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Sonntag, 16. September 2018

Jahresabschlusstasting in Mikes Whiskey Academy, München

Für Whiskey-Liebhaber gibt es in der Münchner Altstadt einen ganz besonderen Ort. Dort hat sich der große Liebhaber amerikanischer Whiskeys einen Traum erfüllt und über seinem Lampengeschäft am Isartor eine sehr geschmackvolle Whiskeybar eingerichtet. Regelmäßig veranstaltet Mike dort geführte Tastings, für die man sich vorher anmelden muss.

Bei den Tastings gibt es Whiskeys zu probieren, die man sonst kaum bekommen kann. Mike verdankt es seinen vielen Reisen nach Amerika und seinen ausgezeichneten Kontakten zu den Brennern, dass sie ihm auch ihre Raritäten und besonderen Spezialitäten übergeben. Diese kann man dann probieren und auch bei ihm kaufen.

Zum Jahresausklang hatten wir genug Zeit und Muse wieder einmal an einem solchen Abend teilzunehmen. Es gehört zwingend dazu, sehr viel Wasser zu trinken, um den Alkohol besser zu vertragen. Dann funktioniert das auch sehr gut und ich habe bei diesen Tastings noch nie einen Gast erlebt, der angetrunken oder unangenehm gewesen wäre. Pflicht ist natürlich, danach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu fahren. Und auch das klappt bei der zentralen Lage sehr gut.






Verkostet wurden:

  • Minor Case Straight Rye - Kentucky
  • Black Saddle Straight Bourbon 12 Yr. - Kentucky
  • Michter's Small Batsch Bourbon - Kentucky
  • Yellow Stone Selekt - Kentucky
  • Willett Pot Still Reserve - Kentucky
  • Bower Hill Single Barrel - Kentucky
  • Rebel Yell Single Barrel 10 Years - Kentucky
  • Garrison Brother's Fall 2016 - Texas

Dienstag, 25. August 2015

Besuch der Brennerei Liebl im Bayerischen Wald

Unseren Aufenthalt im Bayerischen Wald nutzten wir, um die Brennerei Liebl in Bad Kötzting zu besuchen. Gerhard Liebl kenne ich schon länger und stelle immer wieder fest, dass sich Genussmenschen ständig über den Weg laufen. Die Schnäpse der Brennerei Liebl stehen schon immer auf der Karte vom Forstwirt in Harthausen. Dort feiern wir seit bald 20 Jahren unsere Weihnachtsfeier und zum guten Abschluss gehört immer der Haselnussbrand von Liebl.

Auch beim Kulinarik-Festival von Lucki Maurer im Waldschlößl bewirtet die Brennerei Liebl die Gäste mit dem Digestif.

Die Brennerei Liebl ist ein Familienbetrieb, der bereits in der dritten Generation geführt wird. Neben der großen Palette an Obstbränden, brennt Gerhard Liebl jun. auch Gin und Whisky. Die Geschichte der Brennerei Liebl begann mit einem Wein- und Spirituosen-Großhandel. Weine und Spirituosen wurden als offene Ware gekauft, unter eigenem Namen abgefüllt und verkauft. In den damaligen Betriebsräumen gibt es heute noch die Schaubrennerei, eine Destille und den schönen Verkaufs- und Probierraum.

Zu den ersten eigenen Produkten gehörte der Bärwurz. Sehr erfreulich ist es, dass die Traditionsprodukte Bärwurz und Blutwurz immer noch gebrannt werden. Der Erfolg der Liebls machte weitere Kapazitäten notwendig und zwei weitere, moderne Destillerien wurden in einer zusätzlichen Produktionshalle angeschafft. Dort befindet sich auch eins der Fasslager. Doch damit ist die Expansion nicht abgeschlossen. Es gibt eine weiteres Betriebsgelände mit einem großen Fasslager und es ist geplant, dass dort alle Betriebsteile integriert werden. Zusätzlich soll ein Besucherzentrum entstehen.

Gerhard Liebl hat sich viel Zeit genommen und uns durch alle Standorte geführt. Ganz herzlichen Dank dafür.



Gleich bei der Ankunft im Ladengeschäft durften wir in die angeschlossene Brennerei gehen, wo gerade gebrannt wurde. Im Kessel befand sich ein ganz seltenes Produkt - Mahonie. Es wurde gerade der Feinbrand durchgeführt und wir konnten genau sehen, wie der Rohbrand im Kessel "kochte". Es war das erste Mal, dass das so erlebt habe und es war sehr beeindruckend. Ganz gleichmäßig floss der Mittellauf, unter den strengen Augen von Gerhard Liebl sen., in den Trichter. Nippen durften wir auch einmal. Der Schnaps war sehr hochprozentig und hatte ein feines und würziges Aroma. Es gibt nur eine kleine Menge und der exklusive und seltene Schnaps wird hochpreisig sein.



Danach ging es zur zweiten Produktionsstätte, wo gerade ein Rohbrand für einen künftigen Marillenschnaps lief. Auch hier konnten wir die Maische durch das Fenster genau beobachten.

Nebenan befindet sich das Fasslager, in dem hauptsächlich der Whisky reift. Nach dem Brand ist Whisky genauso klar, wie alle anderen Destillate. Er reift in unterschiedlichen Holz- bzw. Eichenfässer, um das Aroma und die Farbe anzunehmen. Die Kunst des Whisky-Fachmanns besteht darin die richtigen Fässer auszuwählen, um den gewünschten Geschmack zu erzielen. So bekommen ausrangierte Wein-, Sherry- oder Portfässer eine zweite Karriere.


Auch das Fasslager in der neuesten Produktionsstätte durften wir besichtigen und eine kleine Fassprobe nehmen. Dort entdeckten wir auch Rotweinfässer vom Weingut Knipser in der Pfalz und der Whisky darin hat schon eine sehr schöne Entwicklung genommen.


Zum Abschluss ging es zurück in den Laden. Ich war inzwischen sehr neugierig auf den Blut- und den Bärwurz. Der hat einen schlechten Ruf, weshalb das so ist, kann ich nicht nachvollziehen. Er schmeckt mild und kräuterig und lässt sich gut trinken. Beeindruckt hat mich auch der Bärwurz Premium, der nach dem Brand noch 12 Jahre in verschiedenen Fässern lagert. Sogar die beiden Pflanzen kann man in einem Blumenkasten kennen lernen.


Mittwoch, 18. Februar 2015

Bodensee-Whisky-Tour

Bereits im Oktober waren wir am schönen Bodensee, um an der ersten Bodensee-Whisky-Tour teilzunehmen. Das haben wir gleich zum Anlass genommen, ein verlängertes Wochenende bei unseren Freunden im Landgasthof Apfelblüte zu verbringen.

Gleich nach dem Frühstück wurden wir mit dem Bus abgeholt und waren schon gespannt, was uns an diesem Tag alles erwarten wird. Wir lernten gleich unsere nette Reisebegleitung kennen, Silke Senft und Angela Weis, die uns den ganzen Tag mit viel Charme und Fachkompetenz betreuten. Beide haben die Ausbildung als Edelbrand-Sommelière gemacht und waren damit natürlich die perfekten Ansprechpartnerinnen für alle Fragen.


Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir die Brennerei Senft in Salem-Rickenbach. Den Familienbetrieb leitet Herbert Senft, der Vater von Silke, unserer guten Seele auf der Tour. In jeder Destillerie sollten wir einen Verarbeitungsschritt vom Rohmaterial zum fertigen Whisky in der Flasche kennenlernen. Und so bestaunten wir die Destille und das Fasslager mit den Holzfässern, in denen vorher die unterschiedlichsten Getränke enthalten waren und so auch verschiedene Aromen an den Whisky abgeben können. Das durften wir auch gleich mit ein paar Fassproben ausprobieren.



Danach ging es in den neu umgebauten Probierraum. Wir waren die ersten Gäste in dem schönen Raum, der buchstäblich in der letzten Sekunde fertig wurde. Das sah nach einer ganz intensiven Nachtschicht aus, denn draußen stand noch das Baugerüst. Aber so wurde der Probierraum gleich würdig eingeweiht mit dem Bodensee-Whisky von Senft, zu dem wir unterschiedliche Schokoladen probierten. Es war sehr interessant, wie die eine Sorte den Whisky perfekt ergänzte und die andere so gar nicht dazu passen wollte.



Der Wettergott meinte es nicht so gut mit uns und schickte Vormittags viel Nebel, so präsentierte sich der Bodensee als verwunschene Landschaft während unserer Busfahrt. Auf der Fahrt zur nächsten Brennerei machten wir einen Stop beim Kloster Birnau und besichtigten die herrliche, barocke Wallfahrtskirche St. Maria.

Mit einem Mittagessen direkt am See, im Rebmannshof, haben wir uns optimal auf die beiden nächsten Brennereien vorbereitet.



Nach dem Mittagessen ging es zu Martin Steinhausers Destillerie in Kressbronn. In seiner "1. Whisky-Destillerie am Bodensee" bestaunten wir die große Destillieranlage und das Fasslager. Bei Steinhauser gibt es noch viel mehr zu sehen, da er auch noch einen großen Getränkehandel betreibt. Seine Liebe gehörte schon immer dem Whiskey, wie er auch mit dem Whiskey-Keller unter Beweis stellt. Dort sind sehr viele Raritäten erhältlich und auch sein eigener Whisky "Brigantia" wird dort attraktiv präsentiert. Die Verkostung der Steinhauser-Whiskys durften wir dann im Fasskeller erleben.




Auf der Fahrt zu unserer letzten Station in Überlingen hatte Silke Senft eine besondere Überraschung für uns. Zum Sundowner im Bus gab es einen ganz speziellen Bodensee-Whisky von Senft.



Zum Abschluss unseres wunderbaren Tagesausflugs ging es in die Markthalle Greth in Überlingen. Die Greth ist ein ehemaliges Lager- und Handelshaus der Reichsstadt Überlingen und ganz wunderbar renoviert worden. Früher wurden dort hauptsächlich Getreide und Wein umgeschlagen, heute präsentiert sie sich als Herzstück in der Altstadt mit einem feinen Lebensmittelmarkt und gastronomischen Betrieben.



Dort lernten wir Marco Waibel von der Destillerie Waibel kennen. Er präsentierte seinen Whisky Keyne Eyle und erklärte uns, weshalb er und sein Vater keine Eile haben. Sie geben dem Whisky die Zeit, die er braucht und probieren immer wieder, wie er sich in den gebrauchten Bourbon- und Portweinfässern entwickelt hat.




So langsam mussten wir Abschied nehmen, da die ersten Mitglieder unserer netten Reisegruppe bereits in Überlingen abgeholt wurden. Angela Weis und Silke Senft brachten uns im Bus gut zurück zur Apfelblüte. Dort wartete ein weiterer sehr schöner Programmpunkt auf uns. Der Küchenchef, Michael Wurm, hatte ein spezielles Whisky-Menü mit dem Bodensee-Whisky der Familie Senft vorbereitet.



Der Tisch war schon sehr schön in Apfelgrün, der "Hausfarbe" der Apfelblüte, gedeckt und viele Teilnehmer der Bodensee-Whisky-Tour freuten sich gemeinsam mit der Familie Senft auf den perfekten Abschluss eines sehr schönen Tags.

Zur Vorspeise gab es eine Whisky-gebeizte Bodensee Lachsforelle mit Rösti und Senfdillsoße.




Dann konnten wir uns am reichhaltigen, frischen Salatbüffet bedienen und den Salat mit einem Whiskydressing krönen. Beim Hauptgang konnten wir zwischen einem Schmorbraten in Whisky-Schokoladensoße mit Bandnudeln und einem Rumpsteak vom deutschen Jungbullen mit Whisky- Pfefferbutter, Sahnekartoffeln und Gemüsen wählen. Wir entschieden uns für das Steak und haben das nicht bereut. Es war auf den Punkt gebraten und die Whisky-Butter sorgte für eine schöne Abrundung. Zum Dessert gab es ein Zwetschgenkompott mit Vanilleeis und Kaffee-Whisky-Espuma und den Abschluss machte natürlich noch ein Schluck vom Bodensee-Whisky der Destillerie Senft.

Am nächsten Tag gab es wieder den Morgen-Nebel, der sich ziemlich hartnäckig bis zum frühen Nachmittag hielt. Davon haben wir uns nicht abhalten lassen und sind nochmal nach Überlingen und zu ein paar Weingütern gefahren. Besonders gut hat es uns beim Weingut Aufricht gefallen, wo wir uns auch ein paar Flaschen Wein mitgebracht haben.



Mittwoch, 16. Juli 2014

Einfach mal Whiskey Sour

Meine erste Erfahrung mit einem Cocktail dieser Art stammt aus Zypern. Dort gibt es eine große Vorliebe für Brandy und Brandy Sour. Sobald man die Insel betreten hat, kommt man daran gar nicht vorbei. Für Nachschub ist auch immer gesorgt, da es einige Brennereien gibt.

Ich erinnere mich gut, an ein Mittagessen während unseres Zypern-Urlaubs, wo am Nachbartisch zwei Zyprioten genussvoll eine Flasche Brandy zum Essen tranken und danach ganz selbstverständlich in ein Auto stiegen, als wäre nichts gewesen. Wir machten den Brandy Sour nur zum Abend-Ritual und er ist dann wieder in Vergessenheit geraten, weil er daheim nicht genauso gut geschmeckt hat.

Beim Besuch der letzten Finest Spirit fiel mir diese Geschichte wieder ein und ich wollte mir dafür noch unbedingt einen Bulleit Rye kaufen. Bis ich aber alle meine Freunde und Bekannten auf der Messe abgeklappert hatte, war er leider ausverkauft.

Da war ich froh, dass ich ihn dann später bei Alexander & James entdeckt habe. Es gab ihn sogar in einem Geschenkpaket mit zwei passenden Gläsern und einem so wunderschönen lila Karton, für den ich noch eine kluge Verwendung suche, weil er mir zu schade zum Wegwerfen ist.

Jetzt war alles startklar für einen Whiskey Sour. Das Rezept hatte ich mir von einem der besten Bartender Deutschlands besorgt. Aktas Atalay, der sonst für die Schwarze Traube in Berlin mixt, habe ich bei einem Whiskey und BBQ-Event in München kennengelernt. Ganz geduldig hat er mir die Zutaten und die Mengen genannt, damit ich alles aufschreiben konnte. Beim Zuckersirup habe ich gestutzt, weil ich so ungern Zutaten kaufe, die ich dann nicht weiter verwerten kann. Mir ist als Alternative sofort der Läuterzucker eingefallen und das wurde vom großen Meister auch abgesegnet.





Whiskey Sour - ein Rezept von Aktas Atalay (mit einer kleinen Abweichung von mir):

5 cl Bulleit Rye
3 cl Zitronensaft
2 cl Läuterzucker

Und wie geht Läuterzucker? Ganz einfach: gleiche Menge Zucker mit Wasser aufkochen, abkühlen lassen fertig. In diesem Fall reicht auch eine sehr kleine Menge von 50 gr. Zucker und 50 ml Wasser.

Sonntag, 8. Juni 2014

Der neue Trend: Whiskey und BBQ

Ein neuer Trend aus den USA schwappt zu uns nach Deutschland. Das Grillfieber hat sich hier schon längst als BBQ durchgesetzt. Nun wird dazu nicht mehr ein Bier getrunken, sondern passende Whiskey-Cocktails ergänzen die Grillgerichte. Foodpairing, also die Kombination von passenden Getränken zu den Gerichten, begeistert mich schon lange. So bin ich sehr gerne der Einladung von Alexander & James in das bekannte Cafe Reitschule gefolgt.

Alexander & James versteht sich als virtuelles Luxuskaufhaus für edle Spirituosen. Der Name ist eine Hommage an Alexander Walker II und James Buchanan, zwei der führenden schottischen Whisky-Produzenten. Bei Alexander & James konnte ich den Bulleit Rye Whiskey bekommen, der leider bei meinem Besuch der Finest Spirit schon ausverkauft war. Dem Anspruch Luxuskaufhaus kann ich zustimmen. Die Flasche und die beiden passenden Gläser befanden sich in einem sehr attraktiven Geschenkkarton und alles war sorgfältig und bruchsicher verpackt.


Zu meiner großen Freude standen Bulleit Bourbon und Bulleit Rye auch bei diesem BBQ-Abend im Mittelpunkt. Gleich zum Aperitif gab es einen Americano mit Bulleit Rye und dazu ein perfekt gewürztes Tatar im Cones-Hörnchen.

Während der Küchenchef der Reitschule, Ulrich Jahn und sein Kollege Matthias Schmidt uns die unterschiedlichen Fleischstücke erklärten, konnten wir Gazpacho, Carpaccio und Crostini mit Tatar zu unserem Whiskey-Drink genießen.


Die Fleischauswahl war wirklich excellent und der Anblick und Geruch vom Grill begeisterte uns. Die beiden Köche freuten sich ganz besonders über die große Aufmerksamkeit und erklärten sehr kompetent die unterschiedlichen Fleischstücke.

Um die Drinks kümmerte sich Atalay Aktas von der Schwarzen Traube aus Berlin. Der junge, unkonventionelle, Bartender stand als einziger Deutscher letztes Jahr im Finale zum "Besten Bartender der Welt". Da durften wir also Highlights im Glas erleben. Er hat zu jedem Fleischgang den passenden Cocktail gemixt.


Den Anfang machte der Rusty Lee mit Tulisker 10, Lagavulin und einem selbst-gemixten Honig-Likör, der perfekt zum klassischen Rindersteak passt. Den habe ich später auch zu meinem Lieblingsdrink ernannt, ich mochte besonders die leichte Zitrusnote.


Beim ersten Fleischgang habe ich noch ganz mutig zur kleinsten Folienkartoffel gegriffen und wurde beim nächsten Mal gleich vorsichtiger. Zu dem wirklich sensationellen Schweinekotelett musste es dann Salat und die sehr gute Alexander & James Whiskey BBQ-Sauce sein. Für den speziellen Geschmack sorgte hier der Bulleit Bourbon. Auch Atalay Aktas ließ sich davon inspirieren und entwickelte den Big Bad Snapper mit Bulleit Bourbon, Talisker, dieser BBQ-Sauce, Eiweiß und Zitronensaft. Meine Tischnachbarn waren begeistert. Nach meinem Geschmack war dieser Drink nicht, das ist auch nicht verwunderlich, da ich rohe Tomaten oder Tomatensaft noch nie gerne hatte.


Küchenchef Ulrich Jahn (links) und Koch-Kollege Matthias Schmidt (rechts).
Zwei Köche genau nach meinem Geschmack mit hoher Kompetenz und Liebe zum Kochen.

Zum Flanksteak und den Rippchen lernte ich den Bourbon Vanilla Mule aus Bulleit, Angostura und einer selbstgemachten Ingwer-Limonade, schätzen. Das Fleisch war so hochwertig und perfekt zubereitet, dass ich nicht widerstehen konnte es zu essen. Da habe ich dann lieber auf die Beilagen verzichtet. Ein sehr geschätzter Leser aus Wien hat mir über instagram noch in dieser Nacht geschrieben, dass dies auch seine bevorzugte Diät wäre: Whiskey und Fleisch! Da musste ich herzlich lachen.

Hinterher habe ich noch gesündigt und konnte der Panna Cotta mit Tonkabohne und gemischten Beeren nicht widerstehen. Eine perfekte Panna Cotta mit genau der richtigen Menge Gelatine, nämlich wenig!


Zum Ausklang des sehr schönen Abends konnte ich mich noch mit Atalay Aktas, der mich sehr beeindruckt hat, unterhalten. Er war so nett und hat mir auch sein Rezept für den Whiskey Sour verraten. Deshalb wollte ich auch unbedingt den Bulleit Rye haben. Das Rezept dafür gibt es demnächst hier auf dem Blog.

Mir hat die Kombination von Whiskey und gegrilltem Fleisch sehr gut gefallen. Als passionierte Weintrinkerin greife ich bei Grillabenden ungern zum Bier. An heißen Sommertagen ist Rotwein selten meine erste Wahl und Weißwein passt oft nicht zum roten Fleisch. Bis jetzt war meine Alternative dazu immer eiskalter, kräftiger Rose. Künftig greife ich auch gerne zu einem Whiskey-Cocktail.


Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Alexander & James entstanden.
Meine freie Meinungsäußerung ist davon nicht betroffen.