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Donnerstag, 17. Dezember 2020

Gelbe Bete, Aal und Endiviensalat

Auf dem Wochenmarkt gab es Samstag Gelbe Bete zu kaufen. Diese Gelegenheit gibt es hier auf dem Markt nicht so oft, also habe ich die gekauft, dazu einen Endiviensalat. Die Mischung Gelbe Bete mit Endiviensalat habe ich aus einem Rezept von Tim Raue. Dieser gibt noch Mango dazu, die ist mir zu exotisch, ich habe Birne dazu genommen und ein Stück geräucherten Aal. 



Das war als leichte Vorspeise gut, fruchtig und auch erdig, also uns hat sie gefallen.




Zutaten für 2:


2-3 Gelbe Beten

30 g Crème fraîche

1-2 El Buttermilch

1 El Butter

1/2 Birne

1 Herz vom Endiviensalat

2 El Sonnenblumenöl

1 El Weißweinessig

1 Msp. Senf

Salz

2 kleine Stücke Räucheraal

Sylter Wildbeerensalz





Zubereitung:

Die Gelben Beten weich kochen. Das Wasser aber nicht salzen, dafür einen El. Essig zufügen, das hilft den Beten die gelbe Farbe zu behalten. Die Kochzeit ist von der Größe der Beten abhängig, bei mir hat es etwa 40 Minuten gedauert. Man kann das, ähnlich wie bei Kartoffeln, aber gut mit einem Messer überprüfen ob die Beten weich genug  sind.

Die gekochten Beten schälen. Eine halbe Bete fein würfeln, den Rest gründlich pürieren, dabei die Butter, Crème fraîche und nach und nach die Buttermilch zufügen. Mit etwas Salz abschmecken.

 



Aus dem Öl, Essig, Senf und einer Prise Salz eine Vinaigrette rühren. Die Birne schälen und so fein würfeln wie die Gelbe Bete. Beides in die Vinaigrette geben und wenigsten 30 Minuten ziehen lassen.


Das Salatherz auseinander zupfen, waschen und trocken schleudern.



Anrichten:

Je 2-3 El Betecreme in zwei Schalen geben. Darauf die gezupfte Endivie verteilen. Mit einem Löffel die Birne-Bete-Mischung darüber verteilen. Je eine kleine Scheibe Räucheraal auflegen und alles mit Sylter Wildbeerensalz bestreuen.


Freitag, 14. April 2017

MISO | AAL | GURKE

Seit einiger Zeit habe ich ja Miso für mich als Würzmittel entdeckt. Ich denke, seit dem ich Schwarzwald-Miso gefunden habe wird sich das sicherlich noch vertiefen.
Eine Idee war, das Miso-Mare aus dem Schwarzwald mit Aal und Gurke zu kombinieren. Dazu habe ich Bärlauchblüten und die Blütenstände vom Postelein genutzt die gerade im Garten blühen.  Also ein sehr saisonales Gericht, denn die blühen nicht lange gleichzeitig.

Miso Aal Gurke
Das Miso-Mare wird aus Meeresalgen hergestellt, fermentiert etwa ein Jahr und bringt das Meer auf den Teller. Mit dem Aal und den eingelegten Gurken war das eine schöne Kombination, hocharomatisch und schmackhaft.

Zutaten für 2:
500 ml Sauermilch

2 El Miso-Mare
1 Limette
Salz

1 kleine Salatgurke 
2 El Reisessig
2 El Mirin
Salz

200 g geräucherter Aal

2 El Bärlauchblüten
Postelein Blütenstände
grobes Meersalz

Zubereitung:

Die Sauermilch durch ein Mulltuch etwa 6-8 Stunden abtropfen lassen. Ich benutze immer die Schwedenmilch von Schrozberger einfach weil die sehr angenehm schmeckt. Man könnte die Milch sicherlich auch andicken, aber mir gefällt das die Milch nur abtropfen zu lassen und so eine Creme zu erhalten in der eben keine Zusatzstoffe sind.

Miso Aal Gurke
Die abgetropfte Sauermilch-Creme in eine Schüssel geben, 2 El Miso-Mare und den Saft von einer halben Limette zugeben, alles gut verrühren. Wenn nötig noch mit etwas Salz oder Limettensaft abschmecken.

2 El Reisessig mit 2 El Mirin und einer Prise Salz  zu einer Marinade verrühren. Die Salatgurke gut abwaschen und dann in sehr feine Scheiben hobeln oder schneiden. Die Scheiben in die Marinade geben und etwa 1 Stunde ziehen lassen.

Dem Stück Aal die Haut abziehen und dann längs teilen. Dabei vorsichtig die Gräten entfernen. Die Aalstücke mit der Innenseite nach unten auf ein Brettchen legen. Dann den Aal schuppenförmig mit den Gurkenscheiben belegen.

Anrichten:

Je 2-3 El Miso-Creme in der Mitte eines Tellers kreisförmig ausstreichen. Ich habe das mit Hilfe eines großen Servierring gemacht, dann wird das gleichmäßiger.
Je ein Stück Aal auf die Creme setzen. Die Blüten um den Aal herum auf die Creme verstreuen. Über alles etwas grobes Meersalz streuen und servieren.



Sonntag, 12. Oktober 2014

Räucheraal mit Salat und Buttermilch



Ein paar Tage hatte ich frei und brauchte nicht ins Büro. Also habe ich diese Tage genutzt um auch mal andere Märkte in Duisburg zu besuchen. Auf einem dieser Märkte habe ich an einem Fischstand schönen, geräucherten Aal gesehen und konnte nicht widerstehen. 150 g habe ich davon gekauft, für Frau K und mich.
Das mache ich nur ein oder zweimal im Jahr, denn der Aal wird immer seltener und eigentlich sollte er überhaupt nicht mehr verkauft werden. Wenn ich es richtig verstanden habe, lässt er sich nicht züchten, es sind wohl viele Versuche gescheitert und in der freien Natur ist seine Art erheblich bedroht. 

Aal mit Romasalat und Buttermilch

Ein kleine Vorspeise habe ich aus dem Aal gemacht und dazu einen geschmorten Salat. Das lässt sich alles sehr gut vorbereiten und ist insgesamt auch nicht viel Aufwand.

Zutaten für 2:

150 g geräucherter Aal
2 Romasalatherzen
100 g Creme fraiche
100 ml Buttermilch
1 kleine Salatgurke
2 El Chardonnay - Essig
100 ml Rapsöl
2 El eingelegte braune Senfsaat
frischer Meerrettich
Bohnenkraut - Blüten 
einige Blätter Kleiner Wiesenknopf
Butter
Pfeffer und Salz


Zubereitung:
Die Gurke schälen, längs halbieren und entkernen. Dann grob pürieren und die Masse durch ein Sieb abtropfen lassen.

Zwischenzeitlich die Creme fraiche mit der Buttermilch gut verrühren und mit ein wenig Salz würzen, die Mischung kalt stellen.
Die Romasalatherzen putzen, also die äußeren Blätter entfernen und wirklich nur die inneren Herzen verwenden. Diese waschen und sehr gut abtropfen lassen.
Das Stück Aal häuten, längs teilen und die Gräten entfernen. Die einzelnen Filets in drei Teile teilen.

Die abgetropfte Gurke wieder in einen Pürierbecher geben, den Essig zufügen. Die Gurke pürieren und nach und nach das Öl zufügen, das es eine cremige Masse ergibt. Ich habe die Gurkencreme dann noch einmal etwas durch ein feines Sieb abtropfen lassen.

Aal mit Romasalat und Buttermilch
Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und die Romasalatherzen darin 2-3 Minuten andünsten, einmal wenden.

Anrichten:
Je ein Salatherz in die Mitte eines Teller legen, links und rechts jeweils ein Stück Aal setzen.
Die Buttermilchmischung mit dem Pürierstab schaumig aufschlagen und je zwei bis drei Esslöffel davon an den Salat setzen. Auf jeden Teller etwa 1-2 Tl eingelegte, braune Senfsaat verteilen. Den Meerrettich frisch über den Aal abreiben. Mit den Blüten und den Blättchen vom Kleinen Wiesenknopf bestreuen.

Mittwoch, 21. November 2012

Gourmetkitsch für Weihnachten, die Vorspeise


Gourmetkitsch, das Wort habe ich das erste mal bei Dollase in der faz.net gelesen als Überschrift für eine ziemlich vernichtende Kochbuchkritik, im Text wird es dann eher karg erläutert, was Dollase damit meint.

Mir hat dieses Wort sofort gefallen und Kitsch finde ich im Zusammenhang mit Weihnachten nicht so schlimm, sonder eher passend.

Also habe ich mein Weihnachtsmenü Gourmetkitsch genannt.
Ich gehöre ja , was das Zubereiten und die Planung  von Menüs angeht eher zu den Aussenseitern, das gibt es einige die da richtig gut sind und oft wunderbare Ideen in die Blogs bringen.

Nun ich möchte auch noch einmal so etwas probieren und habe ein Weihnachtsmenü in fünf Gängen geplant. 

Es gibt kein Amuse und auch kein Sorbet, ich habe ja keine Küchenbrigade zur Verfügung. 
Es gibt nur eine kalte Vorspeise, die stelle ich heute vor, dann eine Suppe, einen Fischgang, einen Fleischgang und natürlich auch ein Dessert.



Zum Einstieg gibt es einen Salat mit Räucheraal, einen bunten Teller. 
Natürlich kann man dafür auch anderen Räucherfisch nehmen, nur schmeckt mir der Aal besser als anderes was es da auf dem Markt gibt. Da der Aal vom aussterben bedroht ist kaufe ich den jedoch nur für Weihnachten.


Zutaten für 6:

  • 1 große gegarte Rote Bete
  • 150 g Feldsalat
  • 300 g frischer, geräucherter Aal
  • 1 Chicorée
  • 3 Mandarinen
  • Petersilie
  • Schnittlauch
  • Forellenkaviar
  • 4 El Rapsöl
  • 1 Tl Mandelöl
  • 1 El Birnenessig
  • 2 Tl Senf
  • Pfeffer und Salz



Zubereitung:
Die Bete schälen und mit einem Kugelausstecher 12 oder mehr Kugeln formen.
1 El Rapsöl, das Mandelöl und den Essig mit 1/2 TL Senf und einer Prise Salz zu einer Vinaigrette verrühren und die Rote Bete Kugeln darin etwas marinieren.
Eine Mandarine auspressen und den Saft mit dem restlichen Öl und Senf , mit Pfeffer und Salz gründlich verrühren.
Die beiden anderen Mandarinen schälen und die Fruchtfilets auslösen.

Den Feldsalat putzen und waschen, ebenso den Chicorée, diesen in schmale Streifen schneiden. Die Petersilie von den Stängeln abzupfen und den Schnittlauch klein schneiden.

Das Stück Aal häuten, von der Gräte lösen und in Streifen schneiden.

Anrichten:
Alle Zutaten auf sechs Teller verteilen, jeweils etwas von der Vinaigrette darüber verteilen.