vegan essen müssen, wenn Foodsharing oder Vorrat kein Fisch oder Fleisch hergeben. Ich bin da genügsamer.

Als ich in KW 15 aus Bad Nauheim zurückkam, inspizierte ich den Vorratsschrank und den Tiefkühler. Danach kaufte ich ein: Champignons, Petersilie, Milch (die fror ich ein, weil ich nicht dazu kam, Milchreis zu kochen und noch zwei Liter Milch da waren, die ich nicht so schnell verbrauchte wie gedacht), Butter, Joghurt, Lachs, Pecorino, Silberzwiebeln, Cornichons und Hüttenkäse.

Am Ende der KW 15 kaufte ich auf dem Heimweg Eier, weil ich Ravioli machen wollte, Hefe, weil ich Brötchen backen wollte, und Hüttenkäse. Den esse ich gerne als Zwischenmahlzeit, der sollte also immer im Kühlschrank sein. Gleichzeitig war meine Foodsharing-Premiere: Ich holte auf dem Heimweg viele TK-Backwaren und belegte Brötchen ab, ersparte mir also das Experiment Brötchenbacken.

Zum Wochenplan der KW 15.

In KW 16 kaufte ich lediglich einen Kasten Kresse, ein Bund Schnittlauch, zwei frische Brötchen und ein Stück Nachmittagskuchen. Radieschen, schwarzen Rettich und Mandarinen bekam ich beim Foodsharing, Schwiegermutter versorgte mich mit Kartoffeln und Tsatsiki, die während ihres Kurzurlaubs verdorben wären.

Zum Wochenplan der KW 16.

In dieser Woche lebte ich ohne Plan und ohne Foodsharing. Stattdessen war ich Montag bei Edeka und ließ mich vom Angebot dort leiten. Ich kaufte Grünen Spargel und Kalbsleber.

Sonnabend aß ich Pellkartoffeln mit Tsatsiki.

Sonntag gab's Rinderbraten mit brauner Sauce aus dem TK-Vorrat. Eine Portion ging zudem an Schwiegermutter, damit sie was zu essen hatte, als sie aus dem Kurzurlaub kam, zwei weitere reichten mit Schupfnudeln noch für Montag und Dienstag.

Mittwoch wäre eigentlich Fairteiler-Tag gewesen, aber angesichts der Mega-Staus in der Stadt war ich froh, dass ich fast alles für's Essen zu Hause hatte. Einzig ein paar Kräuter fehlten noch, waren auch nicht in Garten oder Balkon. Nachdem ich für die abendlichen 18 km knapp zwei Stunden brauchte, hielt ich kurz bei Rewe. Danach gab's Grünen Spargel mit Polenta.

Donnerstag gab es Kalbsleber venezianischer Art mit Polenta - ich hatte am Vortag gleich die doppelte Portion gemacht, damit es abends schneller Essen gibt.

Freitag gab's Grießbrei. Manchmal ist mir nach solchem Seelenfutter.

Insgesamt habe ich in diesen drei Wochen sehr wenig Geld für Lebensmittel ausgegeben - Foodsharing und Kochen aus dem Vorratsschrank sei Dank. Ich hätte noch weniger Geld ausgeben können, aber dann hätte ich das Gefühl gehabt, gar keine frischen Lebensmittel mehr zu essen, immer nur zu improvisieren. Und ich hätte ebenfalls deutlich weniger ausgegeben, hätte ich auf Brause und Schnobkram verzichtet. Ein Leben ohne Schokolade ist zwar möglich, aber ziemlich sinnlos, finde ich.

Wäre ich Single, würde ich Foodsharing sicher regelmäßig nutzen. So werde ich dem Gatten zwar von meinen Erfahrungen berichten, aber ich glaube, er wird sich darauf kaum einlassen, das Experiment fortzuführen.

Samstag, 18. April 2015

Rückblick: Kühlschrankblick, Wochenplan und Foodsharing in KW 16

Single-Kühlschrank.
Wie schon in der letzten Woche angekündigt: Solange der Gatte in der Klinik ist, probiere ich Foodsharing aus. Mittwoch holte ich an einem "Fairteiler" auf dem Heimweg einige Lebensmittel ab. Nach dem, was ich dort bekam, richtete sich dann der Speiseplan der restlichen Woche.

Sonnabend gab's gefüllte Champignons auf Apfelringen.

Sonntag aß ich japanische Tomoshiraga Somen Nudeln mit Edamame und Petersilienöl.

Montag kam unsere wöchentliche Büro-Obstlieferung vom Gut Wulksfelde. Für mich bestellte ich mir diesmal ein dänisches Weißbrot mit. Davon gab's abends ein paar Scheiben. Das Brot trifft allerdings nicht meinen Geschmack. Ich vermisse schon jetzt das Vinschgauer, das leider zum ersten April aus dem Programm genommen wurde.

Dienstag freute ich mich nach einem hammerharten Tag darüber, das noch zwei gefüllte Champignons mit reichlich Sauce zum Stippen da waren (und genügend Tonic für den Gin - der war nötig).

Mittwoch gab's die zweite Portion Tomoshiraga Somen Nudeln mit Edamame und Petersilienöl. Auf dem Heimweg hielt ich beim "Fairteiler", bekam Radieschen, Schwarzen Rettich, Mandarinen, zwei Gewürzmischungen und Spätzle-Mehl.

Donnerstag gab's Schwiegermutters wirklich gute Lasagne mit einem Tomaten-Feta-Salat.

Schwiegermutter hatte zu viele Kartoffeln gekauft, also kamen ein paar mit zu mir. Folglich gab's Freitag Pellkartoffeln mit Radieschenquark.

Aus dem Schwarzen Rettich wurde übrigens ein Brotaufstrich und die Mandarinen gab's mittags mit Joghurt. Gewürzmischungen und Spätzle-Mehl sind vorerst eingelagert.

In der kommenden Woche wird es wohl Rhabarber geben. Und der Stand von Nuttelmann vorm Supermarkt bietet auch schon Spargel an, da werde ich sicher auch zugreifen. Ansonsten schaue ich mal, was Vorräte und Foodsharing hergeben.