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Sonntag, 12. März 2017

Endivien-Ravioli mit Wildfang-Garnelen

Die Idee für dieses Rezept stammt aus einer Essen & Trinken. Ich bin ja ein Fan dieser Zeitschrift und finde immer wieder Anregungen. Das Rezept ist au dem Jahr 2012 und ich habe  es selbstverständlich für mich etwas abgeändert.  
Mir hat aber die Idee gefallen Ravioli mal mit Endivie zu füllen und auf ein Endiviengemüse zu legen. Gewürzt mit schwarzen Oliven und Sardellen, also viel Umami und die Oliven geben  eine leichte Bitternote zu die sich gut mit der Endivie verträgt. 

Endivien-Ravioli Wildfang-Garnelen
Die Garnelen habe ich zugefügt, im Originalrezept tauchen die nicht auf.

Dieses Rezept ist ein Beitrag zu dem Blogevent "Gefüllte Pasta" bei Zorra, ausgerichtet von Elena.

Zutaten für 2:
12 Wildfang Garnelen 
Olivenöl
1 Endiviensalat
2 Schalotten
8 Sardellenfilets in Öl
10 Kalamata-Oliven
100 g Ricotta 


150 g frischer Pastateig

Zubereitung:
Den Endiviensalat putzen und in etwa 1cm breite Streifen schneiden. Den Endiviensalat gründlich waschen und trocken schleudern.
Die Schalotten putzen und sehr klein würfeln. Die Sardellen gut abtropfen lassen und klein schneiden.
Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Hälfte der Schalotten und Sardellen zufügen und etwa 5 Minuten andünsten bist sie cremig weich sind. Dann etwa 150 geschnittenen Endiviensalat zugeben und den Endiviensalat und häufigem rühren weich dünsten. Wenn der Salat Wasser gezogen hat die Masse in einem Sieb gut abtropfen lassen. Wenn der gedünstete Endiviensalat abgekühlt ist mit dem Ricotta vermischen und mit etwas Pfeffer und wenn nötig auch mit Salz würzen.

Endivien-Ravioli Wildfang-Garnelen
Den Pastateig mit der Maschine sehr dünn ausrollen. Mit einem runden Ausstecher Kreise aus dem Teig ausstechen. In die Mitte je einen Tl Endivien-Ricotta Füllung setzen. Den Rand der Platte mit einem Pinsel leicht anfeuchten und eine Zweite Teigplatte auflegen. An den rändern gut zusammendrücken und die Oft soweit möglich herausdrücken. Auf einem bemehlten Brett die Ravioli kurz antrocknen lassen.
Die Ravioli in reichlich Salzwasser etwa 3 Minuten kochen, dann in einer Pfanne mit etwas Olivenöl warm halten.
Die Restlichen Schalotten und Sardellen in einer weiteren Pfanne mit Olivenöl andünsten. Die Oliven entkernen und klein schneiden und ebenfalls in die Pfannen geben. 
Etwa 300 g geschnittenen Endiviensalat mit in die Pfanne  tun und 2-3 Minuten bei höherer Hitze andünste, dann vom Herd nehmen.
Die Garnelen, schälen, entlarven und in etwas Olivenöl von der Seite zwei Minuten anbraten, gut salzen.

Anrichten:
Das Endiviengemüse auf zwei Teller verteilen. Darauf 2-3 Ravioli legen und einige Garnelen und servieren.


Montag, 22. Juni 2015

roh: Zucchini mit Sardellen



Noch ein Gericht mit kleinen Fischen, diesmal keine Ölsardinen, sondern eingelegte Sardellen, diese waren nur in Öl eingelegt, schmecken aber vollkommen anders als die Ölsardinen.

Sardellen auf Zucchini
Aus den Sardellen habe ich mit gelber Zucchini, Tomate, Kapern und Frühlingszwiebeln eine kleine sommerliche Vorspeise gemacht.
Die ist sehr leicht, aber schön aromatisch, uns hat sie gut gefallen.

Zutaten für 2:

3 El Olivenöl
2 El Pistazienöl
2 El Zitronensaft
Salz, Mélange blanc

1/2  gelbe Zucchini
3 Scheiben getrocknete Tomaten
1 El Kapern
6 Kalamata - Oliven
1 Frühlingszwiebel
2 kleine Tomaten

6 Sardellen in Öl

Zubereitung:

Aus dem Olivenöl, Pistazienöl, Zitronensaft, etwas Salz und Mélange blanc einen Dressing anrühren.

Die Zucchini gründlich abwaschen und längs in sehr dünne Scheiben schneiden, ich habe das mit einer Aufschnittmaschine gemacht.
Die Zuccinistreifen etwa 15 Minuten in dem Dressing
marinieren.

Die Tomaten abwaschen, entkernen und fein würfeln. Wie man auf den Fotos sieht, waren meine Würfel nicht fein genug. Die Oliven, Kapern und getrocknete Tomaten gut abtropfen lassen, die Oliven vierteln und die Tomaten fein würfeln. Die Frühlingszwiebel putzen und in dünne Ringe schneiden. 

Sardellen auf Zucchini
Die Zucchinistreifen aus der Marinade nehmen, etwas abtropfen lassen und dann auf zwei Tellern schön glatt auslegen. Für die Bilder habe ich die Zucchini noch mit einem großen Servierring rund ausgestochen, aber das muss nicht sein.
Jetzt die anderen Zutaten, bis auf die Sardellen in das Dressing geben und gut vermischen.
Auf jeden Teller auf die Zucchini je drei Sardellenfilets legen, dann je zwei bis drei Esslöffel von dem Tomatensalat, fertig.


Mittwoch, 9. April 2014

für die Metro-Kochherausforderung: lauwarmer Salat und Earl Grey Forelle



Die Metro stellt eine Kochherausforderung auf. Man bekommt einen Warenkorb und hat die Aufgabe diesen zu verkochen, wobei alle Zutaten verwand werden müssen, man aber nach belieben weitere Zutaten hinzufügen kann.
Ich habe nur wenig hinzugefügt, nämlich Aceto Balsamico di Modena, Olivenöl, Bärlauch,Kirschtomaten,Oliven, Grünen Spargel 2 Schalotten und etwas Sahne. 
Von der Metro in Duisburg bekam ich einen Korb mit :

2 frischen Forellen
Jamon Iberico
2 frische Artischocken
1 Dose Borlotti Bohnen
Earl Grey Tee im Teebeutel
Garofalo Nudeln
Tortas de Aceite (Salzteiggebäck)
Salted Caramel in Vollmilchschokolade
1 Flasche Leitz Riesling

Meist koche ich ja nur einen Vorspeise und ein Hauptgericht und so habe ich es jetzt auch gemacht, auch wenn es nicht so einfach war das Salzcaramel in Vollmilchschokolade zu integrieren. Bei mir ist folgendes herausgekommen:

 lauwarmer Artischocken-Brotsalat 
auf Jamon Iberico mit Sakzcaramel-Dressing

Earl Grey Forelle mit gefüllten Garofalo, 
gebratenem Spargel und  Earl Grey - Rieslingschaum






















Frau K hat das richtig gut geschmeckt, gerade auch der lauwarme Salat mit dem ganz leicht süßen Geschmack der Schokolade und des Caramel. Sie sagte ich könnte das gerne noch einmal so machen.

Zutaten für 2:
2 Artischocken
1 Dose Borlotti-Bohnen
2 Stücke Salted Caramel
2 Tortas de Aceite
8 Kirschtomaten
12 Oliven
1 Bund Bärlauch
2 El Aceto Balsamico di Modena von
4 El Olivenöl

2 Forellen
2 Teebeutel Earl Grey
300 ml Sahne
500 g grüner Sparel
Garofalo Pasta
400 ml Riesling
Pfeffer und Salz




Zubereitung:

Die beiden Artischocken putzen und das Gras innen herausschälen, längs vierteln und in etwas Salzwasser etwa 7 Minuten weich kochen, abtropfen lassen.
Die Bohnen aus der Dose über einem Sieb abtropfen lassen. Die Bohnen aus der Dose waren bei mir schon weich und so habe ich den Inhalt nur in etwas Salzwasser aufgekocht, dann zwei El Bohnen für den Salat entnommen und den Rest noch 5 Minuten leise köcheln lassen für die Füllung der Garofalo-Pasta.

Beide Schalotten schälen und in sehr kleine Würfel schneiden. 
Die Hälfte der Schalottenwürfel in 4 El Olivenöl anschwitzen, den Aceto Balsamico und die zwei Schoko-Salzcaramelstücke zugeben und unter mehrfachem rühren so erwärmen bis die Schokolade geschmolzen ist. 
Die Artischockenstücke, 2 El der Bohnen, die halbierten Kirschtomaten und Oliven darin erwärmen, dabei ständig umrühren, mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
Die beiden Scheiben des Brotes (Tortas de Aceite) etwas zerteilen. Den Schinken zerpflücken und auf zwei Teller verteilen. Das zerteilte Brot und den warmen Salat aus der Pfanne über dem Schinken verteilen, etwas Bärlauch klein schneiden und darüber streuen. Noch lauwarm den Teller servieren.

Für das Hauptgericht die Forelle filetieren. Zwei Beutel Tee mit 500 ml in den Dampfgarer geben und einmal aufkochen.
Die Fischfilets auf den Einsatz legen( die Haut oben 9 und mit etwas Salz bestreuen, dann bei etwa 80°C 4 - 5 Minuten dämpfen. Den Fisch im Backofen warm halten.

Die gekochten Bohnen abschütten . Die Hälfte des Bärlauch waschen und grob zerteilen, zu den Bohnen geben, dazu ein El Olivenöl und etwas Sahne, sowie Pfeffer und Salz. Die Masse gründlich pürieren und wenn nötig noch mit etwa Sahne sämiger machen.

Etwa 200 g Garofalo Pasta nach Packungsanweisung bissfest garen.

Den Spargel wenn nötig schälen, die Enden abschneiden, halbieren und abwaschen. Gut abtropfen lassen und dann in heissem Olivenöl 6-8 Minuten anbraten bis der Spargel noch leicht  bissfest ist.

Die letzten Schalottenwürfel in etwas Olivenöl anschwitzen, mit dem Riesling auffüllen und etwa auf die Hälfte einkochen lassen. Die Sahne zugeben und noch einmal deutlich reduzieren bis die Sauce etwas sämig wird. Am Ende mit 2-3 El des Earl Grey - Suds über dem der Fisch gegart wurde und etwas Salz abschmecken. Mit dem Pürierstab gründlich aufschäumen.

Anrichten: 
Auf jeden Teller ein Forellenfilet legen. Drei bis 4 der Nudeln mit der Öffnung nach oben auf den Teller stellen, dann darin das Bohnenpüree einfüllen, mit etwas Bärlauch dekorieren. Die Spargelstangen zu dem Fisch legen und den Earl Grey-Rieslingschaum darüber verteilen.





Sonntag, 16. März 2014

fastfood: Fusilli,Pancetta, Salsiccia mit Tomaten und Oliven



Manchmal sollte es auch bei uns mit dem Kochen etwas flotter gehen. Da ist es dann gut wenn ich Gelegenheit habe bei dem Italienischen Feinkosthändler meines Vertrauens vorbei zu fahren, denn der ist etwa 30 km entfernt in Dinslaken.

Dort habe ich eingekauft, Fusilli,Pancetta, Salsiccia und schwarze Taggiasca Oliven. 
Dazu gab es einige Kirschtomaten und Pecorino so hatten wir ein schnelles , schmackhaftes Essen. 
Das hat keine 30 Minuten gebraucht bis es auf dem Teller war. Ich weiss nicht ob es wirklich etwas mit italienischer Küche zu tun hat, diese Mischung, doch uns hat es so ziemlich gut geschmeckt.


Zutaten für 2:

180 g Salsiccia
80 g Pancetta ( zwei dünne Scheiben)
16 Kirschtomaten
16 schwarze Taggiasca-Oliven
Olivenöl
Fusilli
Pfeffer und Salz
Pecorino

Zubereitung:

In einem größeren Topf reichlich Wasser zum kochen bringen. In der Zwischenzeit etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Den Speck in dünne Stifte schneiden und in dem Olivenöl auslassen und leicht anbraten.
Die Salsiccia aus der Pelle schälen und wenn nötig mit einem Messer etwas klein hacken, zu der Pancetta in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze schmoren lassen.

Nicht vergessen die Pasta in das kochende Wasser zu geben und etwa 9 Minuten bissfest garen, dann abschütten. 

Die Kirschtomaten waschen und halbieren, die Oliven abtropfen lassen und ebenfalls halbieren. Oliven und Tomaten zu der Salsiccia in die Pfanne geben und wenige Minuten mit andünsten, alles mit Pfeffer und Salz würzen.
Die Fusilli auf zwei Teller geben, die Salsiccia mit den Tomaten darüber verteilen und wer mag reibt sich noch etwas Pecorino darüber.

Freitag, 7. Juni 2013

österreichisch, Spargel mit pikantem Kaiserschmarrn nach "Sitzwohl"





© Luzia Ellert für Collection Rolf Heyne






Österreichische Küche war bisher bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht wirklich mein Thema. 
Dann bekomme ich das Kochbuch von der Collection Rolf Heyne:


Beide zusammen betreiben in Innsbruck das Restaurant „ Sitzwohl“ und haben das Kochbuch verfasst.

Ein paar Tage später gibt es bei Zorra das Kochevent "Österreich kulinarisch" von Prostmahlzeit

So ergänzen sich manchmal die Dinge und ich mache das Rezept "Marchfelder Spargel mit pikantem Kaiserschmarrn"  für das Event, natürlich nicht mit Marchfelder Spargel, doch sie schreiben  man könne das Rezept auch mit jedem anderen erstklassigen Spargel zubereiten, so habe ich für das Rezept Spargel aus Walbeck/ Niederrhein benutzt. 
Ansonsten habe ich das Rezept unverändert gelassen, bis auf ein Stückchen Fleisch das ich noch hinzugefügt habe und ein paar Thymianblüten die gerade griffbereit waren.

Das Kochbuch ist gradlinig, wirklich gut und überzeugend, Steffen Sinzinger von der Berliner Speisemeisterei hat eine schöne Rezension dazu geschrieben, der eigentlich nicht hinzuzufügen ist.

Er schreibt auch das man sich auf ein Rezept " Marchfelder Spargel mit pikantem Kaiserschmarrn" erstmal aufs nachkochen einlassen muss um zu beurteilen ob es auch mundet. 
Ich habe mich daruf eingelassen und uns hats wirklich gut gemundet.


Elisabeth Geisler und Irmgard Sitzwohl beschreiben ihre Küche im Vorwort wie folgt:

Unser Herz gehört der österreichischen Küche, sie ist unser Ursprung und hat uns geprägt. Dir österreichische Küche ist die Basis unseres Handwerks. Insofern kochen wir traditionel, der Überlieferung gemäß- aber keineswegs klassisch. Wir machen eine sehr  voluminöse und herzhafte Küche, in der wir Regionales mit mediterranen oder auch asiatischen Einflüssen zu etwas neuem vereinen.“

Beide schätzen die Symbiose zwischen Einfachheit und einem guten Produkt.

© Luzia Ellert für Collection Rolf Heyne
Dieses sieht man dem Kochbuch an, die Bilder von Luzia Ellert dokumentieren sehr schön diese Gradlinigkeit, die es dem Hobbykoch leicht mach die Rezepte nach zu kochen.
Es ist weder eine spezielle Ausrüstung nötig, auch die Zutaten sind wohl ganz gut zu beschaffen.
Das Kochbuch gliedert sich nach den Startern nach den Jahreszeiten, was mir sehr gefällt. Am Ende gibt es noch ein Kapitel Einkochen und Basics und ein Rezepteverzeichnis. 

Das Rezept das ich nachgekocht habe hat uns wirklich gut gefallen, das werde ich sicherlich wiederholen und der pikante Kaiserschmarrn regt dazu an Ähnliches in anderer Kombination zu probieren.

Zutaten für 4:


1 kg Marchfelder Spargel
2 Thymianzweige
50 g Butter
etwas Salz
Pfeffer aus der Mühle

Für den Kaiserschmarrn
1 Bund Petersilie
1/2 l Milch
250 g Mehl
5 Eier
etwas Salz
Pfeffer aus der Mühle
50 g schwarze Oliven, fein gehackt
50 g Essigkapern
50 g getrocknete, streifig geschnittene Tomaten
100 g Butter zum Braten

Für die Hollandaise
100 g geklärte Butter
5 Eidotter
1⁄8 l Weißwein
etwas Zitronensaft und -schale
etwas Salz und Pfeffer
2 EL Olivenpaste

Zubereitung:
Den Spargel schälen und auf Alufolie legen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Thymianzweige und Butterflocken auf den Spargel legen. Spargel gut einwickeln und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C rund 20 Minuten garen.

Für den Kaiserschmarrn die Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken. Die Milch in eine Schüssel geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Mehl einrühren. Die ganzen Eier locker unterheben. Die Butter auf 2 beschichtete Pfannen aufteilen und erhitzen, bis sie leicht braun gefärbt ist. Jeweils die Hälfte des Teiges in die Pfannen geben. Oliven, Kapern und Tomaten auf beide Pfannen verteilen. Pfannen immer leicht schwenken. Der Kaiserschmarrn darf nicht am Pfannenboden ansetzen. Wenn die Unterseite leicht braun wird, den Schmarrn wenden. Sobald auch die Rückseite gebräunt ist, den Schmarrn mit einer Gabel zerzupfen und mit Petersilie bestreuen.

Für die Hollandaise die Butter erhitzen, dabei leicht bräunen und abkühlen lassen. Die Eidotter mit dem Weißwein im Wasserbad dickschaumig schlagen, salzen und pfeffern und aus dem Wasserbad nehmen. Die geklärte Butter unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen oder dem elektrischen Handrührgerät langsam in die Eimasse einlaufen lassen. Die Sauce mit etwas Zitronensaft und -schale abschmecken und mit Olivenpaste oder feinstgeschnittenen schwarzen Oliven verfeinern.

Den Spargel mit dem Kaiserschmarrn auf vorgewärmten Tellern anrichten. Den Spargel mit Olivenhollandaise nappieren.

Wie gesagt , ich habe noch etwas Fleisch dazu getan und ein paar Blüten die den mediterranen Charakter des Gerichtes eher noch verstärkten.
Das ist natürlich ein Beitrag zu Zorras Blogevent:


Blog-Event LXXXVIII - Oesterreich kulinarisch (Einsendeschluss 15. Juni 2013)

Sonntag, 30. Dezember 2012

Pasta mit Garnelen und ein Joghurtdip



Gut, man kocht heute saisonal und regional. Das ist im Ruhrgebiet manchmal etwas schwierig, meisten halte ich mich jedoch daran, wenigstens im Frühjahr, Sommer und Herbst.

Doch im Winter halte ich das meist nicht durch, was auch daran liegt das mein Gemüsehändler auf dem Wochenmarkt auch im Winter Kirschtomaten mit Geschmack hat. Manchmal bin ich eben auch die Wurzeln und den Kohl leid und mir ist nach was anderem.

Dazu schmecken mir auch die Bio Garnelen von Edeka, die sind ohne Kopf, roh und aus Indien. Sie sind fest im Fleisch und haben Geschmack.
Ich weiss, auch die stammen nicht aus dem Salzwasser, doch ab und an esse ich die gerne.
Da es gestern etwas flott gehen sollte mit dem Kochen habe ich erstmal ein Basilikum - Joghurt -  Dip gemacht.
Also einige Stängel Basilikum mit etwas Joghurt, Quark, frisch geriebenem Parmesan und Knoblauch gründlich pürieren, mit Salz abschmecken und kalt stellen.

4 - 5 Stücke getrocknete Tomaten, eine Chilischote, 1 Knoblauchzehe und zwei Frühlingszwiebeln klein schneiden und in etwas Olivenöl langsam andünsten.
Jetzt etwa 10 Kirschtomaten vierteln, einige Kalamata - Oliven entsteinen, drei Sardellenfilets klein schneiden und einen El  Kapern kurz abspülen, alles beiseite stellen
Zwischenzeitlich einige Garnelen aus der Schale pulen, entdarmen und in Olivenöl anbraten.
Tagliatelle habe ich als Nudeln genommen, die nach Packungsanweisung bissfest garen, etwas von dem Kochwasser aufheben und  kurz vor dem servieren zu den Tomaten/ Frühlingszwiebeln in die Pfanne tun, die restlichen Zutaten zufügen und einmal ganz kurz erhitzen.
Jetzt die Tagliatelle zugeben und einige Tropfen Zitronensaft, umrühren und auf zwei vorgewärmte Teller verteilen, Garnelen sowie einige Basilikum - Blättchen und den kühlen Dip dazu und servieren.

Schnell und lecker aber weder regional noch saisonal.
Da es sich in dreissig Minuten zubereiten lässt ist es ein Beitrag für:

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Donnerstag, 18. Oktober 2012

aufgewärmt, Ravioli, Tapenade und Paprika


Richtig warm ist es hier heute, dieses Oktoberwochenende soll  bis zu 23 °C warm werden. Die waren heute auch schon erreicht, also gab es ein letztes, eher sommerlicher Gericht.



Ravioli mit Paprikagemüse und Tapenade; ich weiss die Tapenade ist da eher etwas fremd in der Zusammenstellung. Doch ich denke das passt geschmacklich schon zusammen. Leider habe ich nur braune Oliven bekommen und gefärbte wollte ich nicht kaufen, so ist meine Tapenade eher braun geworden.

Wenn  ich selber Ravioli mache werden es immer mehr als ich wirklich für Frau K und mich benötige, also kommen die restlichen ins Eis. So auch die Kalbshaxen - Ravioli.

Robert von lamiacucina meinte, das sei ja fast ein Fleischgericht; stimmt dachte ich bei seinem Kommentar und Frau K fehlte ja sowieso Gemüse dazu, also gab es heute Paprika dazu, süße rote Paprika und gelbe, mit Tomate, als gemüsige Unterlage für die Fleischravioli.

Dazu habe ich dann Tapenade gemacht, die provencalische Olivenpaste.
Natürlich hat Robert schon vor Jahren einen Beitrag dazu geschrieben.
Bei Margit findet man dann auch etwas zu der Geschichte und ihre Tapenade hat auch die richtige Farbe. Die hängt eben von den Oliven ab.

Wie so oft habe ich natürlich auch in meinen Kochbücher gesucht und sehr unterschiedliche Rezepte gefunden. In einem eher neueren Kochbuch Frankreich kommt da sogar ein Tl Kräuter der Provence daran, da werde ich dann skeptisch was das wohl für ein Kochbuch in meinem Bücherregal ist.
Allerdings habe ich auch ein Rezept mit Bohnenkraut gefunden, was ich eine spannende Variante finde. 
Bohnenkraut ist leider bei mir verkümmert im Topf, so habe ich eine Variante mit französischem Estragon ausprobiert. 
Es sollte ein würziges Rezept werden und ich hoffe das ist mir gelungen.
Ich denke diese Rezept kann man mit fast allen Fleisch  gefüllten Ravioli schmackhaft zubereiten, z.B auch mit Ochsenschwanz - Ravioli.
Nun ich habe es so gemacht:

Zutaten für 2:

  • 8 Kalbshaxen - Ravioli
  • Butter
  • 1 gelbe Paprika
  • 2 rote Spitzpaprika
  • 3 Tomaten
  • 1 rote Chilischote
  • Thymian

  • 120 g schwarze Oliven
  • 30 g Kapern
  • 3 Sardellen oder Anchovis in Öl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • 1 kleiner Zweig französisches Estragon
  • Thymian
  • 1/2 Zitrone
  • Pfeffer und Salz




Zubereitung:
Die Oliven entsteinen, ich habe einfache griechische Oliven genommen.  Die Sardellen und Kapern abwaschen. Die Knoblauchzehe schälen und vierteln. Den Thymian und Estragon waschen und von den Stängeln zupfen
Jetzt habe ich alle Zutaten mit einem großen Kochmesser grob gehackt. Dann ist alles in einen hohrn Becher gekommen und ich habe die Masse mit gemahlenem schwarzen Pfeffer, etwas Zitronensaft und der abgerieben Schalen der Zitronen und Olivenöl fein püriert. 

Die Paprika und die Chilischote waschen, entkernen und in dünne Streifen schneiden, in Olivenöl anschwitzen, mit etwas Salz würzen und  mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. Die Tomaten entkernen und grob würfeln, zu den Paprika geben und einige Minuten weich köcheln. 
Den Thymian von den Stängeln abstreifen und das Gemüse damit und  mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Ravioli tiefgefroren in kochendes Salzwasser schütten und darin etwa 5 Minutenziehen lassen. Etwas Butter/Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Ravioli darin schwenken.

Anrichten:

Das Gemüse auf zwei Teller verteilen, darauf jeweils die Ravioli legen, nun etwas Tapenade verteilen und wer mag noch wenig Thymian und Estragon.
Das ist ein würziges Spätsommer - Gericht, da das in 30 Minuten erledigt ist, ein Beitrag für die Cucina rapida

Dienstag, 19. Juni 2012

28°C, Sommersalat

Es war warm hier in Ahlbeck, gestern. Sehr warm, 28°C zeigte das Thermometer an, im Schatten. 
Für meinen Geschmack ist das schon zu warm. Wir machen hier an der Ostsee Urlaub weil es meist nicht so heiß wird. So hatten wir dann gestern einen Strandtag mit viel Wind, Hitze und am frühen Abend ein kräftiges Gewitter was angenehme Abkühlung mit sich brachte.



Da es schwül, heiss war gab es Mittags nur einen leichten Salat aus Melone, Tomate, Ziegenkäse und ein paar Oliven. Die Oliven waren französische Picholine, kleine, feste grüne Oliven die einen fast orientalischen Geschmack haben. Zu der süßen Melone bildeten sie einen schönen Kontrast.




Zutaten für zwei:



  • 1/4 Zuckermelone
  • 4 - 6 kleine Tomaten
  • 10 grüne Oliven
  • 1/4 rote Zwiebel
  • Basilikum
  • 75 g Schafs - oder Ziegenkäse
  • 2 El. Olivenöl
  • 2 El. Hemingway - Minze - Öl
  • 1 - 2 El. Zitronensaft
  • Pfeffer und Salz


Zubereitung:

Die Melone entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Tomaten achteln. Die rote Zwiebel in ganz dünne Streifen schneiden.
Die Basilikumblätter waschen und klein zupfen. Den Käse etwas klein bröseln.
Aus den Ölen, Zitronensaft, Pfeffer und Salz ein Dressing anrühren.

Die Tomaten, Melonenscheiben, Oliven, Zwiebeln und Basilikumblätter auf Teller verteilen, dann die Vinaigrette darüber verteilen und mit dem Käse bestreuen.