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Montag, 22. Dezember 2025

#kürbiszeit - Kürbis-Gewürz-Butter

Jedes Jahr setzen wir gerne ein paar Kürbispflanzen in unserem Garten ein. Dabei probieren wir gerne verschiedene Sorten aus. Zu unseren Lieblingskürbissen zählen der Butternut- und der Muskat-Kürbis. Den Hokkaido schätzen wir nicht so sehr, aber für diese Butter ist er ideal. 

Entdeckt habe ich das Rezept bei "Lust auf Genuss" und schon ein paar Mal mit verschiedenen Kürbissen ausprobiert. Bis ich dann doch auf den Hokkaido zurückgegriffen habe, wir er im Original verwendet wird. Er passt geschmacklich sehr gut und die Butter bekommt eine schöne Farbe.

Wichtig ist, dass die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen wird, damit sie sehr weich ist. Genauso wichtig ist, dass sie aufgeschlagen wird, damit sie sich gut mit dem pürierten Kürbis verbindet.  Normalerweise bin ich ja fest der Meinung: "Butter muss hart sein". Und frage mich, wer es erfunden hat, dass man überall diese weiche Butter bekommt. Ich brauche sie nicht.

Als Topping habe ich verschiedene Kräuter und Gemüse ausprobiert. Überzeugend waren nur kleine Tomatenwürfel.

Diese schöne Rezept ist künftig auch in meiner Rezeptsammlung #kürbiszeit zu finden. 
Link zur Sammlung


125 gr. Butter
125 gr. Kürbisfleisch, ideal ist Hokkaido
Salz
Pfeffer
1 Prise Zimt - gemahlen
1 Prise Piment - gemahlen
1 Prise Cayennepfeffer
1 Prise Anis - gemahlen
1/2 Zitrone (Schale und Saft)

Zum Anrichten:
kleine Tomatenwürfel und etwas Basilikum
geröstete Scheiben vom Weißbrot, Baguette oder Chiabatta

Die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie weich ist.

Den Kürbis grob würfeln und die Würfel über kochendem Salzwasser ca. 10 Minuten weich dämpfen.

Die Schale der Zitrone fein abreiben, den Saft auspressen und ggf. die Gewürze mahlen.

Die Kürbiswüfel etwas abkühlen lassen. Die weiche Butter mit dem Handrührgerät aufschlagen. Die Kürbiswürfel, zusammen mit der Zitronenschale und den Gewürzen in ein hohes Becherglas geben und fein pürieren. Das Püree zur aufgeschlagenen Butter geben und gut verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Die Butter in Gläser füllen und in den Kühlschrank geben.



Dienstag, 19. September 2023

#lunchtapas - Crostini mit Zucchini-Ricotta-Creme

Zucchini mögen wir gerne. Aber, es sollten kleine Früchte sein und wir sind offen, ob gelbe, grüne oder gestreifte. Heuer haben wir eine gestreifte Zucchini im Garten und sobald sich abzeichnet, dass die Zucchini auf dem Sprung ist, ein Monster zu werden, schneiden wir sie ab. Deshalb sind schnelle Rezepte für Zucchinis gerne gesehen.

Diese Zucchini-Ricotta-Creme mache ich schon seit vielen Jahren und sie schmeckt uns immer noch sehr gut. Diesmal ist sie sehr hell geworden, da auch meine Zucchini sehr hell ist. Mit den dunkelgrünen wird die Creme auch grüner. Geschmacklich ändert sich nichts.

Die Creme hält sich einige Tage im Kühlschrank und die Baguettescheiben sollten wirklich knusprig sein.



250 gr. Zucchini
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Meersalz
Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 Stängel Basilikum
2 Stängel Koriander
125 gr. Ricotta
1 Zitrone
Baguette

 Die Zucchini fein würfeln und mit Salz und Zucker marinieren, bis sie Wasser gezogen haben. In der Zwischenzeit die Schalotte und die Knoblauchzehe ebenfalls fein würfeln und in etwas Olivenöl bei sanfter Hitze anschwitzen. Die Zucchini und einen großen Schuss Olivenöl dazugeben und sie mit geschlossenem Topfdeckel bei sanfter Hitze sehr weich dünsten. Mit einer Gabel zerdrücken und auskühlen lassen. 

Die Kräuter von den Stielen zupfen und fein hacken. Die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen. Kräuter und Ricotta unter die Zucchini rühren. Mit Olivenöl, Zitronensaft und –schale und Gewürzen abschmecken.

Das Baguette schräg in dünne Scheiben schneiden und in der Pfanne mit etwas Olivenöl knusprig rösten. Die Zucchini-Ricotta-Creme auf die Baguettescheiben geben und mit Basilikumblättern dekorieren.




Samstag, 1. Februar 2020

Erbsenpesto fürs Brot aus Abenteuer Geschmack von Antje de Vries

Erbsen haben eine wunderschöne grüne Farbe. Leider verlieren sie diese sehr schnell, wenn sie zu heiß werden. Wer kennt sie nicht, diese traurigen grau-grünen Erbsen aus der Dose. Diese sollte man für dieses blitzschnelle Rezept auf keinen Fall verwenden. Perfekt wären natürlich junge Erbsen, die man im Frühjahr bekommt und dann aus der Schale löst. Das macht aber einerseits viel Mühe und andererseits kann man dann diesen feinen Brotaufstrich nur selten genießen. Es funktioniert mit TK-Erbsen auch ganz wunderbar. Man sollte nur daran denken, dass man sie rechtzeitig zum Auftauen auf ein Sieb gibt, damit sie abtropfen können. 

In ihrem ersten Kochbuch "Abenteuer Geschmack" ordnet Antje de Vries der Erbse die Geschmacksbilder kräuterfrisch, bodenständig, not very british und indisch würzig zu. Ihr ahnt es schon, hier wurde es kräuterfrisch. Beim Anrichten habe ich diesmal zwei völlig unterschiedliche Teller verwendet, um zu zeigen, dass sich dieses Gericht sowohl elegant, als auch rustikal präsentieren lässt.

Meine Rezension ist hier zu finden.




für 4 Personen

100 gr. Pinienkerne
2 Knoblauchzehen
1 Handvoll Kräuter (das können sein Minze, Estragon, Petersilie, Kerbel, Dill)
75 gr. griechischer Joghurt
300 gr. grüne Erbsen
80 ml Olivenöl
75 gr. Parmesan
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Bauernbrot in Scheiben

Die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne goldgelb rösten. Zum Auskühlen auf einen Teller geben und einige für die Garnitur abnehmen.

Die Knoblauchzehen schälen und in feine Scheiben schneiden. Einige kleine Blätter von den Kräutern abzupfen und für die Garnitur zur Seite legen. Den Rest in feine Streifen schneiden.

Erbsen und Joghurt in ein hohes Bechergefäß geben. Ein paar Erbsen für die Garnitur aufheben. Pinienkerne, Knoblauch, Kräuter, 40 ml Olivenöl und je eine große Prise Salz und Pfeffer dazu geben und fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Brot (mit etwas Olivenöl) in einer Pfanne rösten und das Erbsenpesto darauf verteilen. Den Parmesan fein darüber hobeln und mit Erbsen, Kräutern und Pinienkernen garnieren. Zum Schluss noch mit Olivenöl, Salz und Pfeffer toppen.

Das Erbsenpesto kann auch mit Nudeln oder Gnocchi serviert werden.






Samstag, 18. Mai 2013

Geburtstagsparty: Zitronenhummus

Diesen Zitronenhummus gibt es in Shane's Restaurant zusammen mit Kartoffelbrot immer als Amuse. Das esse ich so gerne, daß ich mich beherrschen muß,  mich nicht daran schon satt zu essen. Deshalb wollte ich das unbedingt für meine Geburtstagspary nachbasteln. Der Hummus ohne Joghurt, wie ich ihn normalerweise nach einem traditionellen syrischen Rezept mache, darf auch länger stehen bleiben und war damit ein idealer Kandidat für die Gerichte, die ich schon 4 bis 5 Tage vorher gemacht habe.


Foto mit lieber Genehmigung von Claudia von Dinner um Acht
Das ergibt eine große Menge und reicht für 10 Personen


200 gr. getrocknete Kichererbsen (ergeben ca. 400 gr. gekochte Kichererbsen)
75 gr. Olivenöl
50 gr. Kochwasser von den Kichererbsen
1 Bio-Zitrone
1 EL Cumin
1 Prise Chilipulver, vorzugsweise Nymphenburger Knubbel :-)
2 EL Sumach
2 TL Meersalz
Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle


Die Kichererbsen über Nacht im kalten Wasser einweichen. Am nächsten Tag in ungesalzenem Wasser ca. 1 Stunde weich kochen, abgiessen und auskühlen lassen. Etwas von dem Kochwasser aufheben.

Die Schale der Zitrone fein abreiben und den Saft auspressen.

Die Kichererbsen in den Thermomix geben. Olivenöl, Kochwasser und Zitronensaft zugeben und auf Stufe 4 für 25 Sekunden pürieren.

Den Cumin in einer trockenen Pfanne rösten und dann fein mahlen.

Zitronenschale und Gewürze zu den Kichererbsen geben und rückwärts laufen lassen, damit sich alles vermengt. Fertig abschmecken.

Die gesamte Menge geht nicht auf einmal in den Thermomix, deshalb portionsweise pürieren.