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Sonntag, 4. Oktober 2020

Wolfsbarsch, Pfifferlinge, Zucchini und ein wenig Kalb

Kalbsbrühe habe ich mir auf Vorrat gekocht, für viele Gerichte kann das ein Geschmacksverstärker sein oder Grundlage für eine Sauce. Deshalb habe ich meist etwas davon im Eis liegen.  

Nachdem die Brühe abgekühlt war habe ich sie entfettet. Das Fett aber nicht entsorgt sondern in den Kühlschrank gelegt. 

Ich wollte mal versuchen in diesem Fett etwas zu garen. Der erste Versuch waren die Pfifferlinge aus diesem Rezept und das hat sich gelohnt, denn die Pfifferlinge hatten ein sehr schönes kräftiges Aroma ohne das der Kalbsgeschmack in den Vordergrund trat.





Um dem Gericht auch etwas Säure zu geben habe ich eingelegte Zucchini dazu gegeben, was dann einen schönen Kontrast brachte. Frau K war erst skeptisch, aber nachdem sie probiert hatte war auch sie überzeugt.

Eingelegt hatte ich zwei sehr kleine Zucchini, die waren  etwa fingerdick und auch nicht viel länger als ein Finger.


Zutaten für 2:

150 g Wolfsbarschfilet

mildes Rapsöl

100 g Pfifferlinge

1 kleine Schalotte


30 g Kalbsbrühenfett

2 sehr kleine Zucchini

Essig, Salz, Zucker

Kapuzinerkresse




Zubereitung:

Die eingelegten Zucchini schmecken am besten wenn sie wenigsten zwei Tage ziehen können. Für den Sud habe ich 200 ml Weißweinessig, 150 ml Wasser, 10 g Salz, 20 g Zucker aufgekocht. Die Zucchini waschen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Die Zucchinischeiben in den kochenden Sud geben und den Topf vom Herd ziehen. Den Sud mit den Zucchini in ein Schraubglas umfüllen, verschließen und zwei Tage ziehen lassen.



Die Pfifferlinge gründlich putzen. Das Kalbsbrühenfett in einer Pfanne erhitzen und die Pfifferlinge darin 2-3 Minuten anbraten. Die Schalotte sehr fein würfeln. Die Pfifferlinge aus der Pfanne nehmen und die schalottenwürfel in der Pfanne 4-5 Minuten bei kleiner Hitze dünsten. Sie sollten nicht braun werden.


Das Wolfsbarschfilet teilen und den Fisch auf der Hautseite in etwas Rapsöl 2-3 Minuten  anbraten, dann wenden und nochmal 2 Minuten anbraten. Die Pfanne vom Herd ziehen und den Wolfsbarsch noch einige Minuten in der Pfanne ruhen lassen. Mit Salz würzen.


Vor dem anrichten die Pfifferlinge wieder in die Pfanne geben und kurz erwärmen, mit Liebstöckelsalz abschmecken.



Anrichten:

Die Pfifferlinge auf zwei kleine Schalen verteilen. Den Fisch auflegen. Die eingelegten Zucchinischeiben in einem Sieb abtropfen lassen und dann über das Gericht verteilen. Einige Blätter Kapuzinerkresse darüber verteilen.


Sonntag, 28. Juli 2019

Ziegencreme, eingelegte Zucchini und Zwiebeln

Bei so heissem Wetter wie es die letzten Tage war ist ein kühles leichtes Gericht sehr erfrischend. Ich mag bei der Hitze gerne auch süß-sauer eingelegtes Gemüse.
So habe ich ein Gericht gemacht mit einer kühlen Ziegenmilchcreme, dazu eingelegte Silberzwiebeln, die es gerade auf dem Markt zu kaufen gibt, und Zucchini.

Die Idee für die eingelegten Zucchini habe ich aus dem Buch „ IMMER GRÜN“ von Mikkel Karstad. Mir gefällt das Buch sehr. Dorothee hat darüber ein treffende Rezension geschrieben.

Ziegencreme eingelegte Zucchini, Silberzwiebeln und Kräuter
Allerdings habe ich mich nicht genau an sein Rezept gehalten, da Karstad

mit Curry würzt, ich wollte es weniger exotisch und habe Estragon genommen. Es hat trotzdem gut geschmeckt.

Zutaten für 2:
300 ml Apfelessig
300 ml Wasser
90 g Zucker
2 Tl Salz
1 El Senfkörner
2 kleine Zweige Estragon

1 kleine Zucchini
200 g Silberzwiebeln
100 g Ziegenjoghurt
50 g Ziegenfrischkäse
2 El Rapsöl
Salz
Minze
Rauke
Liebstöckel
Thymianblüten


Zubereitung:
Die Zucchini abwaschen und in sehr dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Die Silberzwiebeln schälen und halbieren. Die Zwiebeln und die Zucchini jeweils in ein Schraubglas füllen und einen kleinen Estragonzweig dazugeben.
Ziegencreme eingelegte Zucchini, Silberzwiebeln und Kräuter
Den Apfelessig, Wasser, Zucker, Salz und Senfkörner in einem Topf aufkochen. Die heisse Lösung auf die beiden Gläser verteilen. Die Gläser verschließen und abkühlen lassen. Im Kühlschrank einige Stunden ziehen lassen, bei mir waren die nach 2 Tagen am besten.

Für die Ziegencreme den Ziegenjoghurt mit dem Ziegenfrischkäse und dem Rapsöl verrühren, mit einer Prise Salz abschmecken. Einige Blätter Minze klein schneiden und unter die Creme rühren. Die Creme für wenigstens eine Stunde kalt stellen.
Die restlichen Kräuter waschen und klein zupfen.


Anrichten:

Jeweils etwa 2-3 El der Ziegenmilchcreme in der Mitte eines Tellers rund ausstreichen. Die Zucchini und Zwiebeln etwas abtropfen lassen und auf die Creme verteilen. Darüber die Kräuter und Thymianblüten streuen.

Freitag, 20. Juli 2018

Nudeln mit Gartengemüse, Hausmannskost eben

So nun beende ich mal meine kleine Blogpause von fast 4 Wochen mit einem einfachen Nudelgericht. 

Nudeln mit Gartengemüse


Wir waren zwei Wochen auf Usedom, wie immer die letzten Jahre und haben entspannt und bei angenehm warmem Wetter einen ruhigen Urlaub verbracht.
Im Urlaub habe ich gelesen, recht viel gelesen. Bücher die sich mit Kochen und Essen befassen. Besonders gefallen hat mir das von Stevan Paul herausgebrachte Buch „ Die Philosophie des Kochens“ Hier wird unter ganz unterschiedlichen Blickrichtungen Kochen und Essen von ganz vielen Autoren beleuchtet. Unter den Autoren sind auch Blogger, aber auch Köche und Wissenschaftler. Mir haben besonders die Beiträge von Nikolai Wojtko, Thomas A. Vilgis, Malte Härtig und Claudio Del Principe gefallen.
Das Buch regt zum denken an und ich setze mich jetzt schon auch mit der Frage auseinander was wohl meine Grundlagen sind auf denen ich koche. Was und wie will ich für uns kochen?¿
Also ein kleines Büchlein das ich nur jedem empfehlen kann.
Das heutige Nudelgericht ist schon auch ein Beispiel dafür wie ich gerne koche. Die Hauptzutaten sind aus dem Garten und ganz frisch zubereitet, so ergab sich das Gericht und der Geschmack quasi von selbst.

Zutaten für 2:
1 Schalotte
3 kleine Zucchini ( zusammen etwa 250 g )
8-10 kleine Tomaten
4 Zucchiniblüten
Basilikum
150 g Trofie Pasta
4 El Schafjoghurt 
Olivenöl
Salz

Zubereitung:
3 El Olivenöl in einem Topf erwärmen. Die Schalotten schälen, fein würfeln und in dem Olivenöl weich dünsten.
Die Zucchini gut abwaschen und in dünne Scheiben schneiden. In den Topf geben und etwa 6-7 Minuten dünsten. Die können am Ende ruhig schön weich und cremig sein. Die Tomaten und die Zucchiniblüten putzen, waschen und klein schneiden.

Nudeln mit Gartengemüse
Die Tomaten mit in den Topf geben und nochmal drei Minuten dünsten. Am Schluss für eine Minute die Zucchiniblüten zufügen und erwärmen. Leicht mit Salz abschmecken, Pfeffer ist nicht nötig.
In der Zwischenzeit die Trofie-Nudeln nach Packungsanweisung garen und abschütten. 
Den Joghurt mit einer Prise Salz und 2 El Olivenöl verrühren.


Anrichten:

Die Nudeln auf zwei Schalen oder tiefe Teller verteilen. Darauf das Gemüse verteilen und je einen El kühlen Joghurt. Darüber Basilikumblätter verteilen.

Freitag, 3. Februar 2017

Vadouvanreis, Skrei und Curry

Das ist nicht der Versuch „indisch“ zu kochen, sondern nur ein Gericht mit Gewürzen die ihren Ursprung in Indien haben.
Mein Schwager arbeitet für ein indisches Unternehmen, ist ab und an dort in Indien und hat die Küche schätzen gelernt. So haben wir dann mal ein Familienessen gemacht und ich bin auf den Geschmack gekommen. Wer häufiger meine Rezepte liest wird feststellen das ich mich meist auf wenige Gewürze beschränke. 

Vadouvanreis Skrei Curry


Hier bei diesem Gericht habe ich aber ordentlich Gewürzmischnungen verarbeitet, nämlich zwei Currymischungen, Vadouvan und Melange Blanc, alles vom Alten Gewürzamt. Ich schreibe das dazu weil ich glaube das dieses Gericht sehr stark auch von der Qualität der Gewürze abhängt und ich glaube das die Qualität dort sehr gut ist. Nur zur Klarstellung ich bin nicht gesponsert!
Zu den Gewürzen gab es ein Stück Skrei, Nordseekrabben, etwas Gemüse und Reis.

Zutaten für 2:

350 g Skrei auf der Haut
Mélange Blanc
Butter

1 Schalotte
200 ml Fischfond
100 ml Noilly Prat
200 ml Weißwein
Curry Anapurna 
Curry Mumbai 
Kurkuma
2 El Crème fraîche
Salz

100 g Basmati-Reis
2 kleine Möhren
1 kleine Zucchini
1 Stange Lauch
Vadouvan
Butter
50 g Nordseekrabben

Zubereitung:
Den Basmatireis nach Packungsanweisung garen und abschütten.
Den Fisch in zwei etwa gleich große Teile schneiden. In einer Pfanne etwas Butter erhitzen. Den Backofen auf 60°C vorwärmen.
Den Skrei gut salzen und auf der Hautseite etwa 3 Minuten bei mittlerer Hitze in der Pfanne braten. Auf jedes Stück Skrei eine dünne Scheibe Butter legen und die Pfanne in den Backofen schieben und dort etwa 30 Minuten ziehen lassen.

Vadouvanreis Skrei Curry
Die Schalotte schälen und in feine Würfel schneiden, die Würfel in einer Pfannen in etwas Butter andünsten. Von dem Mumbai-Curry einen Tl zufügen, kurz mit andünsten und dann mit dem Wein, Fischfond und Noilly Prat auffüllen und die Sauce gründlich auf etwa 300 ml einkochen. Die Crème fraîche unterrühren und mit Salz, Kurkuma und den beiden Curry-Mischungen abschmecken. Die Sauce warm halten.
Die Möhren schälen, längs vierteln und in sehr dünne Scheiben schneiden. Die Zucchini abwaschen längs in  dünne Scheiben schneiden und diese dann quer in Scheiben schneiden. Die Stange Lauch putzen und in dünne Scheiben schneiden, den grünen Anteil zur Seite legen.
In einer Pfanne etwas Butter schmelzen und etwa einen El Vadouvan anschwitzen. Das Gemüse zufügen und gut verrühren, das Gemüse etwa 4-6 Minuten andünsten bis es schön weich ist. Jetzt den gegarten Reis mit in die Pfanne geben und alles erwärmen, noch einmal mit Vadouvan und Salz abschmecken.
Den grünen Lauch in einer Pfanne mit etwas Butter kurz erwärmen, er sollte noch ein wenig knackig sein, leicht salzen.

Anrichten:

Den Skrei auf zwei, gut vorgewärmte Teller setzen, mit wenig Melange Blanc bestreuen. Jeweils 2 El Vadouvan-Reis dazu setzen. einige Löffel der curry-Sauce dazu geben. Die Nordseekrabben kurz abwaschen und dazu verteilen. Auf jedes Stück Skrei einen El grüne Lauchringe setzen.

Sonntag, 26. Juli 2015

Sonntagsbraten aus dem Grill

Nun bin ich auch stolzer Besitzer einer Grillkugel. Lange habe ich gezögert obwohl wir nur so einen Gussgrill aus der Steinzeit des grillens besaßen. 
Im letzten Jahr bin ich dann aber doch auch auf den Geschmack gekommen und so habe ich dann jetzt einfach mal einen Weber-Grill gekauft. Es ist ein ganz normaler Holzkohlengrill, also kein Gasgerät. 

Irgendwie möchte ich schon die Glut erleben und nicht nur eine Glasflamme. Am Samstag habe ich schon ein wenig probiert und dann am Sonntag den ersten Braten vollständig im Grill gemacht. Ich hatte ein schönes Rückenstück vom Bunten Bentheimer Schwein. Eine Rasse die in Deutschland fast ausgestorben war, wohl weil sie in den 60er und 70er Jahren als zu fettig galt, und die jetzt wieder verstärkt gezüchtet wird. Ich habe schonmal ein Stück davon verarbeitet, nämlich ein Rippenstück, das war auch sehr gut. Also ich bin von diesem Schweinefleisch ziemlich begeistert. Leider gibt es davon nicht mehr sehr viele Tiere, der Bestand war extrem zurückgegangen und es ist wohl hauptsächlich einem Züchter zu verdanke das es die Rasse überhaupt noch gibt.
Schweinebraten aus dem Grill

Ich habe das Rezept für den Schweinerücken schön einfach gehalten und nur noch Kartoffeln und Tomaten dazu auf dem Grill zubereitet. Aus der Pfanne gab es Pfifferlinge gebraten mit Zucchini. Der Braten war natürlich für zwei Personen zu groß, auch wenn eher eher klein war, aber den kann man dünn aufgeschnitten auch noch am nächsten Tag gut essen.



Zutaten für 2:

1 kg Schweinerücken
8 kleinere Kartoffeln
10 Kirschtomaten
1 Zweig Rosmarin
1 Zucchini
150 g Pfifferlinge
Sonnenblumenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Schweinebraten aus dem Grill
Für den Braten habe ich den Grill etwa zur Hälfte mit Briketts gefüllt, so das eine Seite frei war, dort habe ich eine Aluschale mit Wasser eingestellt. Kurz vor dem grillen habe ich noch etwa eine Hand voll Buchenspäne auf die Glut gegeben. Die Temperatur war eher niedrig, etwa um die 150°C.
Den Braten habe ich gründlich von allen Seiten gesalzen und dann direkt auf dem Rost von allen Seiten einige Minuten bei offenem Grill geröstet. Dann wird das Stück auf die Seite ohne Glut gelegt und der Deckel geschlossen. So hat der Braten etwa 50 Minuten im Grill verbracht bis er eine Kerntemperatur von etwa 65°C hatte.

Die Kartoffeln gründlich abwaschen, mit den Tomaten in eine kleine Aluschale legen und mit etwas Salz bestreuen. Den Rosmarin zugeben und mit Alufolie verschließen. Die Schale mit in den Grill stellen, auf die Seite ohne Glut und mit dem Braten zusammen 50 Minuten garen.

Die Zucchini waschen und halbieren, dann in Scheiben schneiden. Die Pfifferlinge putzen und wenn nötig halbieren. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Pfifferlinge in dem heissen Öl anbraten. Die Pfifferlinge herausnehmen und die Zucchini in die Pfanne geben. Die Hitze reduzieren und die Zucchini vorsichtig anbraten. 
Schweinebraten aus dem Grill

Anrichten:


Wenn der Schweinebraten die Kerntemperatur erreicht hat aus dem Grill nehmen und in Alufolie wickeln, noch 10 Minuten ruhen lassen, dann aufschneiden. Die Kartoffeln wenn gewünscht pellen. Auf jeden Teller zwei Scheiben  Schweinebraten legen, dazu ein bis zwei Kartoffeln und ein paar Tomaten. Das Zucchini - Pfifferlinggemüse mit Pfeffer und Salz abschmecken und auf die Teller verteilen.

Freitag, 26. Juni 2015

Gemüse vom Kapellschen Hof


Mal wieder ist mir klar geworden wie wichtig gute Zutaten sind und wie sehr die Zutaten und deren Qualität den Geschmack eines Gerichtes bestimmen.
Auf dem Teller, den ich zubereitet habe, ist nur Gemüse vom
Kapellschen Hof in Steinfurth.

Der Hof wird seit mehr als 20 Jahren von Beate Rzanny-Götz und Willy Götz als Mischbetrieb mit organisch-biologischen Anbaumethoden selber bewirtschaftet. Chemie und Gentechnik werden vollständig abgelehnt. Die Felder werden mit Pferden bewirtschaftet, nicht mit Traktoren. Sie beschreiben das als Einsatz eigener Energieformen ( tierische Zug- und menschliche Arbeitskraft). Dort wird eigenes Saatgut gewonnen und es gibt eigene Jungpflanzen. Insbesondere werden auch alte Nutzpflanzen genutzt und alte Tierarten gehalten. Wer an mehr Informationen interessiert ist sollte diesem Link folgen.

Ich habe hier in Heringsdorf auf dem Markt den Stand entdeckt auf dem sie ihr Gemüse verkaufen. Dort habe ich dann vor Jahren schon Dinge entdeckt die ich bis dahin nicht kannte, wie Portulak und Hirschhornwegerich. Aber auch das Gemüse hat einen eigenen, sehr ausgeprägten Geschmack. Die Zucchini auf dem Bild sind nicht viel größer als ein Finger, aber ich habe vorher noch keine Zucchini mit mehr Geschmack gegessen und auch die dicken Bohnen waren noch sehr klein, aber ebenfalls auch sehr aromatisch.

Alle Zutaten habe ich versucht sehr vorsichtig zu behandeln, was mir bei den Beeten nicht gelungen ist, sie waren übergart. Es hat aber trotzdem richtig gut geschmeckt. Da das Gericht vollkommen tierfrei ist, ist es ein Beitrag für den Tierfreitag.



Zutaten für 2:

500 g Rote Kartoffeln (Pommersche Rote)
2 Bunte Beete
500 g Dicke Bohnen
3 sehr kleine Zucchini
1 Kohlrabi
50 g Rote Rauke
4 El Sonnenblumenöl
1 El Holunderessig
Salz, „Sieben“ von Ingo Holland

Zubereitung:
Die Beete putzen, waschen und in reichlich Salzwasser gar kochen. Ich habe sie etwa 25 Minuten gekocht, das war deutlich zu viel, ich denke 15 Minuten wären vollkommen ausreichend.

Die Kartoffel gründlich waschen und bürsten, dann ebenfalls kochen, etwa 10 Minuten in Salzwasser.

Die dicken Bohnen aus den Hülsen nehmen und etwa 2 Minuten in etwas Salzwasser blanchieren und abschrecken. Dann die grünen Kerne aus der grauen Haut drücken.

Die Zuchhini abwaschen und in kleine Scheiben schneiden.

Etwa 2 El Sonnenblumenöl in einer großen Pfanne erwärmen und die Zucchinischeiben darin anschmoren. Die Kohlrabi schälen und in Stifte schneiden, mit in die Pfanne geben und alles etwa 5 Minuten andünsten.

Aus 2 El Sonnenblumenöl und dem Holunderessig mit Salz und dem „Sieben“ Gewürz von Ingo Holland eine Vinaigrette rühren. Die Rote Rauke abwaschen, putzen und wenn nötig klein zupfen und in die Vinaigrette geben, einige Minuten ziehen lassen.

Die Bunte Beete schälen und in dünne Scheiben schneiden. 
Alle Zutaten, bis auf die Rote Rauke, mit in die Pfanne geben, kurz erwärmen und mit Salz und „Sieben“ abschmecken. Dann auf zwei Teller verteilen und etwas von der Rauke oben darauf setzen.

Montag, 22. Juni 2015

roh: Zucchini mit Sardellen



Noch ein Gericht mit kleinen Fischen, diesmal keine Ölsardinen, sondern eingelegte Sardellen, diese waren nur in Öl eingelegt, schmecken aber vollkommen anders als die Ölsardinen.

Sardellen auf Zucchini
Aus den Sardellen habe ich mit gelber Zucchini, Tomate, Kapern und Frühlingszwiebeln eine kleine sommerliche Vorspeise gemacht.
Die ist sehr leicht, aber schön aromatisch, uns hat sie gut gefallen.

Zutaten für 2:

3 El Olivenöl
2 El Pistazienöl
2 El Zitronensaft
Salz, Mélange blanc

1/2  gelbe Zucchini
3 Scheiben getrocknete Tomaten
1 El Kapern
6 Kalamata - Oliven
1 Frühlingszwiebel
2 kleine Tomaten

6 Sardellen in Öl

Zubereitung:

Aus dem Olivenöl, Pistazienöl, Zitronensaft, etwas Salz und Mélange blanc einen Dressing anrühren.

Die Zucchini gründlich abwaschen und längs in sehr dünne Scheiben schneiden, ich habe das mit einer Aufschnittmaschine gemacht.
Die Zuccinistreifen etwa 15 Minuten in dem Dressing
marinieren.

Die Tomaten abwaschen, entkernen und fein würfeln. Wie man auf den Fotos sieht, waren meine Würfel nicht fein genug. Die Oliven, Kapern und getrocknete Tomaten gut abtropfen lassen, die Oliven vierteln und die Tomaten fein würfeln. Die Frühlingszwiebel putzen und in dünne Ringe schneiden. 

Sardellen auf Zucchini
Die Zucchinistreifen aus der Marinade nehmen, etwas abtropfen lassen und dann auf zwei Tellern schön glatt auslegen. Für die Bilder habe ich die Zucchini noch mit einem großen Servierring rund ausgestochen, aber das muss nicht sein.
Jetzt die anderen Zutaten, bis auf die Sardellen in das Dressing geben und gut vermischen.
Auf jeden Teller auf die Zucchini je drei Sardellenfilets legen, dann je zwei bis drei Esslöffel von dem Tomatensalat, fertig.


Samstag, 13. September 2014

septemberpasta: Penne rigate, Lardo, Pecorino, Tomaten und Zucchini




Freitag ist ein guter Tag für ein Pasta-Gericht, da kann man gut den Kühlschrank lehren und hat den frei, wenn man wie ich Samstags auf den Markt geht und neues kaufen möchte.

Es ist wohl das letzte sommerliche Gericht auf dem Blog für dieses Jahr. Schwiegervater hatte uns die letzten wunderbar kleinen Zucchini aus seinem Garten gegeben, dazu die letzten orangenen und ebenso kleinen Tomaten. Das rief natürlich nach einem Pasta-Gericht.

Septemberpasta
Im Kühlschrank war noch ein wenig Lardo di colonnata, Pecorino fiore sardo und auch griechischer Schafjoghurt, so hat sich dann das Rezept fast von selbst ergeben.


Zutaten für 2:

200 g Penne Rigate
3 wirklich kleine Zucchini
12 orange, kleine Tomaten 
80 g Lardo di colonnata
120 g Schafjoghurt
1 Bio-Zitrone
1 Knoblauchzehe
Pecorino fiore sardo
Olivenöl
Pfeffer und Salz


Zubereitung:

Am Abend vorher den Schafjoghurt im Kühlschrank über einem feinen Sieb abtropfen lassen. Man kann auch ein Mulltuch doppelt in ein Sieb legen und den dadurch abtropfen lassen. Mir reicht jedoch mein kleines, recht feines Küchensieb.
Am nächsten Tag den Schafjoghurt mit dem Abrieb der Zitrone und etwa dem Saft der halben Zitrone, sowie mit etwas Salz verrühren und kühl stellen.

Die Zucchini in Scheiben schneiden, wenn die so klein sind wie die, die ich hatte ( Durchmesser vielleicht 1,5 cm und 12 cm lang) dann müssen die für mich nicht entkernt werden. 
Die Scheiben in einer Pfanne in sehr heißem Olivenöl anbraten.
In einer beschichteten Pfanne klappt das bei mir nicht so gut, deshalb nehme ich meist meine Kupferpfanne oder eine  andere nicht beschichtete Pfanne.
Wenn die Scheiben von beiden Seiten goldbraun sind aus der Pfanne nehmen und gut auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen.
Den Lardo erst in dünne Scheiben , etwa 5 mm schneiden und dann in Streifen. Die Hitze unter der Pfanne deutlich reduzieren und den Lardo darin auslassen.

Zwischenzeitlich die Pasta nach Packungsanweisung bissfest garen.

Den Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden, zu dem Lardo in die Pfanne geben und weich dünsten, nicht braun werden lassen.

Septemberpasta, Tomate, Zucchini, Lardo, Pecorino
Die Tomaten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zu dem Lardo und dem Knoblauch in die Pfanne geben und kurz mit dünsten. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Anrichten:

Die  Penne Rigate auf zwei gut vorgewärmte Teller verteilen.
Die Zucchinischeiben zu dem Lardo und den Tomaten in die Pfanne geben und kurz erwärmen, dann den Pfanneninhalt über die Penne verteilen. Mit einem Löffel jeweils zwei Nocken Schafjoghurt auf die Pasta setzen. Den Pecorino fiore sardo mit einem Sparschäler in hauchdünne Scheiben über die Pasta hobeln. Nun kann der Teller serviert werden.