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Samstag, 7. Januar 2017

Rosenkohl, Maronen und Ziege

Über Silvester waren wir ja in Greetsiel und dort gibt es direkt im Ortskern einen Händler der neben Lamm auch Ziegenlamm verkauft. Da kann ich dann natürlich nicht wiederstehen und habe Ziege gekauft. Dazu gehörten auch zwei kleine Ziegenlammfilets. 
Die Filets von Lamm oder Ziege zu verarbeiten finde ich  nicht so einfach, weil die Stücke sehr klein sind und somit sehr schnell durchgegart und fest.
Ich habe es diesmal so gemacht: die Filets nur eine Minute von jeder Seite anbraten und dann bei 50°C noch etwa 30 Minuten nach ziehen lassen. Trotzdem waren sie mir zu sehr durchgegart. Das muss ich nochmal üben.
Ziege Rosenkohl Maronen Schupfnudeln
Da Ziegenfleisch ja einen schönen Eigengeschmack hat, wollte ich ein Gemüse dazu machen, das dem Stand hält und habe mich für Rosenkohl entschieden. Denn in Walsum auf dem Markt steht ein Bauer der verkauft noch Rosenkohl mit Geschmack, der ist noch wirklich herb und auch bitter. Dazu noch Schupfnudeln und Maronen und wir hatten ein gelungenes, winterliches Essen.
Die Schupfnudeln habe ich nach diesem:http://kaquushausmannskost.blogspot.de/2015/01/hausmannskost-entenbrust-weinsauerkraut.html Rezept gemacht, deshalb schreibe ich es hier nicht nochmal auf. Ich habe nur darauf verzichtet sie vorzukochen.



Zutaten für 2:
2 Ziegenlamm-Filets
Butterschmalz
16 Schupfnudeln (roh)
400g Rosenkohl
100g Maronen, geschält und gekocht
1/2 Bund glatte Petersilie 
Butter
Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Den Rosenkohl putzen und den Strunk kreuzweise einschneiden. Von den größeren Rosenkohlknospen einige schöne Blätter ablösen und beiseite legen. 
Den Rosenkohl in reichlich Salzwasser etwa 6 Minuten kochen lassen. Der Rosenkohl kann ruhig noch Biss haben. Den Rosenkohl durch ein Sieb abschütten, mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.

Ziege Rosenkohl Maronen Schupfnudeln
Die beiden Ziegenlammfilets gut salzen, in Würfel schneiden und in sehr heissem Butterschmalz etwa eine Minute von jeder Seite anbraten. Die Filets dann im Backofen bei 50°C etwa 30 Minuten nachziehen lassen. 

Die Schupfnudeln in eine große Pfanne mit aufgeschäumter Butter geben. Im Gegensatz zu sonst habe ich sie nicht im Wasser vorgegart, daher sind sie sehr empfindlich, also ganz vorsichtig damit umgehen. Bei kleiner Hitze langsam bräunen, gelegentlich wenden. Die Schupfnudeln sollten nur leicht bräunen.

Die Maronen klein hacken, ebenso die Petersilie. Etwas Butter in einer Pfanne auslassen und die Maronen darin leicht anbraten.
Den Rosenkohl zu den Schupfnudeln in die Pfanne geben und einige Minuten bei kleiner Hitze erwärmen.

Anrichten:
Die Petersilie zu den Maronen in die Pfanne geben und gut vermischen. Die Rosenkohlblätter in die Pfanne zu den Schupfnudeln geben und kurz erwärmen.

Die Schupfnudeln und den Rosenkohl auf zwei Teller verteilen. Darauf das Fleisch verteilen. Mit einem Löffel die gerösteten Marone darüber streuen und servieren.

Mittwoch, 9. November 2016

Seelenfutter: Risotto, Maronen, Schinken und Pilze

Es gibt Tage da braucht es aus ganz vielen und unterschiedlichen Gründen ein wenig Seelenfutter zum Ausklang des Tages. Der 9.11.2016 ist aus mehreren Gründen ein solcher Tag. 

Risotto Maronen Schinken Pilze 
Seelenfutter bedeutet bei uns ganz klar, Kohlenhydrate, Fett und ganz viel Aroma. Ich weiss nicht ob das bei allen anderen auch so ist, bei uns ist das so. Bei uns ist das eine Kombination die sich besänftigend auswirkt auf die Seele. 
Da bietet sich natürlich ein Risotto an, mit Olivenöl, Butter und aromatischen Zutaten.
Also gab es einen Risotto mit Parmaschinken, Shitake-Pilzen, Maronen und Lauch. Einfach und gut. Und ja, ich gehöre zu den Menschen die sich beim Risotto rühren entspannen.


Zutaten:

120 g Acquerello-Reis
Butter, Olivenöl 
1  große Schalotte 
1 Stange Porree
5o ml Weißwein
50 ml Wermut
500 ml Geflügelfond
100 g Shitake-Pilze
150 g Parmaschinken
80 g Maronen
Grana Padano

Zubereitung:
Für einen Risotto schneide ich die Zutaten erst alle so klein wie ich es für den Risotto brauche.
Also die Schalotte schälen und sehr fein würfeln. Den Porree teilen, einmal den hellgrünen und einmal den weißen teil. Beide längs vierteln und in dünne Streifen schneiden.
Die Pilze putzen und klein würfeln. Den Parmaschinken in Streifen schneiden. Den habe ich mir vom Metzger in etwas dicker Scheiben schneiden lassen, etwas so dick wie der Wurstaufschnitt geschnitten wird. Bei mir waren das drei Scheiben. Die Maronen fein würfeln. Da war ich faul und habe vorgekochte Maronen gekauft.

Risotto Maronen Schinken Pilze
Den Geflügelfond aufkochen. In einem topf etwas Butter und Olivenöl erwärmen. Darin die weißen Teile des Porrees und die Schalotten etwa 5 Minuten weich andünsten. Das muss bei niedriger Temperatur geschehen, damit nichts anröstet und braun wird.
Wenn die schön weich sind den Reis zufügen und gut verrühren damit er sich voll Fett saugen kann.
Nach etwa 3 Minuten mit dem Wermut und dem Wein ablöschen und gut verrühren.
Dann nach und nach den Geflügelfond zuschütten und immer wieder umrühren. Nach etwa 20 Minuten dürfte der reis dann gar sein.
In der Zwischenzeit in einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Shitake-Pilze darin anbraten, dann den Parma-Schinken zugeben und leicht anbraten. Nach etwa 5 Minuten die Maronen zufügen und alles gut verrühren.

Etwa 5 Minuten bevor der Reis gar ist etwas die Hälfte des Pfanneninhalts zum Reis geben und mit garen. Nochmal etwas Butter, Fond und 2 El frisch geriebenen Grana Padano zum Reis geben und gut verrühren.
Den grünen Teil des Porree mit in die Pfanne geben und zwei, drei Minuten erwärmen.


Den Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann den Risotto auf zwei Teller verteilen, die Schinken-Pilzmischung aus der Pfanne mit dem Porree auf den Risotto verteilen.