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Mittwoch, 31. Dezember 2025

fine drinking in München: Klaus St. Rainer in der Goldenen Bar

Lasst uns doch einmal in eine Bar gehen, habe ich zu unserer kleinen Genuss-Gruppe gesagt. Und ich blickte in erstaunte Augen: eine Bar? Ja, eine Bar und zwar eine richtige Bar, keine Hotel-Bar. Aha!

Ich weiß es ist schwer das zu erklären und ehrlich gesagt fallen mir auch keine so richtig guten Argumente ein. Bei der Goldenen Bar kann man wenigstens noch aufführen, dass es die schönste Bar in München ist und unter Denkmalschutz steht. Das war schon einmal ein gutes Argument und ich bin froh, dass sie mir vertraut haben und hinterher waren sie auch froh. 

Die Goldene Bar überzeugt nicht nur mit dem wunderschönen Ambiente, sondern auch mit kulinarischem Genuss. Klaus Rainer ist ein anerkannter Spitzen-Bartender und zu seinen kreativen Cocktails (auch alkoholfrei möglich) gibt es auch gutes Essen. Die Karte ist klein, aber jeder findet etwas, und die Qualität überzeugt. Nun steht auch sein Sohn Chaz in der Küche, der vorher bei Jan Hartwig gearbeitet hat.

Einfach mal in eine Bar gehen und einen amüsanten Abend mit Freunden erleben.


(Besuch vom 21.11.2025)

Besuch vom 25. März 2014 - Präsentation Cocktailkunst von Stephan Hinz

Besuch vom 14. Juli 2014 - Präsentation Cocktail von Klaus Rainer

Besuch vom 27. Februar 2012 - Champagner-Workshop - Perrier Jouet




Geschmorte Aubergine & Süßkartoffel
Babyspinat, Muhamara, Haselnuss Gremolata


Caesar's Salad
Parmesan, Croutons, gebratenes Maishähnchen-Supreme 

Special, auf Wunsch einer einzelnen Gästin :-)

Avocado Brot
Guacamole, Vollkornbrot

Edamame - Meersalz

Kalte Ente

Haus der Kunst Cocktail

My Thai




Buchtipp:
















Montag, 6. Oktober 2014

Ginger Beer - Cocktails von Klaus St. Rainer

Das Ginger Beer aus dem Buch Cocktails: Die Kunst, perfekte Drinks zu mixen von Klaus St. Rainer wollte ich unbedingt ausprobieren. Bereits bei der Buchpräsentation in der Goldenen Bar sprach er davon, wie gerne die Gäste es trinken und er verkauft es sogar an die Schumann' Bar in München.

Die Zubereitung erfordert eigentlich einen Soda Siphon, den ich nicht habe. Ersatzweise kann problemlos eine iSi-Espumaflasche verwendet werden. Nur bei den Kapseln muss man aufpassen und CO2-Kapseln verwenden. Wer einen großen 1-Liter-iSi daheim hat, kann sich glücklich schätzen. Er bietet sich perfekt für dieses Getränk an. Weil es so gut geschmeckt hat, habe ich das Ginger Beer ein zweites Mal gemacht und mit Gin als London Buck serviert.

Für diesen Cocktail entschied ich mich wieder für den Tanqueray No. 10, den ich glücklicherweise bei Online-Shop Baroleo problemlos bestellen kann.



Ginger Beer:
50 ml frisch gepresster Ingwersaft
100 ml Läuterzucker
150 ml frischer Zitronensaft
500 ml Wasser

Für den Ingwersaft ist es empfehlenswert frischen Ingwer zu nehmen, da er saftiger ist. Ingwer- und Zitronensaft durch ein Sieb gießen und mit Wasser und Läuterzucker mischen. (Läuterzucker ist ein Sirup, der zu gleichen Teilen aus Wasser und Zucker gekocht wird. Für das Ginger Beer muss er abgekühlt sein.)

Das Gemisch in einen Soda Siphon oder eine iSi-Espumaflasche füllen und eine CO2-Kapsel eindrehen. Schütteln, damit sich das Gas und die Flüssigkeit vermischen. Für mind. 3 Stunden kalt stellen, damit sich die Kohlensäure besser mit der Flüssigkeit verbindet.


London Buck: 
50 ml Gin
120 ml Ginger Beer
1 Limettenachtel

Das Limettenachtel in das Glas geben und mit einem Barlöffel ausdrücken. Den Gin einfüllen und das Ginger Beer darauf spritzen.



Eine Inspiration aus: Cocktails: Die Kunst, perfekte Drinks zu mixen
Hier geht es zu meiner Rezension.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Williams Sour
aus Cocktail von Klaus St. Rainer

Ich gebe zu, ich bin ein schlechter Bargänger. Wenn ich mal in einer Bar bin, dann bestelle ich meist das, was ich kenne und mache wenig Experimente. Dabei gibt es dort so viel zu entdecken, wenn am Brett ein professioneller Bartender steht. Die arbeiten an ihren Cocktails mit dem gleichen Selbstverständis, wie Köche an ihren Gerichten. Damit vergleiche ich es gerne, weil es eben auch bei den Bartendern "Sterneköche" und "Tütenaufreißer" gibt. Die Bandbreite ist die gleiche.

Zu meinen Sicherheits-Drinks gehört der Whiskey-Sour. Den habe ich über Umwege während einer Zypern-Reise kennengelernt. Dort ist der Brandy-Sour sozusagen das Nationalgetränk. So ist mir natürlich das Rezept für den Williams Sour sofort ins Auge gesprungen.

Klaus St. Rainer verwendet in seinem Buch "Cocktails: Die Kunst, perfekte Drinks zu mixen" dafür den Brand eines befreundeten Brenners. Das kann ich auch und deshalb wurde es bei mir der Williamschrist Birnenbrand der Destillerie Kohler von meinem Freund Lars. Da hat sein Opa bestimmt vor dem Brennen wieder die Stiele abgemacht und deshalb ist der auch besonders gut.

Der Cocktail hat diesen typischen "Sour-Geschmack" und eine harmonisch ergänzende Süße durch den Birnenbrand. Das macht ihn zu einem angenehmen und weichen Cocktail.




50 ml Williamsbrand
15 ml frischer Zitronensaft (das ist weniger als eine halbe Zitrone)
15 ml frischer Limettensaft (das ist ungefähr eine halbe Limette)
2 Barlöffel Puderzucker (entspricht ungefähr einem kleinen Teelöffel)
1/2 Eiweiß
Eiswürfel

Das Cocktailglas im Kühlschrank vorkühlen.

Das Ei trennen und die Hälfte des Eiweiß abnehmen. Den Rest anderweitig verwenden.

Eiswürfel in einen Shaker geben und alle Zutaten einfüllen. Den Cocktail kräftig schütteln und in das vorbereitete Cocktailglas abseihen.


Eine Inspiration aus: Cocktails: Die Kunst, perfekte Drinks zu mixen
Hier geht es zu meiner Rezension.

Samstag, 4. Oktober 2014

Golden Champagne
aus Cocktail von Klaus St. Rainer

Für den Golden Champagne verwendet Klaus St. Rainer einen einfacheren Champagner aus dem Hause Perrier Jouet. Eine Bar ist natürlich jedem Haushalt überlegen, wenn es um Mengen geht. Es macht wenig Sinn, eine große Flasche zu öffnen, wenn man nur mal zu zweit diesen Cocktail geniessen möchte. Für solche Fälle habe ich immer ein paar Piccolos vom Riesling Secco, unseres Winzerfreunds Uli Stein im Haus.

Klaus hat bei der Präsentation seines Buchs "Cocktails: Die Kunst, perfekte Drinks zu mixen" mehrfach darauf hingewiesen, dass die Basis für gute Cocktails gute Zutaten sind. Deshalb bin ich mir sicher, dass er mit meinem ausgezeichneten Winzersecco auch einverstanden sein wird.

Beim Gin habe ich mich an seine Rezeptur gehalten und den angegebenen Tanqueray No. Ten verwendet. Den habe ich schon bei Freunden kennen und schätzen gelernt. Auch ein Gin Tonic (bitte mit einem guten Tonic!) schmeckt sehr fein. Diesen Gin und auch andere hochwertige Spirituosen bekommt man leider nicht an jeder Ecke. Aber dafür gibt es ja das Internet und Andreas Auer bietet in seinem Online-Shop Baroleo eine große Vielfalt an Gin, Whiskey und Rum an. Zufälligerweise sitzt er sogar in München.

Die Orange Bitters stammen von "The Bitter Truth", die auch in der Münchner Region ansässig sind. Gerade für die Hausbars haben Stephan Berg und Alexander Hauck das Traveler's Set mit fünf kleinen Flaschen Bitters entwickelt. Bitters sind alkoholische Würzzutaten, die nur als Spritzer verwendet werden und somit den Geschmack eines Cocktails abrunden.

Der Salbei stammte aus unserem Garten und der Holunderblütensirup war selbstverständlich hausgemacht von den Blüten einer Hecke in der Nähe. Abgesehen von Gin und Secco war das sogar ein Cocktail aus regionalen Zutaten.

Wir trinken gerne Gin Tonic und waren deshalb sehr neugierig auf diesen Cocktail, der uns absolut überzeugt hat. Er schmeckt klar und frisch. Der Holunderblütensirup und der Salbei bringen eine feine und interessante Note. Das könnte mein neuer Lieblingscocktail werden.



30 ml Tanqueray No. Ten Gin
15 ml Zitronensaft (das ist weniger, als eine halbe Zitrone)
10 ml Holunderblütensirup (am besten selbstgemacht)
2 Spritzer Orange Bitters
guter Winzersekt oder -secco
ein paar frische Salbeiblätter
Eiswürfel

Ein Salbeiblatt zwischen Daumen und Zeigefinger falten und damit um den Glasrand fahren, damit dieser parfümiert wird.

Eiswürfel in einen Shaker füllen. Gin, Zitrone, Sirup und Bitters in den Shaker geben und gut schütteln. Die Flüssigkeit in das vorbereitete Glas seihen, mit dem Secco auffüllen und ein Salbeiblatt zur Dekoration ins Glas geben.

Sofort servieren.


Eine Inspiration aus: Cocktails: Die Kunst, perfekte Drinks zu mixen
Hier geht es zu meiner Rezension.

Freitag, 3. Oktober 2014

Rezension:
Cocktails: Die Kunst perfekte Drinks zu mixen
von Klaus St. Rainer

In der Welt der Bars gibt es viel zu entdecken und ich bin immer wieder fasziniert von der Arbeit eines guten Bartenders. Ich gehe nicht oft in Bars, aber ich freue mich, wenn es hier in München wieder eine Gelegenheit dazu gibt. Ein Greuel sind mir die Bars in Hotels. Da habe ich kaum gute Erfahrungen gemacht und es wundert mich auch nicht, weshalb die meist leer sind. Dort sitzen dann ein paar einsame Menschen bei schlechtem Licht zwischen hässlichen Möbeln und trinken schreckliche Drinks.

Für mich muss eine Bar Flair und Ausstrahlung haben. Ich muss mich sofort wohlfühlen und auch optisch angesprochen werden. Das Auge trinkt schließlich mit. Glücklicherweise erlebt München aktuell ein goldenes Cocktail-Zeitalter mit gut informierten und belesenen Gästen. Dies bringt uns eine sehr gute Barkultur und viele gute Bars. Meine Lieblingsbar hier ist die Goldene Bar.

Besonders beeindrucken mich die goldfarbenen bemalten Wände, die der Bar den Namen gegeben haben. Sie ist ein Überbleibsel einer Großgastronomie aus den 30er Jahren im Haus der Kunst. Nach dem Krieg wurde die Gastronomie eingestellt. Der Raum bekam Rigipswände, die mit kitschigen Bemalungen vom Schloss Nymphenburg verziert wurden. Glücklicherweise wurde dies wieder zurück gebaut und die Original-Wandbemalung strahlt heute wie neu. Ich könnte stundenlang dort sitzen und die Getränkekarte auf der Wand studieren. Die ursprüngliche Idee war alles, was auf der Getränkekarte steht, dort abzubilden. Und so finden wir die Moselregion mit Wein, Schottland mit Whisky, Spanien mit Sherry, die Karibik mit Rum und noch vieles mehr.

Hinter dem Original Flaschenregal von 1937 an der Bar steht natürlich kein gewöhnlicher Bartender. Dort ist Klaus St. Rainer anzutreffen. Das St. steht für Stefan und hat ihm den Spitznamen "The Saint" eingebracht. Das zeigt schon die Achtung seiner Kollegen für seine Kompetenz und sein Know-How. Er ist einer der bekannteten und erfolgreichsten Bartender Deutschlands. Seine Karriere startete er beim renommierten Ernst Lechthaler als Barchef. Danach war er sieben Jahre in der bekannten Schumann's Bar tätig. Seit 2010 lenkt er die Geschicke der Goldenen Bar. Er hat viele Preise errungen, wie Bartender des Jahres bei den Mixology Bar Awards 2012 und bereits 2013 den Titel Bar des Jahres. Bei vielen internationalen Wettbewerben sitzt er in der Jury, stellt sein Wissen bei weltweiten Schulungen zur Verfügung und ist einer der Gründer des bekannten Münchner Barzirkels.

Endlich ist im Dorling Kindersley Verlag sein erstes Buch erschienen und wir können auch an der häuslichen Bar davon profitieren. Die Idee von "Cocktails: Die Kunst perfekte Drinks zu mixen" ist es, wie bei einem Kochbuch, Inspiration zu geben und sich nicht stoisch am Rezept festzuhalten. Neben der Optik eines Drinks ist vor allem der Geschmack entscheidend. Die Zielgruppe sind Hobby-Bartender und trotzdem ist es so anspruchsvoll, dass es auch für Profis interessant ist. Die im Buch enthaltenen Rezepte sind eine Momentaufnahme der Barkarte und spiegeln den Stil von Klaus St. Rainer wider. Er spricht von "nüchternen" Drinks, ohne Chi-Chi. Ich würde es als geschmacklich perfekte Cocktails mit starkem Fokus auf hochwertige Zutaten beschreiben.



Klaus St. Rainer entführt uns in die Welt der Cocktails mit einem informativen, aber doch erfreulich knapp gehaltenem Grundlagen-Kapitel. Er erläutert die unterschiedlichen Bar-Werkzeuge, die verschiedenen Gläsertypen mit von ihm angefertigten Zeichnungen, die Alkohol-Grundzutaten, Säfte, Zucker und Sirup, Eis, und die möglichen Zubereitungsmethoden.

Die Rezepte für die Cocktails sind in unterschiedlichen Kapiteln kategorisiert. Es startet mit "Einfach und Clever - Leicht zu mixende Drinks für jede Gelegenheit." Die Rezepturen dieser Drinks kommen mit wenig Zutaten aus, die meist auch im Supermarkt erhältlich sind und sie sind leicht umzusetzen. Der Fokus liegt auf einer Hausbar, die mit wenig Basis-Spiritousen auskommt.

Danach folgen die "Klassiker und Variationen - Bekannte Rezepte und kreative Twists". Hier gibt es jede Menge Klassiker, die man meint zu kennen, wie meine geliebte Kalte Ente oder der berühmte Dry Martini. Der Autor hat die Rezepte mit Pfiff variiert oder neue Cocktails entwickelt. Für die Drinks aus diesem Kapitel braucht es eine etwas erweiterte Hausbar, aber es ist daheim immer noch gut umsetzbar.

Unter "Aussergewöhnlich und Spektakulär - Drinks mit dem gewissen Etwas" gibt es einen sehr guten Einblick in den Stil und die Kreativität von Klaus St. Rainer. Bei der Zubereitung ist ein besonders großes Augenmerk auf die hochwertigen Zutaten und die sorgfältige Umsetzung zu legen. Trotzdem sind die Rezepte auch daheim machbar und man kann beispielsweise den Haus der Kunst-Cocktail mit Campari-Dust, einen Yuzu-Taketsuru oder einen Royal Hibisco Gin Fizz geniessen.

Besonders gut gefällt mir der Anhang "Grundrezepte und Alkohol-ABC - einfache Rezepte für alle Basiszutaten". Damit kann man Liköre, Bitters, Schäume, Limonaden, etc. selbst herstellen, wie es auch in der Goldenen Bar gemacht wird. Zusätzlich gibt es noch das Alkohol-ABC, Aufstellungen über Drinks nach Basis-Alkohol, Drinks nach Gelegenheit und Bezugsquellen.

Jedes Rezept ist mit einem sehr stimmungsvollen Foto von Originaldrinks, die in der Goldenen Bar gefertigt wurden, illustriert. Dies wurde während des normalen Barbetriebs erledigt und so konnten täglich zwischen 2 bis 8 Drinks fotografiert und rezeptiert werden. Klaus St. Rainer ist die Optik eines Cocktails wichtig und so sehen wir auch sehr alte Gläser, die teilweise aus der Biedermeierzeit stammen. An seiner Leidenschaft für Kunst und schöne Dinge lässt er uns teilhaben und stellt seine Lieblingsprodukte und Lieblingszutaten vor. Die Rezepte werden oft mit kleinen Tipps ergänzt. Hier gefallen mir besonders die ungekünstelten Texte und die fachliche Sprache, die trotzdem für den Laien gut verständlich ist. Beim Lesen habe ich mir oft gedacht, ich höre Klaus St. Rainer sprechen.

Für die Rezension habe ich mich von meinem Geschmack leiten lassen und einfach drei Cocktails ausgewählt, die mir beim Lesen ins Auge gesprungen sind. Wichtig war mir auch, dass ich nicht viele Zutaten zukaufen muss. Dieser Plan ist sehr gut aufgegangen. Ich habe sehr wenig Erfahrung Cocktails zu mixen und hatte keinerlei Schwierigkeiten. Die Beschreibung war so gut und genau, dass mir die Drinks mühelos gelangen sind und sehr gut geschmeckt haben.



 Williams Sour











Golden Champagne














Ginger-Beer

Fazit:
Ich möchte "Cocktails: Die Kunst perfekte Drinks zu mixen" von Klaus St. Rainer mit einem Kochbuch eines Sternekochs vergleichen. In diesen Büchern erfährt man etwas über den Koch und seine Stilistik. Man bekommt über die Fotos Einblick in das Restaurant und die dort servierten Gerichte. Die Rezepte sind eine Dokumentation der Arbeit und des Wissens des Autors. Genauso verhält es sich mit diesem Buch, nur dreht es sich um einen Bartender, eine Bar und Cocktails. Der Hobby-Bartender wird darin viel Inspiration finden. Wer bisher noch nicht das Glück hatte eine gute Bar zu besuchen und sich einmal einen Eindruck verschaffen will, wie Cocktails der Spitzenklasse aussehen und gemacht werden, dem bietet das Buch einen sehr guten Einstieg in das Thema, da alles gut verständlich aufbereitet ist. Allerdings möchte ich gleich warnen, man bekommt große Lust so einen Drink zu probieren und wenn man das einmal getrunken hat, dann kann man sich nicht mehr in einer x-beliebigen Hotelbar einen Pina Colada bestellen. Das geht dann einfach nicht mehr :-).


Im Juli hatte ich die Gelegenheit bei einer Buch-Preview in der Goldenen Bar schon einen ersten Eindruck von dem Buch zu bekommen. Es wurden verschiedene Cocktails aus dem Buch und Fingerfood serviert.


Haus der Kunst - Gin Sour mit Gin-Tonic-Schaum und Camparistaub
Oktopussalat und Forellentatar

Klaus St. Rainer vor dem historischen Barschrank

Blood and Sand (Twist aus dem Jahr 1920) - Orangensaft, Scotch, Rote Beeren und Kirschlikör
Blaubeeren-Gazpacho

Golden Champagne - Champagnerdrink mit Holunderblütensirup, Gin und Salbeiblatt
Ravioli in weißem Tomatenfond

Royal Hibiscus Gin Fizz
Roastbeef auf Stroganoff-Gelee mit Remouladen-Espuma

Chocolate-Cocktail
Mousse au Chocolat auf Ananas