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Donnerstag, 10. November 2016

Gala-Menü 25 Jahre Residenz Heinz Winkler in Aschau

Heinz Winkler gehört zu den großen Köchen im deutschsprachigen Raum. Geboren und aufgewachsen in Südtirol begann er mit 14 Jahren eine Kochlehre in Bozen. Seine Lehr- und Wanderjahre absolvierte er in verschiedenen Restaurants und Hotels in Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz. Er verbrachte ein Jahr bei Paul Bocuse, bis ihn der Ruf des Tantris ereilte und er 1979 die Nachfolge von Eckart Witzigmann antrat. Die beiden Michelin-Sterne konnte er halten und bereits 1982 gelang es ihm, den dritten Stern zu bekommen. Diese drei Sterne konnte er 10 Jahre lang verteidigen.


1991 eröffnete er seine Residenz Heinz Winkler in Aschau, Chiemgau. Mehrmals wurden dem Haus die drei Sterne verliehen. Aktuell ist die Residenz mit zwei Sternen ausgezeichnet. Seit 25 Jahren gehört dieses Haus zu den am besten bewerteten Restaurants in Deutschland und das war Heinz Winkler ein Anliegen gebührend zu feiern. Seinem Ruf folgten viele Weggefährten, um mit ihm und den Gästen einen glanzvollen Abend zu erleben. Man kann fast schon von einem Sterneregen sprechen, der zu einer ausgelassenen Stimmung und grandiosem Essen führte.


Zwei Gänge steuerte die Residenz, unter Küchenchef Steffen Mezger, bei und diese Gastköche wirkten am Gala-Menü mit:

Heinz Beck, Ristorante La Pergola in Rom (3 Sterne)
Peter Knogl, Restaurant Cheval Blanc in Basel (3 Sterne)
Silvio Nickol, Palais Coburg in Wien (2 Sterne)
Andreas Caminada auf Schloß Schauenstein (3 Sterne)
Mario Lohninger, Restaurant Lohninger in Frankfurt (1 Stern für Restaurant Silk)
Simon Taxacher, Restaurant Simon Taxacher in Kirchberg, Tirol (2 Sterne)
Kevin Fehling, Restaurant The Table in Hamburg (3 Sterne)


Es war ein sehr beschwingter und heiterer Abend. Dafür sorgten auch die musikalischen Einlagen und die Freude der Köche an der Abwechslung und dem Austausch. Das Menü war selbstredend großartig.









Heinz Beck: Frutti di Mare und Algen

Peter Knogl: Espuma Jalapeno | Carabinero

Silvio Nickol: Entenleber | Pilze | Moos | Schokolade

Andreas Caminada: Walensee-Forelle | Karotte | Rauchfisch

Mario Lohninger: Alaska Black Cod | geräucherte Consomme | Rettich-Canneloni | Süßkartoffel

Heinz Beck: Mare... & Fagotelli "La Pergola"

Heinz Winkler: Montgelas-Ei wachsweich | weiße Trüffelsauce

Simon Taxacher: Reh aus Kitzbüheler Alpen | Rote Rüben

Heinz Winkler: Chicorée | Fourme d'Ambert

Kevin Fehling: Oliven mit Estragoneis | Mandelcreme | Martiniperlen

Montag, 28. November 2011

Kulinarisches München: Steffen Mezger im Atelier, Bayerischer Hof

Schöne Anlässe sollte man feiern und wir haben den Geburtstag von Herrn bushcook genutzt um wieder einmal ein neues Restaurant auszuprobieren. So neu  ist es natürlich nicht. Der Bayerische Hof hat bereits vor 2 Jahren einen kleinen Teil des Garden-Restaurants umgebaut und dort das Atelier placiert. Man wollte dort ein Gourmetrestaurant placieren. Und dies ist schnell gelungen, bereits vor einem Jahr erhielt der Küchenchef Steffen Mezger den begehrten Michelin-Stern.

Kurz vor unserem Besuch wurde auch noch Enrico Spannenkrebs von Gault Millau als Maitre des Jahres ausgezeichnet. Dann stand also einem schönen Abend nichts im Weg.

Mozzarella mit Tomatengelee, Beef-Tatar mit Imperial-Kaviar

Paprikafrischkäse, Murray River Salt, Butter

Pulpo auf Rotkraut-Algen-Salat mit schwarzem Knoblauchpüree und Yuzu

Karotten und Radieschen auf Frischkäse mit Malzbrotknusper

 Rotbarbe mit Schwertmuschel und Rouille

Blauer Hummer mit Blumenkohl und Berberitze

Demeter-Ei vom Bicklhof als Espuma mit Pinienkernen, Gerste und Albatrüffel

Kalbstafelspitz 12 Stunden gegart mit geräuchertem Mark und Meerrettich

Poltinger Lamm, Rücken und Bries mit Bohnen

 Vacherin Mont d'Or mit Lardo, Zwiebeln und Ofenkartoffeln

Cidregelee mit Vanilleschaum, Bratapfeleis und Apfelchip

Ananas mit Kokosnuß und Pyrat XO Reserve

Weiße-Schoko-Lolly mit Trockenfrüchte, Cornetto mit Tiramisu-Creme,
Schoko-Orangen-Macaron

Sacherschnitte

Pralinenauswahl

Wir haben den Abend sehr genossen, das Restaurant ist in warmen Erdtönen gehalten, alles sehr schlicht und puristisch mit ein paar witzigen Details, als Hinweis auf die bayerische Landeshauptstadt. Ich gestehe, daß ich sehr gerne durch die Lobby des Bayerischen Hofs gehe. Jeder Münchner erinnert sich dann an den Abschlußball der Tanzschule oder den ersten Besuch des Trader Vics oder der Pianobar. Da liegt so ein spezielles Gefühl in der Luft. Und genau dieses Gefühl hat man auch im Restaurant. Vermutlich können Nicht-Münchner das nicht so nachvollziehen, aber die Wohlfühl-Atmosphäre trotzdem spüren.

Beeindruckend war auch der, wirklich verdientermaßen, ausgezeichnete Service. Mit sehr viel Engagement und Freude am Beruf kümmern sich die Mitarbeiter im Restaurant um die Gäste.

Das war ein wirklich sehr schöner und harmonischer Abend.