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Nachgeblättert: Fenchel-Orangen-Salat

Donnerstag, 29. November 2012

Das Schöne am Foodbloggen ist, dass die Energie, die man in einen Kochblog legt, nicht verloren geht. Dank dem Fokus aufs Essen, muß man die geschriebenen Posts nicht zwingend zeitnah verfolgen. Als virtuelles Kochbuch liegt es zum Blättern allzeit bereit ( Strom und Netz-Empfang vorausgesetzt), selbst dann, wenn sich der Blogger eine Pause vom Kochbuch-Schreiben nimmt. So wie Millyways. Ein wirklich schönes Blog, das keinen Staub ansetzen sollte.

Aber auch aus ganz eigennützigen Gründen erinnere ich an ihre vielen schönen Rezepte, denn für mich ist sie eine kulinarische Fundgrube. Zu diesem Salat wurde Milliways von Nicky inspiriert. Damit bleibt dem Salat nichts anderes übrig als wirklich köstlich zu schmecken. Und an den schönen Granatapfelkernen erfreuen sich beim Essen stets meine Augen.

Bei uns gabs dazu das leckere Gratin von Kohlrabi und Kartoffeln aus meinem Lieblingskochbuch Chili und Ciabatta (übrigens mußte das Gratin auch bei mir 1 Stunde im Ofen verbringen...)
Zutaten für 2 Personen:

1 Fenchelknolle (mit Fenchelgrün)
1 rote Zwiebel
1 Orange
die Kerne eines halben Granatapfels
2 Forellenfilets
1-2 Limetten (m: 1 Limette)
Olivenöl
1 Schuss Anis-Likör (m: Pastits)
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:

Zwiebel mit einem Hobel in dünne Ringe schneiden. Fenchel waschen, das Fenchelgrün abschneiden und zur Seite legen. Die Knolle vierteln und ebenfall hobeln.

Das Fenchelgrün fein hacken und aus Limettensaft, Likör, Olivenöl, Salz und Pfeffer ein Dressing zaubern. Das Fenchelgrün dazu geben.

Dann die Orange filetieren. Dazu schält man die Orange mit einem Messer so, dass von der weißen Haut nichts mehr zu sehen ist. Dann die einzelnen Segmente zwischen den Häutchen herausschneiden.

In einer Schüssel das Gemüse mit dem Dressing marinieren. Forellenfilets in grobe Stücke teilen und unter den Salat geben.

Den Salat auf zwei Teller verteilen und mit den Orangenfilets und Granatapfelkernen anrichten... eventuell auch ein paar Minzblätter dazugeben ;-) .
Quelle: Milliways

Süßkartoffel-Blinis mit Räucherforellen-Tatar

Dienstag, 27. September 2011

Es gibt nicht vieles was ich verschmähe - ich bin ja ein appetitlicher Mensch - aber Dill geht gar nicht. Es dauert mich auch keine Sekunde, dass Dill zu den ganz kapriziösen Gewürzen zählt und bei uns nur im Treibhaus gedeiht. Selbst wenn er sich dann entschieden hat, groß und püschelig zu werden, wird er von mir gnadenlos ignoriert. Wer ißt schon Dill?

Meiner Abneigung treu bleibend habe ich also den Dill halb mit Zitronenverbene halb mit Petersilie ersetzt. Ein kleiner Geniestreich von mir. Der Räucherforellen-Tatar war köstlich. Überhaupt ein schönes Gericht. Allerdings hat mir in den Blinis die Hefe zu sehr vorgeschmeckt. Da ich Blinis zum ersten Mal zubereitet habe, war ich mir nicht sicher, ob ich die Hefemenge reduzieren kann. Sollte ich keinen Tipp von euch bekommen, werde ich das beim nächsten Mal - was kommen wird - einfach ausprobieren. Am besten aber hat mir der Tatar gefallen. Den merke ich mir für Buffet-Gelegenheiten.

Zutaten für vier Personen:

400 g Süßkartoffeln
20 g Hefe
75 ml Milch, lauwarm
120 g Mehl
3 Eier
200 g Forellenfilet, geräuchert
2 Schalotten
8 EL Olivenöl
1 Limette, unbehandelt
20 g Ingwer
1 Bund Dill (m: halb Verbene/ halb Petersilie)
100 g Rucola
1 Avocado
2 EL Balsamico, weiß
1 TL Senf, mild
1 Muskatnuss
50 g Butterschmalz
Salz
Pfeffer, schwarz, aus der Mühle
Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
 
Die Süßkartoffeln waschen, in eine ofenfeste Form geben und im Backofen etwa 45 Minuten weich garen. Anschließend herausnehmen, halbieren, das weiche Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen und fein zerdrücken. Die Hefe in der Milch auflösen und mit dem Mehl unter die Kartoffeln mischen. Drei Eier trennen und die Eidotter in die Kartoffelmasse geben. Das Eiweiß von zwei Eiern aufheben! Das Ganze mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und alles glatt rühren.
 
Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und vorsichtig und gleichmäßig unter die Kartoffelmasse heben. Den Teig nun für 15 Minuten abgedeckt gehen lassen.
 
Das Forellenfilet in kleine Würfel schneiden. Die Schalotten abziehen und fein würfeln. Den Ingwer schälen und fein reiben. Beides mit den Forellenwürfeln mischen. Die Limettenschale fein abreiben und die Limette entsaften. Vier Esslöffel Olivenöl, die abgeriebene Limettenschale und den Limettensaft zu dem Fisch hinzufügen. Mit wenig Salz und Pfeffer würzen. Den Verbene und die Petersilie fein hacken und zuletzt unter das Tatar mischen.
 
Aus dem Süßkartoffelteig im heißen Butterschmalz kleine Blinis ausbacken.
 
Den Rucola putzen, waschen und trocken schleudern. Die Avocado halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. Den Balsamico, Senf und das restliche Olivenöl zu einer Vinaigrette verrühren. Den Rucola und die Avocado damit marinieren.
 
Das Forellentatar mit Kartoffelblinis auf die Teller geben. Den Salat außen herum verteilen und mit dem restlichen Dressing beträufeln. Das Ganze servieren.
Quelle: Johann Lafer