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DUBB: das Karl Dall Dahl

Samstag, 24. Juli 2021



Da staune ich jetzt aber, dass ich auf dieses Dhal nicht schon allerlängst mit allen zehn Fingern gezeigt habe. Ich liebe dieses Dhal! GROSSES Ausrufezeichen! Und zwar von Anfang an. Mittlerweile ist es zudem eines dieser Keeper-Gerichte, um die ich immer wieder anders variiere. Aber das Dhal bleibt gleich. Es eignet sich hervorragend dazu, Gemüsereste zu einem Curry zu verarbeiten. Und anstelle von Reis (den man zusätzlich mit Kokosmilch und einigen Kokosraspeln kochen kann) passt natürlich auch das weltbeste Chapati.

Ich hätte mich in diesen Teller wieder reinlegen können. Dabei braucht es dafür weder nennenswerte Küchen-Erfahrung, noch benötigt man viel Zeit. Das Gemüse ist wirklich nur kurz mit den Gewürzen (das gute Curry und Kurkuma) angebraten und dann bissfest fertig gegart. Als frische Begleitung macht sich eine Gurken-Raita prima (ich gab außerdem etwas Tomate hinzu - und tausche Ingwer manchmal gen Knoblauch) oder wie ich bei Karl Dall bereits vorgeschlagen habe, reicht bereits ein schlichter minziger Knoblauch-Joghurt als Dipp). Vergessen zu fotographieren habe ich das Mango-Chutney, das sich bei diesem Gericht wie das Tüpfelchen auf dem i macht. Tsss, alle Links heute sind ja eigentlich auch DUBBs. Und, Kinners, promi (!) dann wird das Essen ein Fest für die Sinne und jede Gabel, die man sich beläd und zum Mund führt, ein Abenteuer für den Gaumen!

Also wenns Dhal gibt, dann haue ich für zwei rein. DUBB halt. Und meine Empfehlung sowohl als Alltagsküche wie als Gäste-Essen! Das Leben kann so köstlich sein :)

 


10, Super-Rabatt für Kurzentschlossene und 3x Triple-DUBB

Samstag, 19. Juni 2021

 

Upps, schon wieder ein Jahr weiter! Heute wird das Blog runde 10 Jahre alt - ich musste selbst nochmal nachschauen, nachdem ich mich bereits ein Jahr älter gerechnet hatte. Das vergangene Jahr hat uns vermutlich alle etwas mehr Substanz abverlangt (Stichwort *Zeitdehnung*). Ich will gar nicht weiter eingehen auf irgendwelche Zahlenfickereien (von Statistiken habe ich eh einen Grad völliger Übersättigung erreicht) und treue Leser sollten mittlweile von mir mitbekommen haben, dass die reine Maß-und-Zahl-Welt nicht die meine ist (weil:*Beachte das WAS, mehr beachte das WIE* - Goethe). Ebensowenig wie ich irgendwelche Posts und Aufrufe rückblickend bewerten möchte, will ich in die Zukunft schauen. Vielleicht bleibt der Takt hier nun etwas ruhiger, vielleicht zieht er wieder an... on verra... Lassen wir uns zusammen überraschen?

Merci für eure Begleitung bis hierher und euer Interesse!

Zum 9ten Jubilar habt ihr mir ja eine Bücher-Sause veranstaltet, die sich gewaschen hatte und an der ich immernoch sehr zehre! Heute haue ich dafür einen Superdupersonderrabatt heraus und zwar für die Wochen, die im Juli noch zu haben wären. Viel kann ich euch nicht mehr anbieten, denn viel ist nämlich nicht mehr zu haben: schaut auf unserem Belegungsplan. Also für alle Kurzentschlossene, die schon immer einmal Urlaub bei Sonne und Lavendel machen wollten, für alle, die sich nun mit ihrer Buchung an uns wenden und dabei sagen, dass sie über *Grain de Sel - Salzkorn* kommen, für die wird sich das in einem sensationellen Preis niederschlagen - Feste muss man schließlich feiern, wie sie fallen... und wie man kann. Voilà, voilà - jetzt wißt ihr Bescheid. Jedes weitere Zögern wäre also ein blöder Fehler! Wir sehen uns hier :)

 





Und dann möchte ich euch das Essen nicht vorenthalten, dass wir zusammen mit Robert und seiner Freundin teilten, als sie bei uns Urlaub machten. Ich habe schnell nebenher fotographiert, um hier ein bißchen darüber erzählen zu können. Ich weiß doch, was sich gehört: quasi Foodie-Treffen für Foodies, da kann ich euch nicht außen vor lassen!

Ich wollte für die beiden etwas kochen, das mir schmeckt, das mich im Vorbereiten nicht stresst und von dem ich ganz und gar überzeugt bin. Womit wir auf geradem Weg bei meinen DUBB-Rezepten herausgekommen wären. Tatsächlich habe ich es geschafft in allen drei Gängen drei DUBBs unterzubringen. Ein persönlicher Rekord! Und weil seither nicht alle von mir entsprechend als DUBB gekennzeichnet sind, hat das auch einen Mehrwehrt für euch.

Die Vorspeise war in etwa dieser Linsen-Salat allerdings mit gekeimten Linsen, begleitet von Günthers vollem Roggen mit Sonnenblumenkerne (das demnächst in meiner DUBB-Brotzusammenfassung erscheinen wird) bestrichen mit der Tomatenbutter, die ich jeden Sommer unzählige Male zubereite, weil halt DUBB...

Mit der Hauptspeise wollte ich ganz nebenbei für die rein pflanzliche Küche werben. Ich habe meine Neuentdeckung die veganen Würstchen in einer Variante mit Brennnessel und einer weitern mit viel jungem Knoblauch, Rosmarin und Thymian auf den Teller gebracht - als Dipp den tollen Apfel-Ketchup (und einer Blitz-Aioli) und den Anna-Kartoffeln, zu denen man in Foodistan eigentlich nix mehr sagen muss.

Das Dessert ist nicht vollständig zu meiner Zufriedenheit geraten (Foto übrigens ebenfalls nicht), weil ich mir die Crème eigentlich etwas fester gewünscht hatte. Denn als ich die zerkrümmelte Meringue untermischte, ließ sich ein Törtchen nicht mehr so stapeln, wie ich es vorhatte. Und zwar hatte ich auf einem runden, ausgestochenen Boden meines Schoko-Kuchens eine leichtere Eton-Mess-Version mit viel Verveine und Holunderblütensirup sowie Erdbeeren serviert, getoppt von den Lavendel-Sablés. Bref: es hätte etwas mehr Stand vertragen, die Kombi gefiel mir aber sehr.



Robert erzählt ein wenig von seinem Aufenthalt: wenn ihr gucken wollt! Gerne wieder, ihr beiden, ihr habt ja gesehen: eine Woche ist zu kurz!