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Dienstag, 13. August 2024

Ratatouille-Tarte

Als der Gatte noch gesund war, gab's bei uns öfter Ratatouille. Er machte es selbst, nutzte dafür die Mikrowelle. Seitdem er krank ist, also seit vier Jahren, gab's bei uns kein Ratatouille mehr. Hohe Zeit, das zu ändern!

Ein Stück Ratatouille-Tarte.

Das Rezept ist so ausgelegt, dass es zwei Portionen Ratatouille sind, die man mit Fladenbrot oder zu Fleisch essen kann, und sechs Portionen für die Tarte. Die buk ich in einer flachen Auflaufform, weil die Tarteform noch in einer Umzugskiste ist. 

Ratatouille-Tarte am Stück.

Dieser Beitrag geht rüber zum Dings vom Dienstag und zum Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!

Ratatouille-Tarte

Zutaten für 2 Portionen Ratatouille und 6 Portionen Ratatouille-Tarte:

Für das Ratatouille: 
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Aubergine
3 Zucchini (je nach Größe mehr oder weniger)
3 Paprikaschoten
1-2 Zweige Rosmarin
1 Zweig Meerfenchel
1-2 Zweige Salbei
Paprikapulver, edelsüß
Olivenöl
1 Dose gehackte Tomaten (400 g)

Für den Mürbeteigboden:
150 g Mehl
50 g Butter
40 ml kaltes Wasser (je nach Mehl ggf. mehr oder weniger)
½ TL Salz

Außerdem:
1 EL Stärke, aufgelöst in etwas kaltem Wasser
125 g geriebener Mozzarella 

Zubereitung:

Für den Mürbeteig alle Zutaten verkneten und zu einer Kugel formen. Die Kugel in einer gefetteten Tarte- oder Auflaufform ausdrücken und verteilen, dabei einen etwa 1 cm hohen Rand formen. Mit einer Gabel ein paar Löcher in den Teig hineinstechen. Bei 200°C (Umluft) circa 10 bis 15 Minuten im Ofen anbacken. Die Form  aus dem Ofen nehmen.

Währenddessen das Gemüse waschen, putzen und würfeln oder in halbe Scheiben schneiden. 

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch anschwitzen, dann das Gemüse portionsweise dazu geben. Mit Paprikapulver bestäuben und kurz anbraten. Mit gehackten Tomaten ablöschen (die Dose mit etwas Wasser ausspülen und die Flüssigkeit ebenfalls in die Pfanne geben). Alles schmurgeln lassen, bis das Gemüse gar ist. 

Zwei Portionen abnehmen und beiseite stellen für den nächsten oder übernächsten Tag.

Unter das restliche Ratatouille die Stärke rühren und die Masse auf den Teigboden geben. Käse darüberstreuen und die Tarte bei 200°C (Umluft) etwa 15 Minuten backen, bis der Käse goldbraun ist.

Mittwoch, 6. April 2022

Brokkoli-Puffer mit Scamorza

Wann immer ich mit Mudderns einkaufen gehe, kommt ein Scamorza mit, denn den bekomme ich im Stamm-Supermarkt nicht. Durch den geräucherten Mozzarella bekommen diese Puffer ein so kräftiges Aroma, das selbst der Gatte keine Schinkenwürfel vermisste, die für ihn normalerweise fester Bestandteil vegetarischer Gerichte sind ... 

Brokkoli-Puffer mit Scamorza, Spiegelei und Kräuterquark.

Dieser Beitrag geht rüber zum Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln.

Brokkoli-Puffer mit Scamorza

Zutaten für 4 Portionen (ca. 7 Puffer):

500 g Brokkoli
1–2 Frühlingzwiebeln
150 g Scamorza (oder ein anderer Käse) - falls du auch ein 300g-Scamorza-Stück hast, friere den Rest einfach ein für später
2 Eier 
60–80 g gemahlene Mandeln (ggf. mehr)
Salz
Pfeffer
1 Prise Muskatnuss
2 EL Öl
4 Eier

Zubereitung:

Den Brokkoli waschen, in Röschen teilen, den Stiel schälen und fein würfeln. In Salzwasser bissfest garen. Anschließend hacken und in eine Schüssel geben. Ich bin eine faule Hausfrau. Ich hacke nicht. Ich nehme einen Pürierstab. 

Die Frühlingzwiebeln putzen, in sehr feine Ringe schneiden und zum Brokkoli geben.

Den Käse fein raspeln und zusammen mit dem Ei und den Mandeln unter die anderen Zutaten mischen. So viel Mandeln in die Masse geben, dass sie sich gut formen lässt. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Puffer formen und ein paar Minuten ruhen lassen. Sie geben dabei etwas Flüssigkeit ab, werden etwas fester und lassen sich dadurch leichter braten.

In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Puffer bei mittlerer Temperatur langsam ausbraten. Bitte erst vorsichtig wenden, wenn die Ränder anfangen zu bräunen. 

Mit wachsweich gekochten Eiern oder Spiegelei servieren. Dazu passt auch Kräuterquark.

Montag, 1. März 2021

Ungarisches Gelbe Erbsen-Gemüse – Sárgaborsófözelék

Beim Sichten des Vorratsschranks im letzten Frühling fanden sich u.a. gelbe Erbsen, und davon sind immer noch welche da. Dusseligerweise kippte ich die beiden Packungen halbe und ganze Erbsen zusammen. Dadurch habe ich Spaß mit der Einweich- und Kochzeit - ganze brauchen doppelt so lange wie halbe. 

Ungarisches Gelbe Erbsen-Gemüse – Sárgaborsófözelék.
Auf's Andicken habe ich verzichtet - die Erbsen alleine sind schon böse Kohlenhydrate genug. Aber da wir aktuell schlechte Esser sind, wurden aus zwei Portionen vier, und beim zweiten Mal habe ich die Erbsen püriert. War auch lecker. 

Und ich brauchte sehr viel mehr Wasser bzw. Gemüsebrühe. Unser Herd kann nur ganz oder gar nicht - köcheln ist nicht.

Ungarisches Gelbe Erbsen-Gemüse – Sárgaborsófözelék

Zutaten für 2 Portionen:

250 g halbe Gelbe Erbsen
1 kleine Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1,5 EL Öl
Paprikapulver edelsüß
750 ml Wasser oder Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer

ggf. zum Andicken:
1 gehäufter EL Mehl
50 ml Wasser

Einlage:
2 Zwiebeln
1 EL Öl
Paprikapulver zum Bestreuen
2 Bratwürste

Zubereitung:

Etwa 2-3 Stunden vor dem geplanten Kochen, die Erbsen in eine Schüssel geben, mit Wasser bedecken, durchwirbeln und das Wasser abgießen, noch 2-3 mal wiederholen. Dann die Erbsen gut mit Wasser bedecken und zur Seite stellen.

Die Zwiebel und Knoblauchzehen häuten und sehr fein würfeln. Das Öl in einem höheren Topf bei höherer Hitze erhitzen. Die Zwiebel bei mittelhoher Hitze darin glasig andünsten. Den Knoblauch hinein geben und so lange mitbraten bis er duftet (ca. 30-60 Sekunden). Das Paprikapulver hinein streuen und sofort etwa 50 ml vom abgemessenen Wasser zufügen (so wird das Paprikapulver nicht bitter) und gut verrühren. So lange köcheln lassen bis das Wasser verdunstet und das Fett wieder zischt.

Die Erbsen abgießen und zusammen mit dem restlichen Wasser in den Topf geben. Gut verrühren. Deckel auflegen und ab dem Zeitpunkt des Kochens ca. 60 Minuten bei mittelkleiner Hitze und halb geöffnetem Deckel köcheln lassen bis die Erbsen weich sind. Vorsicht! Bei geschlossenem Deckel kochen die Erbsen schnell über. Nach ca. 30 Minuten die Erbsen schon mal etwas salzen. Und gegen Ende der Kochzeit öfter umrühren, da die Masse gerne am Boden anbrennt.

Während die Erbsen kochen, die Zwiebeleinlage vorbereiten. Dafür die Zwiebeln häuten, halbieren und längs in dünnere Streifen schneiden. Das Öl in einer kleineren Pfanne bei mittelhoher Hitze heiß werden lassen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze so lange dünsten bis sie schön weich und süßlich und etwas braun sind. Herausnehmen und zur Seite stellen. Die Bratwurst braten.

Soll das Gemüse gebunden werden: Wenn die Erbsen weich sind – einige werden verkocht sein, andere noch etwas Biss haben – das Mehl mit dem kalten Wasser klümpchenfrei verrühren und unter die Erbsen rühren. Noch einige Minuten kochen lassen, damit der Mehlgeschmack vergeht. Den Topf vom Herd nehmen und mit geschlossenem Deckel noch so 10 Minuten ruhen lassen.

Mit den Zwiebeln und Bratwurst servieren. Schön ist auch frischen Weißbrot, aber das hat halt bösen Kohlenhydrate und fiel deswegen aus.

Quelle

Mittwoch, 30. September 2020

Spaghetti in Salbeibutter mit Knoblauch und Parmesan

Nach den beiden fleischlastigen Dänemarkwochen versuche ich hartnäckig, wieder vegetarische Rezepte in unserem Wochenplan unterzubringen. Das ist gar nicht so einfach, weil der Gatte öfter kocht, da er kurzarbeitsbedingt mehr Zeit hat. 

Spaghetti in Salbeibutter mit Knoblauch und Parmesan.

Im Garten sprießt der Salbei und will in die Küche. Da kam dieses Rezept gerade recht. Ich habe eine Knoblauchzehe mehr genommen und den Salbei vor dem Servieren aus der Butter gezupft, da der Gatte kein Blattwerk auf dem Teller goutiert.

Spaghetti in Salbeibutter mit Knoblauch und Parmesan

Zutaten für 4 Portionen:

400 g Spaghetti
100 g Butter
25-30 frische Salbeiblätter
2 Knoblauchzehen, gepresst
geriebener Parmesan zum Bestreuen
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Die Nudeln nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser kochen. 

Butter schmelzen lassen, Salbeiblätter und Knoblauchzehen hineingeben und auf kleinster Stufe etwa 5 Minuten ziehen lassen. Die Butter sollte nicht braun werden.

Die Nudeln abgießen und zur Salbeibutter geben (ggf. die Salbeiblätter vorher entfernen). Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen und Parmesan darüber streuen.

Quelle

Dienstag, 14. April 2020

Spitzkohl aus dem Ofen

Von der Asia-Bohnensuppe war ein halber Spitzkohl übrig. Den gab's als Beilage zu einem Hähnenbrustfilet mit Ofenkartoffeln.

Spitzkohl und Kartoffeln aus dem Ofen auf Sauce an Hähnchenbrustfilet.
 Auf die Café de Paris-Gewürzmischung des Originalrezepts verzichtete ich. Zum einen bin ich ja gerade dabei, die Vorräte zu leeren, zum anderen kam ich nicht zum Gewürzstand auf dem Wochenmarkt oder zum Gewürzladen im Einkaufszentrum (ist der momentan überhaupt geöffnet?).

Warten auf den Sahneguss: Spitzkohl und Kartoffeln.
Also googelte ich nach der Zusammensetzung. Alle Café de Paris-Gewürzmischung enthalten Zucker, also hätte ich sie eh nicht gekauft, und unterscheiden sich zum Teil sehr in der Zusammensetzung. Einigkeit scheint aber bei Schnittlauch, Petersilie, Paprika, Zwiebel, Knoblauch, Basilikum, Majoran und Oregano zu bestehen. Zwiebel und Knoblauch nahm ich frisch, den Rest getrocknet aus dem Gewürzregal - fertig.

Spitzkohl aus dem Ofen

Zutaten für 2 Portionen als Beilage:

1/2 Spitzkohl
1 sehr gute Prise Salz
1 kleine Zwiebel, feingehackt
1 Knoblauchzehe, feingehackt oder gepresst
Öl
Schnittlauch, getrocknet
Petersilie, getrocknet
Paprika, getrocknet
Basilikum, getrocknet
Majoran, getrocknet
Oregano, getrocknet
Pfeffer
200 ml Sahne
2 EL Parmesan, gerieben

Zubereitung:

Kohlkopf waschen und trocknen, dann halbieren. Den Strunk herausschneiden.

Kohlstücke mit den Schnittflächen nach oben auslegen, leicht salzen und mindestens 30 Minuten marinieren. Das soll den Kohl milder und weicher machen.

Zwiebel und Knoblauch in einem flachen Topf / einer ofenfesten Pfanne in etwas Öl glasig dünsten. Kohl samt Salz vom Marinieren in den Topf / die Pfanne geben, würzen und bei 200°C (Umluft) abgedeckt etwa 20 Minuten im Ofen garen lassen.

Sahne und Parmesan mischen, auf den Kohl geben und alles ohne Deckel noch etwa 20 Minuten garen, dann servieren.

Quelle

Freitag, 24. Januar 2020

Das zweite #12von12-im-Januar-Rezept: Grünkohl, traditonell

Grünkohl konnte ich viele Jahre nicht essen, denn wie Spargel gab es ihn in der Saison fast jeden Tag, weil Vadderns ihn liebte - mit Salzkartoffeln, Kohlwurst und Kassler. Keine Variationen erlaubt. Mudderns kochte zudem ohne jegliche Gewürze, weil Vadderns sich salzarm ernähren sollte - Gewürze sind zwar kein Salz, aber Mudderns ist da konsequent. Stattdessen stand Aromat auf dem Tisch, das neben Glutamat vor allem Salz enthält, aber Mudderns kommt man besser nicht mit Fakten.

Am 12. Januar gab's den Grünkohl ohne Fleisch aus der Mikrowellen-Menüschale.
Seitdem ich mit dem gatten zusammenlebe, gibt es im Winter mindestens einmal Grünkohl, traditionell gekocht. Wenn der Gatte ihn zubereitet, nimmt er am Liebsten Grünkohl aus Glas oder Dose. Wenn ich ihn zubereite, nehme ich am Liebsten frischen oder tiefgekühlten. Früher war das Putzen ziemlich aufwändig, aber inzwischen ist nach meiner Erfahrung das, was in den Beuteln auf den Wochenmärkten verkauft wird, quasi küchenfertig.

Nach meiner Erfahrung macht es zudem bei der Kochzeit keinen Unterschied, ob frischer oder tiefgekühlter Grünkohl oder welcher aus der Dose bzw. aus dem Glas verwendet wird: Eine Stunde Kochzeit ist das Minimum. Mehr schadet nicht, und noch besser schmeckt der Grünkohl ohnehin erst, wenn er am nächsten Tag aufgewärmt wird.

Grünkohl, traditionell

Zutaten für 4 Portionen:
1 kg Beutel frischer Grünkohl (alternativ tiefgekühlter oder welcher aus Dose / Glas)
2 Zwiebeln
4 EL Butterschmalz
4 EL Schweineschmalz mit Grieben
1 TL Bohnenkraut, getrocknet (außer, Du bekommst im Winter frisches)
1 Lorbeerblatt, gerne frisch (getrocknet geht aber auch)
2 TL Zucker
Salz, Pfeffer
1/2 l Gemüsebrühe
4 Mettenden (alternativ Pinkel oder Kohlwurst)
4 Scheiben Kassler
2 EL Senf
1 Apfel, geraspelt

Zubereitung:

Den Grünkohl von den dicken Blattrippen zupfen und dabei gleich grob zerrupfen. In lauwarmem Wasser gründlich waschen. In einem wirklich großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Den Kohl hinein geben und einmal aufkochen lassen. In ein Sieb geben, mit kaltem Wasser abkühlen, abtropfen lassen und gut ausdrücken. Am Besten in zwei Portionen blanchieren.

Die Zwiebeln fein würfeln. In einem großen Topf Butter- und Schweinemalz erhitzen. Das Lorbeerblatt und Bohnenkraut zugeben, ebenso die Zwiebelwürfeln. Alles glasig andünsten. Den Zucker hinzufügen und etwas karamellisieren lassen. Den Grünkohl zugeben, salzen und pfeffern, gut durchrühren. Die Brühe zugeben.

Das Fleisch zum Kohl geben und 30 Minuten bei mittlerer bis kleinerer Hitze schmoren lassen. Nach der Zeit den geraspelten Apfel und Senf zufügen. Wieder 30 Minuten schmoren lassen.

Nochmals abschmecken, ob Salz oder Pfeffer fehlen. Zusammen mit Salzkartoffeln, karamellisierten Kartöffelchen oder Bratkartoffeln servieren.

Quelle

Montag, 6. Januar 2020

Das #WMDEDGT 1/20-Rezept: Arroz con leche - mexikanischer Milchreis

Ich bin gerade dabei, den Vorratsschrank zu durchforsten - das muss von Zeit zu Zeit einfach sein, und da ich gerade Teilzeit arbeite, habe ich Zeit dafür (zumindest, bis ich die ersten Überstunden machen muss). Dabei fand sich unter anderem eine Dose gezuckerte Kondensmilch. Im Tiefkühler war zudem noch ein Liter Milch. Das schreit geradezu nach Milchreis.

Mexikanischer Milchreis mit Mandarinenkompott.
So oder so ähnlich wird Milchreis im gesamten südamerikanischen Raum und in Spanien zubereitet - üppig und lecker.

Arroz con leche - mexikanischer Milchreis

Zutaten für 4 Portionen:
1 Vanilleschote, Mark und Schote
50 ml Wasser
1 l Milch
250 g Milchreis
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
2 Nelken
180 g gezuckerte Kondensmilch
60 g Sultaninen
1 Zimtstange

Zubereitung:

Vanilleschote einschneiden, das Mark herauskratzen und beides mit Wasser, 250 ml Milch in einen Topf geben. Reis, Zimtstange, Muskat und Nelken hinzufügen. Aufkochen lassen und dabei mehrfach umrühren, dass der Reis nicht ansetzt. Nach dem Aufkochen bei geringer Hitze 5 Minuten garen lassen.

Die gesüßte Kondensmilch hinzugeben, aufkochen lassen und bei geringer Hitze weitere 20 Minuten quellen lassen, dabei öfter umrühren und nach und nach die restliche Milch zugießen. Die Sultaninen zugeben und nochmals bei geringer Hitze quellen lassen, bis der Reis gar ist (umrühren nicht vergessen).

Vanilleschote, Zimtstange und Nelken entfernen. Den Milchreis warm oder kalt servieren.

Quelle

Freitag, 23. August 2019

Dänischer warmer Kartoffelsalat - varm kartoffelsalat

Kartoffelsalat geht immer. Dieser passt vor allem zu Grillwürstchen.

Dänischer warmer Kartoffelsalat - varm kartoffelsalat.
Dänischer warmer Kartoffelsalat - varm kartoffelsalat

Zutaten für 4 Portionen:

600 g Kartoffeln, gerne festkochend
Salz
Pfeffer
1 Zwiebel, gewürfelt
50 g Butter
1 EL Zucker
4 EL Apfelessig
je 1 Bund Schnittlauch und glatte Petersilie, gehackt

Zubereitung:

Die Kartoffeln in Salzwasser fast gar kochen, pellen und je nach Größe halbieren oder in dicke Scheiben schneiden.

In einer ausreichend großen Pfanne die Zwiebeln in der Butter glasig anschwitzen. Zucker und Essig zufügen und köcheln lassen, bis der Essig fast verdampft ist.

Die Kartoffeln zufügen und darin schwenken, so dass die Kartoffeln den Essig und die Butter absorbieren. Dabei sollten die Kartoffeln nicht zerfallen.

Salzen und pfeffern und mit den gehackten Kräutern servieren.

Quelle / Affiliate link zum Kochbuch

Sonntag, 16. Dezember 2018

Das #pmdd29-Rezept: Uborkasaláta magyarosan – Ungarischer Gurkensalat

Von Aufläufen essen wir ja locker zwei Mal, aber bei diesem Auflauf war's am zweiten Tag doch 'n büschen wenig für unseren Appetit. Also gab's vorvorgestern Gurkensalat dazu - nicht saisonal, aber Salate aus saisonalen Zutaten bekomme im im Herbst und Winter nicht in den Gatten.

Ungarischer Gurkensalat.
Uborkasaláta magyarosan – Ungarischer Gurkensalat 

Zutaten für 4 bis 6 Portionen als Beilage:

2 Salatgurken
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
5 TL Zucker
Essigessenz 25%ig
ca. 50-100 ml saure Sahne (nach Geschmack)
1 -2 TL edelsüßes Paprikapulver

Zubereitung:

Die Gurken ggf. schälen und in dünnen Scheiben in eine Schüssel hobeln. Die Knoblauchzehe abziehen und kreuzweise einschneiden, aber nicht durchschneiden. Als ganze Zehe unter den Gurkenscheiben verstecken. Gut salzen und pfeffern.

Für das Dressing in einer großen Tasse, die ca. 250 ml Inhalt fasst, den Zucker geben. Soviel Essigessenz darauf gießen, dass der Zucker die Essenz aufgesaugt hat und sich zähflüssig bewegt. Mit kaltem Wasser auffüllen bis die Tasse voll ist. So lange rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Zu den Gurkenscheiben gießen.

Mindestens 1 Stunde ziehen lassen. Danach die Knoblauchzehe herausfischen.

Zum Servieren die saure Sahne mit dem Paprikapulver verrühren und unter den Salat mischen.

Anikó sagt, der Salat passt gut zu Gulasch, Paniertem, anderen Schmorgerichten oder wozu man einen frischen, säuerlichen Salat braucht.

Quelle: Paprika meets Kardamom

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Gebackenes Kürbis-Kartoffel-Gemüse

Der Gatte kochte irgendwas mit Nudeln und Kürbis, und ein halber kleiner Hokkaido blieb übrig. Gerade genug für ein kleines feines Sonntagsessen für mich.

Gebackenes Kürbis-Kartoffel-Gemüse.
Gebackenes Kürbis-Kartoffel-Gemüse

Zutaten für 1 Portion:

1/2 kleiner Hokkaido-Kürbis
3 - 4 Kartoffeln
1 kleine Zwiebel
frischer Thymian (getrockneter geht auch, wenn kein frischer da ist)
frischer Majoran (getrockneter geht auch, wenn kein frischer da ist)
1 Knoblauchzehen
1 TL Paprika edelsüß
5 - 6 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
200 g Saure Sahne (ist 'n büschen viel, aber ich wollte keine Reste haben)
1 Schuss Milch
frische glatte Petersilie, gehackt
1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

Kürbis waschen, entkernen und in Spalten schneiden (die Schale kann mit gegessen werden und wird nach dem Schmoren schön weich).

Kartoffeln waschen, nicht schälen und in Zentimeter-dicke Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und in ähnlich dicke Ringe schneiden.

Alles auf ein Blech oder in eine Auflaufform geben.

Das Gemüse salzen und pfeffern. Olivenöl, Thymian, Majoran, Knoblauch und Paprika vermischen und über das Gemüse geben.

Alles für ca. 40 Minuten bei 180°C (Umluft) in den Backofen geben.

In der Zwischenzeit die saure Sahne mit der Milch verrühren. Die Petersilie untermengen. Nach Gusto mit Zitronensaft eine frische Note zufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Quelle

Donnerstag, 13. September 2018

Kokosmehl und Kokosmilch aus Kokosraspel

Inzwischen gibt es ja so viele unterschiedliche Mehle, da kommt 'ne alte Frau gar nicht mehr hinterher, zumal, wenn sie ihr Mehl normalerweise im Supermarkt kauft.

Als ich jüngst für ein Rezept Kokosmehl* brauchte, dachte ich, das wären einfach Kokosraspel. Weit gefehlt! Normalerweise hätte ich das Mehl gekauft, aber in den Geschäften um den Acker herum war's auf die Schnelle nicht zu finden, selbst beim normalerweise gut sortierten Budni. Ich brauchte es schnell, und Kokosraspel hatte ich in großer Menge, also machte ich das Mehl kurzerhand selbst.

Kokosmehl.
Kokosmehl und Kokosmilch aus Kokosraspel

Zutaten für ca. 50 g Mehl und ca. 400 ml Kokosmilch

100 g Kokosraspeln
500 ml kochendes Wasser
1 Haarsieb*, Passiertuch* oder Kaffeefilter

Zubereitung:

Wasser über die Kokosraspeln geben, alles gut durch rühren und für 20 Minuten stehen lassen. Wenn die Kokosflocken gequollen sind, die ganze Masse ca. 2 Minuten mit einem Pürierstab auf höchster Stufe mixen, für 5 Minuten ruhen lassen und noch einmal eine Minute mixen.

Das Passiertuch in ein Haarsieb über eine Schüssel legen, die ganze Masse einfüllen und dann das Wasser gut ausdrücken. Die Flüssigkeit auffangen, abfüllen und beiseite stellen.

Für das Mehl die Reste aus dem Passiertuch auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und bei 60°C (Umluft) trocknen lassen. Dabei den Ofen einen Spalt offen lassen. Nach ca. 2 Stunden sollte alles gut trocken sein - ich schalte den Ofen aus lasse das Mehl nach Möglichkeit über Nacht drin. Das Kokosmehl noch mal in den Mixer geben, damit es feiner wird.

Trocken gelagert, sollte sich das Mehl etwa vier Wochen halten. Die Kokosmilch sollte sich etwa vier Tage im Kühlschrank halten. Ich verbrauche beides normalerweise sofort.

Quelle
* Affiliate links


Donnerstag, 2. August 2018

Gurken-Limonade mit Minze

Gelegentlich haben wir zu viele Gurken - ich vermute, die vermehren sich einfach so im Gemüsefach.

Lässt sich auch mit Tonic statt mit Wasser aufgießen: Gurken-Limonade mit Minze.
Der Ansatz lässt sich in einer Halb-Liter-Flasche prima mit ins Büro nehmen und dort mit Wasser mischen. Minze wächst auf meiner Büro-Fensterbank und ist schnell zur Hand.

Gurken-Limonade mit Minze

Zutaten für ca. 1 Liter:

1 Gurke
Agavendicksaft zum Süßen
10 Blätter frische Minze (und ein paar mehr für die Deko der Gläser)
1 l Mineralwasser (oder auch Tonic)

Zubereitung:

Falls Deko für die Gläser gewünscht wird, für jedes Glas ca. 3 oder 4 dünne Scheiben Gurke abschneiden. Ansonsten die komplette mit einem Standmixer oder Pürierstab zu Püree verarbeiten (das Ergebnis ist suppenartig).

Alles durch ein feines Sieb geben, dann bleibt nur noch der grüne Saft übrig. Den Saft in eine große Karaffe geben. Diesen nach Belieben mit Agavendicksaft süßen.

Die Minzblätter waschen und etwas zerdrücken und in die Karaffe geben. Mit Mineralwasser oder Tonic auffüllen.

In ein Glas Eiswürfel, 2-3 frische Minzblätter (gewaschen und etwas zerdrückt) sowie 3-4 Gurkenscheiben geben und mit der Gurken-Limonade auffüllen.

Quelle

Dienstag, 5. Juni 2018

Rhabarber-Brause / Rhabarbersaft

Ich genieße es, Limonaden selbst zu machen. Ich weiß, was drin ist und dass sie mir nicht zu süß sind. Außerdem machen sie sich wie diese Rhabarber-Limonade oft wie von selbst, quasi nebenbei.

Rhabarbersaft (links) und Rhabarber-Limonade (rechts).
Anfangs war ich skeptisch, ob der Ingwer nicht zu dominant ist, weil ich keinen Ingwer mag, aber es passt. Wichtig ist, dass Du den Rhabarber nicht schälst. Er verliert sonst an Farbe.

Dieses Rezept ergibt ca. 2 Liter Rhabarbersaft, der mit Mineralwasser und / oder Zitronenbrause schnell zur Limo wird. Er lässt sich je nach Geschmack auch mit Sekt oder Tonic aufgießen, schmeckt als Wodka-Shot und mit Gin.

Rhabarber-Brause / Rhabarbersaft

Zutaten für 2 Liter Rhabarber-Saft:

1,5 kg Rhabarber
20 g Ingwer
5 EL Rohrzucker
1,5 Liter Wasser

Zum Servieren:
Minze
Zitronenbrause
Mineralwasser

Zubereitung:

Den ungeschälten Rhabarber in kleine Stücke schneiden, waschen und in einem Topf geben. Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden.

Rhabarber- und Ingwerstücke mit dem Zucker in einen Topf geben und mit Wasser bedecken.

Alles einmal aufkochen und anschließend für 20-25 Minuten auf niedriger Hitze mit geschlossenem Deckel leicht simmern lassen. Im Topf abkühlen lassen (das gibt mehr Geschmack in den Saft). Dann alles durch ein feines Sieb in einen Topf gießen und in Flaschen füllen. Bis zum Servieren kühlstellen.

Im Kühlschrank hält sich der Saft etwa 5 Tage. Meine Lieblingsmischung besteht aus 500 ml Rhabarbersaft, 1 Zweig Minze, 200 ml Zitronenbrause und 300 ml Mineralwasser.

Quelle: Gaumenthrill

Donnerstag, 11. Januar 2018

Nachgekocht: Linsensuppe nach Laura Koerver

Der Gatte liebt zwar Linsensuppe, aber wenn es darum geht, gute deutsche Hausmannskost mal zu variieren, ist er mehr als skeptisch. Diese Suppe schmeckte ihm aber so gut, dass sie, anders als geplant, nicht für den nächsten Tag reichte, weil gleich alle vier Portionen aufgegessen wurden ...

Linsensuppe.
Vor lauter Begeisterung fiel ihm noch nicht mal auf, dass diese Suppe vegetarisch ist. Sie lässt sich auch einfach vegan kochen: Butterschmalz durch Öl und Joghurt durch Kokos- oder Sojajoghurt ersetzen, fertig.

Faule Hausfrau, die ich bin, habe ich beim Topping alle Zutaten miteinander verrührt. Außerdem habe ich die Suppe nicht püriert, weil sie mir sonst zu breiig geworden wäre. Zudem fehlt der Stangensellerie aus dem Originalrezept. Der war nämlich beim Wocheneinkauf aus, was bei mir nicht ankam, sonst hätte ich auf dem Heimweg schnell neuen besorgt. Andererseits: Stangensellerie ist reichlich in der aktuellen Charge meines Gemüsebrühpulvers.

Linsensuppe

Zutaten für 4 Portionen:

2 EL Butterschmalz (alternativ Öl)
1 Zwiebel, fein gehackt
2 Wurzeln, gewürfelt
1 große Süßkartoffel, gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gehackt
1 große rote Chilischote, gehackt
1 daumengroßes Stück frischer Ingwer, fein gehackt
1⁄2 TL Kurkumapulver
1⁄2 TL gemahlener Kreuzkümmel Salz
Pfeffer
200 g gelbe oder rote Linsen
1 große Tomate, gehackt
900 ml Gemüsebrühe

Außerdem
Saft von 1 Zitrone
4 EL Joghurt (für die vegane Variante Kokosjoghurt)
Koriandergrün, fein gehackt
Salz
Chiliflocken
Pfeffer

Zubereitung:

Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Möhren, Süßkartoffel, Knoblauch, Chili und Ingwer hinzufügen und mit Kurkuma, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer vermischen. Dünsten, bis alles Farbe genommen hat und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Je nach Kochzeit der Linsen das Gemüse erst etwas köcheln lassen oder jetzt schon die Linsen und die Tomate dazugeben.

Wenn Gemüse und Linsen weich sind, kann die Suppe püriert werden. Für eine gröbere Konsistenz die Hälfte der Suppe aus dem Topf schöpfen und die im Topf verbliebene Suppe mit dem Stabmixer pürieren. Die stückige Suppe wieder zurück in den Topf geben und alles nochmals kurz erhitzen. Für eine feine Konsistenz die ganze Suppe im Topf mit dem Stabmixer cremig pürieren.

Die Suppe auf Schälchen verteilen, großzügig mit Zitronensaft beträufeln, etwas Joghurt und Koriander als Topping daraufgeben. Mit Chiliflocken, Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.

Quelle / Affiliate link:

Donnerstag, 9. November 2017

Nachgekocht: Döppekooche (Kesselsknall) zu St. Martin

Am 11. November ist Martinstag, ein Feiertag, der mir völlig unbekannt war, bis ich rheinische Kochfreunde traf, die über die Zubereitung von Martinsgans und Kesselsknall diskutierten und Weckmänner verschenkten.

Döppekooche.
Döppekooche oder eben auch Kesselsknall aßen die, die sich keine Martinsgans leisten konnten, zu St. Martini, also am 11. November. Das Kartoffelgericht ist ein deftiges Herbst- und Winteressen und, wenn man gute Zutaten kauft, nicht unbedingt günstig: Für den Betrag, den ich beim Schlachter des Vertrauens für sechs Mettenden ließ, hätte ich im Supermarkt durchaus auch 'ne Gans für 'ne Großfamilie bekommen ...

Döppekooche.
Döppekooche

Zutaten für 6 Portionen:

2,5 kg Kartoffeln, festkochend
6 Mettenden
600 g Speck, in Scheiben geschnitten (je nach Größe des Bräters ggf. weniger)
5 Eier
3 Zwiebeln
Öl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und reiben (wie für Reibekuchen).

Zwiebeln pellen und würfeln.

Mettenden in Scheiben schneiden.

Bräter bis oben an den Rand mit Speck auslegen.

Geriebene Kartoffeln, Mettwürste, Zwiebeln, Eier miteinander vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und in den Bräter geben.

Zum Schluss den überstehenden Speck umklappen und noch ein wenig Speiseöl oben drüber verteilen.

Dann kommt das Ganze für etwa 3 Stunden bei 150°C (Umluft) in den Ofen.

Sollte der Döppekooche oben zu dunkel werden, die Temperatur etwas reduzieren und den Bräter abdecken.

Quelle: Küchenjunge

Dienstag, 10. Oktober 2017

Nachgekocht: Kasslergratäng (Kassler-Gratin)

Kasslergratäng ist ein schwedisches Resteessen, denn neben Kassler und Kartoffeln kannst Du alles an Gemüse dazu geben, was gerade da ist. Bei uns war Kassler der Rest, denn sowohl der Gatte als auch ich hatten welches gekauft. So wurde also erst das frische zum Sauerkraut gegessen, und ein paar Tage später gab's dann abgepacktes im Gratin.

Kasslergratäng (Kassler-Gratin).
Im Originalrezept wird Trocomare Kräutersalz* verwendet. Das hatte ich dusseligerweise im Büro vergessen, also nahm ich das an frischen Kräutern, was der Balkon noch hergab, und behalf mir ansonsten mit getrockneten.

Kasslergratäng von oben.
Kasslergratäng (Kassler-Gratin)

Zutaten für 4 bis 6 Portionen:

6 große Kartoffeln, gerne mehligkochend
1 große Wurzel (Karotte)
1 Stange Porree (Lauch)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
400 g Kassler
200 ml Sahne
300 ml Milch
frisch gemahlener weißer Pfeffer
Trocomare Kräutersalz* (alternativ Salz, Thymian, Rosmarin, Majoran)
400 g würziger Käse, gerieben

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Wurzeln und Porree schälen und in Scheiben bzw. Ringe schneiden, Porreeringe waschen. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Kassler würfeln. Kassler würfeln.

Alles in eine Auflaufform geben (Du kannst die Form vorher ausfetten, wenn Du möchtest). Sahne und Milch mischen und in die Auflaufform geben. Alles im Ofen bei 180°C (Umluft) etwa 45 bis 50 Minuten backen (ggf. die Form mit etwas Alufolie abdecken, falls der Auflauf zu dunkel wird).

Den Käse über den Auflauf geben und alles noch etwa 10 Minuten garen lassen, bis der Käse geschmolzen ist.

Den Auflauf aus dem Ofen nehmen und vor dem Servieren noch etwa 10 Minuten ruhen lassen.

Quelle: Kryddburken

Dienstag, 19. September 2017

Nachgekocht: Albondigas, spanische Hackbällchen in Tomatensauce

Normalerweise gibt es Albondigas als Tapa, als kleines Appetithäppchen zu Wein oder Bier. Hier kommt es als Hauptgericht mit Reis serviert.

Albondigas, spanische Hackbällchen in Tomatensauce, hier mit Reis serviert.
Albondigas, spanische Hackbällchen in Tomatensauce.
Albondigas, spanische Hackbällchen in Tomatensauce

Zutaten für 4 Portionen:

600 g Rinderhack
6 EL Semmelbrösel
1 Ei
6 EL Milch
1/2 TL gemahlenen Kümmel
1/2 TL Oregano (getrocknet)
2 Knoblauchzehen, gepresst
eine Hand voll frisches Basilikum + etwas zur Deko, gehackt
1 Zwiebel
1 rote Paprika
2 kleine Wurzeln (Möhren)
Öl
1 EL Mehl
500 g passierte Tomaten
ggf. einen kräftigen Schuss Rotwein oder Sherry
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Hack mit Semmelbröseln, Ei und Milch vermengen. Mit Kümmel, Oregano, einer gepressten Knoblauchzehe und Basilikum vermischen und mit ordentlich Salz und Pfeffer abschmecken. Aus der Masse Bällchen formen und zur Seite stellen.

Zwiebel pellen und hacken, Paprika waschen, entkernen und würfeln. Wurzeln schälen und würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen. Zuerst die Zwiebel, dann das restliche Gemüse anbraten. Mit Mehl bestäuben und kurz anschwitzen lassen. Passierten Tomaten hinzugießen und alles aufkochen lassen.

Mit Salz und Pfeffer würzen, die zweite Knoblauchzehe und einen guten Schuss Rotwein oder Sherry dazu geben, die Bällchen hinein setzen. Auf mittlerer bis schwacher Hitze 30 Minuten köcheln lassen. Nach etwa der Hälfte der Zeit die Bällchen wenden.

Vor dem Servieren die Sauce mit ordentlich Salz und Pfeffer sowie Oregano abschmecken. Die Bällchen mit Baguette, Reis oder Nudeln und dem restlichen Basilikum servieren.

Quelle: Thank you for eating

Donnerstag, 7. September 2017

Nachgekocht: Quiche mit Pfifferlingen

Aus irgendeinem Grund schlugen der Gatte und ich hemmungslos zu, als wir tiefgefrorene Pfifferlinge entdeckten. Keine Ahnung, was uns da ritt, denn frisch schmecken sie uns um Längen besser, und gerade um diese Jahreszeit gibt es an frischen ja keinen Mangel. Ich vermute, wir hatten eine Pilzsauce im Hinterkopf, als wir die TK-Ware kauften. Bevor's wieder Pilzsauce gab, wanderten die Pfifferlinge in diese Quiche.

Wenn Du TK-Ware verarbeitest, entfällt das Reinigen der Pilze. Die Pilze werden dann noch gefroren angebraten, sonst werden sie noch gummiartiger, als sie ohnehin schon sind. Außderm gibt es TK-Ware in der Regel in 300g-Packungen - 400 Gramm wie im Originalrezept wären aber schon schön.

Quiche mit Pfifferlingen.
Die Petersilie kaufte ich beim Grönhöker, der frische Kräuter grammweise verkauft. An diesem Tag bediente mich ein türkischstämmiger Verkäufer. Als ich auf die Frage nach der Menge "Ein deutsches Bund" antwortete, mussten wir beide lachen, aber er wusste sofort, was ich meinte. Ich zog mit bummelig 5 Stängeln von dannen - kein Vergleich zu den fast schon armdicken Bunden aus der türkisch-orientalischen Küche.

Quiche mit Pfifferlingen

Zutaten für 1 Springform 26 cm:

Für den Mürbeteig:
200 g Mehl
100 g kalte Butter
Prise Salz
80-100 ml kaltes Wasser

mindestens 500 g Bohnen oder Linsen zum Blindbacken
30-60 Minuten zur Teigruhe

Für den Belag:
300 g TK-Pfifferlinge
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 (deutsches) Bund Petersilie
100 g Gouda
2 EL Öl
3 Eier
200 g Schmand
Salz, Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung:

Als erstes den Mürbeteig vorbereiten. Dafür die kalte Butter mit Mehl und Salz in eine Schüssel geben, etwas vom Wasser, aber nicht alles, zugießen. Alles schnell zu einem Teig verkneten, der gut zusammenhält. Wenn noch Wasser nötig ist, nachgießen und unterkneten. Eine Quicheform ölen. Den Teig in der Form verteilen, dabei einen Rand formen, und die Form 30 bis 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Währenddessen für die Füllung Zwiebel und Knoblauch häuten und fein würfeln. Die Petersilie fein hacken. Den Gouda reiben. In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten. In eine Schüssel geben, etwas abkühlen lassen und mit dem Schmand, geriebenem Käse, Eiern, Petersilie und den Gewürzen gut verrühren. Zur Seite stellen.

In der Pfanne das restliche Öl erhitzen und die Pfifferlinge portionsweise bei hoher Hitze scharf anbraten. Zum Schluss salzen und pfeffern. Zur Seite stellen.

Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen und die Bohnen drauf verteilen. Für 10 Minuten bei 180°C (Umluft) im Ofen vorbacken. Herausholen, Bohnen entfernen und nochmals für 5 Minuten backen.

Die Pfifferlinge auf dem vorgebackenen Teig gleichmäßig verteilen und mit der Eiermasse begießen. In den Ofen stellen und ca. 35 – 40 Minuten backen lassen.

Aus dem Ofen holen, ca. 15 Minuten abkühlen lassen. Dazu passt wunderbar ein frischer Salat.

Quelle: Paprika meets Kardamom

Dienstag, 25. Juli 2017

Nachgekocht: Polpette rosse al pane e prezzemolo (Brotfrikadellen in Tomatensauce)

Diese Brotfrikadellen habe ich schon ewig auf der Nachkochliste, aber der Gatte verweigerte sich ihnen lange. Jetzt war's endlich so weit. Frau Lorbeerkrone hat völlig Recht: Diese Brotfrikadelle überzeugen auch ausgemachte Fleischesser!

Polpette rosse al pane e prezzemolo (Brotfrikadellen in Tomatensauce).
Polpette rosse al pane e prezzemolo (Brotfrikadellen in Tomatensauce)

Zutaten für 4 Portionen:

Für die Frikadellen:
100 g trockenes Brot (Vollkorn oder nicht, wie's gerade kommt)
Milch (zum Einweichen vom Brot)
2 Eier
4 EL geriebenen Parmesan
1 geschälte und fein gehackte Knoblauchzehe
1 Bund Petersilie, fein gehackt
ggf. 2 EL geröstete Pinienkerne (wenn ich Körnerbrötchen / -brot verwende, verzichte ich darauf)
1/2 Zwiebel, geschält und fein gehackt
Olivenöl zum Braten
Salz
Pfeffer

Für die Tomatensauce:
500 ml passierte Tomatensauce
1/2 Zwiebel, geschält und fein gehackt
2 EL Öl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Das Brot am besten über Nacht in der Milch aufweichen lassen, auswringen, in eine Schüssel geben und mit Ei, Parmesan, Pinienkernen, Knoblauchzehe, der halben Zwiebel und Petersilie verkneten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit beiden Händen kleine, leicht an zwei Seiten angedrückte kleine Bällchen formen. Die Bouletten in einer Pfanne mit etwas Olivenöl braten.

Währenddessen in einem kleinen Topf die andere Zwiebelhälfte anschwitzen, die Tomatensauce hinzugeben und unter gelegentlichem Rühren einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Brotfrikadellen servieren. Dazu schmeckt Reis.

Quelle: Die Lorbeerkrone

Dienstag, 18. Juli 2017

Nachgekocht: Gegrilltes Hähnchen in Cachaça-Marinade

Endlich kam bei uns mal wieder ein Huhn auf den Grill. Dadurch, dass ich zurzeit nicht im Einkaufszentrum arbeite, kann ich nicht mal eben schnell in der Mittagspause zum Schlachter, um zum Dorfschlachter kommen wir nur sonnabends, wenn wir nicht zu lange schlafen. Da wird dann gleich auf Vorrat eingekauft und eingefroren, nur von ganzen Hühnern passen nicht so viele in den kleinen Tiefkühler.

Gegrilltes Hähnchen in Cachaça-Marinade.
Die Hühner vom Schlachter oder auch von der Hühnerfrau auf dem Wochenmarkt reichen uns für vier Portionen. In der Regel gibt es an einem Tag das Huhn mit Beilagen und nächsten Tag das kalte, abgepulte Fleisch mit Salat oder als Hühnerfrikassee.

Gegrilltes Hähnchen in Cachaça-Marinade

Zutaten für 2 bis 4 Portionen:

1 EL Kreuzkümmel
1 Limette
200 ml Apfelsaft
200 ml Orangensaft
200 ml Cachaça
Chiliflocken
4 EL brauner Zucker
1 ganzes Hähnchen
Rapsöl
Thymian
Salz

Zubereitung:

Den Kreuzkümmel in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis er duftet, dann in einem Mörser zermahlen. Die Limette abwaschen und in feine Scheiben schneiden. Beides zusammen mit dem Apfelsaft, dem Orangensaft, dem Cachaça, dem Zucker und den Chiliflocken in eine große Schüssel geben und verrühren.

Das Rückgrat des Hähnchen entfernen. Dazu mit einer Geflügelschere auf beiden Seiten des Rückgrates entlang schneiden. Das Hähnchen aufklappen und in die Schüssel in die Marinade legen. Die Schüssel abdecken und für mindestens 4 Stunden kühl stellen.

Den Grill für direkte mittlere Hitze vorbereiten.

Das Hähnchen aus der Marinade nehmen und trocken tupfen. Die Hautseite mit etwas Öl einpinseln und mit Chiliflocken, etwas Thymian und Salz bestreuen. Dann mit der Knochenseite nach unten auf den Grill legen, den Deckel schließen und ca. 20 Minuten grillen. Wenden, und ca. 10 Minuten auf der Hautseite grillen. Anschließend abermals wenden, mit der etwas Marinade bepinseln und bei geschlossenem Deckel weitere 5 Minuten grillen.

Dann sofort servieren. Dazu passen Rosmarinkartoffeln und ein fruchtiges Chutney.

Quelle: Man kann's essen