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Adventskalender♥️1

Montag, 1. Dezember 2025

Eva Maria Berg (Insta) und ihre wunderschönen Papiersterne
 

Zusammen mit Eva Maria Bergs Papiersternen öffnet der Liebeslieder-Adventskalender sein erstes Türchen mit einem alten, französischen chanson *La tendresse*, die Ode auf die Zärtlichkeit:

mais vivre sans tendresse.
on ne le pourrait pas
non, non, non, non

(leben ohne Zärtlichkeit, das könnten wir nicht, nein, nein, nein, nein..)

Das schöne Gefühl der Zärtlichkeit verbirgt aber noch eine faszinierende, viel, viel größere Dimension in sich: ein kosmisches Gesetz. Alles Gute kommt dir tangential entgegen. Nicht direkt frontal, nicht fordernd, zwingend, treffend, anvisiert. Nein, das Gute berührt dich zart, streifend, streichelnd, es läßt dich frei, es läßt dir die Wahl!

Und wißt ihr was?! Das braucht ihr mir gar nicht zu glauben. Das könnt ihr überprüfen im echten Leben. Beobachtet selbst, wie euch etwas begegnet: in direkter Linie oder in weichem Bogen - begleitet von welchem Gefühl...


die besten Plätzchen = meine Lieblings-Plätzchen

Mittwoch, 1. Dezember 2021

 

 

Unter dem Label *Kekse*  bietet mein Blog 65 Vorschläge an. Gar nicht mal so schlecht. Aber das sind lediglich Zahlen und mit Zahlen kann man mich nicht beindrucken. Paare etwa, die goldene Hochzeit feiern, und alles macht *Ahhh* und *Ohhh*, da denke ich, ja, schön und gut, Langstrecke gelaufen. Aber das heißt ja noch überhaupt nix. *Beachte das WAS, mehr beachte das WIE! (an meinen Goethe halte ich mich). Eine Zahl sagt ja nullkommanix über die QUALITÄT aus. Was bedeuten 50 Ehejahren, wenn die eine reine Katastrophe waren? Eben.

Nun, diesen Advent stelle ich euch ein Board meiner Lieblingsplätzchen zusammen. Rein subjektiv ausgewählt, einfach die, die mir am allerallerbesten schmecken. Ich hätte auch Klassiker anzubieten wie Kokos-Makronen oder Vanille-Kipferl, die man beide nicht besser machen kann, hey, beides DUBBs - aber wenn ich die Wahl habe, dann stibitze ich mir von meinem Plätzchenteller zuerst andere.

Womit wir schon mittendrin im Land der DUBBs sind. Denn die Idee zu den DUBBs kam mit meiner Linzer-Torte. Niemand macht eine bessere Linzer wie ich. Mit dieser Selbstverliebtheit gehe ich ins Grab, da bin ich mir sicher. Wenn es um Linzer geht, schaue ich nicht nach rechts und links: meine ist le top du top - sollen andere irren... mir egal. Und mit diesem felsenfesten-zweifelsfreien Selbstlob, damit kam die Idee überhaupt erst auf zu meinem DUBB-Event. Was soll die falsche Bescheidenheit, wenn man doch genau weiß, was man hat. Was man kann. Und Linzer kann ich. Ich liebe meine Linzer. Daber backe ich sie MINDESTENS ein Mal im Jahr - vor/ zur Adventszeit safe, denn eigentlich handelt es sich bei Linzer um ein großes, Marmelade gefülltes Plätzchen (übrigens ganz wie bei Apfelschlangerl um eines gefüllt mit Apfel).

Weil die Linzer derart meinen Geschmack trifft, bin ich folgerichtig ebenso Fan-Girl von meinen Hilda-Plätzchen (im Badischen: Hilda-Brödle) - diese Ausstecherle sind Pflicht und müßte ich mich auf eine einzige Sorte Plätzchen entscheiden dann für diese... Die Linzerschnitten und die Haselschnitten sind - logo - ähnlich spitze, aber in meinem Ranking müssen sie hinten anstehen. Wie die tollen Mandeltaler hinter den neu entdeckten Spekulatius. Es kann halt nicht jeder auf dem goldenen Sockel landen. Dort findet ihr seit letztem Jahr außerdem das frisch ausbaldoverte Hutzelbrot sowie die Marzipan-Stollen-Würfel (in meiner Erinnerung toppen sie das Quarkstollenkonfekt - vielleicht bräuchte es aber auch eine Direktverkostung zum Vergleich). Und immer wenn ich schreibe, dass ich selbst mein bester Kunde bin, dann baumelt um dieses Rezept die goldene Favoriten-Medaille. Bei eben diesen Gebäcken kann ich schwer an mich halten -  dazu zählen weiter die besten aller Lebkuchen und die kleinen Mohn- und Nuss-Strudelchen sowie die Hagelzucker-Bohrer!

Die Lavendel-Sablés und die Walnuss-Gâteaux habens nur deshalb nicht auf die Liste geschafft, weil ich sie außerhalb der Adventszeit oft genug backe. Und bei der nächsten Liste kommen die Florentiner an die Seite der Blogbuster-Plätzchen, die ich euch in Bälde vorstelle - alleine hätte es der Optik der Aufstellung geschadet, darum... Und obwohl ich mich schon schwer beschränke, muss ich selbst unter meinen Goldies eine Auslese treffen. Mehr als naschen kann schließlich auch ich nicht. Aber was schreibe ich und schreibe ... hier sind sie, meine Lieblinge:

 

       

       

       

         

 

Advent-Brownies - mit dem Domino-Effekt

Mittwoch, 14. Dezember 2016


Dieses Advent habe ich mich in Stimmung gebacken. Um mich herum ein reißender Strom an weihnachtlichem Vorglühen: die Außentemperatur stimmt mit frostigen Nächten ein, der Ort strahlt christliches Brauchtum aus, die eigene Küche heimelig in der Nähe samt einem täglichen Süßigkeiten- Jieper, um sich den Pelz für den Winterschlaf aufzupuscheln.

Trotzdem sind diese Lebkuchen-Brownies, zu denen mich Kathi hingerissen hat, meine Finalen-Plätzchen. Also die, die ich euch zeige - gebacken habe ich nämlich obendrein noch Hildas und eine Linzer. Gut, ein bißchen teile ich meine Süßigkeiten auch mit anderen. Ich spiele mit den Fränzis Kulturschock und lasse sie drei Mal schnell hintereinander *Plätzchen* sagen... Zur Belohnung dürfen sie probieren.

*Spéculoos* gibts in Frankreich übrigens das ganze Jahr über - die können einem hier schon mal als Keksboden für Erdbeer-Tartelettes begegnen. Was wiederum mir einen saisonalen Flash beschert. Die spinnen die Fränzis, oder?

Einschlägige Adventsgewürze bleiben nun mal einschlägige Adventsgewürze. Eben deshalb kann man ja auch für alle anderen außer Fränzis sämtliches Gebäck mit Spekulatius-Gewürz auf Weihnachten trimmen. Das gilt für Rührkuchen wie für Brownies - extra dafür habe ich euch meine kleine Brownie-Galerie zusammengestellt (mein Liebling ist, wenn ihr ihn herausfindet, der Hasen-Brownie).

Diese Lebkuchen-Brownies erinnern mich sehr an Domino-Steine - nur ohne diese komische Glibberschicht. Wer Domino-Steine mag, den werden auch diese Brownies nicht kalt lassen. Verziert habe ich wieder mit kandiertem Ingwer, den ich noch von meinen letzten vorletzten Pätzchen übrig hatte.
Zutaten:

100g schokolade (Zartbitter)
200g Butter
180g Rohrzucker (zu Puderzucker gemahlen)
2 Eier
100g geröstete, gemahlene Haselnüsse
2 EL Rum
2 1/2 TL Spekulatius-Gewürz
220g Mehl
1 TL Back-Pu
150g Aprikosen-Marmelade (m: eigene)

100g Zartbitter-Kuverture
10g Kokosfett 
getrocknete Aprikosen oder kandierten Ingwer zum Verzieren

Zubereitung:

Schokolade in Stücken im Wasserbad schmelzen lassen. Butter mit Puderzucker schaumig schlagen, Eier einzeln unterrühren. Haselnüsse, Rum, Gewürze und flüssige Schokolade einarbeiten. Das Mehl mit Backpulver mischen und unterheben. Teig 1,5 cm dick aufs Backblech (mit Backpapier belegt) streichen (füllt nur einen Teil des Backblechs aus). 25 Minuten (kanpp, evt. etwas kürzer) bei 160 Grad backen. Teigplatte auf Backpapier stürzen, das andere Papier abziehen und die Teigplatte mit erwärmter Aprikosenkonfitüre bestreichen. Noch warm in Würfel schneiden. 

Die Kuvertüre mit dem Kokosfett zusammen auf dem Wasserbad schmelzen (nicht über 45°C), abkühlen lassen, erneut aufschmelzen (m: letzteres nicht gemacht). Die Browniewürfel damit überziehen. (m:: Würfel dicht aneinander auf dem Backblech gehabt und die Schokolade mit einem Löffel großzügig darüber verteilt - dann Würfelchen etwas auseinander gezogen damit sie durch die Schoko nicht wieder miteinander verkleben).

Die getrockneten Aprikosen (m: kandierten Ingwer) in Streifchen schneiden und die gerade überzogenen Würfel damit verzieren.




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Die schnellsten Plätzchen von Mexico

Sonntag, 11. Dezember 2016

Mit diesen Plätzchen versuchte ich einst gegessene sehr geschätzte Plätzchen (Bohrer genannt) aus der Erinnerung in die Gegenwart zu holen. Keine Recherche unter diesem Namen brachte mir Ergebnisse. Also wurde einfach ausprobiert. So ganz hundertprozentig habe ich den Geschmack derer, an die ich dachte, nicht getroffen - aber ich bin ihm nahe gekommen

Nach dem Backen dachte ich zuerst, dass das  wohl eine Nullinger-Aktion war - zuerst fehlte mir der Pfiff. Ich redete sie mir sogar selbst runter unter der Ruprik *is ja nix anderes wie Blitz-Blätterteig mit Hagelzucker*. Und hey, fast stimmt das auch. Und irgendwie wieder überhaupt nicht. Denn überraschenderweise sind es die Plätzchen, deren Dosendeckel ich am häufigsten öffne. Irgendwie geht es mir wie einer Parfumeuse, die anstelle ihre Nase zwischendrin in die Armbeuge zu stecken, ihren Gaumen ob der momentanen Gewürzorgie an diesen Sauerrahm-Hagelzucker-Stangen *neutralisiert*.  

Entsprechend ihrer Schlichtheit sind die Plätzchen schnell gefertigt. Richtig schnell - mexicomausschnell. Also, logo, kann  man sich wunderbar Kurven einbauen und die Herstellung aufwendiger gestalten: im Netz entdeckte ich Varianten, die aus diesem Teig Ringe ausstechen und diese dann in Hagelzucker drücken. Aber ihr wißt ja: bei Süßkram bin ich meist ein fauler Hund...

Trotz der wenigen Zutaten gibts viele Möglichkeiten: Juli zeigte gestern ganz ähnliche - nur in üppiger. Schmeckt bestimmt auch. Wichtig ist, dass die Butter *anständig* unter das Mehl gearbeitet wird, das erst erzeugt diesen Blätterteig-Effekt. Für mich DIE Gelegenheit mal wieder auf eines meiner ersten, veröffentlichten Rezepte zu verlinken. 

Schönen 3. Advent euch!
Zutaten 2 Bleche:

200g Mehl (m: D630)
1Pr Salz
150g Butter, kalt
70g Crème Fraîche 
(oder Sauerrahm/ oder Schmand)
etwas kaltes Wasser
50g Hagelzucker
1 Eiweiß (m: vergessen)

Zubereitung:

Die Prise Salz zum Mehl geben. Die Butter in Flöckchen wie hier bei den Tartelettes beschrieben in das Mehl einarbeiten. Dann die Crème und etwas kaltes Wasser (ca. 4 EL) zufügen, bis man den Zeig zügig zusammenkneten kann. Mindestens 1 Stunde kalt stellen.

Ofen auf 185° (OU-Hitze) vorheizen. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfäche zu einem Rechteck von etwa  0,5cm Dicke (vielleicht auch ein glizzeklein wenig dünner ausrollen. Nun den Teig mit Eiweiß bestreichen (m: Milch genommen - geht auch, sie gibt aber weniger Halt für den Hagelzucker wie das Eiweiß). Den Hagelzucker auf den Teig streuen und nochmals leicht. Mit dem Nudelholz den Zucker nochmals leicht in den Teig rollen. Mit Hilfe eines Teigrades den Teig der Länge nach dritteln und diese dann in Streifen von etwa 0,5cm schneiden. Die Stränge verdrehen und auf das Backblech legen. 

Die Bleche nacheinander backen: ca 15min bis der Boden der Strangen goldbraun ist. Abkühlen lassen und in einer Dose aufbewahren.

Nikolaus - Schoko-Ingwer-Butter-Plätzchen

Dienstag, 6. Dezember 2016

Als einer der ganz wenigen Heiligen kann sich Nikolaus an Aufmerksamkeit erfreuen, obwohl heute gearbeitet wird. Vielleicht weil er zumindest kleine Geschenke wie Nüsse und Mandarinen in bereit gestellte Stiefel steckt. Und weil er Unterstützer wie mich hat, die mit einem neuen Plätzchen-Rezept ums Eck kommen. 

Überhaupt, ich finde *Nikolaus* grundsätzlich einen schönen Rufnamen. Aschenbrödels Pferd heißt so. Wenn es wohl auch vereinzelt vorkommt, dass man ihn durcheinander bringt. Und kennt nicht fast jeder wenigstens ein paar Zeilen aus *seinem Gedicht* - naja, das eigentlich seinem Kumpel gewidmet ist?

*Alt und Jung sollen nun, von der Jagd des Lebens einmal ruhn* - bereits ein frommer Wunsch. Wieso der Monat Dezember eindeutig zu den SEHR guten Gründen zählt, wieso ich nicht mehr in der Stadt leben wollte. In den letzten Wochen des Jahres gehts mir dort entschieden zu getrieben zu. Wie soll man in turbulenter Umgebung selbst Zeit zum Plätzchenbacken finden? Klarer Landvorteil!

Meine Wahl fiel mal wieder auf eine unkompizierte Zubereitungsweise: die Plätzchen werden von der Rolle geschnitten und sind mit kandiertem Ingwer parfümiert - so, wie schon die Florentiner in der *Hilda*. Das gibt ihnen einen ausgesprochen hübschen Dreh!
Zutaten:

120g Mehl, gesiebt
20g Speisestärke, gesiebt
1Pr Salz
3 EL Zucker 
(m: Vollrohrzucker mit Vanille angesetzt)
100g Butter, weich
1/2 Orange, Abrieb davon sowie
1 EL Saft
30g Ingwer, kandiert
120g Schokolade (Zartbitter)

Zubereitung:

20g von dem kandierten Ingwer sehr fein hacken, den Rest für die Deko in feine Scheiben schneiden.

Die Butter zusammen mit dem Zucker, der Orangenschale und dem Saft cremig rühren. Gehackten Ingwer dazu mischen. Mehl samt Speisestärke und Salz kurz und zügig unterrühren. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle von etwa 25cm rollen - in Folie einschlagen und mindestens 2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 180° (OU-Hitze) vorheizen.

Von der Rolle Scheiben von etwa 7mm Dicke abschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech mit etwas Abstand setzen. Die Kekse etwa ca. 10min backen und gut auskühlen lassen. (am besten sogar wenigstens 2 Stunden im Kühlen ruhen lassen - sonst sind sie noch zu mürbe für die Weiterverarbeitung).

Die Schoko über dem Wasserbad schmelzen und die Plätzchen zur teilweise darin eintauchen und auf ein Kuchengitter setzen. Auf die noch warme Schokolade den Zier-Ingwer kleben. Komplett auskühlen lassen. In einer Keksdose aufbewahren.
Quelle: Brigitte

heiße Phase: Walnuss-Espresso-Cookies

Samstag, 3. Dezember 2016

Aufgewacht und das Tal liegt silbern in Raureif - Raureif, ein poetisches Wort, das nach Fabelwesen klingt: mit seinem Erscheinen fallen die wilden Tiere in Winterschlaf. 

Frostige Temperaturen, die wie als Motivationshilfe für den Advent dienen. Funktioniert super bei mir - ich habe die nächsten Plätzchen gebacken. Neben den gefüllten Plätzchen, greife ich besonders gerne nach denen, die Nuss mit Schoko kombinieren. Fündig geworden bin ich bei Juliane. Unkompliziert in der Herstellung (ich habe die Schoko einfach drüber gewedelt), nicht zu süß, crunchy, einschlägige Gewürze und sogar mit Vollkornmehl, das niemand darin erahnen würde. Der 2. Advent kann kommen... 

Zutaten - ca. 34 Cookies: 

100g weiche Butter
70g Rohrohrzucker (m: Vollrohrzucker)
1 Ei (Größe M)
110g Dinkelmehl Type 1050
(m: Einkorn-Vollkornmehl, gesiebt)
1/2 Tonkabohne, gerieben
1Pr Salz 
1 TL Weinsteinbackpulver
 2 TL gemahlener Espresso
100g Walnusskerne 

50g Schokolade (m: 70%)
2Msp Kardamom, gemahlen

Zubereitung:

Walnusskerne fein hacken. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Butter und Zucker mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig rühren. Backpulver und Mehl mischen, zusammen mit dem Ei zur Butter und dem Zucker geben und gut unterrühren. Espressopulver und 40g gehackte Walnusskerne unter den Teig rühren. Restliche gehackte Walnusskerne in einen tiefen Teller geben.

Mit den Händen aus dem Teig kleine, ca. haselnussgroße Kugeln formen. Der Teig ist recht weich, aber gut formbar. Teigkugeln in den restlichen gehackten Walnüssen wälzen und mit jeweils ca. 4cm Abstand auf das Backpapier setzen. Die Kugeln gehen im Backofen ordentlich auf (m: 2 Backbleche verwendet). 

Cookies im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 10 Minuten backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen. Schokolade mit dem Kardamom im Wasserbad erwärmen, die abgekühlten Cookies auf einem Blech dicht nebeneinander setzen und mit einem kleinen Löffel die Schokolade in Streifen über die Kekse wedeln. 

Walnuss-Espresso-Cookies in einer Blechdose aufbewahren.

Plätzchenparade - #Weihnachten: Kirschmarmelade-Schnitten

Sonntag, 27. November 2016


Um beim 1.Advent klassisch mitspielen zu können, habe ich gestern noch schnell Plätzchen gebacken. Man sieht es den Fotos an: ich hätte sie zumindest besser abkühlen lassen können, bevor ich sie in Schnitten schneide. Die Schnittchen können nämlich deutlich ordentlicher aussehen - siehe Essen & Trinken... Ich habe sie abgewandelt, in dem ich den Zucker im Teig reduziert habe und eine meiner Marmeladen - die Schwarzkirsche mit Limone - anstelle des Preiselbeer-Kompottes verwendete.

Zum 1.Advent heute rekonstruiere ich euch das verloren gegangene Keks-Board - zumindest in der weihnachtlichen Edition. Ich sehe, dass *Weihnachten* als Stichwort bei mir oft in die Suchmaschine eingegeben wird - wofür ich gar keinen eigenen Ordner habe. Aber meine Damen und Herren, *Service* wird hier noch groß geschrieben, daher als kleine Wichtelei für euch also die Zusammenstellung (was *hüstel* gar nicht mal so unaufwendig ist - ich wollte es nur erwähnt haben)...

Inklusive, logo, meinen Lieblingen, Marmeladen-gefüllten Plätzchen: da gibts die Hildas - vorallem in der Linzer-Variante, ebenfalls suppi in der Sternchen-Schnitten-Variante. Weitere Lieblinge sind die Florentiner in der *Hilda* (von der lieben Ulrike, coucou) - ganz hohes Suchtpotential. Sowie fette Empfehlung für die kleinen Mohnstrudel. Wenn Kokosmakronen, dann nur diese. Und diese Walnuss-Plätzchen meiner Nachbarin backe ich schon so lange, aus dem einfachen Grund, weil es die besten sind.

Wer sich Plätzchen verweigert und lieber Kekse backen will, den winke ich Richtung den Schoko-Sablés mit fleur de sel, den Amarettini, den Stracci, den Lavendel-Sablés oder den Orangen-Mohn-Cookies. Oder ihr backt halt gleich einen ganzen Kuchen - ich sach nur *weltbeste Linzer*. Bei prinzipieller Weihnachtsbäckerei-Sperre allerdings kann ich euch auch nicht helfen. Hier wird heute kulinarisch auf Tradition gehalten.... 

Zutaten:

125g Butter
1/2 Vanille-Schote
1Pr Salz
25g Rohrzucker (zu Staubzucker gemahlen)
1 Eigelb*
150g Mehl
25g Speisestärke

200g Kirsch-Limetten-Marmelade

Zubereitung:

Aus den Zutaten zügig zu einem homogenen Teig verkneten - min. 1 Stunde kalt stellen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig halbieren und zu je zwei Rollen von etwa 30cm rollen.

 Den Backofen auf 190° (OU-Hitze) vorheizen

Die beiden Rollen auf ein langgezogenes Rechteck von 35cm x 10cm ausrollen (Kanten abschneiden). Auf das Backpapier legen. In der Mitte - mit einer Breite von 6cm die Marmelade darauf vertreichen. Die freigelassenen langen Seiten nach innen klappen und mit einer Gabel leicht festdrücken. Auf der untersten Schiene des Backofens ca. 15min (eher 17min) backen. Komplett auskühlen lassen (etwas länger als ich) und in schmale Streifen schneiden. Mit Puderzucker bestäuben und in einer Keksdose aufbewahren.

*Anmerkung m*: Achtung - die Schnittchen sind sehr mürbe - etwas schnittfester durch ein weiteres Eigelb oder auch einen 1 EL Crème fraîche. Mürbe bleiben sie dennoch...
 




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