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Sonntag, 15. März 2026

Wochenplan in KW 11/26: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCCXIII

In dieser Woche fiel der Wocheneinkauf quasi aus, denn ich war in Kopenhagen. Ich war in einem Appartement-Hotel, was bedeutet, dass ich mich selbst verpflegen musste. Zur Begrüßung gab's ein Tablett mit Kaffee und Tee - sehr nett.

Begrüßung im Hotel mit Kaffee und Tee.

Erstes Abendessen, erstes dänisches Bier.

Erstes Frühstück.

Nach der Ankunft gab's den obligatorischen Einkauf für's Frühstück, aber auch für's Abendessen. Am ersten Abend gab's Smørrebrød (und an einigen anderen Abenden oder zum Mittagessen ebenfalls). 

Durchdesigntes Mittagessen im Dänischen Design-Museum: Weißbrot mit pochierten Eiern, Tomaten, Tomaten-Chips, Senfgurke und zur Sahne geschlagener Hollandaise, getoppt von frittierter Rauke. 

Ein besonderes Smørrebrød gab's im Danish Design Museum. Da zählte das Design mehr als die Essbarkeit, was sich vor allem beim Besteck bemerkbar machte. Das sah gut aus, allerdings waren die Messer total stumpf - und das bei einem zweifingerdicken Weißbrot, das fast nur aus Kruste bestand. Eine Massaker auf dem Teller war die Folge.

Smørrebrød mit Krabben und Ei, meine Lieblingssorte.

Das älteste Smørrebrød Dänemarks ist im Arbeitermuseum ausgestellt. 
Das Roggenbrot mit Schmalz wurde von einem Arbeiter (oder wahrscheinlicher von seiner Frau) im Jahre 1886 geschmiert und in Zeitungspapier gewickelt. Der Arbeiter war bei der Renovierung von Rosenborg Castle eingesetzt, hatte keine Zeit für eine Mittagspause, vergaß sein Brot hinter einer Glasabdeckung, von es 1986 gefunden wurde. Das Schmalzbrot überstand die 100 Jahre wesentlich besser als das Zeitungspapier, in das es eingewickelt wurde. 
Mittagessen im Form von Käsetoast mit Chips.

Fischplatte und Bier zum Abendessen.

Anlassbedingt ging es einen Abend ins Neni.

Abendessen im Neni: Gebackene Aubergine, Har Bracha Tahina, Tomatensalsa, Weiches Ei, Amba, Popcorn-Falafel und Pita.

Dessert: Knafeh, gebackener Kadayif, Mozzarella, Ricotta, Orangenblütensirup, hausgemachtes Griechisches Joghurt-Glace, Pistazien.

Im Magasin du Nord holte ich mir eine poshe Fischplatte, die locker für zwei Abendessen reichte. 

Vitamine.

Teezeit mit Andreakage.

Auswärtsfrühstück, Teil eins.

Auswärtsfrühstück, Teil zwei.

Während eines kurzen Abstechers in Torvehallerne, die Markthallen, bekam ich endlich ein Eis.

Kransekage ist ein vollständiges Frühstück!

Teezeit mit Oster-Cupcake.

Kein Dänemark-Urlaub ohne Soft-Ice.

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.

Sonntag, 29. Dezember 2024

Wochenplan in KW 52/24: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCL

In dieser Woche war Fremdessen angesagt, denn wir waren über Weihnachten bei Tante in Dachau. Es tat gut, mal nicht so gut wir gar nicht zu kochen. Ich genoss besonders die Frühstücksbüfetts in den Hotel. 

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend machten wir einen Zwischenstopp in Kaisers Weinland Hotel in Hammelburg. Der Gatte war in der Stadt stationiert und kennt das Hotel noch aus dieser Zeit. Im zugehörigen Restaurant kann man ausgezeichnet essen und Wein trinken. Für mich gab's eine halbe Ente mit Orangen-Ingwer-Sauce und für den Gatten ein Cordon Bleu, von dem er noch Tage später schwärmte. 

Halbe Ente mit Orangen-Ingwer-Sauce, Rotkohl und Kartoffelklößen.

Sonntag fuhren wir weiter nach Dachau. Abends ging's in den ehemaligen Augustenfelder Hof, der nach einem Betrieberwechsel inzwischen Croatica heißt. Die Rezensionen sind unterschiedlich, aber wir dachten uns, wir lassen es einfach drauf ankommen. Schwiegermutter meckert eh ständig, egal, wie das Essen ist, da ist es dann auch egal.

 Kalbsleber mit Kartoffelpüree und Spinat-Salbei-Butter.

Irritierenderweise hatte Schwiegermutter nichts zu meckern. Sie war total glücklich mit einer riesigen Portion Kalbsleber mit Kartoffelpüree und Spinat-Salbei-Butter, Tante ebenso. Der Gatte und ich entschieden uns für den Grillteller. Da war das Fleisch teilweise etwas zu trocken, aber ansonsten hatten auch wir nichts auszusetzen.  

Grillteller, für mich mit Beilagen-Salat.

Montag bis Donnerstag kochte meistens Schwiegermutter, was wir im Vorfeld mit allen Kräften zu verhindern versuchten - vergeblich. Schwiegermutter erinnerte sich diesmal zwar an die Rezepte, kochte aber völlig utopische Mengen. Für einen Nudelauflauf für vier Personen rechnete sie je ein Kilo Nudeln, Hack und Streukäse. Vom Tüten-Pü machte sie 18 Portionen - für vier. Bei den Speck-Bohnen-Päckchen rechnete sie 5 bis 6 Päckchen pro Person, und vom Reis kochte sie auch ein Kilo. Natürlich war sie sauer, dass nicht alles aufgegessen wurde.

Liebevoll gedeckter Weihnachtstisch bei Tante.

Das Reiskochen war ein Drama für sich: Tante macht sich normalerweise Kochbeutel-Reis, was ja völlig okay ist, aber natürlich unter Schwiegermutters Niveau. Das Reiskoch-Drama dauerte gut eine Stunde. Der Gatte und ich saßen derweil im Wohnzimmer und überlegten, ob wir eingreifen sollten, denn Schwiegermutter griff Tante permanent an, weil die halt nur Kochbeutel-Reis kann. "Schwiegermutter, du hast jetzt Sendepause!", sagt man ja auch viel zu selten. Zum Reis gab's TK-Hühnerfrikassee, was für Schwiegermutter ebenfalls nicht gut genug war, denn sie macht ihr Hühnerfrikassee natürlich immer selbst. Erstaunlich, dass sich der Gatte so gar nicht daran erinnern kann, dass seine Mutter mal Hühnerfrikassee zubereitete. 

Ich musste die ganzen Dramen übrigens stocknüchtern ertragen, weil ich Fahrdienst hatte und die Bar im Hotel geschlossen war. Ich lehnte es blöderweise ab, mir bei Rewe Gin und Tonic zu besorgen und sah mich mehr als einmal bei den Flachmännern bei der Tante neben dem Hotel ... Allerdings schockierte mich Schwiegermutter nachhaltig, als sie Sekt aus Wassergläsern trank, weil in Sektflöten ja nicht genug rein geht. Nein, sie hat kein Alkoholproblem. Hauptsache, es ist genug Alkohol da. 

Roastbeef mit brauner Sauce, Speck-Bohnen-Päckchen und Tüten-Pü.

Mittwoch bereiteten der Gatte und ich im Teamwork Roastbeef zu. Die Päckchen-Sauce, die Schwiegermutter dazu vorgesehen hatte, ignorierten wir. Der Gatte verträgt sie ebenso wenig wie Saucenbinder, was Schwiegermutter beharrlich ignoriert. Sie ist ja auch nicht dabei, wenn sich der Gatte mit den Folgen quält. Viel hatte Tante nicht da, vor allem Zwiebeln und Knoblauch fehlten, aber immerhin war auch Stärkemehl da. Ich schaffte es, aus Bratensatz, Speck, Zwiebel-, Knoblauch- und Paprikapulver, Tomatenmark, Rotwein und Stärke eine essbare braune Sauce herzustellen. 

Schwiegermutter kam, anders als bei diesem Kalbsbraten, zum Glück nicht auf die Idee, NT-Garen bedeutet, dass das Fleisch eine Kerntemperatur von 80°C haben müsse, so dass das Fleisch mit etwas über 55°C auf den Tisch kam. Leider gab's bei Tante nur stumpfe Messer mit Wellenschliff, und wir vergaßen, eins einzupacken. Dafür hatten wir zwei Fleischthermometer mit. Die vergessen wir sonst gerne, weswegen wir inzwischen eine ganze Sammlung an dänischen Fleischthermometern haben.

Cordon Bleu.

Freitag machten wir wieder einen Zwischenstopp in Kaisers Weinland Hotel in Hammelburg. Wir waren schon am frühen Nachmittag da und erledigten vorm Einchecken erstmal den Wocheneinkauf bei Edeka. Ich hatte nämlich absolut keine Lust, gestern nach der Rückkehr nochmal loszufahren oder mich Montag ins Gedränge zu stürzen. So muss ich Montag nur zum Bäcker für Brot und Berliner.

Schnitzel Wiener Art.

Abends gab's Cordon Bleu für mich und Schnitzel Wiener Art für den Gatten. Am kommenden Tag durften zwei Flaschen Scheurebe mitkommen. Die Rebe habe ich in Weißenhäuser Strand für mich entdeckt. Leider gibt es sie nur selten.

Gebacken wurde nicht, und über Too good to go holte ich auch nichts. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf.  

Samstag, 19. Oktober 2024

Wochenplan von KW 40/24 bis KW 42/24: Einkaufen und Kochen in Corona-Zeiten CCXXXVIII - CCXL

"Okay, welches Gerät können Sie heute noch liefern?!" - Wir waren keine acht Stunden aus dem Mallorca-Urlaub zurück, als ich Dienstag früh einen neuen Kühlschrank kaufte, womit sich der bis dahin bereits angedachte nächste Mallorca-Urlaub finanziell erledigt hatte ... Unser Kühlschrank war zwar erst vier Jahre alt, hatte aber während unseres Urlaubs einen Kurzschluss. Zum Glück passierte bis auf ein paar verdorbene Lebensmittel nicht mehr. 

Ein für uns typisches Abendessen auf dem Balkon unseres Apartements.

Wenn wir mal die Tagesschau sehen wollten, gab's das Abendessen auf Tellern angerichtet drinnen auf dem Sofa.

Natürlich versuchte ich zuerst, den Kühlschrank reparieren zu lassen, aber Sharp gab die Hausgerätesparte an Vestel ab, und die reparieren nur noch Geräte im Rahmen der zweijährigen Garantie. Es war niemand zu finden, der einen Sharp-Kühlschrank reparieren wollte, bis auf eine wenig seriös wirkende Firma in Hamburg, die einen Arbeitspreis von günstigen 7 Euro pro Minute berechnete. Netto. Plus Anfahrt. Ja, nee, is klaa.

In Alcùdia kehrten wir in der Cerveceria Santa Anna ein. Für mich gab's das IPA Complot, für den Gatten einen Doppelbock.

Bier braucht eine Grundlage. Für mich gab's Ochsenschanz mit Kartoffel, für den Gatten einen Burger mit Fritten.

Die Fachhändler in Buchholz, die ich zurate zog, zeichnen sich ja überwiegend durch großartige Hilfsbereitschaft und Kooperation aus, und so landete ich schnell beim örtlichen Miele-Händler, der keine drei Stunden nach unserem Gespräch einen neuen Kühlschrank brachte, das Altgerätes kostenlos mitnahm. Das war so ziemlich der spontanste Kauf meines bisherigen Lebens, aber ich hatte keine Kapazitäten, tagelang nach einem Kühlschrank zu suchen und wochenlang auf die Lieferung zu warten. 

Beim Ausflug nach Artà kehrten wir wieder im La Bicicleta ein. Diesmal gab's Banana Split mit dem leckersten Erdbeer- und Schokoladen-Eis, das wir seit langem aßen. 

Dass wir ein Haushaltsgerät von Sharp hatten, war ohnehin ein Ausreißer, denn normalerweise haben wir Bosch, die ebenfalls reparieren. Die Bosch-TK-Kombis hatten aber zumindest vor vier Jahren die gleiche Macke wie das Bauknecht-Teil, das wir davor hatten: Es sammelt sich Wasser im / unterm Gemüsefach. Deswegen kamen wir auf Sharp. Die Marke kannten wir aus den Ferienhäusern, sie machte einen robusten Eindruck. Nun Ja. Jetzt schauen wir mal, was Miele kann. Der Miele-Händler bietet übrigens einen Reparaturservice an. Hausgeräte von Sharp bzw. Vestel jedenfalls kommen uns nicht mehr ins Haus.  

Vorspeisen vom Mexiko-Büfett.

Hauptgerichte vom Mexiko-Büfett.

In den ersten beiden Oktober-Wochen war wir auf Mallorca, wieder im Hotel Alcudia Garden, in dem wir uns sehr wohl fühlen. Es ist ein bisschen wie Nach-Hause-kommen, und es ist schön, bei den Mitarbeitenden bekannte Gesichter zu sehen. Wir hatten diesmal mit Halbpension gebucht, weil das merkwürdigerweise günstiger war als Übernachtung mit Frühstück. Wir ahnten aber schon, dass wir die Halbpension kaum nutzen werden, nicht, weil das Essen schlecht ist, sondern weil wir es mögen, abends mit Käse, Schinken, Oliven und Rotwein auf dem Balkon zu sitzen oder in den Restaurants der Umgebung zu essen. Natürlich hätten wir auch mittags statt abends essen können, aber da waren wir meistens unterwegs, und überhaupt sind wir keine großen Mittagesser. 

Ich hätte mich ja komplett am Dessert-Büfett sattessen können. Nicht auf dem Foto, aber mein Favorit: Ein Schokokuchen mit leicht bitterem Orangenpudding und Karamellschicht.

Im Hotel gab's abends Themen-Büfetts zusätzlich zu dem üblichen Misch-Masch aus Pommes, Spaghetti und ähnlichem - schließlich mussten die Geschmäcker von Spaniern, Deutschen, Dänen, Briten, Schweden, Polen, Russen und Ukrainern, Kindern und Erwachsenen gleichermaßen bedient werden. Die Themen-Büfetts waren ganz spannend. So lernte ich beispielsweise Katsu Sando, ein Schnitzel-Sandwich aus Japan, kennen. Das bastle ich bestimmt mal nach, wenn's wieder Schnitzel gibt. Vom Mallorca-Büfett hingegen war ich enttäuscht. Miesmupfel in Glutamat-Brühe - also bitte! Ich hatte nicht die Qualität aus Nana's Stue erwartet, aber Glutamat-Brühe hätte nun echt nicht sein müssen, wo sich die Küche so viel Mühe gibt, mit frischen Produkten zu arbeiten. 

Auswahl vom Themen-Büfett Mallorca.

Mittags gab's an Strandtagen Obst. Wir genossen mallorquinische Mangos, jede Menge Melone und Ananas. Allerdings ist die Wassermelonensaison im Oktober leider schon vorbei, sehr zum Leidwesen des Gatten. Fußläufig war ein Eroski zu erreichen, in dem wir uns versorgtem und für den Notfall gab's direkt am Hotel mehrere Mini-Märkte. Außerdem fuhren wir wieder in den großen Mercadonna wie in den anderen Urlauben. 

Neu ist ein Aldi, in den der Gatte natürlich unbedingt musste. Erstaunlicherweise gab's dort genau den Schwarztee, der hier aus dem Sortiment genommen wurde wegen zu hoher Belastung mit Irgendwas. Ich überlegte kurz, einen Vorrat mitzunehmen, weil wir den Tee vermissen.

Ansonsten kaufte ich Stiefel, die maßgefertigt werden und demnächst kommen sollten, das Lieblings-Winter-Parfüm sowie Salz und Olivenöl für die Nachbarn, die sich um unsere Postberge kümmerten. Spannend war der Besuch in einer Drogerie in Sóller, als ich kurz Taschentücher brauchte. Ich wurde in das zweite Untergeschoß geschickte und musst zwei jahrhundertealte in Felsen gehauene Treppen hinab steigen. Das dürfte hier sicher nicht abgenommen werden, weil es sämtlichen Din-Normen widerspricht. 

Am Strand stieg der Preis für Sonnenliegen in den letzten beiden Jahren um mehr als 45 Prozent! Wir hatten Glück, denn es war nicht mehr so voll, dass wir Strandliegen online reservieren mussten. Stattdessen konnten wir gegen halb elf noch zwei Liegen in der ersten Reihe bekommen. Die neuen Beton-Chiringuitos sind noch Bauruinen, und es waren nur wenig Obst-Verkäuferinnen unterwegs. Neu war, dass auch Sangría und Mojito angeboten wurden. Beides ist nichts für uns. Am Strand essen wir normalerweise Obst, und einmal holte ich Pommes. 

Wenn wir in Port d' Alcùdia sind, ist der Besuch bei Lloyd's Pflicht. Das ist so, seitdem wir 2018 das erste Mal dort urlaubten. Diesmal gab's Halloumi Fritters als Starter.

Fish 'n' Chips, und mein Fisch sieht irgendwie aus wie ein Alien ...

Wieder zu Hause, erledigten wir den Wocheneinkauf nach dem Kühlschrankkauf im Nachbardorf. Viel brauchten wir nicht, da die Woche hart werden würde, die Tage lang würden, wir auf Vorräte und Convenience zurückgriffen. Wir kauften dann allerdings doch mehr als gedacht, denn Angebote lockten. Es ging mehrfach zum Bäcker, und ich kaufte das Internet leer. 

Unser Wochenplan in Theorie und Praxis:

Sonnabend gab's Käse, Schinken, Oliven und Rotwein auf dem Balkon.

Sonntag waren wir zum Abschiedsessen im Don Chon. Es gab u.a. Chop Suey. Am ersten Abend in Port d' Alcúdia waren wir auch im Don Chon. Das ist so, seitdem wir 2018 das erste Mal dort urlaubten. Wie bei Lloyd's ist es schön zu sehen, dass sich die Qualität des Essens nicht änderte, die gleichen Menschen dort arbeiten. 

Für mich gab's wie immer die gemischte Vorspeisenplatte. Der Gatte entschied sich diesmal für einen Salat.

Chop Suey mit Rindfleisch.

Montag gab's Bocadillos im Flieger.

Dienstag aßen wir Kohlsuppe aus dem Tiefkühler. Der Kurzschluss des Geräts betraf merkwürdigerweise nicht alle Fächer, so dass manches gerettet werden konnte. 

Mittwoch machte der Gatte Frühlingsrollen.

Donnerstag gab's Baked Feta Pasta.

Freitag gab's Fischstäbchen mit Kartoffelsalat.

Gebacken wurde nicht. Ich wollte zwar Dienstag einen Apfelkuchen mit Äpfeln vom kleinen Apfelbaum backen, aber der Tag entwickelte sich ja so komplett anders als gedacht. Eigentlich sollte ich Dienstag auch etwas für die beiden Büro-Tage über Too good to go kaufen, aber wie gesagt, der Tag entwickelte sich anders. Als ich daran dachte, war es zu spät. Einen Tag lebte ich von belegten Brötchen, den zweiten von Weintrauben und Besprechungskeksen, weil ich nicht aus dem Büro kam. 

Bleibt zuversichtlich, bleibt gesund, passt auf euch und eure Lieben auf. 

Donnerstag, 17. Oktober 2024

Kaffesmeden in Esbjerg (Dänemark)

In einer Seitenstraße, abseits  von Esbjergs Fußgängerzone - übrigens die längste Fußgängerzone Dänemarks - liegt versteckt in einem Hinterhof ein kleines Juwel: Kaffesmeden, der Kaffeeschmied. Selbst die Adresse passt: Smedegade, Schmiedestraße.

Alle Tische sind liebevoll dekoriert.

Wer auf dem linken Stuhl sitzt, darf sich als Special Guest fühlen. 

So leer ist das Café selten.

Das kleine Lokal liegt perfekt, um auf Hin- oder Rückreise eine Pause einzulegen. Es gibt zwei Gasträume und zusätzlich jede Menge Tische draußen in einem überdachten Hof mit Heizstrahlern.

Das kleine Lokal liegt etwas versteckt in einem Hinterhof.

Caffe Latte mit doppeltem Espresso und Chai latte.

Unterm Grünzeug liegt der Lachs: Sandwich mit Lachs und Porridge mit Apfelkompott und Karamellsirup.

Eine weitere Kaffesmeden gibt es in Ribe. Beide Lokale lohnen einen Abstecher!

Donnerstag, 10. Oktober 2024

Café Nana's Stue in Sønderho auf Fanø (Dänemark)

Café Nana's Stue, also Omas Stube, ist ein entzückendes Lokal in Sønderho auf der dänischen Nordseeinsel Fanø

Moules et frites, originell und praktisch serviert.

So sieht's aus, wenn alle Teller geöffnet und sortiert sind. 

Nach der Schlacht. Die Muscheln kamen in einer sehr schmackhaften Brühe mit Wurzeln und Pastinaken, die mit Sahne verfeinert war.

Außerdem dem Restaurant beherbergt das Lokal auch ein Museum für niederländische Fliesen vom 17. bis zum frühen 20. Jahrhundert.

Das Restaurant beherbergt auch ein Fliesenmuseum. 

Die Fliesen links im Bild hängen auch zu Hause über unserem Kaminofen.

Das Lokal mit Fliesenmuseum von außen.

Anlässlich des Festivals Fanø Strik fand hier Dinner-Strick-Konzert mit Kira Martini und Cille Dyrberg statt, bevor das Restaurant in die Winterpause ging.

Zum Strickkonzert mit Dinner war das Lokal ausverkauft.

Davor waren wir zum Muschelessen dort. 

Vorspeise: Gazpacho mit Krabben und Oktopus.

Hauptgericht: Dorsch mit Pastinakenpüree, Kartoffeln und gegrilltem Spitzkohl. Zum Dessert hatte ich nur einen Kaffee.

Falls du auf Fanø urlaubst, ist ein Abstecher nach Sønderho mit einem Besuch im Café Nana's Stue sehr zu empfehlen.