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Mittwoch, 1. April 2026

Risotto mit Porree, Erbsen und Lachsschinken

Im Vorrat fanden sich Erbsen und Risotto-Reis, Porree war im Angebot, und da ich seit einiger Zeit nie so wirklich weiß, worauf ich Appetit habe, orientiere ich mich an Angeboten und Vorrat. 

Risotto mit Porree, Erbsen und Lachsschinken.

Ansonsten würde ich mich wohl nur von Schokolade ernähren. 

Risotto mit Porree, Erbsen und Lachsschinken

Zutaten für 2 Portionen:

500 ml Gemüsebrühe
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Stangen Porree (Lauch)
Olivenöl
100 g Risotto-Reis
50 ml Weißwein
100 g TK-Erbsen
20 g Parmesan oder Pecorino
40 g Lachsschinken
4 Stiele glatte Petersilie
1/2 EL Butter
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Gemüsebrühe erhitzen und warm halten. Zwiebel und Knoblauchzehe pellen und fein würfeln. Porree putzen, längs halbieren, in etwa ein Zentimeter breite Stücke schneiden und waschen.

Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und die Hälfte des Porrees darin dünsten. Risotto-Reis zugeben und unter Rühren kurz mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen und den Weißwein vollständig einkochen. Gerade so viel heiße Brühe zugießen, dass der Reis bedeckt ist. Offen bei mittlerer Hitze unter häufigem Rühren etwa 10 bis 15 Minuten garen. Dabei immer wieder etwas heiße Brühe zugießen, sobald sie vom Reis fast aufgesogen ist. Jetzt die TK-Erbsen und den restlichen Porree untermischen und alles noch 10 bis 15 Minuten garen lassen, bis alles gar ist.

Parmesan bzw. Pecorino reiben. Lachsschinken in Streifen schneiden. Petersilie fein hacken. Butter und die Hälfte des Käses unter den Risotto mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit restlichem Käse, Petersilie und Schinken bestreut servieren.

Mittwoch, 20. Oktober 2021

Maccheroni mit Pecorino, Kirschtomaten und Speck

Wir kamen im Wochenplan etwas durcheinander, weil die Tortilla mit Salbei durch Currywurst mit Pommes frites ersetzt wurde, und so musste für Dienstag schnell ein anderes Abendessen her. Hierfür ist quasi immer alles im Hause. Einzig Kirschtomaten besorgte der Gatte auf seiner täglichen  Packstationstour, damit wir die verlangten kleinen Tomaten hatten. Jede andere Tomate wäre aber auch gegangen, müsste dann nur geviertelt oder geachtelt werden.

Maccheroni mit Pecorino, Kirschtomaten und Speck.

Ich probierte erstmals Low Carb Pasta* aus und dachte mir schon beim Kochen, dass wir keine Freunde würden. Ich werfe ja normalerweise die Nudeln in kaltes Wasser (doch, das geht, ganz sicher!), was hier nicht klappt. Damit die Nudeln nicht zusammenkleben, muss hier zusätzlich Essig ins Wasser gegeben werden. Und ich kann nicht wie sonst üblich vier Portionen auf einmal zubereiten, denn sobald sie kalt sind, verkleben die Nudeln. Davon ab schmeckten sie dem Gatten überraschend gut, während ich sie eher geschmacklos fand.

Maccheroni mit Pecorino, Kirschtomaten und Speck

Zutaten für 4 Portionen:

300 g Maccheroni
120 g Speck
300 g Kirschtomaten
1 kleine Zwiebel
80 g geriebener Pecorino Romano DOP
Basilikumblätter
Chiliflocken (alternativ 1 Chilischote)
Olivenöl
Salz
Pfeffer
 
Zubereitung:

Den Speck fein würfeln, die Zwiebel in feine Streifen schneiden. Öl in einer Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und Speck und Zwiebeln anbräunen.
Kirschtomaten, Chilischote, Salz, Pfeffer und 4-5 Basilikumblätter dazu geben, dann die Hitze reduzieren und 15-20 Minuten weiter garen.

Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest kochen, abgießen, unter die Sauce in der Pfanne heben und reichlich Pecorino Romano dazu geben.

Abschmecken und auf Tellern portionieren. Nochmals Pecorino Romano darüber streuen und servieren.

Quelle / *Affiliate link

Montag, 11. Oktober 2021

Mit Feigencrème gefüllte Zucchiniblüten an Panettone und Pecorino-Pistazien-Crunch

Wenn ich Zucchiniblüten sehe, muss ich sie essen, denn sie zu bekommen, ist hier draußen auf dem Acker eine Herausforderung (siehe Essen mit Anlauf und Diesmal ohne Anlauf). Als ich also sah, dass Stevan Paul für das Enjoy Pecorino Romano-Event Zucchiniblüten in den Warenkorb legte, war klar: Die will ich essen! Dass ich mich gemeinsam mit Romy von Snoopsmaus für den Dessertgang meldete - geschenkt. Der Geschmack von Zucchiniblüten reicht über nussig-würzig bis zu mild, daraus lässt sich ein Dessert basteln. Romy war für alles offen.

Mit Feigencrème gefüllte Zucchiniblüten an Panettone und Pecorino-Pistazien-Crunch.

Da wir für 20 Personen kochten und es vorher noch fünf andere Gänge gab, ist die Menge entsprechend ausgelegt. Im Rahmen eines kleineren Menüs könnten durchaus drei Blüten pro Person serviert werden. Zur Zuckermenge kann ich fast keine Angaben machen. Ich esse so zuckerfrei, dass ich in meiner Verpeiltheit vermutlich komplett auf Zucker verzichtet und es nicht gemerkt hätte. Daher bat ich Romy, abzuschmecken. Einzig bei der geschmolzenen Butter weiß ich, wie viel Zucker darin war, denn während Stevan schmolz, warf ich den Zucker in die Sauteuse. Das mit dem Werfen ist durchaus wörtlich zu nehmen: Als wir das Karamell für den Crunch machten, bewegte ich die Pfanne so schwungvoll, das 'n büschen Zucker in Stevans Tomaten für die geschmorte Salsiccia landete. Zum Glück können Tomaten mit Zucker. 

Die Zutaten für's Dessert.

Das Gericht ist nicht nur ein Bastel-Dessert, sondern auch ein Blender, denn fast alle Komponenten lassen sich vorbereiten. Erst kurz vor dem Servieren kommen dann die Zucchiniblüten auf den Teller. Wichtig ist, dass du Blüten ohne Fruchtansatz hast, denn wenn ein kleiner Zucchino an der Blüte hängt, ist die Garzeit länger. Andererseits schmecken Zucchini auch roh. 

Die gefüllten Zucchiniblüten vor dem Dämpfen.

Mit Feigencrème gefüllte Zucchiniblüten an Panettone und Pecorino-Pistazien-Crunch 

Zutaten für 20 Portionen:

1 Eiweiß (das Eigelb kannst du einfrieren, für's nächste Rührei oder für Nudeln)
6-8 Feigen, frisch
250 g Ricotta
20 Zucchiniblüten
1 Handvoll Pistazien (geschält)
1 Handvoll Pecorino (fein gerieben)
1 Zitrone
1-2 EL Butter
Zucker
1 EL Vanillezucker
Pistazienmus
Sahne
1 Panettone 

Zubereitung:

Eiweiß zu Schnee schlagen. Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale abreiben.

Feigen abwaschen, Stielansatz entfernen und das Fruchtfleisch fein würfeln oder pürieren (dann passen die Masse später besser durch den Spritzbeutel). Feigenpüree und Ricotta in der Küchenmaschine aufschlagen. Mit Zitronenschale und Zucker abschmecken und nochmal aufschlagen. Das Eiweiß unterheben. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und die Zucchiniblüten damit füllen. Bitte nur so viel Füllung in die Blüten geben, dass sie noch vorsichtig zuzwirbeln lassen. Die gefüllten Zucchiniblüten etwa eine Stunde kaltstellen. Bleibt Feigencrème übrig, die ebenfalls kalt stellen und zeitnah löffeln.

Für das Crunch die Pistazien fein hacken. Reichlich Zucker in einer Pfanne unter gelegentlichem Umrühren zum Schmelzen bringen. Pecorino und Pistazien dazugeben und sich miteinander verbinden lassen. Nicht von Pecorino-Inseln stören lassen, das soll so. Mit ein paar Spritzern Zitronensaft ablöschen (Achtung, spritzt!) und sofort auf ein Backpapier streichen. Eine zweite Lage Backpapier darüber legen und die Crunch-Masse mit einem Nudelholz so flach wie möglich ausrollen. Erkalten lassen, dann durchhacken. 

Den Panettone in (viereckige) Scheiben schneiden. 

Die Zucchiniblüten in einen Dampfgarer geben und 8 - 12 Minuten garen. Währenddessen Butter mit Vanillezucker schmelzen. Das Pistazienmus mit so viel Sahne verrühren, dass es sich mit einem Löffel auf einem Teller verstreichen lässt. Die gegarten Zucchiniblüten mit der geschmolzenen Butter glasieren.

Auf jeden Teller ein Stück Panettone und einen guten Teelöffel Crunch geben. Pistazienmus mit einem Teelöffel verstreichen und die Zucchiniblüte vorsichtig darauf setzen. Sofort servieren.