Posts mit dem Label Bayern werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Bayern werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 3. September 2024

Pfifferling-Gröstl

Der Gatte interessiert sich aktuell wieder etwas mehr für's Kochen, was für mich eine Erleichterung ist, denn dann muss ich mir nicht alleine Gedanken um's Abendessen machen. 

Pfifferling-Gröstl.

Im August kochten wir uns quer durch den "Diabetes Ratgeber". Da gibt es jeden Monat Gerichte für eine komplette Woche, und diesmal waren sie sogar saisonal. Die Rezepte sind für eine Portion ausgelegt, sehr praktisch. Ich rechne sie allerdings immer aus der Lamäng auf zwei oder vier Portionen hoch.

Dieser Beitrag geht rüber zum Dings vom Dienstag und zum Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!

Pfifferling-Gröstl

Zutaten für 1 Portion:

2-3 kleine gekochte Kartoffeln vom Vortag
2 Lauchzwiebeln
100 g Pfifferlinge
Öl
25 g gewürfelter Schinken
1 kleine Knoblauchzehe
1 TL Zitronensaft
Salz
Pfeffer
gehackte glatte Petersilie
1 Ei

Zubereitung:

Kartoffeln in Scheiben, Lauchzwiebeln in Ringe schneiden. Knoblauch feinhacken.

Pilze in Öl anbraten, Zwiebeln, Schinkenwürfel und Knoblauch dazugeben. Abschmecken, mit Zitronensaft beträufeln, aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen. 

Kartoffeln in die Pfanne geben und knusprig braten. Pilz-Mix wieder in die Pfanne geben, die Petersilie unterheben und alles erhitzen.

In einer zweiten Pfanne ein Spiegelei braten und zusammen mit der Kartoffel-Pilz-Mischung servieren.

Quelle

Dienstag, 5. September 2023

Kochen ohne Tüte: Schinkennudeln nach Oma Eberhofer

Im zweiten Anlauf schafften wir es, "Rehragout-Rendezvous*" im Kino zu sehen, und dabei stellte ich fest, dass es tatsächlich drei Eberhof-Krimis* gab, die ich noch nicht kannte. 

Schinkennudeln nach Oma Eberhofer.

Oma Eberhofer kocht die Schinkennudeln ohne fixe Tüte und verzichtet somit auf einen Großteil folgender Zutaten:

Gewürze (18% Zwiebeln, Paprika, Knoblauch, Pfeffer, Kurkuma, Muskatnuss),19,1% Röstzwiebeln (Zwiebeln, Sonnenblumenöl), Jodsalz (Salz, Kaliumjodat), Palmfett, natürliche Aromen (mit Weizen), geräucherter Speck (Speck, Salz, Rauch), Lauch, Würze (aus Weizen), Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Thymian), Milchzucker, Salz, natürliches Zwiebelaroma mit anderen natürlichen Aromen, Milcheiweiß.

Das meiste davon braucht's wieder mal nicht, zumindest nicht in Pulverform.

Dieser Beitrag geht rüber zu Dings vom Dienstag und Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln! 

Schinkennudeln nach Oma Eberhofer

Zutaten für 4 Portionen:

400 g Nudeln, hier bevorzugt Spirelli oder Makkaroni
1 Zwiebel
300 g gekochter Schinken, gewürfelt
3 Eier
1 guter Schuss Sahne
Salz
Pfeffer
Paprikapulver edelsüß
Muskatnuss, gemahlen
geriebener Käse
Öl

Zubereitung:

Nudeln nach Packungsanweisung kochen und abgießen.

Zwiebel pellen und würfeln. In etwas Öl glasig dünsten und den Kochschinken dazu geben. Dann die Nudeln dazugeben und alles kurz anbraten. Eier mit Sahne verquirlen und mit Salz, Pfeffer, Paprika und Muskat abschmecken. In die Pfanne geben. Ist die Masse gestockt, die Schinkennudeln mit etwas geriebenen Käse servieren. 

*Affiliate links

Dienstag, 18. April 2023

Karamellisierte Krautfleckerl

Dieses Gericht ist nicht nur schnelle Feierabendküche, sondern lässt sich auch leicht vegetarisch zubereiten, wenn die Rindsbrühe durch Gemüsebrühe ersetzt wird. 

Karamellisierte Krautfleckerl.

Dieser Beitrag geht rüber zu Dings vom Dienstag, Handmade on Tuesday und Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!

Karamellisierte Krautfleckerl

Zutaten für 4 Portionen: 

6 EL Butterschmalz (alternativ Öl)
70 g Zucker
1 große Zwiebel (fein gehackt)
1 kg Weißkohl
250 ml Rindsuppe (alternativ Gemüsebrühe)
Salz
1 EL Kümmel
200 g Nudelfleckerln (alternativ Lasagneplatten, in Stücke gebrochen)
Pfeffer
1 Schuss Essig

Zubereitung:

Öl und Schmalz in einem Kochtopf erhitzen. Zucker in dem heißen Fett dunkel karamellisieren. Die fein geschnittene Zwiebel dazu geben und anrösten.

Weißkohl in etwa einen Zentimeter große Quadrate schneiden, anbraten und mit einem Spritzer Essig ablöschen. Rindssuppe und Kümmel in den Topf geben und den Kohl auf kleiner Flamme etwa 30 Minuten köcheln lassen, bis er weich ist. Darauf achten, dass genug Flüssigkeit im Topf ist und ggf. Brühe oder Wasser angießen.
 
Die Fleckerlnudeln bzw. die Lasagneplatten nach Packungsanweisung  kochen und zum Kraut in den Topf geben. Umrühren, Pfeffer würzen und servieren.

Dienstag, 3. Mai 2022

Aecht Schlenkerla Rauchbier

Gelegentlich merke ich, wie sich Geschmack im Laufe der Zeit ändert. Als ich dieses Bier in den 1980er Jahren mit kaum 17 Jahren das erste Mal probierte, war es einfach nur bäh. Ich nannte es "Schinkenwaschwasser", denn so muss es schmecken, wenn man einen Räucherschinken ableckt (nicht, dass ich das je probierte). 

Aecht Schlenkerla Rauchbier.

Damals wohnte P. für ein paar Wochen bei uns, mein "amerikanischer Bruder", dessen Eltern aus der Nähe von Bamberg in die Nähe von Chicago auswanderten, und wir fuhren zu seinen Großeltern, Onkeln und Tanten, die noch immer in der Nähe von Bamberg leben. Von Chicago aus betrachtet ist das von Hamburg aus ja quasi um die Ecke. 

P. und seine in den USA lebende Familie schwärmte vom Aecht Schlenkerla Rauchbier, und so ging's natürlich auch in die historische Rauchbierbrauerei, die es schon seit 1405 gibt. 

Das Rauchbier ist ein sehr dunkles, herbwürziges, untergäriges Märzenbier mit einem Alkoholgehalt von ca. 5,1 Prozent. Sein nach frischem Geräucherten schmeckendes Aroma wird dadurch erzielt, dass der Rauch brennender Buchenholzscheite bereits auf der Darre dem Malz vermählt wird, bevor es sich mit Hopfen im Sud vermischt und im 700jährigen Felsenkeller zu einem süffigen Bier reift.

Natürlich kaufte P. so viele Flaschen, wie in ein Paket passten, und natürlich schickten wir in den kommenden Jahren immer wieder Rauchbier nach Wisconsin. Inzwischen hat die Brauerei einen Versand, gibt es in Wisconsin kaum noch Rauchbiermangel. 

Als wir Weihnachten Tante besuchten, kaufte ich zwei Flaschen Rauchbier Märzen, den Klassiker. Ich hoffte, dass es auch dem Gatten schmeckt, aber der fand es so fürchterlich wie ich mit kaum 17 Jahren. Dafür schmeckte es mir inzwischen so gut, dass ich mich freute, beide Flaschen für mich alleine zu haben. 

Sonntag, 5. Dezember 2021

Fränkisches Schäufele (im Ofen gegarte Schweineschulter)

Als der Gatte im Mai beschloss, Schäufele machen zu wollen, war ich ziemlich irritiert, denn Schweinefleisch isst er normalerweise nur als Filet oder Aufschnitt. Ich hingegen mag Schweinekrustenbraten in jeglicher Form und freute mich. Durch die Erkrankung des Gatte war's dann erst jetzt so weit. Bei der Zubereitung brachte er ein bisschen Hilfe, aber nur noch ganz wenig. Das ist ein gutes Zeichen.

Schäufele, frisch aus dem Ofen.

Nach dieser Methode fällt das Fleisch quasi vom Knochen und ist butterweich, hat dabei aber eine knusprige Schwarte - einfach perfekt. 

Schäufele mit Beilagen.

Fränkisches Schäufele (im Ofen gegarte Schweineschulter)

Zutaten für 4 Portionen:

1½ kg Schweineschulter mit Knochen und Schwarte (Schäufele)
Salz 
Pfeffer
1 TL Kümmel
1 EL Butterschmalz
1 große Zwiebel
1 Bund Suppengrün
1 Tasse Wasser, ggf. mehr
0,33 l dunkles Bier

Zubereitung: 

Den Backofen auf 160°C vorheizen.

Die Schwarte des Schweinebratens diagonal einschneiden oder gleich beim Einkauf einschneiden lassen.

Den Schweinebraten waschen, trocken tupfen und gründlich mit Salz, Pfeffer und Kümmel einreiben. Butterschmalz in einem eisernen Schmortopf erhitzen und den Braten darin von allen Seiten anbraten.

Die Zwiebel vierteln, das Suppengrün in grobe Stücke schneiden und dazugeben. Mit 1 Tasse Wasser aufgießen. Den Braten auf die untere Schiene in den vorgeheizten Backofen schieben und mit der Schwarte nach oben unter gelegentlichem Begießen mit dem Bratensaft in 3 bis 4 Stunden garen, dabei gelegentlich gucken, ob noch etwas Wasser nachgegossen werden muss. In den letzten 30 Minuten den Braten immer wieder mit Bier bepinseln, damit die Kruste schön knusprig wird.

Den Braten herausnehmen und 10 Minuten stehen lassen.

Während des Garens entsteht quasi von selbst eine feine Sauce: Das Gemüse pürieren, durch ein Sieb passieren, ggf. entfetten, evtl. mit etwas Bier, Salz und Pfeffer abschmecken, ggfs. etwas binden. Zum Braten reichen.

Dazu passen Knödel, Kartoffelstampf, Sauerkraut oder Rotkohl. Reste lassen sich einfrieren oder als Rundstück warm genießen.

Sonntag, 24. November 2019

Kässpatzen nach Erika Kluftinger

Im letzten Vierteljahr las ich mich durch die Kluftinger-Reihe von Volker Klüpfel und Michael Kobr. Im Mittelpunkt steht der schrullige Allgäuer Kommissar Kluftinger, dessen Gattin Erika ihm jeden Montag Kässpatzen zubereitet. Klar, dass es die auch bei uns geben musste, nachdem ich den letzten Band gelesen hatte.

Kässpatzen nach Erika Kluftinger mit viel Zwiebeln und ohne störendes Grünzeug.
Als nächstes kommen dann die "Kässpatzen Ungarischer Art" auf den Tisch.

Kässpatzen nach Erika Kluftinger

Zutaten für 4 Portionen:

Für den Teig:
500 g Mehl
4-5 Eier
200-250 ml Wasser
Salz

Für obendrauf:
100 g Emmentaler
100 g Bergkäse
50 g Romadur
50 g Weißlacker (falls du ihn bekommst - ich nahm Limburger als Ersatz)
6-8 Zwiebeln
Butter und Öl
Pfeffer

Zubereitung:

Für den Teig Mehl, Eier, Wasser und Salz mit dem Knethaken so lange schlagen, bis der Teig Blasen wirft. Dann den Teig noch einige Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit reichlich Wasser zum Kochen bringen und salzen. Den Teig portionsweise mit dem Spätzlehobel ins Wasser hobeln und die Spätzle kurz aufkochen lassen (2-3 Minuten). Die garen Spätzle mit dem Schaumlöffel herausnehmen und in eine vorgewärmte Schüssel geben. Mit Käse bedecken, pfeffern und im Ofen (bei ca. 75°C - 100°C) warm stellen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.

Die Zwiebeln hobeln und in Butter und Öl bräunen. Dann die Zwiebeln auf den Kässpatzen anrichten und servieren. Dazu passt grüner Salat, wenn's denn sein muss.

Quelle

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Frikadellen mit Speck-Krautsalat

Es herbstelt. Bei uns gibt es also wieder deftige Hausmannskost, sehr zur Freude des Gatten.

Frikadellen mit Speck-Krautsalat. Der Gatte mag die Frikadellen gerne mit etwas mehr Röstaromen.
Frikadellen mit Speck-Krautsalat

Zutaten für 4 Portionen:

Für den Salat:
600 g Weißkraut
1 Prise Kristallzucker
2 Zwiebeln
6 EL Rapsöl
80 g Speckwürfel
100 ml Fleischbrühe
50 ml trockener Weißwein
30 ml Apfelessig

Für die Frikadellen:
3 Scheiben Weißbrot
750 g gemischtes Hack
1 Ei
5 EL Estragonsenf
1 EL geriebener Meerettich
4 Handvoll glatte Petersilienblätter
50 g Butter
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Kraut putzen und den Strunk herausschneiden. Kraut in feine Streifen schneiden (ich nahm dafür die Küchenmaschine) und in eine Schüssel geben. Mit Zucker und ½ TL Salz bestreuen und mit den Händen ca. 1 Minute kneten.

Zwiebeln schälen und klein würfeln. 2 EL Öl in einem Topf erhitzen und den Speck darin unter Rühren ca. 2 Minuten goldbraun braten. Speck herausnehmen und die Zwiebeln im Bratfett ca. 1 Minute glasig braten. Die Hälfte der Zwiebeln in eine große Schüssel geben. Suppe und Wein in den Topf zu den Zwiebeln gießen, kurz erhitzen und vom Herd nehmen. Essig und Speck untermischen. Über das Kraut gießen und vermischen. Eventuell mit Salz abschmecken und ca. 60 Minuten ziehen lassen.

Brotscheiben in warmem Wasser ca. 3 Minuten einweichen. Ausdrücken und zu den Zwiebeln in die Schüssel geben. Hack, Ei, 1 EL Senf und Meerettich dazugeben. 2 Handvoll glatte Petersilie fein hacken, mit Salz und Pfeffer zum Hack geben und gut vermischen. 8 Frikadellen aus der Masse formen.

Restliches Öl und Butter in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen und die Frikadellen darin bei mittlerer Hitze auf jeder Seite ca. 2 Minuten braten.

Frikadellen mit Speckkrautsalat anrichten und mit der restlichen Petersilie bestreuen. Mit dem restlichen Senf servieren.

Quelle: Frisch gekocht Magazin 9/19

Freitag, 11. November 2016

Ein Essen bei Ewald Hupp auf Schloss Saaleck

"Wann keman Sie denn an?" wurde der Gatte bei der Reservierung eines Zimmers auf Schloss Saaleck gefragt. "Wann wir ankommen?", wiederholte er und guckte mich hilfesuchend an. Öhm, weiß ich, wie lange man von Inzell nach Hammelburg fährt?! "So bummelig 18 Uhr", mutmaßte ich, und der Gatte gab das brav weiter. Nach dem Auflegen teilt er mit: "Die Dame hat gesagt, das Restaurant hat Ruhetag, aber 'Wenn Sie so fria keman, macht Ihna da Chef no a Gloaigkeit zua essn. A Schnitzl oda so wos.'"

Mostschaumsüppchen vom Silvaner. 
Dass jemand an seinem Ruhetag für uns kocht, war mir erst unangenehm, denn die Arbeit als Koch ist so stressig, dass die wenigen Ruhetage mehr als verdient sind, aber ich gewann schnell den Eindruck, Ewald Hupp, seit 26 Jahren Pächter und Küchenchef auf Schloss Saaleck, kann gar nicht anders: Hupp brennt für seinen Beruf.

Gemischter Salat, knackfrisch und schön nappiert. 
Wir aßen in der Weinstube, dem Herzstück des Hauses, denn hier steht auch die Schank, der Tresen. Dass uns nicht nur a Gloaigkeit serviert wird, ahnten wir, als wir das Besteck erblickten. Die "Gloaigkeit" waren schlanke vier Gänge: Mostschaumsüppchen, Salat, Wiener Schnitzel mit Kartoffel-Wirsing-Stampf, Erdbeertiramisù.

Wiener Schnitzel. Die Beilagen kamen extra. 
Hupp kocht echt, schnörkellos, unverfälscht, überwiegend fränkisch, ehrlich - genau so, wie ich Essen liebe. Die Atmosphäre ist unprätentiös, entspannt - auf Sterne, Punkte oder sonstiges Gedöns wird keinen Wert gelegt. Hier verbiegt sich niemand. Hier wird gute Arbeit geleistet - ohne viel Aufhebens darum zu machen. Dazu passt auch Hupps langjähriges Engagement für die Hammelburger Tafel.

Erdbeertiramisù mit Petit four. 
Gekocht wird mit Produkten aus der Region. Darauf legt Hupp großen Wert, ebenso wie auf die Verwertung des ganzen Tieres - auf der Speisekarte stehen normalerweise auch Innereien. An diesem Abend mussten wir uns aber mit keiner Speisekarte aufhalten. Gegessen wurde, was auf den Tisch kam (und das war ausgesprochen wohlschmeckend).

Blick auf einen Teil des Frühstücksbüfett.
Nach dem Essen kam Hupp in die Weinstube, um zu gucken, für wen er an seinem freien Tag kochte (außer uns waren noch fünf Gäste da, die den Hause schon lange verbunden zu sein schienen) und um sich zu überzeugen, dass es allen schmeckte. "Da Chef mog gern oan Schnaps mid Ihna dringa", verkündet die Bedienung und serviert eine gut geschenkte Mirabelle.

Spiegelei.
Wir fallen relativ schnell ins breite, bequeme Bett und wachen am nächsten Morgen früh auf. Das Frühstück wird im Turmzimmer serviert und ist sehr guter Standard mit gutem Kafee und individuell zubereiteten Eiern. So nahm unser verkorkster Urlaub dann doch noch ein sehr schönes Ende.

Frühstückstisch.
Hier geht's zum kulinarischen Veranstaltungskalender von Schloss Saaleck. Impressionen vom Hotel gibt's im kleinen Blog. Dieser Beitrag geht zu Nähfroschs Urlaubslinkparty und zum Freutag.

Montag, 31. Oktober 2016

Café Reber in Bad Reichenhall

Zu den Ritualen eines Bayern-Urlaubs gehört bei uns ein Besuch im Café Reber in Bad Reichenhall. Das ließen wir uns auch dieses Jahr nicht nehmen, obwohl der Urlaub ganz anders verlief als geplant.

Nach dem Besuch in der Lokwelt Freilassing und Rast im Hotel, damit der Gatte wieder zu Kräften kam, fuhren wir zur besten Kaffeezeit nach Bad Reichenhall.

Pastetentorte und Mozartkaffee, also Kaffee mit Mozartliqueur, Sahnehäubchen und Pistazien. 
Das Café war wie zu erwarten, gut gefüllt, aber wir fanden eine ruhige Nische im Florentiner Stüberl, benannt nach dem italienischen Gebäck, für das Reber auch berühmt ist (und besonders begehrt ist der Florentiner Bruch, den es leider nur selten gibt).

Die einzige Ecke im Florentiner Stüberl, in der sich bei unserem Besuche nicht viele Menschen tummelten.
Das Stüberl ist geschmückt mit allerhand Fotos und Bildern zur Geschichte des Unternehmens Reber, aber auch zum Bäcker- und Konditorenhandwerk, sowie mit historischen Instrumenten und Werkzeugen.

Cappuccino und Prinzregententorte vor Gattem. 
Nach dem Cafébesuch besuchten wir natürlich den Laden, denn einige Spezialitäten* mussten mit nach Hause genommen werden.

Dieser Beitrag geht zu Nähfroschs Urlaubslinkparty und zu Zwergsstückes Montagsfreuden.

* Affiliate link

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Traunstein: Mittagspause im Brauerei-Ausschank Schnitzlbaumer

"Hier sieht's aber nett aus", meinte der Gatte, als wir beim Stromern durch Traunsteins Seitenstraßen den Ausschank der Brauerei Schnitzlbaumer am Taubenmarkt passierten. Als wir dann mittags Hunger bekamen, kehrten wir dort ein.

Wir fanden einen Tisch auf der großen Terrasse, von der aus man auf die Unterstadt, das Eisenbahn-Viadukt und das Ettendorfer Kircherl blickt. Wenn man die Thomas-Bernhard-Stiege hinab stieg, kann man in der Unterstadt bis zur Hallerstiege laufen und kommod mit einem Lift zum Gasthaus in der Oberstadt fahren (nicht umsonst heißt die Stiege auch Schnitzlbaumerstiege).

Bayerischer Wurstsalat für den Gatten, Weißwurst für mich. 
Das Bier war süffig (so sehr, dass ich mir in Inzell Flaschen für Daheim besorgte, als kulinarisches Souvenir), das Essen, dessen Zutaten von lokalen und regionalen Erzeugern kommen, frisch und lecker, der Service flink. Und die Weißwürste werden auch noch nach dem Mittagsläuten serviert. Was will mensch mehr?!

Dieser Beitrag geht rüber zu "Mittwochs mag ich" bei Frollein Pfau und zu Nähfroschs Urlaubslinkparty. 

Mittwoch, 28. September 2016

Überbackener Tafelspitz in Rotwein-Tomaten-Sauce mit Kartoffel-Kräuter-Püree

Wer im Gedöns-Blog meiner monatlichen Zusammenfassung über die Bücher, die ich las, folgt, weiß, dass ich im August viel Vergnügen mit den Chiemsee-Krimis von Heinz von Wilk* hatte. Das war auch im September nicht anders, und inzwischen habe ich mir die Krimis gekauft.

Resteessen: Tafelspitz in Rotwein-Tomaten-Sauce, überbacken mit Kartoffel-Kräuter-Püree.
Von Wilk garniert die Fälle mit Rezepten, ist der Protagonist doch Kneipenwirt. Im ersten Band, "Chiemseejazz*", wird dieses Gericht drei rumänischen Mafiosi serviert. Mir gefiel diese andere Art, Tafelspitz zuzubereiten, auf Anhieb, denn immer nur klassisch ist doch langweilig.

Überbackener Tafelspitz in Rotwein-Tomaten-Sauce.
Dieser Beitrag geht rüber zu Shermins Lesehunger-Blogevent, denn das Gericht sprang von der Seite auf den Teller.

Kartoffel-Kräuter-Püree.
Überbackener Tafelspitz in Rotwein-Tomaten-Sauce mit Kartoffel-Kräuter-Püree

Zutaten für 6 Portionen:

Für den Tafelspitz:
6 Scheiben gekochten Tafelspitz (zum Beispiel von diesem Rezept)
500 ml passierte Tomaten
gute 125 ml trockenen Rotwein
1 Zweig Rosmarin
1 Knoblauchzehe, gepresst
Zucker
Salz
Pfeffer
1 kleine Zucchini, gewaschen, geputzt und feingewürfelt
ggf. etwas Tafelspitzbrühe
200 g Crème Fraîche
100 g geriebenen Emmentaler

Für das Püree:
800 g geschälte Kartoffeln, gerne mehlig-kochend
150 g Butter
150 ml Milch, erwärmt
geriebene Muskatnuss
Salz
Pfeffer
je 1 Zweig, Rosmarin und Basilikum sowie ein paar Zweige Petersilie und Schnittlauch

Zubereitung:

Für den Tafelspitz Tomaten mit Wein, Rosmarin und Knoblauch in einen Topf geben, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und auf etwa die Hälfte einköcheln lassen (wenn die Sauce zu lange eingekocht wurde, mit etwas Brühe und Wein verdünnen. Die Zucchiniwürfel zur Sauce geben, den Rosmarinzweig entfernen.

Tafelspitzscheiben in eine Auflaufform legen und mit der Sauce übergießen. Crème Fraîche und Emmentaler verrühren und auf die Sauce geben. In den Backofen geben und bei 220°C etwa 5 bis 7 Minuten überbacken, bis der Käse verlaufen ist (bei mir dauerte das knapp 15 Minuten, wobei ich am Ende noch den Grill dazuschaltete, also bleib besser am Ofen stehen).

Für das Püree die Kartoffeln kochen, das Kochwasser abgießen, mit der erwärmten Milch und der Butter stampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Kräuter fein hacken und vor dem Servieren über das Püree geben. Zusammen mit dem überbackenen Tafelspitz servieren.

Reste lassen sich am nächsten Tag prima mit dem Püree überbacken.

*Affiliate links zu den Chiemsee-Krimis von Heinz von Wilk:

Dienstag, 5. August 2014

Bayerischer Shepherd's Pie nach Ilja Albrecht - ein Rezept zum Buch "Sibirischer Wind"

Bayerischer Shepherd's Pie.
Zugegeben, dieses ist kein August-Essen. Aber da das Buch "Sibirischer Wind" von Ilja Albrecht nun mal im Juni erschien und letzte Woche von mir rezensiert wurde, müssen wir da jetzt durch.

Immerhin: Du musst dieses Rezept nur lesen und kannst es für kühlere Tage auf Deine Nachkochliste setzen.

Ich musste es an einem sehr, sehr heißen Juli-Tag bei geradezu tropischen Temperaturen (sagte ich schon, dass es wirklich heiß war?!) kochen und essen, um es Dir rechtzeitig mit der Rezension präsentieren zu können.

Da siehst Du mal, was ich alles auf mich nehme! Jaahaa, so ein Foodbloggerdasein ist kein EisZuckerschlecken, das kann ich Dir sagen!

Zum Glück besteht der Gatte auch bei tropischen Temperaturen auf ein warmes Abendessen, bin ich es durch meine Wüstenzeit ebenfalls gewohnt, warm zu essen, egal, wie heiß es ist (im Gegensatz zum Gatten würde ich aber nicht unleidlich, gäbe es nur kalte Küche ...).

Beim Lesen des Rezeptes dachte ich angesichts der Fleischmengen ernsthaft daran, eine Kategorie "Männeressen" einzuführen ... Letztlich passte das aber alles, war es weniger Fleisch, als ich dachte. Die Fleischbrühe ersetzte ich durch Gemüsebrühe, weil erstere aus war, und da der Gatte Appenzeller-Scheiben kaufte, nahm ich nur Emmentaler.

Mendelsohn und Blohm, die beiden Kommissaren aus "Sibirischer Wind", bestellen dieses Gericht nach einem langen Arbeitstag in Mendelsohns Stammlokal "Llloyd's", das einen englischen Wirt hat. Ein aufmerksamer schottischer Stammgast ersetzt diese "kulinarische Perversion" durch - Haggis.

Das Rezept, eine, wie Ilja Albrecht sagt, "Hammergrundlage für ein Gelage in der Stammkneipe", passt zu Shermins Lesehunger-Blog-Event.



Bayerischer Shepherd's Pie

Zutaten für 6 bis 8 Portionen:

500 g Sauerkraut
Nelken, Wacholderbeeren, Piment
400 ml l Gemüsebrühe
1 Gemüsezwiebel
250 g Schinkenwürfel
150 ml Bier
1 kg Kartoffeln
150 ml warme Milch
150 ml Sahne
3 EL Butter
Muskatnuss
Salz
Pfeffer
750g Leberkäse
400 g Emmentaler Käse, gerieben

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und vierteln, Zwiebeln vierteln und in feine Ringe schneiden, Leberkäse in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden, Sauerkraut abgießen und auf einem Brett grob hacken.

Das Sauerkraut mit Fleischbrühe, Nelken, Wacholderbeeren und Piment aufkochen und auf kleinster Flamme köcheln lassen, bis es gar ist. Danach die restliche Flüssigkeit in eine Schüssel abgießen, Nelken und Wacholderbeeren entfernen.

Die Kartoffeln weichkochen, mit warmer Milch, Sahne und der Butter zu einem Püree verarbeiten. Dazu nach Geschmack auch etwas von der Sauerkrautbrühe verwenden, bis ein sämig-weiches Püree entsteht. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken

In einer Pfanne die Schinkenwürfel anbraten, Zwiebeln dazugeben, auf kleiner Flamme leicht anrösten, dann mit dem Bier ablöschen und die Flüssigkeit einziehen lassen. Zusammen mit dem Sauerkraut zum Püree geben und gut mischen.

In einer gebutterten Auflaufform Leberkäse und Püree abwechselnd in dünnen Lagen schichten. Mit einer Püreeschicht abschließen, diese mit ein paar Butterflocken bestreuen und im Ofen 30 Minuten bei 180 Grad backen. Für die letzten 15 Minuten den Käse über den Auflauf streuen und goldbaun schmelzen lassen.

Quelle: Ilja Albrecht

Affiliate link


Freitag, 28. März 2014

... picken dicke Finken tüchtig. Das 19. CK-Kochtreffen: Alpenländische Küche - das Menü

Nach den ganzen Vorbereitungen gab's natürlich auch etwas zu essen. Folgendes Menü kam auf den Tisch:

Graukässuppe mit Vingschgerl-Segel 
Graukässuppe mit Vingschgerl-Segel
Tiroler Schlutzkrapfen 
Tiroler Schlutzkrapfen
Saibling auf Carpaccio vom grünen Spargel mit Basilikumsorbet 
Saibling auf Carpaccio vom grünen Spargel mit Basilikumsorbet 
Ochs im Heu mit Rösti und Babymangold-Karotten-Salat 
Ochs im Heu mit Babymangold-Karotten-Salat.
Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster und Apfelmus
Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster und Apfelmus
Zum Abendessen ließ ich mich dann auch mal zu einem Bier verführen - immer nur Wasser und Tee ist ja auch nichts ...

Hausbier. Doch, doch, es hätte richtige Biergläser gegeben. Aber das hier fand ich hübscher.
Nach dem Aufräumen der Küche ging's zurück ins Hotel, wo einige die Nacht zum Tag machten. Am nächsten Tag ging's dann wieder nach Hause - bis hoffentlich zum Wiedersehen im Herbst.

Ach, und falls Du Dich fragst, was es mit den Finken im Fichtendickicht auf sich hat: Der Zungenbrecher "Hinter dichtem Fichtendickicht picken dicke Finken tüchtig" vergnügte uns den halben Tag. Wir sind schlichte Gemüter.

Kochbuch- und Biertipps (Affiliate-Links)

Donnerstag, 27. März 2014

Hinter dichtem Fichtendickicht ... 19. CK-Kochtreffen in Bad Honnef: Alpenländische Küche - Kochen und Mittagessen

Beim jüngsten CK-Treffen stand die Geselligkeit im Mittelpunkt - so wenig gekocht habe ich zuletzt beim Indien-Treffen. Thema war diesmal die alpenländische Küche.
Wir wanderten kulinarisch durch Österreich, Bayern, Norditalien und die Schweiz.

Hier ein paar Impressionen von den Vorbereitungen des abendlichen Menüs und des Mittagessens.

Dieser kleine Jodler machte uns viel Freude.
Diesmal gab's sogar Live-Musik. Betti, eine Profi-Musikerin, spielte alpenländische Weisen.
Schlutzkrapfenfertigung im Akkord.
Das richtige Krempeln von Schlutzkrapfen will gelernt sein.
Die ersten von etwa 90 Schlutzkrapfen sind fertig.
Engadiner Nusstorte im Werden.
So schneidet man Schnittlauch.
Der Saibling für das Abendessen wird entgrätet.
Das Spargel-Carpaccio zum Saibling im Werden.
Deko.
Noch mehr Deko.
Mittagessen: Dreierlei vom Knödel und Salat.
Mittagessen: Jausenbrett.
Portionieren der Suppe für das Abendessen.
Stärkung zwischendrin: Espresso und Engadiner Nusstorte.
Morgen zweige ich Dir unser Abendmenü.

Kochbuchtipps (Affiliate-Links)

Dienstag, 8. Oktober 2013

Ibaganschadd*

Arrakschatt.
Jetzt, wo es draußen unbestritten Herbst wird, kann der Kuchen gerne etwas hochprozentiger sein, damit er von Innen wärmt.

"Schatt" ist die fränkische Bezeichnung für die Backform. Der Arrakschatt ist eine klassische fränkische Kuchenspezialität , wo er bis heute in fränkischen Konditoreien angeboten wird wie etwa im Nürnberger Café Beer, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts in den Händen der Familie ist.

In nunmehr sechster Generation hat Martin Rößler das Regiment in der Backstube inne. Er backt regelmäßig in der Fernsehsendung "Wir in Bayern", aus der auch das Rezept stammt.

Zu gerne wüsste ich mehr zur Geschichte dieses Kuchens, konnte im Netz aber nichts dazu finden, wie der indonesische Reisbranntwein in den fränkischen Kuchen kommt.

Ich vermute, der Arrak kam über traditionelle Handelsrouten aus Indonesien über den Orient nach Venedig und von da über die Alpen - vielleicht mit den Fuggern? Jedenfalls gibt es alte Verkaufsanzeigen aus dem Augsburger Raum, in denen viele Bouteillen Arrak aufgelistet sind.

Während einer virtuellen Plauderei mit Gwex und anderen fränkischen Kochfreunden erfuhr ich, dass der Schatt auch "Gesundheitskuchen" heißt. Ich vermute, das liegt an der Vielzahl der exklusiven Zutaten, die stärkend, aufbauend wirken sollten. Und angeblich ist der Arrakschatt nur echt mit Arrakaroma - so kennen die Kochfreunde ihn aus der Kindheit. Ich nehme lieber richtigen Arrak *hicks* Allerdings würde ich in der Nähe des Kuchens nicht mit offenem Feuer hantieren ...

* Fränkisch für: Ich backe einen Gesundheit-Guglhupf

Arrakschatt. 
Arrakschatt nach Martin Rößler

Zutaten für eine 26er oder 28er Guglhupfform:

Für den Teig;
150 g Mehl
110 g weißer Zucker
60 g kalte Butter
50 g Zitronat
25 g Weizenstärke
6 Eigelb
6 Eiweiß
1 Prise Salz

Für die Tränke:
250 ml Wasser
200 ml Arrak (indonesischer Reisbranntwein)
150 g Zucker

Für den Überzug:
200 g Aprikosenkonfitüre
1 Marzipandecke, Fondant oder Zuckerglasur
Belegkirschen (oder, wie in meinem Fall, Schokoherzen)

Zubereitung:

Für den Teig Zitronat und kalte Butter aufs Mehl geben und im Mehl zu feinen ca. 2 x 2 mm kleinen Würfeln hacken. Dann in eine Schüssel geben, aber nicht kneten.

Eigelb mit der Weizenstärke schaumig schlagen. Dann Eiweiß in einer anderen Schüssel mit dem Zucker und einer Prise Salz zu einem festen Eischnee schlagen. Schaumiges Eigelb vorsichtig unter das Eiweiß heben, dann das Mehl-Butter-Zitronatgemisch ebenfalls unterheben. Nun die Masse in die leicht mit Butter ausgestrichene Form einfüllen.

Bei 170°C Ober- und Unterhitze (wichtig: keine Umlauft, da sonst die Masse zusammen fällt) in der Mitte des Ofens ca. 30 Minuten backen (Stäbchenprobe machen und den Kuchen lieber etwas zu lang backen lassen, damit er beim Tränken stabil bleibt).

Dann den noch lauwarmen Kuchen auf ein Gitter stürzen und auskühlen lassen. Die Form gleich sauber machen, da sie zum Tränken gebraucht wird.

Für die Tränke Wasser mit dem Zucker aufkochen, den Arrak hinzugeben und in die Form schütten. Den Arrakschatt in die Form zur Tränke geben und etwa 30 Minuten ziehen lassen. Ich habe den Kuchen zusätzlich noch ein paar Mal mit einem Schaschlikspieß eingestochen, damit er die Tränke schneller aufnimmt - aber nicht zu viele Löcher in den Kuchen piksen, sonst wird er instabil!

Der Kuchen wird getränkt.
Warten, bis die Tränke ganz aufgesogen ist, dann den Kuchen wieder zurück aufs Gitter stürzen.

Für den Überzug die Aprikosenkonfitüre aufkochen und den Kuchen damit bestreichen.

Der getränkte und aprikotierte Schatt wartet auf den Überzug.
Ist die Aprikosenkonfitüre auf dem Schatt abgekühlt, die Marzipandecke darüber legen (Du schaffst das sicher faltenfreier als ich) und mit Schokoherzen belegen.

Arrakschatt - fertig zum Anschnitt.
Bücher mit Rezepten von Martin Rößler und die wichtigste Zutat (Affiliatelinks):