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Mittwoch, 30. Juni 2021

Salbei-Muffins

Ich mag Salbeibrot, wollte aber für den Schwiegermutterbesuch vorletzten Sonntag kein ganzes Brot backen. Da waren diese Muffins super. Sie schmecken nicht nur zu Vitello tonnato, sondern auch zum Frühstück.  

Salbei-Muffins.

Beim Teig war ich angesichts der Flüssigkeitsmenge erst skeptisch, aber das passte super. Der Teig hatte eine Konsistenz wie ein Hefe- oder Quark-Öl-Teig. Es ist übrigens ratsam, den Teig nicht in Papierförmchen zu füllen. Die Konsistenz lässt das nicht zu.

Salbei-Muffins

Zutaten für 8 Stück:

2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Bund Salbei (20-30 Blätter)
5 EL Olivenöl
400 g Dinkelmehl
2 TL  Backpulver
1 TL Kurkuma
250 ml Mandel- oder Hafermilch (Milch geht auch, ist aber nicht vegan)
1 TL Salz
Olivenöl um die Förmchen einzufetten

Zubereitung:

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Salbei waschen, trocknen und die Blätter fein schneiden.

Olivenöl in einer Pfanne erwärmen. Zwiebeln, Knoblauch und Salbei darin ca. 5 Minuten dünsten.

Muffinform mit Öl auspinseln.

Dinkelmehl, Backpulver und Kurkuma mischen. Die warme Zwiebel-Salbei-Mischung, Mandelmilch und Salz unterrühren.

Den Teig in die Muffinform füllen und im Backofen bei 180°C (Umluft) 20 - 30 Minuten goldbraun backen.

Herausnehmen, die noch warmen Muffin aus der Form lösen.

Mittwoch, 8. Juli 2015

Pfannenbrot nach Holger Stromberg

Das Wetter an unserem Kochabend war ideal für Hefeteig: Heiß und dampfig. Dementsprechend ging der Teig für das Pfannenbrot in Rekordzeit hoch.

Schmeckt auch zum Frühstück: Pfannenbrot mit Oliventapenade. 
Mich hat das Rezept beim Lesen etwas verwirrt, denn Hefe, Backpulver, Joghurt und Ei in einem Brotteig waren mir irgendwie zu viel. Aber da ich ein Brotback-DAU bin, hielt ich mich genau an das Rezept. Letztlich war mir der Teig zu hefig - ich werde es sicher noch mal mit der Hälfte und ohne Backpulver versuchen -, aber das Brot war schön fluffig-leicht.

Pfannenbrot in voller Schönheit.
Pfannenbrot nach Holger Stromberg

Zutaten für 1 Brot:

150 ml warme Milch
25 g Zucker
35 g frische Hefe
500 g Mehl (im Original Dinkelmehl, ich nehme immer Dinkel. und Weizenmehl im Mischungsverhältnis 1:1)
Meersalz
1 TL Backpulver
2 EL Olivenöl plus etwas Olivenöl zum Gehen
150 g Joghurt
1 Ei, leicht aufgeschlagen
Butter
Currypulver, zum Beispiel Madras oder Pondichéry
Schwarzer Sesam*

Der Teig für's Pfannenbrot nimmt
ein Sonnenbad.
Zubereitung:

Milch, Hefe und einen halben Esslöffel vom Zucker in eine Schüssel geben und verquirlen. An einem warmen Ort etwa 20 Minuten ruhen lassen, bis die Mischung schaumig wird.

Mehl in eine große Schüssel geben, Meersalz und Backpulver untermischen, dann die Hefemilch, 2 EL Olivenöl, Joghurt und das Ei dazu geben. Alles gut miteinander verkneten, bis der Zeig glatt und geschmeidig ist. Etwas Olivenöl über den Teig geben und die abgedeckte Schüssel an einem warmen Ort zugedeckt etwa eine Stunde stehen lassen, damit der Teig gehen kann.

Wenn sich das Teigvolumen verdoppelte, den Teig nochmals durchkneten. Sollte er zu feucht sein, etwas Mehl hinzufügen, ist er zu trocken, etwas Öl dazu geben. Den Teig so teilen, dass er Pfannengröße hat.

Eine beschichtete Pfanne vorheizen und den Teig bei schwacher bis mittlerer Hitze von beiden Seite etwa 4 bis 6 Minuten backen (ggf. portionsweise, je nach Pfannengröße), dabei mit Butter und Curry bestreichen. Zum Schluss schwarzen Sesam über das Brot streuen.

Quelle: Holger Stromberg, Das Kochbuch der Nationalmannschaft*

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