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Samstag, 28. September 2013

Großer Genuss im La Vie bei Thomas Bühner

Für diese Reise an die Mosel habe ich einen großen Bogen eingeplant, um die Möglichkeit zu haben, bei Thomas Bühner im La Vie in Osnabrück zu essen. Seit ich ihn mit einigen Köchen aus seinem Team bei der Seafood Masterclass in Bremen erlebt habe, war der Wunsch sehr groß die vielen durchdachten Komponenten auf dem Teller nicht nur zu sehen, sondern auch zu schmecken.

Die weite Anreise hat sich gelohnt, es war ein kulinarisches Feuerwerk, das uns hier geboten wurde. Besonders gefreut habe ich mich über das Knuspermüsli. Das Rezept für dieses Gericht findet sich im "Kochschätzchen" und das habe ich schon vor längerer Zeit sehr intensiv studiert, weil es mich sehr fasziniert hat.

Perfektes Tüpfelchen auf dem i war natürlich noch die schöne Signatur in meinem Kochbuch und die sehr nette, persönliche Verabschiedung von Thomas Bühner. Dieser Abend gehört auch in die Kategorie der ganz besonderen Erlebnisse auf dieser Reise.

Amuse mit Gänseleber, Ruccola-Macaron, Kumquat und Kiwi-Salat

Pulpo, Serrano, pochiertes Wachtelei

Makrele mariniert und geräuchert, Edamame Bohnen, Sprossen, Fromange blanc, Caviar

Bretonischer Loup de Mer, Kräuter, Alge, Caviar vom Felchen und Olivenöl

Bretonischer Loup de Mer, Kräuter, Alge, Caviar vom Felchen und Olivenöl - Teil 2

Softshell Crab gebacken, junge Erbse, Spinat und schwarzer Knoblauch

4 x Kohlrabi und Taubenbrust sanft gegart, Pilzerde und Sherryrahm (Amontillado)
8 - Petersilienwurzelschaum, Gemüsemüsli, Hafereis

Filet vom US-Rind, Paprika-Mandelcreme, 4 x Aubergine und Lauch

Parmesan, Mais (Quesadilla-Eis) Buddhas Hand und fermentierter Rettich

Aprikosenpüree, Aprikosenkerne, Aprikosenkernöl-Eis

Geeiste Erdbeere rot und grün, grüner Apfel, Gartengurke, Basilikumbaiser, Hendricks Gin

Bananen-Cornetto, weißer Schokoladenkringel mit Sesam und Miso

Pralinen



Montag, 24. Oktober 2011

Die berühmte VW-Currywurst in der Autostadt

Eingebettet in die VW-Autostadt liegt das Restaurant Aqua von Sven Elverfeld - ein Ziel unserer Reise. Die Autostadt war mir nicht so wichtig. Zuerst dachte ich, gut, wenn ich schon mal da bin, dann sehe ich es mir an. Herr bushcook hat großes Interesse und dann tue ich ihm auch gerne den Gefallen.

Ich war begeistert. Den Besuch der Autostadt kann ich uneingeschränkt empfehlen. Man sollte richtig ausgiebig Zeit mitbringen, es gibt soviel zu sehen, zu unternehmen, zu erfahren zu bestaunen. Obwohl wir zwei halbe Tage dort verbracht haben, konnten wir ein paar Dinge nicht erleben und für manches hätten wir gerne noch mehr Zeit gehabt.

Interessante Architektur eingebettet in viel Grün und auch dieses wurde kunstvoll angelegt. Ein sehr stimmiges Gesamtkonzept mit unglaublich praktischen Komponenten. Ich bin so ein praktischer Typ und kann mich für durchdachte Konzepte immer begeistern. Die Autostadt wurde gebaut, um den Kunden, die ihren neuen Volkswagen abholen, ein Erlebnis zu bieten. Sie liegt in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs und eine überdachte (!) Brücke verbindet Bahnhof mit Kundencenter. Nicht lachen, aber ein Hochgenuß war für mich die genialste Kombination aus Rampe und Treppe vor den Gebäuden. Das sollte Standard werden!

VW-Hochhaus

Kraftwerk

Kanalfahrt

The Ritz Carlton mit Aqua

SEAT-Pavillon

Dufttunnel
Und kulinarisch: in der Autostadt gibt es mehrere Restaurants mit unterschiedlichen Konzepten und mit dem Anspruch regionale Erzeugnisse, die nach ökologischen Grundsätzen produziert wurden. In Wolfsburg werden nicht nur Autos gebaut, sondern auch, in einer VW-eigenen Metzgerei, die berühmte VW-Currywurst hergestellt.


Sonntag, 23. Oktober 2011

Kleine Perlen in Niedersachsen - Silbermühle und Galgenberg

Der Teutoburger Wald liegt für uns irgendwie zwischen dem Sauerland und Hildesheim. Zumindest war das die anstehende Etappe unserer Deutschlandreise. Aus der Schule hatte ich noch das Hermannsdenkmal im Kopf. Auch die braunen Hinweisschilder mit der Aufschrift "Touristische Ziele" fanden nicht unser Interesse.

Wir waren auf der Suche nach einem Mittagessen und hatten ein hübsches Hotel-Restaurant entdeckt. Leider über Mittags geschlossen, dafür gab es einen guten Tip. Links fahren, dann rechts, dann immer weiter geradeaus, in den Wald hinein. Dort kommt eine Schranke, einen dreistelligen Code eingeben und weiterfahren bis zur Silbermühle. Das klang zumindest schon mal ungewöhnlich und spannend.

Und tatsächlich, mitten im Wald gibt es einen See und dort ist das romantische Waldhotel Silbermühle.



Wir hatten Glück, auch im Biergarten dürfen wir aus der Restaurant-Karte wählen. Wenn es schon  mal Forellen aus eigener Haltung gibt, dann sollte man die auch unbedingt essen. Frischer, saisonaler und regionaler geht es einfach nicht. Und so habe ich mich auf ein ganz bodenständiges und klassisches Fischgericht gefreut. Und es hat noch viel besser geschmeckt, als ich Euch mit dem Foto zeigen kann.

Forelle in der Mandelkruste mit Kartoffeln
Butter und Sahnemeerrettich
gemischter Salat
Es war für mich zumindest der erste Biergarten aus einer Kombination von See und Wald. Deshalb kann man dort auch in einem Strandkorb unter Bäumen sitzen. Das liebenswert eingerichtete Hotel und das alte Mühlrad tragen zum Wohlgefühl bei.




In Hildesheim ging es gleich ganz schön "old fashioned" weiter: Puffer satt! Im Restaurant Galgenberg bietet Stefan Mund eine kleine Mittagskarte an und jeden Donnerstag kommen frisch gemachte Kartoffelpuffer auf den Tisch. Soviel man möchte, also Puffer satt.



Das ehemalige Forsthaus liegt mitten im Wald auf einem Hügel. Früher zogen die Hildesheimer am Sonntag mit selbstgebackenen Kuchen dort hinauf zum Kaffeetrinken. Das mittlerweile über 100 Jahre alte Haus ist mittlerweile ein Restraurant und mit seinem wunderschönen Saal eine gute Adresse für Hochzeiten und andere Familienfeiern.