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Sonntag, 28. März 2021

Bärlauchcreme, Lachs und Gurke

Eine Vorspeise die schon ein wenig nach Frühling schmeckt.

Eine Bärlauchcreme gewürzt nicht nur mit Bärlauch sondern auch mit grünem Jalapeno und Limette, mit in Wermut gebeiztem Lachs, Gurke, Radieschen und Kräuteröl. Dazu noch ein paar Kräuter. 




Ich habe deutlich mehr Lachs gebeizt als für dieses Rezept erforderlich, weil ich den auch noch für ein Hauptgericht benötigte. Für dieses Gericht reichen 200 g Lachs sicher aus.



Zutaten für 2:


150 g Quark

150 g Joghurt

Sonnenblumenöl

1/2 Bund Bärlauch

2 grüne Jalapenos

1 Bio-Limette

600 g Lachs

45 g Salz

30 g brauner Zucker

1 Tl Senfsaat

100 ml Noilly Prat

1 Salatgurke

3 Radieschen

Estragon

Schafgarbe

Dill




Zubereitung:

Den Lachs abwaschen, trocken tupfen und, mit der Hautseite unten in eine Schale legen. In einem Mörser die Senfkörner etwas stoßen das sie aufplatzen. Jetzt mit dem Salz, Zucker und Wermut vermischen. Mit einem Löffel die Mischung gleichmäßig auf dem Lachs verteilen. Den Lachs 10 Stunden im Kühlschrank beizen.  Dann die Beize vom Lachs abwaschen und den Lachs trocken tupfen.




Für die Bärlauchcreme den Joghurt und den Quark in einem, mit einem Tuch ausgelegten, Sieb etwa 6 Stunden abtropfen lassen.


Die Jalapenos waschen, entkernen und in feine Streifen schneiden. In einer kleinen Pfanne etwas Öl erwärmen und die Jalapenos bei kleiner Hitze darin weich dünsten.

Die Bärlauchblätter von den Stengeln befreien und abwaschen, mit etwas Küchenkrepp trocknen. In einen Mix-Becher etwas Sonnenblumenöl und einen Esslöffel von der Quark/Joghurtmischung geben. Die gedünsteten Jalapenos und den Bärlauch zufügen und alles gründlich pürieren. Die Masse zu dem Joghurt/Quark geben. Dazu den Schalen-Abrieb einer Limette und den Saft einer halben Limette. 

Alles mit einem Schneebesen gründlich vermischen und mit Salz abschmecken. Die Bärlauchcreme kühl stellen.


Die Salatgurke gründlich abwaschen. Mit einem Sparschäler 4 dünne Streifen abschneiden und flach auf einen Teller legen. Die Streifen reichlich salzen.

Die restliche Gurke entkernen und fein würfeln. Auch die Würfel wieder salzen und alles eine Stunde ziehen lassen.


Die Radieschen putzen, waschen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Die Radieschenscheiben in kalten Wasser im Kühlschrank eine Stunde ziehen lassen.


Die Kräuter abwaschen und trocken tupfen.




Anrichten:

2-3 El der Bärlauchcreme in der Mitte eines flachen Tellers rund ausstreichen.

Von dem Lachs sechs, möglichst dünne, Scheiben abschneiden. Je drei Scheiben auf die Bärlauchcreme legen.

Die Gurken in ein Sieb geben und das Salz abwaschen. Die Gurkenstreifen aufrollen und je zwei Rollen auf die Bärlauchcreme setzen. Die Gurkenwürfel darüber verteilen.

Die Radieschenscheiben in einem Sieb abtropfen lassen und einige Scheiben auf die Teller verteilen.

Jetzt auch die Kräuter verteilen und das Kräuteröl.


Sonntag, 23. Februar 2020

Kabeljau, Rettich und Spinat

Für eine kalte Vorspeise habe ich Kabeljau gebeizt. Das hatte ich vorher noch nicht ausprobiert. In die Beize habe ich ordentlich Zitrone gegeben, so das der Fisch ein deutliches Zitrusaroma bekam. Das passte sowohl zum Spinat als auch zum  Rettich und gab dem ganzen Gericht etwas leichtes. 

Kabeljau Rettich Spinat


Frau K hat besonders die Kombination Fisch und Spinat gut gefallen und sie hätte gerne weniger Meerrettich gehabt, ihr war es etwas zu scharf.

Zutaten für 2:

100 g Kabeljaufilet
80 g Salz
80 g Zucker
1 Bio-Zitrone

200 ml Gemüsebrühe
200 ml Hühnerbrühe
50 g frischer Blattspinat
Xanthan

1 Rettich
1El frisch geriebener Meerrettich



Zubereitung:
Das Salz und den Zucker mit dem Abrieb der Zitronenschale und dem Saft einer halben Zitrone vermischen. Die Hälfte der Mischung in eine kleine flache Schüssel geben, den Fisch darauf legen und mit der anderen Hälfte bedecken. Die Schale in den Kühlschrank stellen und etwa 1,5 Stunden den Fisch beizen. Dann die Fischstücke gründlich unter fliessendem Wasser vom Salz befreien und kalt stellen.

Kabeljau Rettich Spinat

Den Blattspinat waschen und etwa 2 Minuten blanchieren und abschrecken. Die Gemüsebrühe und die Hühnerbrühe gut auf 200 ml einkochen. Den Spinat  und eine Messerspitze Xanthan dazu geben und alles gut pürieren. Die Brühe sollte etwas Bindung haben. Mit Salz abschmecken.

Von dem Rettich zwei sehr dünne Scheiben abschneiden.  Den Rettich grob reiben, das man etwa 4-5 El geriebenen Rettich hat. Den Rettich zwischen 4 Blatt Küchenkrepp etwa 1 Stunde ziehen lassen damit er Wasser verliert.

Den gebeizten Kabeljau in feine Würfel schneiden.




Anrichten:
Die beiden Scheiben Rettich auf den Boden in die Mitte zweier Schalen legen. Darauf einen Anrichtering setzen. Jetzt eine Lage Fischwürfel einlegen und etwas andrücken, darauf eine Lage geriebenen Rettich, auch den wieder festdrücken. Jetzt auf jeden Teller etwa 1 Tl Fischwürfel lose auflegen und etwa Rettich darüber streuen, zum Schluss den frisch geriebenen Meerrettich darüber streuen. Den Spinat anschütten und die Ringe entnehmen. 



Mittwoch, 11. Oktober 2017

gebeizt: Saibling und Ei

Bachsaibling und Ei, beides gebeizt, dazu Senf-Kaviar, frittierte Kapern und Schnittlauch. Das war unsere Vorspeise am Wochenende, und die war gut.
Auf die Idee hat mich ein Bild im Internet gebracht, dort war ein Teller optisch ähnlich angerichtet. Man konnte nur erkennen, dass auf dem Teller Schnittlauch und auch eingelegte Senfsaat war, alles andere war eher unklar und auch nicht beschrieben.
Ich habe mir dann diese Variante ausgedacht:

Saibling Ei Senf Kapern

Dazu wird ein Bachsaiblingsfilet gebeizt und dann zu einem Tatar verarbeitet. Hinzu kommt gebeiztes Eigelb. Für das gebeizte Eigelb habe ich mich an das Rezept von "Kleiner Kuriositätenladen" gehalten. Das klappte gut und war sehr schmackhaft. 
Wir hatten eine würzige, aber leichte Vorspeise.




Zutaten:
250 g Bachsaiblingsfilet mit Haut
100 ml Noilly Pratt
30 g Salz
20 g brauner Zucker
1 Tl Senfkörner, hell
1 Lorbeerblatt
1 El Weißweinessig
2 El Schnittlauchöl

1 gebeiztes Eigelb

40 g dunkle Senfsaat 
50 ml Weißweinessig
50 ml Wasser
1 Tl Salz
1/2 Tl Zucker

1 El Kapern in Salz
200 ml Öl

1 Bund Schnittlauch
Piment d' Espelette

Zubereitung:
Einen Tag vorher die Senfsaat in einem Sieb abwaschen und dann in einem Glas mit Wasser etwa 24 Stunden quellen lassen.
Etwas Wasser in einem Topf aufkochen und die Senfsaat dazu geben, etwa drei Minuten kochen lassen, dann durch ein Sieb abschütten. Den Weißweinessig mit 50ml Wasser Salz und Zucker in den Topf geben und einmal aufkochen. Die Senfsaat zufügen und eine Minute köcheln lassen. 
Den Inhalt des Topfes in ein Glas füllen und verschließen. Den Senfkaviar abkühlen lassen.

Saibling Ei Senf Kapern
Das Saiblingsfilet abwaschen und in eine kleine flache Schale legen. Das Salz, den Zucker, die helle Senfsaat und das Lorbeerblatt in einen Zerkleinerer geben und 1 Minute schreddern. Mit dem Noilly Prat auffüllen und die Masse über das Saiblingsfilet verteilen. Das Filet etwa 5 Stunden beizen, dann das Saiblingsfilet unter fliesendem Wasser gründlich abwaschen, kühl stellen.

200 ml neutrales Öl auf etwa 130°c erhitzen und die Kapern darin 4-5 Minuten frittieren bis sie knusprig sind.

Anrichten:
Das Saiblingsfilet von der Haut schneiden und dann  fein würfeln. Mit 1 El Weißweinessig und 2 El Schnittlauchöl vermischen und etwa 15 Minuten ziehen lassen. Dann das Salbingtatar mit Hilfe von einem großen Servierring auf zwei Teller verteilen. 
Den Senfkaviar durch ein Sieb abtropfenden lassen und dann jeweils 2-3 El auf dem Saiblingtatar verteilen. Dann die frittierten Kapern darauf streuen. 
Den Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden, darüber streuen.

Zum Abschluss das gebeizte Eigelb über den Teller reiben und eine Prise Piment d’ Espelette verteilen.

Sonntag, 12. Februar 2017

Kartoffelcreme nach Humm

Der Star auf diesem Teller ist die Kartoffelcreme, alles andere wie der gebeizte Bachsaibling, Lauch und Olivenöl sind nur Beiwerk.

Kartoffelcreme Bachsaibling
Ich bin von dieser Kartoffelcreme sehr begeistert, da braucht es nicht viel dazu. Das Rezept für dieses Creme ist aus dem Kochbuch „Eleven Madison Park“ von Humm und Guiadara, S. 249., mein Lieblingskochbuch seit Jahren.
Dort ist die Creme nur ein Bestandteil von insgesamt etwa 12 Bestandteilen des Gerichts.
Ich habe mir nur die Creme herausgesucht und mache dazu etwas gebeizten Bachsaibling und wie im Rezept etwas Olivenöl, Schnittlauch und Piment d’ Espelette.
Ich schreibe das Rezept hier so auf wie es in dem Buch steht, ich selber habe die Mengen halbiert und keine La Ratte genommen, sondern deutsche Hörnchen-Kartoffeln.

Zutaten für 8

30 g Butter
4 Lauchstangen, nur die weißen Teile, 
in feinen Scheiben und gewaschen
8 weiße Pfefferkörner
8 mittelgroße Kartoffeln der Sorte La Ratte
(weniger als ein Pfund), 

geschält und in 3 mm dicke Scheiben geschnitten
10 g Salz
160 ml Weißwein
120 g Schlagsahne
120 ml Vollmilch
60 ml Rapsöl
Olivenöl
Schnittlauch
Piment d’ Espelette

250 g Bachsaibling auf der Haut
3 El Salz
2 El brauner Zucker

Zubereitung:
Der Saibling sollte etwa 6-8 Stunden beizen also habe ich das schon Vormittags gemacht. Den Fisch abwaschen und vorsichtig trocken tupfen. Salz und Zucker vermischen. Einen kleinen Teil der Mischungen  in einen tiefen Teller geben, den Bachsaibling mit der Hautseite darauf legen. Die restliche Mischung gleichmäßig auf dem Fisch verteilen. Den Teller mit Folie abdecken und für 6-8 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Kartoffelcreme Bachsaibling

Jetzt zu der Kartoffelcreme, die Butter in einem großen Topf bei schwacher Hitze zerlassen. Den Lauch darin 5 Minuten anschwitzen. Pfefferkörner und Lorbeerblatt in ein Mull-Säckchen geben. Das Säckchen, die Kartoffeln und 2,5 g Salz zum Lauch in den Topf geben und alles noch einmal weitere 5 Minuten anschwitzen.
Jetzt den Wein zugeben und auf etwa 60 ml einkochen, dann die Sahne, Milch und etwa 480 ml Wasser hinzufügen und köcheln lassen.  Das ganze sollte etwa 25-30 Minuten bei kleiner Hitze köcheln.
Den Gewürzsack entnehmen, dann alles im Standmixer fein pürieren. Durch ein Spitzsieb streichen und abkühlen lassen. Das abgekühlte Püree zurück in den Standmixer geben und bei hoher Geschwindigkeit das Rapsöl unterziehen. Mit dem restlichen Salz abschmecken und nochmal durch ein Spitzsieb streichen. Die Kartoffelcreme im Kühlschrank aufbewahren.
Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.

Anrichten:
Von dem gebeizten Bachsaibling die Haut abtrennen und dann den Bachsaibling in feine Streifen schneiden. 
In der Mitte eines flachen Teller etwa 2 El Kartoffelcreme kreisförmig ausstreichen.

In die Mitte der  Kartoffelcreme jeweils etwa einen El fein geschnittenen Saibling setzen. Einen Tl Olivenöl auf die Creme tröpfeln. Alles mit etwas Schnittlauch  und Piment d’ Espelette bestreuen und servieren.

Sonntag, 21. Februar 2016

Rotkohl | Lachs | Orange

Im Augenblick übe ich Fisch zu beizen. Ich versuche verschiedenen Varianten aus. Ich finde das Thema spannend.  Diesmal habe ich eine kleine Vorspeise gemacht mit einem Rotkohlsalat, dazu gebeizter Lachs und gebratene Pfefferorangen. 

Rotkohl Lachs Orange
Dabei habe ich versucht mich auf wenige Hautzutaten zu beschränken und das ganze sehr reduziert zu halten. Es hat ein paar Versuche gebraucht bis ich da war, aber am Ende war ich ganz zufrieden. 

Zutaten für 4:

400 g Lachs mit Haut
1 Tl helle Senfsaat
1 Tl Muntok-Pfeffer
1 Tl Koriandersaat
30 g Salz
20 g brauner Zucker
50 ml Orangenlikör

1/2 Rotkohl
1 Tl Salz
2 El Rotweinessig
2 El Traubenkernöl
2 El Organöl
1Tl Honig
Grüner Pfeffer
1 El Haselnusskerne
2 Bio-Orangen
Butter


Zubereitung:
Den Lachs abwaschen, trocken tupfen und in eine flache Schale legen.
Die Zutaten für die Beize, bis auf den Orangenlikör, in einen Mörser geben und grob zerreiben. Dann den Likör zugeben und alles gut verrühren. Die Beize über den Lachs verteilen. So sollte der Lachs wenigstens 12 Stunden im Kühlschrank verbleiben. Ab und an den Lachs mal wenden.

Nun zum Salat, den Rotkohl von den äusseren Blättern befreien und in möglichst dünne Streifen schneiden. Ich habe das mit der Aufschnittmaschine gemacht, da klappte bei mir besser als mit dem Messer.
Den geschnittenen Rotkohl mit einem Tl Salz und zwei El Rotweinessig in einen Topf geben und 1-2 Minuten durchkneten. Den Rotkohl etwa 2 Stunden so ziehen lassen.
Die Orangen gut abwaschen und trocknen, dann die Schale fein abreiben. 
Die Orangen schälen und filetieren, dabei den Saft auffangen, der Saft kommt mit in die Vinaigrette. Von den Filets 8 schöne aussuchen und beiseite legen, die übrigen Orangen-Filets halbieren oder dritteln.

Das Traubenkernöl, Arganöl, den Orangensaft, die Hälfte des Schalenabriebs  mit dem Honig und etwas frisch gemahlenem grünen Pfeffer verrühren. Die klein geschnittenen Orangenstücke zugeben. Erstmal kein Salz zugeben, weil ja der Rotkohl bereits gesalzen ist.

Rotkohl Lachs Orange

Wenn der Rotkohl lange genug gezogen ist etwa entstandene Flüssigkeit abschütten und die Orangen-Vinaigrette über den Rotkohl verteilen, nochmal wenigstens 30 Minuten ziehen lassen. Jetzt den Salat noch einmal abschmecken, ob noch mehr Salz oder auch Pfeffer nötig ist.

Etwas Butter in einer kleinen Pfanne erhitzen, etwas grünen Pfeffer frisch darüber mahlen. Die Orangenfilets von beiden Seiten kurz anbraten und leicht mit dem Pfeffer bestreuen.

Anrichten:

Den Lachs aus der Beize nehmen und gut abwaschen, dann in Streifen schneiden, die Haut abtrennen. Je zwei bist drei Streifen Lachs in die Mitte eines Teller legen. Nun etwas Rotkohlsalat daneben

setzen. Auf die andere Seite die warmen Orangenfilets legen.

Die Haselnusskernen fein hacken und über den Salat verteilen. Den verbliebenen Orangenabrieb über den Teller streuen und servieren.

Montag, 13. April 2015

hausgebeizter Lachs, Spargelsalat mit Portulak und Queller



Der erste Frühlingssonntag, so wettertechnisch, war das gestern für uns. Die Sonne strahlte und wir haben auf der Terrasse zu Mittag gegessen.

Sparel-Queller-Salat gebeizter Lachs
Es gab einen kleinen Spargelsalat mit Queller und Portulak, denn wir wollen ja unser Sommergewicht erreichen. Dazu ein klein  wenig hausgebeizter Lachs, etwas Brot und wir waren zufrieden.
Das Rezept hat es auch in das Onlinemagazin  "Aromenspiele Frühling 2016" geschafft. Dort gibt es noch mehr Anregungen, nicht nur für Rezepte. 

Zutaten für 2:

200 g Lachs
2 El Wodka
2 El Salz
1 El brauner Zucker
1 Tl helle Senfsaat
1 Bund Dill

200 g Spargelspitzen
100 g Queller / Salicornes
100 g Portulak
50 g Rhabarber
2 El Weißweinessig
3 El Traubenkernöl
1/2 Tl braune Senfsaat
1Tl helle Sesamsaat
1 Tl dunkle Sesamsaat
1/2 Tl Schwarzkümmel
Pfeffer und Salz


Zubereitung:
Den Lachs etwa 24 Stunden vor dem Verzehr beizen. Dazu die Haut lösen. Den Wodka mit dem Salz, Zucker, Senfsaat und dem kleingeschnittenen Dill vermischen. Den Lachs von beiden Seiten damit bestreichen und in einen tiefen Teller legen. Mit einem Teller abdecken und im Kühlschrank etwa 24 Stunden beizen, nach der Hälfte der Zeit den Lachs einmal wenden. Nach etwa 24 Stunden die Lake mit den Gewürzen von dem Lachs abwaschen.

Die Spargelspitzen, wenn nötig schälen und abwaschen. In einem Topf Wasser erhitzen und salzen. Den Spargel in das kochende Wasser geben, einmal aufkochen, dann die Hitze auf die kleinste Stufe reduzieren und den Spargel etwa 6-7 Minuten ziehen lassen.
Den Queller abwaschen und zwei Minuten vor Ende der Garzeit mit zum Spargel geben und weiter ziehen lassen.
Alles abschütten und sorgfältig mit kaltem Wasser abschrecken. Das Gemüse gut abtropfen lassen.
Den Portulak putzen, abwaschen und ebenfalls gründlich abtropfen lassen.
Spargel-Queller-Salat gebeizter Lachs

Die Sesamsaat (beide Sorten, also sowohl die helle als auch die dunkle) mit dem Schwarzkümmel in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten.

Für das Dressing den Weißweinessig, Traubenkernöl, Pfeffer und Salz mit der dunklen Senfsaat gut verrühren.

Den Rhabarber abwaschen und in etwa 1-2 mm dünne Scheibchen schneiden, in das Dressing geben und wenigstens 15 Minuten marinieren lassen.

Dann den Spargel mit dem Queller in die Schüssel füllen und 5 Minuten marinieren. Am Ende den Portulak unterheben.

Anrichten:
Den Salat auf zwei große Teller verteilen. Den Lachs aus dem Kühlschrank nehmen und leicht schräg in hauchdünne Scheiben schneiden. Auf jeden Teller drei bis vier Lachsscheiben auf den Salat legen. Die gerösteten Sesamkörner und Schwarzkümmel darüber streuen und servieren.

Mittwoch, 10. September 2014

gebeizter Saibling, Quark, Queller




Rapsöl habe ich mit Wacholder aromatisiert, es war ein Versuch, der unter Mithilfe aus einer kleinen Facebook-Gruppe auch gelungen ist.
Anlass ist das Blogevent von Peggy Schatz, die den Blog multikulinarisches betreibt,  unter dem Titel "Rapsölution". 

Ein Event, das mich schon deshalb reizt, weil es 40 Rezepte in ein Kochbuch schaffen, welches auch wirklich gedruckt wird und natürlich auch weil es interessante Gewinne gibt.

Thema des Events ist kochen mit Rapsöl. 

gebeizter Saibling, Quark, Queller

Dafür habe ich mir eine kleine  Vorspeise ausgedacht. Der Bachsaibling ist mit Wacholder gebeizt und ich habe das Gericht mit etwas Rapsöl abgeschmeckt, das ich vorher mit Wacholderbeeren parfümiert habe.
Das war lecker, gerade auch der Gegensatz zwischen Fisch, Wacholder und dem leicht süßen Dressing für den Salat. Der Salat ist aus Queller und Gurken gemacht, mit einem sehr leichten Honigdressing


Zutaten für 4:

15 Wacholderbeeren
10 Beeren  Bergpfeffer
250 ml Rapsöl

400 g Bachsaiblingfilet auf der Haut
10 Wacholderbeeren
10 Bergpfeffer
1Tl Senfkörner
3 El Wodka
30 g Salz
20 g Zucker

100 g Quark
1/2 Zitrone
1 kleine Schlangengurke
200 g Queller ( Salicornes)
1 El Weissweinessig
1Tl Honig
1 Msp. Senf
Pfeffer und Salz
Blättchen vom kleinen Wiesenknopf

gebeizter Saibling, Quark, Queller


Zubereitung:

15 Wacholderbeeren und den tasmanischen Bergpfeffer in einem Mörser grob zerstoßen. Dann mit dem Rapsöl in einen Topf geben. Das Rapsöl leicht erwärmen, nicht heiss werden lassen. 
Das Öl habe ich bei kleiner Hitze etwa 10 Minuten auf dem Herd gelassen, nach einiger Zeit riecht man schon den Wacholderduft. 
Dann das Wacholder-Rapsöl abkühlen lassen und noch etwas durch ziehen lassen. 
Wer einen iSi hat kann das Öl auch noch in einen iSi füllen, ( mit dem Wacholder und dem Pfeffer), etwas schütteln zwei Patronen darauf und etwa 1-2 Minuten ziehen lassen, dann den Druck ganz langsam und vorsichtig bei aufrecht stehendem iSi ablassen. Wenn das Gerät druckfrei ist das Rapsöl über ein Sieb abschütten. Das intensiviert das Aroma noch einmal. Wer keinen iSi hat lässt das Öl einfach einige Stunden ziehen.

Den Quark einige Stunden im Kühlschrank über einem Sieb abtropfen lassen.

Das Fischfilet abwaschen und mit der Haut nach oben in eine flaches Gefäß legen.  Für die Beize die restlichen Wacholderbeeren, Bergpfeffer und die Senfkörner im Mörser zerstoßen, dann mit Salz, Zucker und dem Wodka vermischen und auf die Hautseite des Saiblings verteilen. Wenn die Wacholderbeeren auf die Innenseite des Filets kommen, gibt das unschöne Flecken auf dem Fisch, das sollte man versuchen zu vermeiden. Den Saibling gut 4 - 6 Stunden beizen, dann kurz abwaschen und kalt stellen.

Den abgetropften Quark mit 2 El Wacholder-Rapsöl und dem Saft einer Zitrone gut verrühren, mit einer Prise Salz abschmecken.

Für den Gurken - Quellersalat 3 El Wacholder-Rapsöl mit dem Weißweinessig, dem Honig, Senf, Pfeffer und Salz zu einem Dressing gut verrühren.
Den Queller wenn nötig kurz in heisser Butter schwenken. Wenn der Queller schön weich und klein ist, kann man darauf verzichten, da reicht es ihn abzuwaschen.
Die Gurke schälen, entkernen und fein würfeln. Zu dem Honigdressing geben, vermischen und etwa 30 Minuten ziehen lassen.
gebeizter Saibling, Quark, Queller


Anrichten:
Den Quark auf 4 Teller verteilen und so dünn kreisförmig verstreichen, das sich in der Mitte des Tellers ein großer Quarkkreis ergibt. Ich habe dafür einen großen (ø 12 cm) Dessertring zur Hilfe genommen.
Den Saibling von der Haut schneiden und in 8 Portionen aufteilen. Je zwei Scheiben Saibling auf jeden Teller auf den Quark setzen.
Den Queller zu dem Gurkensalat geben und kurz vermischen, dann den Salat auf die 4 Teller verteilen. Auf jeden Teller einige Blättchen Kleiner Wiesenknopf verteilen.
Von dem Wacholder-Rapsöl noch etwa 1 Tl auf jeden Teller tropfen lassen, insbesondere auf den Saibling und den Quark.