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Donnerstag, 20. Oktober 2022

Gefüllte Kürbistasche auf Queller und Krabben

 Vorspeisen sind unser Ding, egal in welcher Form. Wir mögen es einfach am Wochenende etwas leichtes vorweg zu essen. Im Gegensatz dazu kommt Dessert bei uns eher selten auf den Tisch, ist so, ich weiss aber nicht warum.


Es ist Kürbiszeit und ich hatte in einem Kochbuch eine gefüllte Kürbistasche gesehen und wollte so etwas doch auch einmal probieren. 




Ich habe die Kürbistasche gefüllt mit einer Creme aus Crème fraîche und Krabben, dazu Queller und ein leichter Garnelenfond, alles nur lauwarm. Wenn man eine Aufschnittmaschine hat ist das Gericht  recht einfach zuzubereiten.



Zutaten für 4:


1 Butternusskürbis

Bio-Rapsöl

100 g Nordseekrabben

50 g Queller

300 ml Garnelenfond

50 g Crème fraîche

Muskat

Salz



Zubereitung:

Von dem oberen, schmalen Teil des Kürbis 4 möglichst große, dünne (1-2 mm) Scheiben abschneiden. Die Scheiben rund ausstechen.

Einen großen Teller mit wenig Rapsöl dünn einpinseln ( sonst kleben die Kürbisscheiben schnell am Teller fest) und die Kürbisscheiben darauf legen. Die Scheiben leicht salzen.

Die Krabben waschen und gut abtropfen lassen, etwa die Hälfte in eine kleine Schüssel geben.

Die Crème fraîche in ein Tuch geben und gründlich auspressen.  Die Crème fraîche mit den Krabben, etwas Salz und einem Hauch frisch gemahlener Muskatnuss vermischen.




Den Backofen auf 75°C vorwärmen. Auf jede Kürbisscheibe etwa einen Tl der Krabbencreme setzen und die Scheiben zuklappen.

Den Teller für 20-30 Minuten in den Backofen stellen, so das die Kürbistaschen warm werden.


Den Garnelenfond auf etwa 200 ml einkochen.


Den Queller verlesen und holzige Stücke aussortieren, kurz abwaschen und in Salzwasser etwa 2 Minuten blanchieren, abschütten



Anrichten:

Den Queller auf vier kleine Schalen verteilen. Je eine Kürbistasche auf den Queller setzen. Die verbliebenen Krabben darum verteilen. Den warmen Garnelenfond angießen.


Mittwoch, 9. März 2016

Lecker: Lachs Sahne Pasta Queller


In den Urzeiten meines Blogs, vor ganz vielen Jahren, ist es nicht zu selten vorgekommen das ich mir über Tag ein Gericht ausgedacht habe, nach Büroschluss die Zutaten besorgt habe, dann das ganze gekocht und am gleich Abend verbloggt habe. 
Das ist in den letzten Jahren deutlich anders geworden, was auch mit meinen eigenen Ansprüchen zu tun hat.
Heute mache ich es aber genauso wie zu den Anfängen. 
Als ich Frau K heute Morgen fragte was sie gerne essen würde, kam sofort die Antwort, Fisch, am liebsten mit Sauce und Nudeln. 
Gut sie sollte es bekommen. Ich habe an Lachs mit einer kleinen Weißwein-Sahne-Sauce gedacht. Als ich den Lachs eingekauft hab gab es an der Fischtheke auch noch Queller, also stand das Gericht.

Lachs Sahne Pasta Queller


Zutaten für 2:

400 g Lachs
1/2 Zitrone
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 El Butter
200 ml Weißwein
200 ml Fischfond
300 ml Sahne
Salz und Pfeffer
200 g Pasta Casareccia
100 g Queller
Olivenöl 



Zubereitung:
Den Lachs grob würfeln. Wenn der noch Haut hatte, vorher die Haut abtrennen. Mit etwas Zitrone beträufeln und wenig salzen.

Lachs Sahne Pasta Queller
In einem Topf etwas Butter erwärmen, die Schalotte und den Knoblauch schälen, in feine Scheiben schneiden und in der Butter andünsten. Mit dem Wein und Fischfond auffüllen und den Sud sehr deutlich reduzieren. Mit der Sahne auffüllen und nochmal einkochen bis die Sauce eine leicht cremige Konsistenz hat.
Die Casareccia etwa 9 Minuten in reichlich Salzwasser garen , abschütten.
In der Zwischenzeit 2-3 El Olivenöl in einer Pfanne erwärmen und den Queller darin etwa 5 Minuten schwenken, leicht salzen.
Etwa 5 Minuten bevor die Pasta fertig gekocht ist die Lachswürfel in die Sauce geben und mit ziehen lassen. Die Sauce sollte nicht mehr kochen. Die Sauce mit Zitronensaft und Salz abschmecken.

Anrichten:
Die Pasta auf zwei Teller verteilen die Lachswürfel und die Sahne-Sauce über die Nudeln verteilen, darüber je ein bis zwei Esslöffel Queller geben und servieren.


Sonntag, 30. August 2015

Wildfanggarnelen | Queller | dicke Bohnen | Himbeeren | Meerrettich

Wir hatten einen gemeinsamen Grund zu feiern, Frau K und ich und sind am Abend bei Björn Freitag essen gewesen, das war gut, richtig gut. 

Nur, was isst man dann mittags vorher, einfach nur Brot? Das wollte ich nicht und habe ein kleines sommerliches Gericht mit Garnelen gemacht.

Frau K und ich mögen Garnelen, wir essen sie einfach gerne. Ich kann mich noch gut an meine Kindheit und Jugend erinnern, da waren Garnelen eine sehr teure Delikatesse. Sie kamen damals allerdings auch noch nicht aus der Süßwasserzucht, sondern aus  dem Salzwasser und aus dem Atlantik. 

Inzwischen werden Garnelen in Asien von verschiedenen Ländern gezüchtet, oft in Mangrovengebieten und im Süßwasser.  Diese Garnelen schmecken nicht mehr so wie damals und sind, wenn man der Presse glauben darf, mit Antibiotika vollgepumpt und ernähren sich vom eigenen Kot. Wir haben versucht dem zu entgehen, indem wir Bio-Produkte gekauft haben.
Jetzt hat mir ein guter Freund Wildfanggarnelen empfohlen, aus dem Atlantik und nicht aus der Zucht. Die kommen aus Argentinien und uns haben die sehr gut geschmeckt.

Wildfanggarnelen
Allerdings muss man auch da beachten, dass sie mit Schleppnetzen gefangen werden, was ja auch eher umstritten ist.
Gut , ab und an werden wir uns Garnelen gönnen. Dieses kleine Gericht war doch ziemlich lecker und hatte was schön sommerliches.

Zutaten für 2:
8 Garnelen
150 g dicke Bohnen
150 g Queller ( Salicornes)
50 g braune Champignons
1 Zweig französisches Estragon 
12 Himbeeren
100 ml Fischfond
100 ml Weißwein
100 ml Sahne
1 Tl Meerrettich
Butter, Olivenöl
Pfeffer und Salz

Zubereitung:
Die dicken Bohnen in reichlich Salzwasser etwa 3 Minuten blanchieren, abschrecken und aus den grauen Häuten pulen. Den Queller putzen, harte Stiele entfernen und abwaschen. Die Champignons waschen und wenn nötig halbieren. Ich durfte mir bei dem Pilzhändler auf dem Markt die ganz kleinen braunen Champignons raussuchen, so musste ich sie nicht mehr halbieren.

Den Fischfond und Wein in einen kleinen  Topf geben und auf etwa 100 ml einkochen, dann die Sahne zufügen und nochmal gründlich einkochen, mit Pfeffer und Salz abschmecken und warm halten.

Etwas Butter in einer kleinen Pfanne aufschäumen, die Champignons darin anbraten. Etwa 2 Minuten braten, dann die dicken Bohnen und den Queller zufügen und erhitzen. Die Pfanne vom Herd nehmen und noch etwas ziehen lassen.

Wildfanggarnelen


Die Garnelen schälen und entdarmen. In etwas Olivenöl kurz anbraten und mit Salz würzen.

Anrichten:

Das Gemüse auf zwei Teller verteilen. Dazu die Himbeeren verteilen. In die Sauce den frisch geriebenen Meerrettich geben und gut verrühren, dann die Sauce über das Gemüse verteilen. Die Garnelen auf das Gemüse setzen, Estragon abzupfen über die Teller streuen und servieren.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Rinderkotelett gegrillt, mit Spargel und Queller



Es gibt ja Kombinationen die mag ich mehr als andere. Eine davon ist grüner Spargel mit Queller ( oder auch Salicornes genannt). Bisher habe ich ein solches Gemüse immer nur zu Fisch oder zu Jakobsmuscheln gemacht. 
Heute gibt es dazu Fleisch, genauer ein Rinderkotelett. sowie gekräuterte neue Kartoffeln. Das Fleisch habe ich, wie man so schön sagt "rückwärts" gegart. Also erst einen Stunde im Backofen bei 80°C, dann 3 Minuten von jeder Seite auf den heissen Holzkohlegrill. Da hat das Fleisch dann noch ein wenig zusätzliches Aroma erhalten. Natürlich kann man es auch in einer Pfanne braten.


Rinderkotelett, Spargel, Queller und Kräuterkartoffeln


Zutaten für 2:

1 Rinderkotelett ( etwa 400g)
1/2 Bund grüner Spargel
200 g frischer Queller
500 g kleine neue Kartoffeln
Petersilie, Schnittlauch, Liebstöckel und Dill, feingehackt
Pfeffer und Salz
Butter

Zubereitung:

Das Fleisch rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen. Von allen Seiten gründlich mit etwas Salz einreiben. Den Backofen auf 80°C erwärmen. Das Fleisch in den Backofen stellen und etwa 1 Stunde dort garen lassen.

Die Kartoffel gründlich waschen und leicht abbürsten, das die Schale schön sauber ist. Dann in reichlich Salzwasser etwa 10 Minuten kochen, abschütten und abschrecken.

Den Spargel putzen, waschen und in etwa 5-6cm lange Stücke schneiden. Den Queller waschen und etwaige unschöne Stängel entfernen. Den Spargel in etwas heisser Butter 2-3 Minuten anbraten, dann den Queller zufügen und nur kurz erhitzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Etwas Butter in einer Pfanne erwärmen und die Kartoffeln darin leicht anbraten.

Rinderkotelett mit Sparel, Queller und Kräuterkartoffeln
Das Fleisch aus dem Ofen nehmen und von beiden Seiten etwa 3 Minuten grillen oder in einer Pfanne anbraten. Etwas Pfeffer darüber mahlen und noch etwa 5 Minuten ruhen lassen.

Die Kräuter zu den Kartoffeln geben und die Pfanne so lange schwenken, bis die Kartoffeln mit den Kräutern von allen Seiten überzogen sind. Ich habe etwa die gleiche Menge Petersilie und Schnittlauch genommen, je 2 EL,  vom Dill und Liebstöckel deutlich weniger, der Liebstöckel dominiert sonst schon sehr den Geschmack.

Anrichten:
Das Spargel-Queller-Gemüse auf zwei Teller verteilen. Das Fleisch in dicke Scheiben schneiden und auf das Gemüse legen. Dazu 3-4 Kartoffel setzen und servieren.

Montag, 13. April 2015

hausgebeizter Lachs, Spargelsalat mit Portulak und Queller



Der erste Frühlingssonntag, so wettertechnisch, war das gestern für uns. Die Sonne strahlte und wir haben auf der Terrasse zu Mittag gegessen.

Sparel-Queller-Salat gebeizter Lachs
Es gab einen kleinen Spargelsalat mit Queller und Portulak, denn wir wollen ja unser Sommergewicht erreichen. Dazu ein klein  wenig hausgebeizter Lachs, etwas Brot und wir waren zufrieden.
Das Rezept hat es auch in das Onlinemagazin  "Aromenspiele Frühling 2016" geschafft. Dort gibt es noch mehr Anregungen, nicht nur für Rezepte. 

Zutaten für 2:

200 g Lachs
2 El Wodka
2 El Salz
1 El brauner Zucker
1 Tl helle Senfsaat
1 Bund Dill

200 g Spargelspitzen
100 g Queller / Salicornes
100 g Portulak
50 g Rhabarber
2 El Weißweinessig
3 El Traubenkernöl
1/2 Tl braune Senfsaat
1Tl helle Sesamsaat
1 Tl dunkle Sesamsaat
1/2 Tl Schwarzkümmel
Pfeffer und Salz


Zubereitung:
Den Lachs etwa 24 Stunden vor dem Verzehr beizen. Dazu die Haut lösen. Den Wodka mit dem Salz, Zucker, Senfsaat und dem kleingeschnittenen Dill vermischen. Den Lachs von beiden Seiten damit bestreichen und in einen tiefen Teller legen. Mit einem Teller abdecken und im Kühlschrank etwa 24 Stunden beizen, nach der Hälfte der Zeit den Lachs einmal wenden. Nach etwa 24 Stunden die Lake mit den Gewürzen von dem Lachs abwaschen.

Die Spargelspitzen, wenn nötig schälen und abwaschen. In einem Topf Wasser erhitzen und salzen. Den Spargel in das kochende Wasser geben, einmal aufkochen, dann die Hitze auf die kleinste Stufe reduzieren und den Spargel etwa 6-7 Minuten ziehen lassen.
Den Queller abwaschen und zwei Minuten vor Ende der Garzeit mit zum Spargel geben und weiter ziehen lassen.
Alles abschütten und sorgfältig mit kaltem Wasser abschrecken. Das Gemüse gut abtropfen lassen.
Den Portulak putzen, abwaschen und ebenfalls gründlich abtropfen lassen.
Spargel-Queller-Salat gebeizter Lachs

Die Sesamsaat (beide Sorten, also sowohl die helle als auch die dunkle) mit dem Schwarzkümmel in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten.

Für das Dressing den Weißweinessig, Traubenkernöl, Pfeffer und Salz mit der dunklen Senfsaat gut verrühren.

Den Rhabarber abwaschen und in etwa 1-2 mm dünne Scheibchen schneiden, in das Dressing geben und wenigstens 15 Minuten marinieren lassen.

Dann den Spargel mit dem Queller in die Schüssel füllen und 5 Minuten marinieren. Am Ende den Portulak unterheben.

Anrichten:
Den Salat auf zwei große Teller verteilen. Den Lachs aus dem Kühlschrank nehmen und leicht schräg in hauchdünne Scheiben schneiden. Auf jeden Teller drei bis vier Lachsscheiben auf den Salat legen. Die gerösteten Sesamkörner und Schwarzkümmel darüber streuen und servieren.

Mittwoch, 10. September 2014

gebeizter Saibling, Quark, Queller




Rapsöl habe ich mit Wacholder aromatisiert, es war ein Versuch, der unter Mithilfe aus einer kleinen Facebook-Gruppe auch gelungen ist.
Anlass ist das Blogevent von Peggy Schatz, die den Blog multikulinarisches betreibt,  unter dem Titel "Rapsölution". 

Ein Event, das mich schon deshalb reizt, weil es 40 Rezepte in ein Kochbuch schaffen, welches auch wirklich gedruckt wird und natürlich auch weil es interessante Gewinne gibt.

Thema des Events ist kochen mit Rapsöl. 

gebeizter Saibling, Quark, Queller

Dafür habe ich mir eine kleine  Vorspeise ausgedacht. Der Bachsaibling ist mit Wacholder gebeizt und ich habe das Gericht mit etwas Rapsöl abgeschmeckt, das ich vorher mit Wacholderbeeren parfümiert habe.
Das war lecker, gerade auch der Gegensatz zwischen Fisch, Wacholder und dem leicht süßen Dressing für den Salat. Der Salat ist aus Queller und Gurken gemacht, mit einem sehr leichten Honigdressing


Zutaten für 4:

15 Wacholderbeeren
10 Beeren  Bergpfeffer
250 ml Rapsöl

400 g Bachsaiblingfilet auf der Haut
10 Wacholderbeeren
10 Bergpfeffer
1Tl Senfkörner
3 El Wodka
30 g Salz
20 g Zucker

100 g Quark
1/2 Zitrone
1 kleine Schlangengurke
200 g Queller ( Salicornes)
1 El Weissweinessig
1Tl Honig
1 Msp. Senf
Pfeffer und Salz
Blättchen vom kleinen Wiesenknopf

gebeizter Saibling, Quark, Queller


Zubereitung:

15 Wacholderbeeren und den tasmanischen Bergpfeffer in einem Mörser grob zerstoßen. Dann mit dem Rapsöl in einen Topf geben. Das Rapsöl leicht erwärmen, nicht heiss werden lassen. 
Das Öl habe ich bei kleiner Hitze etwa 10 Minuten auf dem Herd gelassen, nach einiger Zeit riecht man schon den Wacholderduft. 
Dann das Wacholder-Rapsöl abkühlen lassen und noch etwas durch ziehen lassen. 
Wer einen iSi hat kann das Öl auch noch in einen iSi füllen, ( mit dem Wacholder und dem Pfeffer), etwas schütteln zwei Patronen darauf und etwa 1-2 Minuten ziehen lassen, dann den Druck ganz langsam und vorsichtig bei aufrecht stehendem iSi ablassen. Wenn das Gerät druckfrei ist das Rapsöl über ein Sieb abschütten. Das intensiviert das Aroma noch einmal. Wer keinen iSi hat lässt das Öl einfach einige Stunden ziehen.

Den Quark einige Stunden im Kühlschrank über einem Sieb abtropfen lassen.

Das Fischfilet abwaschen und mit der Haut nach oben in eine flaches Gefäß legen.  Für die Beize die restlichen Wacholderbeeren, Bergpfeffer und die Senfkörner im Mörser zerstoßen, dann mit Salz, Zucker und dem Wodka vermischen und auf die Hautseite des Saiblings verteilen. Wenn die Wacholderbeeren auf die Innenseite des Filets kommen, gibt das unschöne Flecken auf dem Fisch, das sollte man versuchen zu vermeiden. Den Saibling gut 4 - 6 Stunden beizen, dann kurz abwaschen und kalt stellen.

Den abgetropften Quark mit 2 El Wacholder-Rapsöl und dem Saft einer Zitrone gut verrühren, mit einer Prise Salz abschmecken.

Für den Gurken - Quellersalat 3 El Wacholder-Rapsöl mit dem Weißweinessig, dem Honig, Senf, Pfeffer und Salz zu einem Dressing gut verrühren.
Den Queller wenn nötig kurz in heisser Butter schwenken. Wenn der Queller schön weich und klein ist, kann man darauf verzichten, da reicht es ihn abzuwaschen.
Die Gurke schälen, entkernen und fein würfeln. Zu dem Honigdressing geben, vermischen und etwa 30 Minuten ziehen lassen.
gebeizter Saibling, Quark, Queller


Anrichten:
Den Quark auf 4 Teller verteilen und so dünn kreisförmig verstreichen, das sich in der Mitte des Tellers ein großer Quarkkreis ergibt. Ich habe dafür einen großen (ø 12 cm) Dessertring zur Hilfe genommen.
Den Saibling von der Haut schneiden und in 8 Portionen aufteilen. Je zwei Scheiben Saibling auf jeden Teller auf den Quark setzen.
Den Queller zu dem Gurkensalat geben und kurz vermischen, dann den Salat auf die 4 Teller verteilen. Auf jeden Teller einige Blättchen Kleiner Wiesenknopf verteilen.
Von dem Wacholder-Rapsöl noch etwa 1 Tl auf jeden Teller tropfen lassen, insbesondere auf den Saibling und den Quark.

Samstag, 9. August 2014

gebackener Saibling mit Ravioli, Erbsen und Queller




Das war der beste Saibling den ich jemals zubereitet habe. Das Rezept zur Zubereitung des Saiblings ist nicht von mir, sondern aus dem Kochbuch „Eleven Madison Park“ von Daniel Humm und Will Guidara.
Für mich wirklich eines der drei besten Kochbücher der letzten Jahre. Stefan Sinzinger hat in der Kochbuchecke eine treffende Rezension geschrieben, der nichts hinzuzufügen ist.

Das schöne an dem Rezept ist, dass kein außergewöhnliches Equipment verlangt wird, der Fisch kommt einfach in den Backofen. Das Ergebnis ist genial gut, also so werde ich den Saibling sicher noch häufiger genau so garen. Nur den Tasmanischen Pfeffer muss ich noch feiner mörsern.

Saibling Ravioli Queller Erbsen
Natürlich habe ich nicht das ganze Rezept von D. Humm versucht nach zu kochen, es reicht wenn mir ein Element wirklich gelingt, die Erbsenravioli habe ich in einem Pastakochbuch entdeckt und die Idee dazu Erbsen mit Queller und Forellenkaviar zu nehmen, ist dann mal von mir.


Zutaten für 2:
2 Saiblingsfilets mit Haut, etwa 180 g
viel Salz
Olivenöl
1/2 Tl Tasmanischer Pfeffer

750 g frische Erbsenschoten
100 g Queller
etwa 150 g frischer Nudelteig 
100 g Ricotta
30 g sehr alter Rohmilch - Gouda
3 Zweige Thymian

200 ml Krustentierfond
200 ml Sahne
200 ml Weißwein
Forellenkaviar
Pfeffer und Salz


Zubereitung:
Den Ricotta etwa 24 Stunden in einem sehr feinen Sieb ( im Kühlschrank ) abtropfen lassen.
Die Erbsen palen und in reichlich Salzwasser drei bis vier Minuten blanchieren, abschrecken und gut abtropfen lassen.
Etwa die Hälfte der Erbsen  grob pürieren, so dass sie noch etwas Struktur haben. Die Thymianblätter von den Zweigen streifen. Den Rohmilch-Gouda fein reiben.

Die pürierten Erbsen, Thymianblättchen, den Gouda und den Ricotta gut miteinander vermischen, mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Den Nudelteig mit der Nudelmaschine bis zu der feinsten Stufe ausrollen. Mit einem Teigrad in Quadrate teilen. Auf jedes Quadrat einen Tl Erbsen/Ricottamasse setzen. 
Den Nudelteig zu einem Dreieck darüber falten, andrücken und die Luft herausdrücken, wenn nötig noch einmal in Form schneiden.  Es reichen pro Person etwa 3 Ravioli, der Rest lässt sich gut einfrieren. Die Ravioli in einem großen Topf in reichlich Salzwasser etwa drei Minuten sieden lassen.
In einer Pfanne etwas Olivenöl erwärmen und die Ravioli darin kurz vor dem Servieren nochmals erwärmen.

Den Queller abwaschen und unschöne Stiele entfernen.

Für die Sauce den Krustentierfond, Sahne und Weißwein in einen Topf geben und auf etwa 300 ml einkochen, mit Pfeffer und Salz abschmecken.

So, nun endlich zum Saibling. Die Filets mit der Haut nach unten in eine flache Form legen und mit reichlich Salz bedecken. So die Saiblingsfilets etwa eine Stunde ziehen lassen. Das Saiblingfleisch, das ja recht weich ist, wird dadurch fester. Nach der Stunde die Filets sehr gründlich unter kaltem, fliessenden Wasser abspülen.
Saibling Ravioli Queller Erbsen

Den Backofen auf 60°C vorheizen, die Filets in eine feuerfeste Form legen, die Hautseite nach unten. 
Mit etwas Olivenöl einpinseln und 15 Minuten im Backofen backen, noch einmal mit Olivenöl einpinseln und erneut 15 bis 20 Minuten backen. Den Backofen ausschalten und öffnen.

Anrichten:

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, darin die restlichen Erbsen und den Queller kurz erwärmen. 
Den Tasmanischen Pfeffer mörsern.
Den Fisch auf zwei Teller verteilen, etwas von dem gemörsertem Pfeffer darüber streuen. Zu den Saiblingsfilets jeweils ein bis zwei Ravioli legen. Das Gemüse um den Saibling und die Ravioli verteilen. Die Sauce mit einem Pürierstab kurz aufschäumen und über die Ravioli und ein wenig auch über das Gemüse verteilen.
Auf jeden Teller etwa einen TL Forellenkaviar verteilen, auch über das Gemüse, ich finde mit dem Queller und den Erbsen gibt das einen schönen,runden Geschmack.

Sonntag, 2. März 2014

aromatisch: Vadouvan-Linsen mit Kasiergrant, Rote Bete und Queller



Tina von Lunch For One hat bei zorra zum Blogevent mit dem Thema „Linsen“ aufgerufen.
Ich mag Linsen und hatte noch Kaisergranat im Eis, dazu ein für mich neues Gewürz im Schrank: Vadouvan. Vadouvan ist eine indische Gewürzmischung. 
Rote Bete mit ihrem erdigen Geschmack wollte ich auch dabei haben und Queller. Also habe ich aus diesen Zutaten ein kleines Gericht gemacht.


Zutaten für 4:

16 Kaisergranat
120 g kleine Berglinsen
200 ml Krustentierfond
200 ml Sahne
Vadouvan
4 Rote Bete
4 g Agar Agar
2 El Rapsöl
1 El Birnenbalsam-Essig
100 g Queller
Bronzefenchel
Butter, Rapsöl
Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Die Linsen in etwa 25 Minuten gar kochen, so das sie noch ein klein wenig Biss haben. Rote Bete mit Schale gar kochen. Zwei davon sehr weich, zwei eher knackig lassen.
Die Rote Bete schälen, die beiden weicheren Knollen mit etwa 100 ml Wasser fein pürieren. Die Rote Bete durch ein Sieb streichen. Es sollte etwa 300 ml Flüssigkeit ergeben.  Das Agar Agar mit etwa 100 ml Wasser 2 Minuten aufkochen und unter die Rote Bete rühren. Den Saft in eine flache Schale  gießen und im Kühlschrank fest werden lassen.
Die restlichen beiden Rote Beten in feine Würfel schneiden. Aus dem Rapsöl, dem Essig mit Pfeffer und Salz eine Vinaigrette anrühren, die Rote Bete - Würfel darin marinieren

Die Sahne mit dem Krustentierfond in einem kleinen Topf aufkochen und ein klein wenig einkochen lassen. Am Ende das Vadouvan zugeben , noch einmal aufkochen und etwas ziehen lassen. 
Die Sauce durch ein Sieb abseihen, mit Salz abschmecken. Mit dem Vadouvan muss man ein wenig rumprobieren, ich hatte einen halben Tl voll genommen, Frau K war das schon etwas zu viel Aroma, mir hat das so gut geschmeckt.

Den Queller putzen und unter fliessendem Wasser abwaschen, abtropfen lassen. In eine Pfanne mit etwas heisser Butter erwärmen, nicht braten.
Die Kaisergranat putzen und in etwas Öl 1-2 Minuten anbraten, mit Salz würzen.

Anrichten:
Die Linsen in etwas Butter vorsichtig erwärmen. Mit einem Ausstecher aus dem Rote-Bete-Gel runde Scheiben ausstechen. Jeweils 2 Scheiben auf jeden Teller setzen. Darauf jeweils 2 Kaisergranat setzen. Die Linsen und den Queller darum setzen. Die Sauce aufschäumen und über die Linsen und Queller verteilen. Dazu einige kleine Zweige frischen Bronzefenchel verteilen.


Blog-Event XCVI - Linsen (Einsendeschluss 15. März 2014)