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Dienstag, 2. August 2011

Äthiopiengrün und Isargold

Äthiopien: Land der Ethnien, Land einer christlichen Hochkultur, Land der Höfe, Land der Grüntöne, Land der Armut und des Hungers - Land der Widersprüche. Für mich nicht. Auch ein armes Land verfügt über Reichtümer, eben Reichtümer anderer Art.

Unser letzter Äthiopienbesuch liegt viele Jahre zurück. Trotzdem kann ich in Sekundenschnelle Erinnerungen an ein atemberaubend schönes Land mit liebenswerten Menschen und einer einzigartigen, äußerst wohlschmeckenden Gewürzküche zurückrufen.

Jetzt, wo Teff einfach zu bekommen ist, sollte ich wirklich wieder mal äthiopisch kochen.

Brotkorb

Aber darum geht es nicht, oder doch? Ralf Bos engagiert sich schon lange mit der Aktion "Spitzenköche für Afrika" für "Menschen für Menschen" von Karlheinz Böhm. Es war Glück, daß ich von dem Dinner bei Martin Baudrexel im Rahmen der Initiative Städtewette erfahren habe.

Spargel-Creme-brûlée, Schwarzer Knoblauch, Physalis

Es wurde ein sehr, sehr schöner Abend mit gutem Essen, anregenden Gesprächen, neuen Bekanntschaften und wieder ein bißchen Küchenluft schnuppern. Herzlichen Dank an Ralf Bos für das große persönliche Engagement, Veronique Witzigmann für die kulinarische Inspiration, an den tollen Service und die engagierten Jungs in der Küche und ein dickes Danke an Martin für den Besuch im "Allerheiligsten".

Flusskrebse, Morchelvinaigrette, Brunnenkresse,
Spargel-Tempura

Und damit wurden wieder einige Steine gelegt für die Zukunft der äthiopischen Kinder. Genuß für Bildung ist ein stimmiges Konzept.











Spargelconsommé, Markklößchen, Kerbel


Rinderfilet vom Galloway, Sauce Foyot, Spargelpanzerotti,
Mairübchen, Rahmspinat


Linzer-Schoko-Schnitte-Rhabarbereis, Curryaprikose







Donnerstag, 7. Juli 2011

Rote-Bete-Chutney mit Ziegenkäse dank Véronique Witzigmann

Vor kurzen hatte ich das große Glück Véronique Witzigmann bei einer Aktion Spitzenköche für Afrika von Ralf Bos zu treffen. Natürlich habe ich die Gelegenheit genutzt mir Ihr schönes Chutney- und Marmeladen-Kochbuch signiert zu lassen. Sie war so freundlich mir auch noch ein Rezept zu empfehlen. Das mußte natürlich ausprobiert werden.

Vorab möchte ich noch erwähnen, obwohl ich ja ausreichende Chutney-Erfahrung habe, konnte ich bei diesem Rezept wieder etwas neues mitnehmen. Und das werde ich künftig für meine Chutneys auch übernehmen, weil es mir so gut gefallen hat.



500 gr. gekochte Rote Bete
1 Babyananas
2 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
180 gr. Rohrohrzucker
20 gr. Ingwer
1 MSP Curry
1 MSP Chiliflocken
200 ml Rotweinessig
Meersalz

Die Rote Bete in kleine Würfel schneiden. Die Ananas vierteln, die Schale und den Strunk abschneiden. Das Fruchtfleisch ebenfalls klein würfeln. Die Zwiebel, die Knoblauchzehen und den Ingwer schälen und in feine Würfel schneiden.





Zwiebel- und Knoblauchwürfel mit dem Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen, bis der Zucker geschmolzen ist. Regelmäßig umrühren.






Alle anderen Zutaten, außer dem Essig, zugeben und zum Kochen bringen. Mit dem Essig ablöschen und ungefähr 20 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Es sollte regelmäßig umgerührt werden, damit es nicht anbrennt.






Das Chutney abschmecken und heiß in Gläser füllen - sofort verschließen.