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Donnerstag, 2. April 2026

Köstliches China: Geschmorter Wolfsbarsch mit Tofu in scharfer Bohnensauce

Bis zum 15. April könnt Ihr noch Eure Beiträge zum Blog-Event "Köstliches China" bei Zorra vom Blog Kochtopf einreichen. Mir macht das Event sehr viel Freude, weil ich meine alte Rezeptsammlung wieder neu entdeckt habe.

Vor vielen Jahren habe ich sehr viel chinesische Kochkurse bei einer Singapur-Chinesin gemacht. Und Frau Wolf-Yuen war immer sehr streng mit uns. Ich hoffe, sie findet nie heraus, dass ich bei diesem Gericht etwas verändert habe. Eigentlich gibt man die frittieren Tofu-Würfel wieder in die Sauce und kocht sie mit. Sie waren so schön knusprig, dass ich sie lieber über das fertige Gericht gestreut habe. Probiert es aus, was Euch besser schmeckt.


für 4 Personen
Beilage: Reis

Am einfachsten ist es, die einzelnen Komponenten vorzubereiten und dann das Gericht im Wok fertigstellen. Der Wok sollte so groß sein, dass der Fisch im Ganzen hinein passt.


1 Wolfsbarsch, küchenfertig, ca. 700 gr.
2 EL helle Sojasauce
Prise Pfeffer

Den Wolfsbarsch beidseitig diagonal einschneiden, damit große Würfel entstehen. Sojasauce mit Pfeffer verrühren und den Fisch mit der Hälfte begießen, wenden und mit der restlichen Sauce begießen. Für 10 Minuten marinieren lassen.


200 gr. Tofu
1/2 Flasche Rapsöl

Den Tofu trocken tupfen und in kleine Würfel schneiden. Das Rapsöl in einem Wok erhitzen und die Tofuwürfel unter Rühren knusprig frittieren. Einen Teller mit Küchenpapier auslegen und die goldgelben Tofuwürfel herausheben und darauf abtropfen lassen.


100 gr. Schweinehackfleisch
1 Knoblauchzehe
1 kleines Stück Ingwer, etwa in der Größe der Knoblauchzehe
2 EL scharfe Bohnensauce

Das Hackfleisch in eine Schüssel geben. Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein würfeln. Gemeinsam mit der Bohnensauce zum Hackfleisch geben und alles gut vermengen.


300 ml Rinderbrühe
150 ml Wasser
1 TL Salz
1 TL Zucker
1 EL helle Sojasauce
2 TL Sesamöl
Prise Pfeffer

Alle Zutaten zu einer Sauce vermischen.


2 EL Maisstärke
2 EL Wasser

Die Maisstärke in Wasser verrühren.


2 EL Shaoxing Wein
2 Frühlingszwiebeln

Den Wein bereitstellen. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Vom Grün etwas für die Deko separat aufbewahren.


Fertigstellung:
Den marinierten Wolfsbarsch im heißen Öl des Woks auf beiden Seiten braten, bis er gar ist. Das dauert gute 5 Minuten. Den Fisch auf eine Servierplatte legen und warm stellen. Das Öl aus dem Wok in eine Schüssel gießen.

4 EL des Öls zurück in den Wok geben und das Schweinehack darin knusprig braten. Dann mit dem Shaoxing Wein ablöschen und mit der Sauce aufgießen. Alles bei mittlerer Hitze für 5 Minuten kochen lassen. Nun die angerührte Maisstärke einrühren und die Sauce damit binden. Zum Schluss die Frühlingszwiebeln dazugeben.

Die Sauce über den Fisch gießen. Die Tofuwürfeln darüber streuen und mit dem restlichen Grün der Frühlingszwiebeln garnieren. Sofort servieren.






Mein Beitrag zum Blog-Event:


Blog-Event CCXXVIII - Köstliches China (Einsendeschluss 15. April 2026)







Samstag, 21. März 2026

Köstliches China: Gebratenes Hühnerfleisch in Zitronensauce

Über die Einladung von Zorra, Gastgeberin beim nächsten Blog-Event in ihrem Blog "Kochtopf" zu sein, habe ich mich sehr gefreut. Das Thema habe ich sehr schnell gefunden. Es dreht sich alles um die chinesische Küche, die ich sehr schätze.

Sie ist von anderen asiatischen Küchen bei uns etwas in den Hintergrund verdrängt worden. Aber es lohnt sich, sich mir ihr zu beschäftigen. Ich habe einen großen Fundus an Rezepten, da ich vor einigen Jahren viele Kochkurse bei einer Singapur-Chinesin gemacht habe. Von dort kommt auch dieses gebratene Hühnerfleisch in Zitronensauce. Wer gerne Zitrusaromen in pikanten Gerichten mag, wird damit sehr glücklich sein. Es schmeckt einfach köstlich und passt also perfekt zum Motto "Köstliches China".

Eigentlich hätte ich damit auch bei dem Blog-Event von Susanne, vom Blog Magentratzerl mitmachen können. Der trug das Motto "Zitruszeit" und die Zusammenfassung ist gerade online gegangen.

Weitere Rezepte mit Zitrusfrüchten gibt es in der Rezeptsammlung #zitrusliebe.



für 4 Personen als Hauptspeise oder 8 Personen als Gang eines Menüs

Es empfiehlt sich alle Komponenten vorzubereiten und dann erst das Gericht zu kochen. Als Beilage passt am besten Reis.

2 Hühnerbrustfilets

Marinade:
1 Stück Ingwer, etwa halben Daumen groß
1 EL trockenen Weißwein
1 MSP Salz
1 MSP Zucker
1 TL Maismehl
1 TL helle Sojasauce

Finish:
1 Ei
1 Tasse Maismehl
Rapsöl

Das Innenfilet der Hühnerbrüste herausschneiden und, quer zur Faser, in feine Streifen schneiden. Die Hühnerbrust ebenfalls, quer zur Faser, in feine Streifen schneiden.

Den Ingwer schälen, fein würfeln und gemeinsam mit den anderen Zutaten der Marinade verrühren. Das Hühnerfleisch damit für 30 Minuten marinieren.

Das Ei in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel aufschlagen. Das Maismehl abmessen und die Hälfte auf einen Teller streuen. Das marinierte Hühnerfleisch zum Ei geben und vermengen. Die Hühnerstreifen portionsweise im Maismehl wenden. Sobald das Mehl aufgebraucht ist, neues Mehl auf den Teller geben.

In eine größere, beschichtete Pfanne Rapsöl bis zur halben Höhe geben und erhitzen. Die Hühnerstreifen darin unter Rühren knusprig braten. Einen Teller mit Küchenpapier auslegen, die Hühnerstreifen herausheben und abtropfen lassen.


Zitronensauce:
1 TL Weißwein
100 ml Wasser
2 EL Zucker
1 MSP Salz
1 Prise schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1/2 TL geröstetes Sesamöl

1 TL Maisstärke 
2 EL Wasser
2 EL Puderzucker
2 Zitronen
3 EL Weißweinessig
2 EL Rapsöl

Weißwein, Wasser, Zucker, Salz, Pfeffer und Sesamöl zu einer Sauce verrühren. 

Die Maisstärke in den 2 EL Wasser auflösen.

Puderzucker vorbereiten.

Den Saft der Zitronen auspressen und mit dem Essig verrühren.

Das Rapsöl in einem Wok erhitzen. Die Zitronensauce hineingeben und verrühren. Danach die Mischung aus Essig und Zitronensaft dazugeben. Puderzucker und aufgelöste Maisstärke in die Flüssigkeit geben und unter Rühren aufkochen lassen, damit die Sauce eindickt.


Anrichten:
1/2 Zitrone
1/2 Bund Petersilie

Die Zitrone in feine Scheiben schneiden und diese halbieren. Die Blätter der Petersilie abzupfen und in feine Streifen schneiden.

Die Hühnerstreifen marinieren. Die Zitronensauce kochen und warm stellen. Das Hühnerfleisch panieren und braten.

Das gebratene Hühnerfleisch auf einer Platte anrichten und mit der Zitronensauce begießen. Alles mit Zitronenscheiben und Petersilie garnieren. Sofort servieren. 


Blog-Event CCXXVIII - Köstliches China (Einsendeschluss 15. April 2026)







Dienstag, 27. Januar 2026

Thunfisch im Sesam-Mantel mit Pilzen und Pak Choi

Wenn Thunfisch, dann am liebsten roh. So gebraten gibt es ihn sehr selten bei uns und wir bevorzugen ihn dann umhüllt von Sesam. Das hält ihn saftig und gibt noch einen tollen Geschmack. Dazu passen natürlich asiatische Aromen sehr gut. 

Das Gemüse mit Pilzen und Pak Choi ist schnell gemacht und ergänzt den Thunfisch perfekt. Ich kann mir dazu auch gebratenen Tofu oder Hühnerbrust vorstellen.



für 2 Personen

2 Thunfischsteaks, oder besser. 1 Thunfischsteak, dafür sehr dick
2 EL weißer Sesam
1 EL schwarzer Sesam
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer, etwa daumengroß
100 gr. wilder Pak Choi oder 2 kleine Pak Choi
1 EL Honig
2 EL Sojasauce
Sesamöl
Salz

Die Thunfischsteaks portionieren und leicht salzen. Den Sesam in einem tiefen Teller mischen und den Thunfisch von allen Seiten darin wälzen.

Knoblauch und Ingwer schälen und in feine Würfel schneiden. Die Pilze zerteilen und den Pak Choi putzen. Honig und Sojasauce verrühren.

Das Sesamöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Thunfischsteaks von beiden Seiten darin anbraten. Der Sesam soll schön geröstet sein. Den Fisch herausnehmen und beiseite stellen.

Im restlichen Öl Knoblauch und Ingwer anbraten, dann die Pilze zugeben und alles leicht salzen. Das Gemüse durchschwenken und den Pak Choi dazugeben. Kurz anbraten und dann mit mit der Honig-Sojasaucen-Mischung ablöschen. Etwas einkochen lassen.

Das Gemüse auf Teller geben. Die Thunfischsteaks schräg durchschneiden und auf das Gemüse setzen. Sofort servieren.




Freitag, 2. Januar 2026

Chicken Ginger Curry

Als ich das Kochbuch "Shalom Kitchen" von Florian Gleibs zum ersten Mal in der Hand hatte, haben mich viele Rezepte begeistert und ich habe spontan auch einiges für meine Rezension (Link) ausprobiert. Jedes Rezept hat sich sehr gut umsetzen lassen und das fertige Gericht hat uns sehr gut gefallen.

Ich plane immer eine Woche im voraus mit dem, was ich kochen möchte, da wir dann gezielt einkaufen können. Als ich so gar nicht wusste, auf was ich Lust habe, fiel mir wieder ein, dass da noch vieles ausprobiert werden sollte. Als erstes entschied ich mich für ein Chicken Ginger Curry.

Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich unglaublich gerne Curry esse, da ich unglaublich gerne Reis esse. Der kommt bei mir noch vor Nudeln und Kartoffeln. Das einzige, was mich an Curry nervt, sind diese Currypasten. Irgendwie passt die Menge einer Packung nie zu meiner Planung. Entweder ich habe keine oder sie ist schon wieder schlecht geworden. Ich werfe sehr ungern Lebensmittel weg und deshalb liebe ich Curries die mit trockenen Gewürzen auskommen. Und das ist genau so ein Rezept, wie das Garnelencurry mit Kokos oder das Fisch-Curry mit Reis und frittierten Kichererbsen.

Dieses Chicken Ginger Curry ist schnell gemacht und man kann es auch sehr gut vorbeiten. Ich habe es bis zum Einrühren der sauren Sahne und der Gewürzmischen mittags fertig gekocht und erst am Abend Tomaten und Chili geschnitten und mit diesen servierbereit gekocht. Das hat alles sehr gut funktioniert. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man es bis zu diesem Punkt am Vortag fertig macht.



für 4 . 6 Personen /je nach Hunger)

2 rote Zwiebeln
4 - 6 Knoblauchzehen (je nach Größe)
frischen Ingwer (3 x daumengroß)
4 San Marzano Tomaten
4 Chili
1 Bund Koriander
2 Hühnerbrüste ohne Haut
Rapsöl
150 gr. Butter
200 ml passierte Tomaten
300 gr. saure Sahne
Salz

Gewürzmischung:
1 EL Salz
1 EL Kurkuma
1 EL Garam Masala
1 EL Ras el Hanout

Beilage:
Basmatireis

Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und in sehr feine Würfel schneiden. Den Ingwer nicht schälen und in feine Streifen schneiden. Die Tomaten vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in Streifen schneiden. Die Chili längs halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Die Korianderblätter abzupfen und in feine Streifen schneiden. Die Hühnerbrust in ca. 2 cm große Würfel schneiden.

Die Zwiebelringe in 150 ml Wasser rund 20 Minuten sehr weich kochen und anschließend zu einer Paste pürieren, leicht salzen.

Die Gewürzmischung aus den vier Gewürzen vorbereiten. 

Parallel zur Fertigstellung des Curries den Reis kochen.

Das Rapsöl in einem Wok erhitzen und die Hühnerbrustwürfel darin rundum anbraten, dabei leicht salzen. Knoblauch, Ingwer (etwas für die Deko aufheben) und Butter dazugeben und alles gut verrühren. Dann die passierten Tomaten unterrühren und aufkochen lassen. Nun die vorbereitete Zwiebelpaste einrühren und erneut aufkochen lassen. Zum Schluss die saure Sahne und die Gewürzmischung dazugeben, gut verrühren und nochmals aufkochen lassen.

Nun die Tomaten- und Chilistreifen dazugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Danach abschmecken und den Koriander einrühren (etwas für die Deko aufheben). Mit Basmatireis servieren. Mit Koriander und den Ingwerstreifen dekorieren.

Eine Inspiration aus:










Link zum Buch


















Sonntag, 14. Dezember 2025

Spicy Tofu & Wakame

Ehrlich gesagt, bin ich kein großer Fan von Tofu. Aber, ich gebe ihm gerne eine Chance köstlich zu werden und das habe ich bei diesem Rezept aus dem Kochbuch von The Duc Ngo sofort vermutet, als ich das Rezept für die Sauce gelesen habe.

Und so war es dann auch. Der Tofu bekommt durch das Frittieren eine schöne Textur. Den Geschmack bringen die Butter-Soja-Sake-Sauce und die Toppings. Damit wird das ein tolles Gericht. Die Zubereitung ist gar nicht so schwierig und vermutlich gelingt die Sauce auch ohne Xanthan. Ich hatte das noch im Vorrat und habe es benutzt. Wenn man die Sauce fertig hat, die auch ein paar Tage vorher vorbereitet werden kann, steht es schnell auf dem Tisch.

Hier ist meine Rezension des Kochbuchs "The Duc Ngo - Neue asiatische Küche" zu finden.




für 2 Personen:

Butter-Soja-Sake-Sauce:
100 ml Sake
15 ml Mirin
1/2 TL getrocknete Steinpilze
1 sehr kleine Knoblauchzehe
1 kleiner Zweig Rosmarin
3 Zweige Thymian
1 Lorbeerblatt
30 ml Sojasauce
15 ml Gemüsebrühe
115 gr. Butter, kalt aus dem Kühlschrank
1 Prise Xanthan
1 EL Wakame, küchenfertig
1 Thai-Chili

Sake und Mirin mit den Steinpilzen in einen Topf geben. Die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln, die Nadeln des Rosmarins abstreifen, beides mit den Thymianzweigen und dem Lorbeerblatt in den Topf geben und zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze 2 Minuten köcheln lassen.

Die Flüssigkeit durch ein feines Sieb abseihen, Kräuter, Pilze und Knoblauch entfernen und die Flüssigkeit zurück in einen Topf geben. Sojasauce und Gemüsebrühe dazugeben und erneut aufkochen lassen.

In der Zwischenzeit die Butter aus dem Kühlschrank nehmen und grob würfeln. Eine Prise Xanthan zur Flüssigkeit geben und mit dem Stabmixer einarbeiten. Dann die Butterwürfel dazugeben und mit dem Stabmixer die Sauce montieren und erneut aufkochen lassen.

Die Chili längs halbieren, die Kerne entfernen und in feine Streifen schneiden. Wakame und Chili zur Sauce geben und ggf. mit Salz abschmecken.


Tofu:
1 Liter Rapsöl
400 gr. Tofu
4 EL Maisstärke

Den Tofu mit Küchenkrepp trocken tupfen und in 10 bis 12 gleichgroße Würfel schneiden. Die Maisstärke auf einen Teller geben und den Tofu von allen Seiten darin wälzen.

Einen Teller mit Küchenkrepp auslegen.

Das Öl in einem Wok auf 180 Grad erhitzen und den Tofu portionsweise darin goldgelb frittieren. Herausheben und auf dem Küchenkrepp abtropfen lassen.


Anrichten:
Sauce
etwas Enoki-Pilze
etwas Salicornes
1/4 Bund Schnittlauch
1 EL weißer Sesam
1/4 Zitrone

Die Sauce erwärmen.
Die Köpfe der Enoki-Pilze abschneiden.
Salicornes in Stücke zupfen.
Den Schnittlauch in feine Ringe schneiden.
Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten.

Die Tofuwürfel kreisförmig auf den Teller leben und die Sauce darüber verteilen. Die Enokipilze in die Mitte geben, alles mit den Salicornes garnieren und Schnittlauch und Sesam bestreuen. Die Zitrone über den Tellern auspressen und sofort servieren.

Eine Inspiration aus:

Link zum Buch





Mittwoch, 10. Dezember 2025

Sushi-Pizza - Frittierter Sushi-Reis mit Lachs und Tobiko

Was kocht man, wenn man sich eine Meinung zu einem Kochbuch mit dem Titel "Neue asiatische Küche" bilden möchte und glutenfrei kochen muss? Erschwerend kommt hinzu, dass ich eine ganz große Schwäche für knuspriges Essen habe. Und dann habe ich im aktuellen Kochbuch von The Duc Ngo diese Sushi-Pizza entdeckt.

Ich war sofort angefixt und wollte sie unbedingt ausprobieren. Das Ergebnis hat meinen Mann und mich begeistert. Das Gluten-Problem lässt sich einfach lösen, da die Sojasauce extra serviert wird. Und hier gleich mein Tipp: die glutenfreie Lieblings-Sojasauce meines Mannes ist Hop Soy von Johannes Selmayer.

Das Gericht ist etwas aufwändiger, aber das Ergebnis lohnt sich sehr. Wenn man es gut organisiert, kann man es trotzdem in vernünftiger Zeit auf den Tisch bringen. An zwei Stellen habe ich etwas geschummelt, da in dem Buch Restaurant-Rezepte vorgestellt werden. Das bedeutet, dass da ganz andere Mengen verarbeitet werden und für den kleinen Haushalt nur schwierig heruntergerechnet werden können. So habe ich zum Marinieren des Sushi-Reis eine fertige Marinade verwendet und für die Chili-Mayo nur eine winzige Menge hergestellt.

Hier ist meine Rezension des Kochbuchs "The Duc Ngo - Neue asiatische Küche" zu finden.



für 2 Personen

200 Sushi-Reis
60 ml Sushi-Marinade
(ergibt ca. 400 gr. gekochten Sushi-Reis)

4 EL japanische Mayonnaise
1 EL Sriracha-Sauce
ein Spritzer geröstetes Sesamöl
1 EL weißen Sesam
1/4 Gurke
2 Frühlingszwiebeln - nur das Grüne
250 gr. Lachsloin, Sashimiqualität
1 kleines Glas Tobiko orange

Anrichten:
Wasabi
Sushi-Ingwer
Sojasauce

Den Reis in einen Topf geben und mit kalten Wasser auffüllen. Mit der Hand vorsichtig den Reis waschen und das trübe Wasser abgießen. Diesen Vorgang wiederholt man so lange, bis das Wasser klar ist.

Dann frisches Wasser auffüllen, bis es etwa 2 cm über dem Reis steht. Mit geschlossenem Deckel und mittlerer Temperatur das Wasser zum Kochen bringen. Das sieht man, sobald der Wasserdampf austritt. Dann den Topf vom Herd nehmen und 5 Minuten ziehen lassen.

Den Topf ohne Deckel zum zweiten Mal erhitzen. Diesmal die Temperatur höher wählen. Sobald das Wasser verdampft ist, ist der Reis fertig. Den gegarten Reis in eine Schüssel geben und vorsichtig mit einem breiten, flachen Holzlöffel auflockern. 

Die Marinade über dem Reis verteilen und mit dem Löffel vorsichtig vermengen. Den Reis in 6 ungefähr gleichgroße Portionen teilen. 6 Stücke Frischhaltefolie auf der Arbeitsplatte auslegen. Die Hände mit kaltem Wasser befreuchten und die 6 Portionen zu 6 gleich großen Bällen formen. Jedesmal die Hände erneut befeuchten. Die Bälle auf die Frischhaltefolie legen, die Folie überlappen und mit der flachen Hand zu runden Pizzen drücken  (Durchmesser ca. 12 cm). 

Die verpackten Pizzen über Nacht in den Kühlschrank geben.

Am nächsten Tag werden zuerst alle Zutaten vorbereitet:
  • Die Mayonnaise mit der Sriracha und dem Sesamöl verrühren.
  • Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten.
  • Die Gurke ungeschält in hauchdünne Scheiben schneiden.
  • Das Grün der Frühlingszwiebeln schräg in sehr dünne Streifen schneiden.
  • Den Lachsloin in 24 Scheiben schneiden. Jede Pizza wird mit 4 Scheiben belegt.
Das Rapsöl in einem hohen Wok auf 180 Grad erhitzen. In der Zwischenzeit die Pizzen aus der Frischhaltefolie auspacken. Zwei große Teller mit Küchenpapier auslegen. Die Pizzen portionsweise goldbraun und knusprig frittieren. Dabei öfters wenden. Herausheben und auf dem Küchenpapier abtropfen lassen.

Die knusprigen Pizzas mit der Chili-Mayonnaise bestreichen und den Lachsscheiben belegen. Darauf die Gurkenscheiben und den Tobiko verteilen. Mit Frühlingszwiebelgrün und Sesam bestreuen. Mit Sojasauce, Sushi-Ingwer und Wasabi sofort servieren.

Eine Inspiration aus:




















Samstag, 6. Dezember 2025

Wok Fried Rice & Guanciale

Ich bin mir sicher, Fried Rice wurde erfunden, um übrig gebliebenen Reis zu verwerten. Mit Sicherheit finden sich in chinesischen Haushalten regelmäßig Reisreste und Fried Rice ist ein perfektes Reste-Essen. Kennen und lieben gelernt habe ich dieses Gericht vor rund 30 Jahren bei einem der vielen chinesischen Kochkurse, die ich besucht habe. Es war also Pflichtprogramm dieses Rezept für Fried Rice aus dem aktuellen Kochbuch von The Duc Ngo auszuprobieren.

Ich kann es gleich vorweg nehmen. Das fertige Gericht hat uns mehr als überzeugt. Die knusprig gebratenen Guanciale-Würfel sind eine geniale Ergänzung. Den Reis gart er im Reiskocher. Ich habe zwar auch einen, verwende ihn aber kaum. In einem anderen Kochkurs habe ich bei einer Koreanerin gelernt, Reis perfekt zu kochen. Ich wollte das Rezept schon lange einmal veröffentlichen, weil ich es dann auch besser "zur Hand" habe. Hier kommt also ein kleiner Exkurs - Reis kochen mit Frau Kohler:

Man rechnet 100 gr. Reis pro Person - die ideale Menge sind 300 - 400 gr. Reis

Den abgewogenen Reis in einen Topf geben und mit kaltem Wasser waschen. Das macht man ganz vorsichtig mit der Hand. Dann das Wasser wieder abgießen. Den Vorgang so oft wiederholen, bis das abgegossene Wasser klar ist. Nun so viel kaltes Wasser auffüllen, bis es 2 cm hoch über dem Reis steht. Wer das künftig ohne Lineal machen möchte, nutzt seinen Finger als Maß und merkt sich die Stelle. Bei mir ist das exakt das erste Fingerglied am rechten Zeigefinger.

Den Reis jetzt abgedeckt für 30 Minuten stehen lassen. Ab jetzt wird der Topfdeckel nicht mehr geöffnet, bis der Reis fertig ist.

Den Topf auf den Herd stellen und die Kochstelle auf die höchste Hitze einschalten (Achtung: Induktion heizt sich zu schnell auf - hier nur die drittgrößte Stufe nehmen, bei mir ist das 12). Sobald das Wasser kocht, also Wasserdampf aufsteigt, den Topf vom Herd nehmen und 5 Minuten stehen lassen.

Danach den Topf nochmals auf den Herd stellen und bei 3/4 der maximalen Hitze den Reis zum Kochen bringen. (Achtung: Induktion noch niedriger schalten, bei mir ist das 8). Sobald der Reis erneut kocht abschalten und vom Herd nehmen. Der Reis ist jetzt fertig. Den Topf öffnen und den Reis etwas auflockern.

Hier ist meine Rezension des Kochbuchs "The Duc Ngo - Neue asiatische Küche" zu finden.


für 2 Personen

200 gr. Guanciale am Stück, ohne Schwarte
1 Knoblauchzehe
frischer Ingwer, etwa in der Größe von 2 Knoblauchzehen
3 EL Erbsen
1/2 Karotte
Weißkraut, in der Größe einer daumendicken Scheibe
15 Zuckerschoten
1 Frühlingszwiebel
10 Korianderstiele (Korianderblätter für die Deko verwenden)
200 gr. Jasminreis
2 Eier
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 EL Reiswein
1 EL Sesamöl geröstet
2 EL Sojasauce
2 EL Fischsauce
1/2 TL Zucker

Die Guanciale in Würfel von etwa 5 mm Kantenlänge schneiden. 

Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein würfeln. Die Erbsen kurz in Salzwasser blanchieren und dann kalt abschrecken. Sie sollten noch bissfest sein. Die Karotte schälen und sehr fein würfeln. Das Weißkraut ebenfalls sehr fein würfeln. Die Zuckerschoten und die Frühlingszwiebeln schräg in sehr feine Streifen schneiden. Etwas Grün der Frühlingszwiebeln für die Deko zur Seite legen. Die Korianderstiele in sehr feine Ringe schneiden. Das vorbereitete Gemüse in einer Schüssel mischen. 

Einige Korianderblätter in Streifen schneiden und für die Deko zur Seite legen.

Den Reis, am besten am Vortag, kochen und auskühlen lassen.

Die Eier in einer kleinen Schüssel aufschlagen, mit Salz und Pfeffer würzen und gut verrühren.

Reiswein, Sesamöl, Sojasauce, Fischsauce und Zucker vermischen.

Die Guanciale-Würfel im Wok bei mittlerer Hitze langsam auslassen. Zwischendurch immer wieder das ausgetretene Fett mit einem Löffel entnehmen und aufbewahren. Einen Teller mit Küchenkrepp auslegen. Die knusprigen Würfel herausheben und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Etwas Fett der Guanciale erhitzen und das verschlagene Ei in den Wok geben. Mit einem Spatel durchrühren. Sobald alles gestockt ist, das Ei in eine Schüssel geben.

Nochmals etwas Fett erhitzen und das vorbereitete Gemüse im Wok, unter rühren, braten. Sofort leicht salzen. Das Gemüse zum gebratenen Ei geben und alles gut vermengen.

Nochmals Fett erhitzen und den Reis darin knusprig braten. Dann Gemüse und Ei dazugeben, alles gut vermgen und nochmals kurz braten. Zum Schluss mit der vorbereiteten Sauce übergießen und gut durchrühren. Den fertig gebratenen Reis auf eine Platte geben.

Anrichten:
knusprige Würfel der Guanciale
Korianderblätter in Streifen geschnitten
Grün der Frühlingszwiebeln in Streifen geschnitten
2 EL Röstzwiebeln

Den Reis mit Guanciale-Würfeln, Koriander, Frühlingszwiebeln und Röstzwiebeln dekorieren und sofort servieren.


Eine Inspiration aus:

Link zum Buch





Dienstag, 2. Dezember 2025

#lilafreude: Nasu Goma-Ae - Frittierte Aubergine mit Sesamsauce

Der Aubergine wird nachgesagt, dass man sie nicht so zubereiten kann, dass sie gut schmeckt. Dabei ist sie überraschend vielseitig und hat ihren Platz in unterschiedlichen Länderküchen gefunden. Man schätzt sie in Italien, in orientalischen Ländern und auch in Asien. 

Wenn ich eine Zubereitungsart entdecke, die ich noch nicht kannte, dann probiere ich das gerne aus. So wie die geschälte und frittierte Aubergine im aktuellen Kochbuch von The Duc Ngo. Das Kochen geht erstaunlich schnell und das Ergebnis schmeckt ungewöhnlich, aber sehr gut.

Hier ist meine Rezension des Kochbuchs "The Duc Ngo - Neue asiatische Küche" zu finden.



für 2 Personen:

Aubergine:
1 Aubergine
5 grüne Stiele der Frühlingszwiebel
1 EL Sesam weiß
1 Liter Rapsöl

Die Aubergine schälen und längs achteln. Die Achtel quer halbieren. 
Die grünen Teile der Frühlingszwiebel schräg in sehr feine Streifen schneiden.
Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten.

Das Rapsöl in einem Wok auf 180 Grad erhitzen. Einen Teller mit Küchenpapier auslegen. Die Auberginenstücke im heißen Öl goldgelb frittieren. Dabei öfters wenden. Herausheben, auf dem Küchenkrepp abtropfen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. 


Sauce:
2 EL Tahinpaste
1/2 EL Sesam weiß
1 gehäufter EL Zucker
1 Prise Salz
1/2 EL Sojasauce
1 EL Reisessig
2 EL Rapsöl
1 EL Sesamöl geröstet

Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten und mit allen anderen Zutaten vermischen. Mit einem Schneebesen zu einer cremigen Sauce rühren und mit Salz abschmecken.


Anrichten:
Die frittierten Auberginenstücke auf Teller geben und mit der Sauce übergießen. Mit Frühlingszwiebeln und Sesam dekorieren.


Eine Inspiration aus:




















Samstag, 29. November 2025

Sake Aburi Tiradito - Geflämmter Lachs mit einer peruanischen Chilisauce

Dieses Gericht aus dem Kochbuch von The Duc Ngo ist eine raffinierte Kombination aus Sashimi und Ceviche. Mir gefällt bei der"richtigen" Ceviche immer nicht, dass der Fisch in grobe Würfel geschnitten wird. Schöner finde ich dünne Scheiben, oder so wie hier etwas dickere.

Ansonsten kann das alles schnell gemacht werden, Sauce und den Belag könnte man sogar einen Tag vorher zubereiten. Dann müsste nur noch der Fisch aufgeschnitten und abgebunst werden. Das macht es ideal als Einstieg für die Bewirtung von Gästen.

Hier ist meine Rezension des Kochbuchs "The Duc Ngo - Neue asiatische Küche" zu finden.



für 2 Personen

Sauce:
1 kleine Saftorange
1/2 Limette
1 EL Sojasauce
1 Schuss Olivenöl
1 Schuss Yuzu-Essig
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Den Saft der Orange auspressen, die Schale der Limette fein abreiben (für den Belag) und dann die Limette auspressen. Die Zitrussäfte mit Sojasauce, Olivenöl und Yuzu-Essig vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Belag:
Stiele von 10 Korianderstengeln
1 kleine rote Chili
etwas rote Zwiebel
1 Streifen frischer Ingwer
10 Stiele Schnittlauch
Limettenabrieb oder gefrorenes Zitronengras, frisch gerieben

Die Stiele von Koriander und Schnittlauch in feine Ringe schneiden. Die Chili längs halbieren, entkernen und in feine Würfel schneiden. Zwiebel und Ingwer schälen und fein würfeln. Jede Zutat (außer Chili) sollte in etwa die gleiche Menge haben. Alles mit der vorher abgeriebenen Limettenschale vermengen. Alternativ kann man auch den unteren Teil von Zitronengras einfrieren und mit der Microplane fein über den Fisch reiben.


Fisch:
200 gr. Lachsloin
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Den Lachs in gleichgroße Scheiben schneiden und auf Teller legen. Mit dem Bunsenbrenner auf einer Seite abflämmen und mit Salz und Pfeffer bestreuen. Mit der Sauce begießen und den Belag längs auf die Fischscheiben geben. Sofort servieren.




Eine Inspiration aus:




















Dienstag, 24. Juni 2025

Romanasalat mit Spicy Chicken, Macadamianüssen und Shiitake-Pilzen

Manchmal sehe ich ein Rezept, das mich neugierig macht und ich probiere es gerne aus. So ging es mit dieser Mischung aus asiatischem Hühnergericht und Salat. Zu Hühnerfleisch, das mit diesen Aromen im Wok gebraten wird, kenne ich eigentlich nur Reis als Beilage. 

Nach dem Ausprobieren kann ich sagen, dass der Salat eine sehr gute Alternative für den Reis ist. Es ist geschmacklich sehr gut passend und frisch und es macht deutlich weniger Arbeit. Auch für das Huhn braucht man wenig Zeit. Da es mariniert wird, kann man es auch gut vorbereiten. Wenn es also mal schnell gehen muss, ist das ein passendes Gericht.




für 2 Personen

1 Hühnerbrustfilet ohne Haut
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer, etwa so groß, wie der Knoblauch
1 Limette
2 EL Sojasauce
2 EL Sesamöl
1 EL Honig
1 TL Srirachasauce
100 gr. Shiitake-Pilze
2 Romanasalatherzen
2 EL Macadamianüsse
etwas Rapsöl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Die Hühnerbrust in schmale Streifen schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und fein würfeln. Den Saft der Limette auspressen und zur Knoblauch-Ingwer-Mischung geben. Mit Sojasauce, Sesamöl, Honig und Srirachasauce zu einer Marinade verrühren. Die Hühnerbruststreifen darin für mindestens eine Stunde marinieren.

In der Zwischenzeit die Shiitake-Pilze halbieren und die Macadamianüsse grob hacken. Von den Romanasalatherzen den Strunk abschneiden und die Blätter in mundgerechte Stücke zupfen. Darauf achten, dass der Salat Zimmertemperatur hat. Die Salatblätter auf Tellern anrichten.

Etwas Rapsöl in einem Wok erhitzen und die Hühnerbruststreifen leicht salzen und mit wenig Marinade braten und über dem Salat verteilen. 

Die Shiitake-Pilze mit etwas Marinade im Wok braten, dabei leicht salzen und kurz vor dem Ende der Garzeit die restliche Marinade dazugeben und einkochen. Die Pilze mit der eingedickten Marinade ebenfalls auf dem Salat verteilen. Alles mit Pfeffer bestreuen und mit den Nüssen garnieren. Sofort servieren.


Eine Inspiration aus:

















Sonntag, 1. Juni 2025

Schwertfisch-Tataki mit Bärlauch-Soja-Dip und chinesischem Kohlrabisalat

Vor zwei Jahren haben wir unseren Bärlauch umgezogen. Letztes Jahr war er noch erschrocken, aber heuer hat er gleich mit kleinen Blättern aus der Erde herausgeschaut. Wir denken, dass er das Schlimmste überstanden hat und jetzt wieder regelmäßig Gast in unserem Garten sein wird. Also wollte ich unbedingt etwas mit Bärlauch machen.

Da ist mir eingefallen, dass mein Bloggerfreund Martin Schönleben auf seinem Blog eine Bärlauch-Broschüre veröffentlicht hat. Da bin ich fündig geworden. Die Broschüre könnt ihr Euch unkompliziert hier herunterladen.

Statt Thunfisch, wie Martin es kombiniert, habe ich mich spontan für Schwertfisch entschieden, als ich bei meinem Fischhändler den tollen Fisch entdeckt habe. Weil Fisch und Sauce irgendwie zu wenig ist, wollte ich noch eine kleine Beilage machen. Mir kam sofort ein sehr altes Rezept in den Sinn. Es stammt von einem chinesischen Kochkurs, den ich vor rund 30 Jahren gemacht habe. Das Original ist mit Karotte und Rettich. Es geht aber mit jedem festen Gemüse, das man auch roh essen kann. Im Kühlschrank lag noch ein einsamer Kohlrabi und so war die Entscheidung einfach.

Die drei Komponenten sind sehr schnell gemacht und uns hat es rundum gut geschmeckt.

Weitere Bärlauch-Rezepte habe ich in dieser Rezeptsammlung veröffentlicht.


für 2 Personen

Schwertfisch-Tataki:
2 Schwertfisch-Steaks
Salz
weißer Sesam
schwarzer Sesam
Butter
Olivenöl

Falls notwendig die Haut des Schwertfisches entfernen und die Steaks halbieren. 

Schwarzen und weißen Sesam auf einem Teller mischen und die vier Fischstücke leicht salzen und darin wenden, damit sie mit dem Sesam paniert sind.

Butter und Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Steaks von beiden Seiten kurz anbraten. Der Fisch sollte innen roh bleiben.

Den Fisch herausheben und in Streifen schneiden.


Bärlauch-Soja-Dip:
10 - 15 Bärlauchblätter
1 TL Zucker
4 EL Sojasauce
1 TL geriebener Meerrettich
1 TL Sesamöl

Die Bärlauchblätter in sehr feine Streifen schneiden. Alle Zutaten in ein hohes Becherglas geben und mit dem Stabmixer fein pürieren.


chinesischer Kohlrabisalat:
1 Kohlrabi
Salz
Zucker
1 EL Weißweinessig
1 TL Zucker
1 EL Sesamöl

Den Kohlrabi schälen und in feine Streifen raspeln. Diese in einer Schüssel mit etwas Salz und Zucker mischen und mit den Händen verkneten. Für ungefähr eine Stunden stehen lassen. 

Essig, Zucker und Sesamöl verrühren und den Salat damit marinieren. Abschmecken und ggf. nachwürzen.







Freitag, 16. Mai 2025

Gebackener Wolfsbarsch mit Zitronengras, Chili und Ingwer

Dieses Rezept habe ich in dem Kochbuch "Simply Pho: Die echte vietnamesische Küche" von Thury Diem Pham entdeckt. Ich habe einige Rezept für das Garen von ganzem Wolfsbarsch im Ofen und die Aromenwelt ist eher mediterran. Deshalb hat mich diese asiatische Variante neugierig gemacht.

Laut Rezept soll die Haut knusprig werden. Ich kann es gleich vorweg nehmen, das wird sie nicht, wie ich schon vermutet hatte. Vermutlich ist es auch nicht die originale Methode, da man auf dem Rezeptbild sieht, dass der fertige Fisch auf einem Grillgitter liegt. So würde ich das beim nächsten Mal auch versuchen.

Trotzdem hat uns das Gericht sehr gut geschmeckt. Der Fisch ist wunderbar saftig und hat ein feines Aroma. Zusammen mit dem Reis und der Sauce zum Dippen ist ein richtiges Wohlfühl-Gericht. Auch die Vorbereitung macht wenig Arbeit und in der Zeit, in der der Fisch im Ofen ist, kann man die restlichen Arbeiten erledigen und die Küche aufräumen.



für 2 Personen

2 Wolfsbarsch (Portionsgröße)
2 Zitronengras
1 Stück Ingwer (daumengroß)
2 Chili
3 Knoblauchzehen
1/2 Limette
Sesamöl
Fischsauce

Basmatireis

Sojasauce
1/2 Limette

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Zitronengras mit dem Messerrücken aufschlagen, damit sich die Aromen entfalten können. Dann in grobe Stücke schneiden. Ingwer und Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Chili längs halbieren, die Kerne entfernen und in Streifen schneiden. Die Limette in Scheiben schneiden und die Scheiben vierteln. Alles mischen.

Die vorbereitete Mischung in die Bauchhöhlen der küchenfertigen Wolfsbarsche füllen und in eine passende Auflaufform einlegen. Rundum mit Sesamöl einpinseln und mit Fischsauce beträufeln. Den Fisch für rund 20 Minuten in den Backofen geben.

In der Zwischenzeit den Reis garen. Die Schale der Limette fein abreiben und den Saft auspressen. Beides mit Sojasauce verrühren.

Den gegarten Fisch aus dem Ofen nehmen und ggf. mit einem Bunsenbrenner die Haut abflämmen. Leider wird sie nicht richtig knusprig. 



Eine Inspiration aus:


















Donnerstag, 27. März 2025

Maledivisches Fisch-Curry mit Reis und frittierten Kichererbsen

Vor einigen Jahren habe ich einmal ein Curry mit Garnelen gekocht und mich sofort daran erinnert. Damals hat es mir schon sehr gut gefallen, dass das Curry ohne Currypaste, sondern auf der Basis von Gewürzen, frischen Zutaten und Kokosmilch gekocht wurde. Bei mir dümpeln die Currypasten entweder ewig im Kühlschrank, oder ich habe keine, wenn ich ein Curry kochen möchte. Diese Herangehensweise ist mir sympathischer. Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass die Zutaten für das Garnelencurry fast identsich sind.

Eine neue Variante war für uns, den Reis mit frittierten Kichererbsen zu servieren. Das gibt nochmal eine andere Textur und einen anderen Geschmack. Beides hat uns gut gefallen. Für das Curry braucht es hauptsächlich Zeit für die vorbereitende "Schnibbelarbeit". Danach geht es ziemlich schnell.



für 4 Personen:

Curry:
500 gr. Skrei oder ein anderer festfleischiger Fisch (ohne Haut)
2 Zwiebeln
3 Zehen Knoblauch
1 Stück Ingwer etwa daumengroß
3 grüne Chilischoten
2 Tomaten
10 Kirschtomaten
Rapsöl
1 TL gemahlenes Kurkuma
1 TL gemahlenes Cumin
1 TL gemahlener Koriander
400 ml Kokosmilch
1 Zimtstange
3 Curryblätter
Salz
1 Limette
einige Stiele Koriander

Den Fisch auf Gräten kontrollieren und ggf. entfernen, dann in größere Würfel schneiden.

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und fein würfeln. Die Chili halbieren, die Kerne entfernen und dann fein würfeln. Die Tomaten in mittelgroße Würfel schneiden, die Cocktailtomaten vierteln.

Das Öl in einem Wok erhitzen und die Zwiebeln hineingeben und glasig braten. Die Hitze etwas reduzieren und Knoblauch, Ingwer und Chili hineingeben. Braten, bis alles duftet.

Nun die gewürfelten Tomaten dazugeben und mitbraten, bis sie weich sind.

Kurkuma, Cumin und Koriander einrühren und etwas mitgaren lassen, dann mit der Kokosmilch auffüllen. Die Zimtstange und die Curryblätter in die Mischung geben und etwas salzen. Einige Minuten köcheln lassen, bis sich die Aromen entfalten.

Bei mittlerer Hitze die Fischwürfel in die Sauce geben und für ca. 5 Minuten garen. Der Fisch darf nicht trocken werden. Deshalb sollte die Hitze nicht zu groß sein und die Garzeit nicht zu lange.

In der Zwischenzeit die Korianderblätter von den Stielen zupfen und in feine Streifen schneiden.

Zimtstange und Curryblätter entfernen und das Curry mit Salz und dem Saft der Limette abschmecken.

Das Curry anrichten und mit dem Koriander bestreuen.


Beilage:
Basmatireis
gegarte Kichererbsen
Rapsöl
Salz

Den Basmatireis zubereiten.

Die Kichererbsen mit Küchenkrepp trocken tupfen und das Öl in einem hohen Topf erhitzen. Die Kichererbsen darin frittieren und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Leicht salzen.

Den Reis in kleine Schüsseln füllen und die Kichererbsen darauf geben.


Eine Inspiration aus:



















Freitag, 24. Januar 2025

#rotebeteglück: Rote Bete in Kokosmilch mit Basilikum oder Koriander

Vor kurzem habe ich eine Rezeptsammlung für Rote Bete veröffentlicht, weil ich selbst überrascht war, über die große Anzahl von Rezepten dazu. Ich habe ja schon länger meine Liebe zu Roter Bete entdeckt und bin begeistert über die Vielfältigkeit. Jetzt wollte ich meine Rezeptsammlung erweitern und habe bewusst nach passenden Rezepten gesucht.

Dabei fiel meine Wahl auf ein Gericht aus einem Kochbuch, das sich erst seit kurzem in meiner Sammlung befindet und nach dem ich jahrelang gesucht habe: Keyno von Elisabeth Fischer. Das Keyno war vermutlich eines der ersten vegetarischen Restaurants in München. Leider habe ich es nie besucht und es gibt auch kaum Informationen im Web darüber. 

Das Kochbuch ist kaum erhältlich und wenn einmal eines auf den Markt kommt, wird es für einen absurden Preis angeboten. Ich hatte Glück und konnte eines aus privaten Händen, für einen vernünftigen Preis, kaufen. Mich fasziniert die Vielfalt der Rezepte aus der ganzen Welt und wollte mich unbedingt intensiver damit beschäftigen. Also sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen.

Bereits beim Lesen des Rezeptes fühlte ich mich in die späten 80er Jahre erinnert. Die Autorin verweist in ihrem Rezept auf Grundlange im Buch, wie man eine Kokosnuss schabt, um Kokosmilch zu erhalten. Da ich schon in jungen Jahren gerne exotische Länderküchen gekocht habe, ist mir die Jagd nach passenden Zutaten vertraut. Heute gehen wir einfach in einen Supermarkt und kaufen eine Dose.

Sehr interessant fand ich auch, dass sie zur Roten Bete mit asiatischen Aromen Basilikum kombiniert hat. In vielen Rezepten ist heute zu lesen, wer Koriander nicht mag, ersetzt ihn mit Petersilie. Damals war vermutlich das Thema, dass der Koriander ersetzt werden musste, da er nicht zu bekommen war. Der Ersatz mit Petersilie hat ja nichts mit Geschmack zu tun, sondern ist der Optik geschuldet. Deshalb war ich neugierig auf das Basilikum-Topping. Ich habe das Gericht mit Basilikum, aber auch mit Koriander ausprobiert. Meine Vorliebe gehört dem Koriander, aber als Ersatz finde ich das Basilikum interessanter, als Petersilie.

Ein paar kleine Kniffe und Veränderungen habe ich auch noch vorgenommen und so schmeckt uns das Ganze sehr gut. Ich bin froh, wieder eine ganz andere Zubereitung für Rote Bete entdeckt zu haben. Wer auch seine Liebe zur Roten Bete entdeckt hat, findet viele Rezepte hier.

Mit Koriander:


Mit Basilikum:


für 2 Personen:

2 mittelgroße Rote Beten (ca. 300 gr.)
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer (ca. halber Daumen)
5 Stängel Koriander oder Basilikum
1 Zitronengras
1/2 Zitrone
3 Kardamomkapseln
1/2 TL Korianderkörner
1/2 TL Cumin
1/2 TL Chilipulver
1 Prise gemahlene Muskatnuss
Rapsöl
50 ml Gemüsebrühe
300 ml Kokosmilch
Meersalz
Fischsauce

Beilage: Basmatireis

Die Rote Beten schälen und in feine Streifen schneiden (ca. 3 mm breit). Knoblauchzehe und Ingwer schälen und in feine Würfel schneiden. Die Kräuter von den Stielen zupfen und in feine Streifen schneiden. Den unteren Teil des Zitronengras mit dem Messerrücken platt schlagen, dann in drei Teile schneiden. Die Schale einer halben Zitrone fein abreiben und den Saft auspressen.

Die Kardamomkerne aus der Kapsel lösen und mit Koriander und Cumin im Mörser fein zermahlen. Das Chilipulver und die gemahlene Muskatnuss dazu geben.

Etwas Rapsöl in einem Wok erhitzen und Knoblauch, Ingwer und Zitronengras darin anbraten. Die vorbereiteten Gewürze dazugeben und ebenfalls kurz anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und der Kokosmilch auffüllen. Alles einmal aufkochen lassen und mit Salz, Zitronensaft und Fischsauce abschmecken.

Nun die Rote Bete in den Sud geben und für ca. 15 Minuten, bei mittlerer Hitze, bissfest garen. Den Wok dazu abdecken. In der Zwischenzeit den Basmatireis kochen. Immer wieder die Rote Bete umrühren und den Gargrad prüfen. Sie sollte immer noch einen leichten Biss haben. Vor dem Servieren das Zitronengras entfernen.

Rote Bete und Reis anrichten und mit der Zitronenschale und den Kräuterstreifen dekorieren.

Eine Inspiration aus:









Link zum Buch





Montag, 20. Januar 2025

Calamari in Miso-Sud

Aktuell dreht sich bei mir vieles um Johann Lafer, da ich das große Glück hatte, ihn bei einem Gastkoch-Event bei Lucki Maurer im Stoi, wieder einmal zu treffen. Damals habe ich mein Lafer-Lieblings-Kochbuch mitgebracht, damit er es mir signiert. Und nun habe ich einiges aus diesem Buch ausprobiert, um es besprechen zu können.

Heute standen diese Calamari auf dem Plan. Im Original heißt das Rezept Calamari und Thai-Spargel im Miso-Sud. Was macht man jetzt, wenn man mitten im Winter Lust auf dieses Gericht hat? Da ist mir eingefallen, dass Kohlrabi auch der "Spargel des armen Mannes" genannt wird und ich habe beschlossen dadurch den Spargel zu ersetzen. Vorsichtshalber sind mir noch ein paar Shiitakepilze in den Einkaufskorb gesprungen.

Das Ergebnis war mehr als überzeugend. Es hat so köstlich geschmeckt, dass ich es unbedingt nochmal kochen möchte, wenn Thai-Spargel wieder zu bekommen ist. Erstaunt hat mich auch, dass es wirklich schnell zu kochen ist. In 30 Minuten steht das völlig unkompliziert auf dem Tisch.



Für 2 Personen

6 kleine Calamaretti
1 kleiner Kohlrabi (oder ein halber)
75 gr. Zuckerschoten
1 Handvoll Shiitakepilze
Olivenöl
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
400 ml Fischfond oder Gemüsefond
1 EL Misopaste (Shiro-Miso)
1 Handvoll Sprossen (in meinem Fall: Lauchsprossen)

Die Calamaretti küchenfertig machen. Den Kopf, die Innereien und das durchsichtige Rückgrat herausziehen). Die Haut abziehen. Die Tentakel unterhalb der Augen abschneiden und das Gebiss herausdrücken und entfernen. Die Tube in breite Streifen schneiden und zu den Tentakel geben. Alles andere muss entsorgt werden.

Den Kohlrabi schälen und in kleine Stifte schneiden. Die Zuckerschoten schräg in schmale Streifen schneiden. Die Shiitakepilze in Streifen schneiden.

Olivenöl in einem Wok erhitzen und die Calamari darin scharf anbraten, dabei salzen und pfeffern. Wenn sie gar sind herausheben und im restlichen Öl Kohlrabi, Zuckerschoten und Pilze für ca. 2 Minuten anbraten. Sie sollen gar sein, aber bissfest bleiben. Alles mit dem Fond ablöschen und einmal aufkochen lassen. Die Misopaste einrühren und abschmecken. Die Calamari wieder dazugeben und den Wok vom Herd nehmen.

Calamari, Gemüse und Flüssigkeit in Suppentellern anrichten. Die Sprossen mit der Hand auflockern und die Teller damit garnieren. Sofort servieren.


Eine Inspiration aus:
























Mittwoch, 8. Januar 2025

Spitzkohl-Gurken-Kimchi mit Rinder-Hüftsteak

Das Kochbuch "Johanns Küche" kam auf ungewöhnlichen Weg in meine Sammlung, aber es hat mir vom ersten Augenblick gefallen. Ich würde es in die Kategorie "gepflegte Alltagsküche" stecken und diese Kochbücher sind mir sowieso die liebsten.

So spontan wollte ich da ganz vieles daraus kochen und habe erst einmal mit einer Handvoll Rezepten angefangen. Dazu gehört dieses "Blitz-Kimchi" mit Spitzkohl. Bei meiner starken Abneigung gegen Sauerkraut tue ich mich auch mit Kimchi schwer. Aber, bei dieser Variante von Johann Lafer kommt es erst gar nicht zur Milchsäure-Gärung. Es ist eher wie ein Salat und somit für mich perfekt. Beim Kimchi bietet es sich an, die doppelte Menge zu machen und einen Tag durchziehen zu lassen. Es passen auch gebratener Tofu, Fisch oder Garnelen dazu und man kann am zweiten Tag schnell ein Essen auf den Tisch stellen.

Im Original-Rezept gibt es dazu Saté-Spieße aus Rinderhüfte. Mir gefällt es aber besser einfach ein kleines Steak zu braten und in Streifen zu schneiden, wie Tagliata.


für 2 Personen

(die Portion für das Kimchi reicht auch für 4 Personen)

Spitzkohl-Gurken-Kimchi
1 kleiner Spitzkohl
2 kleine Landgurken
2 Frühlingszwiebeln
2 TL Salz
1 TL Zucker
3 Knoblauchzehen
1/2 Bund Koriander
1 rote Chilischote
2 EL Sojasauce
2 EL flüssigen Honig

Das untere Viertel des Spitzkohl abschneiden und für ein anderes Gericht verwenden. Den Spitzkohl längs halbieren und leicht schräg in feine Streifen schneiden. Dabei beginnt man an der Spitze und schneidet ca. die Hälfte. Sobald der Spitzkohl breiter wird, nochmals halbieren und dann weiter schneiden. Dadurch bekommt man Streifen, die in etwa gleich groß sind. Den Spitzkohl in eine große Schüssel geben.

Die kleinen Gurken schälen und längs vierteln. Das Kernhaus längs mit dem Messer abschneiden und die Gurken in feine Scheiben schneiden und zum Spitzkohl geben.

Die Frühlingszwiebeln schräg in feine Ringe schneiden und ebenfalls zum Spitzkohl geben.

Spitzkohl und die anderen Gemüse mit Salz und Zucker bestreuen und mit den Händen durchkneten. Etwas stehen lassen. In der Zwischenzeit kann man das Dressing und alle Vorbereitungsarbeiten für das Steak durchführen.

Die Knoblauchzehen schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Korianderblätter von den Stielen zupfen und in feine Streifen schneiden (für die Deko aufbewahren). Die Stiele in feine Ringe schneiden und in das Kimchi geben. Die Chilischote längs halbieren, die Kerne herauskratzen und dann in feine Streifen schneiden.

Aus Honig und Sojasauce eine Marinade rühren.

Den Spitzkohl in ein Sieb geben und mit den Händen gut ausdrücken und abtropfen lassen. Darauf achten, dass in der Schüssel keine Flüssigkeit mehr ist, dann den Inhalt des Siebs zurück in die Schüssel geben und mit zwei Löffeln auflockern. Knoblauch und Chili dazugeben und alles mit der Marinade vermengen. Kurz durchziehen lassen.

Rinder-Hüftsteak:
1 Rinder-Hüftsteak
1 EL weißen Sesam
Salz
Olivenöl
geröstetes Sesamöl
2 EL Sojasauce

Das Steak rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit es Zimmertemperatur annehmen kann. 

Das Steak auf beiden Seiten salzen und das Olivenöl in der beschichteten Pfanne erhitzen. Das Steak von beiden Seiten scharf anbraten. Herausnehmen und ruhen lassen, mit Pfeffer würzen. Den Pfannenansatz mit wenig Wasser ablöschen und alles dicklich einkochen lassen. Zum Schluss den Sesam unterrühren und mit Sojasauce und einem Schuss Sesamöl aromatisieren.

Anrichten:
Das Kimchi mittig auf die Teller geben, mit dem Koriander bestreuen. Die Hüftsteak-Streifen daneben platzieren und mit der Sauce beträufeln.


Eine Inspiration aus: