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Sonntag, 10. März 2019

Pluma Wirsing Zwiebel und Schweinesud


Pluma habe ich gebraten. Pluma oder deutsch Feder ist ein Stück vom Iberico-Schwein aus dem vorderen Rücken. Ein flacher, gut marmorierter Muskelstrang, der in Deutschland Rückendeckel oder Federstück genannt wird. Der war auch in dem Probierpaket Garimori Ibérico Bellota das ich mir bestellt hatte. Das Fleisch diesen spanischen Schweines hat einen kräftigen Geschmack und bleibt durch die Marmorierung bei der Zubereitung auch schön saftig. 

Pluma Wirsing Zwiebel Schweinesud


Dazu gab es einmal Wirsing nach einem Rezept aus dem Buch „Aroma Gemüse“ von Vierich/Vilgis.  Das Rezept ist recht einfach führt aber zu einem tollen Ergebnis. Des weiteren einen Schweinesud und  in Butter geschmorte Schalotten. 
Wir waren sehr zufrieden.

Zutaten für 2:

für den Schweinesud
1 kg Schweinebauch
2 Zwiebeln (Rose de Roscof)
2 Nelken
1 frisches Lorbeerblatt
6 Wacholderbeeren
Salz
Xanthanwasser

und sonst:
400g Iberico Pluma Bellota
Butterschmalz
20 g Thymian
1 Wirsing
2 Frühlingszwiebeln
3 Schalotten
gesalzene Butter



Zubereitung:
Für den Schweinesud das Stück Schweinebauch abwaschen und in einen Topf legen, mit kaltem Wasser bedecken. Die Zwiebeln schälen, vierteln und in den Topf geben. Dann das Lorbeerblatt, die Gewürznelken und Wacholderbeeren dazu geben. Die Brühe langsam erhitzen und gut 1,5 bis 2 Stunden leise köcheln lassen. Die Brühe durch ein Sieb in einen Topf abschütten und noch auf etwa 2/3 einkochen lassen. Dann mit Salz abschmecken.

Das Stück Pluma etwa 1 Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen.  Das Fleisch gut salzen und in Butterschmalz etwa 2 Minuten von jeder Seite anbraten. Den Backofen auf 80°C vorheizen. 

Pluma Wirsing Zwiebel Schweinesud
Den Thymian waschen und gut abtropfen lassen. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen. Den Thymian in die Pfanne legen, das Fleisch darauf setzen und die Pfanne in den Backofen stellen. Dort das Fleisch ziehen lassen bis es eine Kerntemperatur von etwa 60°C erreicht hat. Das Plums aus der Pfanne nehmen , abdecken und 5 Minuten vor dem anschneiden ruhen lassen.

Für das Gemüse den Wirsing und die Frühlingszwiebeln putzen und sehr fein hacken. In dem Kochbuch wird ein Blitzhacker empfohlen, ich hab es mit dem Messer gemacht.
Butter in einer Pfanne erhitzen bis sie braun wird. Die Pfanne dann sofort vom Herd ziehen. Das Gemüse in die Pfanne geben, gut umrühren und leicht salzen. Die Pfanne abdecken und das Gemüse etwa 20 Minuten ziehen lassen.

Die Schalotten schälen und längs achteln. In einem kleinen Topf etwas Butter erwärmen, die Schalotten zugeben und eine Prise Salz. Einen Deckel auf den Topf legen und die Zwiebeln bei kleiner Hitze etwa 20 Minuten weich schmoren.

Von der Schweinebrühe etwa 400 ml abnehmen in einen Topf füllen, mit etwas Xanthanwasser binden und leicht erwärmen.

Anrichten:

Das Fleisch in etwa 2cm dicke Scheiben schneiden.  Das Wirsinggemüse auf etwa 70°C erwärmen und auf zwei Teller verteilen. Darauf das Fleisch legen. Den Schweinesud angießen. Einige Stücke Schalotte dazu legen.

Sonntag, 6. Januar 2019

Schweinesud mit Ei und Zwiebel

In Asien sollen sie häufig vorkommen und dort sehr beleibt sein, Brühen und Suppen auf der Grundlage von Schweinefleisch und Schweineknochen.
Im Gegensatz dazu tauchen sie in der europäischen Küche fast nicht auf.

Also habe ich mir gedacht mal eine europäische Schweinebrühe zu kochen. Wie ich ja schon einmal berichtet habe, führt mein Metzger geräucherte Schweineschwänze in seinem Angebot. Einen davon habe ich für meinen Versuch genommen. 

Schweinesud Ei Zwiebel


Dazu Zwiebeln und Kräuter und wir hatten eine schmackhafte, ziemlich aromatische Schweinebrühe. Ein Teil davon ist in eine Sauce gekommen, den anderen Teil gab es als kleine Suppe vorweg. Ich habe für die Suppe noch Zwiebeln vorsichtig in Schweineschmalz angedünstet und ein Eigelb pro Person in der Suppe gegart.
Frau K war vorher eher skeptisch, gab aber dann doch zu das die Suppe gut war. Was mich natürlich sehr gefreut hat. Ich finde es lohnt sich wirklich auch mal eine Brühe aus Schweinefleisch- und Knochen auszuprobieren.

Zutaten für 2:
1 Schweineschwanz, geräuchert
1 El Schweineschmalz
2 dicke Rote Zwiebeln
1 Lorbeerblatt
2 Gewürznelken
Thymian
Rosmarin
8 Champignons
Salz

1 großes Zwiebel (Rosé de Roscoff)
1 Tl Schweineschmalz
2 Eigelb


Zubereitung:
Etwas Schweineschmalz in einem kleinen Bräter erhitzen. Den Schweineschwanz in den Gelenken zerteilen und im Schweinschmalz anbraten bis er etwaas farbe genommen hat. Die Roten Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebelscheiben in den Bräter geben und mit anbraten, dabei häufiger umrühren. 
Jetzt mit etwa 2 L Wasser auffüllen. Das Lorbeerblatt, zwei Gewürznelken, ein kleines Stück Rosmarin, einige Zweige Thymian und die Champignons zufügen. Alles etwa 2 Stunden kochen lassen. 
Die Brühe durch ein Sieb abschütten und entfetten. Da ich Zeit genug hatte habe ich den topf rausgestellt und konnte das Fett als Deckel komplett abnehmen. Sonst nehme ich ein Fettkännchen dazu.
Schweinesud Ei Zwiebel
Die Brühe probieren, wenn die Brühe im Geschmack intensiv genug ist  nur noch salzen, sonst noch etwas einkochen bis die gewünschte Intensität erreicht ist.


Für die Einlage ein große Zwiebel Rosé de Roscoff in möglichst dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebelringe in wenig Schmal in einer Pfanne vorsichtig weich dünsten ohne das die Ringe braun werden. Auf einem Küchenkrepp etwa Fett abtropfen lassen.
Zwei Eigelb vom Eiweiß trennen. Die Suppe auf etwa 65-68°C erwärmen. Die Eigelb vorsichtig in die Suppe gleiten lassen bei möglichst konstanter Temperatur etwa 20 Minute garen.


Anrichten:

In eine Suppentasse oder eine Schale etwas von der gedünsteten Zwiebel verteilen, mit der Suppe und einem Eigelb auffüllen.