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geistlose KI - weißer Schoko-Beeren-Cake

Samstag, 1. April 2023


Diese Woche habe ich im Netz bei einem kleinen Bilderquiz teilgenommen, bei dem ich den Unterschied erkennen sollte zwischen Fotos, die von KI erstellt wurden oder von einem fotographierenden Menschen (s. Stern). Um es direkt aufzulösen: keine Chance. Same-same but different. Ich habs nicht geschafft.

Zu ähnlichem Ergebnis kam Inés (aka Kaltmamsell) bei der Anwedungen von Texterstellung der KI ChatGP:  Foodblogs müssen endlich die “endlosen Labertextfahnen vor den eigentlichen Rezepten” nicht mehr selbst erfinden: Foodblogging 2023 (Formschub). Das bekommt ein Algorhythmus gleich gut hin.

Und im Gespräch mit einer Freundin, deren Mann in *der Branche* arbeitet, erzählte diese mir, dass er gerade mit der KI-Entwicklung rund um die Imitation der menschlichen Stimme beschäftigt sei. Etwa Arztpraxen könnten dadurch entlastet werden, wenn die Telefonauskunft in Zukunft auf häufig gestellte Fragen (nich, ganz so, wie es die Google-Suchmaschine anbietet) durch KI-Sprecher übernommen wird. Die Stimmen wären täuschend ähnlich und die Antworten decken ja immerhin eine statistische Mehrheit ausgewertetermaßen ab.

Dem gegenüber steht das Individuum. Denn individuell geht ganz anders, da sind wir uns wohl einig. Was aber macht den Kontrahenten zur Industrie 4.0 - das Einzelwesen - so wertvoll? Oder genauer nachgehakt: was macht dich als Individuum höchstpersönlich aus? Ist dir das bewußt?

Stand der Dinge ist: ob 'real' oder 'imitiert', ob 'Wahrheit' oder 'Fake' läßt sich nicht mehr scheiden. Das Auge ist täuschbar, das Gehör ebenso, bref: die Sinne dienen nicht mehr als Instrument, Spreu von Weizen trennen zu können. Was will der Verstand auf der Basis von verwirrten Sinnen auswerten?

*Allen gehört, was du denkst, dein eigen ist nur, was du fühlst.* (Schiller)

Tsss, schütteln jetzt einige den Kopf, und weil irgendwer irgendetwas fühlt, sollen dann Entscheidungen getroffen werden ?! Hochgradig spinnert! Nein, falsch! ICH, ganz alleine, eigenverantwortlich, selbstbestimmt habe zu einem höchstpersönlichen Urteil für mich selbst zu finden - das erst ist der erwachsen gewordene Mensch, das ist der einsame Weg des Individuum. Aber wie klar bist du dir deiner eigenen Gefühle? Wie gut ist der Draht zu deinem Herz? Mit der Frage wende ich mich an eine kleine Minderheit, weil mir bewußt ist, dass eine Mehrheit bereits von der anderen Welt, in der Maß und Zahl die Hoheit hat, geschluckt wurde.

Eine kleine Beispielgeschichte. In Marokko luden wir eine Bekannte vom Team Graf Zahl zum Geburtstags-Essen ein. Wir hatten das kleine Lokal bereits einige Zeit zuvor entdeckt und waren völlig verzaubert. In einem verwunschenen Garten, umrundet von blühenden Bougainvillea, Granatäpfelbäumen und Jasmin-Sträuchern wurde uns eine üppige Vielfalt von köstlicher Mezze aufgetischt. Dorthin führten wir sie also aus. Anschließend, der Habib hatte bereits bezahlt, drehte unsere Bekannte beim Verlassen nochmals um mit der Begründung, sie müsse auf Toilette. Da ich aber meinen Pullover vergessen hatte, erwischte ich sie dabei, wie sie stattdessen am Tisch nach der Rechnung griff. Sie brauchte eine Zahl (den Preis), die ihr einen Maßstab bot, um den Wert dieser Einladung einordnen zu können.

Ohne Innerlichkeit, ohne Zugriff zur eigenen Gefühlswelt bleibt ein eigenes Urteil verwehrt. Wie wunderschön fasst Erich Fried in Lyrik, dass der Verstandesebene der Zugriff zum Gefühl nicht möglich ist: *Es ist, was es ist* und veranschaulicht dabei im gleichen Moment, dass einzig das Gefühl in seiner Tiefe Gewissheit findet - weil es die Tür zum Wesen der Dinge ist. Etwas, das man anderen nicht erklären kann. Und nicht muss. Fühlende Wesen verstehen sich untereinander ohne Worte - s. James French.

Oder mit der allbekannten Weisheit von Saint-Exupéry: *Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar. Man sieht nur mit dem Herzen gut.*

 


Wer meine Rührkuchen kennt und nachbäkt, der muß wie ich die Schlagseite zu den Brownie-Style-Kuchen haben: schön saftig, schön durchgezogen, schön lecker.


Zutaten - Kastenform 23cm:

170g Butter, weich
180g Zucker (m: Rohrzucker)
3 Eier
200ml Kefir
Schale einer Zitrone
300g Mehl (m: D630)
8g Weinstein-Backpulver
1/2 TL Salz
90g weiße Schoko, gehackt (oder Drops)
150g Beeren (m: gemischt)*

Zubereitung:

Backform mit Backpapier auskleiden.

Ofen auf 170°C (Umluft) vorheizen

Mehl zusammen mit dem Back-Pu sieben. 1 EL davon zur Seite nehmen und darin die Beeren marinieren.

Butter mit Zucker hell schaumig aufschlagen. Eier nacheinander unterrühren. Zitronenschale, Salz und Schoko zufügen. Dann abwechselnd Kefir und Mehl beischütten. Nicht zu lange rühren, nur so lange bis ein homogener Teig entstanden ist.

Die Hälfte des Teiges in die Kastenform füllen. Beeren darauf verteilen. Restlichen Teig darauf setzen und glatt streichen und auf der 2. Schiene von unten in den Ofen schieben.

Backzeit ca. 70-75 min - Stäbchenprobe.

Anmerkung m: man kann sich auch nur für Himbeeren entscheiden. Oder Blaubeeren. Oder Brombeeren. Und weniger Frucht (80-100g) funktioniert der Cake auch gut...

Inspiration: Margot (coucou Margot)

 


Und weil wir in die Karwoche übergehen, und weil ich mit stolz geschwellter Brust der Minderheit der Pazifisten angehöre, und weil vor mir schon ganz andere Geister dafür eingetreten sind:

 

Ich halte es lieber mit meinem Landsmann Jesus Christus. Leiden ist mir eben wirklich lieber als Gewalt üben - Albert Einstein

Spiel mit mir: Blaubeer-Törtchen

Sonntag, 21. Juli 2019


*Schwesterchen, komm' spiel mit mir, beide Hände reich' ich Dir!* - das ist meine Aufforderung an euch - natürlich ebenso an *die Brüderchen* - die Ideen, die ich hier in den Jahren auf dem Blog gesammelt habe miteinander zu variieren.

Ich finde ja eh, dass wir zu sehr geübt darin sind, die Dinge zu separieren, analysieren und auseinanderzudividieren als im selben Maße auch die umgekehrte Richtung zu gehen und zu verbinden, verknüpfen, Brücken zu schlagen und Paralellen zu suchen oder größere Zusammenhänge herzustellen.

Aber wenn ich dann mal wieder Goethe mit dazuziehe, dann scheint mir das weniger ein Handicap des Zeitgeists als die Schwierigkeit, die prinzipiell mit der Wissenschaft einhergeht:

*Naturforscher glauben öfter durch Trennen und Sondern als durch Vereinigen und Verknüpfen, mehr durch Töten als durch Beleben sich zu unterrichten.* (Goethe)

Und ersteres macht es unserer Gehirnfähigkeit einfacher: je mehr wir sezieren, umso kleiner wird das Objekt/ Subjet, mit dem wir uns beschäftigen.

*Wenn ich mich im Zusammenhang des Universums betrachte, was bin ich?* fragte sich Beethoven. Da knickt dann unsere Vorstellungskraft ein wie David gegen Goliath. Also wagt man sich gedanklich nur an die Brötchen, die man auch gekaut bekommt - das verstehe ich schon.

*Die Schwierigkeit Idee und Erfahrung miteinander zu verbinden erscheint sehr hinderlich bei aller Naturforschung: die Idee ist unabhängig von Raum und Zeit, die Naturforschung ist in Raum und Zeit beschränkt; daher ist in der Idee Simultanes und Sukzessives innigst verbunden, auf dem Standpunkt der Erfahrung hingegen immer getrennt, und eine Naturwirkung, die wir der Idee gemäß als simultan und sukzessiv zugleich denken sollen, scheint uns in eine Art Wahnsinn zu versetzen.* (Goethe)

Womit wir erneut bei der Geschichte mit den Samen rausgekommen wären. Ein Apfelbaum war nie etwas anderes als ein Apfelbaum: im Moment als Samen, Steckling wie als Baum an dem die Früchte hängen - mehr oder weniger unabhängig von Bodenbeschaffenheit, Jahreszeit, Klimabedingungen. Es ist, was es ist und immer gewesen war.

Zugegeben, da knalle ich ebenso wie alle anderen schnell an die Schädeldecke, wenn ich mir die Bewegung in allem Lebendigen bewußt machen soll. Wenn das Phänomen als etwas erfasst werden will, das nach und nach und im gleichen Augenblick stattfindet, das sich unveränderlich und gleichzeitig verändert zeigt, das mit Beginn determiniert ist - dazwischen liegt nur die Entfaltung. Tja, in Einheiten denken können! Das Denken, das die Entwicklungsbögen als Ganzes erfasst - das ist schon eine echte Zielvorstellung, das sind die Sterne, nach denen ich mit meinem Geist strebe!


Bis dahin backe ich kleine Brötchen. Wahlweise auch Törtchen. Sämtliche Bestandteile dürften euch - wenn echte Hardcore-Salzkorn-Blog-Verfolger - bekannt vorkommen. 

Als mir auf dem Markt wilde Blaubeeren aus der Ardèche angeboten wurden, zögerte ich keine Sekunde und erinnerte mich zeitgleich an die wunderherrliche Kombi mit Minze. Und der Rest ist dann nur gebauter, kulinarischer Sockel: Boden aus dem super Mandelkuchen und eine Crème aus Ziegenfrischkäse... voilà, voilà: Schleckerei à la grain-de-sel....

Zubereitung 4 Törtchen*:

Böden:
1/2 Rezept Mandelkuchen*
(ca. 30-35 Minuten gebacken) 

Mousse:
1 Ziegenfrischkäse (ca. 120g)
60g Crème fraîche
150g Sahne, geschlagen
4 EL Holunderblüten-Sirup
1 1/2 Blatt Gelatine

160g Blaubeeren
4 EL Rohrzucker
12 Blätter Minze

4 Dessert-Ringe à 8cm Durchmesser

Zubereitung:

Mandelkuchen backen (m: dieses Mal Backpapier auf dem Boden der Form gespannt und den Zitronensaft durch Sahne ersetzt) und vier Böden ausstechen. Die Böden in den Ringen belassen und auf ein kleines Brettchen mit Backpapier stellen.

Die Minzblätter fein hacken und die Blaubeeren mit Rohrzucker und Minze marinieren.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, gut ausdrücken und auf kleiner Flamme mit dem Holunderblüten-Sirup auflösen, dann unter einen Eßlöffel Crème fraîche rühren, schließlich mit Ziegenkäse und restlicher Crème pürieren. Kalt stellen und die Gelatine etwas anziehen lassen. Sahne schlagen und unter die Crème heben.

Etwa die Hälfte der Crème auf die vier Böden verteilen. Dann etwas mehr als die Hälfe der Blaubeeren mit der restlichen Crème mischen und ebenfalls auf die Förmchen verteilen. Zuletzt die übrigen Blaubeeren als Topping auf die Törtchen setzen und etwas andrücken. Mindestens 2 Stunden (m: über Nacht) kalt stellen.

*Anmerkung m: Das halbe Rezept des Mandelkuchen reicht für 7 Törtchen-Böden. Man kann ebenso gut einen ganzen Kuchen backen - dann das Mousse mindestens verdoppeln (oder gar mal 2,5 nehmen) und das gilt auch für die Heidelbeeren. Schmeckt als Kuchen mindestens so gut wie als Dessert-Törtchen.


Inspiration³ : Tarte mit Johannisbeeren, Holunderblüten-Sirup und Verveine

Sonntag, 9. Juni 2019


Der Holunder blüht verschwenderisch und duftet dabei derart betörend und berauschend, dass auf dem Land an ihm gerade kein Weg vorbeiführt. Gleichzeitg verfärben sich an den Sträuchern die ersten Johannisbeeren rot und erinnern mich daran, dass noch welche von letztem Jahr tiefgekühlt auf Verwertung warten. 

Eine weitere Weisung in Richtung dieser Tarte waren freundliche Feriengäste aus der Schweiz, die auf der Suche nach einem Tarte-Rezept erst über das Blog gestolpert waren, um schließlich als Urlauber bei uns zu landen. Ich wußte die Zeichen wohl zu lesen und trollte mich brav gen Küche, um allen gesehenen, gerochenen und erzählten Boten der Zeit gerecht zu werden. So einfach kann Kochen oder Backen sein, wenn die Musen flüstern...

Zutaten:

240g Mehl
130g Butter
Salz
60g Zucker
1 TL Crème fraîche
(oder 1 Ei)
etwas kaltes Wasser
Abrieb einer 1/2 Tonka-Bohne

450g Johannisbeeren
250g Mascarpone
1 Ei
6 EL Holunderblütensirup
40g Zucker*
12 Blätter Verveine 


Zubereitung:

Aus den Zutaten für den Tarteboden einen homogenen Teig kneten und mindestens eine halbe Stunde kalt stellen. Eine Tarteform buttern, den Teig auswellen und die Form damit samt Rand auskleiden. Den Boden mit der Gabel mehrfach einstechen und ca. eine halbe Stunde in die Tiefkühle stellen.

Den Ofen auf 200° Umluft vorheizen. Die Tarte mit Backpapier auslegen, mit Hülsenfrüchte belegen und 10min backen - Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen und weitere 10min backen.
Währenddessen von den Verveine-Blättern die Mittelrippe herausschneiden und fein hacken. Mascarpone, Ei, Holunderblütensirup, Zucker und Verveine mit einem Handrührgerät glatt rühren. Die Johannisbeeren untermischen.
Den Backofen von Umluft auf Ober-/Unterhitze umstellen. Den Belag auf den vorgebackenen Boden verstreichen und die Tarte weitere 20min bei 190° und 15min bei 180° backen. Auskühlen lassen - ich finde, etwas gekühlt schmeckt die Tarte besonders erfrischend.

*Anmerkung m: Die Johannisbeeren lassen sich auch prima durch Brombeeren, Himbeeren oder Blaubeeren ersetzen. Möglicherweise würde ich den Zucker dann etwas reduzieren, weil man weniger Säure als bei den Johannisbeeren ausbalancieren muss.


Ice-Ice-Baby: Ziegen-Faisselle-Eis mit Blaubeeren

Donnerstag, 20. Juli 2017


Wenn es so heizt, dann gibts nix Schöneres als einfach für ein Stündchen an die Gervanne zu springen und Füße und Seele baumeln zu lassen - mein Gemüt könnte am Bach nicht heiterer gestimmt sein.

Das letzte Mal war direkt neben meinem Badeplatz eine Schmetterlingstränke: Dutzende von Bläulingen saßen am Boden neben der Gervanne und nur wenn sie etwas aufschreckte, stoben sie in die Höhe und wurden dadurch erst sichtbar als glizzernde, kleine, azurblaue Flatterwesen. Dazwischen erhob sich majestätisch schwebend eine kleine Gruppe Segelfalter. Ich kam nicht umhin, wiederholt wie Alice im Wunderland mitten hindurch zu hüpfen und ein Bad in den Schmetterlingen zu nehmen. Ein Zaubermoment, wie nicht von dieser Welt - und einer dieser zeitlosen Augenblicke, in denen man selbst kein Alter hat.

Wieder daheim mußte ein Eis her (same procedure)! Ich bin ja bekanntermaßen *Team Milchspeiseeis*! Für Sorbets müßt ihr woanders gucken. Wenn ich Sorbet essen, dann auch nur mit einer Sahnehaube. Ich glaube kaum, dass sich das in diesem Leben noch ändern wird. Für mein Eis verwendete ich den feinen, handgemachten Ziegenkäse, den ich hier in der Drôme überall kaufen kann: als Ziegenkäse-Faisselle (ihr nehmt stattdessen entweder Frischkäse oder Ziegenquark). Durch ihn mäandert sich eine Reduktion von Blaubeeren. Bref: oberlecker mit verwandten Zügen zu dieser Tarte und diesen Brownies

Komm' dachte ich mir, und wenn ich schon dabei bin, dann stelle ich euch noch eine Best-of-Liste meiner Gelaterie zusammen.

Zutaten:

125g Blaubeeren
20g Zucker (m: Rohrzucker)
(optional: 2 EL Cassis - m: eigener)
(optional: 4-5 Blättchen Minze)

220g Ziegenkäse-Faiselle (oder Ziegenquark/ Frischkäse)
50g Zucker (m: Rohrzucker)
2 frische Eigelb
150ml Sahne (bei verwendeten Frischkäse Halbfett-Sahne)
1 Pr Salz

Zubereitung:

Zuerst die Blaubeeren-Reduktion zubereiten. Dafür Zucker mit Blaubeeren pürieren und bei kleiner Flamme 5-10min köcheln und dabei das Wasser verdampfen lassen (wer mag gibt Cassis und Minze dazu - die Minzblätter müssen später wieder entfernt werden). Auskühlen lassen.

Die Eigelb mit der Sahne und dem Zucker über einem Wasserbad zur Rose aufschlagen (Achtung: die Eigelb dürfen nicht zu heiß werden, sonst flocken sie - zur Rose bedeutet, dass Sahne und Eigelb Bindung aufnehmen und eine cremige Konsistenz bilden). Vom Wasserbad nehmen, die Prise Salz und das Ziegenkäse-Faisselle einrühren und über einem kalten Wasserbald kühler rühren. Die Masse in einer Eismaschine zu Eis gefrieren lassen.

Nun 5 Schichten (beginnend mit der Eismasse) Blaubeer-Püree und Eismasse abwechelnd in eine Box schichten und so in das Gefrierfach geben.


Voilà, voilà, das Spezial zum unumgänglichen Eis-Song von Vanilla-Ice - den Ohrwurm gibts gratis obendrauf:



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Und für noch viel mehr wunderbare Inspiration schaut bei Zorra vorbei - sie hat einen der größten Eisdielen unter den Bloggern. Für nachahmenswerte, vegane Eis-Ideen schicke ich euch zu Frau Gold


Festspiele: Doppeldecker-Beerentörtchen zum 28sten

Freitag, 19. Juni 2015

Heute wird mein Foodblog 28 Jahre alt. Foodbloggerjahre werden ja wie Hundejahre  berechnet - wodurch überhaupt erstmal vorstellbar wird, was das für ein 4jähriges Foodblog tatsächlich und überhaupt in virtueller Echtzeit bedeutet. Nie hätte ich es für möglich gehalten, so lange mitzumischen. Ich dachte ja, ich wäre eher so ein James Dean-Blog... ihr wißt schon. Und nun also doch seriös, konstant, mit Durchhaltevermögen. Quasi ne Festanstellung... Samt Dauer-Blog-Event (DUBB) (ja okay, das Banner fehlt noch) und einem, das sich dazu entwickeln will (*Zu Tisch mit....*). Unbezahlbar, wenn man sich noch selbst überraschen kann.

Ganz ehrlich: Wenn das kein Grund zum Feiern ist ?!! Und als erstes belohne ich mich: Happy Birthday to me! Das heißt, ich werde mindestens 10 Posts, deren Bilder mir mittlerweile in den Augen weh tun, löschen. Bei fast tausend Beiträgen wird euch das nicht einmal auffallen. Von einigen - deren Rezept mir nach wie vor gefallen - werde ich die Bilder austauschen. So. Damit wäre etwas staubgewischt.

Um noch etwas nachzupolieren, habe ich auch euch nicht vergessen. Hiermit eröffne ich die Salzkorn-4Jahres-Festtagsspiele, denn ich habe schöne Küchenschätzchen für euch zusammengesammelt ohne mich zu scheuen, dafür Klinken zu putzen. Lauter Sachen, über die ich mich umgekehrt als Leser auch freuen würde - weil ich selbst die nämlich bereits besitze, und die somit den Salzkorn-geprüften Stempel *TOP* samt *unverzichtbar* erhielten. Am Sonntag gehts los und wird mehrere Tage andauern. Zumal 4 ja so eine schöne Zahl ist, ne echte Lieblingszahl. Und ich weiß ja nie - bei aller Loyalität zum eigenen Blog - wie lange mich die Welle der Motivation noch trägt..

Die Vor-Eröffnung, das Warm-up dazu dürfen diese kleinen Doppeldecker-Törtchen machen mit dem zartesten aller Pâtisserie-Böden auf die sich eine Ziegenfrischkäse-Beerencrème türmt mit allem, was der Garten an Beeren zu bietet hat.
Zutaten 6-8 Stück*:


300g Beeren, gemischt (m: Himbeeren, Blaubeeren und Johannisbeeren)
300g Ziegenfrischkäse (m: Faisselle)
200ml Sahne
4 Blatt Gelatine
60g Puderzucker
einige Blätter frische Minze, fein geschnitten
1 Limette, Saft und Zesten davon

Beeren zur Dekoration
Ausstecher von 8cm

Zubereitung:

Den Sablé breton für die Tarteletteböden zubereiten und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig ca. 1cm (oder ein wenig dünner) ausrollen und mit den runden Ausstechern Kreise ausstechen und zusammen mit ihnen auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech setzen. Mit Unterstützung des Bodens auf ein Kuchengitter setzen und einige Minuten abkühlen lassen. Dann mit den gleichen Ausstechern so fortfahren, bis aller Teig verbraucht und alle Tartelettes gebacken sind. Die Menge ergibt etwa 9-10 Stück. Sie halten sich einige Tage in einer Keksdose.
Den Ziegenfrischkäse mit der Minze und dem Limettensaft und -zesten glatt rühren. Für die Mousse die Beeren püireren (die Feinen streichen die Masse durch ein Sieb) - dann nochmals zusammen mit dem Zucker pürieren. Die Gelatine in Wasser für einige Minuten einweichen, anschließend tropfnass in einen Topf geben und bei geringer Hitze auflösen lassen. 2 EL des Beerenpürees mit der Gelatine mischen, dann mit allen Beeren vermengen. Den Ziegenkäse ebenfalls sorgfältig unterrühren und für ca. 20-30min in den Kühlschrank stellen bis die Crème anzieht. Dann die Sahne schlagen und unter die Crème ziehen.

Die Ausstecher auf eine Platte, die mit Frischhaltefolie verkleidet ist, setzen und die Beerenmousse darin verteilen und glatt streichen. Auch die Oberfläche mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 4 Stunden (oder über Nacht) im Kühlschrank fest werden lassen.

Zum Servieren die Ringe mit der Mousse auf die Böden setzen und zum Lösen mit dem Messer entlang der Ausstecher fahren. Mit Beeren dekorieren und servieren.

*Anmerkung m: ich habe 9-10 Böden aus dem Teig rausgebracht. Mit der Mousse habe ich 6 Törtchen getoppt - sie reicht allerdings auch für etwa 8 Törtchen, wenn man die Höhe dementsprechend bei allen reduziert.

Klarschiff: Nussgugel mit Blaubeeren und Schoko

Sonntag, 26. April 2015

Wenn alles blüht - nicht nur unser Kirschbaum, sondern auch die Beerensträucher - fällt mir wieder siedenheiß ein, dass ich wie Donald Duck auf meinem Notgroschen sitzen bleibe. Notgroschen im Sinne von eingefrorenen Beeren aus der letzten Ernte. Für die schlechten Zeiten. Die wollen dann schlagartig und dringend verbraucht werden... wenn ich schon an sie denke. Insofern bedeutet *Klarschiff* der anzustrebende, einzulaufende Hafen. Dass der ganz nah bei Utopie liegt, hätte mir ruhig mal jemand früher verraten können.

Weil... als ich sowas von die Nase voll von WG als solches hatte, lag das zentral an den ewig wiederkehrenden Diskussionen über das Thema Putzen. Auf völlig schleierhafte Weise ging ich davon aus, dass sich dieses Thema mit dem Auszug aus meiner letzten WG erledigt haben würde, als ginge das einher mit der Nutzlosigkeit für alle Reinigungsgeräte - vermutlich habe ich zu der Zeit zu viel Banane gegessen (zugegeben: der ist von GMK geklaut  ;). Aber zu Guido kommen wir demnächst nochmal...

Was mir an diesem Gugl besonders gut gefällt ist, dass ich ihn schön speckig hinbekommen, also genau die entscheidenden paar Minuten zu früh aus dem Ofen geholt habe. Dadurch wird er natürlich doppelt saftig. Tja, und Nuss-Beeren-Schoko... kann man nicht viel falsch machen, oder?
Zutaten Gugelhupf-Form (22 cm Ø):

300g Mehl
3 TL Backpulver
125g Haselnuss, geröstet, gemahlen*
250g Butter, weich
1 Pr Salz
1 Tonkabohne, Abrieb davon
220g Zucker (m: Rohrzucker)
4 Eier
120ml Milch
3 EL Amaretto (oder Grand Manier)
60g Schokolade (70% Kakao-Anteil), geröstet, grob gehackt
50g Haselnüsse, grob gehackt
150g Blaubeeren (m: gefroren) 

Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Zuerst die ganzen Haselnüsse  (m: 200g) rösten und mit Hilfe eines Handtuchs die dunkle Schale abreiben. 125g davon mahlen, 50g Haselnüsse grob hacken. 

Die Butter mit dem Zucker und der Prise Salz geduldig weiß-schaumig rühren. Eier nacheinander jeweils 1 Min. unterrühren. Die trockenen Zutaten Mehl, Backpulver und Nüsse sowie der Tonkabohnenabrieb miteinander mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren.

Zuletzt die gehackten Nüsse, die Schokolade und die Blaubeeren unterheben.

Den Ofen auf 180° (OU-Hitze) vorheizen.

Die Gugelhupfform fetten und mit Mehl ausstäuben.
Den Teif in die Form geben und glatt streichen. Im heißen Ofen auf der untersten Schiene 60-65 Min. backen (m: 60min, die letzen 10min bei 170°). Kurz in der Form ruhen lassen. Dann stürzen und vollständig auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben.

*Anmerkung m: Ganze Haselnüsse verwendet und diese weiterverarbeitet.

Spa-Maßnahme: Risotto mit Pfifferlingen und Blaubeeren

Montag, 11. August 2014

Kein Tag im Spa kann mir ersetzten, was mir eine Stunde im Wald schenkt. Sauna, Thermalquellen, Wirlpool, Massagen, Gesichtsmasken... keine Frage, all das tut gut. Aber wenn ich im Wald (oder auch auf der Wiese) atme, dann atme ich bis in die Seele. Was eine wohltuende Atmosphäre der Freiheit, die unbewußt in jede Zelle schlupft!

So suchen der Habib und ich meist nicht mit übermäßigem Ehrgeiz nach Pilzen. Vielmehr ist es ein Alibi, um querfeldein durchs Unterholz auf federweichem Waldboden zu prischen, sich die Spinnenhuddeln aus dem Gesicht zu wischen und die Nase mal wieder richtig ihren Job machen zu lassen, nämlich voller Lust zu riechen. Und was sie riecht, was riecht das gut.

Pilzesuchen macht eindeutig hunderttausendmal mehr Spaß als sie zu putzen. Bei Pfifferlingen kann man gar von Strafarbeit reden - vorallem, wenn es sich um solche Zwerge handelt, wie unsere Mitbringsel aus dem Wald. Da würfle ich lieber ein Kilo frische Zwiebeln fein als 100 Gramm Pfifferlinge zu säubern. Und aus Furcht, die kleinen Pilze um ihre Frischequalität zu bringen, werfe ich sie auch nicht ins Wasser. Also liebevolle, händische Feinstarbeit. Nicht mein Steckenpferd. Würde nur das Pilzesuchen nicht so viel Spaß bringen...

Ein ähnliches Risotto wanderte von  Eva, über Miriam, weiter zu Robert, sowie Petra, um nun auch bei mir Station zu machen - nicht ohne ihm ebenfalls meine persönliche Note zu verpassen...
Zutaten 2P:

1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
150g Risotto-Reis
1 EL Butter
4 Zweige Zitronenthymian
Weißwein
650ml Gemüsebrühe
140g Pfifferlinge
100g Blaubeeren (m: gefrorene aus dem Garten)
40g Comté (alter)
2 EL Crème fraîche
etwas Zitronenabrieb
Salz, Pfeffer 
Piment d'Espelette

Zubereitung:

Pfifferlinge sorgfältig putzen und je nach Größe noch  halbieren.

In einem Topf die Butter aufschäumen lassen und die feingehackten Schalotten sowie den ebenfalls feingehackten Knoblauch darin glasig dünsten. Den Reis unter Rühren beifügen und anschwitzen. Einen Schuß Weißwein dazugeben und diesen nahezu einreduzieren lassen. Nach und nach von der kochenden Gemüsebrühe zugeben und dabei stetig umrühren, damit das Risotte nicht anhängt.

Währenddessen in einer großen Pfanne Butter mit einem Spritzer Öl erhitzen und die Pfifferlinge hineingeben. Bei guter Hitze braten, mit etwas Zitronensaft beträufeln, salzen und pfeffern.

Kurz vor Ende der Garzeit die Blaubeeren dazugeben, ebenso den Käse und die Crème unterrühren. Zuletzt die  Pfifferlinge unterheben und die Zitronenzesten. Nochmals abschmecken und servieren.

Käsekuchen-Brownies mit Blaubeeren

Sonntag, 13. Juli 2014

Es erstaunt mich etwas, dass meine Tarte & Kuchen - Seite besonders häufig angeklickt wird. Ich sehe mich eigentlich viel mehr als Ideenverbreiterin für vegetarische Gerichte. Und würde denken, dass man mich vorallem deshalb aufsucht. Aber nein. Im Ranking der Aufrufe liegt meine Süßbäckerei-Seite um einen Siebenmeilenstiefel-Sprung vorne.

Ihr wißt, ich bleibe mir in dieser Hinsicht treu: Süßes darf keine Kapriolen bereiten. Es muß fix zusammengebastelt sein. Und mit Brownies ist man, was das angeht, auf der Überholspur. Im Grunde gibt es zu diesem Rezept nicht viel anzumerken. Nuss gibt den Knack, Quark den Schmelz, Blaubeeren das Früchtige und Schoko den letzten Kick. Das Ganze - comme il faut und wie man das von einem Brownie erwartet - ober-gatschig. Mehr kann man von Brownies unmöglich fordern.

Als letzten Trumpf im Ärmel füge ich noch an: die Astrid hat die Tim Mälzer-Brownies ebenfalls schon gebacken. Und die bäckt eigentlich NIE...
Zutaten 1 Springform (m: Form 25cm x 19cm):

60 g weiche Butter
200 g Zucker*
1 Prise Salz
3 Eier
40 g Mehl
6 EL Kakao
50 g grob zerhackte Macadamianüsse
250 g Magerquark
1 TL Speisestärke
200 g frische Blaubeeren


Zubereitung:

Butter, 100g Zucker (m: Vollrohrzucker) und 1 Prise Salz 5 Minuten schaumig schlagen. 2 Eier nacheinander dazugeben und weiterrühren. Die Eier sollten dabei Zimmertemperatur haben.

Mehl und Kakao in eine Schüssel sieben und unter die Buttercreme mischen. 2 EL der Masse beiseite stellen, die Macadamianüsse unter die restliche Masse mischen.

Für die Käsecreme den Quark, 1 Ei, den restlichen Zucker (m: lediglich 70g - fein gemahlener Rohrzucker mit Vanille) und die Speisestärke schaumig schlagen. die Blaubeeren vorsichtig darunter heben

Die Nussmasse in eine gebutterte, mit Backpapier ausgelegte Springform geben und glatt streichen. Die Käsecreme darauf verteilen, die restliche Browniemasse in kleinen Klecksen darauf setzen und mit einer Gabel ein Marmormuster ziehen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C 35 - 40 Minuten backen. Die Käsekuchen-Brownies herausnehmen, abkühlen lassen und servieren.


*Anmerkung m: die Zuckermenge in der Quarkmasse etwas reduziert
Quelle: Tim Mälzer - s. auch Arthurs Tochter kocht

Blaubeer-Tarte mit Minze und Frischkäsecreme - une semaine inspirée par les autres

Sonntag, 10. Juli 2011

Schon bei den gefüllten Tartelettes  habe ich quasi im Kleinversuch festgestellt, dass die Kombination *Blaubeeren-Minze-brauner Zucker* ein trio paradisiaco ist. Sündig lecker, fruchtig und so frisch! Klingt fast, als müßte ich dafür Werbung machen - aber nein, nein, selbst Schuld wer Blaubeeren über hat und diese Tarte nicht bäckt.

Auf die Idee bin ich bei mipi gestoßen und auch dort nur Begeisterung. Das Geschmackserlebnis in Form von Tartelettes war so überzeugend, dass klar war: das muß dieses Jahr mit unsere Zuchtheidelbeeren (auf die wir stolz wie Oskar sind) auf größerem Boden wiederholt werden. Wären unsere Heidelbeerbüsche schon waldiger, dann hätte ich die Tarte in einer größeren Form gebacken - das wird dann eindeutig die Steigerung für nächstes Jahr. 

Zutaten:

Tarteboden:

100g Mehl
60g Butter
30g Zucker
1 Prise Salz
2 EL Wasser

Creme:

125g Frischkäse
125g Quark
25g Puderzucker
2 Blatt Gelatine

Belag:

250g Heidelbeeren
15 Blätter Minze
2EL brauner Zucker (m: selbstangesetzter brauner Vanillezucker)
Zubereitung:

Die Zutaten für den Tarteboden wie gewohnt nach tarteletteart zu einem homogenen Teig verarbeiten und für 1 Stunde kühl stellen.

Eine Tarteform (oder eine kleine Kuchenform) von 18cm (Durchmesser) einfetten. Den Boden für die Tarte ausrollen, einen Rand von ca. 2 cm hochziehen und damit die Kuchenform auslegen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen und für 15min in die Tiefkühltruhe stellen.

Den Ofen auf 190° vorheizen.
Den Boden 20 Minuten blindbacken - 10min ausgelegt mit Hülsenfrüchten, dann Backpapier und Hülsenfrüchet entfernen und den Boden fertig backen bis er goldbraun ist. Auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Blaubeeren waschen, mit dem braunen Zucker und der kleingeschnittenen Minze mischen und so marinieren. Die Gelatineblätter 10Minuten in etwas Wasser einweichen.

Für die Creme Frischkäse, Quark und Puderzucker in einer Schüssel gut mischen. Bei schwacher Hitze in einem Topf die Gelatine mit einem 1 EL Wasser auflösen. Zuerst mit 2 EL von der Quarkmischung vermengen, anschließend mit dem kompletten Schüsselinhalt verrühren. Im Kühlschrank die Gelatine in der Quarkmasse kurz anziehen lassen (ca. 15min). 

Nun auf den erkalteten Tarteboden verteilen und zuoberst die Blaubeeren mit Minze und dem braunen Zucker geben. Für 2 Stunden kühl stellen und kalt und erfrischend genießen.
Und da wir heute Sonntag haben, ist das ein klarer Fall für die Mädels von der Initiative Sonntagssüß: