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Nouruz - As-e-Reshteh

Dienstag, 20. März 2018


In Iran ist uns der Zoroastrismus zum ersten Mal begegnet. Ja, sogar eine deutschsprachige Reisegruppe, die rein auf den Spuren der Zarathustrier unterwegs waren, kreuzte uns. Und jetzt auch in meiner Lektüre in Thailand tauchten sie immer wieder auf. Eines dieser Bücher (ich werde noch darauf zurückkommen) brachte mich auch auf das Neujahresfest Nouruz, das Frühlingsfest oder auch das Fest der Tag- und Nachtgleiche, das seinen Ursprung findet in in der "heidnischen" Religion des Zoroastrismus, und das am heutigen Tag  gefeiert wird.

In dem Buch werden nicht nur die Zeremonien beschrieben, die symbolische Tischdekoration und die verschiedenen Gerichte, sondern auch die religionsübergreifende Gesinnung, mit der Nouruz gefeiert wird. *Heute sind wir weder Muslime noch Juden noch Christen* heißt es in diesem Buch *heute sind wir alle Brüder! Heute sind wir Zoroastrier*. 

Grundsätzlich beten die Zoroastrier das Licht an und gehen - wie eigentlich alle Religionen - von einem Dualismus aus, also dass die Erde sowohl das Gute wie das Böse beheimatet: zwischen dem Herrn des Lichtes und jenem der Finsternis tobt ein Kampf, dessen Schauplatz die Erde ist. In eben diesem Gegensatz ist der Mensch gestellt.

Oder um es mit Nietzsche zu formulieren (*Also sprach Zarathustra*):
*Ich lehre euch den Übermenschen. Der Mensch ist Etwas, das überwunden werden soll. Was habt ihr gethan, ihn zu überwinden? Alle Wesen bisher schufen Etwas über sich hinaus: und ihr wollt die Ebbe dieser grossen Fluth sein und lieber noch zum Thiere zurückgehn, als den Menschen überwinden.*

Doch wie geht *menschliches Wachstum*? Gehen wir davon aus, dass jeder Mensch individuell ist. Jeder hat seine Vorlieben und seine Abneigungen. Ein  Konzept also, zu dem wir 100 prozentig stehen. Aber jedes Konzept hat immer ein polares Gegenüber, mit dem wir uns sehr schwer tun. Wer die Wärme liebt, freundet sich erst einmal mit der Kälte schwer an.

Und wir sind aufgefordert, das Gegenüber zu integrieren! Das ist nicht leicht, kostet Kraft, Überwindung, tut weh, macht Angst....

Wenn uns diese Integration aber geling, so erweitert und vergrößert sich unser Konzept, wir wachsen in jeder Hinsicht zu einem neuen, besseren Konzept, zu einem neuen, erweiterten Menschen. NUR- dieses neue Konzept hat auch wieder ein Gegenüber, ein anderes, neues Gegenüber, und dieses gilt es wiederum zu integrieren, immer und immer wieder neu - so geht die menschliche Evolution!

Meine Brüder, zur Nächstenliebe rathe ich euch nicht: ich rathe euch zur Fernsten-Liebe.“ (nochmals Nietzsche *Also sprach Zarathustra).

In Yazd - einer iranischer Stadt, in der wir uns länger aufgehalten haben - finden sich noch einige kultische Bestattungsorte der Zarathustrier wie *Türme des Schweigens*. In dem Silk Road Hotel fühlten wir uns warm willkommen und ebenso allerköstlichst bekocht. Die As-e-Reshteh aßen wir dort besonders gerne.

Nouraz ist nationaler Feiertag in vielen Ländern und wird etwa gefeiert in: Iran, Aserbaidschan, Afghanistan, Kasachstan, Kirgisistan, Syrien, Tadschikistan, Turkmenistan, in der Türkei, in Usbekistan, Georgien (ein Tag) und Indien bei den Parsen als Jamschidi-Fest (siehe auch Holi). 

Einen schönes, neues Jahr zum dritten Mal (nach diesen und diesen Wünschen) und euch allen viel Licht und Lust am Streben danach!



Zutaten 2P - Schnellvariante:

150g weiße Bohnen, gekocht*
100g Linsen, gekocht*
100g Saubohnen, gefroren*
1 Bund Petersilie
150g Spinat
2 Zwiebeln
1/2 TL Kurkuma
120g Pasta (m: kurze Penne)
600ml Gemüsebrühe
1 TL Sumac
Sonnenblumenöl
2 TL getrocknete Minze
etwas Zitronensaft
Deko
Joghurt
Safran-Wasser
Minzöl

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. In 2 EL Öl zusammen mit dem Kurkuma in ca. 10-15min goldbraun rösten. Mit etwas Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Zur Seite stellen.

5 EL Sonnenblumenöl erhitzen, die getrocknete Minze unterrühren, kurz rösten, vom Feuer ziehen und zur Seite stellen.

Den Spinat waschen, von den Stielen befreien, abtropfen lassen und sehr fein hacken. Petersilie waschen, ebenfalls von den Stielen befreien und gleichfalls fein hacken.

Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und die Pasta darin al dente kochen - abschütten und zur Seite stellen.

Die Linsen zusammen mit den weißen Bohnen mit 300ml Gemüsebrühe 5-10min  köcheln lassen. Petersilie und Spinat zufügen und weitere 15min köcheln lassen. Mit 1 Teelöffel Minzöl, Salz und Pfeffer würzen. Pasta und restliche Brühe anschütten, Saubohnen unterrühen und weitere 2min köcheln lassen. Salzen, peffern und mit Zitronensaft abschmecken.

Die Suppe auf zwei Teller verteilen. Zum Servieren mit den Kurkuma-Zwiebeln, Joghurt, Minzöl und Safranwasser dekorieren und mit Sumac besträuen.

*Anmerkung m: Im Original-Rezept werden getrocknete, weiße Bohnen sowie getrocknete Saubohnen verwendet und diese mit den Linsen mit Wasser bedeckt und ca. 1 Stunde 15min köcheln gelassen. Ich würde - für diesen Weg - sowohl die Bohnen wie die Saubohnen am Abend zuvor in Wasser quellen lassen: das verkürzt die Kochzeit und die Verträglichkeit. Das gemeinsame, lange Kochen - im Gegensatz zu meiner Schnellvariante - macht den Eintopf sämiger und schlonziger, weil die Hülsenfrüchte fast musig zerfallen. Die etwas längere Zubereitungszeit lohnt also durchaus!

 Inspiration: Tasting Table


Sommerfrische: Ofengeröstetes Aloo Gobi

Sonntag, 11. Juni 2017

Kinners, was ein Wetter! Der Tag verwöhnt mit Sonnenschein, nicht ohne zu vergessen, auch etwas Wind zuzufächeln, und mit der Dämmerung erst offenbart sich die Frische des Vorsommers. Nachdem man tagsüber in kurzen Hosen und Kleidchen durch sie Sonne tanzte, darf man sich nachts bei offenem Fenster unter die weiche Decke kuscheln. Es schläft sich tief und sorglos.

Gleich morgens nach dem Frühstück laufe ich barfuß raus in den Garten, schnuppern, was der Tag wohl bringt. Ich schaue den Tomaten beim Wachsen zu, nasche ein paar Himbeeren, klemme mir Kirschen um die Ohren, raube unserer Linde einen großen Korb voller duftenden Blüten, um sie zu Tee zu trocknen. Die verblühten Akelei und Iris erfahren eine Stutzung, und der elendige Schrauber, die Winde, fliegt samt ihrem Kollegen, dem Vollverteiler Borretsch, in hohem Bogen aus dem Garten, wo immer sich unsere Wege kreuzen. Die Erbsenzweige biegen sich unter ihrer Last, ebenso wie die dicken Bohnen, die bald geerntet werden wollen...

In der Luft schwingt die Leichtigkeit des südfranzösischen Lebens mit.


Zum Mittagessen auf der Terrasse koche ich uns ein schnelles Gemüsegericht, und lege dazu diese warme, afrikanische Musik auf, die einen Hauch von Sehnsucht versprüht. So dürfte es noch ein Weilchen bleiben...


Zutaten 2P:

1 kleiner Blumenkohl
400 g Kartoffeln
1 rote Zwiebel
1/2 TL Kreuzkümmel

2 TL Koriander
1 EL Curry (m: Zitronen-Curry)*
2 EL Sonnenblumenöl

2 Zehen Knoblauch
400g Ofentomaten

150ml Gemüsebrühe
Zucker
Salz, Pfeffer
Harissa

4 Curry-Blätter 
etwas Limettensaft
Rapsöl

Joghurt und 

1 Knoblauchzehe 
frische Minze

Zubereitung:

Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen.

Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Würfel in einen Topf geben, mit Wasser bedecken. Alles zum Kochen bringen, eine Minute kochen lassen, dann abgießen und abtropfen lassen.

Den Blumenkohl in Röschen zerteilen. Den Strunk schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Blumenkohl und Kartoffel auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Mit Kreuzkümmel, Koriander, Schwarzkümmel, Zimt, Kurkuma, Cayennepfeffer und 2 EL Öl vermengen, salzen und im heißen Ofen 45 min backen. Nach der Hälfte der Zeit einmal umrühren.

Währenddessen die Sauce vorbereiten: in einem großen Topf Knoblauchzehen fein hacken und kurz im Öl zusammen mit den Curryblättern anrösten. Die Ofentomaten und die Gemüsebrühe anschütten, erhitzen und abschmecken.

Das Joghurt mit der klein geschnittenen Minze und dem gepressten Knoblauch vermengen.

Das geröstete Gemüse in die Sauce geben. Alles noch 5 min köcheln lassen. Je nach gewünschter Konsistenz noch etwas Gemüsebrühe anschütten. Nochmals abschmecken.

*Anmerkung m: wer mag, mischt sich sein Curry selbst 

Inspiration: Susanne von Magentratzerl

 

Das-nicht-vor-8-Eis und...

Sonntag, 24. Juli 2016

Zeitgleich mit der Aufzucht der Generation meiner Eltern wuchs auch die Ernährungsindustrie. Nunja, die einen schwangen sich zu Giganten auf, die anderen - wie meinereins - ließen lediglich irgendwann die Kindheit hinter sich.

Zuhause gehörten Brühwürfel, Maggi, Fondor und Konsorten selbstverständlich mit ins Gewürzregal. Mein Lieblingskinderessen war gar das tiefgefrorene Gemüse mit dem Blubb. Ansonsten prägte unser kulinarisches Leben auf dem Land noch viel Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten. Und ja, auf Süßgetränke aller Art reagierten meine Erziehungsberechtigten skeptisch. Wegen dem Karies. Die gabs nur an hohen Feiertagen - höchstens. Vielleicht einer der Gründe, wieso mich das bis heute nicht sonderlich anzieht.

Die einzige aus meinem Bekanntenkreis, deren Eltern überzeugte Öks waren (und zwar welche, die es richtig grünkernig durchzogen) lernte ich erst kennen, als wir beide bereits von zuhause ausgezogen waren. Und sie in einer ausgeprägten Junk-Food-Phase steckte. Sowas von absolutes Nachhol-Bedürfnis - das ging schon fast Richtung *Super Size Me* (sie kombinierte das souverän zu durchgefeierten Nächten). Das Leben spielt doch oft seltsam, oder? Die Kinder von Rauchern werden meist Nichtraucher. Die von Schlägern allerdings oft ebenfalls Schläger. Und doch, oder gerade deshalb bin ich überzeugt, das Vorleben immer noch DIE one and only Pädagogik ist (wobei mein Glaube an die Pädagogik als solches ja äußerst begrenzt ist).

Nur jetzt mal Tacheles und ganz frei von jedweder Ideologie oder Illusion: ganz und völlig an der industriellen Ernährung kommen wir nicht vorbei (selbst wenn ich den Bogen weit zu ziehen versuche). Oder gibts tatächlich Europäer, die nicht wissen wie Bounty-Twix-Snickers-Milchschnitte-Smarties-Gummibärchen-Joghurette- usw. schmecken?
Ein Eis, das eben solche Verwandtschaften aufweisen kann, habe ich versucht nachzubasten: ein Pfefferminzeis, das an After Eight erinnert - ausgehend von diesem Rezept. Eine tolle Idee ist es, der Minze Basilikum zur Seite zu stellen. Der Basilikum schafft es, der Minze den spitzigen Schneid abzukaufen. Richtig aftereightig wird das Eis dann erst durch die Zugabe von Minzöl. Genau da wirds tricky. Für uns - und wir müssen dabei von *Renaturierten* sprechen - wird es durch das Minzöl schnell zu künstlich. Zwei Versuche habe ich gebraucht um die richtige Menge festzulegen. Wobei ihr euch selbst für euren Geschmack rantasten müßt. Zwei Tropfen benennt der Habib bereits als genügend (Versuch 2) und zehn Tropfen bereits als zu intensiv. Da die Meinungen bei der Verkostung jedoch auseinander gingen, liegt die Dosierung nun mit an euch.

Damit das Eis nicht nackig allein auf dem Teller schwimmt, gabs obendrein eine begleitende Tarte. Eigentlich hatte ich gar nicht vor, sie zu verbloggen, aber der Belag hatte ein wunderbares gewisses Eßwas, weil die Crème anscheinend ihr früheres Leben als Aprikosenmarzipan verbrachte. Die will ich auf jeden Fall so nochmals zubereiten - daher für euch und mein Gedächtnis quasi als Goodie.
Zutaten:

Pfefferminz-Eis mit Schoko-Stückchen:
200ml Milch
150g Sahne
50g Mascarpone
10g Minz-Blätter, mittelfein geschnitten
10g Basilikum-Blätter, mittelfein geschnnitten
7 Pfefferkörner
70g Invertzucker (m: Versuch 1: Akazienhonig)
2 Eigelb
2-10 Tropfen Minzöl (rantasten)
50g dunkle Schokolade, fein gehackt

Zubereitung:

Die Milch zusammen mit den Pfefferkörnern und den Kräutern sanft köcheln lassen (zugedeckt ca. 15min) - und dabei auf etwa 150g einköcheln lassen (+/-). Abkühlen lassen und gerne über Nacht (wenigstens 2,3 Stunden) ziehen lassen.

Die Eigelb über dem Wasserbad gemeinsam mit dem Invertzucker (oder Honig) schaumig aufschlagen. Die Kräutersahne erhitzen und durch ein Sieb gießen. Erwärmt zu den Eigelb geben und zur Rose aufschlagen. Über einem kalten Wasserbad kalt rühren. Dabei die Mascarpone unterrühren.

Die Sahne steif schlagen. Unter die abgekühlte Crème heben. Mit dem Minzöl abschmecken - und sich nach Geschmack rantasten. In der Eismaschine cremig frieren lassen. Ganz am Ende kurz die Schokolade unterrühren (nicht vorher, sonst wird die Eisfarbe hellbraun)

Inspiration: Valentinas Kochbuch
Zutaten Aprikosentarte 24cm:

Tarteteig:
150g Mehl
75g Butter
50g Puderzucker
1 Pr Salz
40g Crème fraîche
etwas kaltes Wasser

500g Aprikosen
80g brauner Vanillezucker
100g Mascarpone
50g gemahlene Mandeln, geschält
2 Eigelb

Zubereitung:

Aus den ersten Zutaten einen homogenen Teig kneten und mindestens 1 Stunde kühl stellen. Eine Tarteform ausbuttern, den Teig auswellen (schön dünn) und die Form damit bekleiden - ca. 20min in die Tiefkühle stellen.

Ofen auf 190° (Umluft) vorheizen.

Währenddessen den Belag zubereiten. Die Aprikosen entkernen und klein schneiden. Zusammen mit dem Zucker in einem Topf gerade eben weich garen. Pürieren und abkühlen lassen. Mascarpone unterrühren, ebenso die Mandeln und die Eigelb. 

Den Belag auf den Tarteboden füllen und glatt streichen. Die Tarte für ca. 40min in den Ofen stellen - nach 20min abdecken.

Trächtige Mispel ... im Salat mit Artischocken

Mittwoch, 24. Juli 2013

Den Mispelbaum vor unserem Haus hat der Habib aus Algerien mitgebracht. Ich kannte Mispeln vor meinem Umzug nach Frankreich gar nicht.

Und dieses Jahr ist der Baum richtig schön trächtig - im Gegensatz zu letztem. Denn die zwei eiskalten Wochen des vorherigen Winters, von denen ganz Europa heimgesucht und über die sogar in Indien berichtet wurden, hatten ihm die Spitzen samt Fruchttriebe abgefroren.

Mispeln sind sehr süß und sehr saftig und schmecken ein wenig wie die Kreuzung aus Honigmelone und Pfirsich. Eine Frucht, die nach meinem Geschmack - ähnlich wie die Feige - einen salzigen Ausgleich braucht.

Dieser Salat mit Artischocke hat es nun bereits zum zwei Mal gegeben. Köstlich! Und das, obwohl es etwas Zeit kostet, ihn zuzubereiten: bis die Artischocken geputzt sind und auch die Mispeln muß man schälen und entkernen. Solltet ihr die Mispeln mit Pfirsichen ersetzten (geht super), seit ihr schneller fertig zum Genuß.

Auswählen könnt ihr zwischen der Kräutervariante *Petersilie-Basilikum* und *Petersilie-Pfefferminze*. Ich wüßte nicht, was mir besser gefallen hat.

Zutaten:

4 kleinere Artischocken
3 Zweige Zitronenthymian
6 Mispeln (oder 2 Pfirsiche)
1 Schalotte (m: Simiane)
1 Mozzarella
3 Scheiben Serrano Schinken
Petersilie
Basilikum (oder Pfefferminze)
Salz, Pfeffer
Olivenöl
Zitronensaft
Zubereitung:

In einer Schale Wasser mit Zitronensaft richten. Die Artischocken schälen, vierteln und im Zitronenwasser zwischenlagern.

In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Artischocken mit dem Zitronenthymian darin anschwitzen. Salzen, pfeffern, etwas Zitronensaft und Wasser dazugeben. Den Deckel auflegen und bei kleiner Temperatur gar dünsten.

Die Mispeln schälen, entkernen und vierteln. Mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht bräunlich werden. Die Schalotten in feine Ringe schneiden, die Kräuter gröber hacken.

Mispeln und Artischocken auf einer Platte anrichten und den Schinken und den Mozarella in Stücken dazwischen drapieren. Die frischen Kräuter darüber streuen und mit Olivenöl und Zitrnensaft beträufeln. Salzen, pfeffern und servieren.

Erinnerung: Sommertagstraum Tomaten-Pfirsich-Salat

Montag, 8. Juli 2013

Er gehört mit zu den größten Köstlichkeiten, die der Sommer zu bieten hat: Tomatensalat in allen Variationen.

Dieser hier ist nur eine weitere Spielerei des Klassikers - ergänzt durch Melone und Pfefferminze. Für mich ist das Frische, Freude und Pharmazie :)! Dazu meine geliebte Zusammenstellung von frischem Obst zu Herzhaftem und große Küchenbastelei ist es auch nicht.

Den Sommer verbringe ich nämlich lieber vor der Tür als drinnen. Drinnen hält man sich der europäische Klimazone gehorchend, oft genug auf. Jetzt ist das Leben draußen angesagt - Youpie!
Zutaten 2 P:

einige Tomaten (m: eigene)
1 Pfirsich (m: gelb)
1/2 Melone
1/2 Ziegenfrischkäse (etwa 70g)
einige Stängel Basilikum
einige Stängel Pfefferminze
Saft einer 1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer
Olivenöl (m: mit Basilikum versetzt)


Zubereitung:

Melone, Pfirsich und Tomaten in Schnitze schneiden. Ziegenfrischkäse darüber verteilen, ebenso den kleingezupften Basilikum wie die Pfefferminze. Mit Zitronensaft und Olivenöl beträufeln. Salzen und pfeffern. Im Schatten der Sommersonne servieren.