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Donnerstag, 3. August 2023

fine dining im Schwarzwald: Christian Baur im Schwarzen Adler in Oberbergen

Nicht nur ein Besuch bei Haeberlins Auberge de L'Ill spuckte schon lange in meinem Kopf herum. Ähnlich ging es mir auch mit dem Schwarzen Adler der Familie Keller in Oberbergen. In Franz Kellers Adlerwirtschaft im Rheingau waren wir schon ein paar Mal und haben ihn dort auch noch persönlich am Herd erlebt. Die Weine seines Bruders Fritz Keller haben wir auch schon hier und da trinken können. Nun wurde es also Zeit den Stammsitz der Kellers kennenzulernen. Nur wenige Tage nach dem Mittagessen bei Marc Haeberlin (Link zum Bericht) war es soweit. Um so schöner für uns, dass uns noch eine Freundin aus Freiburg begleitete.

Wir fühlten uns von der ersten Sekunde an sehr wohl. Es war schön diese gelebte Gastro-Kultur zu genießen. Im Service umsorgte uns ein Ober, der, wie wir später erfuhren schon fast 50 Jahre im Unternehmen ist. Auch das elegante Menü hat uns sehr gut gefallen, dazu gab es Weine vom eigenen Weingut in der Weinbegleitung. Es war ein rundum gelungenes Mittagessen.





Amuse bouche



Zanderfilet aus der Kräuterbeize mit Rettich im Escabechesud



Gegrillter Saibling, Sud von Zwiebeln aus den Cevennen und Vogelmiere



Baurs Bratwurst vom Lamm mit argentinischer Rotgarnele,
Pimento und geschmortem Lauch


Filet und Bäckchen vom Kalb mit breiten Bohnen, Pfifferlingen,
Kastenpickert und Sauce Marchand de vin




Erdbeer Pavlova mit Vanilleemulsion mit Joghurtsorbet und Erdbeerparfait


Petits Fours


Buchtipp zu Fritz Keller:
Die Grenzgänger

Sonntag, 30. Juli 2023

fine dining im Schwarzwald: Viki Fuchs im Spielweg

Nach einer langen, sehr arbeitsreichen und anstrengenden Zeit wollten wir mal wieder richtig Urlaub machen. Unsere Wahl fiel auf den Spielweg im Münstertal. Wir freuten uns auf großartiges Essen, Planschen im Pool und kleine Ausflüge und Ruhe, viel Ruhe. Alles, außer dem ausgiebigen Planschen im Pool haben wir bekommen. Das Wetter war für Ende Mai eher wie Anfang April in schlechten Jahren. Doch dafür haben wir vorgesorgt und einen Stapel Bücher dabei und es in unserem schönen Zimmer gemütlich gemacht.

Entschädigt wurden wir mit sehr viel und sehr gutem Essen. Vor ein paar Jahren gab Karl-Josef Fuchs den Staffelstab an seine beiden Töchter Kathrin und Viktoria Fuchs ab. Und dieser Übergang ist so wunderbar gelungen, da die ganze Familie verstanden hat, dass das Gute der Vergangenheit bewahrt  und Platz für die neuen Ideen geschaffen werden muss. So ist eine wunderbare Symbiose aus Tradition und Innovation entstanden. Das sieht man ganz besonders an der Küche von Viki. Sie hat mit ihrem Mann Johannes den asiatischen Touch der Gerichte eingeführt und trotzdem gibt es auch noch die Klassiker aus der Zeit ihres Vaters. Das macht großen Spaß. Viel Freude hat uns auch die tolle Betreuung des neuen Sommeliers Sebastian und des ganzen Service-Teams gemacht.  Wir konnten uns sehr gut erholen und haben es genossen, uns um nichts kümmern zu müssen. Der Tisch war immer gedeckt, morgens, mittags und abends.













Buchtipp zu Viki und Karl-Josef Fuchs:
Fuchsteufelswild