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Sonntag, 13. September 2015

gebeizter Bachsaibling mit Linsen und Meerrettich

Dorit Schmitt von CHATEAU et CHOCOLAT  bringt vierteljährlich ein sehr schönes Onlinemagazin „Aromenspiele“ heraus. 

Jetzt ist auch das neue Magazin "Herbstküche " online und ich bin dabei, was mich sehr freut. Dorit hatte nach Rezepten mit Meerrettich  gefragt. Meerrettich mag ich sehr und habe damit auch schon einige Gerichte zubereitet. 


Heute gibt es ein kleines Gericht mit gebeiztem Bachsaibling, lauwarmen Linsen und ganz leicht geschmortem Roma-Salat. Dazu ein Buttermilch-Meerrettich-Espuma und eingelegter dunkler Senf, wodurch das Gericht eine schöne, leichte Schärfe erhält.




Zutaten für 4:
300 g Bachsaiblingfilet mit Haut
100 ml Wodka
30 g Zucker
20 g Salz



150 g Puy-Linsen
1 Lorbeerblatt
3 Romasalatherzen
1 Stange Staudensellerie
1 Schalotte
100 ml Geflügelfond
100 ml Buttermilch
60 g Creme fraîche
Frischer Meerrettich
2 El eingelegte, dunkele Senfsaat
Sonnenblumenöl
Butter
Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Da der Bachsaibling einige Stunden in der Beize liegen sollte, habe ich schon früh morgens damit angefangen. Das Filet gut abwaschen und in einen flache Schale legen. Den Wodka mit dem Salz und Zucker gut verrühren, dann das Bachsaibling-Filet mit der Beize bestreichen. Die Schale in den Kühlschrank stellen und etwa 6 Stunden ziehen lassen. Etwa 2-3 mal das Filet wenden.

Die Romasalate unten am Strunk abschneiden, so dass man die einzelnen Blätter hat. 8-10 schöne Blätter zur Seite legen.

Von den restlichen Blättern die groben Strünke entfernen. In einem kleinen Topf etwas Butter aufschäumen. Die Schalotte putzen und fein würfeln, ebenso den Sellerie. Beides in der Butter glasig andünsten. Die Salatblätter und etwas Wasser zugeben. Den Salat im Topf etwa 3-4 Minuten andünsten, bis er schön weich ist. Durch ein Sieb abschütten und abkühlen lassen. Die Masse in einem hohen Becher mit dem Pürierst sehr fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Mit etwas Salz abschmecken.

Von der Meerrettichstange etwa einen Esslöffel frisch abreiben. Mit der Creme fraîche und der Buttermilch gut verrühren, mit etwas Salz würzen. Die Mischung etwa 1 Stunde im Kühlschrank gut durchziehen lassen.  Durch ein Sieb in einen ISI füllen und eine Kapsel darauf geben, gut schütteln und im Kühlschrank aufbewahren.

Die Puy-Linsen mit einem Lorbeerblatt bissfest garen, abschütten und mit einem El Öl in dem Topf warm halten. Leicht salzen und wer mag gibt noch einen El schönen Essig an die Linsen.

Anrichten:
Etwas Butter und den Geflügelfond in einer Pfanne erwärmen bis die Flüssigkeit kocht, dann vom Herd nehmen und die zurückgelegten Romasalatblätter in dem Fond schwenken das sie leicht warm werden. Man muss aufpassen, wenn sie zu lange in dem Fond liegen sehen die Blätter dann eher unschön aus. Also nach 1-2 Minuten herausnehmen und auf 4 Teller verteilen. 
Den Saibling gut abwaschen und in 8 Streifen schneiden. Je zwei Saiblingstücke auf einen Teller setzen. Dann jeweils einen El lauwarme Linsen auf die Teller geben. 

Das Salatmus in eine Spritzflasche geben oder in einen Spritzbeutel und auf die Teller in dünnen Streifen aufspritzen. Dazu 2-3 kleine Meerrettich-Espuma Nocken setzen. Den Senf mit einem kleinen Löffel verteilen und über das ganze kurz vor dem Servieren noch etwas frischen Meerrettich reiben.

Sonntag, 12. Oktober 2014

Räucheraal mit Salat und Buttermilch



Ein paar Tage hatte ich frei und brauchte nicht ins Büro. Also habe ich diese Tage genutzt um auch mal andere Märkte in Duisburg zu besuchen. Auf einem dieser Märkte habe ich an einem Fischstand schönen, geräucherten Aal gesehen und konnte nicht widerstehen. 150 g habe ich davon gekauft, für Frau K und mich.
Das mache ich nur ein oder zweimal im Jahr, denn der Aal wird immer seltener und eigentlich sollte er überhaupt nicht mehr verkauft werden. Wenn ich es richtig verstanden habe, lässt er sich nicht züchten, es sind wohl viele Versuche gescheitert und in der freien Natur ist seine Art erheblich bedroht. 

Aal mit Romasalat und Buttermilch

Ein kleine Vorspeise habe ich aus dem Aal gemacht und dazu einen geschmorten Salat. Das lässt sich alles sehr gut vorbereiten und ist insgesamt auch nicht viel Aufwand.

Zutaten für 2:

150 g geräucherter Aal
2 Romasalatherzen
100 g Creme fraiche
100 ml Buttermilch
1 kleine Salatgurke
2 El Chardonnay - Essig
100 ml Rapsöl
2 El eingelegte braune Senfsaat
frischer Meerrettich
Bohnenkraut - Blüten 
einige Blätter Kleiner Wiesenknopf
Butter
Pfeffer und Salz


Zubereitung:
Die Gurke schälen, längs halbieren und entkernen. Dann grob pürieren und die Masse durch ein Sieb abtropfen lassen.

Zwischenzeitlich die Creme fraiche mit der Buttermilch gut verrühren und mit ein wenig Salz würzen, die Mischung kalt stellen.
Die Romasalatherzen putzen, also die äußeren Blätter entfernen und wirklich nur die inneren Herzen verwenden. Diese waschen und sehr gut abtropfen lassen.
Das Stück Aal häuten, längs teilen und die Gräten entfernen. Die einzelnen Filets in drei Teile teilen.

Die abgetropfte Gurke wieder in einen Pürierbecher geben, den Essig zufügen. Die Gurke pürieren und nach und nach das Öl zufügen, das es eine cremige Masse ergibt. Ich habe die Gurkencreme dann noch einmal etwas durch ein feines Sieb abtropfen lassen.

Aal mit Romasalat und Buttermilch
Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und die Romasalatherzen darin 2-3 Minuten andünsten, einmal wenden.

Anrichten:
Je ein Salatherz in die Mitte eines Teller legen, links und rechts jeweils ein Stück Aal setzen.
Die Buttermilchmischung mit dem Pürierstab schaumig aufschlagen und je zwei bis drei Esslöffel davon an den Salat setzen. Auf jeden Teller etwa 1-2 Tl eingelegte, braune Senfsaat verteilen. Den Meerrettich frisch über den Aal abreiben. Mit den Blüten und den Blättchen vom Kleinen Wiesenknopf bestreuen.

Montag, 15. August 2011

Caesar Salad mit Speck und Ochsensteak

Der Metzger auf dem Markt am Samstag hatte ein solches Stück Fleisch in der Auslage liegen:

Das kannte ich vorher nicht so, er erklärte mir das sei ein Stück vom Ochsen aus dem Übergang der Lende zum Nacken und man könnte es gut kurzbraten, eben als Steak verwenden.

Für mich hat es Ähnlichkeit mit dem Nackenkotelett vom Schwein, so würde ich es eher als Kotelett bezeichnen, aber ich bin ja kein Metzger.

Dazu soll es Salat geben, es ist ja warmes Wetter vorhergesagt.
Zu dem Rindfleisch gehört für mich eher etwas deftiges und so habe ich einen Caesar Salad gemacht. Mit ordentlich Knoblauch und gebratenem Speck. Der Speck ist wichtig, er gibt dem Salat was kräftiges und soll wohl auch im ursprünglichen Rezept enthalten gewesen sein.
Ich habe den Käse auch schon einmal in die Mayonnaise gegeben und mit püriert, doch so hat es uns nicht so gut geschmeckt, es ist besser den Parmesan darüber zu hobeln

Ursprünglich wird diese Salat wohl mit Hähnchenbrust zubereitet habe ich bei Wikipedia gelesen.
Doch ich finde der verträgt auch Fleisch mit mehr Geschmack.


Zutaten für 2

2 Ochsensteaks.
1 Rosmarinzweig,
3 Thymianzweige,
2 Knoblauchzehen von jungem, frischem Knoblauch,
4 El Olivenöl zum braten,
35 g durchwachsener, geräucherter Speck,
2 Scheiben Weißbrot,
1 kleiner Kopf Romasalat8 Kirschtomaten
4 Sardellenfilets
4 El Zitronensaft
2 Eigelb
1 Tl Senf
1 El Worcestersauce
8 El Olivenöl
75ml Sahne
3 El Parmigiano Reggiano, frisch gehobelt
Pfeffer aus der Mühle grob
Salz
Fleur de sel 

















Zubereitung:


Vormittags habe ich die Kräuter gewaschen, dann den Rosmarin von den Zweigen gestreift, die Thymianblättchen ebenfalls. Etwas Olivenöl in einen Teller gegeben , eine Knoblauchzehe fein gehackt und in das Öl, desgleichen die Kräuter und alles gut vermischt. Die Ochsensteaks mit Pfeffer und Salz gewürzt und in die Marinade gelegt, abgedeckt und in den Kühlschrank gestellt. 


Nach drei Stunden die Steaks gewendet und aus dem Kühlschrank genommen, damit sie Zimmertemperatur haben.



Dann habe ich den Backofen auf 70°C vorgeheizt und etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzt, darin habe ich die Ochsensteaks von beiden Seiten je 2 Minuten angebraten und dann in den Backofen gestellt
Danach habe ich den  Salat geputzt, gewaschen und trocken geschleudert. Zu große Blätter habe ich klein gezupft. 

Das Weißbrot entrindet, in etwa 1 cm kleine Würfel geschnitten und in Olivenöl in einer Pfanne zu goldgelben Croûtons geröstet, aber vorsichtig und nicht zu dunkel werden lassen, es reicht das die Würfel kross sind. 



Jetzt den Speck in feine Streifen geschnitten, in etwas Olivenöl knusprig ausgebraten und auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen
Aus den beiden Eigelb mit dem Öl habe ich eine Mayonnaise gerührt. Zitronensaft, Senf, Worcestersauce und die Sahne zugegeben. Den Knoblauch geschält, klein geschnitten und die Sardellenfilets etwas abgewaschen, getrocknet und ebenfalls klein geschnitten. Beides zu der Mayonnaise gegeben und kurz mit dem Zauberstab verquirlt. Mit Pfeffer und Salz abschmeckt.
Die Tomaten habe ich geviertelt.


Dann kommt der Salat und die Tomaten auf einen großen Teller, mit den Croutons, dem Speck und dem Käse bestreuen, die Mayonnaise darüber verteilen und das Fleisch dazu legen.