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Freitag, 13. März 2026

#lilafreude - Rezeptsammlung für Auberginen

Mit der Aubergine ist es so eine Sache. Sie kann großartig sein, aber auch schrecklich. Das liegt nicht an ihr, das liegt an der Zubereitung. Diese Rezeptsammlung soll helfen, die Aubergine zu schätzen.

Als der "Jahrhundertkoch" Eckart Witzigmann sich in München mit seinem ersten Restaurant selbständig machte, nannte er es Aubergine, da die Aubergine sein Lieblingsgemüse ist. In der Farbe der Schale erschienen danach auch einige Kochbücher, die sich auf die kreativste Zeit seines Schaffens bezogen.

Ich habe die Aubergine in der italienischen Küche und mit den orientalischen Länderküchen schätzen gelernt und deshalb einige Rezepte auf meinem Blog veröffentlicht. Nun habe ich sie mit dieser Rezeptsammlung #lilafreude gebündelt und werde sie in nächster Zeit ergänzen.


Aktuell sind hier 22 Rezepte zu entdecken.

(Stand: 08.02.2026)

Zu weiteren Rezeptsammlungen geht es über diesen Link.


Geröstete Aubergine mit grünem Kräuteröl







Nasu Goma-Ae - frittierte Aubergine mit Sesamsauce




Auberginen-Carpaccio




Auberginenmus
Auberginen mit Miso
Ratatouille-Röllchen
Miso-Auberginen mit Blattsalat
Auberginencreme mit Sardellen
Auberginensalat mit Ingwer
Auberginenpüree mit Orange
Gegrillte Auberginen auf vietnamesische Art
Überbackene Auberginenröllchen





















Miso-Aubergine und Miso-Spaghetti











Dienstag, 2. Dezember 2025

#lilafreude: Nasu Goma-Ae - Frittierte Aubergine mit Sesamsauce

Der Aubergine wird nachgesagt, dass man sie nicht so zubereiten kann, dass sie gut schmeckt. Dabei ist sie überraschend vielseitig und hat ihren Platz in unterschiedlichen Länderküchen gefunden. Man schätzt sie in Italien, in orientalischen Ländern und auch in Asien. 

Wenn ich eine Zubereitungsart entdecke, die ich noch nicht kannte, dann probiere ich das gerne aus. So wie die geschälte und frittierte Aubergine im aktuellen Kochbuch von The Duc Ngo. Das Kochen geht erstaunlich schnell und das Ergebnis schmeckt ungewöhnlich, aber sehr gut.

Hier ist meine Rezension des Kochbuchs "The Duc Ngo - Neue asiatische Küche" zu finden.



für 2 Personen:

Aubergine:
1 Aubergine
5 grüne Stiele der Frühlingszwiebel
1 EL Sesam weiß
1 Liter Rapsöl

Die Aubergine schälen und längs achteln. Die Achtel quer halbieren. 
Die grünen Teile der Frühlingszwiebel schräg in sehr feine Streifen schneiden.
Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten.

Das Rapsöl in einem Wok auf 180 Grad erhitzen. Einen Teller mit Küchenpapier auslegen. Die Auberginenstücke im heißen Öl goldgelb frittieren. Dabei öfters wenden. Herausheben, auf dem Küchenkrepp abtropfen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. 


Sauce:
2 EL Tahinpaste
1/2 EL Sesam weiß
1 gehäufter EL Zucker
1 Prise Salz
1/2 EL Sojasauce
1 EL Reisessig
2 EL Rapsöl
1 EL Sesamöl geröstet

Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten und mit allen anderen Zutaten vermischen. Mit einem Schneebesen zu einer cremigen Sauce rühren und mit Salz abschmecken.


Anrichten:
Die frittierten Auberginenstücke auf Teller geben und mit der Sauce übergießen. Mit Frühlingszwiebeln und Sesam dekorieren.


Eine Inspiration aus:




















Samstag, 22. November 2025

#lilafreude - Geröstete Auberginen mit Sardellen und Oregano

Leider gilt für Aubergine grundsätzlich, egal wie gut es schmeckt, sie sieht nicht hübsch aus. Ich habe versucht das mit einer hübschen Schale auszugleichen.....

Dafür hat dieses Rezept einen weiteren Vorteil, es geht einfach und schnell. Unsere Auberginenernte ist heuer leider nicht so erfolgreich, wie die Jahre davor. Das ist einfach diesem verregneten Sommer geschuldet. Endlich waren einmal drei von den violetten und eine von den weißen Mini-Auberginen gleichzeitig reif und ich wollte sie schnell gemeinsam verarbeiten.

Fündig geworden bin ich in dem Kochbuch Simple von Yotam Ottolenghi und habe es entsprechend meinen Anforderungen "umgemodelt". Es hat uns ausgezeichnet geschmeckt.


für 2 Personen als Beilage


4 Mini-Auberginen
Salz
Olivenöl
2 Sardellenfilets
1 Schuss Weißweinessig
1 sehr kleine Knoblauchzehe
1 TL getrockneter Oregano
1/2 Bund Petersilie
schwarzer Pfeffer

Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Eine passende Auflaufform mit Backpapier bedecken.

Stiel der Auberginen abschneiden und dann vierteln. In einer Schüssel mit 1/2 TL Salz vermengen. Die Auberginen auf das Backpapier legen und rundum mit Olivenöl einpinseln. Die Auflaufform für 35 Minuten in den Backofen geben. Die Auberginen sollen solange geröstet werden, bis die Auberginen dunkelbraun und gegart sind.

In der Zwischenzeit die Knoblauchzehe sehr fein würfeln und in eine kleine Schüssel geben. Die Sardellen auf einem Brett mit einer Gabel zerdrücken und zum Knoblauch geben. Den Oregano mit den Fingern zerbröseln und die harten Stiele aussortieren. Alles mit Essig, Oregano und Olivenöl zu einer cremigen Sauce rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Petersilienblätter von den Stielen zupfen und in Streifen schneiden. Ein paar Blätter für die Deko zurücklegen.

Die Auberginen aus dem Ofen nehmen und etwas auskühlen lassen. Dann in einer Schüssel mit der Sauce und der Petersilie vermengen. Dazu sollten sie noch warm sein. Zum Servieren auf einen Teller oder in eine Schale geben und mit Petersilienblätter dekorieren.

Dazu schmeckt Brot, Huhn, Fisch oder einfach etwas Reis.


Eine Inspiration aus:

Sonntag, 5. Oktober 2025

#lilafreude - Auberginen-Carpaccio

Vorsorglich habe ich einige Auberginen-Rezepte herausgesucht, für unsere Ernte im Garten. Das war heuer aber ein Trauerspiel. Die wenigen Mini-Auberginen, die ich hatte, haben nur für ein anderes, kleines Rezept gereicht. 

Aber dieses Auberginen-Carpaccio, aus einem der meist unterschätzten Kochbücher von Tim Mälzer, hat mich so gereizt, dass ich eine Aubergine gekauft habe. Er verwendet dafür die gestreiften Tiger-Auberginen, da sie milder im Aroma sind. Ich habe eine ganz normale genommen, da leider die Bitternoten mittlerweile weg gezüchtet wurden.

Ansonsten hat mich das sehr überzeugt, nicht nur geschmacklich, sondern auch wegen der unkomplizierten und teilweise ungewöhnlichen Zubereitung. Anfangs war ich skeptisch, wegen der kurzen Kochzeit und dem Einfrieren. Ich habe es noch ein zweites Mal mit anderen Zeiten probiert, muss aber sagen, dass die Variante von Tim besser funktioniert.



für 2 Personen als Vorspeise

1 mittelgroße Aubergine
Salz
Olivenöl
1/2 Zitrone
Rucola
Parmesan
Pfeffer
Salzflocken

Die Aubergine rundum mit einer Gabel einstechen. In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen geben, die Aubergine hineingeben und mit einem kleineren Topf beschweren, damit sie ganz unter Wasser bleibt. Rund 10 Minuten kochen.

Ein passendes Stück Klarsichtfolie mit ein paar Tropfen Olivenöl bestreichen. Die Aubergine aus dem Topf heben und etwas abtropfen lassen. Dann in die Klarsichtfolie einwickeln und für ca. 30 Minuten in den Tiefkühler geben.

In der Zwischenzeit den Parmesan mit einem Sparschäler in Streifen hobeln und den Rucola vorbereiten.

Die Aubergine in sehr dünne Scheiben schneiden und auf Tellern anrichten. Mit Olivenöl und Zitronensaft besprenkeln. Grob gemahlenen Pfeffer darübergeben und mit Parmesan und Rucola bestreuen. Zum Schluss noch Salzflocken darüberstreuen.



Eine Inspiration aus:



















Sonntag, 3. November 2024

#lilafreude: Auberginencreme mit Sardellen

Wir mögen Auberginen und finden auch, dass man sie sehr vielseitig verwenden kann. Da sie bei uns im Garten auch sehr gut in großen Töpfen wachsen, habe ich manchmal eine "kleine Schwemme". Dann probiere ich gerne unterschiedliche Rezepte aus und am liebsten solche, bei denen ich Zutaten im Vorrat habe, die ich gerne aufbrauchen möchte. 

So komisch es klingt, aber dieses Rezept von den Brüdern Karl und Rudi Obauer aus Österreich hat perfekt gepasst. In unserem Kühlschrank habe ich ein Glas Sardinen schon länger hin und her geschoben. Mein Mann isst die sehr gerne und ich habe immer welche daheim. Aber diesmal war ihm nicht so sehr danach und das Glas ging mir im Weg um.

Thematisch passt dieser Beitrag sehr gut zum aktuellen Blog-Event "Schätze aus dem Vorratsschrank" bei Zorra Kochtopf, zu dem meine Blogger-Freundin Susanne vom Blog magentratzerl ins Leben gerufen hat.

Ich habe eine größere Portion gemacht, da sich die Creme drei Wochen im Kühlschrank hält. So hat man zwar neuen Vorrat, aber auch schnell ein fertiges Mittagessen zur Hand.



2 mittelgroße Auberginen
1 mittelgroße rote Zwiebel
3 Knoblauchzehen
200 ml Olivenöl
50 gr. Sardellenfilets
4 EL Sauerrahm
4 EL Crème fraîche
1 TL umin gemahlen
1 TLCayennepfeffer
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

zum Anrichten:
Kirschtomaten
Kresse oder Sprossen

Die Auberginen klein würfeln und für mindestens 30 Minuten in stark gesalzenes Wasser geben. Am besten mit einem Teller beschweren.

In der Zwischenzeit die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und in feine Scheiben schneiden. Die Auberginen in ein Sieb abgießen und mit den Händen etwas ausdrücken.

Das Olivenöl in einem tiefen Topf erhitzen und Auberginenwürfel, Zwiebel- und Knoblauchscheiben für rund 5 Minuten anrösten, leicht salzen. Danach die Sardellenfilets, Sauerrahm und Crème fraîche und die Gewürze dazugeben und alles gut verrühren. Die Masse bei mittlerer Hitze für rund 15 Minuten sanft köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit sich die Masse nicht am Topfboden anlegt.

Zum Abschluss mit dem Pürierstab sehr fein pürieren, abschmecken (Vorsicht mit Salz) und auskühlen lassen. Die Creme hält sich im Kühlschrank rund 3 Wochen.

Zum Anrichten die Creme in einen tiefen Teller geben und mit Kirschhälften und Kresse dekorieren. Dazu geröstetes Brot reichen.


Mein Beitrag zum Blog-Event

Blog-Event CCXIII - Schätze aus dem Vorratsschrank (Einsendeschluss 15. November 2024)


Eine Inspiration aus:









Link zum Buch