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Montag, 18. August 2014

Wodka und Saibling



Claudia von Dinner um Acht ruft wieder zu einem Blogevent für die Buchmesse, Thema ist "Kochen mit Wodka", denn das Gastland ist ja Finnland.
Gut, ich wäre bisher nicht auf die Idee gekommen Finnland mit Wodka in Verbindung zu bringen, was sich als Fehler erwiesen hat, es gibt ja sogar finnischen Wodka. Nun, da habe ich dazu gelernt. 
Wodka habe ich bisher auch eher weniger mit kochen in Verbindung gebracht, eher mit Komasaufen. 
Aus Neugierde habe ich dann mal im Internet nachgeschaut und so einiges an Ideen und Rezepten für Wodka gefunden. Wodka ist sehr wohl kochtauglich, auch das habe ich jetzt gelernt.
Wodka |Saibling|Salat
Also das Ende vom Lied ist, ich habe mir eine kleine Flasche einfachen Wodka gekauft. Der wirklich gute für 45 € war mir ehrlich gesagt zu teuer. So habe was ausprobiert, nämlich in Wodka mit Kerbel gebeizten Saibling, dazu ein kleine mit Wodka aromatisierte Creme und einen feinen Salat aus Zuckerschoten und Erbsen.
So hatten wir, Frau K und ich eine schöne kleine Vorspeise und ich einen Beitrag für Claudias Blogevent zur Buchmesse.

Zutaten für 2:

200 g Saiblingfilet mit Haut
30 g Salz
20 g Zucker
1 Prise Melange Blanc
1/2 Bund Kerbel
3 El Wodka

150 g griechischer Joghurt
1/2 Biozitrone
2 El Wodka
100 g gepalte Erbsen
100 g Zuckerschoten
2 El Rapsöl
1 El Zitronensaft
Frischer Dill
Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Den Joghurt etwa 12 Stunden im Kühlschrank über einem Sieb abtropfen lassen.

Den Wodka für die Beize mit dem Zucker, Salz und einer Prise Melange Blanc ( vom Alten Gewürzamt) vermischen. Den Kerbel waschen und sehr fein hacken. Zu dem Wodka geben und gut vermengen.
Die Fischfilets abwaschen, trocken tupfen und mit der Hautseite nach oben in eine Schale legen. Die Beize darüber verteilen und den Fisch etwa 5 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Die Zuckerschote abwaschen. Etwas Wasser in einem kleinen Topf erhitzen, die Zuckerschoten darin 5 Minuten garen. Die letzte 2 Minuten die gepalten Erbsen mit kochen lassen. Das Gemüse durch ein Sieb abschütten und kurz in kaltem Wasser abschrecken. Das Gemüse abkühlen lassen. 

Den Joghurt mit dem restlichen Wodka, der abgeriebenen Schale und dem Saft der halben Zitrone gut verrühren. Mit ein wenig Salz die Creme abschmecken.

Das Rapsöl mit einem El Zitronensaft, etwas Salz und wenig frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer verrühren. Einige der Zuckerschoten längs in schmale Streifen schneiden, ein paar andere quer in feine Streifen schneiden. Das abgekühlte Gemüse insgesamt in der Vinaigrette etwa 15 Minuten marinieren.

Wodka|Saibling|Salat

Anrichten:
Die Haut von den Fischfilets mit einem langen schmalen Messer ( ich nehme dazu ein Ausbeinmesser) schneiden. Den Fisch in schmale Streifen schneiden.
Mit einem Esslöffel auf jeden Teller etwas von der Creme verstreichen. Die Fischstreifen dazu setzen. Dann den Gemüsesalat auf die Teller verteilen. Darüber einie Dillspitzen verteilen.

Samstag, 18. Februar 2012

Freitagsfisch: Lachs, Blattspinat und Tagliatelle

Frau K mag das, ein einfaches Gericht das sich schnell machen lässt.  So gibt es das häufiger bei uns, Blattspinat mit Lachs und Bandnudeln, oder wer es mehr mediterran mag sagt Tagliatelle.


Wenn man den kleinen jungen Spinat aus der Tüte nimmt geht es noch etwas flotter. Ich bevorzuge den etwas groberen Blattspinat, der hat für mich mehr Geschmack, muss aber mehr geputzt werden. Den kleinen Spinat aus der Tüte braucht man nur zu waschen. 








Trotzdem ist dieses Gericht eine flotte und einfache Sache und in weniger als 30 Minuten gemacht, fast mittagspausentauglich. 


Deshalb habe ich es auch für die Cucina rapida eingetragen.


Zutaten für 2:



  • 800 g Blattspinat 
  • 1 Schalotte
  • 1 frische Knoblauchzehe
  • 100 ml Noilly Prat
  • 100 ml Weißwein
  • 200 ml Sahne
  • 300 g Lachs 
  • frische Tagliatelle
  • Butter, Olivenöl
  • Muskat
  • Pfeffer und Salz
  • 1 Zitrone
  • frische Bandnudeln oder Tagliatelle



Zubereitung:


Die Schalotte und den Knoblauch putzen und in kleine Würfel schneiden. In etwas Butter und Olivenöl anschwitzen, sie dürfen aber nicht braun werden, nur glasig. Dann mit Wein und Noilly Prat ablöschen und gründlich einkochen lassen, bis etwa auf 1/3. Die Sahne zugeben und nochmal etwas einkochen lassen, bis die Konsistenz leich cremig ist.


Den Spinat gründlich waschen und putzen, im Zweifel nochmal waschen und kurz blanchieren, bis er zusammenfällt. Dann abschrecken und gründlich ! ausdrücken. Das Wasser sollte wirklich gut raus sein aus dem Spinat, das ist wichtig.


Den Lachs entgräten, die Haut abziehen und die braunen Teile herausschneiden, in grobe Würfel schneiden, mit etwas Zitronensaft beträufeln und salzen.








Die Nudeln gar kochen, was bei frischen Tagliatelle ja kaum 2 Minuten dauert. 


Den Spinat in die Sauce geben, erwärmen, dann die Lachswürfel dazu und ebenfalls vorsichtig erwärmen, so das sie innen noch schön rosa sind.
Alles mit Muskat, Pfeffer und Salz und Zitronensaft abschmecken