Auf diesem Blog gibt es viel zu wenig süße Sachen. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass ich das Rezept für diese Teecreme mit Kumquats im Kochbuch "Bitter - der vergessene Geschmack" entdeckt habe. Ich trinke jeden Tag eine große Kanne grünen Tee und auch die Kumquats esse ich gerne. Das war ein perfektes Dessert für mich und meine Rezension.
Hier kommen zwei unterschiedliche Bitter-Geschmäcker zusammen. Die Teecreme ist bitter-scharf und das Kumquatkompott bitter-sauer. Uns hat das sehr gut gefallen und ein weiterer großer Vorteil von diesem Dessert ist, dass man es sehr gut vorbereiten und schnell servieren kann.
Meine ganze Rezension könnt Ihr hier nachlesen.
für 6 Tassen zu 100 bis 150 ml
Teecreme:
50 ml Milch
1/2 Bio-Orange
6 Gramm hochwertiger grüner Tee
3 Blatt Gelatine
1/2 Bio-Limette
10 gr. frischer Ingwer
2 Eigelb
70 gr. Zucker
1 Prise Salz
150 ml Sahne
Die Milch mit 150 ml Wasser und dem Tee aufkochen, für 4 Minuten ziehen lassen. Anschließend durch ein Sieb gießen und den Tee gut ausdrücken. Die Schale der Limette und der Orange abreiben, den Saft auspressen. (Der Saft der Orange wird für die Kumquats benötigt.) Den Ingwer schälen und in sehr feine Würfel schneiden. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Eigelbe mit dem Zucker in einer Schüssel gut verrühren, dann die Teemilch, Orangenschale, Limettenschale und -saft, Salz und den Ingwer zugeben. Anschließend auf dem heißen Wasserbad aufschlagen. Die Masse sollte weiß und schaumig sein. Die Gelatine ausdrücken und in der warmen Masse auflösen und diese abkühlen lassen. Wenn die Masse anfängt zu gelieren, die Sahne schlagen und unter die Masse ziehen. Alles in Portionsgläser füllen und über Nacht kalt stellen.
Kumquatkompott:
150 gr. Kumquats
15 gr. Zucker
1/2 Bio-Limette
1 Bio-Orange
1/2 Vanilleschote
1/2 TL Speisestärke
Die Kumquats in Scheiben schneiden und dabei die Kerne entfernen. Den Saft der Limette und den Saft der Orange auspressen. Dabei auch den übrig gebliebenen Orangensaft von der Teecreme verwenden. Den Zucker karamellisieren, mit Limetten- und Orangensaft ablöschen und den Karamell wieder auflösen. Die Vanilleschote längs aufschlitzen, das Mark herauskratzen und beides in den Saft geben. Die Kumquatscheiben dazugeben und fünf Minuten köcheln lassen. Die Speisestärke anrühren und das Kompott damit binden. Das abgekühlte Kompott mit der Teecreme servieren.
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Montag, 21. November 2016
Donnerstag, 25. September 2014
Kochen nach Farben. 12 Farben - 12 Menüs
Grüner Tee-Eiscreme mit Pistazienkeksen
Bei der Zusammenstellung des "Ampel-Menüs" aus Kochen nach Farben. 12 Farben - 12 Menüs fiel die Auswahl des Desserts auf Grüner Tee-Eiscreme mit Pistazienkeksen. Das hat mir schon deshalb sehr gut gepasst, da ich noch Matcha-Pulver und Pistazien im Vorrat hatte, die weg mussten.
Beides schmeckt - ja, aber.....
Beim Tee-Eis, warum benennt man es nicht als Matcha-Eis, was es ja eigentlich ist, hätte man mit zwei einfachen Schritten bessere Ergebnisse erzielen können. Die Sahne sollte geschlagen werden und ein Blatt Gelatine sorgt für besseren Stand. Auch nach einem Tag Gefrierzeit hatte das Eis nicht die gewünschte Konsistenz.
Die Pistazienkekse zerlaufen zu sehr großen Talern und deshalb wäre die Angabe von Teigmenge und Abstand auf dem Blech hilfreich gewesen. Mein kulinarisches Langzeit-Gedächtnis hat dann leider auch noch zugeschlagen und ich habe mich erinnert, dass ich vor mindestens 10 Jahren die Pistazienplätzchen von Bill Granger gemacht habe. Ein Griff ins Kochbuch-Regal (ja, ich bin stolz darauf, dass ich wusste in welchem Buch das steht) und ich habe das Rezept mit den handschriftlichen Notizen (damals habe ich leider noch nicht gebloggt) gefunden. In meiner Erinnerung ist dieses Rezept attraktiver.
Grüner Tee-Eiscreme:
10 gr. Matcha
250 ml Sahne
250 ml Milch
80 gr. Zucker
1 Prise Salz
1 Blatt Gelatine
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, abtropfen lassen und in der erwärmten Milch auflösen. Etwas abkühlen lassen und Zucker, Salz und Matcha einrühren und auflösen lassen. Am einfachsten geht das mit einem Zauberstab.
Die Sahne mit einer Prise Zucker steif schlagen und unter die Matcha-Milch heben. Die Masse für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, um sie "reifen" zu lassen. Danach in die Eismaschine füllen und gefrieren lassen.
Pistazienkekse:
100 gr. Pistazienkerne
90 gr. Mehl
75 gr. Vanillezucker (selbstgemacht mit Vanilleschalen in Zucker eingelegt)
1/2 TL Weinsteinbackpulver
50 gr. weiche Butter
40 ml Milch
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie weich wird.
Die Pistazienkerne in einer beschichteten Pfanne rösten und etwas abkühlen lassen. Eine Hälfte der Pistazien in der Moulinette fein mahlen, die andere Hälfte grob hacken.
Die weiche Butter mit Mehl, Backpulver, Zucker, gemahlenen Pistazien und Milch mit dem Handrührgerät zu einem schweren Teig durchrühren. Die gehackten Pistazien untermengen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit einem Teelöffel kleine Häufchen Teig abstechen und auf das Blech setzen. Die Plätzchen brauchen große Abstände, weil sie ziemlich auseinander laufen. Auf der mittleren Schiene für ca. 10 - 12 Minuten backen.
Eine Inspiration aus Kochen nach Farben. 12 Farben - 12 Menüs.
Hier könnt Ihr die Rezension lesen.
Beides schmeckt - ja, aber.....
Beim Tee-Eis, warum benennt man es nicht als Matcha-Eis, was es ja eigentlich ist, hätte man mit zwei einfachen Schritten bessere Ergebnisse erzielen können. Die Sahne sollte geschlagen werden und ein Blatt Gelatine sorgt für besseren Stand. Auch nach einem Tag Gefrierzeit hatte das Eis nicht die gewünschte Konsistenz.
Die Pistazienkekse zerlaufen zu sehr großen Talern und deshalb wäre die Angabe von Teigmenge und Abstand auf dem Blech hilfreich gewesen. Mein kulinarisches Langzeit-Gedächtnis hat dann leider auch noch zugeschlagen und ich habe mich erinnert, dass ich vor mindestens 10 Jahren die Pistazienplätzchen von Bill Granger gemacht habe. Ein Griff ins Kochbuch-Regal (ja, ich bin stolz darauf, dass ich wusste in welchem Buch das steht) und ich habe das Rezept mit den handschriftlichen Notizen (damals habe ich leider noch nicht gebloggt) gefunden. In meiner Erinnerung ist dieses Rezept attraktiver.
Grüner Tee-Eiscreme:
10 gr. Matcha
250 ml Sahne
250 ml Milch
80 gr. Zucker
1 Prise Salz
1 Blatt Gelatine
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, abtropfen lassen und in der erwärmten Milch auflösen. Etwas abkühlen lassen und Zucker, Salz und Matcha einrühren und auflösen lassen. Am einfachsten geht das mit einem Zauberstab.
Die Sahne mit einer Prise Zucker steif schlagen und unter die Matcha-Milch heben. Die Masse für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, um sie "reifen" zu lassen. Danach in die Eismaschine füllen und gefrieren lassen.
Pistazienkekse:
100 gr. Pistazienkerne
90 gr. Mehl
75 gr. Vanillezucker (selbstgemacht mit Vanilleschalen in Zucker eingelegt)
1/2 TL Weinsteinbackpulver
50 gr. weiche Butter
40 ml Milch
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie weich wird.
Die Pistazienkerne in einer beschichteten Pfanne rösten und etwas abkühlen lassen. Eine Hälfte der Pistazien in der Moulinette fein mahlen, die andere Hälfte grob hacken.
Die weiche Butter mit Mehl, Backpulver, Zucker, gemahlenen Pistazien und Milch mit dem Handrührgerät zu einem schweren Teig durchrühren. Die gehackten Pistazien untermengen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit einem Teelöffel kleine Häufchen Teig abstechen und auf das Blech setzen. Die Plätzchen brauchen große Abstände, weil sie ziemlich auseinander laufen. Auf der mittleren Schiene für ca. 10 - 12 Minuten backen.
Eine Inspiration aus Kochen nach Farben. 12 Farben - 12 Menüs.
Hier könnt Ihr die Rezension lesen.
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