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Sonntag, 29. März 2026

#zitrusliebe - Tussi-Teller Winter-Edition

Seit Eline vom wunderbaren Blog Küchentanz (den sie leider geschlossen hat) zum ersten Mal Mozzarella mit Tomate als Tussi-Teller bezeichnet hat, verwenden wir diesen Begriff nur noch dafür. Es ist ein sehr einfaches Gericht, aber es schmeckt sehr gut. Weshalb man es im Restaurant bestellt, wo man es doch in wenigen Minuten daheim machen kann, hat sich mir nie erschlossen.

Vor kurzem hatte ich ein paar Stangen Staudensellerie und einige Kumquats übrig, die weg mussten. Irgendwie drängte sich mir ein Salat-Topping für Mozzarella auf. Und das hat so gut geschmeckt, dass ich mir unbedingt einen "Merker" im Blog machen muss. Also, wer auch Spaß daran hat, es geht blitzschnell und schmeckt schön frisch.

Weitere Rezepte mit Zitrusfrüchten gibt es in meiner Rezeptsammlung #zitrusliebe.


für 2 Personen

2 kleine Mozzarella
6 Kumquat
2 - 3 Stiele Staudensellerie
5 Cocktailtomaten
Weißweinessig
Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 - 3 Zweige Koriander, gerne auch die Wurzel verwenden

Den Mozzarella abtropfen lassen und in Scheiben schneiden. Die Scheiben fächerartig auf Teller platzieren.

Die Kumquat längs halbieren, die Kerne entfernen und dann in feine Scheiben schneiden.

Den Staudensellerie schälen und damit die Fäden entfernen. Dann diagonal in Streifen schneiden. Die breite Stelle unten vorher längs halbieren, damit die Stücke etwa gleichgroß sind.

Die Tomaten halbieren, den Strunk entfernen und dann fein würfeln.

Alles in einer Schüssel vermischen. Aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer ein Dressing rühren und den Salat damit marinieren. Kurz ziehen lassen.

Die Korianderblätter von den Stielen zupfen und in Streifen schneiden. Wenn der Koriander Wurzeln hat, diese schälen und fein würfeln. Die Korianderwürfel und die Hälfte der Korianderblätter mit dem Salat vermischen.

Den Salat auf den Mozzarellascheiben verteilen und mit dem restlichen Koriander bestreuen. Sofort servieren.









Montag, 9. März 2026

Türkei vegetarisch: Karotten-Quitten-Salat

Sobald ich ein neues Rezept mit Quitte entdecke, reizt es mich, es auszuprobieren. Unser Quittenbaum war heuer sehr fleißig und hat mehr produziert, als ich verarbeiten konnte. So hatte ich noch ein paar Rest-Quitten kühl gelagert und übrig. Da war eine sehr kleine dabei, die perfekt gepasst hat.

Die Idee aus dem neuen Kochbuch "Türkei vegetarisch", die Quitte mit Karotten zu kombinieren, ist sehr gut. Sie bringt eine schöne Frische in den Salat. Für die schöne Optik sorgen die drei Karotten in unterschiedlicher Farbe. Wenn man sie nicht bekommt, schmeckt er mit den normalen Karotten auch sehr gut. Beim nächsten Mal würde ich ihn mit einem gebratenen Halloumi kombinieren.

Wer den Salat vorbereiten möchte, sollte die Petersilie erst kurz vor dem Servieren untermischen.

Diesen Salat habe ich gerne in meine Rezeptsammlung #quittengold aufgenommen. (Link zur Sammlung)

Mehr Information zum neuen Kochbuch von Orhan und Orkide Tancgil gibt es in meiner Rezension.


für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 - 6 Personen als Teil einer Meze-Auswahl

3 bunte Karotten ca. 400 gr.
1/2 Quitte ca. 250 gr.
4 Stiele Petersilie
Zitronensaft

Dressing:
3 - 4 EL Zitronensaft
5 - 6 EL Olivenöl
1 TL Honig
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Anrichten:
einige geröstete Walnusskerne
einige Petersilienblätter
1 Handvoll Granatapfelkerne

Die Karotten schälen und raspeln. Die Blätter der Petersilie in feine Streifen schneiden. Beides vermischen.

Alle Zutaten für das Dressing verrühren und den Salat damit marinieren.

Die Quitte schälen, entkernen und ebenso raspeln. Die Quitten werden erst zum Schluss in den marinieren Salat gegeben, damit der Zitronensaft das Verfärben verhindert.

Die Walnusskerne in einer trockenen Pfanne rösten und grob hacken. Die Granatapfelkerne ausbrechen. Die Petersilienblätter in Streifen schneiden. Den Salat mit Walnüssen, Petersilie und Granatapfelkernen garnieren.




In Kombination mit Kohlrabi-Cacik und Kichererbsensalat mit Zitronen-Joghurt-Dressing als Meze-Auswahl.


Eine Inspiration aus:















Link zum Buch







Sonntag, 1. März 2026

Türkei vegetarisch: Kichererbsensalat mit Zitronen-Joghurt-Dressing

Dieser Salat sprang mir sofort ins Auge, auf der Suche nach Rezepten, die ich für meine Rezension von dem neuen Buch "Türkei vegetarisch" ausprobieren wollte. Seit dem Hummus-Boom kommt die Kichererbse fast nur noch püriert auf den Tisch. Dabei macht sie sich, in Kombination mit Tomaten, Gurke und Staudensellerie, sehr gut als Salat. Dazu ein frisches Dressing aus Zitronensaft und Joghurt. Der Salat ist schnell gemacht und lässt sich sehr gut vorbereiten. Ein ideales Gericht für heiße Tage im Sommer, da er erfrischend ist und man den Ofen nicht einschalten muss, wenn man vorgegarte Kichererbsen verwendet.

Mehr Information zum neuen Kochbuch von Orhan und Orkide Tancgil gibt es in meiner Rezension.


für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 - 6 Personen als Teil einer Meze-Auswahl

100 gr. Cocktailtomaten - 1 Strang
1 Minigurke
2 Stangen Staudensellerie
1 kleine rote Zwiebel
3 Stängel Minze
2 Stängel Petersilie
200 gr. gegarte Kichererbsen

Dressing:
30 gr. Sahnejoghurt
1/2 Zitrone
1 TL Sumach
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Anrichten:
Prise Sumach
ein paar Minzeblätter

Die Cocktailtomaten vierteln, die Gurke ungeschält in kleine Würfel schneiden, beim Staudensellerie die Fäden ziehen und dann in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und der Länge nach in feine Streifen schneiden. Blätter von Petersilie und Minze in feine Streifen schneiden. Alles mit den Kichererbsen in eine Schüssel geben und gut vermengen.

Die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen. Beides mit dem Joghurt verrühren und mit Salz, Sumach und Pfeffer abschmecken.

Das Dressing über den Salat geben und vermengen. Mit Sumach und Minzblättern garnieren.



In Kombination mit Kohlrabi-Cacik und Karotten-Quitten-Salat als Meze-Auswahl.


Eine Inspiration aus:















Link zum Buch







Mittwoch, 18. Februar 2026

Lauwarme Oktopus-Ceviche (Tako Ceviche)

Schon öfter habe ich in der Fischtheke vorgegarte Oktopusarme gesehen. Einmal habe ich sie gekauft, da ich es praktisch finde, wenn man Lust darauf hat. Sie haben mir leider nicht geschmeckt. Dann habe ich dieses Rezept von The Duc Ngo aus seinem Kochbuch entdeckt. Da werden sie gebraten und dann zu einer Art Salat verwendet, auch wenn er es Ceviche nennt.

Ich war neugierig und der Arbeitsaufwand ist wirklich sehr gering. Also habe ich es ausprobiert und so haben mir die vorgegarten Oktopusarme sehr gut gefallen. Mit dieser Methode kann ich mir noch viele andere Kombinationen vorstellen. Manchmal ist es so einfach, ein gutes Grundprodukt aufzuwerten.

Meine Rezension zum Kochbuch ist hier zu finden.


für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 Personen als Vorspeise

Ceviche:
3 vorgekochte Oktopusarme
Olivenöl
1 kleine rote Zwiebel
1 roter Peperoncino
1/2 Bund Koriander
1 Strang Kirschtomaten
1 Avocado
Salzflocken

Dressing:
60 ml Reisessig
15 ml Sesamöl
15 ml Sojasauce
20 gr. Zucker

Die Zwiebel schälen, vierteln und längs in sehr feine Streifen schneiden. Den Peperoncino schräg in feine Scheiben schneiden, die Kerne entfernen. Den Koriander, mit einem Teil der Stiele, in feine Streifen schneiden. Die Kirschtomaten vierteln. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und mit einem Löffel aus der Schale heben. Dann würfeln. Alles in einer Schüssel vermengen. Etwas Koriander für die Deko zur Seite legen.

Alle Zutaten für das Dressing mit einem Schneebesen verrühren. Den Salat mit etwas Dressing marinieren.

Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Oktopusarme darin knusprig braten.

Den Salat auf Tellern anrichten. Den Oktopus in Stücke schneiden und darauf anrichten. Mit dem restlichen Dressing beträufeln und dem zurückbehaltenen Koriander und Salzflocken bestreuen. 



Eine Inspiration aus:

Link zum Buch






Samstag, 10. Januar 2026

#fenchelfreude: Marinierter Fenchel mit Burrata und Fenchelsalami

Unter unseren Freunden gibt es einige, die sich als "Fenchelhasser" bezeichnen. Die konnte ich immer vom Gegenteil überzeugen, mit diesem Gericht. Das habe ich bereits 2011, mit dem Hinweis auf das ultimative Rezept für Fenchelhasser, veröffentlicht. An diese Geschichte musste ich denken, als nun dieses gekocht hat, da ich es fast als Variante davon empfinde. Es schmeckte uns genauso gut und hat den Vorteil, dass die Zubereitung weniger aufwändig ist.

Empfehlen kann ich auch diesen eingelegten Fenchel, den man gut vorbereiten kann.

Weitere schöne Fenchelrezept sind in meiner Rezeptsammlung #fenchelfreude zu finden.


für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 Personen als Vorspeise

2 große Fenchelknollen
Salz
1 große Schalotte
1/2 TL Korianderkörner
1 TL Honig
2 EL Sherry
2 EL weißen Balsamico
Pfeffer

Anrichten:
Burrata
Fenchelsalami
Fenchelgrün

Die harten Teile und den Stunk des Fenchels entfernen und die Knollen längs achteln. Das Fenchelgrün zerkleinern und extra aufbewahren.

Die Schalotte schälen und fein würfeln. Die Korianderkörner mit dem flachen Teil des Messers zerdrücken und zu den Schalottenwürfeln geben. Honig, Sherry und Balsamico einrühren und die Marinade mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Fenchelstücke in kochendem Salzwasser ca. 5 bis 10 Minuten garen. Der Fenchel sollte leicht bissfest sein. Dann in ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken, gut abtropfen lassen.

Den Fenchel in eine Schüssel geben und mit der Marinade begießen. Fenchel und Marinade mit den Händen gut vermischen. Dann alles in eine flache Schale geben und diese abdecken. Den Fenchel über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Am nächsten Tag den Fenchel rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit er Zimmertemperatur annehmen kann. Mit Mozzarella, Fenchelsalami und dem Fenchelgrün servieren. 


Eine Inspiration aus:










Link zum Buch



Donnerstag, 18. Dezember 2025

Thailändischer Weißwurstsalat

Es ist mir ein Rätsel, wie dieses Rezept zu mir gekommen ist. Ich würde wirklich gerne die Quelle angeben, aber ich habe es in meinem Download-Ordner entdeckt und ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, wie es da hingekommen ist. Es handelt sich um ein Foto eines handgeschriebenen Rezepts. Dazu habe ich noch ein zweites Foto vom fertigen Gericht. 

Anfangs dachte ich noch, das geht sowieso nicht, weil für eine echte Münchnerin ist es natürlich ein Frevel, eine Weißwurst anders, als traditonell auf den Tisch zu bringen. Dann ist mir eingefallen, dass ich schon einmal eine Weißwurst, eher ungewöhnlich, als weihnachtliche Suppe vorgestellt habe. Um so länger ich darüber nachgedacht habe, um so neugieriger war ich auf diesen Weißwurst-Salat in einer thailändischen Variante.

Ich habe etwas recherchiert und herausgefunden, dass es in der Thai-Küche einen Wurstalat namens Yam Mhu Yor gibt, für den man eine spezielle thailändische Wurst braucht. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Thai versucht haben diese Wurst zu ersetzten, in einer Zeit, als es in Deutschland kaum asiatische Zutaten zu kaufen gab. Also, warum nicht?

Schließlich war es in meiner Familie immer schon Tradition, am Heiligen Abend Weißwürste zu servieren. Es sollte etwas geben, das unkompliziert ist und schnell geht. Diesmal halt in einer ganz anderen, asiatischen Variante und damit fülle ich sehr gerne ein Türchen bei Zorras kulinarischem Adventskalender. Das ist mir mittlerweile eine liebe Tradition geworden. Schaut unbedingt bei ihr vorbei, da sie auch viele schöne Dinge mitgebracht hat, die sie verlost.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich sehr froh bin, das Experiment gewagt zu haben. Der Wurstsalat geht schnell und schmeckt ausgezeichnet. Den gibt es heuer bei uns am Heiligen Abend. Ich kann mir dazu auch sehr gut eine kleine Portion Reis vorstellen. Brot würde ich dazu nicht servieren. Als Getränk passt sehr gut ein Bier oder ein feinherber Riesling.



für 2 Personen - die Menge kann unkompliziert vervielfältigt werden

4 kleine Weißwürste
6 Cocktailtomaten
1/2 Gurke oder eine kleine Landgurke
1 Lauchzwiebel
1 kleine Schalotte
1 kleiner Bund Koriander
1 Thai-Chili
1 Limette
2 EL Fischsauce
1 EL brauner Zucker
Prise Salz

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Hitze sehr reduzieren, dass das Wasser nur noch leicht köchelt und die Weißwürste hineingeben. Ohne Deckel für rund 8 Minuten erhitzen. Dann herausheben, die Haut abziehen und längs halbieren. Die Weißwursthälften in Scheiben schneiden.

Die Cocktailtomaten halbieren und die Hälften nochmals vierteln. Die Gurke schälen, längs vierteln und in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Die Gurkenstücke sollten ungefähr die Größe der Tomatenstücke haben. Die Lauchzwiebel längs halbieren und in Streifen schneiden. Die Schalotte schälen, vierteln und ebenfalls in Scheiben schneiden. Die Korianderblätter von den Stielen zupfen und in Streifen schneiden. Etwas für die Deko zurückbehalten.

Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen.

Die Thai-Chili längs halbieren, die Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch fein hacken. Die Schale der Limette fein abreiben und den Saft auspressen. Alles zusammen mit Fischsauce, braunem Zucker und Salz zu einer Vinaigrette rühren.

Der Salat und das Dressing können vorbereitet werden. Der Salat sollte erst kurz vor dem Servieren mariniert werden. Am besten schmeckt er mit Zimmertemperatur.

Mein Beitrag zum kulinarischen Adventskalender 2025 von Zorra.












Mit diesen Beiträgen durfte ich in den letzten Jahren bei ihr zu Gast sein:






















Montag, 10. November 2025

#zucchinischwemme - Zucchini-Mandel-Salat mit Iberico-Presa

In meinem Umfeld gibt es einige Menschen, die Zucchini nicht leiden können. Bis sie bei mir irgendetwas mit Zucchini essen. Für mich gilt grundsätzlich, es gibt keine schlechten Lebensmittel (o.k. Sauerkraut ausgenommen), es gibt nur schlechte Zubereitungen. 

Genau an das musste ich denken, als ich diesen ungewöhnlichen Salat auf den Tisch gebracht habe. Getoppt wurde er, im wahrsten Sinne des Wortes, von einem kurzgebratenen Iberico Presa. Und die beiden haben sich perfekt ergänzt.

Dieses Gericht würde ich jederzeit auch Gästen servieren. Es ist schnell gemacht und man einiges vorbereiten. Den Salat könnte man sogar komplett fertig machen, da er lauwarm und kalt schmeckt.

In meiner Rezeptsammlung #zucchinischwemme habe ich schon viele Zucchini-Rezepte veröffentlicht und dieses ist jetzt auch dabei.



für 2 Personen

2 Zehen Knoblauch
2 kleine rote Zwiebeln
4 kleine Zucchini (gerne gelb und grün gemischt)
4 EL Mandeln
Salz
Pfeffer
Apfelessig
Olivenöl
1 kleiner Bund Minze

dazu:
Iberico Presa
Salz
Olivenöl
Butter
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Salzflocken

Den Knoblauch schälen und in feiner Würfel schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls schälen und längs in feine Streifen schneiden. Die Zucchini in feine Scheiben hobeln.

Die Mandeln grob hacken. Aus Apfelessig, Salz, Pfeffer und Olivenöl eine Vinaigrette rühren.

Die Zwiebeln in etwas Olivenöl glasig schwitzen und zum Schluss den Knoblauch mitbraten, alles leicht salzen. Dann die Zucchini dazugeben, alles mit Olivenöl beträufeln und etwa 5 Minuten gar dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen, aus der Pfanne heben und mit der Vinaigrette marinieren. Etwas durchziehen lassen. Zum Schluss die Mandeln untermischen.

In der Zwischenzeit die Minzblätter in feine Streifen schneiden und über den Salat streuen.

In einer Pfanne etwas Olivenöl und Butter erhitzen. Das Presa mit Salz würzen und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten braten. Herausnehmen, kurz ziehen lassen, in Streifen schneiden und mit Pfeffer und Salzflocken würzen.


Eine Inspiration aus:






Freitag, 24. Oktober 2025

Marinierte Goldforelle mit Tomaten-Kürbis-Salat

Es war ein lustiger Zufall, als ich mir zwei antiquarische Kochbücher gekauft hatte und beim Durchblättern zwei Rezepte entdeckt habe, die man wunderbar kombinieren könnte. Gerne kombiniere ich auch Kürbis und Tomaten. Nicht nur weil sie geschmacklich gut zusammen passen, sondern ich auch zum Saisonende Tomaten und Kürbis im Garten ernten kann.

Im Originalrezept wird der Salat mit Pinienkernen gemacht. Das habe ich auch so ausprobiert, aber geschmacklich hat es uns überhaupt nicht gefallen. Es nimmt einfach dem Salat die Frische. Da ich noch etwas vom Salat übrig hatte und gerade ein Weinbergspfirsich vom Baum gefallen ist, wurde der kurzerhand Bestandteil und das hat perfekt gepasst. 

Der Salat ist eine wunderbare Ergänzung für die beiden Rezeptsammlungen #tomatenliebe und #kürbiszeit.



für 2 Personen als Hauptgang, für 4 Personen als Vorspeise

Marinierte Goldforelle
1 Goldforellenfilet mit Haut - ca. 200 gr.
frischer Ingwer ca. daumengroß
1 Limette - etwas mehr, Reste vom Salat verwenden
1 EL rosa Pfefferbeeren
1/2 TL Salz
Olivenöl
Salzflocken

Das Fischfilet mit der Hautseite nach unten auf ein Brett legen und den Bauchlappen längs wegschneiden. Auf der anderen Seite ebenfalls einen schmalen Streifen entfernen. Nun mit einem Filetiermesser schräg dünne Scheiben des Fischfleischs von der Haut schneiden. (Ähnlich wie man geräucherten Lachs schneidet) Die Scheiben auf Tellern auslegen.

Den jungen Ingwer ungeschält in sehr feine Würfel schneiden. Die Schale der Limette abreiben und mit der restlichen Schale vom Salat ergänzen. Den Saft auspressen und mit dem restlichen Saft vom Salat mischen.

Die rosa Pfefferbeeren in ein Sieb geben. Das Sieb darf nicht zu engmaschig sein. Nun mit einem Löffel die Schale abreiben und in einer Schüssel auffangen. Dadurch hat man danach nur die feine Schale in der Sauce, die das Aroma mitbringt. Die übrig gebliebenen Pfefferbeeren sind ziemlich scharf und können in eine Pfeffermühle gegeben und normal wie schwarzer Pfeffer verwendet werden.

Limettensaft und -schale mit Ingwer, Pfefferschale und Salz verrühren. Olivenöl nach Geschmack dazugeben und alles zu einer Vinaigrette verrühren. Kurz vor dem Servieren die Vinaigrette auf den Fisch geben und mit dem Löffelrücken gleichmäßig verteilen und mit Salzflocken bestreuen.


Tomaten-Kürbis-Salat
1 kleiner Kürbis
3 San Marzano Tomaten
2 Weinbergspfirsich
1 Chili
1 kleiner Bund Basilikum
1 Limette
1 Zimtstange
Salz
Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl

Den Kürbis schälen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Dann das Kürbisfleisch in mittelgroße Würfel schneiden. Die San Marzano Tomaten längs vierteln und in Scheiben schneiden. Die Weinbergspfirsiche halbieren, den Stein entfernen, schälen und ebenfalls würfeln. Alle Würfel sollten in etwa die gleiche Größe haben.

Die Chili längs halbieren, die Kerne herausschaben und in feine Streifen schneiden. Die Basilikumblätter in Streifen schneiden. Ein paar kleine Blätter für die Deko aufheben. Die Schale der Limette fein abreiben (für den Fisch aufheben) und den Saft auspressen. Auch vom Saft etwa ein Viertel für den Fisch aufheben.

Die Zimtstange mit dem Messer längs in kleine Spalten zersplittern. Die Kürbiswürfel über einem kochenden Wasser, das mit Zimt, Salz und Zucker aromatisiert wurde, für rund 10 Minuten dämpfen. Danach etwas abkühlen lassen.

Aus Limettensaft, Salz, Zucker, Pfeffer und Olivenöl eine cremige Vinaigrette rühren. Kürbis, Tomaten, Weinbergspfirsich und Chili in einer Schüssel mischen und mit der Vinaigrette marinieren. Kurz ziehen lassen und zum Servieren noch mit dem Basilikum mischen und dekorieren.

Marinierte Goldforelle - eine Inspiration aus:


















Tomaten-Kürbis-Salat - eine Inspiration aus:




















Sonntag, 19. Oktober 2025

Wald- und Wiesenkräutersalat mit Quittenvinaigrette

Das neue Kochbuch "Wild: Nose to Tail" von Wolfgang Müller stellt nicht nur die Jagd und Wildfleisch in den Fokus, sondern dreht sich auch um essbare Pflanzen, Kräuter, Pilze aus dem Wald. Das ist ein sehr ganzheitlicher Ansatz das kleine Ökosystem Wald auf den Teller zu bringen. Dem wollte ich Rechnung tragen und sehr unterschiedliche Rezepte für meine Rezension ausprobieren.

Den Auftakt macht eine sehr schöne Vorspeise, die auch ein idealer Start für ein Wildmenü sein kann. Ich habe ein paar Anpassungen vorgenommen, da es mir nicht möglich war, im Wald auf die Suche nach den Zutaten zu gehen. Wolfgangs Rezepte verstehe ich als Inspiration und Kochen ist Freiheit und lässt deshalb auch Variationen zu. 

Ich möchte mit meiner Version auch zeigen, dass es sehr gut möglich ist, Zutaten einfach zu ersetzen und trotzdem ein tolles Gericht auf den Tisch zu bringen. Ich habe einen hochwertigen Wildkräutersalat mit Blüten vom Keltenhof in meinem absoluten Lieblingsgeschäft, dem Frischeparadies in München, gekauft. Ergänzt habe ich diesen mit einigen Kräutern und Blüten aus unserem Garten. 

Statt Pfifferlingen gab es kleine Kräutersaitlinge, da das Pfifferlingsangebot mich nicht begeistert hat. Dafür hatte ich noch eingemachte Quitten und musste keine Früchte dünsten, wie Wolfgang es gemacht hat. Den Sud konnte ich auch gleich, statt Quittensaft, verwenden. 

Das Ergebnis war ein sensationeller Salat, der nicht nur optisch sehr schön ist, sondern auch sehr fein geschmeckt hat.

Mehr zum Buch gibt es bei meiner Rezension zu lesen.

Und wer Quittenrezepte schätzt, findet weitere in der Rezeptsammlung #quittengold.


für 2 Personen als Vorspeise

100 gr. Wildkräutersalat
einige essbare Blüten
2 - 3 EL Haselnüsse
1/2 eingemachte Quitte - nach diesem Rezept

Pilze:
Handvoll kleine Kräutersaitlinge
1 sehr kleine Schalotte
Butter
Olivenöl
Salz

Vinaigrette:
2 EL Birnenessig
2 EL Sud der eingelegten Quitten
1 TL Lindenblütenhonig
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl

Den Salat vorsichtig in kaltem Wasser waschen und auf einem Küchentuch zum Trocknen ausbreiten. Die Haselnüsse in einer trockenen Pfanne rösten. Die eingemachte Quitte in sehr kleine Würfel schneiden.

Die Schalotte schälen und sehr fein würfeln. Die Pilze ggf. putzen. Etwas Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Schalotten darin anschwitzen, leicht salzen. Die Pilze dazugeben und bei mittlerer Hitze braten.

Birnenessig, Quittensud und den Honig in einer kleinen Schüssel verrühren, Olivenöl dazugeben, bis es sich zu einer cremigen Vinaigrette verrühren lässt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Etwas von der Vinaigrette zu den Quittenwürfelchen geben, um sie zu marinieren. Den Wildkrätuersalat mit der Vinaigrette anmachen.

Anrichten:
Den Wildkräutersalat auf Tellern anrichten. Mit einem kleinen Löffel portionsweise die Quittenwürfel darauflegen. Die Haselnüsse und Pilze auf dem Salat verteilen und mit den Blüten dekorieren. Sofort servieren.


Eine Inspiration aus:





Donnerstag, 4. September 2025

#zucchinischwemme - orientalischer Zucchinisalat auf Labneh

Sobald ich anfange, Rezepte für Zucchini zu suchen, merke ich, wie vielfältig man sie verwenden kann. Wir haben jedes Jahr zwei bis vier Pflanzen mit unterschiedlichen Sorten im Garten und ich habe sie ganz gut im Griff, da meine Rezeptsammlung jedes Jahr wächst.

Das Spannende bei diesem Rezept ist, dass die Zucchini im Ganzen in Salzwasser gegart und dann in Streifen geschnitten und mariniert wird. Am besten eignen sich dazu gelbe Zucchini oder diese zartgrünen, wie sie im türkischen Supermarkt zu finden sind.

Ich habe diesen Salt schon ein paar Mal gemacht und auch zum Grillfleisch oder zum Hühnerspieß serviert. alles ist möglich.

Viele weitere Rezeptideen für Zucchini sind in meiner Rezeptsammlung #zucchinischwemme zu finden.



für 2 Portionen

Labneh:
400 gr. griechischer Sahnejoghurt
1/2 TL Salz
etwas Sud von der Salzzitrone
Olivenöl
Prise Zucker

Den Joghurt mit dem Salz verrühren und in ein Sieb geben, das mit einem Mulltuch ausgelegt wurde. Ich verwende zum Abtropfen lieber ein Profi-Passiersieb (siehe hier).

Den Joghurt über Nacht im Kühlschrank abtropfen lassen.

Am nächsten Tag den Joghurt mit etwas Sud der Salzzitrone und einem Schuss Olivenöl verrühren, evtl. mit Salz und Zucker abschmecken.


orientalischer Zucchinisalat:
1 mittelgroße Zucchini - ca. 250 gr.
Salz
1 Knoblauchzehe
1 TL Cumin
1 Schnitz Salzzitrone
Olivenöl
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Prise Zucker

Die Zucchini im Ganzen in kochendem Salzwasser 15 Minuten kochen. Dann herausheben, in einem Sieb abtropfen und etwas auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Knoblauchzehe schälen, würfeln und mit Salz bestreuen. Dann mit der flachen Seite des Messers zu einer Paste reiben. Den Cumin in einem Mörser grob mahlen. Die Salzzitrone sehr fein würfeln. Alles zusammen mit, Salz, Pfeffer, Zucker und Olivenöl zu einer Vinaigrette verrühren.

Die lauwarme Zucchini längs halbieren und in ca. 10 bis 15 cm lange Stücke schneiden. Dann längs in sehr feine Streifen schneiden. In eine Schüssel geben und mit der Vinaigrette marinieren. Mit Salz und Pfeffer, ggf. mit einer Prise Zucker, abschmecken.


Eine Inspiration aus:










Link zum Buch



Montag, 11. August 2025

#gurkengrün - libanesischer Gurkensalat

Wir haben Snack-Gurken im Garten, also eigentlich. Aber, bei diesem Wetter ist uns die Pflanze irgendwie entglitten. Der Zufall kam mir zur Hilfe, weil ich in einem Kochbuch über Gewürze etwas nachlesen wollte und auf diesen Gurkensalat gestossen bin. 

Mir gefallen orientalische Aromen mit Minze sehr gut und die Zutaten hatte ich alle daheim, bzw. als Pflanze im Garten. Also kam ganz spontan dieser Gurkensalat auf den Tisch. Dazu habe ich etwas Hühnerbrust gebraten, wir haben ihn aber auch ganz ohne Beigabe sehr gerne gegessen.

Weitere Rezepte für Gurke gibt es hier (Rezeptsammlung #gurkengrün)



für 2 Personen

1 Gurke
1 Tropea-Frühlingszwiebel oder 2 Frühlingszwiebeln
1 kleiner Bund Petersilie
1 kleiner Bund Minze
1 Knoblauchzehe
1 Zitrone
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl

Die Gurke rundum zur Hälfte schälen und längs halbieren, dann in feine Scheiben schneiden.

Die Frühlingszwiebeln schräg in feine Ringe schneiden, bzw. die Tropea-Frühlingszwiebel halbieren und längs in feine Streifen schneiden.

Petersilie und Minze von den Stielen abzupfen und in feine Streifen schneiden.

Die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. Etwas Salz über die Würfel streuen und alles mit der flachen Messerschneide zu einer feinen Paste reiben.

Die Schale der Zitrone fein abreiben und den Saft auspressen. Beides mit Knoblauchpaste, Salz, Pfeffer und Olivenöl zu einer Vinaigrette rühren und den Salat damit marinieren. Vor dem Servieren noch abschmecken.


Gebratene Hühnerbrust:

1 Hühnerbrust Supreme mit Haut
Salz
Olivenöl
Butter

Den Backofen auf 120 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Olivenöl und Butter in einer Pfanne erhitzen. Die Hühnerbrust salzen und auf der Hautseite anbraten. Sobald diese goldgelb ist, auf die Fleischseite wenden.

Die Hühnerbrust auf ein Gitter legen und für 20 Minuten in den Backofen geben.


Eine Inspiration aus:












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