Nach dem Mittagessen im Döllerer Wirtshaus ahnt der erfahrene Liebhaber österreichischer Spitzenrestaurants schon, wo es zum Abendessen hingeht. Nur wenige Kilometer entfernt, in Werfen, befindet sich das Restaurant der Brüder Karl und Rudi Obauer. Der einzige Grund, weshalb sie, genauso wie Andreas Döllerer, nicht mit einem Stern ausgezeichnet sind, liegt daran, dass es keinen österreichischen Guide Michelin gibt. Glücklicherweise ändert sich das nächstes Jahr und dann bin ich mir sicher, dass beide künftig die Plakette mit dem Macron aufhängen dürfen.
Wir gehen sehr gerne zu den Obauers und fühlen uns dort sehr wohl. Das liegt nicht nur an der ausgezeichneten und sehr kreativen Küche, sondern auch an der Herzlichkeit im Familienbetrieb. Außerdem ist es sehr angenehm, dass man dort auch ein Hotelzimmer buchen kann. Etwas ganz besonderes ist das Frühstück. Es gibt kein Buffet, sondern man wird an einen bereits perfekt gedeckten Tisch mit vorbereitetem Frühstück geführt. Dann werden kleine Gerichte serviert. Man hat fast das Gefühl, zum Frühstück auch ein kleines Menü zu bekommen.
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| Kleinigkeiten |
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| Brot mit Brennessel-Wasabi-Butter und Lammleberaufstrich |
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| Radieschenblättersuppe mit Lachstatar |
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| Kalbstatar mit Kräuteröl |
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| Steinbutt | betrunkener Saibling | Eiertomaten | Erbsen | Gewürzbuttersauce |
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| Reinanke | Pfeffer-Lachsforelle | Räucherforellenwurst | steirische Garnele |
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| Gesottenes Wildhendl | Auberginen | Tropeazwiebel | Brennessel-Mayo |
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| Brühe und Knödel vom Murmeltier |
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| Gartenkräuter-Granité | Apfelsorbet | Quendelschaum |
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| Rehrücken | Kohlrabi | Vogelbeeren | Blutwurzsauce |
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| Kaltes Hollerkoch | Zimtknödel | Salzmandeleis |
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| Äpfel aus dem Obauer Garten ²Mikado" |
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| Petits Fours |
Und danach kann man sich schon auf das wunderbare Frühstück freuen.
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| Frühstück |