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Samstag, 1. Mai 2021

Fermentierte, süße Salsa mit Ceviche

Im Augenblick beschäftige ich mich wieder etwas mehr mit Fermentation. Nicht alles was ich so ausprobiere  gefällt mir dann am Schluss auch. Was mir aufgefallen ist, das ich aber kurz fermentiertes oft mag. Wie dieses Rezept für eine süsse Tomaten - Jalapeño - Salsa. Das Rezept ist aus dem Buch von Mary Karlin „Das große Buch vom Fermentieren“ Die Salsa bekommt einen Starter und darf dann bis zu 12 Stunden fermentieren. 





Dazu habe ich Ceviche von der Scholle gemacht, es schmeckt aber auch zu gebratenem oder gegrilltem Fisch. Karlin empfiehlt die Salsa auch zu Grillfleisch oder langsam Geschmortem. Die Salsa hat eine schöne ,  sommerliche Frische.



Zutaten für 4:

300 g Kirschtomaten

3 kleine rote Jalapeños

3 Knoblauchzehen

1/2 Mango

1 El Ingwer

weißer Pfeffer

1/2 Tl Meersalz

2 El Apfelessig, naturbelassen

4 ElHonig, naturbelassen

2 Limetten

2 El Starter

Piment de Espelete 

150 g Schollenfilet

2 Frühlingszwiebeln

1 kleine, grüne Jalapeño





Zubereitung:

Die Kirschtomaten vierteln. Die Jalapeño  entkernen und in Streifen schneiden. Knoblauch schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Mango schälen und etwa 80g von dem Fruchtfleisch würfeln. Von einer Limette die Schale abreiben und die Limette auspressen. Ingwer schälen und sehr fein schneiden

Die Tomaten mit den Jalapeño, Knoblauch, Mangowürfel, Ingwer Pfeffer und Salz in einer Schüssel vermischen. In einer zweiten Schüssel Essig, Honig, Limettenschale und Limettensaft mit dem Starter verrühren und zu den Tomaten geben. Alles in ein Einmachglas geben, verschließen und bei Zimmertemperatur 8-12 Stunden fermentieren lassen.



Mary Karlin würzt die Salsa noch mit Kreuzkümmel und Koriander, was ich nicht gemacht habe.


Die Salsa nach dem fermentiere noch über Nacht im Kühlschrank kalt stellen, damit sich die Aromen verbinden können.


Für die Ceviche den Fisch abwaschen und in dünne Streifen schneiden. Die Schale von der Limette abreiben und die Limette auspressen, beides mit etwas Piment de Espelette und einer Prise Salz in eine flache Schale geben. Die Fischstreifen zufügen und etwa 15 Minuten ziehen lassen.





Anrichten:

Die Frühlingzwiebeln putzen und in feine Scheiben schneiden, ebenso die kleine grüne Jalapeño.

Die Salsa in einem Sieb etwas abtropfen lassen, dann auf flache Teller oder Schalen verteilen. Je drei Scheiben Fisch auflegen. Den Fisch mit etwas Saft von der Salsa beträufeln. Je drei Streifen Fisch auf der Salsa platzieren. Mit den Frühlingszwiebeln und der grünen Jalapeño bestreuen.


Sonntag, 12. Mai 2013

Freitagsfisch: Lachs, Paprika und Pasta



Für den Freitagsfisch diese Woche habe ich mich wieder bei Yotam Ottolenghi bedient, es gab Lachs mit Paprika-Haselnuss-Salsa nach einem Rezept aus „Das Kochbuch“. 
Dieses Buch ist lange nicht so beliebt wie die anderen beiden Bücher von ihm, so habe ich wenigstens den Eindruck.
Doch auch in diesem Buch lassen sich viele schöne Anregungen finden.
Zu dem Lachs habe ich als Beilage Linguine mit einem einfachen Paprikasugo gemacht. 
Wenn ich Paprika im Backofen bruzzeln lasse, so soll sich das ja auch lohnen.
Paprika scheint mir bei vielen Köchen nicht sehr beliebt. Matt Wilkinson schreibt in seinem Buch „Gemüse“  sogar, dass er Paprika hasst und nur auf Bitten des Herausgebers Paprikarezepte aufgenommen hat.
Für ihn wird die Paprika erträglicher, wenn man sie röstet, die Haut abzieht, so werden dann Bitterstoffe entfernt und selbstverständlich sollen auch die Kerne entfernt werden. So macht es Ottolenghi auch in seinem Rezept.  
Zur Klarstellung, ich habe lediglich das Paprika-Haselnuss-Sugo nach Ottolenghi gemacht, der es zu Lachs aus der Grillpfanne macht.



Zutaten für 4:


Paprika-Salsa:

  • 2 Lachsfilets zu etwa 200 g
  • 2 Rote Paprikaschoten
  • 6 El Olivenöl
  • 15 g Haselnüsse
  • 15 g Schnittlauch
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft und abgeriebene Schale einer Biozitrone
  • 2 El Apfelessig



Paprika-Sugo:

  • 1 Chilischote
  • 2 frische, junge Knoblauchzehen
  • 3 Sardellen
  • 1 El Tomatenmark
  • 100 ml Weisswein
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • Pfeffer und Salz


dazu Linguine

Zubereitung:

Für die Paprika den Backofen auf 200°C vorheizen.
Alle Paprika vierteln, entkernen und die Scheidewände herausschneiden. Ich lege diese dann nebeneinander auf ein gut geöltes Backblech und bestreue sie mit etwas Salz. Sie müssen etwa 20 Minuten im Backofen rösten, bis sie schwarze Blasen werfen. Jetzt in eine Schüssel geben, mit Frischhaltefolie abdecken und auskühlen lassen.

Die Haselnüsse in eine feuerfeste Form geben und mit den Paprika die letzten 10 Minuten mit rösten. Die Nüsse abkühlen lassen und dann zwischen den Händen reiben um die Häute zu lösen. Die Nüsse grob hacken.
Den Schnittlauch waschen und in kleine Röllchen schneiden.

Wenn die Paprika abgekühlt sind, häuten und in kleine Würfel schneiden ( Ottolenghi schreibt 5 mm). Die Würfel von 2 roten Paprika mit den Nüssen und Schnittlauch vermischen.
Aus dem Olivenöl, dem Apfelessig, Zitronensaft und der abgeriebenen Schale der Zitrone mit Pfeffer und Salz eine Vinaigrette rühren. Den Knoblauch zerdrücken und ebenfalls zur Vinaigrette geben. Mit den übrigen Zutaten vermengen und ziehen lassen, wenn nötig noch einmal mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Für das Sugo die Chilischote und Knoblauch putzen, fein schneiden und in etwas Olivenöl in einer Pfanne andünsten.
Die Sardellen abwaschen und klein hacken. Das Tomatenmark und die Sardellen zufügen,  anbraten, mit dem Wein auffüllen und köcheln lassen, bis die Sardellen sich auflösen, jetzt die restlichen Paprikawürfel zugeben, mit Pfeffer und Salz abschmecken und vorsichtig warm halten.
Die Linguine nach Packungsanweisung garen.
Den Lachs in etwas heissem Rapsöl auf der Hautseite etwa 2 Minuten anbraten, danach im Backofen bei 80°C etwa 15 Minuten ziehen lassen. Er sollte noch glasig sein im Kern. Jedes Stück mit etwas Salz bestreuen.

Anrichten:
Die Linguine auf 4 vorgewärmte flache Teller verteilen. Jeweils ein Stück Lachs dazu setzen. Das Paprika-Sugo auf die Linguine verteilen. Auf jedes Stück Lachs einen Löffel Paprika-Haselnuss -Salsa geben und jeweils eine Löffel davon um den Lachs legen, sofort servieren

Mittwoch, 20. Februar 2013

Lachs, Paprikasalsa und Bulgur




Lachs mit Salsa nach Ottolenghi gab es am Mittwoch. Ottolenghi und seine Kochbücher sind ja gerade sehr beliebt, ich verweise nur auf Heikes Lobeshymnen, die jedenfalls ihre Berechtigung haben.
Ich mag seine Rezepte auch sehr und habe immerhin drei Kochbücher von ihm, wobei ich gar nicht weiss ob  mehr davon in Deutschland erschienen sind.

Ich habe ein Rezept ausgesucht aus dem zweiten Buch:

                                        
© DK-Verlag
 Yotam Ottolenghi

"Ottolenghi
Das Kochbuch"
mediterran - orientalisch - raffiniert
mit wattiertem Einband


Den wattierten Einband finde ich zwar schrecklich, doch die Rezepte sind gut gelungen und meist so einfach das es kein Problem ist, die zu Hause nach zu kochen, wenn man die Zutaten erhält.



So gibt es Lachs mit Paprika-Haselnuss-Salsa.
Das reicht für uns alleine nicht für eine Hauptmahlzeit, also gab es Bulgur dazu, mit Tomate, Mandel und etwas Zitrone







Zutaten für 2:

  • 2 Lachsfilets
  • 2 RotPaprikaschoten
  • 6 El Olivenöl
  • 15 g Haselnusskerne
  • 15 g Schnittlauch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Biozitronen
  • 2 El Apfelessig
  • Olivenöl
  • Butter
  • 100 g Bulgur
  • 1 Schalotte
  • 1 El Tomatenmark
  • Rosa Beeren
  • 2 El Mandelblättchen
  • Joghurt
  • frische Minze


Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Paprika waschen und vierteln, die Stiele, Kerne und Scheidewände entfernen. In eine feuerfeste Form geben und mit 2 El Olivenöl und einer guten Prise Salz vermengen, im Backofen etwa 20 Minuten braten, bis die Haut schwarz wird und Blasen wirft.
Ich habe die dann in eine Kunstofftüte gepackt und verschlossen. So lasse ich die abkühlen. Wenn sie ausgekühlt sind die Haut abziehen und die Paprika in ganz kleine Würfel schneiden ( Ottolenghi schreibt 5 mm klein). Die Haselnüsse 10 Minuten im Backofen mit den Paprika in einer feuerfesten Form rösten, abkühlen und zwischen den Händen reiben, das sich die Schale ablöst, dann grob hacken.

Den Schnittlauch ganz klein schneiden.
Von einer Zitrone die Schale abwaschen und abreiben bis auf das Weiße, dann die Zitrone auspressen. Paprikawürfelchen, Haselnüsse, Zitronenschale und Saft einer halben Zitrone mit dem Schnittlauch, einer ausgedrückten Knoblauchzehe und 4 El Olivenöl vermischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Den Bulgur in etwas Salzwasser nach Packungsanweisung garen. Ich habe den etwa 15 Minuten nur ziehen lassen, dann abschütten.
Die Schalotte schälen und fein würfeln, in etwas Olivenöl andünsten, das Tomatenmark und die rosa Beeren zugeben und weiter andünsten.
Zwischenzeitlich die Lachfilets in etwas Olivenöl rosa anbraten und im Backofen bei 60°C warm halten.
Die Mandelblätter in einer beschichteten Pfanne anrösten .
Von der zweiten Zitrone etwas Schale mit einem Zestenreisser abziehen, den Rest abreiben. 2 Tomaten entkernen und würfeln. Den Bulgur mit den übrigen Zutaten zu dem Topf geben und nur kurz erhitzen.
Etwas Joghurt mit einem Tl. Zitronensaft und Salz verrühren, einige Minzeblättchen abzupfen und abwaschen. 

Anrichten
Den Lachs auf zwei Teller verteilen, etwas von der Salsa auf den Lachs geben, daneben etwas Bulgur. Auf den Bulgur
einen El Joghurt, Minze und Zitronenzesten geben.