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Donnerstag, 3. August 2017

Bickbeer-Mojito nach Lisa Lemke

Ist da draußen irgendwo Sommer? Hier regnet es schon wieder seit Tagen, ach was, seit Wochen. Und wenn's mal nicht regnet, ist es meistens zu kalt, um draußen zu sitzen. Also trinken wir uns den Sommer halt herbei.

Bickbeer-Mojito.
Bickbeer-Mojito

Für 4 Drinks:

½ unbehandelte Zitrone
100 g tiefgefrorene Bickbeeren (Blaubeeren, Heidelbeeren), leicht angetaut
3 EL Rohrzucker
1 Handvoll frische Minzeblätter
16 cl heller Rum
200 ml Mineralwasser
reichlich zerstoßenes Eis

Zubereitung:

Die Zitronenhälfte in Scheiben schneiden.

Die Scheiben mit Bickbeeren, Zucker, Minze und Rum auf die Gläser verteilen und alles mit einem Stößel grob zerstoßen.

Mit Mineralwasser und Eis auffüllen.

Quelle / Affiliate link

Montag, 11. August 2014

Nektarinen-Zuckererbsen-Salat mit Sesamdressing

Nektarinen-Zuckererbsen-Salat
mit Sesamdressing.
Als wir uns zum #twitterkocht verabredeten und das angekündigte Paket von 3Glocken eintraf, zeigte sich, dass der Gutscheinwert die Kosten für das Nudelgericht überstieg.

Schnell war klar, dass wir den einen oder anderen Gang mehr kochen würden.

Am Ende kam dann der Sommer auf den Tisch: Es gab Gerichte mit vielem bunten, teilweise regionalem Obst und Gemüse.

Dieser Salat aus dem Buch "Mein Grillvergnügen" von Lisa Lemke ist ein schöner, fruchtiger, farbenfroher Sommersalat zum Gegrilltem. Er steht und fällt allerdings mit der Reife der Nektarinen. Am Besten kaufst Du Früchte, die so reif sind, dass sie sich gerade noch schneiden lassen.

Nektarinen-Zuckererbsen-Salat mit Sesamdressing

Zutaten für 4 Portionen:

3 El Sesamsamen
4 reife Nektarinen
100 g Zuckererbsen
½ rote Zwiebel
1 El Rapsöl
1 Tl Sesamöl
Saft von ½ Zitrone
½ Tl flüssiger Honig
Schwarzer Pfeffer
25 g frischer Blattspinat
Fleur de Sel

Der Salat ist schon bei der Zubereitung eine
Augenweide mit seinem prächtigen
Farbenspiel.
Zubereitung:

Den Sesam in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze rösten, bis er Farbe bekommt.

Die Nektarinen waschen, halbieren, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in Spalten schneiden.

Die Zuckererbsen waschen und längs in Streifen schneiden.

Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden.

Die Hälfte des gerösteten Sesams in einer Mühle oder in einer Küchenmaschine fein mahlen und mit Raps- und Sesamöl, Zitronensaft und Honig zu einem Dressing verrühren.  Mit reichlich schwarzem Pfeffer würzen.

Nektarinen, Erbsen und Zwiebelringe mit dem Spinat in eine Servierschüssel geben. Das Dressing darüber geben und den Salat vorsichtig mischen.  Mit Fleur de Sel würzen und mit dem restlichen Sesam bestreuen.

Affiliate link zum Grillbuch von Lisa Lemke

Mittwoch, 12. Juni 2013

Terrassenabschiedsdrink: Aperol Melonen Slush

Aperol Melonen Slush.
Während anderswo die Terrassensaison langsam beginnt, ist sie bei uns vorerst zu Ende: Wir haben wieder mal einen Wasserschaden.

Nein, kein Hochwasser. Gott sei Dank.

Aber wir wohnen in einer Schwerkraftsonderzone: Seit einer Fassadendämmung biegt der Regen unter dem Balkon über uns im 90 Grad-Winkel ab und regnet ins Wohnzimmer.

Das geht nicht, sagst Du? Das widerspricht allem, was Du in Physik lerntest?

Nun, der Vermieter sieht es anders. Das geht außerdem schon seit 2007 so, interessiert aber den Vermieter nicht weiter, denn gegen diese Form der Schwerkraft kann man halt nichts machen. Außerdem ist die Mietminderung günstiger als die Erneuerung der Fassade.

So lange das Wasser im Wesentlichen draußen blieb, konnte ich damit leben. Ich guckte halt, dass ich ordentlich heize. Unsere Wohnung ist allerdings so gut gedämmt, dass wir auch im Winter ohne Heizung schon 20 Grad im Wohnzimmer haben, so dass die Heizung nicht anspringt. Also machte ich im Winter die beiden Türen nach draußen auf und Durchzug, damit die Heizung überhaupt ansprang. Zum Ausgleich wurden bei Regen die Pflanzen auf der Terrasse automatisch berieselt.

Dann kamen die starken Regenfälle Ende Mai, und plötzlich lief das Wasser die Fenster runter - von innen. Direkt unter das Laminat. Und in die Steckdosenleisten unter der Fensterbank.

Ausgesprochen unschön.

Jetzt ging alles rasend schnell, zumindest nach den Maßstäben unseres Vermieters: Nach nur 14 Tagen soll dann doch mal mit den Arbeiten an der Fassade begonnen und unsere Wohnung trockengelegt werden. Das bedeutet, dass wir bis auf Weiteres unsere Terrasse nicht nutzen können.

Also nahmen wir mit einem leckeren Drink Abschied von der Terrasse.

Aperol Melonen Slush
Aperol Melonen Slush

Zutaten für 4 Gläser:

600 g gut gekühltes Fruchtfleisch einer Wassermelone, entkernt (ich muss gestehen, dass ich die dünnen weißen Kerne drin lasse, aber ich bin ja auch eine faule Hausfrau)
16 cl gut gekühlter Aperol
200 ml gut gekühlte Orangina rouge
zerstoßenes Eis

Zubereitung:

Das Melonenfleisch in große Stücke schneiden.

Alle Zutaten in einen Mixer geben (bei mir erledigt das der Pürierstab) und mischen.

In großen Gläsern servieren.

Das Rezept ist eine Adaption vom Campari-Melonen-Crush aus dem Buch "Mein Grillvergnügen" von Lisa Lemke.



Montag, 13. Mai 2013

Pfui-Teufel-Kekse

Alfajores mit Dulce de leche.
Nein, Pfui-Teufel-Kekse heißen sie nicht in Echt. Der Gatte nannte sie so, weil sie so verteufelt lecker schmecker. Und ungefährt dreiundrölzig Fantastilliarden Kalorien haben. Pro Stück.

In Echt heißen die Kekse Alfajores con Dulce de leche. Dulche de leche ist eine Karamellcreme aus gezuckerter Kondensmilch, die stundenlang in der Dose gekocht wird. Ich hab' mich da jahrelang nicht ran getraut, weil ich dachte, mir fliegt die Dose um die Ohren. Jetzt hatte ich eine angebrochene Dose übrig. Pur im Kaffee schmeckte mir die gezuckerte Kondensmilch nicht, aber zum Wegwerfen war sie mir nun auch zu schade.

Da kam mir dieses Rezept gerade recht. Ich verschloss die bereits geöffnete Dose also mit Alufolie (da sie schon geöffnet war, musste ich ja keine Angst mehr vor irgendwelchen Explosionen haben ;o)) und gab sie für einige Stunden ins Wasserbad. Das Ergebnis war so lecker, dass ich die Kekse bestimmt öfter mache.

Alfajores con Dulce de leche

Die Kekse im Werden.
Zutaten für ca. 18 Stück (keine Bange, das erscheint wenig, aber die Kekse sind wirklich sehr üppig - das reicht völlig):
1 Dose gesüßte Kondensmilch (200 ml)
100 g zimmerwarme Butter
40 g Zucker
1 EL Vollmilch
1/2 TL Zitronensaft
150 g Maismehl
30 g Weizenmehl
1 TL Vanillezucker
1/2 TL Backpulver
70 g Kokosraspel

Zubereitung:

Die Dose mit Kondensmilch in einen großen Topf mit Wasser legen oder stellen - die Dose muss vollständig mit Wasser bedeckt sein. Aufkochen, die Hitze etwas reduzieren und die Dose mindestens drei Stunden sieden lassen. Regelmäßig den Wasserstand kontrollieren und ggf. heißes Wasser nachfüllen.

Die heiße Dose herausnehmen, abschrecken und abkühlen lassen.

Während die Dose samt Inhalt vor sich hin kocht, ist mehr als genug Zeit, den Teig zuzubereiten. 

Butter und Zucker geschneidig rühren. Milch und Zitronensaft hinzufügen. Mais- und Weizenmehl, Vanillezucker und Backpulver vermischen, in den Teig rühren und alles miteinander verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wicklen und etwa 25 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Pfui Teufel, sind die lecker!
Dann den Teig in 36 Stücke teilen und jedes Stück zu Kugeln rollen. Die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit der Hand leicht flach drücken.

Bei 175°C (Umluft) etwa 15 bis 17 Minuten im Ofen backen, bis die Ränder Farbe bekommen Haben (meine Kekse sind etwas zu braun geworden - sie können ruhig noch etwas weich sein, werden härter, wenn sie kalt sind).

Die Kekse aus den Ofen nehmen und abkühlen lassen - Achtung: Sie brechen leicht!

Die Hälfte der Kekse mit Dulche de leche bestreichen (Achtung, die Kekse brechen noch immer leicht!) und die restlichen Kekse als Deckel darauf legen. Dann die Seiten der Kekse in Kokosraspel wälzen.

Falls es Dir zu mühselig ist, die Kondensmilch einzukochen, kannst Du natürlich auch fertige Karamellcreme kaufen, Spekuloos, Nuss-Nougat-Creme oder ähnliches nehmen.

Das Rezept stammt aus dem Buch "Mein Grillvergnügen" von Lisa Lemke.


Mittwoch, 24. April 2013

Rezension: Lisa Lemke "Mein Grillvergnügen"

Mein Grillvergnügen (Front-Cover)Unter dem Motto "Frauen grillen anders!" erschien im Callwey-Verlag das Buch "Mein Grillvergnügen" von Lisa Lemke. Da in meinem Kochbuchregal ein Grillbuch fehlt, freute ich mich sehr, als ich durch Blogg dein Buch die Gelegenheit zur Rezension bekam.

Auch wenn ich das Motto so dämlich finde wie die geschlechtsspezifischen Grillsaucen, die ein großer Lebensmittlekonzern gerade auf den Markt wirft (und die für Weibchen "natürlich" pastellfarben sind): Das Buch der schwedischen Köchin versprüht viel Astrid-Lindgren-Charme und gefällt mir sehr gut.

"Mein Grillvergnügen" richtet sich in erster Linie an Besitzer von Holzkohlegrills, aber die Rezepte lassen sich auch auf unserem Gasgrill zubereiten. Ein kleiner Grillguide zu Beginn führt auch Anfänger in die Materie ein.

Sehr gut gefallen mir die Menütipps am Ende des Buches und die Vorschläge, wie ein Grillabend entspannt werden kann, ohne dass man bei drögem Knabberkram auf die Glut wartet und eigentlich schon satt ist, bevor das Essen beginnt. Sehr gut gefällt mir auch der hohe Fotoanteil. So gibt es zu jedem Rezept mindestens ein Foto. Es fällt mir immer noch schwer, mir ein Gericht ohne Foto vorzustellen, deswegen freue ich mich über Bebilderung. Mir gefällt auch, dass sich Lemke nicht mit den xten Steak-Geflügel-Sonstiges Fleisch-Variationen befasst. Insofern unterscheidet sich das Buch dann doch von den "männlichen Grillratgebern". 

Lemke stellt Rezepte für Glasuren, Marinaden und Rubs vor und beschreibt, wie Pizza gegrillt wird (unser nächstes Projekt, wir besitzen jetzt nämlich einen Pizzastein, Geschenk von meinen Ex-Kollegen aus dem Haus, das Irre macht). Es gibt Rezepte für Saucen, Salsa, aromatisierte Butter, für Drinks und für Süßes. Nicht alles wird gegrillt, manches wird auf dem Herd oder im Backofen zubereitet, aber alles passt gut zu Gegrilltem.

So war es dann auch kein Wunder, dass schnell viele "Peppies", Indexmarker, im Buch klebten und vieles auf die Nachkochliste wanderte: Blaubeer-Mojito zum Beispiel oder Campari-Melonen-Crush, Holunder-Zitronen-Glasur für Fisch, Gegrillte Artischocken, Bananensplit vom Grill oder Sandkuchen-Bruschetta ... Passenderweise plant der Gatte Anfang Mai ein Geburtstags-Grillmenü, bei dem ich das eine oder andere ausprobieren kann.

Vegetarier können sicherlich bemängeln, dass Grillalternativen für sie fehlen, aber da wir nicht vegetarisch leben, ist das für uns nicht so wichtig.

Bei aller Freude über das Buch fielen mir zwei Kritikpunkte auf: Lemke schreibt, sie grillt die Pizza auf dem herausnehmbaren Boden einer Pie- oder Springform. Ausgehend von der Temperatur eines Holzkohle- oder Gasgrills und von der Stärke der Böden meiner Formen behaupte ich: Das kann nicht klappen. Das glüht durch. Falls es jemand probiert hat: Bitte über das Ergebnis berichten.

Schade finde ich, dass bei dem Rezept für Meringen mit Lakritzeis, Rhabarbertoffee und Himbeeren die Zubereitung des Lakritzeises fehlt. Nichts gegen die Verwendung gekauften Eises - ich weiß nur nicht, wo ich hier Lakritzeis auftreiben soll. Aber dafür gibt es ja Blogs, und so wanderte ihr Rezept auf meine Nachkochliste

Und jetzt gehe ich einkaufen: Liquid Smoke, Lakritzsirup und Lakritzpulver fehlen hier im Haushalt. Und Du könntest Dir das Buch bestellen, direkt beim Verlag. Hier geht's zum Shop.