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Montag, 20. Juni 2016

nur ein kleiner Tomatensalat

Manchmal ergeben sich die Blogbeiträge fast wie von selbst und manchmal muss ich dafür richtig kämpfen und mich abmühen. Dieser Beitrag jetzt hat sich eher selber geschrieben.


Tomatensalat Kräuter
Also, mein Gemüsehändler hatte am Freitag schöne junge Zwiebeln da, davon habe ich einfach ein Bund gekauft, nur weil ich die mag. Es gibt sie hier auf dem Markt nicht sehr lange und so muss man die Zeit nutzen wenn sie zu kaufen sind. 

Am Samstag habe ich dann bei einem anderen Händler eine Schale mit bunten Bio-Tomaten gefunden, grüne, rote, gelbe und auch dunkel rote und in verschiedenen Größen und Formen. Die habe ich dann auch gekauft ohne zu wissen was ich damit anstelle.

Im Kühlschrank stand ein Topf mit türkischem Joghurt, Süzme Yogurt und im Garten habe ich inzwischen einige schöne Kräuter. Also gab es am Sonntag als kleine Vorspeise einen sehr aromatischen, gekräuterten Tomatensalat.
Da war dann Minze, Basilikum, Estragon, Lavendel und Borretsch daran. 
Dieser Tomatensalat ist ganz hübsch anzuschauen und schmeckt auch noch gut.



Zutaten für 2:

250 g bunte Tomaten
10  Kirschtomaten
4 gelbe Tomaten
1 junge Zwiebel
1 El Pinienkerne
2 Streifen Salzzitrone
Minze
Basilikum
Estragon
6 Lavendelblüten
2 Borretschblüten
4 El mildes Olivenöl
2 El Rotweinessig
1 Tl Orangenblüten-Honig
6 Tl Süzme Yogurt 
Pfeffer und Salz

Zubereitung:
Die Kirschtomaten und die 4 gelben Tomaten halbieren. Den Backofen auf 110°C vorheizen. Die Tomaten mit der Schnittfläche nach oben auf ein ausgelegtes Backblech setzen. Mit wenig Salz und Zucker bestreuen und im Backofen etwa 2,5-3 Stunden trocknen. Man erhält so halbgetrocknete, weiche Tomaten mit intensivem Geschmack.

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett vorsichtig anrösten.

Tomatensalat Kräuter
Aus dem Olivenöl, dem Essig, Honig, Pfeffer und Salz ein Dressing anrühren. Von den Kräutern jeweils einige schöne Blätter zur Seite legen, die restlichen Kräuter (nicht die Blüten), fein hacken und in die Salatsauce geben.
Die Zwiebel putzen, halbieren und in sehr dünne Scheiben schneiden. Zu der Salatsauce geben.

Die Tomaten waschen, halbieren oder vierteln und ebenfalls ins Dressing geben, einmal vermischen und etwa 30 Minuten ziehen lassen.
Die Salzzitrone, bei mir waren das etwa 2/4 einer Zitrone, in kleine Würfel schneiden.

Anrichten:

Kurz vor dem Anrichten die getrockneten, abgekühlten Tomaten unter den Salat heben. Den Tomatensalat auf zwei tiefe Teller verteilen. Die verbliebenen Kräuterblättchen und die Blüten auf dem Salat verteilen, wobei ich die Lavendelblüten vorher noch auseinandergezupft habe. Dann die Pinienkerne und die Salzzitronen-Würfel darüber geben. Von dem Joghurt mit einem Teelöffel jeweils 3 kleine Nocken ausstechen ( was mir nicht besonders gut gelungen ist) und auf den Tomatensalat setzen.

Sonntag, 1. April 2012

Gartensalat, Spargel mit Feldsalat, Sauerklee und Borretsch

Den ersten Spargel habe ich gekauft für dieses Jahr. er ist noch nicht so wie ich den gerne esse, doch ich bin sicher das wird noch. Da ich außerdem einen schönen roten Feldsalat bekommen habe, gab es Spargelsalat heute Mittag. 
Da habe ich dann meinen ersten selbst aromatisierten Essig ausprobiert. Ich habe nämlich Himbeeressig selber hergestellt.
Über den Küchentanz bin ich zu Allem anfang... gelangt und dort habe ich ein einfaches Rezept gefunden das ich nachgebastelt habe. Das Ergebnis ist ein schöner, aromatischer Himbeeressig. Der hat viel Farbe und den Spargel leich rosa gefärbt



Also habe ich den Salat so gemacht:










Erst hat Frau K acht Stangen Spargel gründlich geschält. Dafür ist sie zuständig, das kann sie eindeutig besser als ich. Den Spargel habe ich bissfest gegart und in kurze Stücke geschnitten.


Die Vinaigrette besteht aus Rapsöl, Mandelöl, 2 El Himbeeressig, etwas Ahornsirup, Pfeffer und Salz, sowie drei kleinen in dünne Streifen geschnittenem Bärlauch.
Der Salat besteht aus dem Spargel, einer Handvoll rotem Feldsalat, einige Blätter Rauke, in dünne Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln, einigen ganz jungem Borretschblättern und etwas Sauerklee.


Frau K sagte das schmeckt schön nach Garten, muss ich ihr zustimmen.

Mittwoch, 13. Juli 2011

Portulak, Borretsch und dicke Bohnen

Also, in Ahlbeck gibt es einen Weinladen, genauer eine Wein - Bar und einen Weinladen mit Feinkost, beides in einer Hand. Die Weinbar direkt an der Strandpromenade hat auch einiges schöne zu essen, wie Barbarie - Ente in Rotweingelee mit Salat oder auch eine Himbeer - Tarte. Die Speisekarte steht, wenigstens teilweise an der Wand:
















Uns hat gut gefallen der Antipastiteller:
Da es immer guten Salat dazu gibt haben wir nachgefragt und der Inhaber erzählte das Mittwochs in Heringsdorf ein Bauer verkauft, der Portulak und Feldsalat und sonst auch schöne Sachen hat.
So sind wir heute morgen zum Markt in Heringsdorf gefahren und haben einen Bio - Bauern gefunden, der frische dicke Bohnen, Borretsch und Portulak hatte, dazu auch Möhren und Spinat, alles vom Kapellschen Hof in Steinfurth.
So gab es heute Fettuccine mit Borretsch, Portulak und dicken Bohnen, dazu ein Giersch - Kerbel - Kräuteröl.
Zutaten für 2:
160g Fettuccine,
1 kg dicke Bohnen,
1 Schalotte
1 handvoll Portulak,
1 Bund Borretsch,
Pfeffer und Salz,
1 El. Butter



Zubereitung:
Die Bohnen palen und etwa 4 Minuten blanchieren, dann abschrecken und aus den weissen Häutchen holen. Den Portulak putzen und gründlich waschen. Von dem Borretsch die Blätter abschneiden, waschen und in dünne Streifen schneiden.Die Nudeln nach Packungsanweisung gar kochen.
Die Schalotte in dünne Scheiben schneiden. In einem größeren Topf die Butter erwärmen und die Schalotte darin vorsichtig schmoren, dann die Borretsch - Blätter  zufügen und einige Minuten mit schmoren. Die Bohnen und die Nudeln zugeben und kurz erhitzen, dann den Portulak unterheben, mit Pfeffer und Salz abschmecken und alles auf zwei vorgewärmte Teller geben. Je Teller darüber einen Esslöffel Giersch - Kerbel - Kräuteröl darüber träufeln, einige Borretsch - Blüten darüber streuen und sofort servieren. Ich finde das schmeckt toll nach Garten dieses Gericht, alleine das Öl hat schon einen schönen Garten - Geschmack, mit den übrigenZutaten schmeckt es noch einmal intensiver nach Grün.
Dazu haben wir einen Weißwein von der Nahe getrunken:
ein schöner, einfacher und leichter Wein, der zu dem Gericht gut passte und natürlich aus dem Weinladen Ahlbeck war.