Mein Besuch des Ballymaloe LIT-Festivals ist schon wieder einige Wochen her, aber ich habe viele Inspirationen mitgenommen und leider wenig Zeit, sie umzusetzen. Ich besuchte eine Koch-Demonstration von Eric Werner und Mya Henry. Das junge amerikanische Paar beschloss eines Tages New York zu verlassen und auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan das Restaurant Hartwood zu eröffnen. Es wurde ein ganz besonderes Restaurant, in dem nur mit offenem Feuer gekocht wird und nur Zutaten aus der Umgebung verwendet werden.
Eins der Gerichte, die Eric zeigte, war eine Ceviche. Neben den sehr speziellen Zutaten hat mir die Idee gefallen, Kamille zum würzen zu verwenden.
Die Schärfe kommt von Hoja-Santa-Blätter in das Gericht, Pfeffer wird nicht verwendet. Mit der Idee, Zutaten aus der Umgebung zu nehmen, hatte ich einen perfekten Ersatz dafür. Seit diesem Jahr haben wir einen Mauerpfeffer im Garten, dessen Blätter ähnlich schmecken. Beim Fisch habe ich mich für Cobia, eine Barschart, entschieden. Diesen Fisch kann ich in sehr guter Qualität in meinem Frischeparadies bekommen und ich schätze das feste Fleisch. Im Original wird für den Sud Mezcal verwendet. Für die kleine Menge, die ich brauche, wollte ich keine Flasche kaufen und habe deshalb zu einem Liebl-Gin gegriffen. In Irland konnte ich die Original-Ceviche kosten. Natürlich hat meine etwas anders geschmeckt, aber die würzige Frische, die mir so gut gefallen hat, habe ich gut getroffen.
für 4 Personen als Vorspeise
Ingwer-Gin-Wasser:
1 Stück Ingwer, daumengroß
3 Limetten
1 Gurke
2 EL Gin
1/2 TL Honig
1 Thai-Chili
2 Teebeutel Kamille
Meersalz
Den Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Limetten auspressen. Die Gurke schälen und ein breites Stück abschneiden. Von diesem die Kerne entfernen und in sehr feine Würfel schneiden (diese werden für die Ceviche benötigt). Die entfernten Kerne und die restliche Gurke grob würfeln. Den Chili in feine Streifen schneiden.
Ingwer, Limettensaft, Gurke, Gin, Honig, Chili und Kamille aus dem Beutel in einen Blender geben und für 30 Sekunden auf höchster Stufe mixen, bis die Masse gut püriert ist. Alles durch ein Sieb in eine Schüssel passieren und mit Salz abschmecken.
Ceviche:
500 gr. Cobiafilet
Meersalz
eine Handvoll eingelegte weiße Zwiebeln - Rezept siehe unten
4 Radieschen
1 Thai-Chili
1/2 Tasse sehr klein gewürfelte Gurke (siehe Ingwer-Gin-Wasser)
ein Büschel Mauerpfeffer
1 Hass Avocado, halbiert, ausgehöhlt, geschält und gewürfelt - mittlere Größe
1/2 TL getrocknete Kamille
Garnitur:
1 Hass Avocado
1 Teebeutel Kamille
Radieschensprossen
Meersalz
Den Cobia auf Gräten kontrollieren und diese ggf. entfernen. Dann das Fischfilet in sehr dünne Scheiben schneiden. Die Radieschen in Julienne schneiden. Den Chili längs halbieren, die Kerne auskratzen und in feine Streifen schneiden. Den Mauerpfeffer fein schneiden.
Die Fischscheiben in eine Schüssel geben, leicht salzen und mit dem Ingwer-Gin-Agua geben und gut durchmischen. Die Zwiebeln, Radieschen, Chili, Gurke und Mauerpfeffer zugeben und alles gut durchmischen. Für ein bis zwei Minuten ziehen lassen.
Die Avocado schälen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Den Teebeutel aufschneiden.
Fisch und Gemüse mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Tellern platzieren. Etwa zwei EL von dem Agua über jede Portion geben und mit Avocado, Kamille, Radieschensprossen und Meersalz garnieren.
Eingelegte weiße Zwiebeln:
1 weiße Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
1 Tasse weißen Essig
1 EL Zucker
1/2 TL Meersalz
Die Zwiebel schälen und in feine Scheiben hobeln. Die Zwiebelscheiben in ein großes Glas geben. Salz und Zucker im Essig verrühren und über die Zwiebeln gießen. Das Glas verschließen und kräftig durchschütteln, damit es sich gut vermengt. Für mindestens 4 Stunden, oder besser über Nacht, in den Kühlschrank geben.
Im Kühlschrank halten sich die eingelegten Zwiebeln für eine Woche.
Das Rezept ist eine Inspiration aus dem Kochbuch Hartwood von Eric Werner und Mya Henry.
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Mittwoch, 6. Juli 2016
Montag, 1. April 2013
Arm aber Bio! Guacamole auf Kastenbrot
Bitte nicht lachen, aber ich stehe wirklich auf Kriegsfuß mit Backen und war deshalb von dem Zusatz, für Backanfänger geeignet, sehr angetan. Und ich war wild entschlossen dieses Brot nach dem Originalrezept aus "Arm aber Bio!" zu backen. Wenn es gut gelingt, wollte ich die Menge halbieren und in einer kleinen Kastenform backen. Schließlich kann nur ich normales Brot essen und da wird mir ein Ganzes zu viel.
Auf das Brot gab es einen "klassischen" Brotaufstrich, den ich sehr gerne esse: Guacamole. Da habe ich ein paar winzige Kleinigkeiten verändert.
Kastenbrot:
400 gr. Mehl - Typ 550
1 TL Trockenhefe
1 TL Salz
½ TL Zucker
Mehl in einer Schüssel mit Trockenhefe, Salz und Zucker mischen und 300 ml lauwarmes Wasser dazugiessen. Mit einer Gabel oder mit dem Handrührer zu einem glatten, dicken Brei verrühren.
Mit einem Tuch bedecken und an einem geschützten Platz stehen lassen, bis der Teig große Blasen wirft und sich ausgedehnt hat.
Den Teig in die Kastenform füllen und in den kalten Backofen stellen. Auf 250 Grad schalten. Wenn die Temperatur erreicht ist, auf 200 Grad zurückschalten und weiter backen, bis das Brot eine appetitliche braune Kruste hat.
1 Avocado
1 Knoblauchzehe
3 Cocktailtomaten
¼ rote Chilischote
2 Stengel Koriandergrün
Meersalz
Ich traue mich mal und überreiche das Brot Zorra zu Ihrer Blogwarming-Party:
Auf das Brot gab es einen "klassischen" Brotaufstrich, den ich sehr gerne esse: Guacamole. Da habe ich ein paar winzige Kleinigkeiten verändert.
Kastenbrot:
400 gr. Mehl - Typ 550
1 TL Trockenhefe
1 TL Salz
½ TL Zucker
Mehl in einer Schüssel mit Trockenhefe, Salz und Zucker mischen und 300 ml lauwarmes Wasser dazugiessen. Mit einer Gabel oder mit dem Handrührer zu einem glatten, dicken Brei verrühren.
Mit einem Tuch bedecken und an einem geschützten Platz stehen lassen, bis der Teig große Blasen wirft und sich ausgedehnt hat.
Den Teig in die Kastenform füllen und in den kalten Backofen stellen. Auf 250 Grad schalten. Wenn die Temperatur erreicht ist, auf 200 Grad zurückschalten und weiter backen, bis das Brot eine appetitliche braune Kruste hat.
Ich war richtig glücklich mit meinem Brot und habe den Versuch mit der halben Menge in der kleinen Kastenform gewagt. Diesmal habe ich das Brot in meinem kleinen Backofen gebacken. Nach 19 Minuten waren die 250 Grad erreicht und dann blieb es noch 30 Minuten bei 200 Grad im Ofen. Die Form habe ich vorher leicht gemehlt und beim nächsten Mal versuche ich den Teig gleich in der Form gehen zu lassen.
Guacamole:
1 Bio-Zitrone1 Avocado
1 Knoblauchzehe
3 Cocktailtomaten
¼ rote Chilischote
2 Stengel Koriandergrün
Meersalz
Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Schuß Olivenöl
Die Zitronenschale abreiben und dann den Saft auspressen. Avocado halbieren und das Fruchtfleisch herauslöffeln, sofort mit dem Zitronensaft mischen und mit einer Gabel fein zerdrücken.
Knoblauch in feine Würfel schneiden, die Tomaten vierteln, die Samen entfernen und in feine Würfel schneiden. Den Chili in sehr feine Streifen schneiden, die Koriander-Blätter abzupfen und in feine Streifen schneiden.
Alles mit der Avocado verrühren und mit Olivenöl, Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken.
Die Zitronenschale abreiben und dann den Saft auspressen. Avocado halbieren und das Fruchtfleisch herauslöffeln, sofort mit dem Zitronensaft mischen und mit einer Gabel fein zerdrücken.
Knoblauch in feine Würfel schneiden, die Tomaten vierteln, die Samen entfernen und in feine Würfel schneiden. Den Chili in sehr feine Streifen schneiden, die Koriander-Blätter abzupfen und in feine Streifen schneiden.
Alles mit der Avocado verrühren und mit Olivenöl, Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken.
Ich traue mich mal und überreiche das Brot Zorra zu Ihrer Blogwarming-Party:
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