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Montag, 25. November 2013

Kochbuch: Cuisine Int. Hangar-7



Ikarus heisst das Restaurant in dem die Gerichte für dieses Kochbuch präsentiert wurden:



Cuisine Int. Hangar-7

München 2013
ISBN 978-3-89910-588-9

Der Untertitel:
„10 Jahre Kulinarische Überflieger im Restaurant Ikarus. Die Weltbesten Köche und Ihre Rezepte“




Ikarus war nach der Griechischen Sage der Sohn des Dädalus  der mit seinem Vater und selbst gebauten Flügeln aus dem Labyrinth des Minotauros floh, dabei zu hoch flog und, weil der Wachs in der Sonne schmolz, seine Flügel verlor und abstürzte, quasi der erste Überflieger.

Im Vorwort von Dietrich Mateschitz erfährt man das die Idee für die Küche des Ikarus zusammen mit Patron Eckart Witzigmann entwickelt wurde.

Jeden Monat , 11 Monate im Jahr werden die Kreationen eines anderen Kochs angeboten im Ikarus und das seit 10 Jahren. 
Seit einigen Jahren gibt es von der Collection Rolf Heyne dazu das passende Kochbuch jeweils mit den Köchen eines Jahres.
Die Ausgaben für 2012  und 2013 habe ich und bin ziemlich begeistert.
Der vorliegende Band fasst die letzten 10 Jahre zusammen. Weit mehr als 100 Köche die Im Ikarus gekocht haben werden vorgestellt. Das geschieht auf fast 500 Seiten. Also ein durchaus opulentes Werk.

© Collection Rolf Heyne "Gewürzte Karotten"
Der Chefkoch des Ikarus, Roland Trettl besucht die Köche vor Ort, also in den eigenen Restaurants und dann kochen die Köche mit dem Team des Ikarus im Hangar-7 und das Team kocht dann einen Monat seine Rezepte. Eine geniale Idee.

Nach einem Vorwort von Dietrich Mateschitz und einem weiteren gemeinsamem Vorwort von Witzigmann und Roland Trettl geht es dann auch direkt mit der Vorstellung los.

Jeder Koch wird mit einem Foto und einer kurzen Charakterisierung durch Roland Trettl, seinem Restaurant und Herkunftsort vorgestellt, dazu kommt ein Rezept und ein Bild des Gerichtes, sowie einigen kleinen Bildenr die vor Ort gemacht wurden. 
Dabei sind die Rezeptbilder vor 2007 keine Originale, die Gerichte wurden neu gekocht und für dieses Buch fotografiert, da es die Bände wohl erst seit 2007 gibt.

Das ganze ist nicht zeitlich sortiert, sondern nach Kontinenten, denn es sind wirklich Köche aus allen Kontinenten vertreten.
Es fängt mit Europa an, dort wird dann noch nach Ländergruppen unterteilt, es geht weiter mit Asien, Nordamerika, Südamerika, Südafrika und endet mit Australien und ganz am Schluss kommt der gemeinsame Zielort der Überflieger, der Hangar 7.

Es sind viele große und bekannte Köche aus der ganzen Welt vertreten, wie Rene Redzepi / Restaurant Noma, Sergio Hermann Oud Sluis, aber auch Grant Achatz und Daniel Humm aus den USA und Peter Gilmore aus Sydney.

Allerdings ist die Auswahl wohl nicht wirklich stringent durchgeführt, denn Lea Linster und Gerard Depardieu passen für mich kaum in dass Konzept und auch bei Herrn Zacherl habe ich meine Zweifel.
Das auch Köche vertreten sind die vielleicht nicht auf allerhöchstem Niveau arbeiten ändert nicht daran das es sich um ein grandioses Buch handelt. 

Aus Deutschland sind aber auch unter anderem dabei Tim Raue, Sven Elverfeld und der neue 3 Sterne-Koch Christian Jürgens

Man kann sich so, auch als Mensch der nicht um die Welt reisen mag, so wie ich, einen Eindruck über den Stand der Kochkunst in den letzten 10 Jahren verschaffen. 
© Collection Rolf Heyne "Lammrücken in der Kartoffelkruste"
Natürlich fehlen auch Spitzenköche, in der Liste, doch das stört mich nicht, denn in dem Buch ist so viel Qualität gesammelt, das man immer wieder neue Ideen findet und , so bin ich überzeugt, einen schönen Überblick über den Stand der Technik und Kreativität in der internationalen Küche.

Ich kenne kein vergleichbares Buch, das auch nur annähernd das leistet.

Die Bilder die mir die Collection Rolf Heyne zur Verfügung gestellt hat zeigen sehr schön die Spannweite der Entwicklung. Einmal aus dem Jahre 2003 den „Lammrücken in der Kartoffelkruste“ von Lea Linster, und auf der anderen Seite von Brent Savage aus dem Jahre 2013 „Gewürzte Karotten mit Pistazien, Joghurt und schwarzen Oliven“

Einmal steht Fleisch perfekt gegart, kompakt im Mittelpunkt, auf der anderen Seite werden Karotten spielerisch leicht in das Zentrum gestellt.
Ich denke, man kann noch mehr solche Veränderungen finden wenn man sich auf diese Buch einmal einlässt. Ich möchte es nicht mehr missen. 

Sonntag, 14. Juli 2013

eine Liebeserklärung





Ja, ich liebe sie und möchte nicht mehr ohne sie. Frau K akzeptiert das.
Worum es geht? Natürlich um Kochbücher. Ich liebe Kochbücher und manche Kochbücher ganz besonders.

Kochbücher, braucht tatsächlich noch jemand Kochbücher? Sind das nicht kulturelle Dinosaurier, die alsbald aussterben werden?
Wenn man in der Goggle-Suche den Begriff „Lammschulter Rezept“ eingibt , so findet man 104.000 Treffer, alleine 110 tolle Rezepte beim Chefkoch und 57 bei Kochbar. 
Diese beiden Seiten stehen immer an der Spitze wenn es um eine Rezeptsuche geht.
In den Kochforen liest man immer mal wieder das Kochbücher überflüssig sind, es steht doch alles im Internet. Es gibt E-Books, Kochbücher als pdf und so viele Kochseiten wozu braucht es dann noch Kochbücher?

Ich brauche die weil man die anfassen kann, man riecht bei neuen Büchern den Druck und das Papier, die Papiere sind unterschiedlich und ein Foto auf gutem Papier in einem Buch hat mehr Qualitäten als ein Bildschirmbild, sei es auf dem I-Pad oder dem PC. 

Ein gut gemachtes Kochbuch ist etwas besonderes und lässt sich auf dem Rechner nicht so darstellen, weil viele Eindrücke fehlen. Ich möchte darauf nicht verzichten, gerade auch nicht auf die opulenten Prachtbände die es gibt.

Mir macht es Vergnügen auf der Terrasse zu sitzen und in Kochbücher zu lesen und mich an den Bildern und Rezepten zu berauschen. Kochbücher sind bei mir im Urlaub dabei und gehören zu meinem Leben, auch wenn ich mir Informationen aus dem Netz hole, es ist nicht das gleiche sinnliche Erlebnis wie ein gut gemachtes Kochbuch.




Zu diesen Bücher gehört auch das Buch von Christian Jürgens.

© Collection Rolf Heyne




Christian Jürgens. Das Kochbuch
Gebunden, 400 Seiten
Juni 2012
Fotografie Luzia Ellert









Christian Jürgens kocht im Restaurant Überfahrt im Seehotel in Rottach-Eggern.
So erfolgreich, daß er zwei Michelin Sterne hat und einige denken er habe auch den dritten  Stern schon verdient.
2013 hat ihn der Gault-Millau zum Koch des Jahres gekürt.
Er gehört also ganz unzweifelhaft zu den besten in Deutschland.
Man bekommt  400 Seiten Spitzenküche sortiert nach der Menüfolge, also Amuse -Bouche, Vorspeise, Zwischengang, Fisch, Fleisch, Käse, Dessert und süßer Abschluss. Danach gibt es noch einige Basics und ein Register. Ein Kochbuch in klassischer Aufteilung.

Dieses Rezept gefällt mir besonders, Christian Jürgens nennt es einfach Beef:


© Luzia Ellert für Collection Rolf Heyne
In seiner Schlichtheit kaum zu überbieten, doch ich denke es stellt hohe Anforderungen  an die handwerklichen Fähigkeiten und ist ein kleines Kunstwerk aus klassischen, hochwertigen  Zutaten.


© Luzia Ellert für Collection Rolf Heyne
Gleiches gilt für den Steinbutt, er bekommt etwas Specksauce,  Schinken, dicke Bohnen und Oliven und schaut dann überzeugend gut aus und wirkt einfach, dabei handelt es sich um ein recht komplexes Rezept mit einer Vielzahl an Zutaten.







Verspielter ist das Dessert, Jürgens nennt es „Herbstlaub vom Wallberg“ und wie Herbstlaub schaut es auch aus, ich hätte an einem solchen Dessert viel Freude.
© Luzia Ellert für Collection Rolf Heyne
Die Rezepte sind klar gegliedert und so detailliert das sie für den Leser durchaus nach kochbar sind, wie etwa das Steinbutt-Rezept. Allerdings sind die meisten sehr aufwändig und beinhalten eine Vielzahl von Arbeitsschritten.

Den meisten Rezepten werden 4 Seiten gegönnt, 2 Fotoseiten und zwei Textseiten.
Die Fotos in dem Buch stammen von Luzia Ellert und schon das Titelbild zeigt wo es hin geht. Quader und geometrische, klare Formen, meist in Grautönen oder beige-braun wie der Titel. Kantig aber auch zurückhaltend, die Teller stehen im Mittelpunkt und kommen hervorragend zur Geltung.
Ein Kochbuch aus dem ein Dilettant wie ich viel mitnimmt, es eignet sich hervorragend für einen Nachmittag auf der Terrasse und der Leser bekommt einen umfassenden Einblick in Jürgens Küche und ganz viele Anregungen und Denkanstöße für die eigene Küche. Ein schönes Beispiel dafür warum ich Kochbücher so liebe.

Natürlich ist auch das ein Beitrag zu Arthurs Tochter Blogevent "Jeden Tag ein Buch"
Die Bilder wurden mir freundlicherweise von der Collection Rolf Heyne zur Verfügung gestellt und unterliegen dem Urheberrecht des Verlages

Freitag, 22. März 2013

"Gemüse" das Kochbuch von Köthe/Ollech




Vor Weihnachten habe ich zugeschlagen, was Kochbücher betrifft und mir unter anderem auch das Kochbuch:

"Gemüse"
© Peter Schulte für Tre Torri Verlag


Andree Köthe/Yves Ollech
Tre Torri Verlag
Wiesbaden 2012
ISBN 978-3-941641-24-2

gekauft. 
Seit dem gehört es zu den Kochbüchern, in die ich immer wieder rein schaue wenn ich Gemüse zubereiten will. Doch Vorsicht, das Buch ist kein vegetarisches Kochbuch, auch wenn der Titel es nahe legt. Es gibt durchaus auch Fisch und Fleisch in den Gerichten.

Die Autoren betreiben in Nürnberg das Restaurant Essigbrätlein. 
Eine Hompage für das Restaurant habe ich leider nicht gefunden. Doch bushcook von Bushcookskitchen hat das Restaurant besucht und einen wirklich lesenwerten Bericht geschrieben. Irgendwann werde ich da auch mal hinfahren müssen, glaube ich. 
Sie sind mit 2 Michelin Sternen und 18 Gault-Millau Punkten ausgezeichnet.
Allgemein werden sie gelobt für ihre Gemüse und Aromenküche. Andree Köthe wurde vom Gault-Millau zum Koch des Jahres 2012 ernannt. Sie sind also hochdekoriert.

Ich habe das erste mal von ihnen gelesen in dem Buch „Die F.A.Z. Gourmetvison „ von Jürgen Dollase. Dort stellen sie ein umfangreiches Menü vor, mit einem wie ich finde genialen Rezept „Makrelee auf Shiitakepilzen“
In ihrem Kochbuch beschränken sie sich auf einzelne Gemüse. Es werden 52 Rezepte vorgestellt, sortiert in alphabetischer Reihenfolge nach den Gemüsen die Verwendung gefunden habe, von der Ackerwindewurzel bis zur Zwiebel. 

Es gibt Rezepte für Blumenkohl und den oft verpönten Brokkoli, Erbse und Fenchel, aber auch für Mönchsbart, Amarant und Baldrian. Also sowohl die gängigen , bekannten Gemüse werden verarbeitet, aber eben auch ausgefallenes. Mein Gemüsehändler musste erst einmal nachfragen was Mönchsbart ist und wann der Saison hat.

Jedes Gemüse erhält vier Seiten.Erst gibt es eine Beschreibung des Gemüses und auf der gegenüberliegenden Seite eine große Abbildung auf sehr farbigem Untergrund. 
Auf der nächsten Seite dann ein große Bild des Gerichts und demgegenüber das Rezept und eine kreisrunde graphische Darstellung. Dieses Diagramm zeigt die Einteilung der Komponenten des Gerichts in ihrer Farbe und den Texturen, wobei ich ehrlich zugeben muss aus den Diagrammen nicht wirklich schlau zu werden.

Allerdings faszinieren mich die Rezepte. Eines meiner Lieblingsrezepte aus dem Buch ist 

„Rhabarber mit Kartoffeln und Wildsaibling“ :
© Peter Schulte für Tre Torri Verlag

Ein Rezept das recht einfach gehalten ist, man benötigt keine besondere Küchentechnik, das aber in seiner Schlichheit beeindruckt. Es gibt Kartoffelstampf mit Kirschtomatensaft, Wildsaibling aus dem Backofen und Rhabarber. Dabei wird der Rhabarber nur geschält und in dünne Scheiben geschnitten und mit Salz und Zucker vermengt. Das bleibt etwas stehen und wird dann auf den Fisch gegeben. Ich habe das Rezept ausprobiert ( leider aber nicht mit diesem Fisch) und es war beeindruckend gut.
Fast schon selbstverständlich ist, das vieles Sous Vide zubereitet wird, aber auch der Dampfgarer kommt zum Einsatz.
Die Gemüse werden umfassend verarbeitet. Für den Blumenkohl gibt es Blumenkohlröschen, Blumenkohlscheiben, Blumenkohlasche, Blumenkohlblätter und Blumenkohlfond und auf dem Teller schaut das alles zusammen dann richtig gut aus:



© Peter Schulte für Tre Torri Verlag
Also ein Kochbuch das mir gefällt und das eine Menge an Inspiration enthält, für mich gerade eines der wichtigsten Kochbücher in der Küche.
Wenn es interessiert woher die edelen Teller sind, der findet am Ende des Buches auch noch einen Hinweis
Die Bilder wurden mir freundlicherweise vom Verlag Tre Torri zur Verfügung gestellt, der auch das Copyrhight hat.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Weihnachtsgeschenk: Kulinarische Überflieger



Ein Kochbuch habe ich mir zu Weihnachten gegönnt, 

        Kulinarische Überflieger 2012.
München 2012



304 S., gebunden, 49,90 EUR

ISBN: 978-389910541-4
Ich liebe diese Kochbücher die meinem Hirn einen Schups geben und es in Bewegung versetzen.
Also die Kochbücher die mich anregen und neue Ideen erzeugen. 
Ich bin ja kein Profi, sondern Dilettant und koche weil es mir Vergnügen bereitet, und mit viel Vergnügen lese ich auch in Kochbüchern
Dieses hat mich sehr gefesselt und  ich werde sicherlich einige Anregungen übernehmen und Gerichte nachkochen.

Die Idee hinter dem Kochbuch ist, dass im Restaurant Ikarus in Salzburg jeden Monat ein anderer Spitzenkoch dargestellt wird. Dieser Koch weist das Küchenteam vom Ikarus an und diese kochen einen Monat sein Menü. Diese Menüs sind in dem Kochbuch zu finden.
Der Chefkoch des Ikarus, Roland Trettl besucht vorher die Köche vor Ort.
So beginnen alle  Menüs mit einer Beschreibung des Kochs und seiner Küche. Man erfährt unter Anderem dass Ryan Clift ein detailversessener Pedant ist.

Da nun ja nicht jeder über die Reisemöglichkeiten und das notwendige Kleingeld verfügt um die Spitzenrestaurant weltweit anzusteuern gibt dieses Kochbuch eine schöne und interessante Möglichkeit sich mit der weltweiten Spitzenküche  zu befassen und sich davon einen Eindruck zu verschaffen. 
Es kochen Köche aus aller Welt unter anderem eben Ryan Clift, der als Brite in Singapur kocht,  Peter Gilmore aus Australien, Rizzo und Ridondo aus Brasilien, aber auch Tanja Grandits aus der Schweiz oder Rasmus Kofoed aus Dänemark.

Das Buch enthält für einen Hobbykoch eine Unzahl kreativer Anregungen, und einzelne Bestandteile der Menüs sind auch für Laien sicherlich nachkochbar.   
Ein Rezept hat es mir gerade besonders angetan, die Gebratene Taube von Ryan Clift
Bei ihm gibt es zur Taubenbrust und zu Taubenkeulen Quinoa mit Roter Bete, Himbeeren und Joghurt. Hört sich simpel an ist es aber nicht und das sieht man schon auf dem Bild:


Alleine die Farbzusammenstellung ist genial gelungen, aber man muss auch erstmal auf die Idee kommen Quinoa mit Roter Bete zu färben. 


Also wer zu Weihnachten einen Buchgutschein bekommen hat, dieses Buch kann ich jedem  nur empfehlen.
Wer mehr dazu lesen möchte findet das bei Steffen Sinziger

Das Copyright für die beiden Bilder hat der Verlag Collection Rolf Heyne, der mir freundlicherweise die Bilder zur Verfügung gestellt hat.



Mittwoch, 6. Juli 2011

Das Kochbuch

Ein Kochbuch über das Herr Dollase in der FAZ sagt es gäbe den "State of the Art" der Kochkunst wieder, das interessiert mich. Ich lese gerne Kochbücher und im Urlaub habe ich hinreichend Zeit sie auch zu lesen. So habe ich mir das so gelobte Buch gekauft. 

Titel: Sven Elverfeld, 
von Elverfeld, Sven.
Ein wunderschönes und beeindruckendes Kochbuch. Ich kann nicht wirklich beurteilen ob es den State of Art tatsächlich dokumentiert, da ist Herr Dollase sicherlich deutlich kompetenter.
Das Kochbuch ist ein umfassendes Werk, und schwer ist es, mehr als 521 Seiten schwer. Das beeindruckt schon aus diesem Grund, wenn man dann liest setzt sich das fort, denn was Elverfeld z.B. aus Caprese oder Handkäs macht ist mehr als beeindruckend. Die Rezepte sind komplex und ich würde sie nicht nach kochen können, doch das Kochbuch enthält Anregungen ohne Ende. Es macht einfach Vergnügen die Rezepte zu lesen, sich die Bilder anzuschauen und den Versuch zu unternehmen sich in diese Gerichte hinein zu denken. Er schreibt im Vorwort das er das Buch als Statement für interessierte Gourmets und Kollegen und für die Freunde seiner Küche versteht




Als ich das Inhaltsverzeichnis gelesen habe bin ich dann über ein Schnitzel  „ Jäger Art“ gestolpert, mit Vichy Karotten und Pommes Frites und natürlich auch mit Champignons, das Gericht hat dann jedoch nichts mit dem zu tun was man sich so landläufig darunter vorstellt. Wer das Kochbuch irgendwo sieht sollte mal hineinschauen, es lohnt sich, so finde ich.
Ach so und das Urlaubswetter ist noch besser geworden: