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Donnerstag, 23. März 2017

Maispoularde, Pilz-Quinoa und Rote-Bete-Vinaigrette aus Einfach frisch kochen von Nils Egtermeyer

Quinoa gilt als "Korn der Anden" und wird bei uns immer beliebter, da es glutenfrei ist und man es in die Kategorie der "Superfoods" eingeordnet hat. Ich bin kein so großer Freund davon. Als bei Herrn bushcook die Gluten-Intoleranz festgestellt wurde, habe ich es als Alternative gekauft. Und, ehrlich gesagt hat es ganz schön lange gedauert, bis wir es aufgegessen hatten. Es ist ein praktischer Vorrat, aber ich würde hier Linsen jederzeit vorziehen.

Ab und an kaufe ich eine kleine Tüte Quinoa, um ein Rezept auszuprobieren. Ich gebe nicht auf, nach schmackhafter Verwendung von Quinoa zu suchen. Ich hatte noch eine halbe Tüte roten Quinoa und noch keine gute Idee, was ich damit anstelle. Als ich dieses Rezept von Nils Egtermeyer in seinem Kochbuch "Einfach frisch kochen" entdeckte, war es klar, was aus dem Quinoa werden würde.

Ich darf es gleich vorweg nehmen. Es hat uns ausgezeichnet geschmeckt, sogar der Quinoa war sehr gut darin. Mir war nur die Menge zu viel. Beim nächsten Mal würde ich weniger Quinoa zu den Pilzen nehmen. Ich würde auch die Pilze nicht mehr in Streifen schneiden, sondern ganz lassen. Da die Menge für vier Personen angegeben war, haben wir es an zwei Abenden hintereinander gegessen. Quinoa, Pilze und Rote Bete hatte ich am ersten Abend komplett zubereitet. Es lässt sich gut aufbewahren und schmeckt am nächsten Tag gleich gut. Die Hühnerbrust habe ich am ersten Abend nach den Originalangaben 15 Minuten bei 160 Grad gegart. Am zweiten Abend kam sie bei 120 Grad für 30 Minuten in den Ofen, so wie ich es immer mache. So gefällt es mir besser, da das Fleisch zarter und saftiger wird. Das Rezept habe ich mit den Änderungen notiert.

Meine Rezension über das Kochbuch könnt Ihr hier nachlesen.


für 4 Personen

Rote-Bete-Vinaigrette:
2 kleine Knollen frische Rote Bete
Meersalz
8 EL Olivenöl
4 EL Weißweinessig
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 Bund Petersilie

Die Rote Bete in kochendem Salzwasser weich garen. Das dauert je nach Größe 30 bis 50 Minuten. Dann abgießen, etwas abkühlen lassen und die Schale mit einem kleinen Messer abziehen. Dazu sollte man unbedingt Handschuhe tragen, da sie stark färben. Die Rote Bete in kleine Würfel schneiden und noch warm mit Salz, Pfeffer, Essig und Olivenöl marinieren.

Die Petersilienblätter von den Stielen zupfen und in feine Streifen schneiden.


Buchenpilz-Quinoa:
100 gr. Roter Quinoa
200 gr. Shiitakepilze
Olivenöl
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Den Quinoa in reichlich Salzwasser für 10 Minuten sprudelnd kochen. Er sollte leicht zerplatzt, aber noch bissfest sein. Durch ein feines Sieb abgießen und abtropfen lassen.

Die Stiele der Shiitakepilze abschneiden. Das Öl in einer weiten Pfanne erhitzen und die Pilze darin rasch anbraten. Den Quinoa dazugeben und alles kurz durchschwenken, mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Maispoularde:
4 Maispoulardenbrustfilets
4 Scheiben Parmaschinken
2 EL Olivenöl
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Den Backofen auf 120 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Das Fleisch rundum mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Parmaschinken umwickeln. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch auf der Hautseite bei mittlerer Hitze knusprig braten. Dann wenden und auf der Fleischseite anbraten. Die Hühnerbrüste auf ein Gitter legen und bei 120 Grad für 30 Minuten im Ofen garen. Das Fleisch herausnehmen, kurz rasten lassen und in vier Scheiben schneiden.

Anrichten:

Die Pilz-Quinoa auf Teller verteilen, die knusprige Maispoularde anlegen und mit der Rote-Bete-Vinaigrette beträufelt servieren. Etwas Petersilie darüber streuen.


Vor einigen Wochen war ich bei einer interessanten Verkostung, bei der Weine aus dem Bordeaux mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis vorgestellt wurden. Keiner der Weine kostet über 20.-- EUR. Der Merlot Cuvée Blason Blaye, Jahrgang 2014 vom Chateau Morillon hatte mir damals so gut gefallen, dass ich mir eine Flasche mitgenommen habe. Er hatte kaum Tannine und eine angenehme Säure. In Kombination mit dem Geflügelfleisch, das durch den Parmaschinken schön würzig war und mit der Roten-Bete-Vinaigrette hat er uns sehr gut gefallen.



Montag, 19. Dezember 2016

Kochen mit Jamie Oliver: Gegrillte Hähnchenspieße mit gelber Paprikasauce und schwarzem Quinoa

Vor ein paar Wochen kam Jamie Oliver (ja, DER Jamie Oliver) nach München, um sein neues Weihnachtskochbuch vorzustellen. Ich war sehr glücklich, dass ich bei diesem Pressetermin dabei sein durfte und er mir ein Kochbuch persönlich signierte. Die Zeit hat sogar noch für ein Erinnerungsfoto gereicht. Der fünffache Vater präsentierte sich wie in seinen Kochsendungen fröhlich und quirlig. Begeistert erzählte er von dem Spaß den seine Familie und er an Weihnachten haben und diese Freude daran teilt er in dem Weihnachtskochbuch mit uns. Da merkt man natürlich, dass der Mann Profi ist, als Koch und als Vater. Viele Rezepte sind darin enthalten, die Weihnachten zu einem Fest mit Zeit machen sollen und deshalb gut vorbereitet werden können und im Backofen alleine fertig werden.

Dem schönen Anlass entsprechend durfte ich mir noch eine Pfanne aus der Jamie-Oliver-Serie von Tefal aussuchen. Das war gar nicht so einfach, da es sehr unterschiedliche Pfannen für jede Gelegenheit gibt. Schließlich entschied ich mich für eine quadratische Grillpfanne, da ich seit dem Wechsel auf meinen AEG-Induktionsherd keine mehr hatte. Die alte Pfanne war leider dafür nicht geeignet. Natürlich wollte ich die Pfanne gleich mit einem Rezept von Jamie ausprobieren. Da er schlauerweise an Weihnachten nichts à la minute zubereitet, entschied ich mich für ein Rezept aus dem Vorgänger-Buch "Jamies Superfood für jeden Tag". Mit dem Superfood habe ich es normalerweise gar nicht, aber in dem Buch sind schöne Rezept für einen gepflegte Alltagsküche, bei der eben auch Zutaten verwendet werden, die mit diesem unsäglichen Begriff gebündelt werden.

Dort habe ich dieses Rezept entdeckt, dass mich gleich angesprochen hat. Bei den Hähnchenspießen konnte die Pfanne zeigen, was in ihr steckt und Quinoa habe ich immer im Haus. Witzigerweise schleppe ich schon seit Monaten die Idee für ein Gericht mit gelber Paprikasauce und schwarzem Reis mit mir herum. Da war ich mit dieser Kombination schon mal ganz nah dran. Es hat alles wunderbar geklappt und das Gericht sah nicht nur schön aus, es hat auch sehr gut geschmeckt.



für 2 Pers.

Schwarzer Quinoa:
100 gr. schwarzer Quinoa
Meersalz

250 ml Wasser mit dem Salz aufkochen, den Quinoa einstreuen und 20 Minuten köcheln lassen. Danach in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Den Quinoa mit Hilfe eines Anrichtrings auf dem Teller in Form bringen.


Gelbe Paprikasauce:
2 gelbe Paprika
Meersalz
Prise Zucker
1 Thai-Chili
4 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
2 EL Apfelessig
Olivenöl

Die Paprika vierteln, die Samenwände herausschneiden und grob würfeln. Die Paprikawürfel in einem Topf mit Salz und Zucker marinieren. In der Zwischenzeit die Chili längs halbieren, entkernen und in Ringe schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen und den weißen Teil in Ringe schneiden. Den grünen Teil für die Spieße beiseite legen. Den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Chili, Frühlingszwiebel und Knoblauch mit Essig und Öl in den Topf geben und zugedeckt ca. 20 Minuten sehr weich schmoren und dabei gelegentlich umrühren. Die Masse in einen Mixer geben und zu einer glatten Creme pürieren, abschmecken.


Gegrillte Hähnchenspieße:
für dieses Rezept werden 2 Hähnchenbrustfilets ohne Haut benötigt, besser ist es ein ganzes Huhn zu kaufen, die Brüste auszulösen und den Rest des Huhns anderweitig zu verwenden
4 Zweige Thymian
1 reife Avocado
2 Stängel Koriandergrün
Olivenöl
Salz

Die Thymianblätter vom Stängel zupfen. Die Hähnchenbrust langs in 2 cm dicke Streifen schneiden. Den grünen Teil der Frühlingszwiebeln in 2 cm lange Stücke schneiden. Das Fleisch wellenförmig aufspießen und dabei immer wieder ein Stück Frühlingszwiebel dazwischen spießen. Die Spieße rundum mit Olivenöl einstreichen, mit den Thymianblättern bestreuen und mit Salz würzen.

Die Grillpfanne erhitzen und die Spieße rundum goldbraun braten. Darauf achten, dass das Fleisch durchgegart ist. Wer sich unsicher ist, gibt die Spieße in den auf 140 Grad erhitzten Backofen und lässt sie dort 10 Minuten ruhen.

In der Zwischenzeit die Avocado schälen, den Kern entfernen und in Scheiben schneiden. Die Korianderblätter abzupfen und in feine Streifen schneiden.



Die Tefal-Pfannen aus der Jamie-Oliver-Serie haben in der Mitte einen roten Punkt. Der verändert sich, wenn die Pfanne die richtige Brattemperatur hat. Das ist sehr gut geeignet für Hobbyköche, die sich hier unsicher sind. Normalerweise habe ich das im Gefühl und höre das am Geräusch des Fetts. Diesmal habe ich bewusst darauf geachtet und muss sagen, dass das sehr gut klappt und man sich darauf verlassen kann. Den allerersten guten Eindruck von der Pfanne hatte ich, als ich sie in die Hand genommen habe. Ich habe eine schwere Eisenpfanne mit einem ganz geraden Griff und kann sie mit einer Hand nicht hochnehmen. Ich brauche dazu immer beide Hände, was beim Kochen oft nervig ist. Die Tefal-Grillpfanne dagegen hat einen gebogenen Griff und damti lässt sie sich sehr angenehm anheben und liegt gut in der Hand.



Weitere Pluspunkte aus meiner Sicht sind:
- die Pfanne darf in den Backofen, da auch der Griff backofenfest ist
- man braucht kein oder nur wenig Fett, da sie über eine Antihaftbeschichtung verfügt, die auch nicht so empfindlich ist, dass man mit Metall in die Pfanne kann. Man sollte natürlich nicht wild darin herumschaben, aber ein vorsichtiger und normaler Einsatz von einem Löffel oder einem Pfannenwender ist schon möglich
- und, ganz wichtig: sie ist induktionsgeeignet



Das, leicht abgewandelte, Rezept stammt aus dem Buch: "Jamies Superfood für jeden Tag"



Weitere schöne Rezepte von Jamie Oliver gibt es bei den Kollegen zu entdecken:

Blätterteigpastete bei Querbeet natürlich kochen

Buttertoffees beim Kuchenbäcker

Hackbraten bei Tellerabgeleckt

Carbonara bei Elbcuisine

Gebratene Ente mit Cranberry-Hoisin-Sauce und Mandarin-Pfannkuchen beim magentratzerl

Gebackener Sellerie mit getrüffelter Pilzrahmsauce von Holladiekochfee

Anna-Kartoffeln bei Küchenliebe

Mittwoch, 5. März 2014

Chicoree mit Karotten-Couscous und Orangen-Schmand
gibt satte ZWEI für weniger als FÜNF

Mitten in meinem aktuellen Event zum 3. Blog-Geburtstag lud Peter zu einem Blog-Event ein, bei dem ich einfach nicht nein sagen konnte. Er wollte aufzeigen, dass man mit weniger als 5 Euro zwei Personen satt bekommt. Das ist in meinen Augen ein sehr sinnvolles Projekt und damit entsteht eine attraktive Sammlung von guten und günstigen Rezepten.

Ich wollte für dieses Gericht nicht von meinen Einkaufs-Gewohnheiten abrücken und habe alle Zutaten im Bio-Markt gekauft. Eben genauso, wie ich es normalerweise auch mache. Damit ich es auch seriös belegen kann, dass ich mit hochwertigen Zutaten mühelos die gestellte Aufgabe erfüllen kann, findet ihr ganz unten die Berechnung des Preises. Für die verwendeten Zutaten habe ich mir einen extra Kassenzettel geben lassen und für die Zutaten, die ich aus dem Vorrat genommen habe, habe ich die Preisschilder in meinem Bio-Markt fotografiert. Dieses Gericht habe ich genauso gegessen, wie es auf dem Foto zu sehen ist. Da Herr bushcook eine Gluten-Intoleranz hat, habe ich ihm statt Couscous Kartoffeln dazu gemacht. Die zweite Hälfte des Couscous habe ich am zweiten Tag gegessen. Wir waren beide sehr gesättigt von dem Essen und für meinen Teil hätte es sogar etwas weniger Couscous sein können.

So einen Teller oder ein ähnliches Gericht gibt es bei uns öfters. Auch hier gehe ich in den Bio-Markt und kaufe saisonales Gemüse, ein Milchprodukt und mache eine Sättigungsbeilage dazu. Wie gesagt, ich kaufe hochwertige Lebensmittel, die auch ihren Preis haben. Wichtig dabei ist mir, dass alles essbare verwertet wird. So bin ich auch bei diesem Gericht vorgegangen und habe auch die Karottenschalen und die Orangenhäutchen ausgekocht. Alles habe ich mitbezahlt und alles hat Geschmack. Dies nutze ich beim Kochen.

Diesmal habe ich sehr akribisch gekocht und alles genau abgemessen, gewogen und aufgeschrieben. Das war schon etwas nervig und ich möchte Euch diese Kleinstmengen bei den Gewürzen ersparen. Würzt bitte einfach nach Geschmack. Preislich liege ich so weit unter den 5.-- EUR, dass es keine Rolle spielt, ob ihr jetzt 1 oder 3 Gramm Zucker nehmt.



1 Karotte
1 Bio-Orange
2 Chicoree
100 gr. Couscous
175 ml Wasser
2 EL Butter
1 TL Olivenöl
Meersalz
Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Die Orange heiß waschen und die Orangenschale fein abreiben. Anschließend die Orange filettieren und dabei den austretenden Saft auffangen. Das Weiße der Schale wird nicht verwendet, da es bitter schmeckt.

Die Karotte schälen, fein würfeln, mit Salz und Zucker marinieren und in einem Topf stehen lassen, bis das Gemüse Wasser gezogen hat.

175 ml Wasser mit Salz, den Karottenschalen und den Orangenhäutchen auskochen. Die Flüssigkeit abseihen, sie sollte ca. 150 ml ergeben. Die heiße Flüssigkeit über den Couscous gießen und ziehen lassen. Wenn der Couscous gegart ist, mit einer Gabel auflockern und mit der Hälfte der abgeriebenen Orangenschale, der Hälfte des aufgefangenen Saft, Salz und Pfeffer würzen.

Den Schmand mit der zweiten Hälfte der abgeriebenen Orangenschale, der zweiten Hälfte des aufgefangenen Saft, Salz, Zucker, Pfeffer und Olivenöl abschmecken.

Die Karottenwürfel mit einem EL Butter bissfest garen. Die Butter ist sehr reichlich, aber der Couscous verträgt gut etwas Fett. Den Topfinhalt mit dem gegarten Couscous mischen und abschmecken.

Den Chicoree längs halbieren und die Schnittfläche mit Salz und Zucker würzen. Den zweiten EL Butter in einer Pfanne erhitzen und den Chicoree darin karamellisieren. Wenn er leicht gebräunt und weich ist, die zweite Seite salzen und zuckern. Den Chicoree wenden und fertig braten.





Und jetzt wird gerechnet:


1 Orange  0,41
1 Karotte 0,18
2 Chicoree 1,02
1/2 Becher Schmand        0,45
40 gr. Butter 0,40
100 gr. Couscous 0,50
ca. 5 gr. Meersalz 0,01
ca. 2 gr. Zucker 0,02
ca. 2 gr. Pfeffer 0,10
ca. 1 ml Olivenöl 0,03
Summe 3,12





Mein Beitrag für Peters sehr sinnvollen Blog-Event "Satte ZWEI für weniger als FÜNF"

Blogevent Satte ZWEI für weniger als 5

Donnerstag, 7. November 2013

Resteküche: Quinoa, Karotte, Ziegenfrischkäse

Quinoa und ich sind noch keine ganz großen Freunde. Wegen der Gluten-Intoleranz von Herrn bushcook ist er bei uns eingezogen und ich kann mich auch noch nicht entscheiden, in welcher Farbe ich ihn bevorzuge. Damit wenigstens mal ein Tütchen leer wird, gab es einen schnelles Gericht und auch die sonstigen Zutaten waren eher Reste und sollten aufgebracht werden.

Und wie immer, wenn es schnell gehen muss, dann ist mir mein AEG-Induktionsherd die größte Hilfe. Es ist ein bisserl gefährlich, aber mit der Power-Taste kann ich das Öl blitzschnell erhitzen. Da passe ich gerne auf und schalte dann die Temperatur herunter. Auch das ist ein großer Vorteil gegenüber dem alten Ceran-Kochfeld: es heizt nicht nach. Ich kann mich auf die Temperatur verlassen, die ich eingestellt habe und der Topf kann auf der Platte stehen bleiben.


4 Karotten
Meersalz
Zucker
1 Knoblauchzehe
Rapsöl

125 gr. Quinoa
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Rapsöl

100 gr. Ziegenfrischkäse
1 Streifen Zitronenschale (habe ich immer eingefroren vorrätig)
Zitronenverbeneöl
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Blätter der Zitronentagetes als Garnitur


Die Karotten in dünne Scheiben schneiden, mit Salz und Zucker marinieren, bis sie Wasser gezogen haben. Etwas Rapsöl und eine angeschlagene Knoblauchzehe zugeben und bißfest dünsten.

100 gr. Quinoa in kaltem Wasser einweichen, weich kochen, abgiessen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 25 gr. Quinoa in etwas Rapsöl frittieren, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und leicht salzen.

Die Zitronenschale in sehr feine Streifen schneiden und in den Ziegenfrischkäse rühren. Mit Zitronenverbeneöl, Salz und Pfeffer abschmecken.

Dienstag, 12. März 2013

Gefüllte Hühnerbrust mit Mirabellen-Rosmarin-Sauce und Pistazien-Couscous

Nach dem Blog-Event ist vor dem Blog-Event, oder so ähnlich.....

Eigentlich wollte ich den nächsten Event bei Zorra auslassen, aber Ninive hatte so ein schönes Thema, da konnte ich nicht nein sagen. Und so habe auch ich für den Sultan gekocht. Die Hühnerbrust sollte unbedingt aufgeschnitten werden, nach dem Garen, da die attraktive Füllung dann sichtbar wird.

Ich richte solche Gerichte gerne traditionell in großen Schalen an. Diesmal kam meine Lieblingsschale zum Einsatz, die habe ich mir aus einer Töpferei in Marokko mitgebracht.


Gefüllte Hühnerbrust:
2 Hühnerbrustfilets ohne Haut und Knochen
8 Datteln
10 Walnußhälften
8 Scheiben Bacon
Meersalz
Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl


Mirabellen-Rosmarin-Sauce:
200 gr. getrocknete Mirabellen
3 Schalotten
Olivenöl
200 ml Rotwein
400 ml Geflügelfond
2 Zweige Rosmarin
1 Schuß Granatapfelsirup
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Chilipulver


Pistazien-Couscous:
100 gr. Couscous
Prise Kurkuma
150 ml Geflügelfond
2 EL Olivenöl
50 gr. Pistazienkerne
6 Körner grüner Pfeffer getrocknet
1 Frühlingszwiebel



Die Mirabellen entkernen und etwas zerkleinern. Die Schalotten schälen und fein würfeln. In etwas Olivenöl  andünsten und leicht salzen. Die Mirabellen zugeben und mitdünsten. Mit dem Rotwein ablöschen und mit dem Geflügelfond aufgiessen. Die Sauce ca. 15 Minuten köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren. Ungefähr ein Drittel der Rosmarinnadeln abzupfen und fein hacken, zur Sauce geben. Alles in einem Standmixer sehr fein pürieren (idealerweise Thermomix). Mit Granatapfelsirup, Pfeffer, Chilipulver und etwas Salz scharf pikant abschmecken.

Vier Walnußhälften längs halbieren. Die anderen sechs grob zerkleinern. Die Datteln entkernen und stattdessen die Walnüsse hineinstecken. Mit je einer Scheibe Bacon fest umwickeln. Die Datteln in einer beschichteten Pfanne rundum knusprig braten. Herausnehmen und auf Küchenkrepp entfetten und etwas auskühlen lassen.

Den Backofen auf 140 Grad vorheizen. Die Hühnerbrüste parieren und an der kurzen Seite eine große Tasche hineinschneiden. Die Innenfilets abschneiden und zwischen Frischhaltefolie sehr dünn plattieren. Zwei der gefüllten Datteln nebeneinander in die Tasche stecken. Nochmals zwei gefüllte Datteln hinterher schieben. Die offene Stelle mit dem plattierten Innenfilet umhüllen und die Hühnerbrust salzen und zuckern. In etwas Olivenöl von jeder Seite gut anbraten und auf ein Gitter legen. Für 25 Minuten in den Ofen geben. Zum Schluß mit schwarzem Pfeffer würzen.

In der Zwischenzeit das Weiße der Frühlingszwiebel in feine Würfel und das Grüne in feine Ringe schneiden.
Die Pistazien mit dem grünen Pfeffer fein mahlen. Den Couscous mit Kurkuma, Pistazien, Pfeffer und einem EL Olivenöl mischen. Das Weiße der Zwiebeln in einem EL Olivenöl andünsten und mit dem Geflügelfond ablöschen. Alles einmal aufkochen lassen und über den Couscous gießen. Er braucht gute 5 Minuten um zu quellen. Mit der Gabel auflockern und bei Bedarf mit Salz abschmecken. Die Frühlingszwiebelringe untermischen.

Den Couscous in die Mitte einer Servierschale geben. Mit der Sauce umgießen. Die Hühnerbrüste in Scheiben schneiden und auf der Sauce anrichten. Mit den zerkleinerten Walnüssen und den restlichen Rosmarinnadeln garnieren.



Das ist mein Beitrag zum Blog-Event aus Sultans Küchen.
Blog-Event LXXXV - Aus Sultans Küchen (Einsendeschluss 15. März 2013)

Sonntag, 15. Januar 2012

Kochen aus dem Vorratsschrank: Quinoa-Aronia-Salat

Ich habe mir vorgenommen, gezielt mit Vorräten aus dem Schrank zu kochen. Auf dem Markt kann ich dem Frischeangebot immer nicht widerstehen und kaufe so gerne Gemüse, Salat, Obst, usw. Da kommen die haltbaren Lebensmittel immer zu kurz. Dies soll jetzt anders werden und deshalb starte ich meine eigene Aktion: Kochen aus dem Vorratsschrank.

Gestartet wird gleich mit dem ungeliebten Quinoa. Von dem habe ich noch reichlich vorhanden, weil ich ihn nicht so gerne mag und nach Zubereitungen suche, die mir schmecken. Nehme hier auch gerne Tips entgegen.

Das Rezept habe ich im Kochbuch von tibits entdeckt. Ich warte ja immer noch auf meine persönliche Filiale in München und bis das etwas wird, muß ich halt wieder nach Zürich fahren. Ein paar Kleinigkeiten habe ich verändert, weil z. B. im Vorratsschrank eben auch noch Aronia waren. Der Salat war ein voller Erfolg und so schmeckt Quinoa sogar mir. Den mache ich wieder.



100 gr. weißes Quinoa
4 EL Weißweinessig
3 EL Rapsöl
25 gr. Ingwer frisch gerieben
1 TL Meersalz
1 TL Kurkuma
1 gestr. EL Currypulver Kashmir von Holland
1/2 TL gemahlener Koriander
1 EL Rohrzucker
50 ml Kokosmilch
35 gr. getrocknete Aronia

Die Quinoakörner unter fließendem Wasser abspülen. Salzwasser aufkochen, das Quinoa hineingeben und etwa 20 Minuten kochen lassen, bis das Quinoa ausquillt. In ein Sieb abgießen und gut abtropfen lassen.

Alle anderen Zutaten, bis auf die Aronia in einer Schüssel gut verrühren und mit dem Quinoa vermischen.

Zuletzt die Aronia dazugeben, gut vermischen und kalt stellen.


Und weil dieses Rezept so leicht und gesund ist, passt es auch sehr gut zum Blogevent "Mit Power ins nächste Jahr" von Zorra und Ulli von Fit & Glücklich.

Blog-Event LXXIII- Mit Power ins neue Jahr (Eindsendeschluss 15. Januar 2012)


So ein paar Vorsätze für das Neue Jahr habe ich schon und hoffe, daß ich konsequent genug sein werde, um mich auch noch ein paar Monate später daran zu erinnern. Ich möchte mehr Vegetarisch kochen. Ich möchte aus dem Vorratsschrank kochen, um ihn zu verkleinern. Ich möchte nicht mehr in der Kantine essen, sondern mir etwas mitnehmen. Für diese drei Gründe ist das Rezept perfekt.

Für die Vegetarische Küche hat mir das Konzept von Bernd Arold sehr gut gefallen. Dies bedeutet konsequent vegetarisch zu kochen und bei jedem Gericht eine Fleisch- und/oder Fisch-Ergänzung anzubieten. Falls Ihr also gerne vegetarisch essen möcht, für Euren Mitesser dies ein NoGo ist, ergänzt das Gericht doch einfach. Meine Vorschläge sind Garnelen und Lammfinger.



Garnelen:
Garnelen
Rapsöl
Meersalz
Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Zitronengras
Koriander
Frühlingszwiebel
Zitrone

Die Garnelen schälen und entdarmen. Köpfe und Schalen in in einer großzügigen Portion Rapsöl anbraten, bis alles schön rot ist. Die Schalen und Köpfe herausnehmen, das Öl durch ein Sieb abtropfen lassen.

Die Garnelen in diesem Öl anbraten, mit Salz, Zucker und Pfeffer würzen. Das Zitronengras mit dem Messergriff klopfen und zu den Garnelen geben. Mit etwas Zitronensaft ablöschen.

Korianderblätter in feine Streifen und Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Am Schluß zu den Garnelen geben und nochmals kurz durchschwenken. Die Zitronengrasstreifen entfernen.



Lammfinger:
500 gr. Lammhack
1 gestr. EL scharfer Senf
1 gestr. EL Zimt gemahlen
1 gestr. EL Cumin gemahlen
1 kleine Zwiebel fein gewürfelt
etwas getrocknete Minze
Meersalz
Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Alle Zutaten gut vermengen und kleine Würstchen formen. In Rapsöl bei kleiner Hitze langsam braten.

Mittwoch, 20. April 2011

Perlgraupensalat mit Avocadotatar und Zitronengrasschaum


Nach einem Rezept von Shane McMahon, zubereitet von Fritz kocht.
Für 4 Personen als Vorspeise, für 12 Personen als Amuse.

Perlgraupensalat:
150 gr. Perlgraupen
3 EL Limonenöl
1 Bio-Limette
Murray-River-Salzflocken
2 EL Honigessig
Worcestersauce
Thai-Fischsauce
2 EL Olivenöl

Avocadotatar:
4 reife Avocado
1 Limette
2 EL Limonenöl
1 TL Shane’s Oriental Gewürzmischung
2 Zweige Koriander
Sushi-Reisessig
Teriyakisauce
grüne Tabascosauce
Salz

Zitronengrasschaum:
5
Stengel Zitronengras
½ kleine  weiße Zwiebel
5 Kaffirlimettenblätter
1 Loomi (getrocknete Limetten)
1 EL Pflanzenöl
Sesamöl
Salz
75 ml Prosecco
1 EL Thai-Fischsauce
150 ml Wasser
500 ml Kokosmilch
Puderzucker

Anrichten:
Korianderblätter
oder kleines Tomatenfilet



Die Perlgraupen in reichlich Salzwasser 20 Minuten bissfest kochen. Durch ein Sieb gießen und mit kaltem Wasser abschrecken und mit einer Gabel auflockern. Mit Limonenöl, dem Abrieb und Saft von 1 Limette, 2 Prisen Murray-River-Flocken, Honigessig sowie jeweils ein paar Tropfen Worcester- und Thai-Fischsauce vermengen. Das Olivenöl gibt dem Perlgraupensalat den letzten Schliff – und einen schönen Glanz

Die Zitronengrasstengel schräg in feine Ringe schneiden. Die Zwiebel schälen und in grobe Würfel schneiden. Kaffirlimettenblätter grob zerschneiden. Die Loomi durch einen kurzen Schlag mit dem Handballen zerdrücken. Die Limette schälen und vierteln.

Das Pflanzenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und Zitronengras, Kaffirlimettenblätter, Loomi, Limette und Zwiebeln bei leichter Hitze anschwitzen. Mit 1 Prise Salz und Puderzucker würzen und mit Prosecco ablöschen. Die Hitze höher schalten und die Flüssigkeit auf eine kleine Menge einkochen lassen. Dann die Thai-Fischsauce hinzufügen und das Wasser angießen. Unter Kochen bis auf die Hälfte reduzieren, die Kokosmilch dazugeben und einmal aufkochen lassen. Bei kleiner Temperatur 10 Minuten köcheln lassen. Durch ein Spitzsieb passieren und mit Salz, Puderzucker, Thai-Fischsauce und Sesamöl abschmecken.


Das Fruchtfleisch der Avocado in kleine Würfel schneiden. Den Koriander fein hacken.

Die Avocadostücke sofort in einer Schüssel mit dem Saft der Limette, Limonenöl, Shane’s Oriental Gewürzmischung, Salz, Koriander, je zwei Tropfen Sushi-Reisessig und Teriyakisauce, sowie etwa 4 Tropfen Tabascosauce vorsichtig vermengen. Aufpassen, daß das Tatar nicht matschig wird. Evtl. mit Zucker abschmecken.


Die Zitronengrassuppe mit dem Pürierstab aufschäumen.


Etwas Perlgraupensalat auf den Teller geben. Avocadotatar mit zwei Löffeln zu kleinen Nocken formen und auf die Perlgraupen setzen. Mit einer Prise Shane’s Oriental Gewürzmischung und Koriander oder dem Tomatenfilet dekorieren. Den Zitronengrasschaum dekorativ darüber verteilen.