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Mittwoch, 22. August 2018

schön einfach, ein Nudelteller mit Pfifferlingen

Manchmal ist kochen so schön einfach wie bei diesem Gericht. 
Ich hatte noch frischen Nudelteig im Eis, dazu gab es frische französische Pfifferlinge, gekochten Schinken von meinem Metzger und ein wenig Sahne. Das war gut, richtig gut fanden Frau K und ich. 

Nudeln Pfifferlinge Schinken


Den Nudelteig habe ich gemacht aus einfachem Weizenmehl Type 550, Weizenmehl, 1050 und etwas feinem Hartweizengrieß, dazu natürlich Eier und Salz. Die Menge im Rezept reicht bei uns je nach Gericht für 4-6 Portionen. Wir mögen die Nudeln so . Ich denke das Weizenmehl 1050 gibt etwas mehr Aroma oder Geschmack an die Nudeln. 
Den Teig kann man gut einfrieren, wenn er aufgetaut ist noch etwas Mehl zufügen und gut durchkneten und er kann weiter verarbeitet werden.
Das Bild von dem Nudelteller hatte ich schon bei facebook eingestellt und es gab Anregungen noch Kräuter dazu zu tun. Vorgeschlagen wurden Petersilie, Estragon und Salbei, ich finde das kann man gut mal ausprobieren, wobei ich mit Estragon und Salbei in der Dosierung vorsichtig wäre.

Zutaten für 2:
200 g Weizenmehl Type 550
130 g Weizenmehl Type 1050
70 g feiner Hartweizengrieß
1/2 Tl Salz 
3-4 Eier Gewichtsklasse M
1 El Butter
1 Schalotte
150 g gekochten Schinken
250 g frische Pfifferlinge
3-4 El Sahne
Salz

Zubereitung:
Die 400 g Mehl und Hartweizengrieß mit dem Salz in eine große Schüssel geben und alles schonmal gut vermischen. Dann drei Eier zufügen und den Teig gut verkneten. Wenn der  Teig zu trocken ist noch ein Eigelb oder ein ganzes Ei zufügen. Der Teig sollte allerdings nicht mehr klebrig sein, wenn nötig auch noch etwas Mehl zufügen. Das muss man ein wenig probieren.
Ich forme den Teig zu einer Kugel und dann kommt der für wenigsten 3 Stunden in den Kühlschrank.
Den Teig etwa 1 Stunde vor der Verarbeitung wieder aus dem Kühlschrank nehmen, das er auf Zimmertemperatur kommt.  Den Teig teilen und eine Hälfte für ein späteres Gericht einfrieren.

Nudeln Pfifferlinge Schinken
Den verbliebenen Teig vierteln und jedes Viertel durch die Nudelmaschine drehen.  Dann über die Walze zu dünnen Bandnudeln verarbeiten. Zum trocknen über ein bemehltes Küchentuch hängen.

Die Pilze putzen und mit einer Bürste reinigen, wenn sie zu groß sind die Pfifferlinge halbieren.

Die Butter in einer Pfanne kurz aufschäumen. Die Schalotte fein würfeln und in die Butter geben. Einige Minuten weich dünsten. Den Schinken würfeln und dann mit dünsten.  Zum Schluss die Pfifferlinge zufügen und bei höherer Hitze etwa 3-4 Minuten dünsten, dabei häufig umrühren. Die Sahne zufügen, mit Salz abschmecken und die Pfanne vom Herd nehmen.
Die Nudeln in einem großen Topf in reichlich Salzwasser 2-3 Minuten kochen, dann abschütten.

Anrichten:

Die Nudeln auf zwei Teller verteilen. Die Pfifferling-Schinken Mischung über die Nudeln verteilen. Wer mag streut noch etwas Petersilie, Estragon oder Salbei darüber.

Mittwoch, 27. September 2017

regionales, Pickert mit Schinken und Ei

Pickert gab es, eine eher regionale Angelegenheit wie ich jetzt weiß.
Ich habe in der neuen Essen&Trinken das Rezept entdeckt. Pickert ist ein Kartoffelpfannkuchen und kommt ursprünglich wohl aus dem lippischen/westfälischen.
Barbara vom Blog „Schlecktüre“ hat das schön beschrieben was es mit dem Pickert auf sich hat, sehr lesenswert.

Pickert Schinken Spiegelei


In vielen Rezepten kommen Rosinen in den Teig. Rosinen sind hier bei uns ein absolutes „No-Go“, also gab es bei uns den Pickert ohne Rosinen. 
Ich habe dazu auch gelesen, das die alten Lipper sagen der Rosinenpickert sei der neureichen Pickert, denn ursprünglich war es wohl ein arme Leute Gericht.

In der Essen & Trinken wird der Pickert auch mit Schinken und Spiegelei zubereitet, das hat mir gefallen und so habe ich den Pickert dann auch zubereitet.

Zutaten für 2:
150 g Mehl
15 g Hefe
1 Prise Zucker
350 g Kartoffeln
200 ml Milch
5 Eier M
1 Prise Salz
Schweineschmalz
200 g Schinken am Stück
6 Scheiben Schinken
Butter


Zubereitung:

Das Mehl in eine große Schüssel geben, eine kleine Kuhle eindrücken. Etwa 50 ml zimmerwarme Milch mit der Hefe und dem Zucker verrühren und in die kühle schütten, etwas Mehl darüber streuen. Mit einem Feuchten Küchentuch abdecken und etwa 30 Minuten gehen lassen.

Pickert Schinken Spiegelei
In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und sehr fein reiben. Die Kartoffelmasse etwas abtropfen lassen, dann zu dem Mehl geben. Ein Ei, eine Prise Salz und die restliche Milch zufügen und alles gründlich verrühren. Den Teig etwa 1 Stunde aufgehen lassen.

In einer kleinen Pfanne den Teig nach und nach in Schweineschmalz zu 5-6 Pickert verbacken.

Die dicke Scheibe Schinken in Würfel schneiden und in etwas Schmalz leicht anbraten.

Die restlichen 4 Eier in etwas Butter zu Spiegeleiern braten.

Anrichten:

Je einen Pickert auf einen Teller legen, darauf ein Spiegelei legen und zwei Scheiben Schinken. Dazu einige Würfel vom gebratenen Schinken.

Mittwoch, 9. November 2016

Seelenfutter: Risotto, Maronen, Schinken und Pilze

Es gibt Tage da braucht es aus ganz vielen und unterschiedlichen Gründen ein wenig Seelenfutter zum Ausklang des Tages. Der 9.11.2016 ist aus mehreren Gründen ein solcher Tag. 

Risotto Maronen Schinken Pilze 
Seelenfutter bedeutet bei uns ganz klar, Kohlenhydrate, Fett und ganz viel Aroma. Ich weiss nicht ob das bei allen anderen auch so ist, bei uns ist das so. Bei uns ist das eine Kombination die sich besänftigend auswirkt auf die Seele. 
Da bietet sich natürlich ein Risotto an, mit Olivenöl, Butter und aromatischen Zutaten.
Also gab es einen Risotto mit Parmaschinken, Shitake-Pilzen, Maronen und Lauch. Einfach und gut. Und ja, ich gehöre zu den Menschen die sich beim Risotto rühren entspannen.


Zutaten:

120 g Acquerello-Reis
Butter, Olivenöl 
1  große Schalotte 
1 Stange Porree
5o ml Weißwein
50 ml Wermut
500 ml Geflügelfond
100 g Shitake-Pilze
150 g Parmaschinken
80 g Maronen
Grana Padano

Zubereitung:
Für einen Risotto schneide ich die Zutaten erst alle so klein wie ich es für den Risotto brauche.
Also die Schalotte schälen und sehr fein würfeln. Den Porree teilen, einmal den hellgrünen und einmal den weißen teil. Beide längs vierteln und in dünne Streifen schneiden.
Die Pilze putzen und klein würfeln. Den Parmaschinken in Streifen schneiden. Den habe ich mir vom Metzger in etwas dicker Scheiben schneiden lassen, etwas so dick wie der Wurstaufschnitt geschnitten wird. Bei mir waren das drei Scheiben. Die Maronen fein würfeln. Da war ich faul und habe vorgekochte Maronen gekauft.

Risotto Maronen Schinken Pilze
Den Geflügelfond aufkochen. In einem topf etwas Butter und Olivenöl erwärmen. Darin die weißen Teile des Porrees und die Schalotten etwa 5 Minuten weich andünsten. Das muss bei niedriger Temperatur geschehen, damit nichts anröstet und braun wird.
Wenn die schön weich sind den Reis zufügen und gut verrühren damit er sich voll Fett saugen kann.
Nach etwa 3 Minuten mit dem Wermut und dem Wein ablöschen und gut verrühren.
Dann nach und nach den Geflügelfond zuschütten und immer wieder umrühren. Nach etwa 20 Minuten dürfte der reis dann gar sein.
In der Zwischenzeit in einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Shitake-Pilze darin anbraten, dann den Parma-Schinken zugeben und leicht anbraten. Nach etwa 5 Minuten die Maronen zufügen und alles gut verrühren.

Etwa 5 Minuten bevor der Reis gar ist etwas die Hälfte des Pfanneninhalts zum Reis geben und mit garen. Nochmal etwas Butter, Fond und 2 El frisch geriebenen Grana Padano zum Reis geben und gut verrühren.
Den grünen Teil des Porree mit in die Pfanne geben und zwei, drei Minuten erwärmen.


Den Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann den Risotto auf zwei Teller verteilen, die Schinken-Pilzmischung aus der Pfanne mit dem Porree auf den Risotto verteilen. 

Sonntag, 22. Februar 2015

schlicht und einfach, niederheinischer Nudelteller



Knollensellerie, Zwiebel, Schinken, Sahne und frische Petersilie, das könnten doch schön Zutaten für ein Gericht hier vom Niederrhein sein. Alles Zutaten die hier regional erzeugt werden und das ganze Jahr im Handel sind. Was liegt also näher, als mit diesen Zutaten ein regionales niederrheinisches Nudelgericht zu machen?

Nudeln Sellerie Schinken
Tatsächlich ist diese Zutatenliste jedoch aus einem neueren italienischem Pasta-Kochbuch. Also diese Kombination ist nicht von mir erdacht, auch wenn sie so wunderbar in unsere Gegend hier passt. 
Ich habe dazu selber Bandnudeln gemacht, diesmal in einer sehr dünnen und schmalen  Version und die passten wunderbar dazu, sagt Frau K.
Überhaupt hat Frau K das Gericht gut gefallen und es ist , abgesehen von den Nudeln ja auch rasch zubereitet. Wer die Nudeln nicht selber machen will, kauft Bavette oder dünne Bandnudeln, die schmecken sicherlich auch.


Zutaten für 2:

150 g Pasta-Mehl
50 g Mehl 1050
1 Ei
2 Eigelb

Butter
1 Schalotte
200 g Knollensellerie
150g Kochschinken in dünnen Scheiben
50 Bauernschinken
75 ml Sahne
1/2 Bund Petersilie
Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Beide Mehlsorten in einer Schüssel gut miteinander vermischen. Das Ei und die Eigelb zugeben und gründlich verkneten. Den Teig in Folie gepackt wenigstens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Teig in 4 Portionen teilen und mit der Nudelmaschine bis auf die vorletzte Stufe dünn zu langen Bahnen ausrollen. Dann durch den Aufsatz für dünne Bandnudeln ziehen und etwas antrocknen lassen.

Für die Sauce die Schalotte schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Den Sellerie ebenfalls schälen und sehr fein würfeln. Die Würfel sollten nur 4-5 mm Kantenlänge haben, denn die werden nicht gekocht, sondern nur in Butter gedünstet, und sollen ja trotzdem gar werden.
Also etwas Butter in einer Pfanne erwärmen und die Schalotte und die Selleriewürfel darin 5-7 Minuten andünsten.

In der Zwischenzeit den Schinken in feine Würfel schneiden. Den Schinken mit in die Pfanne geben und 2-3 Minuten dünsten. Jetzt die Sahne angießen und das Ganze leicht einkochen lassen, dass es schön cremig wird. Mit Salz und wenig Pfeffer abschmecken

Für die Nudeln einen Topf mit Wasser aufsetzen und, wenn das Wasser kocht, salzen und die Nudeln darin etwa 2 Minuten kochen, abschütten und gut abtropfen lassen.

Die Petersilie fein hacken.


Anrichten:
Die Bandnudeln zu dem Schinken/Sellerie in die Pfanne geben, einmal gut vermischen und auf zwei Teller verteilen. Die Petersilie darüber streuen und servieren.

Da das Nudelgericht so schön regional ist, nimmt es dann auch noch an diesem Blogevent teil:

Blog-Event Be Reggie Nudelevent (Einsendeschluss 31. März 2015)

Sonntag, 21. Dezember 2014

Nudelnschinkensahnesauce, oder so ähnlich



Nudeln Schinken Linsen
Heute ein Rezept aus der Kategorie lecker, einfach und auch noch flott zubereitet.
Nudeln gehen ja immer und sind sehr praktisch wenn die Zeit eher knapp bemessen ist, wie jetzt gerade in der Woche. Mittwoch habe ich die Nudeln mit Schinken, Linsen, einigen Tomaten und ein wenig Sahne gemacht und das war richtig gut. 

Zutaten für 2:

100 g Speck, durchwachsen und geräuchert
200 g Kochschinken
3 El Berglinsen
1 Lorbeerblatt
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 rote Chilischote
10 Kirschtomaten
150 ml Sahne
Nudeln ( Penne Rigate )
Butter
Hartkäse

Pfeffer und Salz

Zubereitung:
Die Linsen mit dem Lorbeerblatt etwa 25 Minuten kochen und abschütten.
Den Speck und den Schinken in dünne Stifte schneiden.
Etwas Butter und den Speck in eine Pfanne geben und langsam bei mittlerer Temperatur auslassen. Dann die Schinken-Stifte mit in die Pfanne geben und kurz anbraten.
Die Schalotte, Knoblauchzehe und die Chilischote putzen und klein schneiden. 
Den Speck und den Schinken aus der Pfanne nehmen und die Schalotte, Knoblauch und Chili hineintun und 5 Minuten andünsten. 

Zwischenzeitlich das Nudelwasser aufsetzen, gut salzen und die Nudeln nach Packungsanweisung garen.

Nudeln Schinken Linsen
Die Tomaten abwaschen und halbieren und mit in die Pfanne legen, jetzt die Temperatur erhöhen das die Tomaten wirklich gut schmoren und Flüssigkeit verlieren. Nach etwa 10 Minuten die Sahne mit in die Pfanne schütten und leicht einkochen. Mit Pfeffer und wenn nötig mit etwas Salz abschmecken. Salz ist möglicherweise nicht nötig, da der Speck und der Schinken ja oft schon gut salzig ist.

Die Nudel auf zwei Teller verteilen und den Inhalt der Pfanne darüber verteilen, den Käse darüber reiben und servieren.

Samstag, 6. Oktober 2012

Für Heike, ein Strammer Max

" Brote schmieren ist doch nicht kochen"meinte Frau K als ich ihr von Heikes Blog - Event "Butterbrot" erzählte. So ganz unrecht hat sie ja nicht.

Erschwerend für mich kommt hinzu, dass man zu diesm Thema in den einschlägigen Kochbüchern der Sterne - Köche kaum eine Anleitung findet und ich schaue doch so gerne erstmal was sich andere zu einem Thema denken.
Ich glaube das ist oft so bei Juristen, die schauen gerne erstmal was andere , wie der Bundesgerichtshof oder ein kluger Professor zu einem Thema schreiben bevor die selber denken. Nach mehr als dreissig Jahren Juristerei ist das bei mir wohl ziemlich verinnerlicht.

Also habe ich selber gedacht, erst ist mir das Tartarbrot aus meiner Kindheit eingefallen, wenn mein Vater Freitags in die Stadt zum Metzger fuhr, gab es anschliessend oft ein Brot mit Rindertartar, Zwiebeln und Ei. Diese Butterbrot ist schon eingestellt und gekocht wird dafür auch nicht, also brauche ich eine andere Lösung.


Dann dachte ich an Butterbrot mit Schinken und Spiegelei, das gab es häufiger abend in meiner Kindheit und Jugend, eben ein Strammer Max. Dazu gab es Kopfsalat oder Gurkensalat und da wir viel Sport gemacht haben und ordentlich hungrig warnen, gab es meistens eine doppelte Portion, damit wir satt wurden.

Heute reicht eine einfache Portion und vorher ein Matjesbrot mit Frühlingszwiebeln. 

Wobei das Brot für ein Butterbrot , im wahrsten Sinne des Wortes, von grundlegender Bedeutung ist. 
Also nehme ich ein schmackhaftes Vollkorn Rogen - Mischbrot von den Kaboutern.



Darauf komm Butter, eine schöne Portion und je ein Matjes, darauf dünn geschnittene Frühlingszwiebeln
Das war Freitag dann die Vorspeise.







Als Hauptgericht dann der Stramme Max, dafür erhitze ich Butter in einer Pfanne und brate darin das Spiegelei. Allerdings vorsichtig. Ich mag es nich, wenn das Eiweiß braun und knusprig ist, es reicht wenn es fest wird und am Rand etwas kross ist.
Auf das Brot dann Butter und Schinken, wobei ich da meist einfachen, luftgerockneten Schinken von meinem Metzger nehme. Dann das Spiegelei darauf und mit Salz und grob gemahlenem Pfeffer würzen.
Dazu gab es einen Salatteller und wir hatten ein schönes Abendbrot und gekocht habe ich ja auch.